Der Kardinalerzbischof von Baltimore feierte Anfang Oktober sein 50. Priesterjubiläum. Vor der Messe stellte sich der Gottesmann den Journalisten.
(kreuz.net, Baltimore) Der Erzbischof von Baltimore, William Kardinal Keeler, zelebrierte in der Kathedrale
von Baltimore eine Danksagungsmesse. Der Anlaß war sein fünfzigstes Priesterjubiläum.
Das berichtete
die Agentur ‘Associated Press’. Baltimore ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Maryland im Nordosten
der USA.
Der Messe ging eine Pressekonferenz mit dem Kardinal voraus. Dabei erklärte er, daß die letzten
fünfzig Jahre für ihn „ein Segen“ und „eine Erfahrung des Lernens“ gewesen seien.
Der Kardinal kam
auch auf die Veränderungen in der Kirche zu sprechen.
„Vielleicht gibt es heute weniger Katholiken,
aber die Tiefe ihres Glaubens ist absolut unglaublich“, sagte er:
„Hier in der Erzdiözese von Baltimore
sehe ich junge Menschen, die von ihrem Glauben sehr begeistert sind.“
Er erwarte, daß Papst Benedikt
XVI. im November 2006 für die Neueinweihung der Kathedrale nach Baltimore kommt. Die Einladung sei schon
ausgeschickt. Der Vatikan habe aber noch nicht definitiv zugesagt.
In den vergangenen Jahren seien zwei
Personen für ihn besonders wichtig gewesen: seine Mutter und Papst Johannes Paul II.
Der verstorbene
Papst habe ihm auch das Brustkreuz geschenkt, das der Kardinal zur Pressekonferenz trug.
Bei der anschließenden
Danksagungsmesse war die Kathedrale, in der 2.000 Gläubige Platz finden, fast ganz gefüllt.
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3 Lesermeinungen
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. Da ich leider nicht in den USA lebe, kenne ich diesen Geistlichen nicht, aber dass dieser Mann gut ist,
weißt schon sein Zuspruch zu. Papst Johannes Paul II. Der Obergeistliche aus Deutschland Kardinal Lehmann
hat da eher seine Probleme, die Päpste an sich gut zu finden, ohne hinter her zu entschuldigen, dass
diese eben katholisch seien.
+ Der Kardinal hat einfach von seiner Erfahrung aus vielen Begegnungen gesprochen. Er ist vielen Katholiken
begegnet mit einem tiefen Glauben. Was stört Dich daran? Ich kleines Lichtlein kenne auch eine Menge
Katholiken mit einem tiefen Glauben. Obgleich der katholische Glaube auch ein dogmatischer Glaube ist,
erschöpft sich der Glaube nicht im Dahersagen von Dogmen. Gunther.
DANKE „Vielleicht gibt es heute weniger Katholiken, aber die Tiefe ihres Glaubens ist absolut unglaublich“,
sagte er: „Hier in der Erzdiözese von Baltimore sehe ich junge Menschen, die von ihrem Glauben sehr begeistert
sind.“ Aha. Vielleicht gibt es ja doch einen positiven Effekt der VII! Weniger gläubige Menschen mit
tiefen Glauben sind doch besser als viele gläubige Menschen ohne eine Tiefe im Glauben! Hat diese Einstellung
das VII bewirkt? Wegkommen von dogmatischen Strukturen, hin zur freien Meinungsbildung und dann sofort,
beginnen viele Menschen den Glauben tiefer zu begreifen. Danke, eure Eminenz für dieses schöne Statement!
Gruß Luther