Ein mysteriöses Dokument
Seit einiger Zeit geistert ein Dokument durch das Internet. Es soll konkrete Hinweise liefern, daß es im Vatikan Bestrebungen gibt, die Zelebration der Alte Messe dem Neuen Ritus anzupassen.

Es soll von der vatikanischen Kommission ‘Ecclesia Dei’ stammen.
Diese Kommission wurde für die pastorale Sorge für jene Katholiken gegründet, die sich dem Alten Ritus verbunden fühlen.
Anders als die üblichen Dokumente von ‘Ecclesia Dei’ trägt der Text jedoch keinen vatikanischen Briefkopf, sondern an dessen Stelle einen runden Stempel der Kommission.
Das ist im römischen Kurialgebrauch nicht üblich.
Der Text ist in lateinischer Sprache gehalten.
Er trägt die Überschrift: „Die gesungene Konventmesse soll auf diese Weise geordnet werden.“

Es handelt sich um bekannte Männerklöster, in denen die gesamte Liturgie nach dem alten lateinischen Ritus zelebriert wird.
Die Anweisungen scheinen einen Versuch zu beinhalten, einen Zwischenritus durchzusetzen, um die alten Messe, die in diesen Klöstern gefeiert wird, behutsam dem Neuen Ritus anzugleichen.
Der Text beinhaltet acht Regeln.
Die erste verlangt einen abgekürzten Anfang der Konventualmesse, wenn sie sich direkt an eine Gebetshore der Mönche anschließt.
In diesem Fall beginnt die Messe nach den neuen Regeln sofort mit dem Introitus.
Die im Alten Ritus vorgeschriebenen Stillgebete am Fuß des Altars sollen wegfallen.
Der Wortgottesdienst wird nicht vom Altar, sondern vom Sitz des Zelebranten aus gehalten. Die Lesungen sind auf lateinisch oder in der Volkssprache zum Volk hin vorzutragen.
Vor dem Offertorium könnten Fürbitten eingefügt werden.
Das Stillgebet über die Gaben am Ende des Offertoriums ist laut zu beten.
Die Schlußdoxologie „Durch ihn und mit ihm und in ihm“ soll gesungen und vom Chor mit „Amen“ beantwortet werden.
Das Vaterunser, das in der Alten Messe vom Priester alleine gebetet wird, wird vom ganzen Volk gesungen.
Gesungen werden solle auch der Schlußsegen, wobei das Schlußevangelium wegfällt.
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Dienstag, 20. Dezember 2005 11:48
Agiafortuni: Zur Loyalität der Konzilspriester
Die Priester der Konzilskirche sind zwar Loyal gegenüber dem Konzil und der daraus hervorgegangenen Kirche, jedoch nicht gegenüber der Kirche aller Zeiten. Wenn ich sonntags unterwegs zur Messe bin, höre ich mir hie und da eine Predigt dieser Priester an und jedesmal stehen mir die Haare zu Berge. Dass die Messe das Sühneopfer unseres Herrn und Erlösers ist, will keiner mehr wissen. Viele kennen nicht einmal den Namen eines heiligen Pius oder eines Scheebens, des grössten katholischen Theologen im deutschsprachigen Raum des 19 Jahrhunderts. Dafür werden massenweise Küng und Drewermann zitiert.
Dienstag, 20. Dezember 2005 10:40
Le Trot: @Benedikt
Vielleicht sollten Sie die Priester der Hl. katholischen Kirche besser nicht als „Geistlose“ verunglimpfen.
So etwas gehört sich nicht. Zumal Sie bei Ihrem Ton nicht in der Lage wären, es besser zu machen.
Priester der Hlg. römisch katholischen Kirche sind keine Geistlosen, da sie mit grosser Ehrfurcht darauf bedacht sind das Hlg. Messopfer würdig zu feiern und in Wort und Tat ihre Loyalität gegenüber der Lehre der Kirche zum Ausdruck bringen. Diejenigen, die der Lehre der Kirche in den Rücken fallen sind schlimmer als Geistlose, sie sind die Totengräber der Seelen, es wäre besser sie wären nie geboren worden.
Ansonsten können Sie sich Ihren Restkommentar irgendwo hinstecken.
Priester der Hlg. römisch katholischen Kirche sind keine Geistlosen, da sie mit grosser Ehrfurcht darauf bedacht sind das Hlg. Messopfer würdig zu feiern und in Wort und Tat ihre Loyalität gegenüber der Lehre der Kirche zum Ausdruck bringen. Diejenigen, die der Lehre der Kirche in den Rücken fallen sind schlimmer als Geistlose, sie sind die Totengräber der Seelen, es wäre besser sie wären nie geboren worden.
Ansonsten können Sie sich Ihren Restkommentar irgendwo hinstecken.
Dienstag, 20. Dezember 2005 10:28
Benedikt: @ Le Trot
Vielleicht sollten Sie die Priester der Hl. katholischen Kirche besser nicht als „Geistlose“ verunglimpfen. So etwas gehört sich nicht. Zumal Sie bei Ihrem Ton nicht in der Lage wären, es besser zu machen.
Dienstag, 20. Dezember 2005 09:53
Le Trot: @Gotthard
Das Konzil hat keinen Verdruss gebracht – außer einigen wenigen.
Ja, ja, ich sehe auch blühende Glaubenslandschaften, gut besuchte Werks- und Sonntagsmessen und Warteschlangen vor den Beichtstühlen.
In einigen Nachbargemeinden sind die Leutchen inzwischen so heilig, dass die Geistlosen die Beichtzeiten nur noch auf Anfrage anbieten brauchen.
Dort, wo die Leutchen noch an hart an sich arbeiten müssen reicht aber auch ein halbes Stündlein die Woche Beichtzeit, welches sich vor die Samstagabendmesse schieben lässt.
Es handelt sich dabei nicht um Geistlose, die mehrere Pfarreien zu versorgen haben.
Ja, ja, ich sehe auch blühende Glaubenslandschaften, gut besuchte Werks- und Sonntagsmessen und Warteschlangen vor den Beichtstühlen.
In einigen Nachbargemeinden sind die Leutchen inzwischen so heilig, dass die Geistlosen die Beichtzeiten nur noch auf Anfrage anbieten brauchen.
Dort, wo die Leutchen noch an hart an sich arbeiten müssen reicht aber auch ein halbes Stündlein die Woche Beichtzeit, welches sich vor die Samstagabendmesse schieben lässt.
Es handelt sich dabei nicht um Geistlose, die mehrere Pfarreien zu versorgen haben.
Dienstag, 20. Dezember 2005 09:26
Agiafortuni: Zu Gotthard’s Ueberleben
Sie behaupten, das Konzil mache es einem Menschen des 21. Jahrhundert möglich, christlich zu sein. Frägt sich bloss, ob diese Art und Weise es zu sein gottgefällig ist oder nicht. Die Verehrung die Frevlern wie Karl Rahner, de Lubac, Congar und Teilhard de Chardin zuteil wurde lässt einemn eher das Gegenteil vermuten.
Montag, 19. Dezember 2005 22:16
Gotthard: Überleben
Das Konzil hat keinen Verdruss gebracht – außer einigen wenigen. Ein solches ist aber das Ergebnis eines
jeden Konzils … siehe die Altkatholiken nach dem Vaticanum I.
Gebracht hat das Vaticanum II, dass die Menschen des 21. Jahrhunderts noch einen Zugang zur Botschaft Jesu Christi haben… bzw haben könnten.
Sollten die Tradi-Jünger Recht haben, müssten sie eine Millionen-Bewegung sein allein in Deutschland … doch wer kennt sie, außer einigen Eingeweihten und Insidern?
Gebracht hat das Vaticanum II, dass die Menschen des 21. Jahrhunderts noch einen Zugang zur Botschaft Jesu Christi haben… bzw haben könnten.
Sollten die Tradi-Jünger Recht haben, müssten sie eine Millionen-Bewegung sein allein in Deutschland … doch wer kennt sie, außer einigen Eingeweihten und Insidern?
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