Kirchenverkauf
‘kreuz.net’ Bericht bestätigt – Kardinal dementiert
Das Presseamt der Erzdiözese Köln widersprach Berichten, wonach der Verkauf eines bei Bonn gelegenen Redemptoristenklosters an die Priesterbruderschaft Pius X. am Veto Kardinal Meisners gescheitert sei.
(kreuz.net, Köln) Der Pressesprecher der Erzdiözese Köln, Dr. Manfred Becker-Huberti, erklärte kürzlich zum jüngsten Verkauf des Redemptoristenklosters Geistingen:

„Das Kloster und die Kirche in Geistingen befinden sich ausschließlich im Besitz der Redemptoristen. Der Erzbischof von Köln war als Diözesanbischof nur mit der Frage befaßt, ob die Kirche profaniert werden darf. An wen die Kirche dann eventuell verkauft wird, ist keine Materie des Erzbischofs. Insofern kann der Erzbischof den Verkauf an bestimmte Interessenten überhaupt nicht verbieten.“

Die von den Lefebvristen mit den Verkaufsverhandlungen beauftragte lokale Immobilien-Firma widersprach der Darstellung des Presseamtes der Erzdiözese mit Nachdruck.

Auf eine Anfrage von ‘kreuz.net’ antwortete der Immobilien-Makler, daß über den Verkauf des Kloster Geistingen – der ehemaligen philosophisch-theologischen Hochschule des Redemptoristenordens in Deutschland – über viele Jahre Gespräche geführt worden seien.

„Die Priesterbruderschaft St. Pius X. zeigte schon Ende der 90er Jahre Interesse an dem Gebäude und an der großartigen Kirche“, erklärte der Makler: Doch die Verhandlungen hätten zu keinem Ziel geführt:

„Im Jahr 2004 wurden wir“ – so der Makler – „informiert, daß die Provinzleitung der Redemptoristen mit Kardinal Meisner Rücksprache gehalten habe.“

Die Immobilienfirma wurde in den Gesprächen mit der Ordensvertretung informiert, daß Kardinal Meisner mit dem Fall befaßt gewesen sei und als Erzbischof sein Veto eingelegt habe.

Darauf erklärten die Redemptoristen, daß man sich gegen den Widerstand des Erzbischofs nicht in der Lage sehe, die Gebäude und die Kirche den Traditionalisten zu verkaufen.

Deshalb habe sich der Orden genötigt gesehen, die Verhandlungen mit der Priesterbruderschaft abzubrechen:

„Ob hier formaljuristisch oder moralisch auf die Provinz der Redemptoristen eingewirkt wurde, entzieht sich unserer Kenntnis.“

Die Immobilienfirma erklärte, daß sie nur die ihr gegenüber gemachten Aussagen wiedergeben könne. In diesem Sinne sei die Stellungnahme des Erzbistums überraschend.

„Vielleicht ist man im erzbischöflichen Presseamt um Schadensbegrenzung bemüht“, erklärte der Makler weiter:

„Die Empörung bei der örtlichen Bevölkerung über die bald stattfindende Umwandlung der Kirche in einen Wellness-Tempel ist groß. Wäre der Verkauf an eine andere religiöse Gemeinschaft nicht gescheitert, dann müßte die Profanisierung des Klosters jetzt nicht bedauert werden.“

Nach Informationen, die ‘kreuz.net’ vorliegen, wurde Papst Benedikt XVI. im September von einem Redemptoristen des Kloster Geistingen persönlich auf den jüngsten Verkauf der Anlage an einen indischen Geschäftsmann und den Umbau der Klosterkirche in eine Badeanlage angesprochen.

Der ehemalige Theologieprofessor Joseph Ratzinger besitzt eine persönliche Beziehung zum Kloster Geistingen, das er in seiner Autobiographie sogar zweimal erwähnt.

Der Pontifex habe sein Bedauern über die Schließung und den Verkauf des Hauses ausgedrückt, aber zugleich festgehalten, daß er dagegen nichts unternehmen könne.
      
35 Lesermeinungen
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#35   Jörg Guttenberger, Köln   15:08:16 | Mittwoch, 8. März 2006
Kloster Geistingen
Wegen Schließung des Klosters Geistingen bekam ich aufgrund einer privaten Anfrage – kurz zusammengefaßt -folgende Antwort:
Die Pius-X-Brüder haben bisher kein Kaufgesuch eingereicht. Etwa 1999 wurde diese Frage von einer hennefer Traditionalistenfamilie in Öffentlichkeit gebracht. Darauf bekam der Orden eine Anfrage der Gruppe (Absicht zur Errichtung eines Jungengymnasiums). Diese Anfrage wurde im Sinne einer Möglichkeit eines solchen Verkaufs an die Pius-X-Gruppe beantwortet, es sei aber die Zustimmung des Kölner Erzbischofs notwendig. Daraufhin hat sich die Gruppe nicht mehr gemeldet. Damit stimmt das Dementi von Herrn Kardinal Meisner!
Wie zu erfahren ist, befinden sich die Schulen der Pius-X-Brüder entgegen eigener Behauptung im Abwind: Die Schülerzahl vom Gymnasium in Diestede sei z. B. von 120 auf 90 zurückgegangen. Die Herz-Jesu-Realschule wird – kreuznetbekannt – möglicherweise wegen Prolemen mit der Schulaufsicht geschlossen.
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#34   Marcel   15:31:30 | Dienstag, 22. November 2005
Die gerade Linie des Erzbischof Lefebvre
Romulus schrieb: Das weiß Fellay und deswegen gibt er Hardlinern in der Bruderschaft keine Chance.
Ich bekomme schon noch heraus, was Sie gestochen hat. :-) Waren meine Worte es? Dann versuchen Sie es doch mit dem Original anstatt mir laienhaftem Stümper: mit dem Erzbischof Lefebvre.
Wieder konstruieren Sie nicht existente Konflikte.
Als Maßstab in der FSSPX gilt jener des Gründers, Erzbischof Lefebvre, und dessen Maßstab war der der hl. überlieferten Lehre und der sie hochhaltenden Päpste. Wahrlich, der Erzbischof ist „nur“ ein Echo der vorkonziliaren Päpste. In Anführungszeichen, denn obwohl es eine Selbstverständlichkeit für jeden Apostel sein müßte – denn wir Katholiken haben alles aus der apostolischen Überlieferung der Mutter Kirche erhalten –, ist es momentan die Ausnahme.
Mit jedem Text, den man vom Erzbischof studiert, wird einem die Sache mit dem „Echo“ klarer. Wenn man lesen und denken kann und die nichtige Schismakeule erkennt.
Um zu Bischof Fellay zu kommen: ich habe schon viel von ihm gelesen und halte ihn für einen hervorragenden Weihbischof und würdigen Vertreter des Erzbischofs.
Zeigen Sie Freund von „Insidern“ doch auf, wieso er kein „Hardliner“ sei, während andere der FSSPX es seien? Wo also genau brechen die angeblichen „Hardliner“ mit dem, was Erzbischof Lefebvre anfing?
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#33   Peccator   13:47:30 | Dienstag, 22. November 2005
Pius X
Verehrter Romulus, ohne eine Apologie der Pius-Bruderschaft zu betreiben nur soviel: Vielleicht lesen Sie einmal die Enzyklika des Hl. Pius X „Pascendi Dominici Gregis“. Sollten Sie diesem Rat ernsthaft folgen, so werden Sie zu der Einsicht gelangen, daß sich dieser Heilige nicht wegen der Pius-Bruderschaft im Grabe dreht – wenn auch nicht alle Freunde der Bruderschaft immer den richtigen Ton treffen –, sondern wegen Vaticanum II.
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#32   Romulus   13:21:29 | Dienstag, 22. November 2005
Hierzu hat sich noch niemand geäußert
Ihr haut auf dem Konzil rum wie seinerzeit die Altkatholiken auf dem Vat. 1. Und wie es mit denen endete, wird es auch mit der Pius Bruderschaft enden. Das weiß Fellay und deswegen gibt er Hardlinern in der Bruderschaft keine Chance. Er möchte nämlich mal nicht für die „Traditionell-katholische Kirche“ gerade stehen.
Da hab ich natürlich noch keine Pius – Apologie bekommen. Pius X. dreht sich im Grabe rum, dass er seinen Namen für die Leute geben muss, die hauptsächlich andere in Bausch und Bogen beschimpfen. Ubi Petrus, ibi ecclesia! Basta!
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#31   Benedikt   12:14:41 | Dienstag, 22. November 2005
@ Laurentius2
Und wieder muss ich Ihnen beipflichten. Ich habe das auch schon in anderen Foren Kritikern der FSSPX entgegengehalten (obwohl ich selber partiell Kritiker der FSSPX bin), dass gerade die, welche die FSSPX am lautesten kritisieren, meiste selber theologische Leichen im Keller haben, sprich Ansichten, die der Auffassung der Kirche (und zwar auch der nach dem Konzil) wiedersprechen. Wer zB die Weihe für Frauen fordert, der soll mir doch nicht mit den vorkonziliaren Lehrauffassungen der FSSPX kommen – er steht ja selber auf Kriegsfuß mit der „offiziellen“ Lehre. So eine Vorgehensweise ist Pharisäertum Erster Ordnung.
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#30   Marcel   12:12:55 | Dienstag, 22. November 2005
Hausaufgaben
Romulus schrieb: Athansius, überlegen Sie doch mal in die Richtung: Wo würden Sie heute stehen, wenn Vat 2 Dogmen erlassen hätte: Die Piusleute wären eindeutig draußen.
Hätte … wenn … spielen wir es logisch durch:
Wären auf dem V.II Dogmen erlassen worden, gäbe keine der überlieferten Lehre widersprechenden V.II-Dokumente, weil der hl. Geist den Irrtum verhindert hätte. Folge: es gäbe keine FSSPX, weil kein Bruch in der Lehre.
Sie haben wieder einmal nicht Ihre Hausfaugaben gemacht, Romulus: Erzbischof Lefebvre war just einer der Bischöfe, die klar und deutlich verlangten, daß man – natürlich auf Grundlage der vorbereiteten rechtgläubigen Schemata, die dann von den Revolutionären in den Mülleimer befördert wurden – Dogmen erlassen solle, weil er erkannte, wie schwer die Kirche im Kampf gegen die Modernisten stand (=Liberalen, =Freimaurer). Er wollte, daß man den hl. Geist anflehe.
Doch das Anliegen des Erzbischofes wurde sehr unsanft abgeschmettert.
Jene gerissenen Modernisten wollten es nicht, die auf den Geist der Welt setzen und Dogmen hassen: die Häretiker, die noch vor dem V.II von der Kirche verurteilt waren und auf dem V.II „zufällig“ die Zügel in der Hand hielten! Lesen Sie mal Rahners Abscheu gegen das dogmatischen Konzil von Trient!
(Daß hinter dem Räuberunwesen des V.II nicht Menschenhand steckt, ist offensichtlich. Man erkennt die Handschrift des wahren Urhebers an den faulen Früchten. Es ist nicht der hl. Geist am Werk.)
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#29   Stimme aus dem Tradiland   11:32:33 | Dienstag, 22. November 2005
V2 und ökumenische Konzilien sind zwei verschiedene Paar Schuhe
@ Romulus: Nicht einmal von Erbaulichkeit kann bei V2 die Rede sein. Ihre Auffassungen von den „dogm. Konstitutionen“ wurden nicht einmal von Paul VI. (dem Schlechten) geteilt. Einer derselben stellte er aufgrund des dogm. Unsinns darin „interpretierende Vorbemerkungen“ voran. Daran, dass er dies bei den anderen „dogm. Konst.“ unterlassen hat, kann nicht auf eine Verbindlichkeit geschlossen werden.
Im übrigen ist es unrichtig, Sedisvakantisten das Katholischsein abzusprechen. Insgesamt sind sie häufig katholischer als die „Halbkonservativen und Papalisten“, die von ihren falschen Pseudodogmen V2 und NOM nicht lassen wollen. Im übrigen hat Dr. Reggazoni keine sedisv. Thesen geäußert.
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#28   Romulus   10:06:35 | Dienstag, 22. November 2005
@ Athansius
Athansius, überlegen Sie doch mal in die Richtung: Wo würden Sie heute stehen, wenn Vat 2 Dogmen erlassen hätte: Die Piusleute wären eindeutig draußen. Ihr haut auf dem Konzil rum wie seinerzeit die Altkatholiken auf dem Vat. 1. Und wie es mit denen endete, wird es auch mit der Pius Bruderschaft enden. Das weiß Fellay und deswegen gibt er Hardlinern in der Bruderschaft keine Chance. Er möchte nämlich mal nicht für die „Traditionell-katholische Kirche“ gerade stehen.
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#27   Laurentius2   09:10:46 | Dienstag, 22. November 2005
Frage an die Stimme aus Wien:
Sie müssen wohl oder übel – auch nach den wiederholten jüngsten Klarstellungen aus Rom (s.kreuz.net 17.Nov.05) – die Schismakeule im Schrank lassen. Jetzt reden Sie davon, die Piusleute seien ja „nicht in voller Gemienschaft“ mit Rom… Ja, Herrschaftszeiten, sind denn etwa die österreichischen Bischöfe, die vielen irregeleiteten Schäfchen, die nur selten in die Messe finden, die Zig Millionen von deutschsprachigen Katholiken, welche das Beichtsakrament mißachten und dennoch sakrilegisch zur Kommunion rennen IN VOLLER GEMEINSCHAFT MIT DER KIRCHE ???
Danke für eine ausführliche und ehrliche Antwort !
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#26   Athanasius   09:05:42 | Dienstag, 22. November 2005
Nicht änderlich
Das Konzil wollte keine neuen Dogmen definieren, aber seine dogamtischen Konstitutionen stellen Aussagen des höchsten Lehramtes der katholischen Kirche dar, die das Gewissen des katholischen Christen, auch der lehrenden, binden und nicht als pastorale Erbaulichkeiten abgetan werden dürfen.
Nun dem Ersten Vatikanum (1869-1870) nach (Denzinger 1792) müssen sowohl die Aussagen des authentischen universellen sowie des ausserordentlichen [ex cathedra] Magisteriums geglaubt werden als göttlich offenbart.
Dazu gehört dann auch der Syllabus Errorum und Humani Generis. Aber damit steht das Zweite Vatikanum im direkten Widerspruch. Und sogar der damalige Kardinal Ratzinger sagte: ‘subsistit’ sei etwas anderes als Humani Generis # 27 u. Gaudium et Spes (u. Dignitatis Humanae) seien direkt Gegensyllabi im Vergleich zu „Quanta Cura“ (Syllabus errorum) von Papst Pius IX. Die Doktrin habe sich geändert, da es sich „nicht um unfehlbare Definitionen“ gehandelt habe (bei Pius IX.). Nun, wenn „Quanta Cura“ als Akt des authentischen Magisteriums nicht unänderlich war, dann ist doch auch sicher das ganze II. Vatikanum nicht als verpflichtend oder gar „unfehlbar“ aufzulegen. Es geht nicht um göttlich definierte Aussagen.
Probleme gibt es schon. Aber nur durch die Neuigkeiten vom II. Vat. Konzil, denn davor war die Lehre klar. Aber V. II hat die früheren Aussagen des Magisteriums „annulieren“ wollen. Aber selbst das nicht bindend.
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#25   Agiafortuni   07:00:35 | Dienstag, 22. November 2005
zur Bezeichnung obskurer Dr. Regazzoni
Im Gegensatz zu Romulus und Sirilo verberge ich mich nicht hinter ein Psydonym sondern schreibe meinen vollen Namen aus. Dabei haben beiden nichts zu befürchten, denn sie stehen auf der richtigen Seite
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#24   Brandenburgis   00:59:38 | Dienstag, 22. November 2005
@Romulus
Selbst wenn ein ehrvergessener Papst oder Konzil eine Unwahrheit als „Dogma“ definiert, hat diese Unwahrheit keine Wirkung, nicht einmal eine geringste. Dann hören wir auch nicht das Lehramt, sondern eine völlig andere Stimme sprechen.
Es bleibt dabei, die V2-Synode war eine manipulierte Räubersynode und ich kann nur jedem raten, sich mit diesem falschen Geist nicht infizieren zu lassen.
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#23   Agiafortuni   00:20:51 | Dienstag, 22. November 2005
Kardinal Meisner
lieber einen Wohlfühltempel als die Piusbruderschaft, für die Konzilskirche bezeichnend.
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#22   clemens   23:50:37 | Montag, 21. November 2005
Kardinal Meisner
hätte sich nicht wohl gefühlt, wenn er dem Verkauf des Klosters und der Kirche an die Piusbruderschaft zugestimmt hätte, habe ich gelesen. Hoffentlich fühlt er sich demnächst im Wohlfühltempel recht wohl!!
Was sind das für sogenannte konservative Hirten???
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#21   Romulus   23:31:01 | Montag, 21. November 2005
@ Athanasius
Freilich ist eine Dogmatische Konstitution kein Dogma wie die Unbefelckte Empfängnis Mariens oder Mariä Himmelfahrt. Das weiß ich. Trotzdem käre ich dich und die Leser mal über den Begriff „Dogmatische Konstitution“ auf:
Das Konzil wollte keine neuen Dogmen definieren, aber seine dogamtischen Konstitutionen stellen Aussagen des höchsten Lehramtes der katholischen Kirche dar, die das Gewissen des katholischen Christen, auch der lehrenden, binden und nicht als pastorale Erbaulichkeiten abgetan werden dürfen.
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#20   Gotthard   23:21:51 | Montag, 21. November 2005
@Dr. Carlo Regazzoni:
lasset uns beten, dass aller Verdruss durch dich den Christen und der Kirche erspart bleibt.
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#19   Athanasius   23:20:06 | Montag, 21. November 2005
Irrtum eines Neokonservativen
Nochmal abgesehen von Ihren übrigen Behauptungen und Verdächtigungen die mit der Höflichkeit strittig sind.
Das ist nur ein Teil der Wahrheit: Zwei Dekrete sind dogamtisch definiert.
Nicht wahr. Zwar handelt es sich um „Dogmatische Konstitutionen“, dennoch wurde Papst Paul VI. u. Johannes XXIII. nicht die ausserordentliche Potenz des Magisteriums angewendet: es handelt sich nicht um Konstitutionen mit dem gleichen Wert eines Dogmas, oder vergleichbar mit den Aussagen vom Konzil von Trient, welches anathemisierte, Glaube definierte und definitiv festlegte. Vaticanum II. war kein Akt des ausserordentlichen Lehramts nach eigenen Aussagen der Päpste des Konzils selbst.
Die Konstitutionen werden „dogmatisch“ genannt, weil sie sich mit Doktrin beschäftigten und nicht – etwa wie Presbyterorum Ordinis – mit Disziplin oder – wie Gaudium et Spes u. Nostra Aetate – mit sozialpolitischen Positionen. Nicht weil sie gemeint waren als dogmatisierte Definitionen oder Akte des ausserordentlichen Magisteriums.
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#18   Romulus   23:14:58 | Montag, 21. November 2005
Irrtümer der Traditionalisten (1. Teil)
@ Sirilo @ Carlo
Genau diese Fragen wie du stellte ich mir auch immer wieder. Und es ist tatsächlich so: Bei den Piusbrüdern liegt tatsächlich ein defizitärer Traditionsbegriff vor. Das ganze ist dann noch gewürzt mit einem Schuß Sympathie für das Ancien Régime vor 1789, was in Frankreich, wo ja Lefebvre herstammt und wo die Priesterbruderschaft die meisten Anhänger hat, eine nicht zu unterschätzende gesellschaftliche Größe darstellt. Letzten Sinn ergibt es nur, wie die Stimme aus Wien es dankenswerter Weise schon präzise herausfiletiert hat, wenn eine Weltverschwörung im Untergrund brodelt, denen die Kardinäle seit ca. 40 Jahren en masse anheimfallen.
Zu den Einzelheiten:
– Dieser obskure Dr. Regazzoni hier ist Sedisvakantist. Gehört also nicht mal mehr zur Piusbruderschaft. Auf seine Beiträge sollte kein Katholik eingehen.
– Gerne wird von der Priesterbruderschaft ins Felde geführt, dass das Konzil keine dogmatischen Definitionen erklärt habe und als pastorales konzil revidierbar sei. Das ist nur ein Teil der Wahrheit: Zwei Dekrete sind dogamtisch definiert. Sind also nicht so einfach beiseite zu schieben oder rückgängig zu machen.
Es geht noch weiter mit meinem Posting…
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#17   Agiafortuni   22:50:15 | Montag, 21. November 2005
Zu Kardinal Meissner Haltung zur Piusbruderschaft
Für sein Vorgehen bin ich Kardinal Meissner dankbar, denn damit entblösst sich der konziliare Schwachsinn von selbst, als bekennender Katholike werde ich nichtsdestoweniger für ihn beten, denn er wird sich eines Tages dafür vor dem ewigen Richter rechtfertigen müssen.
Zu Sirilos Frage: auch ich werde aus der Sache nicht klug, doch ich kann Nichts daran ändern, dass sowohl Roncalli als auch Montini einen Standpunkt vertraten, der alles andere als einwandfrei ist. Immerhin hat Kardinal Siri kurz vor seinem Tode Gott um Verzeihung dafür gebeten, dass er selbst nicht gegen Montini angetreten ist. Bestimmt wäre uns viel Verdruss erspart geblieben.
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#16   Sirilo   21:40:20 | Montag, 21. November 2005
Wo war der Heilige Geist?
Wenn ich die Argumente der FSSPX-Anhänger lese, dann frage ich mich: Wie konnte es sein, dass der Heilige Geist die Tausende von Konzilsbischöfen und alle Päpste nach Pius XII. in die Irre gehen ließ und nur den Erzbischof Lefebvre erleuchtete? Und Jesus, der gesagt hat, „Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt“, soll alle mit dem Papst einigen Bischöfe verlassen haben und nur noch FSSPX&Co. begleiten? Das erscheint mir fantastisch…
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#15   Stimme aus Wien   21:25:53 | Montag, 21. November 2005
Lieber Herr Doktor
Ich könnte zum jeden Punkt mit Ihnen diskutieren – ist aber auf dieser Seite nicht möglich. Ich halte mich deshalb an den Grundsatz: „Ubi Petrus, ibi ecclesia.“
Wo der „jetzige Petrus“ ist, ist für uns, „V2 Christen“ klar.
Sie haben dazu 2 Möglichkeiten:
1. Der Nachfolger des Petrus wird von den bösen V2 Kardinälen in Gefangenschaft gehalten – so dass er das machen muss, was die wollen (eigentlich eine Theorie, reif für die Seite: www.weltverschwörung.de) oder:
2. aus irgend einem Grund: es gibt zur Zeit keinen Petrus. Auch diese Meinung ist legitim, aber bitte um Aufrichtigkeit: bekennen Sie sich öffentlich dazu: Sie sind ein „Sedisvakanitst“.
Nun, der jetzige „Petrus“ hat den FSSPX klar gemacht: ohne der Anerkennung des V2 gibt es keine volle Gemeinschaft mit der Mutter Kirche.
Also, Herr Doktor, bitte wählen Sie: Entweder Punkt 1 (die bösen V2 Kardinälen und Petrus als Geisel) oder Punkt 2 (kein Petrus).
Allerdings, bei Punkt 2 bitte auch um die Begründung, wo war der Hl. Geist beim Papstwahl von Paul VI. – und wieso Er gerade bei diesem Papstwahl auf Urlaub war und bei den anderen Wahlen nicht!
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#14   Agiafortuni   20:55:28 | Montag, 21. November 2005
zum Meissner Schwachsinn
zur Stimme aus Wien: Die Konzilskirche ist nicht die katholische Kirche, denn ihre Lehre über den Oekumenismus sowie ihr Kirchenverständnis als Volk Gottes widerspricht demjenigen der Kirche aller Zeiten. Hinter der Kirche aller Zeiten standen Leute wie Kardinal Kajetan, hl Robert Bellarmin und viele Andere. Wer steht hinter der Konzilskirche: solche die unter Pius XII Verwarungen erhielten. Nachstehend das Glaubnensbekenntis der Konzilskirche:
ich glaube an Kardinal Bea, den gerissenster und aller Intrigen mächtigen Altmeister des von ihm geschaffenen und von Johannes XXIII gutgeheissenen Einheitszirkus, und an Karl Rahner seinen Ordensbruder, unseren Experten am Konzil, geboren zum badisch Freiburg im Lande Heidegger und daselbst gorss geworden unter dessen Obhut, untergetaucht unter dem dritten Reich und hat von dort aus gekämpft gegen Scholastiker und andere Irrlehrer, zurückgekommen nach Kriegensende sitzzet zur Rechten, Kardinal Döpfner, des voristzenden des Deutschen Bischofsrates mit dem er zusammengekommen ist, der Intelligenz ein Ende zu setzen in der Theologie, ich glaube an sein anonymes Christentum, an die Profanierung des Priesterberufes, Banalisierung des Kultus und an eine oekumenisch vertretbare Zukunft des Unglaubens in alle Ewigkeit
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#13   Stimme aus Wien   18:30:51 | Montag, 21. November 2005
Copertino
In Aachen dachte der verantwortliche Bischof offenbar anders. Jedenfalls hatte er nichts dagegen, dass die katholische St. Martinskirche einer frei-evangelischen Denomination verkauft wurde.
Das Gleiche wie bei den Sciethologen: auch diese Freikirche behauptet von sich nicht, sie sei katholisch. Also: keine „Paralell – Kirche“ wie im Fall der FSSPX.
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#12   Copertino   17:42:42 | Montag, 21. November 2005
Keine Parallel-Kirche?
In Aachen dachte der verantwortliche Bischof offenbar anders. Jedenfalls hatte er nichts dagegen, dass die katholische St. Martinskirche einer frei-evangelischen Denomination verkauft wurde. Eigentlich hätte er doch dieselbe Angst vor einer Parallelkirche haben müssen wie S.E. Kardinal Meisner in Köln.
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#11   Stimme aus Wien   17:42:05 | Montag, 21. November 2005
Niclaas
Sollte der Immobilien-Makler recht haben, ist die Aussage des erzbischöflichen Presseamtes nur als feige bis schäbig zu bezeichnen.
Dem stimme ich zu.
Da spielt kaum noch eine Rolle, daß dies die inhaltlich optimalste Nachnutzung wäre, da die Liegenschaft quasi innerhalb der Familie verbliebe.
Bitte quasi zu betonen. Quasi ist nicht gleich das „Gleiche“ oder „Selbe“ (nach dem neuen „DUDEN“)
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#10   Niclaas   17:33:52 | Montag, 21. November 2005
Kardinal Meisner muß befürchten, …
… daß bei einem Verkauf an die Piusbrüder ihm sein eigener Laden um die Ohren fliegt. Da spielt kaum noch eine Rolle, daß dies die inhaltlich optimalste Nachnutzung wäre, da die Liegenschaft quasi innerhalb der Familie verbliebe.
Sollte der Immobilien-Makler recht haben, ist die Aussage des erzbischöflichen Presseamtes nur als feige bis schäbig zu bezeichnen.
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#9   Stimme aus Wien   17:16:50 | Montag, 21. November 2005
Lieber Herr Doktor
Die Scienthology behauptet wenigstens nicht von sich, sie sei „katholisch“, in Gegensatz zur FSSPX – was den Tatsachen widerspricht. Die Röm. Kath. Kirche ist die von Ihnen genannte V2 Kriche. Und mit dieser Kirche ist die FSSPX nicht in voller gemeinschaft – auch wenn Sie auf dem Kopf stehen. Sie können es wenden wie Sei wollen: das ist die Lehre der Röm. Kath. Kirche.
Keineswegs habe ich die FSSPX mit der Schiethology gleichgestellt, ich wollte nur zeigen, das ich es einleuchtend finde, wenn ein Bischof, als Hauptverantwolrtiche für die Verkündigung und Pastorale in einer Teilkirche, auf dem Gebiet seiner Diözese keine „Paralell – Kichre“ zulässt.
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#8   Agiafortuni   16:58:06 | Montag, 21. November 2005
zur Stimme aus Wien
Sie machen es sich allzu leicht. Die Piusbruderschaft auf eine Stufe zu stellen mit der Scientology beweist ein Mangel an Urteilsvermögen. Hat die Priesterbruderschaft ein einziges Dogma in Frage gestellt oder was noch schlimmer, hat sie jemals versucht es dort zu umgehen, wo man es hätte anwenden sollen. Der Herr Kardinal möge sich an seine Studienzeit zurückerinnern. Hat er etwa nicht den Antimodernisteneid abgelegt? An die Ehrlichkeit der Konzilskirche glaube ich nun mal nicht selbst wenn sie behauptet, zwischen ihr und der katholischen Kirche gäbe es keinen Bruch. Allzu viele Tatsachen sprechen dagegen.
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#7   Stimme aus Wien   16:43:49 | Montag, 21. November 2005
Wer hat recht?
Es ist schon komisch, dass auf dieser Seite, wenn’s notwendig ist, ein Makler eher glaubwürdig ist, als dem Erzboschof von Köln.
Na gut, nehmen wir den Fall, der Makler sagt die Wahrheit, der Erzbischof lügt.
Was glauben sie, meine Herren, wieso wurde der Verkauf der Anlage an die FSSPX unterminiert?
Könnte es vielleicht damit zu tun haben, dass der Hwst. Herr Erzbischof etwas dagegen hat, in einer Pfarre seiner Diözese eine Paralell – Kirche zu beheimaten, über die er keine Verfügungsgewalt hat?
Wenn Sie, meine Herren, diese Toleranz von Seiten des Hwst. Herrn Erzbischof verlangen, dann begründen Sie bitte, wieso sollte er nicht zustimmen, diese Anlage den Scienthologen oder irgend einer anderen Sekte oder religiösen Gemeinschaft zu verkaufen – die vielleicht mehr boten als die FSSPX.
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#6   Ignatius   16:41:02 | Montag, 21. November 2005
Nicht nur
Die Kölner Chefs treten nicht nur regelmässig feige auf –- denke man nur an die Holocaust-Babycaust-Predigt –- sondern auch unehrlich.
Lügen haben kurze Beine.
Es wird aber nicht zum Schaden der Piusbrüder sein.
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#5   Le Trot   16:33:58 | Montag, 21. November 2005
@ … grübel
Wenn dem wirklich so ist, dass es an Meisners Ablehnung gescheitert sein soll, dann wundert es mich, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht einmal selbst beim Erzbistum Köln angefragt hat. Dann gäbe es zumindest schriftlich belegbare Beweise der Ablehnung und nicht nur die Aussage des Immobilienmaklers.
Oder haben die Redemptoristen einen schriftlichen Beweis des Vetos von Meisner erhalten ? Das wird ja nicht nur mündlich abgegangen sein.
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#4   Benedikt   16:22:25 | Montag, 21. November 2005
Für die Ewigkeit
Einige innerhalb der Kirche haben offenbar vergessen, dass in der Kirche alles für die Ewigkeit gebaut, gekauft, errichtet wird. Ewig wird das Trennende zwischen FSSPX und Restkirche nicht bestehen, weswegen man die offensichtlich sehr schöne Anlage ruhig den Traditionalisten hätte verkaufen können. Das ist jedenfalls besser – wie unten schon angemerkt – als daraus einen Wellness-„Tempel“ zu machen. Eigentlich ist das ein logischer Schluss, aber da haperts öfter im Land des organisierten Selbstbetrugs.
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#3   Agiafortuni   16:04:01 | Montag, 21. November 2005
Zum verweigerten Verkauf
So lange man es in Kreisen der Konzilskirche vorzieht, eine Kirche profanieren zu lassen anstatt sie einer Gemeinschaft zu übergeben, die Gott darin verherrlicht hätte, ist man ausserhalb der Konzilsgemeinschaft besser aufgehoben. Man kann nur beten, die konziliare Hierarchie möge bald von ihren verheerenden Wahnvorstellungen befreit werden.
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#2   chancel_screen   15:47:37 | Montag, 21. November 2005
Schande!
Wirklich eine Schande, dass man in der heutigen Zeit einem Immobilienmakler eher glauben muß als dem Pressesprecher eines Kardinals der Heiligen Kirche. Scheinbar eine reine Schikane gegen die FSSPX. Der einzige Trost ist der Gedanke, dass eines schönen Tages, nachdem die 68er in der Kirche abgedankt haben, der Seligsprechnung Marcel Lefebvres nichts mehr im Wege steht.
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#1   Sulpicius   15:39:23 | Montag, 21. November 2005
Ach ja,…
… mir ist auch nicht wohl!
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