Jugendkirche
„Noch mutiger und unkonventioneller“
Im Rahmen einer Pop- und Rockgottesdienstreihe wurde in der Erzdiözese Wien eine heilige Messe veranstaltet. Daran nahmen am letzten Wochenende etwa 800 junge Leute teil.
(kreuz.net, Wien) Die Jugendmesse wurde am Samstag in der Wiener Pfarrkirche Unterheiligenstadt zelebriert. Die Gottesdienstreihe steht unter dem Titel ‘find-fight-follow’ – zu deutsch: ‘finde-kämpfe-folge’.

Veranstalter ist die Katholische Jugend Wien. Sie hat das Veranstaltungskonzept für diese Rockmessen entwickelt.

Ähnliche Gottesdienste sollen von nun an jeden Monat stattfinden. Im Juni 2006 wird die geplante Reihe mit einer Freiluftmesse abgeschlossen.

Die Messen sollen nach den Worten des Koordinators der Wiener Rockgottesdienste, in Pfarreien der Erzdiözese stattfinden: „Coole Musik, eine Message [Botschaft], mit der Jugendliche etwas anfangen können, und das in einer vollen Kirche. Das war unser Ziel, und das haben wir erreicht.“

Der Wunsch, die Anzahl der Gottesdienste zu erhöhen, sei von Jugendlichen ausgegangen. Das sei auch eine Chance, „noch mutiger und unkonventioneller zu agieren“, meint der Koordinator.

Ein wichtiger Aspekt bestehe auch darin, daß die Pfarreien selber in die Organisation der Gottesdienste eingebunden seien. Dies bringe „mehr Begeisterung, Motivation und Ideen für eigene Jugendgottesdienste“.

Die Gottesdienste der neuen monatlichen Reihe sind nicht so groß angelegt wie die ersten Messen dieser Veranstaltungsreihe. Dennoch rechnen die Organisatoren mit durchschnittlich 700 Interessenten.

Der „jugendgerechte Einstieg“ der Jugendmesse vom letzten Samstag stand unter dem Motto: „No risk, no fun“ – zu Deutsch: „Ohne Risiko kein Spaß“.

Die Musik – als „fetzige Lieder“ bezeichnet – spielte eine Gruppe, die eigens für die Gottesdienstreihe gegründet wurde.

Die Predigt beschäftigte sich mit dem Sonntagsevangelium von den Talenten.

„Es ist wichtig, sich selbst und die Umgebung zu erkennen: der Zusammenschluß von Talenten als wirksame Unterstützung, Verbesserung und Linderung der Sorgen und Nöte der Umgebung“, zitiert die ‘Katholische Jugend’ den Prediger in einer Pressemeldung.

An drei Jugendgruppen wurde dann jeweils ein Säckchen mit fünf Euro ausgeteilt.

Sie sollten das Geld nicht vergraben – wie dies der schlechte Diener im Gleichnis getan hat –, sondern die Münzen bis zum letzten Gottesdienst der Reihe im nächsten Juni durch kreative Aktionen vermehren. Das Geld soll dann einem guten Zweck zugeführt werden.

Bei der Messe konzelebrierten drei Priester. Unter ihnen war der Jugendseelsorger der Erzdiözese Wien, Gregor Janson.

Das Hochgebet lasen sie in einem mit Blaulicht durchfluteten Altarraum.

Als Hostien wurden – so wie bei der jüngsten Jugendmesse mit Christoph Kardinal Schönborn – Brotscheiben verwendet.

Auf der Homepage der Jugendkirche ist die Aufnahme des vom Kardinal zur Konsekration verwendeten Fladenbrotes übrigens mittlerweile verschwunden.
      
26 Lesermeinungen
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#26   Stimme aus Wien   10:18:58 | Sonntag, 20. November 2005
Meiner Herren – wozu die Aufregung
Der vorhergehender Beitrag hat uns gelernt, in der Kath. Kirche darf jeder tun und lassen was er will: ein Bischof weiht vier Bischöfe ohne Zustimmung und Erlaubnis des Bischofs von Rom – das sei erlaubt und auch kein Schisma.
Wieso ist dann die Messe des Bischofs von Wien so problematisch?
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#25   Sulpicius   17:17:29 | Freitag, 18. November 2005
Das sollte auch der „Schöngeist“ (?) Schönborn wissen:
Das Rockwesen ist eine subkulturelle Ausdrucksform, die sich sogar zu einer revolutionären Gegenkultur entwickelt hat. Die stilistischen Mittel dieser Musik wie auch der dortige Lebensstil sind revolutionär, damit zutiefst antichristlich, weil sie sich gegen die Schöpfungsordnung auflehnen. Aus diesem Grund hat diese Gegenkultur in der chritslichen Liturgie nichts verloren.
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#24   Athanasius   15:33:13 | Freitag, 18. November 2005
_
Nochmal: „Wir haben in der Kirche eine Vielfalt von kulturellen Ausdrucksformen, und es ist immer katholisch.“
Joajoa. Einigkeit in Verschiedenheit eben? Nein, so funktioniert die Kirche nicht. Das ist liberale Parole. „Wer glaubt er könne die Liturgie der Kirche straflos ändern, der sei ausgeschlossen.“ Das sagt das hl. Konzil von Trient. Take it or leave it.
Nicht alles ist „katholisch“. Alles mag V2-konziliar sein, aber im Westen gibt es eine Beschränkung auf welche Liturgien wirklich katholisch sind. Es sind: die Römische (tridentinische), Ambrosianische, Braga-ische, Dominikanische, Karmelitische, Mozarabische, Sarum-ische und Gallikanische Liturgien.
Zu dieser „Messe“ des Kardinal Schönborn kann man nur eines sagen:
DEFECTUS MATERIAE.
SACRAMENTUM NON CONFERITUR.
Und über solche eine Beruhigung freue ich mich nun wirklich mal. Als Römisch-katholischer Christ.
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#23   Tabea   14:37:52 | Freitag, 18. November 2005
Katholisch
Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn hat in einem Interview mit der „Wiener Zeitung“ zur viel diskutierten Jugendkirche in Wien Stellung genommen und betont, dass niemand verpflichtet sei, dorthin zu gehen. Wörtlich sagte Schönborn: „Es gibt aber offenbar viele, die eine Freude daran haben. Die, die lieber einen stilleren Gottesdienst haben, sind herzlich eingeladen, den Sonntagsgottesdienst in ihren Gemeinden zu feiern. Ich kann nur diesen einen Abend beurteilen, den ich selber erlebt habe. Es ist sicher nicht meine normale kulturelle Ausdrucksform. Aber von diesem Abend möchte ich mit aller Bestimmtheit sagen: Es war eine Messe, und es war auch eine andächtige Messe. Und ich glaube, auch viele der Teilnehmenden waren wirklich gläubig dabei, in einer kulturellen Ausdrucksform, die auch ihr Recht hat, die aber weiß Gott nicht die einzige ist. Wir haben in der Kirche eine Vielfalt von kulturellen Ausdrucksformen, und es ist immer katholisch.“
Quelle: kath.net
Nochmal: „Wir haben in der Kirche eine Vielfalt von kulturellen Ausdrucksformen, und es ist immer katholisch.“
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#22   Athanasius   11:39:10 | Freitag, 18. November 2005
Na…
Es wird Zeit für Reformen, um den Verfall aufzuhalten…
Reformen sind doch GRUND dieses Verfalls! „Reform“ ist ein Zauberwort im konziliaren Vatikan. Leider.
Regressio (Rückkehr) hört man nicht. Denn das einzige Konzil der Neuen Kirche, das II. Vatikanum, dürfe man ja nie in Frage stellen.
Übrigens hat der damalige Joseph Kardinal Ratzinger nur gehofft auf Wiederbelebung der Liturgie im Westen, er zeigte sich mit liturgischer Inkulturation und Innovation in Afrika und Asien sehr zufrieden. Dort passe seinen Worten nach mehr Anpassung. Das Neue Missale (NOvus Ordo) sei dort nur als „Rahmen“ zu verwenden um dem herum eine lokale Liturgie zu veranstalten sei. Ich fürchte Benedikt XVI. will die alte Liturgie nur einigermassen behalten und wirken lassen, weil es zur „westlichen Kultur“ gehöre und weniger weil er es für die liturgische Lösung hält. Also nicht naiv positiv über Benedikt XVI.
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#21   Gillibrand   00:24:42 | Freitag, 18. November 2005
Church without influence
800. From the whole of Vienna, why so few?
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#20   Isidorus Hispalensis   23:58:46 | Donnerstag, 17. November 2005
Verfallserscheinungen
Wer sich dafür interessiert, was Papst Benedikt von solchen Spektakeln hält, möge auf der Seite www.sinfonia-sacra.com einmal seine großartigen Überlegungen zur Kirchenmusik lesen. Dort finden sich auch weitere interessante (lehramtliche) Texte und Stellungnahmen zur musica sacra, die Wege aus der gegenwärtigen Krise aufzeigen. Es wird Zeit für Reformen, um den Verfall aufzuhalten…
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#19   Fabianus   20:19:33 | Donnerstag, 17. November 2005
@Gotthard
Wenn in Kirchen Konzerte stattfinden, dürfen auch keine Eintrittsgelder verlangt werden. Nun liegt Mozart mit seiner Musik doch etwas näher an dem Geschehen während der Messe. Es stimmt, das mit diesen Vorführungen auch viele reine Musikliebhaber angelockt werden, dennoch ist diese Anbiederung an die Neuzeit unmöglich mit einer Eucharistiefeier zu verbinden.
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#18   Gotthard   20:15:21 | Donnerstag, 17. November 2005
Fondueplausch
Bei der Eucharistiefeier ist nun mal Brot unumgägnlich … eine äußere Form ist niemals vorgeschrieben gewesen, nur die Ausgangsmaterialien für seine Herstellung.
Worin sollte der Unterschied bestehen zwischen Glockenzeichen vor und während des Einsetzungsberichtes und blauem Licht während dieses zentralen Teiles der Eucharistiefeier?
Wird während einer Eucharistiefeier Mozarts Krönungsmesse zu Gehör gebracht, ist die Kirche auch rappelvoll; die meisten von diesen Teilnehmern kämen aber wohl auch zu einer konzertanten Aufführung… doch in der Kirche kostet es keinen Eintritt.
Warum wohl wird eine solche musikalische Gestaltung vorher groß angekündigt? Um die Mozartliebhaber anzulocken natürlich … ginge es nur um die Mitfeier der Messe und seine würdige Gestaltung, bräuchte der Mozart nicht angekündigt zu werden…
Die dann vielleicht verwendeten barocken Kaseln sollen dem Auge einiger Liebhaber was bieten … usw usw
Kein Unterschied in der Intention zu den angesprochenen Jugendmessen…
Ich sehe
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#17   Le Trot   16:49:29 | Donnerstag, 17. November 2005
@Benedikt
Bei großen Veranstaltungen kann es oftmals so sein, dass der Einsatz außerordentlicher Kommunionspender gerechtfertigt ist.
Ihren anderen Ausführungen zustimmend, wäre es mir bei Grossveranstaltungen lieber, wenn aus Gründen der Sicherheit für das Allerheiligste auf Massenkommunionspendungen verzichtet würde.
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#16   Benedikt   16:43:08 | Donnerstag, 17. November 2005
@ Le Trot
Sie wissen doch, dass das nicht stimmt. Bei großen Veranstaltungen kann es oftmals so sein, dass der Einsatz außerordentlicher Kommunionspender gerechtfertigt ist. Allerdings: In 99% der Fälle, wo heutzutage ein Außerordentlicher eingesetzt wird, ist es tatsächlich ein Verstoß. Am ärgerlichsten ist er, wenn dann auch noch Priester im Altarraum herumsitzen, anstatt die Kommunion auszuteilen.
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#15   Le Trot   16:24:17 | Donnerstag, 17. November 2005
@Fabianus
Redemtionis Sacramentum wird NICHT befolgt. Leider.
Stimmt, wenn „R.S.“ ernstgenommen und buchstabengetreu Beachtung finden würde, dürfte kein Laie ( auch die Laien mit Erlaubnis des Bischofs ) mehr die Kommunion austeilen. Von der Kommunionpatene einmal ganz zu schweigen.
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#14   Romulus   16:11:33 | Donnerstag, 17. November 2005
Macht euch keine Illusionen
„Macht euch keine Illusionen.“ … „Eine katholische Glaubensunterweisung, die verstümmelt angeboten wird, ist ein Widerspruch in sich und kann auf die Dauer nicht fruchtbar sein.“
Diesen Worten unseres Hl. Vaters Benedikt an die Österreichischen Bischöfe schließe ich mich uneingeschränkt an.
Was hier angeboten wird sind ILLUSIONEN.-
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#13   Benedikt78   15:42:21 | Donnerstag, 17. November 2005
Irgendwie erinnert mich dieses Spektakel
an die Kirchentheater der Freikirchen. Auch die Schalen mit dem Brot erinnern mich eher an einen Fondueplausch aber nicht an den Leib Christi.
Eine absolut lächerliche Veranstaltung!
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#12   Rudolphus   15:41:17 | Donnerstag, 17. November 2005
Welch Anbiederung!
Der Concilsclerus soll sich aber nicht täuschen. Die Jugend ist zwar religiös ungebildet, aber nicht dumm.
Konzerte und Musikgruppen gibt es hundertfach, und selbst da bekriegen sich die Fans, was gut und schlecht ist.
Ebenso ist es mit solchen „Pop-Messen“ (das Meßopfer nach den Lehren des Hl. Tridentinums?!) – man hat ein Gefühl, was katholisch ist und was nur schlechte Show ist.
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#11   chancel_screen   15:39:54 | Donnerstag, 17. November 2005
Das Goldene Kalb ist unter „Katholiken“ leider mehrheitsfähig
Das Schlimmste an diesem ganzen Zirkus ist, dass sie bei einer Mehrheit der „Katholiken“ vermutlich Zustimmung findet. Damit müssen wir uns leider abfinden. Dies ist wahrscheinlich auch erst der Anfang.
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#10   Konrad   15:33:52 | Donnerstag, 17. November 2005
Das ist schon ein starkes Stück!
jetzt weiss man, was der Hl. Vater beim adlimina-Besuch der österreichischen Bischöfe gemeint haben könnte mit seiner vom austriakischen Praeceptor Zulehner zurückgewiesenen Kritik.
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#9   Fabianus   15:18:58 | Donnerstag, 17. November 2005
@Benedikt
Ich gebe zu, meine Formulierung macht auf den zweiten Blick auch auf mich einen zu diplomatischen Charakter. Danke dafür ;-) Sie haben vollkommen Recht, Redemtionis Sacramentum wird NICHT befolgt. Leider. Ich gebe Ihnen Recht: Man verschiebt absichtlich den Akzent vom Ofer Christi auf Rockmusik, um die Kirche voll zu bekommen. Aber das ist ein Skandal unerträglicher Anpassung an den Zeitgeist und noch vielmehr: eine Beleidigung Gottes!
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#8   Rocky   15:02:18 | Donnerstag, 17. November 2005
Wo ist ROM?
ROM – schön und gut – den Ungeharsam gegenüber ROM ind eutschen Landen sind wir ja schon *fast“ gewöhnt – könnte man sich sowas überhaupt angewöhnen!
ABER WO IST DER „STATTHALTER ROMS“ – der Diözesanbischof, S.Em. der Kardinal???
Wann endlich sieht man ein, dass dies frevelhaftes Tun an und mit der allerheiligsten Eucharistie ist?
WAS IST MIT ÖSTERREICHS BISCHÖFEN LOS?
– der eine lobt das Treffen mit dem Hl. Vater
– der andere meint, man sollte als Christ endlich aufwachen
– und wiederum ein andferer duldet Frevel schlimmsten Aussmasses!!!
WAS SAGT DIE ÖSTERR. BISCHOFSKONFERENZ DAZU?
– die tatsache „Bischofskonferenz“ sollte endlich in die Wüste geschickt werden und jeder Diözesanbischof sollte ebdlich seine Diözese in Eigenverantwortung UND RÖMISCH-KATHOLISCH leiten!
Quoadusque Domine – quoadusque…?
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#7   Benedikt   14:58:44 | Donnerstag, 17. November 2005
Und hier…
…die Untertreibung der Woche:
Schon Redemptionis Sacramentum wird stark mißachtet.
Sie sind offenbar ein Diplomat ;-). Ich behaupte, dass kein einziger Priester aufgrund von Redemptionis Sacramentum sein Verhalten geändert hat.
Zur Sache: Es ist doch wohl so:
Die Kirche bei der Rockmesse war voll. Frage: Was wäre gewesen, wenn man nur die Rockmusik aufgeführt hätte und was wäre gewesen, wenn man „nur“ das Hl. Messopfer ohne JEDES Sperenzchen (keine Lieder, Ordinarium gesprochen) dargebracht hätte.
Antwort: Im ersten Fall wäre die Kirche ebenso voll gewesen (wenn man von den drei Priestern und den Messdienern? absieht), im anderen Fall, so behaupte ich, wäre sie leer gewesen. Meine Behauptung lässt sich leicht belegen, man muss sich nur den üblich Gottesdienstbesuch ansehen.
Somit ist auch geklärt, warum man wirklich kommt. Allein der Vorsatz „Wir machen die Kirche voll“ taugt überhaupt nichts, wenn einem dafür jedes Mittel recht ist.
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#6   Le Trot   14:48:56 | Donnerstag, 17. November 2005
@Justus
Aber Rom ist anscheinend auf einem anderen Stern…
Für diejenigen, die ein solches Spektakel zulassend in Szene setzen, wahrscheinlich oder sicher = JA! – Es schert viele Geistlose und profilneurotische um den Altar tanzende Laien einen Dreck was Rom sagt oder schreibt.
Ansonsten bleibt mir beim Anblick solcher Entweihungen nur ein, „HERR, wie lange noch?“
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#5   wi-bi   14:47:57 | Donnerstag, 17. November 2005
das Bild mit der Unterschrift „Wandlung mit Blaulicht“
wirkt auf mich fast schon wie Breakdance
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#4   Fabianus   14:37:29 | Donnerstag, 17. November 2005
Rom
Schon Redemptionis Sacramentum wird stark mißachtet. Das sind die neunmalklugen Geistlichen, die meinen, sie wüßten alles besser und widersetzen sich den eindeutigen Bestimmungen aus Rom! Wann wird von Rom aus endlich wieder regiert und nicht nur verwaltet?
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#3   Justus   14:34:23 | Donnerstag, 17. November 2005
Synode
Hat es nicht gerade erst in Rom eine Synode gegeben, auf der mit hehren Worten über liturgische Missstände geklagt wurde?
Aber Rom ist anscheinend auf einem anderen Stern…
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#2   Sulpicius   14:33:54 | Donnerstag, 17. November 2005
Noch größere Schuld tragen die,…
…welche solches Sacro-Spektakel zulassen und fördern und Männer zur Priesterweihe zugelassen haben, die offenbar von Ehrfurcht und Anbetung wenig verstehen und beides kaum verinnerlicht haben.
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#1   Fabianus   14:27:13 | Donnerstag, 17. November 2005
Denn sie wissen nicht, was sie tun…
„Coole Musik, eine Message [Botschaft], mit der Jugendliche etwas anfangen können, und das in einer vollen Kirche. Das war unser Ziel, und das haben wir erreicht.“
Oh ja, welch wertvolles Gut! Ihr könnt stolz auf euch sein, den letzten Funken von Respekt vor dem Opfer des Herrn ein für alle Mal vernichtet zu haben! Ihr setzt euch selbst in Szene, fügt der eindeutigen Botschaft Jesu noch eine persönliche „Message“ an. Bravo! Das nennt sich Klerus. Die von Show-geilen Jugendlichen gefüllte Kirche nützt rein gar nichts! Das werdet ihr wahrscheinlich nie begreifen, genauso wie ihr immer nach neuen Wegen sucht, das alleheiligste Altarsakrament auf kosten der Popularität bei Jugendlichen zu entweihen!
Eine Schande!
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