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Die Berufung verwirklichen + Keine Liturgiereform + Ab in den Knast + Gehen Sie auf die Straße! + Verwandlungen
Die Berufung verwirklichen

Vatikan. Beim gestrigen Engel des Herrn am Petersplatz erinnerte Papst Benedikt XVI. an die Pastoralkonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils, ‘Gaudium et spes’. Darin geht es um die Beziehungen zwischen Kirche und Welt. Das Dokument wurde vor vierzig Jahren veröffentlicht. Der Papst unterstrich die bleibende Aufmerksamkeit der Kirche für den Menschen von heute, seine Berufung und seine Würde: Die Kirche verkündige Christus in der Gesellschaft, damit „jeder Mensch ganz seine Berufung“ verwirklichen könne.

Keine Liturgiereform

Vatikan. Am vergangenen Samstag hätte Papst Benedikt XVI. Gerüchten zufolge eine allgemeine Erlaubnis für die Feier der Alten Messe verkündigen sollen. Eine entsprechende Meldung war am 11. Oktober im traditionalistischen Nachrichtenforum ‘Angelqueen’ mit Bezug auf eine gut plazierte Quelle innerhalb der römischen Kurie veröffentlicht worden. Doch die für Samstag erwartete Liturgiereform ist – wie es scheint – ausgeblieben.

Ab in den Knast

Italien. Ein italienischer Richter, der gegen Kruzifixe in seinem Gerichtssaal in den Streik getreten war, wurde am Freitag wegen Pflichtvernachlässigung zu sieben Monaten Haft verurteilt. Der Richter aus Camerino in Mittelitalien verweigert seit Anfang Mai alle Verhandlungen. Zuvor war seine Klage abgelehnt worden, welche die Entfernung aller Kruzifixe gefordert hatte. Im vergangenen Jahr hatte der Richter für einen Eklat gesorgt, weil er neben dem Kruzifix im Gerichtssaal auch die Menorah – den siebenarmigen Leuchter der Juden – aufhängen wollte.

Gehen Sie auf die Straße!

Deutschland. Am 3. November wurde in Karlsruhe ein Gerichtsurteil rechtskräftig, wonach das Verteilen von Flugblättern, soweit es nicht in aggressiver Weise geschieht, keiner Sondernutzungserlaubnis bedarf. Das Urteil kam zustande, nachdem ein Lebensrechtler in Karlsruhe von der Polizei seines Platzes verwiesen worden war, weil er keine Genehmigung zum Austeilen von Flugblättern vorweisen konnte. Die ‘Initiative: Nie Wieder!’ ruft darum jetzt dazu auf, besonders in der Vorweihnachtszeit wieder vermehrt auf die Straße zu gehen, um für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder einzutreten.

Verwandlungen

Italien. Die folgenden Fotos zeigen die Verwandlungen des Habits der Schwesternkongregation der ‘Apostoline’. Die Gemeinschaft wurde im letzten Jahrhundert vom seligen Giacomo Alberione gegründet.
      
14 Lesermeinungen
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#14   Christin   00:04:52 | Samstag, 26. November 2005
Berufung verwirklichen
Frage in den Raum:
Was würde Gott tun wenn er da wäre wo ich bin?
Was würde der Papst tun wenn er da wäre wo ich bin?
Was würde ich tun wenn ich mit der rechten und linke Hand eines Menschen verheiratet wäre, dem die Hände gebunden sind,weil er keine Zeit hat seine Berufung zu erfüllen.
Seine Zeit steht in meinen Händen.
Aber wenn ich nur zwei linke hätte?
und meine Berufung einfach die Liebe wäre?
Müsste ich einfach lernen die „Rechte“ zu gebrauchen und dabei die Pflichten nicht vergessen!
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#13   28.IX-28.X   08:03:36 | Mittwoch, 23. November 2005
Kulturimperialismus
Lieber Gotthard, meinen sie ,die Göttliche Liturgie, die Hl.Messe den anderen Menschen zu bringen Imperialismus? Ich bitte sie, seien sie doch vernünfteig. Rock, Techno und andere Abarten von Kultur denen zu bringen, das ist Imperialismus. Aber das Göttliche nahe zu bringen eindeutig NEIN!
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#12   Gotthard   22:39:16 | Dienstag, 22. November 2005
Kulturimperialismus
Übrigens passt seinen Aussagen nach die Alte Hl. Messe nicht zu den Missionsländern, wo das Neue Missale auch lediglich ein Rahmen für eine völlig inkulturierte Liturgie sein soll.
Ob der so forsche Schreiber schon einmal in einem der erwähnten Länder war? Ich vermute nein!
Westlicher Kulturimperialismus sollte der kath. Kirche eigentlich fremd sein …
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#11   Athanasius   22:22:16 | Dienstag, 22. November 2005
Leider Moderne Philosophie statt Scholastik
Er sieht alte Messe und NOM als These und Antithese, die irgendwie einmal eine Synthese generieren werden.
Daneben ist er leider stark beeinflusst, ja Anhänger, des Existentialismus. Vor jener Philosophie hat uns Papst Pius XII. gewarnt in „Humani Generis“ (1950), in Paragraph 6 nennt er den Existentialismus (auch M. Heidegger usw.) ein irrtümlicher Weg der Philosophie,
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#10   Laurentius2   09:36:58 | Dienstag, 22. November 2005
@gute Stimme
Wir müssen die ehrwürdigen Schwestern verstehen. Sie sind Opfer der neuen Theologie, nach der man nicht unbedingt gute Werke verrichten muß, um in den Himmel zu kommen. Also, warum nicht auch täglich ein paar Stunden Glotze ?
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#9   Le Trot   01:51:48 | Dienstag, 22. November 2005
@ … luftige Kleidung !
… Verwandlungen ! img509.imageshack.us/…9/5123/theend7lg.gif
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#8   Stimme aus dem Tradiland   16:27:29 | Montag, 21. November 2005
@ Laurentius2 – das nächste Bild existiert schon
…zumindest bei den Englischen Fräulein: Das Tragen von normaler Zivilkleidung. Außerdem müßte man auch die Zimmerausstattung der Schwestern einst und jetzt untersuchen. Bei den „reichen“ Schwestern vom armen Kinde Jesu in Wien steht in jedem Schwesternzimmer das Kastel, aus dem die Daemonen herauslachen: Der Fernseher. Selbige Schwestern wundern sich sehr, wenn einer ihrer Mieterinnen (sie vermieten Zimmer im Kloster!) gar keinen Fernseher will…
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#7   st. theodul   14:25:23 | Montag, 21. November 2005
Alte heilige Messe
Auch ich rechne nicht mehr mit einer wie auch immer gearteten „Freigabe“ der alten Messe, nachdem Benedikt sich als Hegelianer zu erkennen gegeben hat. Er sieht alte Messe und NOM als These und Antithese, die irgendwie einmal eine Synthese generieren werden.
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#6   Athanasius   13:42:34 | Montag, 21. November 2005
Tatsächlich
Zwar schätzt er die alte Messe, jedoch weniger wegen ihres dogmatischen Inhaltes als wegen der Würde ihrer äusseren Gestalt.
Das ist die Wahrheit. Als höchstintelligenter Theologe und Kulturspezialist weiss Benedikt XVI., dass die Tridentinische Hl. Messe (Lateinischer Ritus von Rom bis 1969) von 313 bis zum Konzil die Kultur des Westens geprägt hat und mit Schönheit versehen. Aber eine allgemeine Freigabe hat er nie gewollt.
Übrigens passt seinen Aussagen nach die Alte Hl. Messe nicht zu den Missionsländern, wo das Neue Missale auch lediglich ein Rahmen für eine völlig inkulturierte Liturgie sein soll. Das ist alles ausser ein traditionelles Verständnis von der hl. Liturgie.
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#5   Agiafortuni   11:49:36 | Montag, 21. November 2005
Zur angeblichen Freigabe der tridentinischen Liturgie
Es ist mir schleierhaft woher Menschen die Information beziehen, Benedikt XVI könne die alte Messe freigaben. Keine einzige seiner Schriften enthält einen solchen Hinweis. Zwar schätzt er die alte Messe, jedoch weniger wegen ihres dogmatischen Inhaltes als wegen der Würde ihrer äusseren Gestalt. Man muss sich also fragen, ob hier nicht der Wunsch als Vater des Gedankens einen bösen Streich spielt.
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#4   Benedikt78   11:01:00 | Montag, 21. November 2005
Gute Frage
Man muss sich wirklich fragen, was nun noch folgen wird. Noch mehr ablegen können die Schwestern ja nicht mehr. Sonst wird es ein Sommerkatalog für die neuste Bademode. Also mir sagt das zweite Bild von links am meisten zu. Da sieht man noch, was sie darstellt! Beim Foto links erkennt man beim besten Willen den Unterschied zwischen Schwester und älterer Frau mit Kreuz nicht!
Themawechsel:
Italien. Ein italienischer Richter, der gegen Kruzifixe in seinem Gerichtssaal in den Streik getreten war, wurde am Freitag wegen Pflichtvernachlässigung zu sieben Monaten Haft verurteilt. Der Richter aus Camerino in Mittelitalien verweigert seit Anfang Mai alle Verhandlungen. Zuvor war seine Klage abgelehnt worden, welche die Entfernung aller Kruzifixe gefordert hatte. Im vergangenen Jahr hatte der Richter für einen Eklat gesorgt, weil er neben dem Kruzifix im Gerichtssaal auch die Menorah – den siebenarmigen Leuchter der Juden – aufhängen wollte.
Fehlt nur noch, dass der moslemische Halbmond aufgehängt wird… Ganz recht, dass man ihn verurteilte! Am Besten hätte man ihn gleich seines Posten enthoben!
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#3   Laurentius2   09:10:38 | Montag, 21. November 2005
Fragt sich nur…
… wie das nächste Bild aussehen wird …
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#2   Justus   09:08:32 | Montag, 21. November 2005
Logische Folge
Man könnte die Bilderreihe auch so kommentieren: Je weniger Falten der Schleier, desto mehr das Gesicht.
Der vielsagenden Galerie fehlt das letzte Bild: Die Schwesterngruft.
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#1   Bonaventura   08:58:29 | Montag, 21. November 2005
Verwandlungen
Herrlich!! Ich preferiere die Schwester bzw. den Habit ganz links auf der Bildreihe! =)
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