15:22:05 | Sonntag, 20. November 2005
Angeregt durch den gestrigen Auftritt von Religionsbeschmutzer Hermann Nitsch im Wiener Burgtheater, stellten kulturbewußte österreichische Lebensrechtler die Kinderabtreibung bildlich dar.
(kreuz.net, Wien) Am vergangenen Freitag und Samstag versammelten sich etwa 35 Kultur- und Lebensschützer
in der österreichischen Hauptstadt Wien, um „Schüttbilder für den Frieden“ anzufertigen. Dabei sollte
das „verabscheuungswürdige Verbrechen“ der Kinderabtreibung künstlerisch dargestellt werden.
Konkreter
Anlaß war ein Auftritt des österreichischen Kultur- und Religionsschänders Hermann Nitsch im Wiener
Burgtheater. Das Burgtheater im Zentrum Wiens gilt als die bedeutendste deutschsprachige Bühne.
Die
Demonstranten – unter der Leitung des in Österreich als Pornojäger bekannten
Martin Humer – bedienten
sich der Methoden Nitschs, um das blutige 20. Jahrhundert darzustellen.
Die kulturbewußten Lebensschützer –
unter ihnen auch viele Jugendliche – versammelten sich am Freitag in der Sterbestunde Jesu vor einem Wiener
Kinderschlachthof.
Ein weißes Leintuch – als Symbol für die Unschuld – wurde mit roter Lebensmittelfarbe
als Symbol für das Blut der ungeborenen Kinder beschüttet. Täter war ein Mann im weißen Kittel. Die
rote Farbe strömte auf Plastikembryomodelle, die auf den Boden geworfen wurden.
In seiner Ansprache
erklärte der Pornojäger, er sei einmal von einem Polizisten gefragt worden, wie man das 20. Jahrhundert
darstellen könne. Spontan habe er geantwortet, man müsse es machen wie Hermann Nitsch: Das 20. Jahrhundert
könne man nur darstellen, indem man Blut von den Wänden fließen lasse.
Gleichzeitig betonte Pornojäger
Humer, seine Schüttbilder nicht aus Perversion sondern zur Mahnung zu machen.
Das 20. Jahrhundert hätte
viele Todesopfer gekostet. Ihnen allen solle durch sein Kunstwerk gedacht werden. Besonderes Gedenken
gelte den Opfern der Kinderabtreibung.
In der Rede, die von Kindergeschrei begleitet wurde, hieß es
weiter:
„Wir machen nach dem Vorbild des Religionsbeschmutzers Hermann Nitsch „Schüttbilder für den
Frieden“. Bei den perversen Aktionen Nitschs fließt Tierblut von den Wänden. In den Abtreibungsanstalten
Österreichs fließt täglich das Blut von circa 250 Kindern in den Abfluß. Täglich werden in Österreich
etwa zwölf Schulklassen eliminiert.“
Am gestrigen Samstag wählten die Demonstranten das Wiener Burgtheater
als Ort ihres Protests. Zur gleichen Zeit, als Religionsbeschmutzer Nitsch bei überdimensional lautem
Sirenengeheul vier „Schweinderl“ in der österreichischen Kulturstätte abstach, schütteten kulturbewußte
Lebensrechtler ein weiteres Mal zur Warnung und für den Frieden.
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#14
28.IX-28.X 07:56:58 | Mittwoch, 23. November 2005
#13
clemens 21:39:28 | Dienstag, 22. November 2005
#12
Evelin 18:28:50 | Dienstag, 22. November 2005
#11
Laurentius2 09:32:28 | Dienstag, 22. November 2005
#10
clemens 11:49:42 | Montag, 21. November 2005
#9
Benedikt78 10:44:06 | Montag, 21. November 2005
#8
Laurentius2 09:13:28 | Montag, 21. November 2005
#7
28.IX-28.X 08:14:29 | Montag, 21. November 2005
#6
richard 07:50:20 | Montag, 21. November 2005
#5
Josefus 20:23:57 | Sonntag, 20. November 2005
#4
balu68at 20:21:00 | Sonntag, 20. November 2005
#3
kurt usar 19:33:55 | Sonntag, 20. November 2005
#2
richard 17:43:59 | Sonntag, 20. November 2005
#1
methusalix † 16:47:52 | Sonntag, 20. November 2005