Klerus
Unverwester Priester
Sein Neffe wollte ihn in ein Familiengrab umbetten. Doch bei der Ausgrabung des Sarges entdeckte man, daß der Leichnam des Verstorbenen völlig intakt war: Nur die Kleidung miefte etwas.
(kreuz.net, Buenos Aires) 54 Jahre nach seinem Tod wurde in Cordoba – Argentinien – der unversehrte Leichnam des Salesianerpaters Francisco Baeza entdeckt. Das berichtete die argentinische Online-Tageszeitung ‘La Voz del Interior’ Ende September.

Cordoba ist eine Stadt im Nordwesten des Landes.

Der Neffe des verstorbenen Priesters wollte die sterblichen Überreste seines Onkels ausgraben, um sie in ein Familiengrab in die 80 km südlich gelegene Stadt Rio Tercero zu überführen.

Bei seiner Exhuminierung wurde der Ordensmann so gefunden, wie er gestorben ist: Blonde Haare, Fingernägel, Augenbrauen, Haare; kein Verlust von Muskelmasse oder Muskelgewebe. Der einzige Geruch, der sich bemerkbar machte, war der seiner Kleidung.

Diese Phänomene sind um so unerklärlicher, als der Metallsarg, in dem sich der Leichnam des verstorbenen Paters über fünfzig Jahre lang befand, Brüche aufwies.

Unter so ungünstigen Umständen geht eine Verwesung normalerweise schneller vor sich.

Der verstorbene Priester wurde im Jahr 1901 in Malaga in Südspanien geboren. Als Sechsjähriger emigrierte er mit seinen Eltern nach Argentinien.

Vor seinem Tod wurde Pater Baeza nach Cordoba geschickt, als man bei ihm eine Art von Parkinson diagnostizierte. Er sollte sich dort erholen.

Trotzdem ging er seinen priesterlichen Pflichten weiter nach. Am 25. September des Jahres 1951 verstarb er an seiner Krankheit.

„Pater Baeza war sehr beliebt“, erzählt sein Neffe Juan Carlos Baeza. Andere bezeichnen ihn sogar als einen Heiligen. Sein Wirken sei äußerst segensreich gewesen. Obwohl er aufgrund seiner Krankheit nicht mehr in der Lage war, die Heilige Messe zu lesen, hörte er bis zuletzt die Beichte.

Wie von seinem Neffen gewünscht, wurde der Salesianerpater ins Familiengrab umgebettet.

Zuvor wurden ein Priester sowie Fotographen gerufen, um das intakte Erscheinungsbild des toten Ordenspaters zu bezeugen.
      
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