10:15:28 | Freitag, 11. November 2005
St. Pölten
In Österreich gaben sich kürzlich zwei geschiedene Prominente standesamtlich die zweite Hand. Dabei kam es auch zu einer Zeremonie in einer katholischen Kirche. Umwendend erklärte der Diözesanbischof, von der Sache nichts gewußt zu haben. Doch ein Freund des Bischofs behauptete jetzt das Gegenteil.
(kreuz.net, St. Pölten) Am 22. Oktober heirateten der österreichische Finanzminister Karl Heinz Grasser
und die Tiroler Millionenerbin Fiona Swarovski auf dem Standesamt. Beide sind in der Vergangenheit bereits
kirchliche Ehen eingegangen, womit ihre gegenwärtige Liaison kirchenrechtlich illegitim ist.
Dennoch
kam es nach der standesamtlichen Zeremonie im Oktober zu einer
kirchlichen Feier in der örtlichen Pfarrkirche.
Nun behauptet der für seine linksprogressistische Haltung in ganz Österreich bekannte Benediktinerpater
Udo Fischer in der jüngsten Ausgabe seiner Wochenzeitung ‘Ja- die neue Kirchenzeitung’ –, daß Bischof
Küng von der Sache gewußt habe.
Im Impressum des Blattes scheint unter anderem die selbsternannte Bischöfin
und exkommunizierte ehemalige Katholikin Christine Mayr-Lumetzberger auf.
Pater Udo Fischer wirkt in
der Diözese St. Pölten als Pfarrer. Er wurde vom Vorgängerbischof seines Amtes enthoben und von Bischof
Küng bereits in den ersten Monaten nach dessen Ernennung offiziell rehabilitiert.
Besagte Hochzeitszeremonie
sei – so
Pater Fischer – „kein Husarenstück des Ortspfarrers“ gewesen. Vielmehr habe es mit dem zuständigen
Diözesanbischof Klaus Küng eine Vereinbarung gegeben:
„Grasser hatte nichts dem Zufall überlassen,
sondern den Bischof vorab kontaktiert.“
Die Vorgangsweise sei daraufhin zwischen Pfarrer und Bischof
abgesprochen worden.
Mons. Küng hatte sich nach der Zeremonie in einer
lückenhaften Erklärung von
den Vorkommnissen distanziert und dazu eine Stellungnahme an seine Priester geschickt.
Dieser Text wurde
angeblich am 31. Oktober an die Priester der Diözese St. Pölten ausgeschickt. Stichproben hätten aber –
so Pater Fischer – ergeben, daß das Schreiben am 4. November bei den Empfängern nicht eingetroffen sei.
Auch das Bistumsblatt ‘Kirche bunt’ habe in seiner Ausgabe vom 6. November keine Zeile darüber verloren.
In diesem Schreiben erklärt der Bischof, daß bei der Feierlichkeit keine Messe zelebriert und kein
spezieller Hochzeitssegen gespendet worden sei. Auf die positive Natur der kirchlichen Zeremonie ging
er allerdings nicht ein.
Pater Fischer verweist darauf, daß die Stellungnahme wenige Stunden vor dem
Ad-limina-Besuch der österreichischen Bischöfe abgegeben wurde.
Damit habe der Bischof kurz vor seinem
Zusammentreffen mit dem Papst einen „Totalrückzieher“ gemacht.
Andere Stimmen sprechen davon, daß er
versucht habe, zwei Herren zu dienen: den österreichischen Medien und den römischen Vorschriften.
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#18
Benedikt 17:34:42 | Donnerstag, 17. November 2005
#17
dickerlbaer 17:02:43 | Donnerstag, 17. November 2005
#16
Laurentius2 16:01:44 | Montag, 14. November 2005
#15
turk 12:18:24 | Montag, 14. November 2005
#14
Laurentius2 09:02:06 | Montag, 14. November 2005
#13
turk 12:56:11 | Sonntag, 13. November 2005
#12
LeoPix 12:02:06 | Sonntag, 13. November 2005
#11
virOblationis 10:36:34 | Samstag, 12. November 2005
#10
Gotthard 21:27:00 | Freitag, 11. November 2005
#9
turk 21:17:57 | Freitag, 11. November 2005
#8
Evelin 17:31:25 | Freitag, 11. November 2005
#7
28.IX-28.X 16:35:10 | Freitag, 11. November 2005
#6
LeoPix 16:29:04 | Freitag, 11. November 2005
#5
turk 15:48:05 | Freitag, 11. November 2005
#4
Niclaas 14:53:49 | Freitag, 11. November 2005
#3
28.IX-28.X 14:31:46 | Freitag, 11. November 2005
#2
Stimme aus dem Tradiland 11:17:22 | Freitag, 11. November 2005
#1
turk 10:29:24 | Freitag, 11. November 2005