Ernennungen
Progressiver Prälat wird neuer Präsident der Chilenischen Bischofskonferenz
„Wir werden leidenschaftliche Verteidiger des Lebens in allen seinen Formen sein, aber natürlich in einem Klima des Dialoges und in einem pluralistischen Kontext.“
(kreuz.net, Santiago de Chile) Mons. Alejandro Goic (64), der Bischof von Rancagua, das achzig Kilometer südlich der chilenischen Hauptstadt liegt, wurde zum neuen Präsidenten der chilenischen Bischofskonferenz ernannt. Mons. Goic wird dem links-progressiven Flügel der Kirche in Chile zugerechnet. Er ersetzt in seinem neuen Amt Francisco Javier Kardinal Errázuriz (71), der seit 1998 Präsident der chilenischen Bischofskonferenz gewesen ist. Ihr gehören 34 Bischöfe an.

Nach seiner Wahl äußerte sich der neue Präsident zu den Zielen der chilenischen Bischöfe im nächsten Wahljahr: „Den besten Dienst, den wir für das Land tun können, ist, das Leben zu verteidigen.“

„Wir werden den Wert des Lebens in allen seinen Formen verteidigen. Früher, in einer Zeit großen Leidens, wurden wir kritisiert, weil wir die menschliche Würde verteidigten, die durch die Folter verletzt wurde. Jetzt werden wir wegen anderer Themen kritisiert.“ „Das Leben ist heilig von der Zeugung bis es Gott begegnet.“

„Wir werden leidenschaftliche Verteidiger des Lebens in allen seinen Formen sein, aber natürlich in einem Klima des Dialoges und in einem pluralistischen Kontext“, meinte Mons. Alejandro Goic.

Mons. Goic sprach auch vom Hauptthema der Bischofskonferenz, der Priesterpastoral. Sie sei eine ständige Herausforderung für das Leben der Kirche. Die Bischöfe beschlossen, einen ermutigenden Brief an alle Priester Chiles zu schreiben.
      
1 Lesermeinung
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#1   Dolfus   20:55:58 | Dienstag, 30. November 2004
Papsttreu und rechtgläubig ist die Hauptsache
Solche Parteiordnungen können auch irreführen. In Deutschland würde so mancher Bischof vielleicht als erzkonservativ gelten …
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
ErnennungenNeues Gerücht: Pastoralamtsleiter als neuer Diözesanbischof? ErnennungenVorarlberger Prälat gilt als Top-Favorit für die Nachfolge von Klaus Küng ErnennungenDer Erzbischof von Paris soll einen Koadjutorbischof erhalten
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net