20:35:52 | Freitag, 18. November 2005
Der Bischof von Regensburg, Mons. Gerhard Ludwig Müller, führte am Donnerstag ein „ausführliches Telefongespräch“ mit dem Erzbischof von München-Freising, Friedrich Kardinal Wetter.
(kreuz.net, Regensburg) Die beiden Oberhirten berichteten den Medien in einer gemeinsamen Presseerklärung
vom Telefonat. Kardinal Wetter von München ist der Vorsitzende der Bayerischen Bischofskonferenz.
Regensburg
befindet sich rund 100 Kilometer nordöstlich von München.
Der Kirchenfürst hatte am Mittwoch seinen
Mitbruder in Regensburger für die tags zuvor vorgestellte Rätereform kritisiert. Der Kardinal
über
die Presse gegen Bischof Müller .
In Regensburg gibt es nun anstelle des bislang gewählten Diözesanrates
einen Diözesanpastoralrat. Dessen Mitglieder – zwei Drittel Laien – werden vom Bischof ernannt. Gleichzeitig
setzte Mons. Müller ein Diözesankomitee ein, das aus gewählten Vertretern der Verbände und geistlichen
Gemeinschaften besteht.
Am Donnerstag soll es nun zu einer Aussöhnung unter den bayerischen Mitbrüdern
gekommen sein.
Kardinal Wetter erklärte Mons. Müller am Telefon – so die Pressemeldung –, daß jeder
Bischof und damit auch der Bischof von Regensburg das Recht habe, in seinem Bistum eine Ordnung der pastoralen
Räte zu schaffen, die ihm am besten geeignet erscheint.
Der Münchener Kardinal hatte die Reform in
Regensburg zuvor als indirekte Aufforderung interpretiert, die bestehende Ordnung in seinem eigenen Erzbistum
zu ändern.
Mons. Müller dementierte dies: Er behaupte nicht, daß die Satzungen für die Katholikenräte
in den anderen Bistümern den Vorgaben der Lehre der Kirche sowie des universalen und partikularen Kirchenrechts
widersprächen.
Er betonte, daß mit der Neuordnung pastoraler Räte im Bistum Regensburg keine Aussage
zu der geltenden Ordnung in anderen bayerischen Bistümern verbunden sei.
Der Regensburger Bischof erklärte
gegenüber Kardinal Wetter, daß er sich durch die
Stellungnahme der Kleruskongregation vom 30. August
2005 zu Veränderungen in seinem Bistum ermutigt sah.
Die Pressemeldung der beiden bayerischen Bistümer
geht nicht auf den Inhalt der römischen Stellungnahme ein.
Es handelt sich um die Bestätigung der von
Bischof Müller im April vorgenommenen Änderungen der Rechtsordnung für Pfarrgemeinderäte.
Wegen dieser
Reform brach der Vorsitzende des Regensburger Diözesanrates einen
monatelang andauernden Streit vom Zaun.
Dieser dürfte auch der Grund für die nunmehrige Auflösung des Diözesanrates sein.
Kardinal Wetter
und Bischof Müller betonen vor der Presse die im Grundsatz bestehende Einheit im bayerischen Episkopat
auch bei unterschiedlicher Ausformung der diözesanen Räte.
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Benedikt 15:41:28 | Sonntag, 20. November 2005
#12
Brandenburgis 23:54:58 | Samstag, 19. November 2005
#11
Gotthard 23:38:46 | Samstag, 19. November 2005
#10
Brandenburgis 23:00:53 | Samstag, 19. November 2005
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Sirilo 22:00:36 | Samstag, 19. November 2005
#8
Toby 19:17:09 | Samstag, 19. November 2005
#7
Sulpicius 18:43:58 | Samstag, 19. November 2005
#6
kreuzi 13:44:34 | Samstag, 19. November 2005
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Toby 12:02:16 | Samstag, 19. November 2005
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Niclaas 11:41:26 | Samstag, 19. November 2005
#3
Gotthard 11:24:57 | Samstag, 19. November 2005
#2
Toby 08:01:53 | Samstag, 19. November 2005
#1
Gotthard 00:42:33 | Samstag, 19. November 2005