Keine Privilegien für die Kirche + Nur einige Augenblicke + Gute Katholiken + Billige Werbung + Ein Grund, warum Frauen nicht predigen können…
Keine Privilegien für die Kirche
Vatikan. Papst Benedikt XVI. scheint sich für die Trennung von Kirche
und Staat ausgesprochen zu haben. Die Kirche beanspruche in keinem Land und in keiner internationalen
Organisation eine Form der privilegiertern Behandlung, meinte er am Montag in einer Botschaft an den italienischen
Parlamentspräsidenten Pier Ferdinando Casini. Die Kirche wolle lediglich die Möglichkeit haben, den
ihr eigenen Auftrag zu erfüllen.
Nur einige Augenblicke
Italien. Der Erzbischof von Salerno, Mons.
Gerardo Pierro, verkündete am Freitag, daß die Kirche eine bereits 1952 im französischen Wallfahrtsort
Lourdes erfolgte Wunderheilung offiziell anerkannt hat. Salerno befindet sich 50 Kilometer südöstlich
von Neapel. Die damals geheilte Italienerin (94) litt seit ihrer Kindheit an einer schweren Mißbildung
des Herzens. Sie konnte weder gehen noch deutlich sprechen, atmete schwer und litt an Ödemen. Ein Ödem
ist eine massive Ansammlung von Flüssigkeit in Körpergeweben, -höhlen oder Organen. Nach ihrem vierzigsten
Lebensjahr verschlimmerte sich dieser Zustand. Gegen den Willen von Ärzten und Angehörigen reiste die
fast Gelähmte nach Lourdes. Wenige Augenblicke nachdem sie in der Heilquelle gebadet hatte, stand die
Patientin aus eigener Kraft auf und ging umher. Es handelt sich um das 67. kirchlich anerkannte Lourdeswunder.
Gemeldet wurden bisher fast 7000 Heilungen.
Gute Katholiken
USA. 76% der US-Katholiken sind der Meinung,
auch gute Katholiken sein zu können, wenn sie nicht regelmäßig der Sonntagsmesse beiwohnen. Das ist
das Ergebnis einer Studie im Auftrag der linkskatholischen Wochenzeitung ‘National Catholic Reporter’.
Ein Großteil der befragten Katholiken hält sich außerdem nicht an die katholische Sexualmoral.
Billige
Werbung
USA. Ein US-Journalist – der nebenbei am Weinhandel verdienen möchte – will eine von ihm kreierte
Weinmarke durch einen Blasphemieskandal in die Verkaufsregale bringen. Der Journalist war für die Berichterstattung
rund um den Vorwurf des Kindesmißbrauchs gegenüber Popstar Michael Jackson verantwortlich. Im Zuge des
Prozesses hatte ein Zeuge behauptet, daß Jackson kleine Jungen mit Wein betrunken gemacht habe, den er
als „Jesus juice“ – zu deutsch: „Jesus-Saft“ – bezeichnet habe. Der Journalist wurde durch diese Formulierung
zu einem Weinetikett inspiriert. Darauf ist ein nachgestellter Gekreuzigter mit Erkennungsmerkmalen von
Jackson zu sehen: Handschuh der rechten Hand, schwarzer Filzhut und weiße Socken.
Ein Grund, warum Frauen
nicht predigen können…
Großbritannien. Kurztextnachrichten auf Mobiltelephonen – kurz: SMS – von
weiblichen Handybenützern sind deutlich länger als jene von Männern. Dies berichtete die deutsche Presseagentur
‘dpa’ unter Bezugnahme auf eine britische Studie. Während Texte von Männern häufig kurz und knapp seien,
gehe es bei Frauen auch per SMS emotionaler und ausführlicher zu. Die Verantwortliche der Studie gibt
ein typisches Beispiel: „Männer schreiben einfach: »Fußball um 12?«. Frauen hingegen texten: »Hi,
wie geht’s Dir?«, »Paß auf Dich auf« und »Viele Küsse«.“ Während die Handy-Textnachrichten von
Männern im Schnitt 60 Zeichen lang seien, brauchten Frauen für ihre Nachrichten 85 Zeichen.
Email-Adressen der Empfänger
16 Lesermeinungen
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#16 Krzyszek 10:27:29 | Donnerstag, 17. November 2005
Demokratie „Wer daran glaubt, daß es Demokratie in unseren Staaten gibt, der sieht nicht die Wirklichkeit.“
Das kann nur jemand sagen, der noch nie in einer Diktatur gelebt hat.
#15 28.IX-28.X 08:15:52 | Donnerstag, 17. November 2005
Demokratie? Wer daran glaubt, daß es Demokratie in unseren Staaten gibt, der sieht nicht die Wirklichkeit.
Das ist ein Märchen, daß nicht einmal für Kleinkinder taugt. Soll mir Keiner erzählen, ich hätte
einen Einfluss auf die politischen Entscheidungen. Diese habe ich, und wie alle anderen „nüzliche Idioten“(sprich
Wähler), NICHT. Die Demokratie, wie wir sie haben. ist nur „das Opium für’s Volk“.
#14 st. theodul 17:16:54 | Mittwoch, 16. November 2005
Werter Trottel, Ihr Pseudonym scheint gleichsam vorausgreifend hinzuweisen auf die geistigen Möglichkeiten
derer, die sich hier an Ihren Beiträgen reiben. Anders ist deren ständiges Wiederholen x-mal gelesener
„Trottelwitze“ hier nicht zu erklären.
#13 Romulus 14:56:28 | Mittwoch, 16. November 2005
@ Benedikt Die Kirche möchte bloß die Möglichkeit, ihren Auftrag zu erfüllen. Und das isst die Mission,
die Evangelisierung der Völker. Genau. So seh ich das auch Benedikt. Es wunderbar, dass wir beide einer
Generation angehören, wo wir am Aufbau eines katholischen Reiches von Portugal bis zum Ural mithelfen
können. Das Thema einzelne Staaten ist zwar wichtig, doch im großen und ganzen kirchengeschichtlich
abgehandelt. Manche hier haben immer noch nicht kapiert, dass es um folgende Schlagworte geht: Demokratie
–-> Freiheit –->Voraussetzung für das Apostolat heute –-> Christentum. Die andere Reihe lautet: Islamische
Diktatur –-> Unfreiheit –-> Bedrängnis des Christentums.
#12 Benedikt 12:32:11 | Mittwoch, 16. November 2005
@ virOblationis & Benedikt78 Zugegebenermaßen klingt es erstmal erschreckend, wenn man auf Privilegien
verzichtet. Do was hat der Papst weiter gesagt: Die Kirche möchte bloß die Möglichkeit, ihren Auftrag
zu erfüllen. Und das isst die Mission, die Evangelisierung der Völker. Wenn sie in einem Staat erfolgt
ist, dann braucht die Kirche dort keine Papier-Garantien. Wie leicht ist es dagegen, sich auf solche Privilegien
zurückzuziehen: Katechese ist nicht nötig, ich hab ja das Gesetz und meine Privilegien. Was ist besser:
Wenn sich der Mensch zB ans Abtreibungsverbot hält, weil er sie für falsch hält, oder wenn er es bloß
tut, weil es verboten ist? Zwar ist dies ein Fall, wo ein Verbot durchaus gerechtfertigt wäre, ich wollte
hier aber nur ein Beispiel für meine Hypothese bringen. Von daher ist der Vorstoß des Papstes nichts
Schlechtes. Es hilft der Kirche auch nicht, dauernd auf einer Staatskirche zu beharren, auch dann noch,
wenn längst keine Grundlage hierfür mehr vorhanden ist. Daher ganz richtig: Ersst die Mission und Evanglisierung,
der Rest ergibt sich dann von selber.
#11 Le Trot 11:35:18 | Mittwoch, 16. November 2005
@Krzyzek Krzyszek: Dann kann ich ja von großem Glück reden, dass das in meiner Pfarrgemeinde ganz anders
ist. Ach so, Sie sitzen immer nackt beieinander. Krzyszek in „nicht pornographisch www.kreuz.net/…ticle.2213-page.html“:
Ich verstehe nicht, wie man sich über Nacktheit aufregen kann. Das ist doch das Natürlichste auf der
Welt.
@Krzyzek Glückwunsch an den PGR. Hoffentlich sind Sie der einzige Trottel dort. Jaaaa, die anderen von
Ihnen noch zu beglückwünschenden PGR-Mitglieder sind alles Volltrottel.
@Kryzrk Der Kommentar des Trottels bestätigt auf anschauliche Weise, was ich ausführte: Peinlicher geht’s
ja kaum noch. Sind Ihnen 22 Stunden nicht genug? Sie können den Hals nicht voll genug bekommen. Dass
die Frauen putzen dürfen ist eine Idee des modernistischen Pfarrgemeinderates. Ich war immer dagegen.
Ich finde das ist Männersache, – zumindest im Altarraum. Aber wer hört im PGR schon auf einen Trottel.
#5 virOblationis 10:43:44 | Mittwoch, 16. November 2005
Abtrennung des Staates von der Kirche Die Trennung von Staat und Kirche versucht gewissermaßen, die Zeit
von 380 (Katholizismus Staatsreligion) auf 313 (Mailänder Edikt: Katholizismus erlaubte Religion) zurückzudrehen;
doch ich fürchte, sie wird dann 313 nicht stehenbleiben, sondern auf 303 (Beginn der diokletianischen
Verfolgung) zurückgehen: Ist der entchristlichte Staat nicht längst dabei, in die Barbarei zurückzufallen?
@Kryzcek Offensichtlich ist den Anhängern der tridentinischen Messe als vehementen Gegnern von Frauen
am Altar aber jeder billige Versuch recht, ihre Ablehnung der Mitwirkung von Frauen in der Kirche darzustellen.
Das ist nicht richtig. Bei uns dürfen die Frauen, wenn sie wollen, 22 Stunden am Tag im Altarraum anwesend
sein, die Männer höchstens 2 Stunden. Aber in der Regel brauchen die Frauen weniger als 22 Stunden,
um vor und nach der Feier der Heiligen Messe den Altarraum zu staubsaugen und den Blumenschmuck zu richten.
Nur während ca. zwei Stunden am Tag gehört der Altarraum allein den Männern.
#3 FioreGraz 10:41:50 | Mittwoch, 16. November 2005
Frauen reden viel das die mehr reden, zeugt wohl eher das sie zum Predigen berufen sind. Bei den meisten
priestern kommt irgendein gequälter Stuß oder die Predigt ist eher vorbei als das man sie wahrnimmt.
LG Fiore
#2 Krzyszek 10:29:41 | Mittwoch, 16. November 2005
Schon wieder viel Stuss „…will eine von ihm kreierte Weinmarke durch einen Blasphemieskandal in die
Verkaufsregale bringen.“ Wo ist denn da schon wieder der Skandal? Das ist doch ein witziger Werbeeinfall.
„Ein Grund, warum Frauen nicht predigen können…“ Wie man einen Zusammenhang zwischen der Länge von
SMS-Nachrichten und Predigten herstellen kann, ist mir persönlich schleierhaft. Offensichtlich ist den
Anhängern der tridentinischen Messe als vehementen Gegnern von Frauen am Altar aber jeder billige Versuch
recht, ihre Ablehnung der Mitwirkung von Frauen in der Kirche darzustellen. Wo echte Sachargumente fehlen,
müssen dann halt solche Peinlichheiten an den Haaren herbeigezogen werden.
#1 Benedikt78 10:20:31 | Mittwoch, 16. November 2005
Wie finde ich das? Papst Benedikt XVI. scheint sich für die Trennung von Kirche und Staat ausgesprochen
zu haben. Finde ich an und für sich nicht gut! Der Staat hat die Pflicht sich für ethische Belangen
einzusetzen und die Werte einer Gesellschaft einzusetzen. Der Abfall Europas hat zu einem guten Teil mit
der gottlosen Politik unserer gewählten Klasse zu tun und der Saat, die mit der 68iger Generation gesäht
wurde!