Kinderschlachtung
Mahnung statt Perversion
Angeregt durch den gestrigen Auftritt von Religionsbeschmutzer Hermann Nitsch im Wiener Burgtheater, stellten kulturbewußte österreichische Lebensrechtler die Kinderabtreibung bildlich dar.
(kreuz.net, Wien) Am vergangenen Freitag und Samstag versammelten sich etwa 35 Kultur- und Lebensschützer in der österreichischen Hauptstadt Wien, um „Schüttbilder für den Frieden“ anzufertigen. Dabei sollte das „verabscheuungswürdige Verbrechen“ der Kinderabtreibung künstlerisch dargestellt werden.

Konkreter Anlaß war ein Auftritt des österreichischen Kultur- und Religionsschänders Hermann Nitsch im Wiener Burgtheater. Das Burgtheater im Zentrum Wiens gilt als die bedeutendste deutschsprachige Bühne.

Die Demonstranten – unter der Leitung des in Österreich als Pornojäger bekannten Martin Humer – bedienten sich der Methoden Nitschs, um das blutige 20. Jahrhundert darzustellen.

Die kulturbewußten Lebensschützer – unter ihnen auch viele Jugendliche – versammelten sich am Freitag in der Sterbestunde Jesu vor einem Wiener Kinderschlachthof.

Ein weißes Leintuch – als Symbol für die Unschuld – wurde mit roter Lebensmittelfarbe als Symbol für das Blut der ungeborenen Kinder beschüttet. Täter war ein Mann im weißen Kittel. Die rote Farbe strömte auf Plastikembryomodelle, die auf den Boden geworfen wurden.

In seiner Ansprache erklärte der Pornojäger, er sei einmal von einem Polizisten gefragt worden, wie man das 20. Jahrhundert darstellen könne. Spontan habe er geantwortet, man müsse es machen wie Hermann Nitsch: Das 20. Jahrhundert könne man nur darstellen, indem man Blut von den Wänden fließen lasse.

Gleichzeitig betonte Pornojäger Humer, seine Schüttbilder nicht aus Perversion sondern zur Mahnung zu machen.

Das 20. Jahrhundert hätte viele Todesopfer gekostet. Ihnen allen solle durch sein Kunstwerk gedacht werden. Besonderes Gedenken gelte den Opfern der Kinderabtreibung.

In der Rede, die von Kindergeschrei begleitet wurde, hieß es weiter:

„Wir machen nach dem Vorbild des Religionsbeschmutzers Hermann Nitsch „Schüttbilder für den Frieden“. Bei den perversen Aktionen Nitschs fließt Tierblut von den Wänden. In den Abtreibungsanstalten Österreichs fließt täglich das Blut von circa 250 Kindern in den Abfluß. Täglich werden in Österreich etwa zwölf Schulklassen eliminiert.“

Am gestrigen Samstag wählten die Demonstranten das Wiener Burgtheater als Ort ihres Protests. Zur gleichen Zeit, als Religionsbeschmutzer Nitsch bei überdimensional lautem Sirenengeheul vier „Schweinderl“ in der österreichischen Kulturstätte abstach, schütteten kulturbewußte Lebensrechtler ein weiteres Mal zur Warnung und für den Frieden.
      
14 Lesermeinungen
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#14   28.IX-28.X   07:56:58 | Mittwoch, 23. November 2005
@Unterschied.
Der Unterschied besteht darin, daß der eine Kunst nennt, was das Wort „Kunst“ selbst beschmutzt und zum Ziel hat , Gott persönlich zu beleidigen. Der Andere nutzt setzt des Ersten Mittel, um auf was aufmerksam zu machen, das die Leute selbst ohne weiteres nicht merken würden, auf das LEBEN; und nennt dies nich KUNST!
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#13   clemens   21:39:28 | Dienstag, 22. November 2005
@Perversion
Nitsch ist ein Schwein und sicher ein Satanist.
Aber was ist sooo bewundernswert, wenn Humer mit roter Farbe kleckert und für eine gute Sache doch nur das Widerliche nach macht?
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#12   Evelin   18:28:50 | Dienstag, 22. November 2005
Hervorragende Aktion von Humer
Ich bin froh, dass Humer diese Aktion gemacht hat und dass ich die Gelegenheit hatte, ihn zu unterstützen.
Zur Begleit“musik“ bei den Nitsch-Schweinereien:
stundenlang ein einziger öder Ton (wie ein Trance-Ton, laut Eigendarstellung angeblich Sphärenmusik) – wenn das „Musik“ ist, dann ist ein Hundegebell eine Symphonie.
Das Burgtheater stank nach Blut, die „Schauspieler“ brachen einen nackten Mann beschmiert mit Blut und belegt mit Gedärmen an ein Kreuz gebunden in die eisige Kälte hinaus – sehr „human“ sozusagen.
Wie sagte Grillparzer doch treffend: Von der „Humanität“ zur „Liberalität“ und dann zur Bestialität.
Frau Evelin
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#11   Laurentius2   09:32:28 | Dienstag, 22. November 2005
@clemens (der Milde)
Lieber Clemens, sicher nicht NUR. Aber wieso sollen wir uns im Meinungskampf NUR immer vornehm zurückhalten ? Hat nicht auch Christus ab und zu mächtig auf den Putz gehauen ?
Seien wir doch froh, daß Humer soviel Mut und Freiheit besitzt. Bald schon kann der Liberalismus seine wahre Fratze zeigen und „keine Freiheit den Feinden der Freiheit !“ rufen. das beginnt doch in diesen Monaten mit den neuen EU-Gesetzen !! Dann wird ein Humer weggesperrt o.ä…
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#10   clemens   11:49:42 | Montag, 21. November 2005
Mahnung auch Perversion?
Ist mit mir hier noch jemand der Meinung, dass man sich auch fragen könnte, ob Herr Hummer sich mit Nitsch auf fast eine Stufe stellen sollte, um etwas zu erreichen?
Führt wirklich nur Schock zum Ziel und muß man sozusagen Gleiches mit Gleichem „vergelten“?
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#9   Benedikt78   10:44:06 | Montag, 21. November 2005
Geld vom Staat?
Eine gute Tat braucht kein Geld vom Staat! Denn wenn man Barbarei beschönigt darstellt, dann macht man sich mitschuldig! Der Mord an Kindern muss klar gezeigt werden, damit auch Leute, die nicht vom Glauben her eine Hemmschwelle dagegen haben, klar sehen, was Kindstötung ist! Wenn man den Linken und Netten nur lange genug zuhört bekommt man das Gefühl, dass es gar nicht so schlimm ist.
Diese Aktion kommt der Frage nach „Was ist Wahrheit“ sehr nahe! Kompliment!
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#8   Laurentius2   09:13:28 | Montag, 21. November 2005
Ob unser Held Humer …
… jetzt auch so wie Nitsch wertvolle Staatspreise gewinnen wird ?
Doch nicht von dieser ÖVP !
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#7   28.IX-28.X   08:14:29 | Montag, 21. November 2005
Kunst!!!
Absolut hervorragende Aktion der Lebensschützer! Danke, für den Mut. Man jann die „Waffen“ der Lebenvernichter auch gegen sie verwenden.
Nochmals DANKE!!
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#6   richard   07:50:20 | Montag, 21. November 2005
Usar hat Recht:
ein in jeder Weise zutiefst kranker Mann. Jedoch: Man kann geistesgestörte Jakobiner nicht zum Vorbild erklären und an die Spitze der Kultur setzen! Genauswenig, wie man derartig Kranke an die Schaltknöpfe für Atombomben setzen darf. Jene, die das zu verantworten haben, sind mehr als Massenmörder – und sie wissen das nur allzugut! Es geschieht mit voller Absicht, weil es Programm seit 1789 ist!!!
richard
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#5   Josefus   20:23:57 | Sonntag, 20. November 2005
an Kurt Usar
Jede Abartigkeit mit Krankheit zu entschuldigen, halte ich für unangemessen. Die Aktion von Herrn Humer und seinen Mitstreitern verdient hingegen meinen großen Respekt
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#4   balu68at   20:21:00 | Sonntag, 20. November 2005
Kleine Ergänzung
Die Tiere bei Nitsch wurden schon geschlachtet geliefert.
Die Musik soll gut gewesen sein.
Der Rest nicht so besonders.
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#3   kurt usar   19:33:55 | Sonntag, 20. November 2005
nitsch ist krank
ich glaube nicht,dass unser herr und heiland anstoß an ihm genommen hätte…
samuel hahnemann
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#2   richard   17:43:59 | Sonntag, 20. November 2005
Martin Humer
hat durch diese Tat als 80jähriger wieder ein Beispiel für Junge gesetzt. Man muß ihm danken und das Große Verdienstkreuz für diesen Staat sollte ihm verliehen werden. Mit der Öffnung des berühmtesten deutschen Theaters für einen zutiefst unbedeutenden und abartigen, kleinen blutbeschmierten Provokateur, zeigt die beherrschende Mafia des Kulturbetriebes wieder einmal ihr wahres Gesicht. Aus wessen Quelle dieses Gedankengut kommt, wissen wir. Aber auch diese perverse, antimenschliche Zeit geht ihrem bereits sichtbarem Ende entgegen.
richard
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#1   methusalix †   16:47:52 | Sonntag, 20. November 2005
Ein Vergleich mit Nitsch
ist bei diesen „Lebensschützern“ durchaus angebracht! Herzlichen Dank für diesen erhellenden Beitrag.
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