‘kreuz.net’ Bericht bestätigt – Kardinal dementiert
Das Presseamt der Erzdiözese Köln widersprach Berichten, wonach der Verkauf eines bei Bonn gelegenen Redemptoristenklosters an die Priesterbruderschaft Pius X. am Veto Kardinal Meisners gescheitert sei.
(kreuz.net, Köln) Der Pressesprecher der Erzdiözese Köln, Dr. Manfred Becker-Huberti, erklärte kürzlich
zum jüngsten Verkauf des Redemptoristenklosters Geistingen:
„Das Kloster und die Kirche in Geistingen
befinden sich ausschließlich im Besitz der Redemptoristen. Der Erzbischof von Köln war als Diözesanbischof
nur mit der Frage befaßt, ob die Kirche profaniert werden darf. An wen die Kirche dann eventuell verkauft
wird, ist keine Materie des Erzbischofs. Insofern kann der Erzbischof den Verkauf an bestimmte Interessenten
überhaupt nicht verbieten.“
Die von den Lefebvristen mit den Verkaufsverhandlungen beauftragte lokale
Immobilien-Firma widersprach der Darstellung des Presseamtes der Erzdiözese mit Nachdruck.
Auf eine
Anfrage von ‘kreuz.net’ antwortete der Immobilien-Makler, daß über den Verkauf des Kloster Geistingen –
der ehemaligen philosophisch-theologischen Hochschule des Redemptoristenordens in Deutschland – über
viele Jahre Gespräche geführt worden seien.
„Die Priesterbruderschaft St. Pius X. zeigte schon Ende
der 90er Jahre Interesse an dem Gebäude und an der großartigen Kirche“, erklärte der Makler: Doch die
Verhandlungen hätten zu keinem Ziel geführt:
„Im Jahr 2004 wurden wir“ – so der Makler – „informiert,
daß die Provinzleitung der Redemptoristen mit Kardinal Meisner Rücksprache gehalten habe.“
Die Immobilienfirma
wurde in den Gesprächen mit der Ordensvertretung informiert, daß Kardinal Meisner mit dem Fall befaßt
gewesen sei und als Erzbischof sein Veto eingelegt habe.
Darauf erklärten die Redemptoristen, daß man
sich gegen den Widerstand des Erzbischofs nicht in der Lage sehe, die Gebäude und die Kirche den Traditionalisten
zu verkaufen.
Deshalb habe sich der Orden genötigt gesehen, die Verhandlungen mit der Priesterbruderschaft
abzubrechen:
„Ob hier formaljuristisch oder moralisch auf die Provinz der Redemptoristen eingewirkt wurde,
entzieht sich unserer Kenntnis.“
Die Immobilienfirma erklärte, daß sie nur die ihr gegenüber gemachten
Aussagen wiedergeben könne. In diesem Sinne sei die Stellungnahme des Erzbistums überraschend.
„Vielleicht
ist man im erzbischöflichen Presseamt um Schadensbegrenzung bemüht“, erklärte der Makler weiter:
„Die
Empörung bei der örtlichen Bevölkerung über die bald stattfindende Umwandlung der Kirche in einen
Wellness-Tempel ist groß. Wäre der Verkauf an eine andere religiöse Gemeinschaft nicht gescheitert,
dann müßte die Profanisierung des Klosters jetzt nicht bedauert werden.“
Nach Informationen, die ‘kreuz.net’
vorliegen, wurde Papst Benedikt XVI. im September von einem Redemptoristen des Kloster Geistingen persönlich
auf den jüngsten Verkauf der Anlage an einen indischen Geschäftsmann und den Umbau der Klosterkirche
in eine Badeanlage angesprochen.
Der ehemalige Theologieprofessor Joseph Ratzinger besitzt eine persönliche
Beziehung zum Kloster Geistingen, das er in seiner Autobiographie sogar zweimal erwähnt.
Der Pontifex
habe sein Bedauern über die Schließung und den Verkauf des Hauses ausgedrückt, aber zugleich festgehalten,
daß er dagegen nichts unternehmen könne.
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Kloster Geistingen Wegen Schließung des Klosters Geistingen bekam ich aufgrund einer privaten Anfrage –
kurz zusammengefaßt -folgende Antwort: Die Pius-X-Brüder haben bisher kein Kaufgesuch eingereicht. Etwa
1999 wurde diese Frage von einer hennefer Traditionalistenfamilie in Öffentlichkeit gebracht. Darauf
bekam der Orden eine Anfrage der Gruppe (Absicht zur Errichtung eines Jungengymnasiums). Diese Anfrage
wurde im Sinne einer Möglichkeit eines solchen Verkaufs an die Pius-X-Gruppe beantwortet, es sei aber
die Zustimmung des Kölner Erzbischofs notwendig. Daraufhin hat sich die Gruppe nicht mehr gemeldet. Damit
stimmt das Dementi von Herrn Kardinal Meisner! Wie zu erfahren ist, befinden sich die Schulen der Pius-X-Brüder
entgegen eigener Behauptung im Abwind: Die Schülerzahl vom Gymnasium in Diestede sei z. B. von 120 auf
90 zurückgegangen. Die Herz-Jesu-Realschule wird – kreuznetbekannt – möglicherweise wegen Prolemen mit
der Schulaufsicht geschlossen.
Die gerade Linie des Erzbischof Lefebvre Romulus schrieb: Das weiß Fellay und deswegen gibt er Hardlinern
in der Bruderschaft keine Chance. Ich bekomme schon noch heraus, was Sie gestochen hat. Waren meine Worte
es? Dann versuchen Sie es doch mit dem Original anstatt mir laienhaftem Stümper: mit dem Erzbischof Lefebvre.
Wieder konstruieren Sie nicht existente Konflikte. Als Maßstab in der FSSPX gilt jener des Gründers,
Erzbischof Lefebvre, und dessen Maßstab war der der hl. überlieferten Lehre und der sie hochhaltenden
Päpste. Wahrlich, der Erzbischof ist „nur“ ein Echo der vorkonziliaren Päpste. In Anführungszeichen,
denn obwohl es eine Selbstverständlichkeit für jeden Apostel sein müßte – denn wir Katholiken haben
alles aus der apostolischen Überlieferung der Mutter Kirche erhalten –, ist es momentan die Ausnahme.
Mit jedem Text, den man vom Erzbischof studiert, wird einem die Sache mit dem „Echo“ klarer. Wenn man
lesen und denken kann und die nichtige Schismakeule erkennt. Um zu Bischof Fellay zu kommen: ich habe
schon viel von ihm gelesen und halte ihn für einen hervorragenden Weihbischof und würdigen Vertreter
des Erzbischofs. Zeigen Sie Freund von „Insidern“ doch auf, wieso er kein „Hardliner“ sei, während andere
der FSSPX es seien? Wo also genau brechen die angeblichen „Hardliner“ mit dem, was Erzbischof Lefebvre
anfing?
#33 Peccator 13:47:30 | Dienstag, 22. November 2005
Pius X Verehrter Romulus, ohne eine Apologie der Pius-Bruderschaft zu betreiben nur soviel: Vielleicht
lesen Sie einmal die Enzyklika des Hl. Pius X „Pascendi Dominici Gregis“. Sollten Sie diesem Rat ernsthaft
folgen, so werden Sie zu der Einsicht gelangen, daß sich dieser Heilige nicht wegen der Pius-Bruderschaft
im Grabe dreht – wenn auch nicht alle Freunde der Bruderschaft immer den richtigen Ton treffen –, sondern
wegen Vaticanum II.
#32 Romulus 13:21:29 | Dienstag, 22. November 2005
Hierzu hat sich noch niemand geäußert Ihr haut auf dem Konzil rum wie seinerzeit die Altkatholiken auf
dem Vat. 1. Und wie es mit denen endete, wird es auch mit der Pius Bruderschaft enden. Das weiß Fellay
und deswegen gibt er Hardlinern in der Bruderschaft keine Chance. Er möchte nämlich mal nicht für die
„Traditionell-katholische Kirche“ gerade stehen. Da hab ich natürlich noch keine Pius – Apologie bekommen.
Pius X. dreht sich im Grabe rum, dass er seinen Namen für die Leute geben muss, die hauptsächlich andere
in Bausch und Bogen beschimpfen. Ubi Petrus, ibi ecclesia! Basta!
#31 Benedikt 12:14:41 | Dienstag, 22. November 2005
@ Laurentius2 Und wieder muss ich Ihnen beipflichten. Ich habe das auch schon in anderen Foren Kritikern
der FSSPX entgegengehalten (obwohl ich selber partiell Kritiker der FSSPX bin), dass gerade die, welche
die FSSPX am lautesten kritisieren, meiste selber theologische Leichen im Keller haben, sprich Ansichten,
die der Auffassung der Kirche (und zwar auch der nach dem Konzil) wiedersprechen. Wer zB die Weihe für
Frauen fordert, der soll mir doch nicht mit den vorkonziliaren Lehrauffassungen der FSSPX kommen – er
steht ja selber auf Kriegsfuß mit der „offiziellen“ Lehre. So eine Vorgehensweise ist Pharisäertum Erster
Ordnung.
Hausaufgaben Romulus schrieb: Athansius, überlegen Sie doch mal in die Richtung: Wo würden Sie heute
stehen, wenn Vat 2 Dogmen erlassen hätte: Die Piusleute wären eindeutig draußen. Hätte … wenn …
spielen wir es logisch durch: Wären auf dem V.II Dogmen erlassen worden, gäbe keine der überlieferten
Lehre widersprechenden V.II-Dokumente, weil der hl. Geist den Irrtum verhindert hätte. Folge: es gäbe
keine FSSPX, weil kein Bruch in der Lehre. Sie haben wieder einmal nicht Ihre Hausfaugaben gemacht, Romulus:
Erzbischof Lefebvre war just einer der Bischöfe, die klar und deutlich verlangten, daß man – natürlich
auf Grundlage der vorbereiteten rechtgläubigen Schemata, die dann von den Revolutionären in den Mülleimer
befördert wurden – Dogmen erlassen solle, weil er erkannte, wie schwer die Kirche im Kampf gegen die
Modernisten stand (=Liberalen, =Freimaurer). Er wollte, daß man den hl. Geist anflehe. Doch das Anliegen
des Erzbischofes wurde sehr unsanft abgeschmettert. Jene gerissenen Modernisten wollten es nicht, die
auf den Geist der Welt setzen und Dogmen hassen: die Häretiker, die noch vor dem V.II von der Kirche
verurteilt waren und auf dem V.II „zufällig“ die Zügel in der Hand hielten! Lesen Sie mal Rahners Abscheu
gegen das dogmatischen Konzil von Trient! (Daß hinter dem Räuberunwesen des V.II nicht Menschenhand
steckt, ist offensichtlich. Man erkennt die Handschrift des wahren Urhebers an den faulen Früchten. Es
ist nicht der hl. Geist am Werk.)
V2 und ökumenische Konzilien sind zwei verschiedene Paar Schuhe @ Romulus: Nicht einmal von Erbaulichkeit
kann bei V2 die Rede sein. Ihre Auffassungen von den „dogm. Konstitutionen“ wurden nicht einmal von Paul
VI. (dem Schlechten) geteilt. Einer derselben stellte er aufgrund des dogm. Unsinns darin „interpretierende
Vorbemerkungen“ voran. Daran, dass er dies bei den anderen „dogm. Konst.“ unterlassen hat, kann nicht
auf eine Verbindlichkeit geschlossen werden. Im übrigen ist es unrichtig, Sedisvakantisten das Katholischsein
abzusprechen. Insgesamt sind sie häufig katholischer als die „Halbkonservativen und Papalisten“, die
von ihren falschen Pseudodogmen V2 und NOM nicht lassen wollen. Im übrigen hat Dr. Reggazoni keine sedisv.
Thesen geäußert.
#28 Romulus 10:06:35 | Dienstag, 22. November 2005
@ Athansius Athansius, überlegen Sie doch mal in die Richtung: Wo würden Sie heute stehen, wenn Vat
2 Dogmen erlassen hätte: Die Piusleute wären eindeutig draußen. Ihr haut auf dem Konzil rum wie seinerzeit
die Altkatholiken auf dem Vat. 1. Und wie es mit denen endete, wird es auch mit der Pius Bruderschaft
enden. Das weiß Fellay und deswegen gibt er Hardlinern in der Bruderschaft keine Chance. Er möchte nämlich
mal nicht für die „Traditionell-katholische Kirche“ gerade stehen.
#27 Laurentius2 09:10:46 | Dienstag, 22. November 2005
Frage an die Stimme aus Wien: Sie müssen wohl oder übel – auch nach den wiederholten jüngsten Klarstellungen
aus Rom (s.kreuz.net 17.Nov.05) – die Schismakeule im Schrank lassen. Jetzt reden Sie davon, die Piusleute
seien ja „nicht in voller Gemienschaft“ mit Rom… Ja, Herrschaftszeiten, sind denn etwa die österreichischen
Bischöfe, die vielen irregeleiteten Schäfchen, die nur selten in die Messe finden, die Zig Millionen
von deutschsprachigen Katholiken, welche das Beichtsakrament mißachten und dennoch sakrilegisch zur Kommunion
rennen IN VOLLER GEMEINSCHAFT MIT DER KIRCHE ??? Danke für eine ausführliche und ehrliche Antwort !
#26 Athanasius 09:05:42 | Dienstag, 22. November 2005
Nicht änderlich Das Konzil wollte keine neuen Dogmen definieren, aber seine dogamtischen Konstitutionen
stellen Aussagen des höchsten Lehramtes der katholischen Kirche dar, die das Gewissen des katholischen
Christen, auch der lehrenden, binden und nicht als pastorale Erbaulichkeiten abgetan werden dürfen. Nun
dem Ersten Vatikanum (1869-1870) nach (Denzinger 1792) müssen sowohl die Aussagen des authentischen universellen
sowie des ausserordentlichen [ex cathedra] Magisteriums geglaubt werden als göttlich offenbart. Dazu
gehört dann auch der Syllabus Errorum und Humani Generis. Aber damit steht das Zweite Vatikanum im direkten
Widerspruch. Und sogar der damalige Kardinal Ratzinger sagte: ‘subsistit’ sei etwas anderes als Humani
Generis # 27 u. Gaudium et Spes (u. Dignitatis Humanae) seien direkt Gegensyllabi im Vergleich zu „Quanta
Cura“ (Syllabus errorum) von Papst Pius IX. Die Doktrin habe sich geändert, da es sich „nicht um unfehlbare
Definitionen“ gehandelt habe (bei Pius IX.). Nun, wenn „Quanta Cura“ als Akt des authentischen Magisteriums
nicht unänderlich war, dann ist doch auch sicher das ganze II. Vatikanum nicht als verpflichtend oder
gar „unfehlbar“ aufzulegen. Es geht nicht um göttlich definierte Aussagen. Probleme gibt es schon. Aber
nur durch die Neuigkeiten vom II. Vat. Konzil, denn davor war die Lehre klar. Aber V. II hat die früheren
Aussagen des Magisteriums „annulieren“ wollen. Aber selbst das nicht bindend.
#25 Agiafortuni 07:00:35 | Dienstag, 22. November 2005
zur Bezeichnung obskurer Dr. Regazzoni Im Gegensatz zu Romulus und Sirilo verberge ich mich nicht hinter
ein Psydonym sondern schreibe meinen vollen Namen aus. Dabei haben beiden nichts zu befürchten, denn
sie stehen auf der richtigen Seite
#24 Brandenburgis 00:59:38 | Dienstag, 22. November 2005
@Romulus Selbst wenn ein ehrvergessener Papst oder Konzil eine Unwahrheit als „Dogma“ definiert, hat diese
Unwahrheit keine Wirkung, nicht einmal eine geringste. Dann hören wir auch nicht das Lehramt, sondern
eine völlig andere Stimme sprechen. Es bleibt dabei, die V2-Synode war eine manipulierte Räubersynode
und ich kann nur jedem raten, sich mit diesem falschen Geist nicht infizieren zu lassen.
Kardinal Meisner hätte sich nicht wohl gefühlt, wenn er dem Verkauf des Klosters und der Kirche an die
Piusbruderschaft zugestimmt hätte, habe ich gelesen. Hoffentlich fühlt er sich demnächst im Wohlfühltempel
recht wohl!! Was sind das für sogenannte konservative Hirten???
@ Athanasius Freilich ist eine Dogmatische Konstitution kein Dogma wie die Unbefelckte Empfängnis Mariens
oder Mariä Himmelfahrt. Das weiß ich. Trotzdem käre ich dich und die Leser mal über den Begriff „Dogmatische
Konstitution“ auf: Das Konzil wollte keine neuen Dogmen definieren, aber seine dogamtischen Konstitutionen
stellen Aussagen des höchsten Lehramtes der katholischen Kirche dar, die das Gewissen des katholischen
Christen, auch der lehrenden, binden und nicht als pastorale Erbaulichkeiten abgetan werden dürfen.
#19 Athanasius 23:20:06 | Montag, 21. November 2005
Irrtum eines Neokonservativen Nochmal abgesehen von Ihren übrigen Behauptungen und Verdächtigungen die
mit der Höflichkeit strittig sind. Das ist nur ein Teil der Wahrheit: Zwei Dekrete sind dogamtisch definiert.
Nicht wahr. Zwar handelt es sich um „Dogmatische Konstitutionen“, dennoch wurde Papst Paul VI. u. Johannes
XXIII. nicht die ausserordentliche Potenz des Magisteriums angewendet: es handelt sich nicht um Konstitutionen
mit dem gleichen Wert eines Dogmas, oder vergleichbar mit den Aussagen vom Konzil von Trient, welches
anathemisierte, Glaube definierte und definitiv festlegte. Vaticanum II. war kein Akt des ausserordentlichen
Lehramts nach eigenen Aussagen der Päpste des Konzils selbst. Die Konstitutionen werden „dogmatisch“
genannt, weil sie sich mit Doktrin beschäftigten und nicht – etwa wie Presbyterorum Ordinis – mit Disziplin
oder – wie Gaudium et Spes u. Nostra Aetate – mit sozialpolitischen Positionen. Nicht weil sie gemeint
waren als dogmatisierte Definitionen oder Akte des ausserordentlichen Magisteriums.
Irrtümer der Traditionalisten (1. Teil) @ Sirilo @ Carlo Genau diese Fragen wie du stellte ich mir auch
immer wieder. Und es ist tatsächlich so: Bei den Piusbrüdern liegt tatsächlich ein defizitärer Traditionsbegriff
vor. Das ganze ist dann noch gewürzt mit einem Schuß Sympathie für das Ancien Régime vor 1789, was
in Frankreich, wo ja Lefebvre herstammt und wo die Priesterbruderschaft die meisten Anhänger hat, eine
nicht zu unterschätzende gesellschaftliche Größe darstellt. Letzten Sinn ergibt es nur, wie die Stimme
aus Wien es dankenswerter Weise schon präzise herausfiletiert hat, wenn eine Weltverschwörung im Untergrund
brodelt, denen die Kardinäle seit ca. 40 Jahren en masse anheimfallen. Zu den Einzelheiten: – Dieser
obskure Dr. Regazzoni hier ist Sedisvakantist. Gehört also nicht mal mehr zur Piusbruderschaft. Auf seine
Beiträge sollte kein Katholik eingehen. – Gerne wird von der Priesterbruderschaft ins Felde geführt,
dass das Konzil keine dogmatischen Definitionen erklärt habe und als pastorales konzil revidierbar sei.
Das ist nur ein Teil der Wahrheit: Zwei Dekrete sind dogamtisch definiert. Sind also nicht so einfach
beiseite zu schieben oder rückgängig zu machen. Es geht noch weiter mit meinem Posting…
#17 Agiafortuni 22:50:15 | Montag, 21. November 2005
Zu Kardinal Meissner Haltung zur Piusbruderschaft Für sein Vorgehen bin ich Kardinal Meissner dankbar,
denn damit entblösst sich der konziliare Schwachsinn von selbst, als bekennender Katholike werde ich
nichtsdestoweniger für ihn beten, denn er wird sich eines Tages dafür vor dem ewigen Richter rechtfertigen
müssen. Zu Sirilos Frage: auch ich werde aus der Sache nicht klug, doch ich kann Nichts daran ändern,
dass sowohl Roncalli als auch Montini einen Standpunkt vertraten, der alles andere als einwandfrei ist.
Immerhin hat Kardinal Siri kurz vor seinem Tode Gott um Verzeihung dafür gebeten, dass er selbst nicht
gegen Montini angetreten ist. Bestimmt wäre uns viel Verdruss erspart geblieben.
Wo war der Heilige Geist? Wenn ich die Argumente der FSSPX-Anhänger lese, dann frage ich mich: Wie konnte
es sein, dass der Heilige Geist die Tausende von Konzilsbischöfen und alle Päpste nach Pius XII. in
die Irre gehen ließ und nur den Erzbischof Lefebvre erleuchtete? Und Jesus, der gesagt hat, „Ich bin
bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt“, soll alle mit dem Papst einigen Bischöfe verlassen haben
und nur noch FSSPX&Co. begleiten? Das erscheint mir fantastisch…
Lieber Herr Doktor Ich könnte zum jeden Punkt mit Ihnen diskutieren – ist aber auf dieser Seite nicht
möglich. Ich halte mich deshalb an den Grundsatz: „Ubi Petrus, ibi ecclesia.“ Wo der „jetzige Petrus“
ist, ist für uns, „V2 Christen“ klar. Sie haben dazu 2 Möglichkeiten: 1. Der Nachfolger des Petrus wird
von den bösen V2 Kardinälen in Gefangenschaft gehalten – so dass er das machen muss, was die wollen
(eigentlich eine Theorie, reif für die Seite: www.weltverschwörung.de) oder: 2. aus irgend einem Grund:
es gibt zur Zeit keinen Petrus. Auch diese Meinung ist legitim, aber bitte um Aufrichtigkeit: bekennen
Sie sich öffentlich dazu: Sie sind ein „Sedisvakanitst“. Nun, der jetzige „Petrus“ hat den FSSPX klar
gemacht: ohne der Anerkennung des V2 gibt es keine volle Gemeinschaft mit der Mutter Kirche. Also, Herr
Doktor, bitte wählen Sie: Entweder Punkt 1 (die bösen V2 Kardinälen und Petrus als Geisel) oder Punkt
2 (kein Petrus). Allerdings, bei Punkt 2 bitte auch um die Begründung, wo war der Hl. Geist beim Papstwahl
von Paul VI. – und wieso Er gerade bei diesem Papstwahl auf Urlaub war und bei den anderen Wahlen nicht!
#14 Agiafortuni 20:55:28 | Montag, 21. November 2005
zum Meissner Schwachsinn zur Stimme aus Wien: Die Konzilskirche ist nicht die katholische Kirche, denn
ihre Lehre über den Oekumenismus sowie ihr Kirchenverständnis als Volk Gottes widerspricht demjenigen
der Kirche aller Zeiten. Hinter der Kirche aller Zeiten standen Leute wie Kardinal Kajetan, hl Robert
Bellarmin und viele Andere. Wer steht hinter der Konzilskirche: solche die unter Pius XII Verwarungen
erhielten. Nachstehend das Glaubnensbekenntis der Konzilskirche: ich glaube an Kardinal Bea, den gerissenster
und aller Intrigen mächtigen Altmeister des von ihm geschaffenen und von Johannes XXIII gutgeheissenen
Einheitszirkus, und an Karl Rahner seinen Ordensbruder, unseren Experten am Konzil, geboren zum badisch
Freiburg im Lande Heidegger und daselbst gorss geworden unter dessen Obhut, untergetaucht unter dem dritten
Reich und hat von dort aus gekämpft gegen Scholastiker und andere Irrlehrer, zurückgekommen nach Kriegensende
sitzzet zur Rechten, Kardinal Döpfner, des voristzenden des Deutschen Bischofsrates mit dem er zusammengekommen
ist, der Intelligenz ein Ende zu setzen in der Theologie, ich glaube an sein anonymes Christentum, an
die Profanierung des Priesterberufes, Banalisierung des Kultus und an eine oekumenisch vertretbare Zukunft
des Unglaubens in alle Ewigkeit
Copertino In Aachen dachte der verantwortliche Bischof offenbar anders. Jedenfalls hatte er nichts dagegen,
dass die katholische St. Martinskirche einer frei-evangelischen Denomination verkauft wurde. Das Gleiche
wie bei den Sciethologen: auch diese Freikirche behauptet von sich nicht, sie sei katholisch. Also: keine
„Paralell – Kirche“ wie im Fall der FSSPX.
#12 Copertino 17:42:42 | Montag, 21. November 2005
Keine Parallel-Kirche? In Aachen dachte der verantwortliche Bischof offenbar anders. Jedenfalls hatte
er nichts dagegen, dass die katholische St. Martinskirche einer frei-evangelischen Denomination verkauft
wurde. Eigentlich hätte er doch dieselbe Angst vor einer Parallelkirche haben müssen wie S.E. Kardinal
Meisner in Köln.
Niclaas Sollte der Immobilien-Makler recht haben, ist die Aussage des erzbischöflichen Presseamtes nur
als feige bis schäbig zu bezeichnen. Dem stimme ich zu. Da spielt kaum noch eine Rolle, daß dies die
inhaltlich optimalste Nachnutzung wäre, da die Liegenschaft quasi innerhalb der Familie verbliebe. Bitte
quasi zu betonen. Quasi ist nicht gleich das „Gleiche“ oder „Selbe“ (nach dem neuen „DUDEN“)
Kardinal Meisner muß befürchten, … … daß bei einem Verkauf an die Piusbrüder ihm sein eigener
Laden um die Ohren fliegt. Da spielt kaum noch eine Rolle, daß dies die inhaltlich optimalste Nachnutzung
wäre, da die Liegenschaft quasi innerhalb der Familie verbliebe. Sollte der Immobilien-Makler recht haben,
ist die Aussage des erzbischöflichen Presseamtes nur als feige bis schäbig zu bezeichnen.
Lieber Herr Doktor Die Scienthology behauptet wenigstens nicht von sich, sie sei „katholisch“, in Gegensatz
zur FSSPX – was den Tatsachen widerspricht. Die Röm. Kath. Kirche ist die von Ihnen genannte V2 Kriche.
Und mit dieser Kirche ist die FSSPX nicht in voller gemeinschaft – auch wenn Sie auf dem Kopf stehen.
Sie können es wenden wie Sei wollen: das ist die Lehre der Röm. Kath. Kirche. Keineswegs habe ich die
FSSPX mit der Schiethology gleichgestellt, ich wollte nur zeigen, das ich es einleuchtend finde, wenn
ein Bischof, als Hauptverantwolrtiche für die Verkündigung und Pastorale in einer Teilkirche, auf dem
Gebiet seiner Diözese keine „Paralell – Kichre“ zulässt.
#8 Agiafortuni 16:58:06 | Montag, 21. November 2005
zur Stimme aus Wien Sie machen es sich allzu leicht. Die Piusbruderschaft auf eine Stufe zu stellen mit
der Scientology beweist ein Mangel an Urteilsvermögen. Hat die Priesterbruderschaft ein einziges Dogma
in Frage gestellt oder was noch schlimmer, hat sie jemals versucht es dort zu umgehen, wo man es hätte
anwenden sollen. Der Herr Kardinal möge sich an seine Studienzeit zurückerinnern. Hat er etwa nicht
den Antimodernisteneid abgelegt? An die Ehrlichkeit der Konzilskirche glaube ich nun mal nicht selbst
wenn sie behauptet, zwischen ihr und der katholischen Kirche gäbe es keinen Bruch. Allzu viele Tatsachen
sprechen dagegen.
Wer hat recht? Es ist schon komisch, dass auf dieser Seite, wenn’s notwendig ist, ein Makler eher glaubwürdig
ist, als dem Erzboschof von Köln. Na gut, nehmen wir den Fall, der Makler sagt die Wahrheit, der Erzbischof
lügt. Was glauben sie, meine Herren, wieso wurde der Verkauf der Anlage an die FSSPX unterminiert? Könnte
es vielleicht damit zu tun haben, dass der Hwst. Herr Erzbischof etwas dagegen hat, in einer Pfarre seiner
Diözese eine Paralell – Kirche zu beheimaten, über die er keine Verfügungsgewalt hat? Wenn Sie, meine
Herren, diese Toleranz von Seiten des Hwst. Herrn Erzbischof verlangen, dann begründen Sie bitte, wieso
sollte er nicht zustimmen, diese Anlage den Scienthologen oder irgend einer anderen Sekte oder religiösen
Gemeinschaft zu verkaufen – die vielleicht mehr boten als die FSSPX.
Nicht nur Die Kölner Chefs treten nicht nur regelmässig feige auf –- denke man nur an die Holocaust-Babycaust-Predigt
–- sondern auch unehrlich. Lügen haben kurze Beine. Es wird aber nicht zum Schaden der Piusbrüder sein.
@ … grübel Wenn dem wirklich so ist, dass es an Meisners Ablehnung gescheitert sein soll, dann wundert
es mich, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht einmal selbst beim Erzbistum Köln angefragt
hat. Dann gäbe es zumindest schriftlich belegbare Beweise der Ablehnung und nicht nur die Aussage des
Immobilienmaklers. Oder haben die Redemptoristen einen schriftlichen Beweis des Vetos von Meisner erhalten ?
Das wird ja nicht nur mündlich abgegangen sein.
Für die Ewigkeit Einige innerhalb der Kirche haben offenbar vergessen, dass in der Kirche alles für
die Ewigkeit gebaut, gekauft, errichtet wird. Ewig wird das Trennende zwischen FSSPX und Restkirche nicht
bestehen, weswegen man die offensichtlich sehr schöne Anlage ruhig den Traditionalisten hätte verkaufen
können. Das ist jedenfalls besser – wie unten schon angemerkt – als daraus einen Wellness-„Tempel“ zu
machen. Eigentlich ist das ein logischer Schluss, aber da haperts öfter im Land des organisierten Selbstbetrugs.
#3 Agiafortuni 16:04:01 | Montag, 21. November 2005
Zum verweigerten Verkauf So lange man es in Kreisen der Konzilskirche vorzieht, eine Kirche profanieren
zu lassen anstatt sie einer Gemeinschaft zu übergeben, die Gott darin verherrlicht hätte, ist man ausserhalb
der Konzilsgemeinschaft besser aufgehoben. Man kann nur beten, die konziliare Hierarchie möge bald von
ihren verheerenden Wahnvorstellungen befreit werden.
Schande! Wirklich eine Schande, dass man in der heutigen Zeit einem Immobilienmakler eher glauben muß
als dem Pressesprecher eines Kardinals der Heiligen Kirche. Scheinbar eine reine Schikane gegen die FSSPX.
Der einzige Trost ist der Gedanke, dass eines schönen Tages, nachdem die 68er in der Kirche abgedankt
haben, der Seligsprechnung Marcel Lefebvres nichts mehr im Wege steht.