Interreligiöser Dialog
Götzen beim Tabernakel – Katholiken bei den Freikirchen
Kürzlich diskutierte eine große Versammlung indischer Priester und Bischöfe, wie man die katholische Liturgie besser mit hinduistischen Zeremonien vermischen könnte. In Wahrheit hat man damit schon lange begonnen.
(kreuz.net, Bombay) Der katholische Weblog ‘Cathcon’ erhielt Anfang November einen Brief aus Indien, in dem es – wie es heißt – um „die Zerstörung des Glaubens in Indien“ geht.

Der portugiesischstämmige Verfasser des Leserbriefes lebt in Bombay. Bombay befindet sich an der Westküste von Indien.

Er bezeichnet sich selber als glühenden Verehrer des allerheiligsten Altarsakramentes, der göttlichen Barmherzigkeit, des heiligsten Herzens Jesu und Unserer Lieben Frau.

Sein Leserbrief sei eine Reaktion auf die jüngste Bitte indischer Priester an den Papst, Hindu-Rituale in die Messe aufzunehmen.

Der Leserbriefschreiber erwähnt ein Treffen von über 400 Priestern und mehr als einem halben Dutzend Bischöfen, das Ende Oktober in Poona – 100 Kilometer östlich von Bombay – stattfand.

Den versammelten Geistlichen sei es vor allem darum gegangen, Wege zu finden, um der Eingliederung von Hindu-Zeremonien in die Messe zu fördern. Zugleich habe man über das Aufstellen von Hindu-Götterstatuen neben dem Tabernakel oder auf dem Volksaltar gesprochen.

Der portugiesischstämmige Inder unterstreicht in seinem Brief, daß die Versammlung Dinge besprochen habe, die in Indien schon lange praktiziert würden.

Der Synkretismus – die Vermischung der Religionen – werde seit den 90er Jahren vor allem von den Jesuiten stark vorangetrieben. Man habe schon länger damit begonnen, während der Messe Texte aus dem Koran oder aus den Veden zu lesen.

Seit zwei Jahrzehnten gebe es an zahlreichen Orten Messen, an denen Lesung und Evangelium durch hinduistische Verse oder Suren aus dem Koran ersetzt seien.

Auch die Ergänzung des Tabernakels mit hinduistischen Statuen sei nichts Neues. In mehreren Teilen Indiens – bevorzugt im Süden – gäbe es Kirchen, wo der Tabernakel von Skulpturen hinduistischer Gottheiten umgeben sei.

Es handelt sich nicht selten um Kirchen, aus denen nach den liturgischen Erneuerung des Zweiten Vatikanischen Konzils die Heiligenstatuen entfernt wurden.

Als Folge der Religionsvermischung und Verdunstung des katholischen Glaubens würden die Gläubigen in Scharen zu protestantischen Freikirchen überlaufen, in deren Gottesdiensten Christus und die Glaubensverkündigung ganz im Zentrum stünden:

„Die Freikirchen sprießen an vielen Orten Indiens wie die Pilze.“

Allein in Bombay habe die Kirche in den letzten 15 Jahren zwischen 70.000 und 150.000 Gläubige an die Freikirchen verloren: „Doch was schlimmer ist: Der Klerus ist nicht einmal daran interessiert, sie zurückzuführen.“

Er verfolge das Trauerspiel schon seit längerem und glaube, daß der einfache Gläubige nichts anderes tun könne, außer zu beten, erklärt der Verfasser des Leserbriefes.

Das Problem bestehe darin, daß „uns unsere Kardinäle und Bischöfe einfach nicht zuhören wollen“:

„Warum brauchen wir diese heidnischen Rituale, da die Liturgie der katholischen Kirche selber so reich an Symbolen ist?“
      
30 Lesermeinungen
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#30   Benedikt   10:46:34 | Dienstag, 4. April 2006
@ Filia Nocte
kann die kath. nix anderes wie klauen und mischen????
Prüfet alles, das Gute behaltet. (Paulus)
Ihr habt doch noch nicht einmal Feiertage, die auf christlichen Dingen beruhen. Beispiel: Osterfest. Der Name kommt übrigens von der Göttin Ostara.
Offenbar verwechseln Sie hier Namensethymologien und Inhalte. Auf welchen Namen sich das Wort „Ostern“ zurückverfolgen lässt ist völlig irrelevant, wichtig ist der Inhalt. Offiziell heißt das Fest übrigens „Hochfest der Auferstehung des Herrn“. Ostersonntag ist bloß eine Zeitangabe.
Die Kirche hatte übrigens mal den „Weihnachtsbaum“ eine Zeitlang verboten weil es ja heidnisches Zeugs ist, aber nachdem es weitergemacht wurde und sich dieser Brauch einfach nicht vernichten ließ hat die Kirche ihn dann wieder erlaubt…
Und kein Mensch verbindet damit heute noch irgendwelche heidnischen Ideologien. Die Bedeutung hat sich geändert, die Herkunft ist irrelevant. Wenn Sie ein Hakenkreuz auf einen Grabstein sprühen, können Sie sich auch nicht damit herausreden, das sei ein phönizisches Symbol.
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#29   Diona007   09:59:11 | Dienstag, 4. April 2006
Götzen beim Tabernakel
Ist doch nur konsequent! Woher kommen denn die Ohrenbeichte, die Marienverehrung, die putzigen Gewänder die Pfarrer z.B. zur Osterzeit tragen, die Osterfeiern, das Weihnachtsfest, die Monstranz mit den Hostien…? Alles heidnischer Schnickschnack!
Bin stark dafür, dass hinduistische Gottheiten im kath. Gottesdienst in Indien Einzug halten. Dann erkennt man nämlich diejenigen die die Bibel ernst nehmen und sie auch LESEN daran, dass sie zu echten christlichen Gemeinden wechseln.
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#28   Filia_Nocte   09:17:21 | Dienstag, 4. April 2006
Mixt euch eure eigene Kirche
wie man die katholische Liturgie besser mit hinduistischen Zeremonien vermischen könnte
Ist das peinlich. Jetzt mal ehrlich. Kann die kath. nix anderes wie klauen und mischen???? Ihr habt doch noch nicht einmal Feiertage, die auf christlichen Dingen beruhen. Beispiel: Osterfest. Der Name kommt übrigens von der Göttin Ostara. Das Eierbemalen und der „Osterhase“ kommen übrigens auch von uns „Heiden“. Genauso wie der Weihnachtsbaum etc. Die Kirche hatte übrigens mal den „Weihnachtsbaum“ eine Zeitlang verboten weil es ja heidnisches Zeugs ist, aber nachdem es weitergemacht wurde und sich dieser Brauch einfach nicht vernichten ließ hat die Kirche ihn dann wieder erlaubt…
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#27   Rudolphus   16:17:16 | Freitag, 2. Dezember 2005
Besser als Götzendienst
@josefjosef
Da haben Sie recht – der Glaubenssinn scheint diesen Gläubigen zu sagen, daß der wahre Gott den Götzendienst verabscheut.
Den wahren Glauben gibt es aber nur in der wahren Kirche.
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#26   josefjosef   16:05:44 | Freitag, 2. Dezember 2005
freikirchen
Wo ist das Problem?
es ist doch gut wenn die Menschen in Freikirchen eintreten, als das sie Hindu-Götzen anbeten.
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#25   Stimme aus dem Tradiland   15:38:51 | Freitag, 11. November 2005
turk: Genauer mitlesen
Wie bereits ausgedrückt, ist Bischof Krenn für mich heute kein Maßstab mehr, an dem zu orientieren sich lohnen könnte:
1.) wg. seiner extrem restriktiven Haltung zum alten Ritus und seiner unbegründeten Ablehnung der Ecclesia Dei Gemeinschaften; 2.) wg. seiner Vorgangsweise in Sachen Seminar; 3.) aufgrund seiner wohlwollenden Stellungnahme zu Hermann Nitsch; 4.) wg. seiner einseitigen Unterstützung der ÖVP gg. alle christl. Initiativen; 5.) wg. seiner katastrophalen Personalpolitik in der eigenen Diözese – je modernistischer, um so eher Dechant, Domkapitular, Ordinariatskanzler, Generalvikar usw. 6.) wg. seines illoyalen Verhaltens gegenüber manchen Personen; 7.) weil er nicht Wort hielt und hält, 8.) wg. seiner Zustimmung zur Auflösung des kleinen Seminars in Zwettl, welches erfolgreich von der SJM geführt wurde, usw…
Ist mir also ganz Blunze, was er zu V2 sprach: Nicht weniger irrig, als das, was turk und JoPaII. dazu sagten!
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#24   turk   14:10:18 | Freitag, 11. November 2005
II. Vatikanum wird immer XXI. Ökumenisches Konzil bleiben, immer
Für die „Stimme“ wird ja auch von Interesse sein, daß Diözesanbischof em. Prof. Dr. Kurt Krenn immer daran festgehalten hat, daß es sich beim II. Vatikanischen Konzil um das XXI. Ökumenische Konzil handelte. Er hat klar aufgezeigt, wie man als treuer Sohn der Kirche und des Papstes trotzdem den nicht auf den Texten des Konzils beruhenden „Geist des Konzil“ in der rechten Weise kritisieren kann und muß: „Das Zweite Vatikanische Konzil hat in praktischen Dingen meisterhafte Aussagen getroffen, aber es hat uns zu wenig von der Wirklichkeit Gottes gesagt.“. Und genau diesen Weg müßte auch eine Piusbruderschaft gehen, um glaubwürdig zu sein. Denn ohne Unterstellung unter den Papst ist sogar die Frage zu stellen, wie es die Piusbruderschaft mit dem I. Vatikanischen Konzil hält.
Für Krenn jedenfalls darf das II. Vatikanum den Anspruch erheben, dem Glaubensverständnis manchen neuen Impuls vermittelt, dabei aber doch nur die bleibende göttliche Wahrheit in neuer Weise ausgelegt zu haben: „Wenn wir heute etwas mit dem Konzil anfangen wollen, dann müssen wir auf die Texte zurückgehen, nicht auf das, was heute vielfach als ‘Geist des Konzils’ präsentiert wird. Das ist nicht das Konzil.“ Und genaue diesen Punkt wollen bestimmte Fanaten der Piusbruderschaft offenbar nicht verstehen.
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#23   Gotthard   14:02:58 | Freitag, 11. November 2005
@ Stimme
Sondern den massenhaften Glaubensabfall vieler Kurienmitarbeiter, den grassierende Satanismus und Alltagsmagie, die beherrschende Stellung der Hochgradfreimaurer in der Kurie, die allgegenwärtige homosexuelle Sodomie großer Teile des Vatikanklerus usw.
da sind ja alle Übel in einem Satz versammelt … kannst Du sie bitte auch noch auf die einzelnen Mitarbeiter – angefangen beim Papst bis zum Pförtner – verteilen…wäre doch eine große Hilfe zur richtigen Einschätzung der Lage…
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#22   Stimme aus dem Tradiland   13:44:02 | Freitag, 11. November 2005
turk meint: Der Hl. Geist dreht dem zweiten Mann im Vatikan das Mikrophon ab
So viel noch zum Zitat:eines im Heiligen Geist versammelt gewesenen Ökumenischen Konzils
Übrigens: „Differenzierung“ ist wohl ein Lehnwort, weil aufgrund der deutschen Endung und der deutschen Formen „differenzieren“ davon auszugehen ist, dass dieses Wort keinen fremden Charakter mehr im Deutschen aufweist.
Unser Heiland sagt: Euer Ja sei ein Ja, Euer Nein ein Nein. Nicht „jein“ wie turk und die V2-Kirche!
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#21   turk   13:14:14 | Freitag, 11. November 2005
Sachlichkeit und Differenzierung nötig
Liebe „Stimme“! Ihr Herumgewerfe entbindet Sie nicht von der Beweislast für Ihre Vorwürfe gegen die offfizielle Lehre der heiligen Mutter Kirche. Die Sache ist sehr einfach: jeder und jede sollte(n) sich in ihrem Zuständigkeitsbereich und gemäß der zukommenden Kompetenz um die anstehenden Probleme kümmern. Nicht möglich ist es, dem XXI. Ökumenischen Konzil als solchem alle nachkonziliaren Mißstände vorzuwerfen. Dies ist ungerecht und unsachlich. Auf Basis der rechten traditionellen Interpretation des II. Vatikanum können wir sämtliche Probleme angreifen, gemeinwohlfördernd diskutieren und auch lösen. Dies zu übersehen, ist der Hauptfehler der „Fanaten“ im Umkreis der „Piusbruderschaft“. Im übrigen können Sie nicht einen Skandal mit einem anderen vermischen oder gar aufrechnen oder gar entschuldigen. Aber fördern Sie doch weiter die Unsachlichkeit in dem Forum, daß eben leider nur eine Talkshow minderer Qualität bietet, vor allem fehlt die professionelle Moderation … ;-)
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#20   Stimme aus dem Tradiland   12:57:44 | Freitag, 11. November 2005
@ Trottel
Ihre Beispiele zeigen, dass man im deutschsprachigen Raum in den „katholischen“ Pfarren flächendeckend Blödsinnigkeiten, Gesetzlosigkeiten, Freveleien und Häresien nachvollziehen kann. Dass diese Photos alle im Internet sind, zeigt, dass sich die überhaupt nicht verstecken, keine Sanktion befürchten müssen.
Hat lt. Turk nichts mit den Bischöfen zu tun, die sich an diesen Kasperliaden beteiligen und ihre Aufsicht mißbrauchen (und zwar dazu, die Tradition zu unterdrücken, sonst aber alles zuzulassen). Denn sonst müßten turk & Consorten sich damit befassen, wes Geistes Kind denn die Päpste waren und sind, die diese Bischöfe ein- aber nicht mehr abgesetzt haben.
Hat lt. turk & Co auch nichts damit zu tun, dass es im Vatikan zum Teil noch wilder zu geht. Damit meine ich nicht das Kasperltheater am Petersplatz bei gewissen „JoPaII“-Liturgien und -Audienzen. Sondern den massenhaften Glaubensabfall vieler Kurienmitarbeiter, den grassierende Satanismus und Alltagsmagie, die beherrschende Stellung der Hochgradfreimaurer in der Kurie, die allgegenwärtige homosexuelle Sodomie großer Teile des Vatikanklerus usw.
Schon gar nichts hat dies lt. turk & Co mit der ideologischen Grundlage zu tun, die V2 geliefert hat. turk beschäftigt sich lieber mit St. Pölten. Da kann er nach Herzenslust gg. einen bereits zurückgetretenen, in der V2-Hierarchie durchaus unbeliebten, Bischof wettern. Dabei kommt er sich wohl noch bekennerhaft und mutig vor…
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#19   Le Trot   11:46:07 | Freitag, 11. November 2005
@Bernado
Wenn es gelingt, genuin christliche Inhalte in diese „Sprache“ so zu übersetzen, daß sie von denen, die diese Sprache kennen, „richtig“ verstanden werden – dann wäre dagegen nichts einzuwenden.
Jo, jo, diese Anregung werden einige Pfarreien bestimmt gern mit Tschingderassabum begleitend übernehmen. Der hochwürdigste Herr Bischof wird zur Erstaufführung eingeladen und wird beim nachbereitenden Kaffeekränzchen einige lobende Worte finden.
Wenn ich da allerdings an so manche schöngeredete moderne Kirchenkunst denke, wird mir bei der Vorstellung an die zu erwartenden tänzerischen Übersetzungen jetzt schon schlecht.
Hier eine frisch missionierte Luftballongemeinde (runterscrollen)… www.gemeindemission.info/bilder.htm
Der Luftballon soll wahrscheinlich den aufsteigenden Geist symbolisieren. Das erschliesst sich selbst mir.
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#18   Bernado   10:19:45 | Freitag, 11. November 2005
@Trottel
Sie schrieben:“… aber warum nicht auch einmal ein Tänzchen vor dem Altar wagen, serviere ich Ihnen werte Leserschaft dieses kleine Bildchen nachkonziliarer Verirrung.“
Das kann man so einfach nicht sagen. Der indische Kulturkreis hat eine reiche Tradition des rituellen Tanzes ausgebildet. Mit den Tänzen der teilweise orgiastisch geprägten europäischen Tradition oder der stark erotisch aufgeladenen Formen der Gegenwart hat das nichts zu tun. In diesen indischen Tänzen werden durch Körperbewegungen und Gesten Inhalte ausgedrückt, die sich auf „Transzendentes“ beziehen, aber nicht zwangsläufig auf konkrete indische Religionen. Man kann sicher von einer „getanzten Gebetssprache“ sprechen.
Wenn es gelingt, genuin christliche Inhalte in diese „Sprache“ so zu übersetzen, daß sie von denen, die diese Sprache kennen, „richtig“ verstanden werden – dann wäre dagegen nichts einzuwenden. Ob diese Übersetzungen aber immer „richtig“ sind, kann ich zumindest nicht beurteilen. Die Erfahrungen, die bei der Übersetzungen der Messtexte aus dem Latein der Editio Typica in europ. Sprachen zu machen sind, lassen allerdings Skepsis angeraten sein.
Noch bedenklicher ist, daß man den Gläubigen zwar Latein wegen seiner „Unverständlichkeit“ quasi verbietet, höchst exotische Sprachen aber zunehmend schick findet.
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#17   Stimme aus dem Tradiland   10:02:32 | Freitag, 11. November 2005
Josaphat v. Indien und der Hindutanz zu Köln
@ Bernado: Ich gehe davon aus, dass es sich bei der Interpretation des Heiligenlebens des Josaphat von Indien nur um modernistische Gelehrteninterpretation handelt. Von den gleichen Leuten, die ja auch der Hl. Schrift Nachahmung von heidnischen Legenden vorwerfen. Was daran war ist, ist, dass die Uroffenbarung (seit Adam und Eva und wieder seit Noah) in Spuren bei allen Völkern noch vorhanden ist.
Der Hl. Johannes v. Damaskus war kein Geschichtenerzähler, sondern der letzte bedeutende Kirchenvater und -lehrer des Ostens. Außerdem erfolgte die Heiligsprechung Josaphats erst wesentlich später zu einer Zeit, als die Päpste das Verfahren der Heiligsprechung bereits an sich gezogen hatten.
@ Trottel: Danke für den interessanten Link über den Hindutanz im Kölner Dom! So viel auch noch mal zu Cardinal Meisner…
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#16   Le Trot   09:05:26 | Freitag, 11. November 2005
@…
… aber warum nicht auch einmal ein Tänzchen vor dem Altar wagen, serviere ich Ihnen werte Leserschaft dieses kleine Bildchen nachkonziliarer Verirrung.
lets dance ! …w.kirchenzeitung-koeln.de/…0/0025/titelbild.htm
Ich unterstelle einmal wohlwollend, dass nicht jeder Geistliche/lose wusste, was da auf ihn zukommt. Der Verantwortliche für dieses Tänzchen ist mir nicht bekannt.
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#15   Asteriskus   05:08:12 | Freitag, 11. November 2005
@Stimme aus dem Tradiland und Marcel
Ihren Beiträgen stimme ich völlig zu! Hier zeigt sich,dass der Glaube an die wirkliche Gegenwart Christi im Sakrament im Gefolge des „pastorlen VK2“ fast verschwunden ist.Hätte man diesen Glauben,dann wäre so etwas nicht möglich.Fast sind es prophetische Worte, die Card. Pacelli, der spätere Pius XII, sprach:
„Es wird ein Tag kommen, an dem die zivilisierte Welt ihren Gott verleugnen und die Kirche zweifeln wird, wie Petrus gezweifelt hat. Sie wird versucht sein zu glauben, daß der Mensch Gott geworden ist,dass Gottes Sohn nur ein Symbol ist, eine Philosophie wie so viele andere und in den Kirchen werden die Christen vergeblich das rote Lämpchen suchen,bei dem Gott auf sie wartet,wie die Sünderin vor dem leeren Grabe rief:Wo haben sie ihn hingelegt?“
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#14   Benedikt   00:42:23 | Freitag, 11. November 2005
Iroschottische Mission
Vor allem brachte diese Mission wieder Dinge ZURÜCK, die durch das fränkische Eigenkirchensystem total zerfallen und vergessen waren…
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#13   Yersinia   20:04:12 | Donnerstag, 10. November 2005
nennt sich „Inkulturation“
bekanntlich sind die heutigen und vorheutigen liturgischen Formen auch nicht vom Himmel gefallen – ich denk da an die „iro-schottische Mission“, an die Konstanz der Heiligtümer;
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#12   Bernado   19:35:34 | Donnerstag, 10. November 2005
@Stimme
Mit Josaphat = Bodhisattva hat unser merkwürdiges Frl Ilse allerdings recht, wie nicht nur das Heiligenlexikon www.heiligenlexikon.de/start.html?BiographienJ/J… bestätigt.
Auch die Feststellung, daß das Christentum auf seinem Siegeszug um die Welt viele einheimische Gottheiten, Heilige Gestalten usw. „eingeschmolzen“ und umgewandelt hat, ist zutreffend. Dazu brauchte es allerdings ein starkes, seiner Selbst und seiner Richtigkeit bewußtes Christentum. Mit der heutigen „Entschuldigen sie, wenn ich hier vielleicht doch eine kleine Anmerkung vornehmen möchte“-Einstellung vieler Schriftgelehrter wäre das nicht zu leisten.
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#11   Stimme aus dem Tradiland   18:25:26 | Donnerstag, 10. November 2005
@ Fr. Ilse
Sie haben in Wirklichkeit keinen blassen Schimmer!
Fräulein-Zitat: Etwas gelassener bleiben, wenn andere Kulturen ihre eigenen Heiligen aufstellen wollen.
Sie sollten sich etwas mit Hagiographie beschäftigen. Dann wüßten Sie, dass es nur katholische Heilige gibt und viele von Ihnen im Kampf gegen falsche Religionen umgebracht wurden.
Die Hindu-Götzen sind niemals Heilige in katholischem Sinne. Es bedarf schon großer Verwirrung, eine katholische Kirche mit einem Hindu-Tempel zu verwechseln!
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#10   Gotthard   18:22:39 | Donnerstag, 10. November 2005
Anonymus
Hier wird jeder anonymen Zuschrift sofort Bedeutung als Tatsache beigemessen. Geprüft werden muss solch ein Unsinn wohl nicht mehr…?
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#9   Frl.Ilse   18:17:13 | Donnerstag, 10. November 2005
@Empfehlung
Ich empfehle allen, die am Thema interessiert sind, einen Besuch in der Kirche der hl. Ursula in Köln. In der Kapelle, in der Ursula und ihre vielen Tausend Jungfrauen dargestellt sind, habe ich mich wie in einem hinduistischen Tempel gefühlt. Die Ähnlichkeiten waren wirklich frappierend, obwohl die Erbauer sicherlich nichts vom Hinduismus wussten. Also: Etwas gelassener bleiben, wenn andere Kulturen ihre eigenen Heiligen aufstellen wollen.
Denkt an den im Orient verehrten hl. Joasaphat – das ist der originale Buddha (= Bodhisattva), der sich in die christliche Hagiographie eingeschlichen hat. Das Christentum ist daran nicht zugrunde gegangen und wird es nicht tun.
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#8   Rudolphus   17:27:31 | Donnerstag, 10. November 2005
Erzbischof Marcellus Lefebvre, ein Prophet
Ich stimme dem unteren Gesagten voll zu!!
Erzbischof Lefebre wurde und wird lange verkannt, aber das ist auch ein Kennzeichen eines Propheten: die Verfolgung durch die Autorität und Machthaber.
Es ist beeindruckend, wie Msgr. Marcellus die kirchliche Entwicklung vorhersehen konnte.
Ein künftiger Papst wird ihn vielleicht heiligsprechen, so wie einst die verbrannte Jeanne d’Arc.
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#7   Marcel   17:22:01 | Donnerstag, 10. November 2005
Die Wurzel des Übels: V.II und seine Reformen
Daß das Eindringen „Satans in die Kirche“ („“ von Paul VI.) vom V.II gefördert und über es durch die modernistischen Würdenträger geschieht, hat der heiligmäßige Mgr. Lefebvre bereits 1966 geschrieben.
Die Geschichte bestätigt jedes Wort und jede Tat dieses „großen Mannes der Gesamtkirche“ („“ von Benedikt XVI.).
Man lese aufmerksam Mgr. Lefebvres Antwort vom 20.12.1966 auf eine Rundfrage des Präfekten der Kongregation des Hl. Offiziums, Kardinal Alfredo Ottaviani (URL) www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=85.
>> {…} Man muss also, durch die Tatsachen gezwungen, zu dem Schluß kommen, daß das Konzil in unbegreiflicher Weise die Verbreitung der liberalen Irrtümer gefördert hat. Der Glaube, die Moral, die kirchliche Disziplin sind in ihren Grundfesten erschüttert, wie es alle Päpste vorausgesagt haben.
Die Zerstörung der Kirche schreitet mit Riesenschritten voran. Durch die unzulässig überhöhte Autorität, welche den Bischofskonferenzen zugestanden wurde, hat sich der Papst machtlos gemacht. {…}
Und doch kann nur der Nachfolger Petri, und nur er allein, die Kirche retten.
Möge sich der Heilige Vater doch mit kraftvollen Verteidigern des Glaubens umgeben, möge er doch solche in den wichtigen Diözesen ernennen! Möge er doch in wichtigen Dokumenten die Wahrheit verkünden, den Irrtum verfolgen, ohne Furcht davor, Widerspruch zu finden, ohne Furcht vor Schismen, ohne Furcht, die pastoralen Verfügungen des Konzils zu revidieren. {…} <<
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#6   Benedikt   17:00:56 | Donnerstag, 10. November 2005
Traurig…
…was man da aus Indien erfährt. Eigentlich ist es ja nicht so schwierig, die Misere zu erkennen. Die Zahl der Freikirchen zeigt es an.
Hl. Leo der Große bitt’ für uns…
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#5   stimme der vernunft †   17:00:33 | Donnerstag, 10. November 2005
Ihr…
… glaubt wohl jeden Unsinn, den irgendwer behauptet?
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#4   Rudolphus   16:41:45 | Donnerstag, 10. November 2005
Götzen an hl. Stätte
Die Warnung vor den Götzen ist im gesamten Alten Testament präsent.
@Tradiland-Stimme
Volle Zustimmung zur Analyse! Exakt so ist es!
„Greuel an hl. Stätte“ – „der Leser begreife“!
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#3   Brandenburgis   16:28:09 | Donnerstag, 10. November 2005
Bach-Kantate: Es reißet euch ein schrecklich Ende
So löschet im Eifer der rächende Richter
den Leuchter des Wortes zur Strafe doch aus.
Ihr müsset, o Sünder, durch euer Verschulden
den Greuel an heiliger Stätte erdulden,
ihr machet aus Tempeln ein mörderisch Haus.
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#2   Stimme aus dem Tradiland   16:20:17 | Donnerstag, 10. November 2005
Wie ich das gelesen habe,
ist mir fast schlecht geworden. Götzenstatuen rund um den Tabernakel?!? Hindu- und Koranverse in der Liturgie?
Da darf man sich überhaupt nicht wundern, wenn die evangelikalen und pfingstlerischen Freikirchen häufig die katholischen Kirche als „Hure Babylon“ mißverstehen. An den Früchten werdet ihr sie erkennen!
Das katastrophale Zeugnis für die fremden Religionen, insb. Hinduismus und Islam! Der Glaubensabfall der Katholiken zu Millionen!
Nichts kann besser illustrieren, dass der „Geist des Konzils“, den Johannes XXIII. durch die „Fenster der Kirche“ herein ließ und schon von Paul dem Schlechten (VI.) als „Rauch Satans“ identifiziert wurde, zu „Greuel an Hl. Stätte“, zu „Kloaken der Unreinheit“ in Gestalt „katholischer“ Priester geführt hat, führt und weiterhin führen wird.
So wie es die Hl. Gottesmutter in La Salette und Fatima angekündigt hat: „Rom wird den Glauben verlieren“.
Nach Auffassung von hw. turk, Bernado u.a. ist aber V2 gut, nur seine Früchte stinken. Mit scholastischer Logik ist dies zwar nicht vereinbar, aber hilfsweise berufen sie sich darauf, dass es sich gar nicht um Früchte von V2 handle. Wessen Früchte sind es also dann?
Seit man Cardinal Ottaviani bei V2 das Mikrophon abgedreht hat, ist die Stimme der Wahrheit betäubt. Die Wahrheit führt seither eine Nischenexistenz in den Kittelfalten der V2-Kirche und bei den „Pius-Fanaten“. So schaut es leider aus!
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#1   Sulpicius   15:53:06 | Donnerstag, 10. November 2005
Ein einziges großes…
Tohuwabohu
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