‘Schwul + Katholisch FFM’ heißt der Gemeindebrief eines „Projektes“ einer hessischen Pfarrei. Er kann kostenlos und neutral verpackt bezogen werden.
(kreuz.net, Frankfurt) Die Homo-Initative entfaltet in der Pfarrei Maria Hilf in Frankfurt am Main verschiedene
Aktivitäten. Jeden Sonntag um 18.30 Uhr trifft man sich zum Beispiel in der Pfarrkirche zu einer eigenen
Homo-Eucharistiefeier.
Frankfurt am Main ist die größte
Stadt im Bundesland Hessen in Mitteldeutschland. Sie gehört kirchlich zum Bistum Limburg.
Die Initiative
nennt sich „schwul und katholisch in der Gemeinde Maria Hilf“ und finanziert sich nicht aus der Kirchensteuer,
sondern nur aus Spenden.
Als Spendenkonto funktioniert das Bankkonto des Katholischen Pfarramtes der
Gemeinde Maria Hilf.
Ziel des Projektes ist die Integration einer „selbstbewußten Spiritualität und
Sexualität“ und ein Leben, das „von der Gemeinschaft in Kirche, Gesellschaft und lesbisch-schwuler Community“
getragen wird.
Auch die Gemeinschaft kommt nicht zu kurz. Bei den Veranstaltungen gibt es die Möglichkeit,
„Freunde und Freundinnen“ zu finden.
Der Gemeindebrief ‘schwul + Katholisch FFM’ bewarb in seiner vorletzten
Ausgabe ein Treffen anläßlich des zehnten Jahrestages des sogenannten Kirchenvolksbegehrens.
‘FFM’
im Namen des Gemeindebriefes steht für Frankfurt am Main.
Hingewiesen wurde auch auf einen Homo-Vernetzungskongreß,
der Anfang Oktober in Bielefeld stattgefunden hat. Er war das erste Treffen dieser Art und diente angeblich
der Zusammenführung „christlicher Schwulen- und Lesbengruppen“.
Bei dieser Veranstaltung gab es auch
einen Gottesdienst:
„Denn Kraft zu erbitten und Kraft zu sammeln ist nötig, um unsere Akzeptanz in Kirche
und Gesellschaft zu vergrößern“ – hieß es auf der Einladung:
Im Anfang sei die Vielfalt gewesen und
daraus könne vieles für die Zukunft entstehen: „Verbindung, Freundschaft, gemeinsame Aktion und weiteres“.
Mitte Oktober stand der „Gemeinsame Gottesdienst“ mit der gastgebenden Pfarrei Maria Hilf auf dem Programm.
Anfang November organisierten die Homos den „diesjährigen Gemeindetag“ im Pfarrhaus von Maria Hilf.
Geplant war laut der jüngsten Ausgabe des Gemeindebriefes ein Rückblick auf das Jahr 2005 und die Erarbeitung
der Arbeitsbereiche für das kommende Jahr – „unter anderem unser 15-jähriges Bestehen!!“.
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63 Lesermeinungen
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@ zwobbel Völlig richtig. Deswegen hat die Hl. Kirche ja auch die Vulgata als die authentische Fassung
der Hl. Schrift festgesetzt. So wie es viele Meinungen gibt, aber nur eine Wahrheit, gibt es viele Bibelhandschriften,
aber nur eine authentische…
@markus gerade daran kann man erkennen wie wichtig das von Jesus eingesetzte Lehramt und die Tradition
ist. Die Kirche hat immer alles daran abgeglichen. Abgehen davon war der hl. Hieronymus der für diese
Aufgabe bestausgebildeteste Mensch! Und er hat sich dann auch noch für diese Aufgabe während der Arbeit
weitergebildet. Und heilig war er obendrein, sodaß wir davon ausgehen müssen, das er für das Wirken
des Hl. Geistes ganz offen war und ihm nicht widerstehen wollte, sondern sein Wirken erfüllen wollte.
Und Tradition und Lehramt haben dann den unzähligen nachfolgenden Christen eine Schrift gegeben, die
nicht der vom Hl. Geist inspirierten Wahrheit widerspricht, sondern das worauf es Gott ankam getreu wiedergibt.
„Jesus ich vertraue, Jesus ich vertrau auf Dich“ würde Sr. Faustyna sagen. Also bitte, wenn man nicht
mal mehr Gott vertrauen können sollte, wem dann???
… Hieronymus bekam im Jahre 383 von Papst Damasus I. den Auftrag für die Herstellung eines einheitlichen
lateinischen Bibeltextes. Hieronymus änderte die Evangelien an etwa 3500 Stellen. Er schrieb auch, daß
nicht zwei Texte in längeren Abschnitten übereinstimmen und daß es ebensoviele Textformen wie Abschriften
gibt; er wies auch darauf hin, daß „schwerlich die Wahrheit anzutreffen ist“, wo ein Text vom anderen
abweiche. Das Neue Testament gibt es in nicht weniger als 800 Evangelien-Handschriften aus dem 2. bis
13. Jahrhundert. Die Zahl der Abweichungen und Verschiedenheiten in den ca. 1500 mehr oder weniger vollständig
erhaltenen Texten ist enorm. Es existiert keine einzige Handschrift, die mit den anderen übereinstimmen
würde. Theologen zählen 50 000 bis 100 000 Varianten. Man kennt 4680 griechische Handschriften des Neuen
Testaments, von denen keine zwei genau denselben Text aufweisen…
@ Markus Mit Hochmut hat das nichts zu tun. Es ist eine einfache Tatsache, die auch durch neutrale Geschichtswissenschaft
untermauert ist. Da gibts nichts dran zu deuteln.
@ Markus Sie sind auf dem Holzweg. Alles, was Sie über Christus wissen stammt von der Kirche, welche
bekanntlich die Evangelien verfasst hat. Sie können sich nicht auf ein „Urchristentum“ losgelöst von
der Kirche berufen, da es ein solches niemals gegeben hat. Die Kirche ist keine Organisation, die von
Zeitzeugen den Glauben übernommen hat, sondern vielmehr sind diese Zeitzeugen die ersten in der Kirche
gewesen. Das Thema Reinkarnation usw, schneide ich jetzt gar nicht erst an, das hat mit Christentum nichts
mehr zu tun.
… Die Kirchen binden ihre Schäfchen durch starre Dogmen, Riten, heidnische Kulte und Bräuche. Sie
schaffen Angst durch die Lehre einer Hölle und ewigen Verdammnis. Sie verdrehten und veränderten wesentliche
Teile des christlichen Glaubens. So war in den ersten Jahrhunderten z.B. noch die Reinkarnation ein Bestandteil
des Christentums, welcher schließlich per Mehrheitsbeschluss abgeschafft wurde. Das wahre Christentum
kennt jedoch keine Zwänge. Und es wird auch niemand auf ewig verdammt.
@ Markus Im Namen Christus verfolgte und verfolgt die Kirche auch heute noch Andersgläubige. Millionen
Menschen wurden umgebracht, weil sie sich nicht zum katholischen Glauben bekennen wollten. Die Geschichte
der Kirche ist eine einzige Blutsspur: …Indianer-Ausrottung, Ich kann Ihnen eine Liste mit anderen Massenmorden
zukommen lassen, bei Ihrem Talent zur Geschichtsklitterung wird es Ihnen ein leichtes sein, diese auch
der Kirche unterzuschieben. Des Weiteren sei Ihnen dringend geraten, sich mit den Kreuzzügen genauer
zu beschäftigen. Sie werden dann feststellen, dass es wesentlich weniger wirkliche Kreuzzüge gab, als
die Nummerierung glauben machen will. Der IV. „Kreuzzug“ zB kann nicht ernsthaft als solcher bezeichnet
werden. Auch was Inquisition bedeutet usw… Christus wollte Gott nie in ein Haus aus Stein verbannt sehen,
in das man zum beten kommen muss. Das behauptet auch niemand. Gott ist überall. Eine Kirche ist bloß
der Ort besonderer Verehrung. Sie müssen sich über das informieren, was Sie kritisieren. Bei einer Beichte
reicht es natürlich nicht, sich einfach die Absolution erteilen zu lassen. Das Bereuen ist das Maßgebliche.
@Markus Im Namen Christus verfolgte und verfolgt die Kirche auch heute noch Andersgläubige. Millionen
Menschen wurden umgebracht, weil sie sich nicht zum katholischen Glauben bekennen wollten. Die Geschichte
der Kirche ist eine einzige Blutsspur: Kreuzzüge, Indianer-Ausrottung, Inquisition, Hexenverbrennungen,
Ketzer-Verfolgungen und immer wieder die konsequente Verfolgung und Vernichtung urchristlicher Bewegungen,
die sich alleine an der Lehre des Jesus von Nazareth orientieren wollten. Die Lehre Jesu lautet ganz anders:
„Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen!“ Er predigte Toleranz und Nächstenliebe, ja
sogar Deine Feinde sollst Du lieben. Dann müssen Sie ja die Katholiken ganz besonders lieb haben )) !
Komisch, dass sich die Kirche im Laufe der Jahrhunderte, bei all den Millionen Getöteter noch nicht selbst
mit dem Schwert ausgerottet hat. Irgendwas stimmt da nicht. Gut, dass das Schwert nicht zu den Instrumenten
zählt, mit denen millionenfach unschuldige Ungeborene getötet werden, ansonsten würde mir noch vor
dem zu erwartenden Gemetzel grauen.
… Im Namen Christus verfolgte und verfolgt die Kirche auch heute noch Andersgläubige. Millionen Menschen
wurden umgebracht, weil sie sich nicht zum katholischen Glauben bekennen wollten. Die Geschichte der Kirche
ist eine einzige Blutsspur: Kreuzzüge, Indianer-Ausrottung, Inquisition, Hexenverbrennungen, Ketzer-Verfolgungen
und immer wieder die konsequente Verfolgung und Vernichtung urchristlicher Bewegungen, die sich alleine
an der Lehre des Jesus von Nazareth orientieren wollten. Die Lehre Jesu lautet ganz anders: „Wer zum Schwert
greift, wird durch das Schwert umkommen!“ Er predigte Toleranz und Nächstenliebe, ja sogar Deine Feinde
sollst Du lieben. Die Kirche betrachtet den zentralen Teil der Lehre Jesu, die Bergpredigt als unlebbare
Utopie. Vielleicht noch geeignet für Menschen besonderer Heiligkeit. Christus ging es aber um ein Christentum
der Tat: „Wer meine Lehre hört und sie tut, ist ein kluger Mann!“ Die Kirchen dagegen übernehmen die
Regie über das, was ihre Schäfchen zu tun und zu glauben haben: „Der Glaube allein macht selig!“ oder:
„Wenn du sündigst, dann geh zur Beichte und deine Sünden sind dir vergeben.“ Christus jedoch will, dass
man seine Sünden erkennt, sie von Herzen bereut, um Vergebung bittet und das Verursachte wieder gut macht.
Dann erlangt man Vergebung. Christus wollte Gott nie in ein Haus aus Stein verbannt sehen, in das man
zum beten kommen muss. Er sagte sinngemäß: „Ihr seid der Tempel Gottes, Gott ist inwendig in euch!“
D.h. man kann überall in s…
#51 timpressum † 16:09:11 | Sonntag, 20. November 2005
Seriöse Berichterstattung… …ist das nicht! Das Bild ist defintiv eine Montage aus der Homepage und
einem anderen Foto. Wovor haben die ganzen Homophoben eigentlich Angst? Daß die katholische Kirche schwul
unterwandert wird? Keine Angst – das ist sie schon. Vor vermehrtem Kindesmissbrauch? Keine Angst – der
geschieht häufiger durch heterosexuelle katholische Priester. Begreift endlich mal, daß Schwule und
Lesben als getaufte Christen der Kirche genauso zugehörig sind wie alle anderen. eine verantwortlich
gelebte Partnerschaft ist keine Sünde – nur die unverantwortliche Hetze gegen diese Mitbrüder und -schwestern,
die hier immer wieder getrieben wird. Kenn eigentlich jemand von den Menschen, die hier immer poleminiseren
einen Schwulen oder eine Lesbe?
#50 Benedikt 18:02:11 | Samstag, 19. November 2005
@ Knecht Ruprecht Was sie hier behaupten ist Unsinn. Niemand in Deutschland kann seinen Laden „katholisch“
nennen, ohne dafür ermächtigt worden zu sein. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an den bekannten
Sedisvakantisten P. Lingen, der mal die Seite www.katholisch. de hatte. Der bestätigt Ihnen gern den
Markenschutz.
. Ein Markenschutz auch Begriffe wie „Christentum“, „katholisch“ etc gibt es nicht. Darum kann sich jedes
Bordell als katholisch oder christlichen bezeichnen. Die Aufgabe der Kirche besteht allerdings darin,
die Gemeinde, vor den Feinden des Christentums zu warnen und zu beschützen. Aber solche Organisationen
wie die KJGAY diese offensichtlich eine Untergruppe der von der Kirche unterstützen katholischen Jugend
ist, läuft da einiges schief und die Gemeinde der Kirche, wird unmittelbar einer Gefahr ausgesetzt
@ Kryszek Ich habe nichts gegen homosexuelle Menschen. Und selbstverständlich kann und muss sich die
Kirche seelsorgerisch um sie bemühen, das aber bitte doch nur innerhalb der Grenzen des Erlaubten. Ähnliches
gilt auch für die Pastoral an Wiederverheirateten Geschiedenen.
#47 Krzyszek 11:06:05 | Samstag, 19. November 2005
Seelsorge? Ist es denn nicht besser, die Schwulen in „Kirchennähe“ zu haben, um sie (weiterhin) seelsorgerlich
begleiten zu können, als sie völlig von der Kirche zu entfremden, so wie es Ihnen, werter Toby, offenbar
vorschwebt?
Noch einmal: Die Einrichtung und scheinbare Duldung eines offiziellen „Schwulenprojekts“ in einer katholischen
Pfarrei wird wohl kaum mit den Vorgaben des kanonischen Rechts und des kirchlichen Lehramts vereinbar
sein. Da frage ich mich schon, warum hier bislang niemand etwas unternommen hat. Zur Hirtensorge gehört
es eben auch, für die Wahrheit in Liebe einzutreten und derartige Grenzüberschreitungen zu korrigieren.
@ Marlene Derartige Behauptungen kann man nur aufstellen, wenn man nicht weiß, worum es geht: Gott allein
zu dienen, ihn anzubeten und dereinst das ewige Leben zu erlangen. Die Kirche ist verpflichtet, darauf
hinzuweisen, was eine Sünde ist und was nicht. Mit Macht hat das gar nichts zu tun, dass ist nur marxistische
Indoktrination. Die wahre Macht der Kirche ist die, zu lösen und zu binden mit Wirkung für den Himmel.
Die Mittel dafür sind vor allem die Sakramente der Taufe und der Buße sowie die Sakramentalie des Ablasses.
#44 Markus † 11:22:59 | Freitag, 18. November 2005
… Der infolgedessen notwendige Ausbau der Hölle verschlingt Unsummen. In Zeiten steigender Ölpreise
schlagen auch die Heizkosten gewaltig zu Buche. Die Aufwendungen können nicht allein getragen werden,
Luzifers Anwälte fordern daher Schadensersatz in Höhe von 100 Mrd. Teuro. Man zeigt sich zuversichtlich,
dass die Klage Erfolg haben wird, an der Zahlungsfähigkeit der Katholischen Kirche besteht hinsichtlich
ihres Gesamtvermögens von mehreren 100 Milliarden Euro kein Zweifel. Die ersten Reaktionen seitens der
Beklagten dürften erwartungsgemäß sehr verärgert ausfallen. Man wird sich entrüstet geben und die
Klage als völlig abwegig verurteilen. Schließlich haben Luzifer und seine Hölle ihre Existenz maßgeblich
der Katholischen Kirche zu verdanken. Wer sonst glaubt heute noch an eine ewige Verdammnis, ewiges Schmoren
in Höllenfeuern?
#42 Markus † 10:14:06 | Freitag, 18. November 2005
News… Xnews vom 13.6.66: Sodom/Gomorrha – Das Oberhaupt der Hölle, Luzifer, klagt in Vertretung der
Interessen seines Konzerns gegen die Führung der Katholischen Kirche, insbesondere gegen den Papst. In
der Hölle würden durch den großen Zulauf in jüngerer Zeit Platzprobleme auftreten. Der Grund: In Folge
der stetig hoch bleibenden Zahl von Kirchenaustritten steigt die Zahl der ewig Verdammten unverhältnismäßig
rasch an. Laut Luzifer ist dieser besorgniserregende Trend hauptsächlich eine Konsequenz der unprofessionellen
Geschäftsführung der katholischen Kirche. In der Klageschrift heißt es unter anderem: „Die Kirche hat
versäumt, Ihren zwangsrekrutierten Mitgliedern wirkungsvoll klar zu machen, wie essentiell die Zugehörigkeit
zu ihrer allein seligmachenden Institution ist. Wo früher noch effizient Inquisition, Folter und ähnliche
Mittel eingesetzt wurden, wird heute nicht mehr das nötige getan, um die Menschen katholisch zu halten.
Auch die Verschleierung der wahren Umstände gelingt immer weniger, die Leute sind immer aufgeklärter.
Viele halten es nicht mehr für notwendig, Mitglied dieser Kirche zu sein, um an Gott glauben zu können.“
Weiterhin besitze der Papst nicht die nötige Härte um gegen die modernen Ketzer vorzugehen, Verleumdungen
und Rufmord allein würden nicht ausreichen. Der infolgedessen notwendige Ausbau der Hölle verschlingt
Unsummen. In Zeiten steigender Ölpreise schlagen auch die Heizkosten gewaltig zu Buche. Die Aufwendungen
können nicht allein getragen werden, …
#41 Marlene † 08:20:53 | Freitag, 18. November 2005
Dominanzgehabe, Psychospielchen, Diskriminierung >Das Thema Sexualität, gleich welcher Orientierung,
ist für die katholischen Kirchenbeamten deswegen so wahnsinnig wichtig, weil sie mit der Beherrschung
der Sexualität des Menschen, gleichzeitig den ganzen Menschen in der Hand haben. Das sehe ich auch so!
Es geht um Bevormundung und Dominanzgehabe. Die Kirche würde gerne wieder ihre Zügel zurückbekommen
und streckt auch vor Psychoterror nicht zurück. Wenn man sich hier so manch einen Beitrag anschaut, dann
fragt man sich wirklich, was unterscheidet die Hardcorekatholiken noch von den Vorgehensweisen einschlägig
bekannter Psychosekten? a) Vorspieglung falscher Tatsachen b) Gehirnwäsche c) Psychospielchen und Dominanzgehabe
d) elitäres Gesabbere e) Bildung eines Mobs/Feldzug gegen Andresdenkende f) Üble Nachrede/ Diskriminierung
anderer Glaubensrichtungen g) Entfremdung der Leute aus ihrem sozialen Umfeld (Dreht bloß Euren dreckigen
Homofreunden den Rücken zu) Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen!
#39 methusalix † 01:27:52 | Freitag, 18. November 2005
@maxentius Das Thema Sexualität, gleich welcher Orientierung, ist für die katholischen Kirchenbeamten
deswegen so wahnsinnig wichtig, weil sie mit der Beherrschung der Sexualität des Menschen, gleichzeitig
den ganzen Menschen in der Hand haben. Wer einem Menschen vorschreiben kann, WEN er oder sie lieben darf,
WANN er das darf und zu allem Überfluss auch noch bestimmen kann WIE er dies ausschliesslich tun darf,
der hat praktisch absolute Macht über ihn. Wenn jemand seine Liebe zu anderen Menschen selbstbestimmt
lebt, haben die Kirchenbeamten nur noch von aussen Macht über ihn, z. B. über sozialen Druck bei nicht
Wohlverhalten der heiligen Kirche gegenüber. In manchen katholischen Gemeinden in Süddeutschland ist
es bis zum heutigen Tag so, dass der Pfarrer bei jungen Ehepaaren nachfragt, warum denn die Frau ein bis
zwei Jahre nach der Hochzeit immer noch nicht schwanger ist. So etwas setzt Menschen unter Druck; vor
allem wenn es aus der Intimität der Ehe in die Öffentlichkeit gezerrt wird.
„homosexuelle und andere perverse Partnerschaften“ Volksanwalt Ewald Stadler, FPÖ, hat mal wieder auf
die Pauke gehauen. Hier der Bericht Proteststurm: Stadler als Buhmann, die Presse vom 18. November 2005
diepresse.com/Artikel.aspx?channel=p&ress… Noch ein Zitat: Vielleicht sollten wir auch Autos und Kindergärten
anzünden, um an EU-Geld zu kommen Der Gatte der Evelin
#37 Brandenburgis 00:18:36 | Freitag, 18. November 2005
Hexenprozesse Ich darf in aller Bescheidenheit darafu hinweisen, daß es die Aufgabe der weltlichen Gerichtsbarkeit
war, Hexen und Zauberer abzuurteilen. Die gesetzlichen Grundlagen dafür stammten aus heidnisch/antiker
Zeit und waren demokratisch voll anerkannt. Die Kirche versuchte, die abergläubischen Auswüchse und
Überteibungen des Hexenglaubens zu bekämpfen und war dabei meist recht erfolgreich. Es ist kein Zufall,
daß die wirklichen Exzesse der juridischen Hexenverfolgung erst nach der „Reformation“ im 17. Jh. stattfanden.
@ littlevegemite (furchtbar, diese engleutschen Zeitgeistnamen) Zitat: Ich kann und will einfach nicht
verstehen, wie man über Dinge, von denen man nicht nur die geringste Ahnunghat (zB. Homosexualität!!!)
mit nur ansatzweise reinem Gewissen urteilen kann. Woher wissen Sie, wer worüber keine Ahnung hat oder
über Homosexualität? Ich möchte wetten, dass ich mehr und Kritischeres dazu gelesen habe als Sie selbst.
Über die Sünde als solche dürfen sich alle kritisch äußern, ja müssen das sogar als Katholiken!
Irgendwelche Personen wurden nicht verurteilt. Allenfalls verurteilen diese sich selbst wie „ichbinich“.
Mit solche „Outings“ imponiert man hier niemandem und provoziert man mittlerweile auch niemanden mehr.
Es ist hier Alltag, dass ein paar Schwule hereinschneien, patzig aufgeigen und aufbegehren und dann wieder
verschwinden. Manche sind halt hartnäckiger wie cairochon oder wi-bi… Die kirchliche Lehre ist im übrigen
klar und im Netz auch gut auffindbar. Der Gatte der Evelin
#35 Sulpicius 23:46:01 | Donnerstag, 17. November 2005
@littlevegemite Offenbar wissen Sie vom Klu-Klux-Clan nicht viel. Das ist nämlich im Ursprung eine tief-protestantische
Vereinigung und verfolgt(e) auch alles Katholische!
#34 ichbinich 23:33:38 | Donnerstag, 17. November 2005
ganz normales Leben Ich bin Katholikin, studiere Medizin, lebe seit 2 Jahren in einer Beziehung in der
wir uns akzeptieren, unterstützen und die Treue halten…jetzt kommt der Brüller: Ich bin homosexuell!
Was ist an meinem Leben verwerflich oder unmoralisch? -NICHTS!
#33 Le Trot 23:17:53 | Donnerstag, 17. November 2005
@littlevegemite Mich fasziniert allerdings die Tatsache, dass sich nach meinem Beitrag alle wie die Piranjas
auf mich stürzen. Als ob ich ein Kapitalverbrechen – und zwar das der freien Meinungsäußerung – begangen
hätte! Tja Littlevegemite, nichts anderes haben die „Piranhas“ auch getan, – frei ihre Meinung geäussert.
Was daran faszinierend sein soll … guts Nächtle!
#32 littlevegemite 23:08:53 | Donnerstag, 17. November 2005
nunja Mein Beitrag sollte weder Seelenstriptease noch Bekehrung sein und dass die Flowerpowerzeit (wirklich
gut bemerkt) schon vorbei ist war mir auch nicht neu. Außerdem hat das Ganze relativ wenig mit Yoga zu
tun. Aber warum treten Sie nicht dem Klukluxklan bei? Ich bin auch nicht hier, um aus der Kirche auszutreten –
diesen Amtsgang schaffe ich gerade noch alleine! Wie gesagt, ich hatte nicht vor, mit meinem Beitrag jemanden
zu beleidigen, nur möchte ich auch nicht beleidigt werden. Wenn jedoch jemand Homosexuelle als Sünder
bezeichnet, fällt das für mich sehr wohl unter Beleidigung! Sehr schade. Ich habe großen Respekt vor
Menschen, die bereit sind, zu ihrem Glauben zu stehen und diesen auch zu verteidigen. Soviel sei gesagt.
Mich fasziniert allerdings die Tatsache, dass sich nach meinem Beitrag alle wie die Piranjas auf mich
stürzen. Als ob ich ein Kapitalverbrechen – und zwar das der freien Meinungsäußerung – begangen hätte!
#31 Le Trot 22:27:50 | Donnerstag, 17. November 2005
@Littlevegemite Ich kann und will einfach nicht verstehen, wie man über Dinge, von denen man nicht nur
die geringste Ahnunghat (zB. Homosexualität!!!) mit nur ansatzweise reinem Gewissen urteilen kann. Ja,
ja daran liegst bei wohl, – am guten Willen! Ich habe genug von der katholischen Kirche, die heutzutage
leider nichts weiter ist, als ein Haufen von Paragraphenreitern (glaubenstechnisch betrachtet). Nur um
auszutreten sind Sie hier falsch. Da müssen Sie aufs Amtsgericht.
#30 Ignatius 22:26:55 | Donnerstag, 17. November 2005
– Zitat Sulpicius an Littlecomputerpeople: „Eigentlich interessieret Ihre Seelen-Striptease hier niemanden…“
Eben. Wo kommen eigentlich die ganze Zeit über die Backfische her? Muss wohl wo ein Nest sein. Hat jemand
die Tür offengelassen. (Die kommen aber auch nur wenns hier um Materielles geht. Bei den an sich wichtigen
Themen bleiben die fort.)
#29 Fabianus 22:21:40 | Donnerstag, 17. November 2005
littlevegemite Danke, jetzt wissen wir endlich, wie die Kirche funktionieren sollte. Denken wir alle mit
dem herzen! Hängen wir uns Blumen um, machen uns frei und haben uns alle lieb! Wozu Regeln und Vorschriften?
Der Mensch ist doch sein eigener Herr. -Diese anarchistische Flower-Power-Einstellung kommt etwa 3 jahrzehnte
zu spät und ist bereits überwunden worden. Und noch etwas zum Thema Demokratie in der Kirche: Glauben
lässt sich nicht durch Mehrheiten bestimmen! Treten Sie einer Freikirche bei oder einer Yoga-Gruppe.
#27 littlevegemite 22:13:01 | Donnerstag, 17. November 2005
[fett]Oh mein Gott – oder lieber doch nicht – weil von Gott kann hier schon lange keine Rede mehr sein.[fett]
Ohne jemanden beleidigen zu wollen muss ich mit Entstetzen feststellen, wie oberflächlich manche Leute
sich immer wieder auf Bibelpassagen berufen und die Unfehlbarkeit der katholischen Kirche verteidigen,
wo von einer solchen nicht ansatzweise die Rede sein kann. Es kommt mir so vor, als hätte sich der Großteil
jener, die meinen, Moralapostel spielen zu müssen, noch nie überhaupt Gedanken über jene komplizierte
Thematik des Andersseins gemacht. Aber wer nicht in einer Situation wie dieser ist, wird meinen Gedankengang
wohl leider nie nachvollziehen können. Ich kann und will einfach nicht verstehen, wie man über Dinge,
von denen man nicht nur die geringste Ahnunghat (zB. Homosexualität!!!) mit nur ansatzweise reinem Gewissen
urteilen kann. Hauptsache die Bibel (die übrigens AUF VIELE ARTEN interpretiert werden kann und sich
selber oft genug widerspricht!) ist weiterhin existent und man kann auf ihrem Inhalt herumreiten. Aber
das dabei mal irgendjemand auf die Idee kommt, mit dem Herzen zu denken – Fehlanzeige! Eins sollte man
dabei nicht vergessen: Mensch ist Mensch. Kein Aber. Ich hab genug von Unfehlbarkeit, wo keine ist, von
Aufgeschlossenheit, die nicht existiert, von Vorurteilen, die aus der Luft gegriffen sind und von unmoralischen
Aussagen, von Lästereien und Verleumdung. Ich habe genug von der katholischen Kirche, die heutzutage
leider nichts weiter ist, als ein Haufen von Paragraphenreitern (glaubenstechnisch betrachtet). JA – ich
bin Katholikin. Unter diesen Umständen muss …
Und ich frage mich, wie das Frankfurter Projekt mit der unfehlbaren Glaubenslehre in Einklang zu bringen
sein soll. Wo bleibt da der kirchenoffizielle Aufschrei? Warum tut der Bischof nichts? Und wenn der Bischof
nichts tut, warum schreitet Rom nicht ein??? Wie schon gesagt: Lamentieren allein nützt nichts. Handeln
ist gefragt. Rechtliche Schritte einleiten. Sich über das Projekt in Limburg und in Rom beschweren. Zivilen
Ungehorsam leisten gegen diese Verirrung innerhalb legaler Strukturen der Kirche …
#25 Marlene † 20:04:23 | Donnerstag, 17. November 2005
@Rudolphus Klar gibt es das Übersinnliche und sicherlich auch etwas, das man als göttliches Prinzip
bezeichnen könnte, allerdins hat da der Katholizismus nicht die alleinige Weisheit für sich gepachtet.
Der Buddhismus ist beispielsweise dafür berühmt, dass seine Moral- und Ethiklehren den meisten anderen
Religionen um ein Vielfaches voraus sind. Die Kirche hat sich bereits im Mittelalter für unfehlbar gehalten
und die Hexenprozesse mit bestem Wissen und Gewissen durchgeführt.
#24 Rudolphus 19:57:02 | Donnerstag, 17. November 2005
@Marlene Sie scheinen mit Ihrer Fehlbarkeitsansage eine Glaubensdiscussion haben zu wollen. Die katholische
Lehre ist selbstverständlich unfehlbar und es gibt das Übernatürliche, das sind keine Grimms Märchen.
#22 Marlene † 19:42:14 | Donnerstag, 17. November 2005
@Rudolphus Und genau dann wäre der Zeitpunkt gekommen, wo ein normal denkender Mensch eben anfangen sollte,
die katholische Glaubenslehre mal ein wenig kritischer zu betrachten, statt auf den längst abgegrasten
Weiden von Brüder Grimms Märchenwelt zu verhungern. Die katholische Lehre ist durchaus fehlbar!
#21 Rudolphus 19:36:29 | Donnerstag, 17. November 2005
@Marlene: Hilft es nicht, so schadet’s auch nicht Ihre Untersuchung mag für die Psychologische Fakultät
von Bedeutung sein, vielleicht auch in einer fächerübergreifenden Studie. Für die katholische Glaubenslehre
ist es bedeutungslos.
#20 Marlene † 19:29:44 | Donnerstag, 17. November 2005
Die Wurzeln der Homophobie Wie ich sehe, wurde ja schon die Frage besprochen, wieso sich Kreuz.net so
exzessiv mit den Homos beschäftigt. Ich denke, es sind a) die Zahl der Klicks b) eine klammheimliche
Fazination Denn wie erklärte es Wikipedia so passend: „Heterosexismus oder auch Homophobie (von gr. homo
gleich / gemeinsam und griech. Φοβος (Fóbos), Angst) bezeichnet die übersteigerte Angst vor der
gleichgeschlechtlichen Liebe (siehe auch: Homosexualität und Sexismus). Er basiert meist auf tradierten
konservativen Vorstellungen von Geschlechterrollen: der Glaube, diese würden durch Homosexualiät drastisch
in Frage gestellt, führt zu einer grundlegenden Verunsicherung der Betroffenen. Somit kann hier auch
die Projektion eigener Unsicherheiten in Bezug auf die Geschlechterrolle auf andere Menschen vorliegen.
Einen anderen Grund für Heterosexismus kann die Verdrängung homosexueller Anteile der eigenen Sexualität
darstellen. So wurde etwa 1996 in einer Untersuchung an der University of Georgia festgestellt, DASS ALS
HOMOPHOB EINGESTUFTE MÄNNER BEIM BETRACHTEN VON PORNOGRAPHISCHEN DARSTELLUNGEN EINES SEXUALAKTES ZWEIER
MÄNNER DEUTLICHE UND LANG ANHALTENDE EREKTIONEN HATTEN. Je nach Ausprägung reicht Heterosexismus von
Vorurteilen (homosexuelle Männer sind „anders“ und/oder „weiblich“, homosexuelle Frauen „anders“ und/oder
„männlich“, in gleichgeschlechtlichen Beziehungen gibt es einen „Mann“ und eine „Frau“), über übersteigerte
Abneigung bis zu äußerstem Hass und körperlicher G…
@ Rudolphus Zur Klarstellung: Ich wollte nur allgemein darauf hinweisen, dass ein ständiges Herumkreisen
um das VI. Gebot auch eine Gefahr bedeuten kann. Damit wollte ich auf keinen Fall irgend jemandem etwas
unterstellen und natürlich auch keinem der Mitdiskutantenb hier. Entschildigung, wenn das falsch herübergekommen
ist. Es war auf jeden Fall nicht so gemeint. Und natürlich haben Sie vollkommen Recht, dass man sich
gerade über die Sünden gegen das VI. Gebot nicht ausschweigen darf, wie das in der heutigen Verkündigung
leider viel zu oft geschieht.
#18 Rudolphus 18:47:14 | Donnerstag, 17. November 2005
Wer schweigt, stimmt zu Kein rechtgläubiger römischer Katholik, auch ich nicht, braucht sich durch irgendwelche
argumenta ad hominem, oder implicite Unterstellungen, einschüchtern oder mundtot machen zu lassen, gleich
von welcher Seite. Denn dies könnte die Sünde der Ohrenbläserei oder gar übler Nachrede sein. Denn
wenn es danach ginge, dürfte man sich als Katholik über nichts mehr äußern. Viele Bischöfe oder andere
Geistliche sind bereits in diese Falle getappt: das Ausschweigen über gerade die Sünden gegen das VI.
Gebot, welche binnen weniger Jahrzehnte die westlichen Gesellschaften umgedreht haben, sodaß, wie es
scheint, nur mehr nach Lust gestrebt und dafür im Gegenzug nicht mehr geheiratet wird. Allerdings: Sie
haben selbstverständlich recht, daß ein ständiges Herumkreisen um das VI. Gebot auch eine Gefahr bedeuten
kann. Das ist allerdings eine Binsenweisheit, die in die directio spiritualis gehört. Jegliche Unterstellung,
auch anderen katholischen Discussionsteilnehmern gegenüber sind außerdem explicit von kreuz.net verboten.
@ Rudolphus Vollkommen richtig, aber das ständige Fixiertsein auf dieses Thena könnte ein Hinweis darauf
sein, dass man – unbewusst – selbst ein Problem damit hat!? Wer ständig nur auf das Thema Homosexualität
starrt wie das Kaninchen auf die Schlange, läuft zumindest potentiell Gefahr, selbst einmal darin zu
fallen. Spätestens seit „St. Pölten 2004“ habe ich da so ein mulmiges Gefühl. Hier wurde – frei nach
Paulus – anderen gepredigt, und man wurde dann selber verwerflich … Also lasst uns doch besser über
die rechtlichen Konsequenzen des Projekts „Schwul + Katholisch FFM“ diskutieren. Alles andere sollte man
den „Beichtstühlen“ anvertrauen …
#16 Rudolphus 18:21:56 | Donnerstag, 17. November 2005
@wi-bi Die Frage der anderen Gebote, ob diese nicht wichtiger wären. Damit hat der Teufel schon viele
zum Leichtnehmen der ernsten Keuschheitsverpflichtung, gleich in welchen Belangen – in Gedanken, Worten
und Werken – gebracht. Gerade in der nachconciliaren Zeit. Es wurde verkündet, auch in den Orden, in
den Seminarien und unter dem Clerus, die Kirche hätte das VI. Gebot überhöht, die anderen dagegen vernachlässigt.
Selbstverständlich ist es nicht das höchste Gebot, aber das darf nicht heißen, es nicht mehr zu beachten,
denn das ist dann in der nachconciliaren Zeit bis heute daraus geworden: unzählige Christen, Kleriker
wie Laien, glauben, daß sie sich nicht mehr daran halten müßten und bezweifeln, Gott damit zu verletzen.
„Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, der hat in seinem Herzen bereits Ehebruch mit ihr begangen“,
schärft uns Christus gegen diese Tendenzen ein. Ganz zu schweigen von der Sünde der Widernatürlichkeit,
die in der heutigen westlichen Gesellschaft als normal angesehen wird, selbst von christdemokratischen
Bundeskanzlern wie Dr. Schüssel. Der hl. Paulus sieht darin ein Zeichen der Endzeit.
Diskussionsverlauf Anstatt über die Sünde Sodoms einfach nur zu lamentieren, sollte man lieber einmal
nach den rechtlichen Konsequenzen für das Projekt „Schwul + Katholisch FFM“ fragen. Wie kann es sein,
dass sich scheinbar legal und „von oben“ vollkommen unbeanstandet ein derartiges Projekt in einer katholischen
Pfarrei überhaupt etablieren konnte, ohne dass jemand Fragen gestellt hat? Darf so etwas überhaupt sein
in der katholischen Kirche? Was sagt das Kichenrecht?
#14 wi-bi 17:14:33 | Donnerstag, 17. November 2005
Rudolphus Nein, gewundert habe ich mich nicht. Ihre Antwort verwundert mich allerdings ein bisschen. Denn
es gibt ja noch 9 weitere Gebote, die hier auf kreuz.net gar nicht zur Sprache kommen. Du sollst nicht
stehlen. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen
Nächsten. Nur jetzt mal um ein paar Beispiele zu nennen. Das Homothema scheint doch interessanter zu
sein.
#13 Rudolphus 17:02:53 | Donnerstag, 17. November 2005
@wi-bi Wen wundert eine hohe Klickzahl bei diesen Themen? Nicht umsonst spielt auch die Einhaltung des
VI. Gebotes, das der hl. Reinheit, in der Hl. Schrift und in den Heiligenviten wie in der altisraelischen
wie kirchlichen Gesetzgebung eine große Rolle. Die menschliche Natur hat sich seit dem Sündenfall nicht
verändert, auch die hl. Taufe vermag hier nichts zu ändern.
#12 Le Trot 17:01:09 | Donnerstag, 17. November 2005
@Rudolphus Die endgültig verdammten Menschen fallen aber unwiderruflich dem ewigen Haß Gotteszum Opfer,
so wie der Satan und seine Engel. Sie haben geschrieben, „fallen aber unwiderruflich dem ewigen Haß Gottes
zum Opfer.“ Ich bin nicht davon überzeugt, dass GOTT sich die Mühe macht die Verdammten in Ewigkeit
zu hassen. Das die Verdammten in Ewigkeit verloren sind steht ausser Zweifel, da GOTT die Entscheidungen
respektiert, die sie im Leben getroffen haben. Ich störe mich da an Ihrem Begriff, dass GOTT in Ewigkeit
hassen kann. Ich denke da eher, das GOTT in Ewigkeit um die verlorenen Kinder trauern wird.
#10 Benedikt 16:56:50 | Donnerstag, 17. November 2005
@ Ignatius Liegt da nicht der Fall anders? Das Heraustreiben sollte ja keine Strafe sein, sondern vor
allem die Fortführung des Tuns unmöglich machen, oder? So hab ich es jedenfalls immer gesehen. Diese
Deutung von Naturkatastrophen ist übrigens eine Sache, mit der ich so meine Probleme habe. Im Mittelungsblatt
der FSSPX wird ja bisweilen ins gleiche Horn gestoßen. Ich finde, dass das eine schlechte Deutung ist.
So wurde im MB zum Tsunami in Asien insistiert, ob denn das nicht eine Strafe für den Sextourismus wäre.
Hier kommt mE ein völlig falsches Bild von Gott zum Vorschein: Um ein paar Sextouristen zu eliminieren
tötet der Herr wohl kaum 300.000 Leute, vor allem weil das Problem dadurch ja nicht gelöst ist. Da er
allmächtig ist, hat er doch ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung. Ich halte das einfach für eine
zu einfache Erklärung der alten Frage „Warum Leid?“ und vermute, dass es auf diese Frage auf Erden keine
endgültige Antwort gibt.
#8 Rudolphus 16:51:23 | Donnerstag, 17. November 2005
@LeTrot: Verdammnis, Haß Gottes „Gott haßt niemanden.“ Es gibt einige sehr gute Homilien und Betrachtungen
über die Höllenstrafe, auch von Heiligen, die ich mit meinen Worten wiedergebe. Und diese zeigen, daß
Gott die endgültig Verworfenen, allen voran Lucifer und die Daimonen, nicht mehr liebt, sie sind nicht
mehr seine Kinder. Auch in der Hl. Schrift wird dies klar ausgesagt, besonders in der Apokalypse des Johannes.
Dieses hl. Buch scheint mir für die heutige Zeit von großer Bedeutung. Eine Versöhnung zwischen Gott
und dem Satan und dessen Getreuen wäre zwar sehr schön, dieser hoffnungsvolle Gedanke ist aber von der
hl. Kirche als Haeresie verurteilt worden.
#7 Le Trot 16:44:07 | Donnerstag, 17. November 2005
@Rudolphus Die endgültig verdammten Menschen fallen aber unwiderruflich dem ewigen Haß Gotteszum Opfer,
so wie der Satan und seine Engel. Gott hasst niemanden. Die ewig Verdammten werden es in „Dankbarkeit“
annehmen, dass es eine Hölle gibt, in die sie sich stürzen dürfen, da es für sie unerträglicher wäre
in Ewigkeit GOTT schauen zu müssen, den sie ihr Leben lang mit ihrem Tun beleidigt haben. Somit ist die
Hölle und Gottesferne die letzte Gnade, die den Verdammten widerfährt, die GOTT diesen auf Ewigkeit
Verlorenen zukommen lässt. Die Verdammten sind die Kinder, die froh sind ihrem liebevollen Vater, den
sie in ihrem Leben so oft unbereut belogen, betrogen und beleidigt haben, nicht in die Augen sehen zu
müssen.
#6 maxentius 16:40:40 | Donnerstag, 17. November 2005
verdächtig Ich finde es im höchsten Maße verdächtig, wie gern man sich hier mit dem Thema „Homosexualität“
befasst. Ist es der Reiz des Verbotenen, oder die Suche nach Sündenböcken weil es mit der r.k. Kirche
in Europa so dramatisch abwärts geht, oder ist es eine gewisse Neugier ohne dass man sich neugierig erwischt
sehen will, oder sind so viele Homosexuelle/Homophobe in der Leserschaft? Egal welchen Grund es hat, ich
würde mal sagen, es ist eines der Top-Themen dieser Seite. Aber ist es auch eines der Hauptprobleme der
römisch-katholischen Kirche?
#5 Ignatius 16:20:30 | Donnerstag, 17. November 2005
Praxis Zitat Peccator : „Gott verabscheut die Sünde der Sodomie“ Das stimmt schon –- Gott liebt den Sündern
und hasst die Sünde. Aber Seine Feuerblitze und anderen Naturkatastrophen die über die sündigen Städte/Gebiete/Länder/…
fegen, machen diese Unterscheidung nicht so arg. Als Jesus die Händler im Tempel mit Seinem Riemen auf
die Buckel haute dass sie vor Schmerz schreiend hinausrannten, traf Seine Abscheu irgendwie die Sünde
und ihre Träger gleichermaßen.
#3 Rudolphus 16:16:32 | Donnerstag, 17. November 2005
Freundschaft/Feindschaft zu Gott Der barmherzige Gott liebt sicherlich allgemein die Menschen, sonst wäre
Er nicht Mensch geworden, mit der Mission, die Menschheit blutig – blutig wegen ihrer Sünden – zu erlösen.
Das Blut zeigt also, die verletzte Gerechtigkeit Gottes ruft nach Genugtuung. Seit der Vertreibung aus
dem Paradies war der Mensch aber in Feindschaft zu Gott gefallen, die Freundschaft erhalten wir erst durch
die hl. Taufe kraft des Kreuzesopfers zurück. Gott mag wohl nicht den schweren, Ihn herausfordernden
Sünder im strengen theologischen Sinn hassen, wohl aber zieht der verstockte schwere Sünder den göttlichen
gerechten Zorn auf sich, mit dem Letztziel, Ihn zu läutern. Die endgültig verdammten Menschen fallen
aber unwiderruflich dem ewigen Haß Gottes zum Opfer, so wie der Satan und seine Engel.
#2 Peccator 16:03:20 | Donnerstag, 17. November 2005
Gott hasst die Sünde nicht die Menschen, lieber Rudolphus. Ich stimme Dir im übrigen zu. Aber man sollte
sich auch hier korrekt ausdrücken. Gott verabscheut die Sünde der Sodomie, gleichwohl liebt er die Menschen.
Gerade weil er die Menschen liebt, verabscheut er die Sünde, die den Menschen in seiner Würde zerstört.
#1 Rudolphus 15:47:39 | Donnerstag, 17. November 2005
Herausforderung Gottes Das Photo auf dieser Heimseite ist überaus häßlich, ein Dank an diese Gruppierung
dafür, denn es zeigt, wie häßlich diese himmelschreiende Sünde vor Gottes Angesicht ist. Gott haßt
diese Menschen, die diese Perversitäten verherrlichen, abgrundtief; im Mosaischen Gesetz verurteilte
Er sie zum Tod, und das Schicksal der berühmten Städte bleibt dem Menschheitsgedächtnis für alle Zeiten
eingebrannt. Auch soll es einen Zusammenhang mit der kürzlich versunkenen US-amerikanischen Stadt New
Orleans geben, welche diese Gott herausfordernde Sünde verherrlich hatte.