Jeder aus seinem Teller
Weil ein anglikanischer Junge nicht zuschauen wollte, wie seine katholischen Freunde bei der Schulmesse kommunizierten, fand der Diözesanbischof für ihn eine erstaunliche Sonderregelung.
(kreuz.net, Owensboro/Kentucky) In der Diözese Owensboro gibt es seit September eine neue Form der ökumenischen
Mahlgemeinschaft.Owensboro liegt im US-Bundesstaat Kentucky im zentralen Südosten der USA.
Während der Messe für eine katholische Schule darf auch ein episkopaler Junge, der dort unterrichtet wird, zur Kommunion gehen.
Der Schüler empfängt allerdings nicht den Leib Christi, sondern ein Stück Brot, das aus einem episkopalen Abendmahlsgottesdienst stammt.
Die anglikanische Gemeinschaft in den USA nennt sich Episkopalkirche.
Die Mutter des Schülers hatte sich in dieser Frage an den katholischen Bischof der Diözese Owensboro, Mons. John McRaith (70), gewandt und ihn gebeten, ihren Sohn bei der Schulmesse kommunizieren zu lassen.
Der ratlose Bischof besprach die Anfrage am 19. September in seinem Priesterrat.
Der Priesterrat ist ein Konsultationsgremium von Weltpriestern eines Bistums um den Diözesanbischof.
Der anglikanische Jungendliche erklärte, daß er an die katholische Eucharistielehre glaube.
Er fühle während des Schulgottesdienstes einen „starken Entzug“, weil er den Heiligsten Leib Christi nicht empfangen dürfe.
Bischof McReith wandte sich an seinen Priesterrat, weil er im Unklaren war, ob es sich bei der Anfrage möglicherweise um einen jener Fälle handelte, in denen Nicht-Katholiken die Kommunion empfangen können.
Doch auch der Priesterrat wußte keinen Rat.
Deswegen einigte man sich darauf, dem anglikanischen Schüler auch in Zukunft den Leib Christi nicht zu reichen.
Doch ganz ohne Trostpreis wollten der Bischof und seine Berater den Jungen nicht lassen.
In Absprache mit der Mutter des Schülers beschloß man, daß der Jugendliche seine eigene Hostie mitbringt, die aus einem anglikanischen Abendmahlsgottesdienst stammt, und sie vor der Messe dem zelebrierenden katholischen Priester übergibt.
Beim Kommunionempfang geht er mit seinen katholischen Mitschülern nach vorne, um seine persönliche anglikanische Hostie zu empfangen.
1896 ließ Papst Leo XIII. die Gültigkeit von anglikanischen Priester- und Bischofsordinationen studieren und kam in seiner Bulle ‘Apostolicae Curae’ zum Schluß, daß sie „ganz und gar null und nichtig“ sind.
Folglich kommt im anglikanischen Abendmahlsgottesdienst keine echte Verwandlung des Brotes und Weines in den Leib und in das Blut Christi zustande.
Ein katholisches Forum kommentiert:
„Gebt dem Jungen noch etwas Grapefruitsaft. Dann hat er ein vollständiges Mahl.“
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Freitag, 18. November 2005 19:08
Mimi: @Athanasius
Off-Topic (da ich mich mit den Anglikanern eh nicht auskenne):
Ich liebe Ihre Art von Humor…
Ich grüße den Bischof auf dem Mond und Ihre katholischen Kaninchen im Schuppen…
))
Danke für das Lächeln in meinem Gesicht!
Ich liebe Ihre Art von Humor…
Ich grüße den Bischof auf dem Mond und Ihre katholischen Kaninchen im Schuppen…
Danke für das Lächeln in meinem Gesicht!
Freitag, 18. November 2005 18:54
Athanasius: Anglikaner…
…haben immer noch keine gültigen Weihen, da ihre sakramentale Ritualen keinen Hinweis auf ein opferndes
Priestertum beinhalten. Zudem spendet ihre häretische Kirche auch keine „implizite“ Gültigkeit in dem
sie selbst ans Priestertum glauben würde.
Längst noch nicht alle Anglikaner stehen zudem in der Utrechter Sukzession. Dennoch weiht ein gültiger Bischof (etwa der Oud-katholieke Kerk Nederland aus Utrecht) im anglikanischen Ritus ebenso ungültig wie ein anglikanischer „Bischof“.
Am schlimmsten ist aber, dass etwa Papst Johannes-Paul II. dem Erz-„Bischof“ von Canterbury, Rowan Williams, immer die Hl. Kommunion gegeben hat und ihm ein Brustkreuz gegeben hat. Eigentlich ein Zeichen dafür als wäre Williams ein echter Bischof. Aber er ist kein Bischof, zumindest nicht mehr ein „Bischof“ als das Männchen auf der Mond.
Alle protestantischen und anglikanischen Eucharistiefeiern sind in se ungültig. Übrigens bleibt im modernistischen „Katholizismus“ (die Modernisten sind natürlich genauso katholisch wie die Kaninchen in meinem Schuppen) auch genügend zum kritisieren da. In den neuen Riten der Priester- und Bischofsweihe wurde auch viel verändert und in vielen modernen Weihezeremonien wird oft unter dem Motto „Pastorale Freiheit“ sogar die letzte entfernte Referenz an „Sacerdos“ und „sacrificium“ gestrichen.
Längst noch nicht alle Anglikaner stehen zudem in der Utrechter Sukzession. Dennoch weiht ein gültiger Bischof (etwa der Oud-katholieke Kerk Nederland aus Utrecht) im anglikanischen Ritus ebenso ungültig wie ein anglikanischer „Bischof“.
Am schlimmsten ist aber, dass etwa Papst Johannes-Paul II. dem Erz-„Bischof“ von Canterbury, Rowan Williams, immer die Hl. Kommunion gegeben hat und ihm ein Brustkreuz gegeben hat. Eigentlich ein Zeichen dafür als wäre Williams ein echter Bischof. Aber er ist kein Bischof, zumindest nicht mehr ein „Bischof“ als das Männchen auf der Mond.
Alle protestantischen und anglikanischen Eucharistiefeiern sind in se ungültig. Übrigens bleibt im modernistischen „Katholizismus“ (die Modernisten sind natürlich genauso katholisch wie die Kaninchen in meinem Schuppen) auch genügend zum kritisieren da. In den neuen Riten der Priester- und Bischofsweihe wurde auch viel verändert und in vielen modernen Weihezeremonien wird oft unter dem Motto „Pastorale Freiheit“ sogar die letzte entfernte Referenz an „Sacerdos“ und „sacrificium“ gestrichen.
Mittwoch, 16. November 2005 17:15
Bernado: @rudolphus
Sie schrieben:“Denn meines Kenntnisstandes nach werden diese Weihen in einem defizitären Ritus gespendet.“
Jedenfalls muß man bei Weihen durch Bischöfe der Utrechter Union genauer hinschauen – schließlich werden von einigen von Ihnen seit etwa 10 Jahren auch „Priesterinnen“ geweiht. Damit würden zwar Bischofsweihen nicht per se ungültig, aber wer es beim einen nicht so genau nimmt, muß auch beim anderen mit Zweifeln leben.
Jedenfalls muß man bei Weihen durch Bischöfe der Utrechter Union genauer hinschauen – schließlich werden von einigen von Ihnen seit etwa 10 Jahren auch „Priesterinnen“ geweiht. Damit würden zwar Bischofsweihen nicht per se ungültig, aber wer es beim einen nicht so genau nimmt, muß auch beim anderen mit Zweifeln leben.
Mittwoch, 16. November 2005 16:56
Rudolphus: @vernunftstimme
Dies bezweifle ich.
Denn meines Kenntnisstandes nach werden diese Weihen in einem defizitären Ritus gespendet.
Denn meines Kenntnisstandes nach werden diese Weihen in einem defizitären Ritus gespendet.
Mittwoch, 16. November 2005 15:37
stimme der vernunft: genau
und deswegen haben die Anglikaner die Sukzession inzwischen über die Utrechter Union wiedererlangt. Da beisst die Maus und auch der Leo keinen Faden ab!
Mittwoch, 16. November 2005 15:21
Rudolphus: Anglikanische Weihen können niemals mehr Gültigkeit erlangen
Leo XIII. „erklärte“ diese Weihen nicht für ungültig, er stellte schlicht ein Factum fest. Die apostolische
Succesion ist unterbrochen, und sie kann nicht mehr – zumindest nicht innerhalb der anglikanischen Kirche –
hergestellt werden.
Dies hat nichts micht „Zeitgebundenheit“ zu tun.
Dies hat nichts micht „Zeitgebundenheit“ zu tun.
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