UNO
Unterwanderter UN- Bevölkerungsfond
Der Bevölkerungsfond der Vereinten Nationen gibt über 60% seines Einkaufsbudgets für Kinderverhütungsmittel aus. Schwangere Mütter werden dagegen sitzengelassen.
(kreuz.net) Die Generalversammlung der UNO lehnte es Mitte Oktober ab, „reproduktive Gesundheit“ oder „reproduktive Rechte“ zu den UNO-Milleniumszielen zu zählen.

Die UNO-Milleniumsziele beinhalten acht Punkte, welche die 191 UNO-Mitgliedsstaaten bis zum Jahre 2015 erfüllen sollen. Diese Ziele betreffen die Entwicklung, Gesundheit und Bildung.

Einer der größten Vorkämpfer für den ideologisch stark belasteten Begriff der „reproduktiven Rechte“ oder der „reproduktiven Gesundheit“ ist der UNO-Bevölkerungsfond (UNFPA).

Die UNFPA gilt weltweit als einer der größten Propagandisten der Kinderabtreibung.

In ihrem Jahresbericht „Zustand der Weltbevölkerung“, der im Oktober publiziert wurde, stellt sich die Organisation sogar gegen die UNO-Generalversammlung.

An einer Pressekonferenz in der US-Hauptstadt Washington erklärte eine Vertreterin des UNO-Bevölkerungsfonds, Sarah Craven, daß die Armut nicht überwunden werden könne, solange die Geschlechterdiskriminierung nicht beseitigt sei.

Zugleich ist der 119seitige Jahresbericht der UNFPA so einseitig auf sogenannte reproduktive Rechte und die sogenannte reproduktive Gesundheit ausgerichtet, daß er den Eindruck erweckt, daß seine Autoren Gleichberechtigung und „reproduktive Gesundheit“ als Synonyme verstehen.

Die UNFPA versteht unter dem Begriff „reproduktive Gesundheit“ auch den Zugang zu einer großen Auswahl von Kinderverhütungsmitteln.

Einige UNO-Agenturen und mächtige Nichtregierungsorganisationen gehen noch einen Schritt weiter.

Sie meinenen mit „ reproduktiver Gesundheit“ auch den Zugang zur Kinderabtreibung, obwohl die UNO-Generalversammlung einen solchen Kurzschluß nie gebilligt hat.

Bereits jetzt gehen mehr als 60% des Einkaufsbudgets der UNFPA in den Erwerb von Verhütungsmitteln.

Dazu ein Beobachter: „Die einzige Strategie des Bevölkerungsfonds besteht darin zu verhindern, daß Frauen schwanger werden. Doch wenn eine Mutter in guter Hoffnung ist, wird sie alleingelassen.“

Immerhin kritisiert der Jahresbericht erzwungene Kinderabtreibungen und weist auf die Abtreibungsselektion aufgrund des Geschlechtes des Kindes hin.

Kritikern fällt es schwer, diese Klagen ernst zu nehmen, da die UNFPA ein langjähriger Geldgeber und Propagandist der chinesischen Ein-Kind-Politik ist.

Diese Politik führt in der Volksrepublik China seit Jahren zu erzwungenen Kinderabtreibungen und einem Jungen-Mädchen-Ungleichgewicht.
      
2 Lesermeinungen
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#2   Athanasius   21:17:22 | Donnerstag, 10. November 2005
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Die Konzilskirche stellt ihr vollstes Vertrauen in die freimaurerische Initiative der UNO. Seit Paul VI. bereits.
Die UNO sei die „grösste Hoffnung der Welt“. Hat die Kirche sich doch 1962 Jahre geirrt durch die Gedanken, Jesus-Christus sei die grösste Hoffnung…?
Anthropocentrismus, allerdings nur sehr beschränkt. Mitmenschlichkeit gibt es bei der UNO nicht für Schwangere.
Denn der Malthusianismus der vielen UNO-Ämtner ist bekanntlich inspiriert und weltweit geliebt von der Weltelite.
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#1   Benedikt78   15:20:30 | Donnerstag, 10. November 2005
Tja…
Diese Art von Verfehlungen der UNO-Behörden ist nichts neues. Interessant ist aber, dass die Schweizerische Bischofskonferenz bei der Abstimmung der Schweiz zum UNO-Beitritt die Ja-Parole rausgegeben hat. Da haben die Herren wohl wieder mal nicht über die Nase hinaus gedacht!
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