„Gewalt findet nicht irgendwo statt, sondern in meiner nächsten Umgebung und vielleicht sogar in mir“, erklärte der Bischof von Osnabrück.
(kreuz.net, Osnabrück) Der Umgang mit häuslicher Gewalt müsse ein „breites Thema“ in den Pfarreien
werden, forderte der Osnabrücker Bischof, Mons. Franz-Josef Bode, Mitte Oktober bei einem Treffen mit
der ‘Frauen-AG’ – AG steht für Arbeitsgemeinschaft – im Bistum Osnabrück.
Der Bischof reagierte damit
auf einen Bericht der Ordensfrau Anna Mayrhofer, die sich gegen Frauenhandel und Zwangsprostitution engagiert.
Die Tagung mit dem Bischof befaßte sich mit einem Projekt, das die Arbeitsstellen für Frauen- und Männerseelsorge
des Bistums für die Deutsche Bischofskonferenz entwickeln.
Es will das Thema der häuslichen Gewalt
in die Pfarrgemeinden transportieren.
„Gewalt findet nicht irgendwo statt, sondern in meiner nächsten
Umgebung und vielleicht sogar in mir“, sagte Bischof Bode zur Begründung.
Christen müßten Möglichkeiten
schaffen, über Gewalt in der Familie und eigene Aggressionen zu sprechen.
Die Einstellung „Bei uns gibt
es das nicht!“ führe zur Vereinsamung von Frauen und Kindern, die unter Gewalt leiden.
Im Mittelpunkt
der Planungen stehen ökumenische Gottesdienste zum Thema Gewalt, die Ende November und Anfang Dezember
unter dem Titel „Ich habe keinen Menschen…“ in Osnabrück, Bremen und Meppen gefeiert werden.
Email-Adressen der Empfänger
37 Lesermeinungen
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Pawlowsche Reflexe Im Grunde ist das, was ich sagte, eine Selbstverständlichkeit, aber es war mir schon
klar, welche Reaktionen folgen würden. Deshalb macht es eigentlich nur Sinn, das zu wiederholen, was
ich unten geschrieben habe: Die Anit-Gewalt-Kampagne will das Gegenteil von dem erreichen, was sie zu
erreichen vorgibt. Es ist wie bei Orwells „1984“: „Liebe“ meint Haß, „Frieden“ meint Krieg, „Freiheit“
meint Versklavung. Trotzdem, weil ich glaube, daß Einzelne verstehen, was ich meine: Es ist eine Tatsache,
daß es aus der christlichen Tradition bis 1975 in Europa das Züchtigungsrecht des Mannes gegen seine
Frau gab. Dies ergibt sich aus der göttlichen Ordnung, in der alles streng hierarchisiert ist. Eine Hierarchie
bedarf disziplinarischer Strafen. Keine Firma, Behörde, Armee und kein Staat kommt ohne sie aus, ebensowenig
die Familie. Man muß natürlich sehr vorsichtig damit umgehen, weil die Gefahr des Mißbrauchs besteht.
Es gibt dafür folgende goldene Regel: Die Strafe muß dem Strafenden selbst mehr wehtun als dem Bestraften.
Zu Fräulein Ilse: Das Christentum lehrt an erster Stelle Liebe und insbesondere Feindesliebe, aber nicht
Gewaltlosigkeit. Das muß man unterscheiden. Dann versteht man z.B. auch die Kreuzzüge. Die wahre Liebe
kämpft. Sie steckt zwar vieles ein und verzeiht alles, aber sie ereifert sich auch und kämpft um das
Geliebte. Aber darum geht es hierbei nicht. Zu Le Trot: Das ist erstklassiger Humor. Gratulation.
– @Catholicus DANKE! So sehe ich das auch. Außerdem ziehen sich die Folgen dessen, wenn Kinder so etwas
bei ihren Eltern miterlebt haben, bis ins Erwachsenenalter hinein. Man vergisst es nie, und es behindert
die eigene Beziehungsfähigkeit.
#35 Catholicus 07:14:45 | Donnerstag, 17. November 2005
@Elendester Sünder Im Übrigen ist es wie in der Kindererziehung auch leider manchmal nötig, die Ehefrau
zu züchtigen. Diese Aussage entspricht nicht dem, was uns das Evangelium und die Kirche über die christliche
Ehe lehren!
#34 Le Trot 23:25:43 | Mittwoch, 16. November 2005
@an Alle von Trottel! Werte Leserschaft, hinter meinem Rücken müssen sich einige Leser über mein Pseudo
beschwert haben und nicht mehr bereit sein unter diesem Pseudo mit mir zu kommunizieren. Dies wurde mir
soeben in einer Mail ( kursiv untenstehend )von der „Kreuz.net“ Redaktion mitgeteilt. Ich wurde aufgefordert
mein Pseudo zu ändern. Diesem Wunsch komme ich hiermit nach. Meine bisherigen hochqualifizierten Beiträge
werden dann ebenfalls unter dem neuen Pseudo erscheinen. Ich nenne mich ab sofort Le Trot, was aus dem
französischen kommt und soviel wie „der Trab“ heisst, wenn ich mich nicht irre. Ich denke, Verwechselungen
und negative Asozialisationen sind somit in Zukunft ausgeschlossen. Grüß Gott, Wir würden Sie bitten,
einen anderen Lesernamen zu wählen. Es wäre für Sie und viele Beteiligten des Forums angenehmer, mit
einer Person zu kommunizieren, deren Name nicht von vornherein negative Assoziationen hervorruft. Bitte
teilen Sie uns mit, welchen Lesernamen Sie in Zukunft haben möchten. Ihre alten Beiträge werden ebenfalls
unter diesem Namen aufscheinen. Ihr Paßwort bleibt gleich.
#33 Frl.Ilse 21:59:10 | Mittwoch, 16. November 2005
@alle Haben die Leser gemerkt, was hier im Thread passiert ist? Der Chatter „Elendester Sünder“ hat Gewalt
gegen Frauen gutgeheißen!!!!!! Das ist doch nicht normal, nirgends! Schon gar nicht in einem Chat, der
sich als christlich bezeichnet – schließlich ist das Christentum d i e Religion der Nächstenliebe und
Gewaltlosigkeit. Ich nehme an, damit hat sich der „Sünder“ auch exkommuniziert. Ich hoffe nur, dass ich
so was nicht mehr lesen muss auf einer angeblich katholischen Seite.
Das V.II führte zum Sieg der freimaurerischen Ideen St. Theodul liegt ganz richtig. Dies hat auch Mgr.
Lefebvre häufig ausgeführt als Echo der (vorkonziliaren) Päpste. U.a. im Vortrag am 20.11.1980 in Angers
www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=67: >> {…} Papst Leo XIII., „Humanum genus“ {…} besagt:
„Das Ziel der freimaurerischen Gesellschaft ist, die christlichen Institutionen zu zerstören.“ {…}
{Man findet in} den freimaurerischen Texten, die bereits vor einem Jahrhundert entstanden sind {…}:
„Dringt in die Seminare ein. Von da aus werdet Ihr in den Klerus eindringen. Durch das Eindringen in den
Klerus werdet Ihr in die Pfarren eindringen. Durch die Pfarren werdet Ihr in die Diözesankurie eindringen.
Nach der Diözesankurie wird es Bischöfe geben, die unsere Ideen annehmen werden. Wenn die Bischöfe
unsere Ideen annehmen, werden auch die Kardinäle, die aus den Bischöfen gewählt werden, unsere Ideen
annehmen. Eines Tages – vielleicht in hundert Jahren – werden wir einen Papst haben, der unsere Ideen
annehmen wird. Dann haben wir die Revolution durch die Kirche gewonnen.“ Das hatte die Alta Venta de Cabonari
geschrieben. Auf Anordnung der Päpste Gregor XVI. und Pius IX. wurden diese Texte veröffentlicht. {…}
{Buch des Freimaurers Marsaudon} anläßlich des Konzils {…} mit dem Titel {…} „Der Ökumenismus in
den Augen eines Freimaurers von Tradition“ {Er schreibt}: „Unsere freimaurerischen Ideen schweben anläßlich
des Konzils bereits über der Kuppel von Sankt Peter.“ {…} <<
#30 Benedikt 15:12:41 | Mittwoch, 16. November 2005
@ St. theodul Ja, das ist eine Vorhersage. Wo ist jetzt die Planung? Wenn ich jetzt vorhersage, dass der
Alte Ritus demnächst generell freigegeben wird, und dies tritt tatsächlich ein, so wird man dennoch
schwerlich behaupten können, ich habe das seit heute geplant.
#29 st. theodul 15:05:05 | Mittwoch, 16. November 2005
@ Benedikt Lesen Sie z.B. die Freimaurergeheimakten der „Alta Venta“ (Carbonari) vom Anfang des 19.Jh. :
„… Ihr werdet eine Revolution in Chorrock und Tiara in eurem Netz haben, die mit dem Kreuz und der Kirchenfahne
marschiert …“ Hier ist genau und umfänglich beschrieben, wie man zu einer „Revolution durch einen Papst“
gelangen will. Leider durch die Geschichte bestätigt.
@Hlux Wenn ich mir die Postings hier so ansehe, scheinen es eher einige Männer zu sein, die nach Züchtigung
schreien. ROFL… )) Herrlich… wenn Lachen gesund ist, lebe ich jetzt schon wieder 5 Minuten länger!
#27 Benedikt 14:12:02 | Mittwoch, 16. November 2005
@ Elendester Sünder Aber sicher nicht in der Hinsicht, dass der Mann über seine Frau verfügen und sie
nach Belieben „züchtigen“ kann. @ St. Theodul Seit 200 Jahren geplant? Sie machen mich neugierig. Belege
für diese Behauptung?
Ehe ist ein Sakrament Zu Mimi: Zu Punkt 1) Es ist wahr. Es wird als präventive Schutzmaßnahme gerechtfertigt.
Zu Punkt 2) Sicher ist es nicht einfach. Die Ehe war nie einfach. Aus christlicher Sicht ist eine Strafanzeige
wegen des Ehegelübtes sowieso nicht anzuraten und zwar ebensowenig wie eine Trennung oder Scheidung.
Wir dürfen nicht vergessen, daß eine kirchliche Eheschließung ein Sakrament ist, das wir nicht antasten
dürfen. In der heutigen Welt hat Satan allerdings leider soviel Macht, daß Ehen, sofern sie überhaupt
noch eingegangen werden, leicht in Tragödien enden. Das einzige, was hülfe, wäre eine radikale Umkehr
zur Buße, aber diese Ansicht ist heutzutage ebensowenig verbreitet wie die Konjunktiv II-Form „hülfe“.
Zu Benedikt: Die christliche Ehe ist nun mal patriarchal.
#24 st. theodul 13:47:05 | Mittwoch, 16. November 2005
Konzilsväter Selbstverständlich würde eine Mehrzahl der Konzilsväter die Beschlüsse des VII heute
genauso treffen. Das VII war nicht eine zufällige Katastrophe, sondern eine seit 150 – 200 Jahren geplante
Revolution.
#23 Benedikt 13:40:28 | Mittwoch, 16. November 2005
Züchtigungsrecht Im Übrigen ist es wie in der Kindererziehung auch leider manchmal nötig, die Ehefrau
zu züchtigen. Die Grenze ist da erreicht, wo der Ehemann aus sadistischer Freude, Rache oder im Rausch
seine Frau verprügelt. Es gab in Europa bis in die 1970er Jahre das Züchtigungsecht des Mannes gegen
seine Frau. …welches es jetzt zum Glück nicht mehr gibt. Ein Klapps zur Erziehung der Kinder hat noch
niemandem geschadet, aber bei Erwachsenen hat das nichts mehr verloren. Erwiesenermaßen ist es schädlich
für Kinder, wenn sie Gewalt des Vaters gegen die Mutter täglich miterleben. Desweiteren ist die Frau
als Verheiratete erwachsen und mündig, und es besteht keinerlei Grund mehr, sie zu züchtigen, da sie
für alle Handlungen allein die Verantwortung trägt. Dieses Recht wurde doch sowieso bloß zum Missbrauch
ausgeübt, damit die Frau gefälligst kuscht (= kocht). Warum in einer vor Gott geschlossenen Ehe aber
der eine Partner wie ein Sklave gehalten werden soll, dass ist durch nichts zu erklären, außer durch
Patriarchalismus, den man zu Verschleierung als angeblich christliche Überlieferung ausgegeben hat. Lächerlich.
@Sünder Punkt 1 wäre zu beweisen (also dass auch ohne tatsächliches Vorliegen von Gewalt solche Maßnahmen
getroffen werden). Punkt 2 kann nur von einem Mann kommen… Als ob DAS im Einzelfall so einfach wäre!!!
Im Übrigen ist es wie in der Kindererziehung auch leider manchmal nötig, die Ehefrau zu züchtigen.
(…) Es gab in Europa bis in die 1970er Jahre das Züchtigungsecht des Mannes gegen seine Frau. In Deutschland
gab es das tatsächlich bis 1928. Und über die angebliche Notwendigkeit ist es zu absurd zu diskutieren.
Manchmal frage ich mich, ob manche Postings hier ernstgemeint sind…
An Hlux Zu 1.) Ich kritisiere, daß man vorgibt, häusliche Gewalt bekämpfen zu wollen, es aber in Wirklichkeit
weder tut noch beabsichtigt zu tun, sondern Gewalt und Scheidungen fördert, indem man, sogar gegen den
Willen der Ehefrau und ohne Prüfung, ob wirklich Mißhandelung vorliegt, den Ehemann gewaltsam aus seiner
Wohnung befördert und gegen ihn ein mehrwöchiges Platzverbot ausspricht. In dieser Zeit wird die Ehefrau
massiv mit allen Mitteln der Verführung und des Drucks bearbeitet, in eine Scheidung einzuwilligen. Zu
2.) Wie soll vorgegangen werden? Wie bisher: Wenn die Ehefrau sich mißhandelt fühlt, soll sie Strafanzeige
stellen. Im Übrigen ist es wie in der Kindererziehung auch leider manchmal nötig, die Ehefrau zu züchtigen.
Die Grenze ist da erreicht, wo der Ehemann aus sadistischer Freude, Rache oder im Rausch seine Frau verprügelt.
Es gab in Europa bis in die 1970er Jahre das Züchtigungsecht des Mannes gegen seine Frau.
Nachtrag Romulus (Warum FSSPX? Romulus fing an! Lebendiges Hochhalten der hl. überlieferten Lehre heißt
nicht, aus dem auch heute wahren Syllabus einen Anti-Syllabus (=Gegenteil) zu machen, wie es die Modernisten
mit und vor allem nach dem V.II „geschafft“ haben. Oder wollen Sie als Nichtmitläufer wirklich bestreiten,
daß alles das, was Pius IX. verdammte (und mit ihm viele Vorgänger und Nachfolger bis zum V.II), heute
nicht auch verdammenstwert sei? Heute mehr denn je. Jahrhundertelang verdammte die Kirche die gegen die
Kirche gerichtete blutige Revolution, und plötzlich „ist“ Versöhnung zwischen diesen Todfeinden? Das
V.II als Ei des Columbus… Lebendig heißt, daß z.B. die FSSPX den Katholiken empfiehlt, den Fernseher
abzuschaffen. Alle Leute, die dort etwas zu sagen haben, genau wie sie und ich, sind Kinder UNSERER Zeit,
wir wissen nicht, wie ein PIUS X oder PIUS XI oder PIUS XII H E U T E entscheiden würde. Ihre Enzykliken
sind heute so gültig wie vor Jahrhunderten. Lesen Sie sie. Es kommt nicht auf die Wortwahl an, sondern
auf den Inhalt: den des Evangeliums – er ist zeitlos und widerspricht sich nicht. dass die Konzilsväter
mit unserem Wissen heute, wenn sie nochmals abstimmen könnten, wieder so abstimmen würden? Fast alle
Bischöfe halten unverändert am Irrweg V.II und den Reformen daraus fest. Die Synoden zeigen es (wie
der Erzbischof 1985 traurig feststellte), die vor wenigen Wochen erneut. Die Selbstzerstörung der Kirche
geht weiter.
Wie denn dann? Von den Kritikern dieser Maßnahmen gegen häusliche Gewalt vermisse ich 1. eine Benennung
der konkreten Dinge, die sie dabei kritisieren – und warum, 2. wie denn ihrer Meinung nach bei häuslicher
Gewalt vorgegangen werden soll. Wie soll denn eine Frau oder ein Mann (was es ja auch gibt) vor den Übergriffen
des Partners geschützt werden? Wie sollen die Kinder geschützt werden? Was wäre denn der christliche
Weg, damit umzugehen? Es ist einfach zu sagen „alles Taktik des Teufels“ aber keine Alternativen aufzuzeigen.
Übrigens: Warum muss eigentlich jede Diskussion irgendwann zu einer Diskussion um die FSSPX werden?
Zeitlose Lehre der Kirche Werter Romulus, Sie fahren den FSSPX-Hasser „Elendster Sünder“ als „Piusbruder“
an, heißen die Anhänger Bischof Fellays als „seine fanatisierten Anhänger“, usw.: Gesunde Kritik? {Die
FSSPX} arbeitet mit Unterstellungen Beispiel? Der Papst ist nicht bescheuert und braucht keine Nachhilfe
von Weihbischof Fellay. Auch Fellay weiß das. Ein in einem Irrtum („Mein V.II ist unantastbar“) gefangener
Würdenträger braucht Nachhilfe, egal von wem. Die Nachfolger Erzbischof Lefebvres geben sie ihm in der
Frage der Aufrechterhaltung der ganzen hl. Überlieferung. Der Papst äußerte am Montag den mit der ewigen
Lehre unvereinbaren Irrtum, daß „die Kirche {…} in keinem Land und in keiner internationalen Organisation
eine Form der privilegiertern Behandlung {beanspruche}.“ Nach V.II hat die Satanskirche auf einer Stufe
mit der Kirche Christi zu stehen; der Irrtum das gleiche Recht wie die Wahrheit. Das ist purer Wahnsinn,
wie die vorkonziliaren Päpste sagten. Doch, wir wissen sehr gut, daß alle Pius-Päpste, uam., diesen
Irrtum auch heute feierlich verdammten. Bischof Fellay tut es in deren Geiste. Aber: Der Irrtum der FSSPX
ist, dass sie meint, sie sei die Kirche eines Pius XII, einer Zeit vor dem Konzil. Dem ist aber nicht
so. Sie hält lediglich die völlig zeitlose Lehre der ewigen Kirche hoch. Kein Historizismus, sondern
lebendiges Hochhalten der hl. überlieferten Lehre. (Dazu schreibe ich ggf. später noch etwas.)
#17 Romulus 09:05:51 | Mittwoch, 16. November 2005
@ Sulpicius Werter Sulpicius, Die Substanz bleibt über jede Zeit hinweg dieselbe. 100 % D’ accord! Aber
eben diese Substanz wird in den letzten Jahrzehnten angegriffen. Könnten Sie mir einige Beispiele nennen
die Substanz betreffend. Ich meine jetzt nicht Dinge das Tragen von Pontifikalhandschuhen, Baßgeigen
und dergleichen. Haben Sie mal überlegt, dass es nach dem Verständnis von Tradition niemals möglich
gewesen wäre, dass ein Paulusbrief in den Kanon der Schrift gekommen wäre?
#16 Sulpicius 23:21:05 | Dienstag, 15. November 2005
@Romulus Ich verstehe die Richtung Ihres Anliegen, aber es riecht eben auch a bisserl nach historischem
Relativismus… Die Substanz bleibt über jede Zeit hinweg dieselbe. Aber eben diese Substanz wird in
den letzten Jahrzehnten angegriffen. Das hat nichts mit Einfrieren der Zeit zu tun, wenn man ihre Erhaltung
einklagt, oder?
#15 Romulus 22:48:16 | Dienstag, 15. November 2005
@ Marcel, überlegen Sie doch mal in folgende Richtung… Werter Marcel, Ihre ausgebrochene „Pius-Phobie“
bedaure ich… Sie wissen, dass eine gesunde Kritik keine Phobie darstellt und dass ich garantiert kein
„Rudelheuler“ bin. Schauen Sie, Marcel, und genau da liegt schon das Problem, das ich mit FSSPX habe:
Sie arbeitet mit Unterstellungen und dies überträgt sich auf die Gottesdienstbesucher bzw. auf die Menschen,
die der FSSPX irgendwie nahe stehen oder mit ihr sympathisieren (bei Athansius fällt mir das besonders
auf). Sicher, viele Dinge die FSSPX anprangert sind berechtigt und das weiß Rom auch. Der Papst ist nicht
bescheuert und braucht keine Nachhilfe von Weihbischof Fellay. Auch Fellay weiß das. Aber: Der Irrtum
der FSSPX ist, dass sie meint, sie sei die Kirche eines Pius XII, einer Zeit vor dem Konzil. Dem ist aber
nicht so. Warum? Alle Leute, die dort etwas zu sagen haben, genau wie sie und ich, sind Kinder UNSERER
Zeit, wir wissen nicht, wie ein PIUS X oder PIUS XI oder PIUS XII H E U T E entscheiden würde. Wir denken
in, aus und mit unserer Zeit, in der wir leben, auch die Leute von FSSPX. Ein Einfrieren der Zeit ist
nicht möglich. Freilich, eine Interpretation in der Rückschau ist immer leicht Glauben Sie wirklich,
dass die Konzilsväter mit unserem Wissen heute, wenn sie nochmals abstimmen könnten, wieder so abstimmen
würden? Unser Wissen von heute um die Entwicklung hatten sie einfach nicht.
@ Mimi Häusliche Gewalt ist ein sehr ernstes Thema, und niemand darf die Augen davor verschließen. Ja.
Ich selbst schon einmal die Polizei bei einem heftigen Streit in der Nachbarwohnung geholt. Der Prügelnde
war ein Bruder und der Schwager der beiden verprügelten. In einem anderen Falle, wo ich nur verbalen
Streit wahrnahm, habe ich christl. Schriften ins Postkastl gesteckt. Das hat mit „Vernichtung der Familie“
nun absolut gar nichts zu tun. Doch. Denn dieses Wegweiserecht ist ein höchst gefährliches Instrument,
wird es im Zorn gebraucht oder aus anderen Gründen als denen, die der Gesetzgeber angegeben hat. Beispiel:
Bei einer Familie mit 8 Kindern war es nach dem Verlust der Arbeit des Familienvaters so, dass die Frau
bei dem Versuch, Sozialhilfe oder dgl. zu erhalten, immer darauf hingewiesen wurde, dass eine solche dann
erfolge, wenn der Mann „weg sei“. Ohne dass ein Anlaß vorlag, wurde der Mann dann von der Polizei abgeholt.
In der Folge wurde er sogar 2 Jahre obdachlos. Die Familie war damit zerstört. Wäre er zu Hause geblieben,
wäre das eine günstigere Option für die Familie gewesen. Der Gatte der Evelin
#13 Brandenburgis 21:39:30 | Dienstag, 15. November 2005
Gewalt in der Familie Die Kampagne gegen „Gewalt in der Familie“ ist Teil einer langfristig angelegten
Strategie zur Zerstörung der Familie und zur völligen Staatskontrolle über die Privatsphäre der Menschen.
Auch ähnliche Kampagnen gegen „Mißbrauch“ und gegen „Vergewaltigung in der Ehe“ gehören zu dem Plan,
der schon seit einigen Jahrzehnten sorgfältig ins Werk gesetzt wird. Zu der Zielsetzung dieser Pläne
gehört es, daß man die entsprechenden Phänomene selbst völlig ungeschoren läßt. Die Taktik ist ähnlich
den Kampagnen gegen den Klerus. Auch hier wird sorgfältig darauf geachtet, daß die tatsächlichen Ursachen
für allfälligen „Mißbrauch“ z.B. kaum benannt, keinesfalls aber abgestellt werden dürfen. Genau so
läuft das Programm zur Zerstörung der Familien ab. Vielleicht erinnern sich einige noch daran, wie ein
Kindermassenmord im norddeutschen Brandenburg im Sommer keinesfalls in seinen Ursachen analysiert werden
durfte. Die Bischöfe, die sich an solchen Kampagnen beteiligen, sind natürlich keine „nützlichen Idioten“
sondern veritablen Agenten der Gegenseite, und vielleicht weiß der eine oder andere hier, wer diese Gegenseite
tatsächlich ist. Epheser 6, 12 gibt darüber Auskunft.
#12 Pelagius 18:51:39 | Dienstag, 15. November 2005
Thema Gewalt im Gottesdienst Aber ja! In der überlieferungstreuen Liturgie ist fast ständig vom Kampf
wider die Feinde die Rede. Der Ordo Missae ist da noch am harmlosesten: Iudica me, Deus, et discerne causam
meam de gente non sancta: ab homine iniquo et doloso erue me. Im traditionellen Brevier hingegen hagelt
es geradezu verbale Gewalt gegen das Reich der Finsternis; bekanntlich sind hier – im Gegensatz zum postkonziliaren
Stundenbuch – die Psalmen noch nicht um die Malediktionen beschnitten. Und dann erst die Segnungen, die
Exorzismen…! Solange die Kirche den gottgewollten Kampf führt, wird sie sich immer gegen die ungerechte
Gewalt wenden und die Werke des Feindes zu zerstören suchen. Wo sie hingegen Freundschaft mit der (johanneisch
verstandenen) Welt Frieden schließt, da muß sie die Konflikte politisierend, soziologisierend und psychologisierend
angehen – aber wird damit nicht den geringsten Erfolg haben.
Wolfsrudel Romulus schrieb: „Darf die Wahrheit nicht mehr gesagt werden.“ Doch, klar. Aber der Ton macht
die Musik, auch bei den Piusbrüdern. Hat ein mit dem Werk Erzbischof Lefebvres Verbundener hier im Thema
seinen Mund aufgemacht? Dem „Elendsten Sünder“ kritisierten Sie den Ton, doch der listet den Erzbischof
Lefebvre – „diesen großen Mann der Gesamtkirche“, wie unser Papst ihn nannte – in einem Atemzug mit „Dr.
Hamer, Jan van Helsing, Karl Marx, Adolf Hitler, {…} und anderen Gurus“ auf. Ihre ausgebrochene „Pius-Phobie“
bedaure ich. Es muß mit Ihrer Gereiztheit zusammenhängen. Sicherlich leiden Sie – wie jeder normale
Deutsche – am Sterben Deutschlands, und – wie jeder normale Katholik – an der Selbstzerstörung der Konzilskirche,
die, wie Sie als intelligenter Zeitgenosse folgern, wegen der Hierarchie nicht von den Bauern ausgeht.
Doch sollen Sie am Elend nicht verrückt werden, sondern sich von den Dienern Gottes auf dem schmalen
Grad durch die grauenhafte Kirchenkrise leiten lassen. „Erzbischof Lefebvre {wußte}, wo es lang geht“,
sagten Sie kürzlich sehr richtig. Er ist nur das Echo der vorkonziliaren Päpste, also halten Sie sich
doch einfach an die ewige Kirche – reflektiert natürlich und innerhalb der Kirche, wie er, denn er erinnerte
uns daran, daß katholischer Gehorsam kein blinder ist und wir Gott mehr Gehorsam schulden als verwirrten
Hirten.
Unglaublich Da ereifern sich die Pharisäer und keifen über die „Zerstörung der Familie“ wenn man dagegen
einschreitet, wenn ein besoffener Gewalttäter seine Frau und Kinder mißhandelt. Perverser geht’s nimmer.
#6 Sulpicius 14:30:32 | Dienstag, 15. November 2005
„Dieser immer fetter werdende Mons. Franz-Josef Bode“ Stimmt doch. Ich sehe es auch. Darf die Wahrheit
nicht mehr gesagt werden. ISt das nicht auch der mit der schwulen Seite auf der Diözesanhomepage?
@ Elendster Sünder Verbale Gewalt Dieser immer fetter werdende… = verbale Gewalt, die der elendste
verübt hat. Wie die Sprache die Menschen doch immer wieder verrät…
– Häusliche Gewalt ist ein sehr ernstes Thema, und niemand darf die Augen davor verschließen. Wer mitbekommt,
dass der Nachbar seine Frau verprügelt, der muss handeln, sonst macht er sich mitschuldig. Spätestens
wenn die Gewalt auf die Kinder übergreift, wird ein Handeln sowieso unumgänglich. Das hat mit „Vernichtung
der Familie“ nun absolut gar nichts zu tun.
#2 FioreGraz 12:22:15 | Dienstag, 15. November 2005
@Sünder Also sind Frauen oder Männer (das gesetz gilt zum Schutz beider) Freiwild ihrer Partner oder
auch die Kinder. Soll er doch seinen Partner(in) grün und blau prügeln, hauptsache sie bleiben zusammen,
komme was wolle. Ja das nennt man Pharisäertum, das nennt man Buchstabengläubigkeit, aber keine Angst
genau nach diesem Maß werdet ihr gerichtet werden. LG Fiore
Häusliche Gewalt Dieser immer fetter werdende Mons. Franz-Josef Bode, eher nützlicher Idiot denn Logenbruder,
unterstützt hierbei die neuste weltweite politische Kampagne zur restlosen Vernichtung der Familie. Bei
Ehestreitigkeiten, sofern diese der Polizei bekannt werden, wird häusliche Gewalt unterstellt, der Mann
durch Polizeigewalt aus seinem Haus geworfen und ein befristetes Kontaktverbot ausgesprochen. Gesetzesgrundlagen
dafür gibt es bereits in fast allen Ländern. Die Überlegung des Fürsten der Welt hierbei ist, daß
dadurch der männliche Stolz derart verletzt wird, daß sogar unbescholtene Bürger zu gewaltsamen Racheakten
verführt und in jedem Fall Ehen geschieden werden. Geplant ist es, in naher Zukunft auch Zwangsehescheidungen
durchzusetzen.