Rückgabe der Hagia Sophia an die Orthodoxen?
Die Hagia Sophia in Istanbul ist die Hauptkirche der orthodoxen Welt. Nach der türkischen Eroberung der Stadt wurde sie 1453 in eine Moschee umgewandelt. Gegenwärtig ist sie ein Museum.
(kreuz.net) Eine europäische Initiative sammelt derzeit eine Million Unterschriften für eine Petition
an das EU-Parlament.Die Petition fordert eine Rückgabe der orthodoxen Kirche ‘Hagia Sophia’ in Istanbul/Konstantinopel an das Ökumenische Patriarchat der Stadt.
Die Rückgabe der Kirche an ihre ursprünglichen Besitzer solle sogar zu einer Bedingung für einen EU-Beitritt der Türkei gemacht werden.
Initiatorin des Vorstoßes ist eine gewisse Angeliki Papagika. Nach eigenen Angaben arbeitet sie gegenwärtig an der Universität Zürich an einem Doktorat in Psychologie.
Frau Papagika handelt auf eigene Initiative und ohne Absprache mit orthodoxen kirchlichen Verantwortungsträgern.
Die Mutterkirche der orthodoxen Welt fiel im Jahre
1453 in die Hand der türkischen Osmanen, die damals die Stadt Konstantinopel – auch Byzanz genannt –
eroberten und fortan Instanbul nannten.Im gleichen Jahr ernannte der Eroberer-Sultan Mehmed Fatih die Hagia Sophia zur osmanischen Reichsmoschee.
Frau Papagika sieht ihre Initiative nicht als antitürkische Aktion. Sie betont vielmehr, daß sich die Türken auch um den Erhalt der Kirche gekümmert haben.
So
wurden die Mosaiken im Innenraum der Kirche auch nach der Umwandlung zur Moschee nicht zerstört.Erst Anfang des 17. Jahrhunderts wurden die Kuppeln neu ausgemalt und die Wände mit den Mosaiken mit einer Putzschicht bedeckt.
Die Mosaiken außerhalb des eigentlichen Sakralraums blieben noch bis Anfang des 18. Jahrhunderts sichtbar.
Besonders erwähnt Frau Papagika die Rolle von Sultan Abdülmecid I. († 1861). Dieser bemühte sich um eine gewisse Verwestlichung des Landes und führte auch eine große Restauration der Hagia Sophia durch.
Im Jahr 1847 beauftragte der Sultan den Schweizer Architekten Gaspare Fossati
(† 1883) mit der Restaurierung der Hagia Sophia.Fossati stand seit 1845 im Dienst des Sultans.
Er ließ die Putzschichten abtragen und entdeckte die darunterliegenden Mosaike. Daraufhin bestürmte er den Sultan, die islamischen Prinzipien zu mildern, welche die Zerstörung der Mosaiken verlangt hätten.
Abdülmecid I. antwortete: „Die Mosaiken sind wunderschön. Verbergen Sie sie gut, weil unsere Religion sie verbietet. Aber zerstören Sie nichts: Wer weiß, was einmal geschehen wird.“
Vor den Arbeiten schickte der Sultan die Mitglieder des für die Moschee zuständigen islamischen Klerus auf Pilgerfahrt nach Mekka.
Erst
nach dem Ende des islamischen osmanischen Reiches und der Installierung des laizistischen Regimes von
Präsident Kemal Atatürk wurden die Mosaiken ab 1932 von amerikanischen Archäologen freigelegt.1934 wurde die Hagia Sophia in ein Museum umfunktioniert.
Seither zähle nur mehr der künstlerische und historische Wert der Kathedrale, nicht aber ihre religiöse Aufgabe, erklärt Frau Papagika.
Doch eine Kathedrale könne nicht in eine kulturelle oder weltliche Einrichtung verwandelt werden.
Die Zeit sei gekommen,
daß die Hagia Sophia wieder ein Ort des christlichen Gottesdienstes werde.Mit der Rückgabe der Hagia Sophia an die Kirche würde der türkische Staat einen großartigen und noblen Schritt setzen und zugleich seinen aufrichtigen Respekt vor den Christen Europas und der Welt unter Beweis stellen.
„Historische Fehler können rückgängig gemacht und korrigiert werden“, erklärt Frau Papagika.
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Donnerstag, 12. April 2007 21:31
simplex: Hagia Sophia zwischen Denkmal und Programm
Liebe Frau Papagika,
Die Hagia Sophia hat manches Erdbeben überstanden. Die Bombenanschläge der Gegner einer christlichen Rückeroberung wird sie nicht überstehen.
Bitte sammeln Sie weiterhin Unterschriften, aber für einen zukunftsträchtigeren Zweck.
Die megale ecclesia des Justinian wird nicht nur als Mutterkirche der Orthodoxie verehrt, sie ist auch das kulturelle Vermächtnis der hellenistischen Spätantike. Der Entwurf der Hagia Sophia ist aus dem christlichen Denken nicht erklärbar. Die Architekten Anthemios und Isidor brauchten dazu das neuplatonische Wissen ihrer Zeit. Proklus Neoplatonikus gehörte damals noch zur Allgemeinbildung.
Die Verschleierung des griechischen Emanzipationshintergrundes des jungen Christentums wird zum Beispiel 392 sichtbar bei der absichtlichen Zerstörung der „heidnischen“ Bibliothek von Alexandria durch den militanten Theodosian. Justinian lässt die Schule von Athen während dem Bau der Hagia Sophia um 535 polizeilich schliessen und verbietet die weitere Lehrtätigkeit der Nachfolger von Proklus.
Als Programm mit Zukunft schlage ich vor, die Hagia Sophia als Kulturerbe der UNESCO dem Selbstverständnis der drei abrahmischen Religionen zu widmen.
Wo könnten sich Juden, Christen und Muslime demütiger auf ihre gemeinsamen spirituellen Wurzeln besinnen als in diesem himmlischen Jerusalem wo der griechische Logos so offensichtlich gegenwärtig ist?
Die Hagia Sophia hat manches Erdbeben überstanden. Die Bombenanschläge der Gegner einer christlichen Rückeroberung wird sie nicht überstehen.
Bitte sammeln Sie weiterhin Unterschriften, aber für einen zukunftsträchtigeren Zweck.
Die megale ecclesia des Justinian wird nicht nur als Mutterkirche der Orthodoxie verehrt, sie ist auch das kulturelle Vermächtnis der hellenistischen Spätantike. Der Entwurf der Hagia Sophia ist aus dem christlichen Denken nicht erklärbar. Die Architekten Anthemios und Isidor brauchten dazu das neuplatonische Wissen ihrer Zeit. Proklus Neoplatonikus gehörte damals noch zur Allgemeinbildung.
Die Verschleierung des griechischen Emanzipationshintergrundes des jungen Christentums wird zum Beispiel 392 sichtbar bei der absichtlichen Zerstörung der „heidnischen“ Bibliothek von Alexandria durch den militanten Theodosian. Justinian lässt die Schule von Athen während dem Bau der Hagia Sophia um 535 polizeilich schliessen und verbietet die weitere Lehrtätigkeit der Nachfolger von Proklus.
Als Programm mit Zukunft schlage ich vor, die Hagia Sophia als Kulturerbe der UNESCO dem Selbstverständnis der drei abrahmischen Religionen zu widmen.
Wo könnten sich Juden, Christen und Muslime demütiger auf ihre gemeinsamen spirituellen Wurzeln besinnen als in diesem himmlischen Jerusalem wo der griechische Logos so offensichtlich gegenwärtig ist?
Freitag, 29. Dezember 2006 14:42
nightlight20022001 †: Ein Dieb kommt nur um zu stehlen,schlachten und umzubringen!
Ich bin auch dafür dass die Hagia Sophia an die orthodoxe Kirche zurückgegeben wird.Wenn nicht ist es
auch nicht so schlimm,wir haben unseren Tempel im Himmel und wohnen nicht „auf Erden“.
Wäre dieses Gebäude römisch katholisch,wäre sie schon längst wieder in „christlicher“ Hand.
Ein Dieb kommt nur um zu stehlen,schlachten und umzubringen,das taten doch auch die katholischen Kreuzritter.Mohamed wuchs unter Mönchen der römischen Isebelkirche auf,daher haben die Moslems auch ihre Gebetskette.
Heirat im Alter von 25 Jahren mit Chadidja, einer reichen Kaufmannsfrau.
Begegnung mit Christen: Auf der arabischen Halbinsel bestanden christliche Gemeinden; ein Vetter der ersten Frau Mohammeds war Christ.Ein christlicher Mönch weissagte dem zwölfjährigen Mohammed eine große Zukunft.Das Christenum war Mohammed nicht unbekannt;und das wird aus allem,was der Koran über Jesus, die Jünger Jesu und die Christen sagt deutlich. So finden sich viele Dinge im Koran, die der Christ aus der Bibel kennt, vieles ist indes entstellt, manche Verwechslungen liegen vor,so beispielsweise die Verwechslung von Mirjam,der Schwester Moses,mit Maria, der Mutter Jesu (66:12);eine Episode aus dem Leben Gideons wird dem König Saul zugeordnet (2:250); die Vision des Petrus von Apostelgeschichte 10 verfließt in einer krausen Schilderung von einem vom Himmel herabkommenden Tisch mit der Einsetzung des Abendmahls durch den Herrn (5:112 115)
Lest doch mal der Islam im Licht der Bibel-Kreuz.net Forum-Islam Feind Christ
Wäre dieses Gebäude römisch katholisch,wäre sie schon längst wieder in „christlicher“ Hand.
Ein Dieb kommt nur um zu stehlen,schlachten und umzubringen,das taten doch auch die katholischen Kreuzritter.Mohamed wuchs unter Mönchen der römischen Isebelkirche auf,daher haben die Moslems auch ihre Gebetskette.
Heirat im Alter von 25 Jahren mit Chadidja, einer reichen Kaufmannsfrau.
Begegnung mit Christen: Auf der arabischen Halbinsel bestanden christliche Gemeinden; ein Vetter der ersten Frau Mohammeds war Christ.Ein christlicher Mönch weissagte dem zwölfjährigen Mohammed eine große Zukunft.Das Christenum war Mohammed nicht unbekannt;und das wird aus allem,was der Koran über Jesus, die Jünger Jesu und die Christen sagt deutlich. So finden sich viele Dinge im Koran, die der Christ aus der Bibel kennt, vieles ist indes entstellt, manche Verwechslungen liegen vor,so beispielsweise die Verwechslung von Mirjam,der Schwester Moses,mit Maria, der Mutter Jesu (66:12);eine Episode aus dem Leben Gideons wird dem König Saul zugeordnet (2:250); die Vision des Petrus von Apostelgeschichte 10 verfließt in einer krausen Schilderung von einem vom Himmel herabkommenden Tisch mit der Einsetzung des Abendmahls durch den Herrn (5:112 115)
Lest doch mal der Islam im Licht der Bibel-Kreuz.net Forum-Islam Feind Christ
Mittwoch, 29. November 2006 00:56
bully: Hagia sophia
@Rpb:Ziel des Islam ist es alle Völker unter das Joch „Allahs“ zu
bringen – das können wir uns nicht bieten lassen.
LG
Rob
Aber Hallo
So ein Blödsinn kann nur von U.S Präsident kommen. Oder sind Sie etwa auch schon so weit.
Unverschämter Spinner.
Bully
bringen – das können wir uns nicht bieten lassen.
LG
Rob
Aber Hallo
So ein Blödsinn kann nur von U.S Präsident kommen. Oder sind Sie etwa auch schon so weit.
Unverschämter Spinner.
Bully
Freitag, 22. September 2006 19:54
Fremdenführer: İrrt euch nicht !
Zu BENEDİKT78 : Vor 100 Jahren war die heutige Türkei noch das Osmanische Reich mit einer Flaeche von
1,5 millionen km/2. Syrien,Persien,nord irak,teile vom heutigen Georgien u.v.m.İn sofern ganz normal
das auch mehrere Christen lebten.Nur gibt es keine Zeit im osmanischen reich wo christen oder juden unterdrückt
wurden.İm gegenteil,christen und juden konnten sich bis zu Ministern hoch arbeiten.
Genozid?Bisher historisch gesehen nicht bewiesen!
Zu BULLY:in İstanbul befinden sich 17 Kirchen(alle zum gottesdienst offen).8 Synagogen und 4 Klöster.İm Zentralen des LAndes imsgesamt 600 Kirchen.
Zu ROSA VON LİMA: İn belek/Antalya ist vor paar jahren GARTEN GOTTES eröffnet worden.Es stehen eine Moschee,eine Kirche und eine Synagoge nebeneinander.İn alanya ist eine Kirche derzeit in BAu!
İm osten des LAndes Stadt MArdin,ist der amtierende Bürgermeister ein Christ,gewaehlt von muslimischen Türken !
Bitte also nicht nur Einseitig sehen.Nimmt die Pferdeklappen mal weg.Die Hagia Sofia ist ein Erbe und für alle Menschen dieser Welt offen.Ein Symbol für nur den einen Gott,egal unter welchem Namen „er“ gerufen wird.
Stellt euch vor,Griechenland möchte auf jedenfall das die Hagia Sofia die Funktion einer Kirche erhaellt.Nur gibt es in Athen keine einzige MOschee! Trotz eine muslimischen minderheit.
Und vergisst nicht,die Hagia Sofia wurde 1204 von christlichen Kreuzzüglern komplet geplündert ! Heute steht Sie immernoch fest auf Beinen,dank das es…
Genozid?Bisher historisch gesehen nicht bewiesen!
Zu BULLY:in İstanbul befinden sich 17 Kirchen(alle zum gottesdienst offen).8 Synagogen und 4 Klöster.İm Zentralen des LAndes imsgesamt 600 Kirchen.
Zu ROSA VON LİMA: İn belek/Antalya ist vor paar jahren GARTEN GOTTES eröffnet worden.Es stehen eine Moschee,eine Kirche und eine Synagoge nebeneinander.İn alanya ist eine Kirche derzeit in BAu!
İm osten des LAndes Stadt MArdin,ist der amtierende Bürgermeister ein Christ,gewaehlt von muslimischen Türken !
Bitte also nicht nur Einseitig sehen.Nimmt die Pferdeklappen mal weg.Die Hagia Sofia ist ein Erbe und für alle Menschen dieser Welt offen.Ein Symbol für nur den einen Gott,egal unter welchem Namen „er“ gerufen wird.
Stellt euch vor,Griechenland möchte auf jedenfall das die Hagia Sofia die Funktion einer Kirche erhaellt.Nur gibt es in Athen keine einzige MOschee! Trotz eine muslimischen minderheit.
Und vergisst nicht,die Hagia Sofia wurde 1204 von christlichen Kreuzzüglern komplet geplündert ! Heute steht Sie immernoch fest auf Beinen,dank das es…
Freitag, 18. August 2006 00:49
Rpb: Hagia Sophia
Alle vom Islam eroberte und widerrechtlich angeeignte Gotteshäuser sollten von der Kristlischen Gemeinde
zurückgefordert werden – denn der Islam und seine Gemeinden vereinahmt chrisliche Kirchen und Gemeinden
gerade im „Nahen Osten“ wie es ihm der Koran nahelegt-der Islam ist eine „Eroberungs-und Unterdrückungsreligion“
der MASSIV einhalt geboten werden muss – Toleranz ist dieser Religion gegenüber unangebracht – da der
Islam selbst keine Toleranz kennt!
Ziel des Islam ist es alle Völker unter das Joch „Allahs“ zu
bringen – das können wir uns nicht bieten lassen.
LG
Rob
Ziel des Islam ist es alle Völker unter das Joch „Allahs“ zu
bringen – das können wir uns nicht bieten lassen.
LG
Rob
Montag, 2. Januar 2006 01:13
GerdEric: @ Gotthard
StatistikIst die EU ein „christlicher“ Verein?
In Deutschland leben 2/3 Christen…
Also,
wenn ich hier so die Beiträge lese,
die durch die Redaktion eingestellt werden,
aber auch die der Diskutanten,
dann erhalte ich schon eher den Eindruck,
dass auch die Evangelen keine Christen sind,
und selbst die meisten Katholiken nicht…
MfG
GerdEric
In Deutschland leben 2/3 Christen…
Also,
wenn ich hier so die Beiträge lese,
die durch die Redaktion eingestellt werden,
aber auch die der Diskutanten,
dann erhalte ich schon eher den Eindruck,
dass auch die Evangelen keine Christen sind,
und selbst die meisten Katholiken nicht…
MfG
GerdEric
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