14:03:34 | Donnerstag, 10. November 2005
Der Bevölkerungsfond der Vereinten Nationen gibt über 60% seines Einkaufsbudgets für Kinderverhütungsmittel aus. Schwangere Mütter werden dagegen sitzengelassen.
(kreuz.net) Die Generalversammlung der UNO lehnte es Mitte Oktober ab, „reproduktive Gesundheit“ oder
„reproduktive Rechte“ zu den UNO-Milleniumszielen zu zählen.
Die UNO-Milleniumsziele beinhalten acht
Punkte, welche die 191 UNO-Mitgliedsstaaten bis zum Jahre 2015 erfüllen sollen. Diese Ziele betreffen
die Entwicklung, Gesundheit und Bildung.
Einer der größten Vorkämpfer für den ideologisch stark belasteten
Begriff der „reproduktiven Rechte“ oder der „reproduktiven Gesundheit“ ist der UNO-Bevölkerungsfond (UNFPA).
Die UNFPA gilt weltweit als einer der größten Propagandisten der Kinderabtreibung.
In ihrem Jahresbericht
„Zustand der Weltbevölkerung“, der im Oktober publiziert wurde, stellt sich die Organisation sogar gegen
die UNO-Generalversammlung.
An einer Pressekonferenz in der US-Hauptstadt Washington erklärte eine Vertreterin
des UNO-Bevölkerungsfonds, Sarah Craven, daß die Armut nicht überwunden werden könne, solange die
Geschlechterdiskriminierung nicht beseitigt sei.
Zugleich ist der 119seitige Jahresbericht der UNFPA
so einseitig auf sogenannte reproduktive Rechte und die sogenannte reproduktive Gesundheit ausgerichtet,
daß er den Eindruck erweckt, daß seine Autoren Gleichberechtigung und „reproduktive Gesundheit“ als
Synonyme verstehen.
Die UNFPA versteht unter dem Begriff „reproduktive Gesundheit“ auch den Zugang zu
einer großen Auswahl von Kinderverhütungsmitteln.
Einige UNO-Agenturen und mächtige Nichtregierungsorganisationen
gehen noch einen Schritt weiter.
Sie meinenen mit „ reproduktiver Gesundheit“ auch den Zugang zur Kinderabtreibung,
obwohl die UNO-Generalversammlung einen solchen Kurzschluß nie gebilligt hat.
Bereits jetzt gehen mehr
als 60% des Einkaufsbudgets der UNFPA in den Erwerb von Verhütungsmitteln.
Dazu ein Beobachter: „Die
einzige Strategie des Bevölkerungsfonds besteht darin zu verhindern, daß Frauen schwanger werden. Doch
wenn eine Mutter in guter Hoffnung ist, wird sie alleingelassen.“
Immerhin kritisiert der Jahresbericht
erzwungene Kinderabtreibungen und weist auf die Abtreibungsselektion aufgrund des Geschlechtes des Kindes
hin.
Kritikern fällt es schwer, diese Klagen ernst zu nehmen, da die UNFPA ein langjähriger Geldgeber
und Propagandist der chinesischen Ein-Kind-Politik ist.
Diese Politik führt in der Volksrepublik China
seit Jahren
zu erzwungenen Kinderabtreibungen und einem Jungen-Mädchen-Ungleichgewicht.
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#2
Athanasius 21:17:22 | Donnerstag, 10. November 2005
#1
Benedikt78 15:20:30 | Donnerstag, 10. November 2005