Verbrechen
Gewalt im Gottesdienst
„Gewalt findet nicht irgendwo statt, sondern in meiner nächsten Umgebung und vielleicht sogar in mir“, erklärte der Bischof von Osnabrück.
(kreuz.net, Osnabrück) Der Umgang mit häuslicher Gewalt müsse ein „breites Thema“ in den Pfarreien werden, forderte der Osnabrücker Bischof, Mons. Franz-Josef Bode, Mitte Oktober bei einem Treffen mit der ‘Frauen-AG’ – AG steht für Arbeitsgemeinschaft – im Bistum Osnabrück.

Der Bischof reagierte damit auf einen Bericht der Ordensfrau Anna Mayrhofer, die sich gegen Frauenhandel und Zwangsprostitution engagiert.

Die Tagung mit dem Bischof befaßte sich mit einem Projekt, das die Arbeitsstellen für Frauen- und Männerseelsorge des Bistums für die Deutsche Bischofskonferenz entwickeln.

Es will das Thema der häuslichen Gewalt in die Pfarrgemeinden transportieren.

„Gewalt findet nicht irgendwo statt, sondern in meiner nächsten Umgebung und vielleicht sogar in mir“, sagte Bischof Bode zur Begründung.

Christen müßten Möglichkeiten schaffen, über Gewalt in der Familie und eigene Aggressionen zu sprechen.

Die Einstellung „Bei uns gibt es das nicht!“ führe zur Vereinsamung von Frauen und Kindern, die unter Gewalt leiden.

Im Mittelpunkt der Planungen stehen ökumenische Gottesdienste zum Thema Gewalt, die Ende November und Anfang Dezember unter dem Titel „Ich habe keinen Menschen…“ in Osnabrück, Bremen und Meppen gefeiert werden.
      
37 Lesermeinungen
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#37   Elendester Sünder   12:36:48 | Donnerstag, 17. November 2005
Pawlowsche Reflexe
Im Grunde ist das, was ich sagte, eine Selbstverständlichkeit, aber es war mir schon klar, welche Reaktionen folgen würden. Deshalb macht es eigentlich nur Sinn, das zu wiederholen, was ich unten geschrieben habe: Die Anit-Gewalt-Kampagne will das Gegenteil von dem erreichen, was sie zu erreichen vorgibt. Es ist wie bei Orwells „1984“: „Liebe“ meint Haß, „Frieden“ meint Krieg, „Freiheit“ meint Versklavung.
Trotzdem, weil ich glaube, daß Einzelne verstehen, was ich meine: Es ist eine Tatsache, daß es aus der christlichen Tradition bis 1975 in Europa das Züchtigungsrecht des Mannes gegen seine Frau gab. Dies ergibt sich aus der göttlichen Ordnung, in der alles streng hierarchisiert ist. Eine Hierarchie bedarf disziplinarischer Strafen. Keine Firma, Behörde, Armee und kein Staat kommt ohne sie aus, ebensowenig die Familie. Man muß natürlich sehr vorsichtig damit umgehen, weil die Gefahr des Mißbrauchs besteht. Es gibt dafür folgende goldene Regel: Die Strafe muß dem Strafenden selbst mehr wehtun als dem Bestraften.
Zu Fräulein Ilse: Das Christentum lehrt an erster Stelle Liebe und insbesondere Feindesliebe, aber nicht Gewaltlosigkeit. Das muß man unterscheiden. Dann versteht man z.B. auch die Kreuzzüge. Die wahre Liebe kämpft. Sie steckt zwar vieles ein und verzeiht alles, aber sie ereifert sich auch und kämpft um das Geliebte. Aber darum geht es hierbei nicht.
Zu Le Trot: Das ist erstklassiger Humor. Gratulation.
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#36   Mimi   12:26:22 | Donnerstag, 17. November 2005

@Catholicus
DANKE!
So sehe ich das auch.
Außerdem ziehen sich die Folgen dessen, wenn Kinder so etwas bei ihren Eltern miterlebt haben, bis ins Erwachsenenalter hinein. Man vergisst es nie, und es behindert die eigene Beziehungsfähigkeit.
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#35   Catholicus   07:14:45 | Donnerstag, 17. November 2005
@Elendester Sünder
Im Übrigen ist es wie in der Kindererziehung auch leider manchmal nötig, die Ehefrau zu züchtigen.
Diese Aussage entspricht nicht dem, was uns das Evangelium und die Kirche über die christliche Ehe lehren!
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#34   Le Trot   23:25:43 | Mittwoch, 16. November 2005
@an Alle von Trottel!
Werte Leserschaft,
hinter meinem Rücken müssen sich einige Leser über mein Pseudo beschwert haben und nicht mehr bereit sein unter diesem Pseudo mit mir zu kommunizieren. Dies wurde mir soeben in einer Mail ( kursiv untenstehend )von der „Kreuz.net“ Redaktion mitgeteilt. Ich wurde aufgefordert mein Pseudo zu ändern. Diesem Wunsch komme ich hiermit nach. Meine bisherigen hochqualifizierten Beiträge werden dann ebenfalls unter dem neuen Pseudo erscheinen. Ich nenne mich ab sofort
Le Trot,
was aus dem französischen kommt und soviel wie „der Trab“ heisst, wenn ich mich nicht irre. Ich denke, Verwechselungen und negative Asozialisationen sind somit in Zukunft ausgeschlossen.
Grüß Gott,
Wir würden Sie bitten, einen anderen Lesernamen zu wählen. Es wäre für Sie und viele Beteiligten des Forums angenehmer, mit einer Person zu kommunizieren, deren Name nicht von vornherein negative Assoziationen hervorruft.
Bitte teilen Sie uns mit, welchen Lesernamen Sie in Zukunft haben möchten. Ihre alten Beiträge werden ebenfalls unter diesem Namen aufscheinen. Ihr Paßwort bleibt gleich.
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#33   Frl.Ilse   21:59:10 | Mittwoch, 16. November 2005
@alle
Haben die Leser gemerkt, was hier im Thread passiert ist? Der Chatter „Elendester Sünder“ hat Gewalt gegen Frauen gutgeheißen!!!!!!
Das ist doch nicht normal, nirgends! Schon gar nicht in einem Chat, der sich als christlich bezeichnet – schließlich ist das Christentum d i e Religion der Nächstenliebe und Gewaltlosigkeit.
Ich nehme an, damit hat sich der „Sünder“ auch exkommuniziert. Ich hoffe nur, dass ich so was nicht mehr lesen muss auf einer angeblich katholischen Seite.
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#32   Marcel   17:49:16 | Mittwoch, 16. November 2005
Das V.II führte zum Sieg der freimaurerischen Ideen
St. Theodul liegt ganz richtig.
Dies hat auch Mgr. Lefebvre häufig ausgeführt als Echo der (vorkonziliaren) Päpste.
U.a. im Vortrag am 20.11.1980 in Angers www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=67:
>> {…} Papst Leo XIII., „Humanum genus“ {…} besagt: „Das Ziel der freimaurerischen Gesellschaft ist, die christlichen Institutionen zu zerstören.“
{…}
{Man findet in} den freimaurerischen Texten, die bereits vor einem Jahrhundert entstanden sind {…}: „Dringt in die Seminare ein. Von da aus werdet Ihr in den Klerus eindringen. Durch das Eindringen in den Klerus werdet Ihr in die Pfarren eindringen. Durch die Pfarren werdet Ihr in die Diözesankurie eindringen. Nach der Diözesankurie wird es Bischöfe geben, die unsere Ideen annehmen werden. Wenn die Bischöfe unsere Ideen annehmen, werden auch die Kardinäle, die aus den Bischöfen gewählt werden, unsere Ideen annehmen. Eines Tages – vielleicht in hundert Jahren – werden wir einen Papst haben, der unsere Ideen annehmen wird. Dann haben wir die Revolution durch die Kirche gewonnen.“
Das hatte die Alta Venta de Cabonari geschrieben. Auf Anordnung der Päpste Gregor XVI. und Pius IX. wurden diese Texte veröffentlicht.
{…}
{Buch des Freimaurers Marsaudon} anläßlich des Konzils {…} mit dem Titel {…} „Der Ökumenismus in den Augen eines Freimaurers von Tradition“ {Er schreibt}: „Unsere freimaurerischen Ideen schweben anläßlich des Konzils bereits über der Kuppel von Sankt Peter.“
{…} <<
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#31   st. theodul   16:44:26 | Mittwoch, 16. November 2005
@ Benedikt
Nein, es sind Planungen, wie sie genauer kaum sein könnten, eine fertige Strategie. Lesen Sie sie !
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#30   Benedikt   15:12:41 | Mittwoch, 16. November 2005
@ St. theodul
Ja, das ist eine Vorhersage. Wo ist jetzt die Planung? Wenn ich jetzt vorhersage, dass der Alte Ritus demnächst generell freigegeben wird, und dies tritt tatsächlich ein, so wird man dennoch schwerlich behaupten können, ich habe das seit heute geplant.
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#29   st. theodul   15:05:05 | Mittwoch, 16. November 2005
@ Benedikt
Lesen Sie z.B. die Freimaurergeheimakten der „Alta Venta“ (Carbonari) vom Anfang des 19.Jh. :
„… Ihr werdet eine Revolution in Chorrock und Tiara in eurem Netz haben, die mit dem Kreuz und der Kirchenfahne marschiert …“
Hier ist genau und umfänglich beschrieben, wie man zu einer „Revolution durch einen Papst“ gelangen will. Leider durch die Geschichte bestätigt.
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#28   Mimi   14:13:17 | Mittwoch, 16. November 2005
@Hlux
Wenn ich mir die Postings hier so ansehe, scheinen es eher einige Männer zu sein, die nach Züchtigung schreien.
ROFL… ;-)))
Herrlich… wenn Lachen gesund ist, lebe ich jetzt schon wieder 5 Minuten länger! ;-)
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#27   Benedikt   14:12:02 | Mittwoch, 16. November 2005
@ Elendester Sünder
Aber sicher nicht in der Hinsicht, dass der Mann über seine Frau verfügen und sie nach Belieben „züchtigen“ kann.
@ St. Theodul
Seit 200 Jahren geplant? Sie machen mich neugierig. Belege für diese Behauptung?
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#26   Elendester Sünder   14:01:53 | Mittwoch, 16. November 2005
Ehe ist ein Sakrament
Zu Mimi:
Zu Punkt 1) Es ist wahr. Es wird als präventive Schutzmaßnahme gerechtfertigt.
Zu Punkt 2) Sicher ist es nicht einfach. Die Ehe war nie einfach. Aus christlicher Sicht ist eine Strafanzeige wegen des Ehegelübtes sowieso nicht anzuraten und zwar ebensowenig wie eine Trennung oder Scheidung. Wir dürfen nicht vergessen, daß eine kirchliche Eheschließung ein Sakrament ist, das wir nicht antasten dürfen. In der heutigen Welt hat Satan allerdings leider soviel Macht, daß Ehen, sofern sie überhaupt noch eingegangen werden, leicht in Tragödien enden. Das einzige, was hülfe, wäre eine radikale Umkehr zur Buße, aber diese Ansicht ist heutzutage ebensowenig verbreitet wie die Konjunktiv II-Form „hülfe“.
Zu Benedikt: Die christliche Ehe ist nun mal patriarchal.
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#25   hlux   14:01:34 | Mittwoch, 16. November 2005
@ Elendester Sünder
Wenn ich mir die Postings hier so ansehe, scheinen es eher einige Männer zu sein, die nach Züchtigung schreien.
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#24   st. theodul   13:47:05 | Mittwoch, 16. November 2005
Konzilsväter
Selbstverständlich würde eine Mehrzahl der Konzilsväter die Beschlüsse des VII heute genauso treffen.
Das VII war nicht eine zufällige Katastrophe, sondern eine seit 150 – 200 Jahren geplante Revolution.
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#23   Benedikt   13:40:28 | Mittwoch, 16. November 2005
Züchtigungsrecht
Im Übrigen ist es wie in der Kindererziehung auch leider manchmal nötig, die Ehefrau zu züchtigen. Die Grenze ist da erreicht, wo der Ehemann aus sadistischer Freude, Rache oder im Rausch seine Frau verprügelt. Es gab in Europa bis in die 1970er Jahre das Züchtigungsecht des Mannes gegen seine Frau.
…welches es jetzt zum Glück nicht mehr gibt. Ein Klapps zur Erziehung der Kinder hat noch niemandem geschadet, aber bei Erwachsenen hat das nichts mehr verloren.
Erwiesenermaßen ist es schädlich für Kinder, wenn sie Gewalt des Vaters gegen die Mutter täglich miterleben. Desweiteren ist die Frau als Verheiratete erwachsen und mündig, und es besteht keinerlei Grund mehr, sie zu züchtigen, da sie für alle Handlungen allein die Verantwortung trägt.
Dieses Recht wurde doch sowieso bloß zum Missbrauch ausgeübt, damit die Frau gefälligst kuscht (= kocht). Warum in einer vor Gott geschlossenen Ehe aber der eine Partner wie ein Sklave gehalten werden soll, dass ist durch nichts zu erklären, außer durch Patriarchalismus, den man zu Verschleierung als angeblich christliche Überlieferung ausgegeben hat. Lächerlich.
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#22   Mimi   13:23:46 | Mittwoch, 16. November 2005
@Sünder
Punkt 1 wäre zu beweisen (also dass auch ohne tatsächliches Vorliegen von Gewalt solche Maßnahmen getroffen werden).
Punkt 2 kann nur von einem Mann kommen…
Als ob DAS im Einzelfall so einfach wäre!!!
Im Übrigen ist es wie in der Kindererziehung auch leider manchmal nötig, die Ehefrau zu züchtigen. (…) Es gab in Europa bis in die 1970er Jahre das Züchtigungsecht des Mannes gegen seine Frau.
In Deutschland gab es das tatsächlich bis 1928.
Und über die angebliche Notwendigkeit ist es zu absurd zu diskutieren. Manchmal frage ich mich, ob manche Postings hier ernstgemeint sind…
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#21   Elendester Sünder   13:08:22 | Mittwoch, 16. November 2005
An Hlux
Zu 1.) Ich kritisiere, daß man vorgibt, häusliche Gewalt bekämpfen zu wollen, es aber in Wirklichkeit weder tut noch beabsichtigt zu tun, sondern Gewalt und Scheidungen fördert, indem man, sogar gegen den Willen der Ehefrau und ohne Prüfung, ob wirklich Mißhandelung vorliegt, den Ehemann gewaltsam aus seiner Wohnung befördert und gegen ihn ein mehrwöchiges Platzverbot ausspricht. In dieser Zeit wird die Ehefrau massiv mit allen Mitteln der Verführung und des Drucks bearbeitet, in eine Scheidung einzuwilligen.
Zu 2.) Wie soll vorgegangen werden? Wie bisher: Wenn die Ehefrau sich mißhandelt fühlt, soll sie Strafanzeige stellen.
Im Übrigen ist es wie in der Kindererziehung auch leider manchmal nötig, die Ehefrau zu züchtigen. Die Grenze ist da erreicht, wo der Ehemann aus sadistischer Freude, Rache oder im Rausch seine Frau verprügelt. Es gab in Europa bis in die 1970er Jahre das Züchtigungsecht des Mannes gegen seine Frau.
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#20   Marcel   10:03:43 | Mittwoch, 16. November 2005
Nachtrag Romulus
(Warum FSSPX? Romulus fing an! :-)
Lebendiges Hochhalten der hl. überlieferten Lehre heißt nicht, aus dem auch heute wahren Syllabus einen Anti-Syllabus (=Gegenteil) zu machen, wie es die Modernisten mit und vor allem nach dem V.II „geschafft“ haben.
Oder wollen Sie als Nichtmitläufer wirklich bestreiten, daß alles das, was Pius IX. verdammte (und mit ihm viele Vorgänger und Nachfolger bis zum V.II), heute nicht auch verdammenstwert sei? Heute mehr denn je.
Jahrhundertelang verdammte die Kirche die gegen die Kirche gerichtete blutige Revolution, und plötzlich „ist“ Versöhnung zwischen diesen Todfeinden? Das V.II als Ei des Columbus…
Lebendig heißt, daß z.B. die FSSPX den Katholiken empfiehlt, den Fernseher abzuschaffen. :-)
Alle Leute, die dort etwas zu sagen haben, genau wie sie und ich, sind Kinder UNSERER Zeit, wir wissen nicht, wie ein PIUS X oder PIUS XI oder PIUS XII H E U T E entscheiden würde.
Ihre Enzykliken sind heute so gültig wie vor Jahrhunderten. Lesen Sie sie. Es kommt nicht auf die Wortwahl an, sondern auf den Inhalt: den des Evangeliums – er ist zeitlos und widerspricht sich nicht.
dass die Konzilsväter mit unserem Wissen heute, wenn sie nochmals abstimmen könnten, wieder so abstimmen würden?
Fast alle Bischöfe halten unverändert am Irrweg V.II und den Reformen daraus fest. Die Synoden zeigen es (wie der Erzbischof 1985 traurig feststellte), die vor wenigen Wochen erneut.
Die Selbstzerstörung der Kirche geht weiter.
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#19   hlux   09:47:45 | Mittwoch, 16. November 2005
Wie denn dann?
Von den Kritikern dieser Maßnahmen gegen häusliche Gewalt vermisse ich 1. eine Benennung der konkreten Dinge, die sie dabei kritisieren – und warum, 2. wie denn ihrer Meinung nach bei häuslicher Gewalt vorgegangen werden soll.
Wie soll denn eine Frau oder ein Mann (was es ja auch gibt) vor den Übergriffen des Partners geschützt werden? Wie sollen die Kinder geschützt werden? Was wäre denn der christliche Weg, damit umzugehen?
Es ist einfach zu sagen „alles Taktik des Teufels“ aber keine Alternativen aufzuzeigen.
Übrigens: Warum muss eigentlich jede Diskussion irgendwann zu einer Diskussion um die FSSPX werden?
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#18   Marcel   09:08:55 | Mittwoch, 16. November 2005
Zeitlose Lehre der Kirche
Werter Romulus, Sie fahren den FSSPX-Hasser „Elendster Sünder“ als „Piusbruder“ an, heißen die Anhänger Bischof Fellays als „seine fanatisierten Anhänger“, usw.: Gesunde Kritik?
{Die FSSPX} arbeitet mit Unterstellungen
Beispiel?
Der Papst ist nicht bescheuert und braucht keine Nachhilfe von Weihbischof Fellay. Auch Fellay weiß das.
Ein in einem Irrtum („Mein V.II ist unantastbar“) gefangener Würdenträger braucht Nachhilfe, egal von wem.
Die Nachfolger Erzbischof Lefebvres geben sie ihm in der Frage der Aufrechterhaltung der ganzen hl. Überlieferung.
Der Papst äußerte am Montag den mit der ewigen Lehre unvereinbaren Irrtum, daß „die Kirche {…} in keinem Land und in keiner internationalen Organisation eine Form der privilegiertern Behandlung {beanspruche}.“
Nach V.II hat die Satanskirche auf einer Stufe mit der Kirche Christi zu stehen; der Irrtum das gleiche Recht wie die Wahrheit. Das ist purer Wahnsinn, wie die vorkonziliaren Päpste sagten.
Doch, wir wissen sehr gut, daß alle Pius-Päpste, uam., diesen Irrtum auch heute feierlich verdammten.
Bischof Fellay tut es in deren Geiste.
Aber: Der Irrtum der FSSPX ist, dass sie meint, sie sei die Kirche eines Pius XII, einer Zeit vor dem Konzil. Dem ist aber nicht so.
Sie hält lediglich die völlig zeitlose Lehre der ewigen Kirche hoch.
Kein Historizismus, sondern lebendiges Hochhalten der hl. überlieferten Lehre.
(Dazu schreibe ich ggf. später noch etwas.)
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#17   Romulus   09:05:51 | Mittwoch, 16. November 2005
@ Sulpicius
Werter Sulpicius,
Die Substanz bleibt über jede Zeit hinweg dieselbe.
100 % D’ accord!
Aber eben diese Substanz wird in den letzten Jahrzehnten angegriffen.
Könnten Sie mir einige Beispiele nennen die Substanz betreffend. Ich meine jetzt nicht Dinge das Tragen von Pontifikalhandschuhen, Baßgeigen und dergleichen.
Haben Sie mal überlegt, dass es nach dem Verständnis von Tradition niemals möglich gewesen wäre, dass ein Paulusbrief in den Kanon der Schrift gekommen wäre?
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#16   Sulpicius   23:21:05 | Dienstag, 15. November 2005
@Romulus
Ich verstehe die Richtung Ihres Anliegen, aber es riecht eben auch a bisserl nach historischem Relativismus… Die Substanz bleibt über jede Zeit hinweg dieselbe. Aber eben diese Substanz wird in den letzten Jahrzehnten angegriffen. Das hat nichts mit Einfrieren der Zeit zu tun, wenn man ihre Erhaltung einklagt, oder?
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#15   Romulus   22:48:16 | Dienstag, 15. November 2005
@ Marcel, überlegen Sie doch mal in folgende Richtung…
Werter Marcel,
Ihre ausgebrochene „Pius-Phobie“ bedaure ich…
Sie wissen, dass eine gesunde Kritik keine Phobie darstellt und dass ich garantiert kein „Rudelheuler“ bin.
Schauen Sie, Marcel, und genau da liegt schon das Problem, das ich mit FSSPX habe: Sie arbeitet mit Unterstellungen und dies überträgt sich auf die Gottesdienstbesucher bzw. auf die Menschen, die der FSSPX irgendwie nahe stehen oder mit ihr sympathisieren (bei Athansius fällt mir das besonders auf). Sicher, viele Dinge die FSSPX anprangert sind berechtigt und das weiß Rom auch. Der Papst ist nicht bescheuert und braucht keine Nachhilfe von Weihbischof Fellay. Auch Fellay weiß das.
Aber: Der Irrtum der FSSPX ist, dass sie meint, sie sei die Kirche eines Pius XII, einer Zeit vor dem Konzil. Dem ist aber nicht so. Warum? Alle Leute, die dort etwas zu sagen haben, genau wie sie und ich, sind Kinder UNSERER Zeit, wir wissen nicht, wie ein PIUS X oder PIUS XI oder PIUS XII H E U T E entscheiden würde. Wir denken in, aus und mit unserer Zeit, in der wir leben, auch die Leute von FSSPX. Ein Einfrieren der Zeit ist nicht möglich. Freilich, eine Interpretation in der Rückschau ist immer leicht Glauben Sie wirklich, dass die Konzilsväter mit unserem Wissen heute, wenn sie nochmals abstimmen könnten, wieder so abstimmen würden? Unser Wissen von heute um die Entwicklung hatten sie einfach nicht.
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#14   Evelin   22:29:53 | Dienstag, 15. November 2005
@ Mimi
Häusliche Gewalt ist ein sehr ernstes Thema, und niemand darf die Augen davor verschließen.
Ja. Ich selbst schon einmal die Polizei bei einem heftigen Streit in der Nachbarwohnung geholt. Der Prügelnde war ein Bruder und der Schwager der beiden verprügelten. In einem anderen Falle, wo ich nur verbalen Streit wahrnahm, habe ich christl. Schriften ins Postkastl gesteckt.
Das hat mit „Vernichtung der Familie“ nun absolut gar nichts zu tun.
Doch. Denn dieses Wegweiserecht ist ein höchst gefährliches Instrument, wird es im Zorn gebraucht oder aus anderen Gründen als denen, die der Gesetzgeber angegeben hat.
Beispiel: Bei einer Familie mit 8 Kindern war es nach dem Verlust der Arbeit des Familienvaters so, dass die Frau bei dem Versuch, Sozialhilfe oder dgl. zu erhalten, immer darauf hingewiesen wurde, dass eine solche dann erfolge, wenn der Mann „weg sei“.
Ohne dass ein Anlaß vorlag, wurde der Mann dann von der Polizei abgeholt. In der Folge wurde er sogar 2 Jahre obdachlos. Die Familie war damit zerstört. Wäre er zu Hause geblieben, wäre das eine günstigere Option für die Familie gewesen.
Der Gatte der Evelin
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#13   Brandenburgis   21:39:30 | Dienstag, 15. November 2005
Gewalt in der Familie
Die Kampagne gegen „Gewalt in der Familie“ ist Teil einer langfristig angelegten Strategie zur Zerstörung der Familie und zur völligen Staatskontrolle über die Privatsphäre der Menschen. Auch ähnliche Kampagnen gegen „Mißbrauch“ und gegen „Vergewaltigung in der Ehe“ gehören zu dem Plan, der schon seit einigen Jahrzehnten sorgfältig ins Werk gesetzt wird.
Zu der Zielsetzung dieser Pläne gehört es, daß man die entsprechenden Phänomene selbst völlig ungeschoren läßt. Die Taktik ist ähnlich den Kampagnen gegen den Klerus. Auch hier wird sorgfältig darauf geachtet, daß die tatsächlichen Ursachen für allfälligen „Mißbrauch“ z.B. kaum benannt, keinesfalls aber abgestellt werden dürfen. Genau so läuft das Programm zur Zerstörung der Familien ab. Vielleicht erinnern sich einige noch daran, wie ein Kindermassenmord im norddeutschen Brandenburg im Sommer keinesfalls in seinen Ursachen analysiert werden durfte.
Die Bischöfe, die sich an solchen Kampagnen beteiligen, sind natürlich keine „nützlichen Idioten“ sondern veritablen Agenten der Gegenseite, und vielleicht weiß der eine oder andere hier, wer diese Gegenseite tatsächlich ist. Epheser 6, 12 gibt darüber Auskunft.
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#12   Pelagius   18:51:39 | Dienstag, 15. November 2005
Thema Gewalt im Gottesdienst
Aber ja! In der überlieferungstreuen Liturgie ist fast ständig vom Kampf wider die Feinde die Rede.
Der Ordo Missae ist da noch am harmlosesten:
Iudica me, Deus, et discerne causam meam de gente non sancta: ab homine iniquo et doloso erue me.
Im traditionellen Brevier hingegen hagelt es geradezu verbale Gewalt gegen das Reich der Finsternis; bekanntlich sind hier – im Gegensatz zum postkonziliaren Stundenbuch – die Psalmen noch nicht um die Malediktionen beschnitten.
Und dann erst die Segnungen, die Exorzismen…!
Solange die Kirche den gottgewollten Kampf führt, wird sie sich immer gegen die ungerechte Gewalt wenden und die Werke des Feindes zu zerstören suchen.
Wo sie hingegen Freundschaft mit der (johanneisch verstandenen) Welt Frieden schließt, da muß sie die Konflikte politisierend, soziologisierend und psychologisierend angehen – aber wird damit nicht den geringsten Erfolg haben.
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#11   Marcel   17:48:21 | Dienstag, 15. November 2005
Wolfsrudel
Romulus schrieb: „Darf die Wahrheit nicht mehr gesagt werden.“
Doch, klar. Aber der Ton macht die Musik, auch bei den Piusbrüdern.
Hat ein mit dem Werk Erzbischof Lefebvres Verbundener hier im Thema seinen Mund aufgemacht?
Dem „Elendsten Sünder“ kritisierten Sie den Ton, doch der listet den Erzbischof Lefebvre – „diesen großen Mann der Gesamtkirche“, wie unser Papst ihn nannte – in einem Atemzug mit „Dr. Hamer, Jan van Helsing, Karl Marx, Adolf Hitler, {…} und anderen Gurus“ auf.
Ihre ausgebrochene „Pius-Phobie“ bedaure ich. Es muß mit Ihrer Gereiztheit zusammenhängen. Sicherlich leiden Sie – wie jeder normale Deutsche – am Sterben Deutschlands, und – wie jeder normale Katholik – an der Selbstzerstörung der Konzilskirche, die, wie Sie als intelligenter Zeitgenosse folgern, wegen der Hierarchie nicht von den Bauern ausgeht.
Doch sollen Sie am Elend nicht verrückt werden, sondern sich von den Dienern Gottes auf dem schmalen Grad durch die grauenhafte Kirchenkrise leiten lassen.
„Erzbischof Lefebvre {wußte}, wo es lang geht“, sagten Sie kürzlich sehr richtig. Er ist nur das Echo der vorkonziliaren Päpste, also halten Sie sich doch einfach an die ewige Kirche – reflektiert natürlich und innerhalb der Kirche, wie er, denn er erinnerte uns daran, daß katholischer Gehorsam kein blinder ist und wir Gott mehr Gehorsam schulden als verwirrten Hirten.
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#10   Gotthard   17:25:46 | Dienstag, 15. November 2005
deine Maße bitte, Sulpicius!
Gib doch bitte mal Deine Körpermaße an… sie erst machen Deine Aussagen wirklich wichtig…
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#9   Romulus   16:49:16 | Dienstag, 15. November 2005
@ Sulpicius
Darf die Wahrheit nicht mehr gesagt werden.
Doch, klar. Aber der Ton macht die Musik, auch bei den Piusbrüdern.
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#8   stimme der vernunft †   15:18:40 | Dienstag, 15. November 2005
Unglaublich
Da ereifern sich die Pharisäer und keifen über die „Zerstörung der Familie“ wenn man dagegen einschreitet, wenn ein besoffener Gewalttäter seine Frau und Kinder mißhandelt.
Perverser geht’s nimmer.
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#7   Benedikt   15:01:59 | Dienstag, 15. November 2005

Geplant ist es, in naher Zukunft auch Zwangsehescheidungen durchzusetzen.
Quelle?
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#6   Sulpicius   14:30:32 | Dienstag, 15. November 2005
„Dieser immer fetter werdende Mons. Franz-Josef Bode“
Stimmt doch. Ich sehe es auch. Darf die Wahrheit nicht mehr gesagt werden. ISt das nicht auch der mit der schwulen Seite auf der Diözesanhomepage?
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#5   Romulus   14:26:02 | Dienstag, 15. November 2005
@ Elendster Sünder Verbale Gewalt
Dieser immer fetter werdende…
= verbale Gewalt, die der elendste verübt hat. Wie die Sprache die Menschen doch immer wieder verrät…
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#4   st. theodul   13:44:54 | Dienstag, 15. November 2005
Unrechtsstaat
Dank an den elendesten Sünder für diesen Blick hinter die Fassaden dieses scheinheiligen Rechtsstaates.
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#3   Mimi   13:34:09 | Dienstag, 15. November 2005

Häusliche Gewalt ist ein sehr ernstes Thema, und niemand darf die Augen davor verschließen. Wer mitbekommt, dass der Nachbar seine Frau verprügelt, der muss handeln, sonst macht er sich mitschuldig.
Spätestens wenn die Gewalt auf die Kinder übergreift, wird ein Handeln sowieso unumgänglich.
Das hat mit „Vernichtung der Familie“ nun absolut gar nichts zu tun.
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#2   FioreGraz   12:22:15 | Dienstag, 15. November 2005
@Sünder
Also sind Frauen oder Männer (das gesetz gilt zum Schutz beider) Freiwild ihrer Partner oder auch die Kinder. Soll er doch seinen Partner(in) grün und blau prügeln, hauptsache sie bleiben zusammen, komme was wolle. Ja das nennt man Pharisäertum, das nennt man Buchstabengläubigkeit, aber keine Angst genau nach diesem Maß werdet ihr gerichtet werden.
LG
Fiore
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#1   Elendester Sünder   11:42:19 | Dienstag, 15. November 2005
Häusliche Gewalt
Dieser immer fetter werdende Mons. Franz-Josef Bode, eher nützlicher Idiot denn Logenbruder, unterstützt hierbei die neuste weltweite politische Kampagne zur restlosen Vernichtung der Familie.
Bei Ehestreitigkeiten, sofern diese der Polizei bekannt werden, wird häusliche Gewalt unterstellt, der Mann durch Polizeigewalt aus seinem Haus geworfen und ein befristetes Kontaktverbot ausgesprochen. Gesetzesgrundlagen dafür gibt es bereits in fast allen Ländern. Die Überlegung des Fürsten der Welt hierbei ist, daß dadurch der männliche Stolz derart verletzt wird, daß sogar unbescholtene Bürger zu gewaltsamen Racheakten verführt und in jedem Fall Ehen geschieden werden.
Geplant ist es, in naher Zukunft auch Zwangsehescheidungen durchzusetzen.
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