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Samstag, 12. November 2005 08:34
kreuzmeldungen
Vom Himmel aus + Rentner für die Jugendkirche + Menschenjagd + Publikumswirksam + Schwere Geburt
Vom Himmel aus

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat gestern Mittag im Petersdom eine Messe für die im vergangenen Jahr verstorbenen Kardinäle und Bischöfe gelesen. In seiner Predigt erinnerte er an das im Monat November übliche Totengedenken, das an diesem Tag besonders den verstorbenen Kirchenmännern gewidmet sei. Er sei lange Zeit Teil des Kardinalskollegiums gewesen, erklärte der Heilige Vater. Deshalb fühle er sich dieser einzigartigen Gemeinschaft in besonderer Weise verbunden. Zuletzt habe er auch die Ehre gehabt, dem Kardinalskollegium in den unvergeßlichen Tagen nach dem Tod des geliebten Papstes Johannes Paul II. vorzustehen. Auch in diesem Moment denke er an seinen Vorgänger und dessen geistliches Erbe: „Wir wissen, daß er seine Fürbitte vom Himmel aus noch stärker fortführt.“

Rentner für die Jugendkirche

Deutschland. Jeder Fünfte der 1,2 Millionen Katholiken im Bistum Aachen erhält jetzt Post von Diözesanbischof Heinrich Mussinghoff. Angeschrieben werden die 245.000 Katholiken des Bistums, die über 60 Jahre alt sind. In seinem Brief bittet Mons. Mussinghoff um Spenden für eine Jugendkirche in Krefeld. Krefeld befindet sich 70 Kilometer nordwestlich von Aachen in Westdeutschland. Eine erste groß angelegte Spendenbrief-Aktion vor Ostern diesen Jahres hatte teilweise scharfe Kritik ausgelöst, weil sich deren Kosten auf über 100.000 Euro beliefen. Immerhin waren aber in wenigen Wochen 340.000 Euro zur Finanzierung des Weltjugendtages eingegangen.

Menschenjagd

USA. Ein neues Verfahren soll mongoloide Kinder schon im dritten Lebensmonat ausforschen, um sie effizienter töten zu können. Bislang war dies erst ab dem vierten Monat mit riskanten Fruchtwasser- oder Gewebeuntersuchungen möglich. Für fast alle Kinder ist die Diagnose eines sogenannten Down-Syndroms das Todesurteil. Das neue Verfahren zum Aufspüren behinderter Menschen wurde bereits an 38.000 Müttern in 15 Kliniken getestet. Dies berichtete die US-Fachzeitschrift ‘New England Journal of Medicine’ in ihrer jüngsten Ausgabe. Die Menschenjagd soll eine Zuverlässigkeit von 87 Prozent aufweisen. Es untersucht das Blut der Mutter auf bestimmte Proteine und Hormone. Zusätzlich wird mit Ultraschall die Dicke der Haut am Hals des ungeborenen Kindes gemessen.

Publikumswirksam

USA. In 70% aller US-amerikanischen Fernsehsendungen ist der menschliche Geschlechtsakt ein Thema. Dies berichtete die US-Tageszeitung ‘Los Angeles Times’ unter Bezugnahme auf eine am Mittwoch veröffentlichte Studie. Seit 1998 habe sich die Zahl von pornographischen Filmszenen fast verdoppelt. Zur besten Sendezeit sei statistisch knapp sechsmal pro Stunde eine Sexszene zu sehen. In den beliebtesten Sendungen für Jugendliche sei dieser Wert noch höher.

Schwere Geburt

Kardinal Schönborn: „Die Reaktionen darauf, daß eine Kandidatin für ein politisches Amt einmal daran erinnert, daß es nicht normal ist, daß fast die Hälfte der Kinder in Österreich nicht zum Leben kommen dürfen, daß das nicht normal ist. Wenn das nicht mehr gesagt werden kann in einem Land, dann muß ich mich fragen: Wo sind wir hingekommen? Was ist das für eine demokratische Kultur, wenn jemand die Stimme erhebt für einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung, der halt noch nicht das Glück hat, ans Tageslicht gekommen zu sein, aber die schon warten. Und die in unserem österreichischen Recht sogar erbschaftsberechtigt sind. Der Ungeborene, der Embryo ist erbschaftsberechtigt, aber er ist nicht lebensberechtigt.“

Der Wiener Kardinalerzbischof Christoph Schönborn ließ sich für eine morgen in Österreich ausgestrahlte Sendung interviewen. Wegen verkürzter Vorabberichte sandte die Pressestelle der Erzdiözese Wien gestern den inhaltlich korrigierten Interviewauszug als Pressemeldung aus.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 8 Lesermeinungen:
Montag, 14. November 2005 14:17
Benedikt78: Schweine
Das stimmt. Säue bringen ihre Kinder (Ferkel) nicht um. Aber es kommt häufig vor, dass sie sie nach der Geburt töten und auffressen. Von dem her passen sie gut ins Bild des „nächsten Verwandten“!
Sonntag, 13. November 2005 17:38
franco.felice: Kardinal Schönborn. Eminenz, warum nicht früher?
Oder „potius sero quam nunquam“ …?

Tja, wer etwas gegen Mord an ungeborenen Menschenwesen sagt, hat es bei jenen, die sonst immer und überall vor Ethik und eigener Güte zerfließen (siehe solche wie die heulende Roth im Plenum!), schwer. Zwar verurteilt man noch den Mord am Geborenen, weil es dann auch ungestraft ans eigene Leben gehen könnte – was ja selbst hart gesottenen Politikerinnen einiges bedeutet –, doch, siehe den Fall der Koma-Patientin Terry, ganz aufhalten lässt sich das wohl kaum noch.

Den die Mordpraxis befürwortenden Politikerinnen (Politiker oder andere, wie z. B. jener RTL-Sprecher Konz oder gar Schreiberling Bednarz, der seinerzeit als „Regenbogenpresser“ Proteste gegen die Abtreibung als unglaublichen Skandal befand, lassen wir als „Mitläufer“ [Adolf hatte ja auch welche] mal beiseite) ein Vergleich aus der Tierwelt: dort also, wo auch nach gläubiger Atheistin der Mensch her kommt.

Lassen wir dazu aber statt des Atheisten nächsten Verwandten ein Schwein sprechen. Das soll nicht schockieren. Wir mussten uns ja auch die Sachverständigen anhören, die weiland Schmidt-Schnauze und Genossen zur Seite standen, da erstere anscheinend nicht selbst beurteilen konnten wer oder was und ab wann er/es lebt und/oder als Mensch bezeichnet werden kann:

„Wie kann man das nicht schön finden“, sagte die Sau und wälzte sich auf dem Misthaufen rum.

Nur im Unterschied zum Menschen bringen tierische Säue ihre ungeborenen Kinder nicht um.
Sonntag, 13. November 2005 13:12
richard: Die „Frankfurter Schule“
war vorwiegend von jüdischen Emigranten in die USA besetzt und geleitet. Die von dieser „Schule“ erforschten Methoden zur Vernichtung der europäisch geprägten Völker hatten als eines der zentralen Themen die „sexuelle Revolution“, was die Zerstörung des Schamgefühls, unserer jahrtausendealten guten Sitten u.v.a. zum Ziel hat. Unter dem Titel „reeducation“ wurde unter dem Deckmantel der Entnazifizierung unsere gesamte christliche Kultur erfolgreich ins Visier genommen. Das Ergebnis: sterbende und dekadente europ. Völker und die Reeducation als erfolgreicher Selbstläufer in den Abgrund. Marlon Brando hat diesen Hintergrund richtig erkannt, öffentlich ausgesprochen und nach irrem zionistischem Terror widerrufen. Solschenyzin hat die gesamte Problematik gottloser Juden und deren Wirken in seinen 2 Bänden richtig beschrieben.
richard
Sonntag, 13. November 2005 11:22
LukreciaB: Publikumswirksam
Es ist wirklich etwas seltsam. Immer mehr Filme und vor allem jene aus Hollywood tun als ob sie Liebe zeigen, aber sie fokusieren nur auf den sexuellen Akt. Und das fehlt schon in fast keinem Streifen mehr. Normalerweise sieht man aber keine Geschlechtsteile (zum Glück…). Kommt aber am amerikanischen Fernsehen ein Film, in dem jemand nackt dastehet (so wie Gott ihn/sie erschaffen hat) ohne sexuellen Zusammenhang, so kommt gleich die Zensur. In Europa ist die Natur (noch) nicht verboten (zum Glück…).
Sonntag, 13. November 2005 00:56
Le Trot: @Ruhig Blut Gotthardel
Samstag, 12. November 2005 23:45
Gotthard: Von der Redaktion entfernt
Alle Lesermeinungen anzeigen 2 weitere Lesermeinungen
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