Kinderschlachtung
19. November 2005: Ein dunkler Tag in meinem Leben
„Vorsicht, Herr Humer!“, ruft mir ein Billeteur zu. Fast wäre ich in eine Blutlache getreten. Ein ständiger Summerton verbreitet im Haus eine geisterhafte Stimmung. Von Pornojäger Martin Humer, Waizenkirchen in Oberösterreich.
(kreuz.net, Waizenkirchen) Es riecht nach Blut. Es stinkt nach rohem Fleisch, Kot und Eingeweiden. Ein widerliches Gemisch von Gerüchen wie bei einem schlampigen Metzger.

Ein paar Wichtigtuer – Angestellte des Burgtheaters – entdecken meine Anwesenheit. Sie fordern mich auf, das Haus unverzüglich zu verlassen.

Eben wird ein nackter Mann vor den Haupteingang des Burgtheaters getragen. Er ist auf ein Holzgestell geschnallt, in der Form eines Kreuzes, die Augen verbunden.

Kinder spielen um das Haus. Ein Bub fragt seine Mutter: „Mama, ist das ein echter oder ist der aus Plastik?“

Ich gehe um die Ecke. Dort bereitet eine andere Gruppe ihren Auftritt vor.

Eine junge Frau liegt nackt auf einer Bahre. Auf ihr liegen Gedärme und Blut. Das dumme Geschöpf zittert vor Kälte. Die blutbeschmierten Leichenträger stehen wortlos um sie herum.

Plötzlich der Befehl: „Auf“.

Das Gestell wird hochgehoben. Blut und Fäkalien fallen zu Boden. Die Tür geht auf. Die Narren ziehen ins Burgtheater ein, wo sie der große Blutorgienmeister auf der Bühne erwartet.

Männer mit Lanzen prozessieren hinterher.

Ich schreie so laut ich kann: „Und das 60 Jahre nach Auschwitz, ihr Narren!“

Die ‘Christlich-Soziale- Arbeitsgemeinschaft’ meldete bei der Wiener Polizeidirektion eine Demonstration gegen dieses närrische Spektakel an.

Der gewünschte und auch sinnvolle Ort für diese Demonstration war ein Platz neben dem Eingang zum Burgtheater.

Doch die Wiener Polizei verbannt uns hinter das Gebäude, in die Löwelgasse mit starkem Autoverkehr. Der Tankstellenpächter erbarmt sich unser und gibt uns für die Demonstration einen Standort.

Lautsprecher werden uns zunächst verboten, dann doch erlaubt. Allerdings mit Auflagen. Wenn der große Meister mit seiner Kochlöffelmusik um das Burgtheater zieht, dürfen weder Lautsprechermusik noch Durchsagen gemacht werden.

Man droht mit Untersagung.

In meinem Fall weiß man wohl, daß ich mir eine Untersagung nicht gefallen lassen und eine Verfassungsbeschwerde einbringen würde.

Die Herren der Polizei erlaubten dann doch die Verwendung der Lautsprecheranlage.

Gegen 18.30 Uhr produzieren wir ein Schüttbild. Wir lassen uns dabei vom großen Blutorgienmeister inspirieren.

Auf einer sechs Meter langen Leinwand haben junge Studenten einen großen Embryo gemalt. Ich beginne am oberen Rand der Leinwand rote Farbe zu schütten. Dabei gedenke ich laut der 250 ungeborenen Kinder, die täglich in Österreich abgesaugt und getötet werden.

Ich erinnere weiter an die blutige Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Dabei nannte ich die Namen Hiroschima, Nagasaki, Dresden, Auschwitz, Mauthausen und viele andere Stätten des Grauens.

Wir produzieren auch ein Schüttbild für den Blutorgienmeister. Die Übergabe ist an die Auflage gebunden, daß der große Meister die 30.000 Euro, die er mit dem „Großen Staatspreis“ ausgezahlt bekam, mit Dietmar Fischer – dem Vertreter von ‘Human Life in Österreich’ – teilen möge.

Fischer wird die erwarteten 15.000 Euro für den Schutz der Ungeborenen oder für Mütter in Not verwenden.

Wir tragen unser Schüttbild in das Burgtheater.

Als man meine Freunde und mich dort wieder erblickt läuft alles, was eine Uniform trägt, zusammen.

Ich befördere den Polizeioffizier verbal zum General, was ihm gar nicht so schlecht gefällt. Dann ersuche ich ihn höflich, er möge unser Schüttbild dem großen Meister übergeben.

Den Zahlschein verspreche ich nachzuschicken.

In einer anschließenden Ansprache weise ich auch auf die weltweite kulturelle Bedeutung Österreichs hin.

Ich erzähle dabei, was ich in Ostafrika mit dem gottseligen Pfarrer Grüner erlebte. Damals waren wir als Gäste der kenianischen Bischofskonferenz unterwegs. Wir besuchten eine Schule im Goron-Goron-Krater, wo die Kinder der Wildhüter unterrichtet werden.

Der Direktor der Schule stellte uns den Kindern vor: „Diese Herren kommen aus Austria: Wißt ihr wo Austria ist?“.

„Yes!“

„Was wißt ihr denn von Austria?“

„Dort gibt es viele Schafe“.

„Aber nein. Ihr verwechselt Austria mit Australia. Wien ist die Hauptstadt von Austria.“

„Was wißt ihr von Wien?“

Die ganze Klasse schrie: „Mozart!“

Zornig, müde und erkältet fahren wir nach der Demonstration nach Hause.

Nach der Tafel „Ortsende Wien“ halten wir noch einmal an, um symbolisch den Staub von den Schuhen zu schütteln.

Ich erinnere mich dabei an die wohltemperierten Phrasen des österreichischen Bundespräsidenten, Dr. Heinz Fischer, über Humanität, Menschenwürde, Menschlichkeit und ähnliches.

Die ‘Österreichische Volkspartei’ verkauft sich als „christlichsoziale Partei“ und läßt diese Kulturschande zu.

Die ‘Sozialdemokratische Partei Österreichs’ stellt sich als soziale Gruppierung dar. In Wirklichkeit hat sie ihr angeblich soziales Parteiprogramm schon längst auf Fressen, Vögeln und Betriebsausflug reduziert.

Die ‘Freiheitliche Partei Österreichs’ redet gerne von „national“. Ihr Programm heißt Stimmenmaximierung vor Wahlen.

Die ‘Grünen’ sind nicht der Rede wert. Wo bleibt ihr Umweltschutz für das Burgtheater?

Den österreichischen Bischöfen sind weder die Kulturschande, die am 19. November 2005 mit dem Burgtheater geschah, noch ein ernsthafter Schutz ungeborener Menschen, noch der himmelschreiende Menschenhandels zum Zwecke der Prostitution ein wirkliches Anliegen.

Am vergangenen Christkönigssonntag hieß es im Evangelium:

Wahrlich ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.

Viele der österreichischen Bischöfe werden immer mehr zu einem Ärgernis in den Augen Gottes.
      
22 Lesermeinungen
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#23   Stimme aus dem Tradiland   12:32:59 | Freitag, 25. November 2005
Weihbischof Laun sagt nein zum Staatspreis an den Satanisten Nitsch
Hier der kath.net-Kommentar
Nein zu diesem Preis an Nitsch, kath.net vom 25. November 2005 www.kath.net/detail.php?id=12126
Wenigstens ein Bischof, der etwas dagegen schreibt!
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#22   28.IX-28.X   09:57:38 | Freitag, 25. November 2005
@Kunst-Wirken!
Ich persönlich fine die Aktion vom Herrn Humer gar nicht geschmacklos oder pervers. Er hat nur bildlich darstellen wollen, was in Wirklichkeit bei einer Abtreibung passiert. Er hat mit Farben und Fötenpuppen die WIRKLICHKEIT darstellen wollen. im Gegensatzt der andere Herr. Das war eben eine Perversion und sein Schaffen ist keine Kunst. Kunst soll erbauen und erfreuen. Wenn er den Heiland pervertiert, will er bewust die Ehre Des Allmächtigen verletzen. Dafür bekommt er noch von IHM eine Quittung. Wenn er eine Veranstaltung, wie im Burgtheater macht, dann macht er sich und Andere nur lächerlich; sowas findet man nicht einmal in einem Stall, egal welcher Art. Sein Werkeln gibt es im wirklichen Leben nicht. Da müssen wir die beiden Herren in ihren Zielen un Wirken schon unterscheiden. Dem Herrn Humer nun meine Anerkennung!
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#21   methusalix †   00:54:32 | Freitag, 25. November 2005
@bonifatius
Sie schrieben:
„Nein, Herr Humer, nicht sie waren geschmcklossondern jene, die sie und ihre Mitstreiter zu dieser mutigen Demonstration gezwungen haben. Ad Methusalem : Bitte nicht Ursache und Wirkung verwechseln.“
Ich habe NICHT Herrn Huber als geschmacklos bezeichnen wollen! Tut mir leid, das war missverständlich geschrieben.
Ich wollte eigentlich Herrn Humer bitten den Nitsch nicht mit den Nazis zu vergleichen. Dazu ist der doch ein zu kleiner Wicht.
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#20   Sulpicius   00:30:48 | Freitag, 25. November 2005
Hmmm…
ich würde einfach sagen, Nitsch hat ein eigenes schwerwiegendes, dringend behandlungsbedürftiges sexuelles Problem. Normalerweise gehört so einer in die Psyschiatrie.
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#19   clemens   00:02:09 | Freitag, 25. November 2005
@ Wiener
Ich stimme mit Dir darin völlig überein: es geht in keinster Weise darum, das Schwein und den Satanisten Nitsch zu verteidigen!
Aber@Humer:
Der Zweck heiligt die Mittel nicht!!!
Das ist kurz und bündig.
Die Humerkleckereien sind auch abstoßend und insgesamt der Sache nicht dienlich. Man darf nicht davon ausgehen, dass wir ja wissen, was er meint.
Die meisten Menschen sind davon nicht aufgerüttelt, sonder abgeschreckt. Zumal sie, wie Wiener auch schon sagte, sich das nicht freiwillig zumuten, wie die Bekloppten oder Okkultisten im Burgtheater. Und was will Humer wirklich erreichen? Aufmerksam machen? Gut so!
Auf sich Aufmerksam machen? Na ja.
Abschrecken, wen?
Die eigentliche Frage ist doch eher: wie bekehren wir die Menschen zum christl. Glauben? So wie Jesus forderte:Gehet hin, lehrt sie alles halten, was ich euch gesagt habe, tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes… usw.
Das ist, was der Herr auftrug. Wer glaubt und liebt, treibt nicht ab. Deshalb lasst uns Glaube und Liebe leben und nach aussen tragen und nicht „Blut“ verkleckern.
Ich glaube nicht , dass man wirklich etwas, nämlich sie Seelen und die Herzen erreicht durch solche Maßnahmen!!
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#18   Stimme aus dem Tradiland   15:47:16 | Donnerstag, 24. November 2005
Das Zitieren von Nitsch-Texten ist natürlich schon eine Gratwanderung…
@ Catholicus und Ignatius: Ich danke für die Zustimmung. Wobei ich das Anliegen von Benedikt und Le Trot schon verstehe. Gerne zitiere ich solche Texte sicherlich nicht. Es ist eine Gratwanderung.
Ich denke, dass der Text hier einmalig im Rahmen des Themas seine Rechtfertigung hat und mit der Zeit nach hinten rutschen wird und dann nur noch denen zugänglich sein wird, die gezielt danach suchen.
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#17   Catholicus   15:24:47 | Donnerstag, 24. November 2005
@Stimme aus dem Tradiland
Uneingeschränkte Zustimmung zur Kritik an den Erzeugnissen eines Herrn Nitsch!
Und großes Lob für Martin Humer und seine Helfer, die sich hier und anderswo für die Würde des Menschen einsetzen, der nach dem Bild Gottes geschaffen und zur Kindschaft Gottes berufen ist!
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#16   Ignatius   15:16:03 | Donnerstag, 24. November 2005
Boasst scho
Es ist eklig was da zitiert wurde, aber das waren die freizügigen Bilderchen die Kreuz.net zur „Doku“ von schlimmsten Verfehlungen in den Kirchenausstellungen usw bringt auch.
Tradistimme hat mit seinem „Bild“ mehr zur „Diskussion“ beigetragen als die 1000 Worte der anderen Naivlinge hier, die sich mit den Sodomisten und Perversen abgaben. Jetzt wisst ihr wenigstens mit wem ihr es zu tun habt und von WEM wir regiert werden. WIR zahlen diesen garstigen Mist durch die Subventionen ja mit… wie den Babycaust ja auch… usw das ist abartig.
Mich stört hier viel mehr dass hier fast keine katholische Diskussion mehr möglich ist. Die Polemik lacht aber das wichtige bleibt auf der Strecke: das katholische. Das Forum wird irgendwie regelmäßig gestürmt von Verirrten die der Sodomie huldigen oder dem Feminismus. Die lutherische Ketzerei nicht zu vergessen. Aber die können nur dann mitrühren wenn man auf sie eingeht.
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#15   Stimme aus dem Tradiland   14:18:37 | Donnerstag, 24. November 2005
@ Le Trot
Theoretisch ja, praktisch auf Dauer sinnvoll nein. Die Texte sind nicht auf staatsubventionierten „Hochglanz-Dauer-Webseiten“ drauf, sondern auf kleinen privaten. Die Erfahrung zeigt, dass es bei denen eine große Fluktuation gibt und dann aus dem Link ein „ghost“ wird.
Ich habe das erlebt bei den 20 Punkten (falls es nicht eine andere Zahl ist) von Bischof Zanic gg. die falschen „Erscheinungen“ von Medjugorje, ebenso bei einigen Harry-Potter-kritischen Aufsätzen. Auch arrivierte Webseiten löschen ältere Sachen raus.
Interessant bei Hermann Nitsch ist ja, dass immer nur ein Teil seines anstössigen „Schaffens“ gezeigt werden (nämlich die an sich schon anstössigen Tierschlachtungen und Blut-Schüttbilder). Die wesentlich schlimmeren Szenen und Texte werden in allen Rundfunk- und Fernsehübertragungen ausgespart, also dem Publikum vorenthalten. Warum wohl?
Damit Katholiken wie wiener von Geschmacklosigkeiten bei Nitsch sprechen können und das Ganze von der satanistischen Tatsachenebene auf die subjektive Geschmacksebene transferieren können.
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#14   Le Trot   13:58:49 | Donnerstag, 24. November 2005
@Stimme …
… tuts da nicht ein link? Muss dieser ganze Kotz hier stehen?
oh nee
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#13   Stimme aus dem Tradiland   13:11:33 | Donnerstag, 24. November 2005
@ Benedikt
Das Thema hier ist: Warum wird satanistische Kunst wie die von Hermann Nitsch von staatlichen Institutionen wie dem Wiener Burgtheater und Politikern wie der Kulturministerin Gehrer und dem niederösterreichischen Landeshauptmann Pröll (beide ÖVP) gefördert?
Da wiener u.a. nur dumm von Geschmacklosigkeiten reden, weil sie sich nie informiert haben, war das unten stehende Zitat notwendig!
Zu wiener kann man noch fragen: Was ist schlimmer: Solche „Kunst“ zu fördern oder Freimaurer zu sein?
Ähnlich schlimm ist die Kunst des verstorbenen hs. Aidskranken Keith Haring. Er zeigt u.a. Engel, die sich mit Hunden anal kopulieren. Zu seiner posthumen Ausstellung in der Linzer Neuen Galerie gab es Empfehlungen des oberösterreichischen Landesschulrates (Präsident: Landeshauptmann Pühringer, ÖVP) und des Pastoralamtes der Diözese Linz.
Daraufhin kamen auch Volksschüler in diese Ausstellung mit ihren Schulklassen (anderer Schulklassen sowieso). BM Gehrer, ÖVP, fand nichts dabei: Zitat: „Was haben Sie gegen Strichmännchen-Kunst?“
Ebenfalls staatlich gefördert wurde der verurteilte Kinderschänder-Kommunarde Otto Mühl. Dieser zeigte u.a. Mutter Theresa, JoPaII. und einige FPÖ-Politiker beim Gruppensex.
Es ist wichtig, Roß (irrige Ideen und Maßnahmen) und Reiter (die Verantwortlichen) zu nennen!
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#12   Benedikt   13:02:26 | Donnerstag, 24. November 2005
Also bitte…
…es gibt Leute die
a) gerade zu Mittag essen oder/ und
b) DAS nicht wirklich lesen wollen.
Ihre Beweisführung in allen Ehren, aber das ist wirklich widerlich.
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#11   Stimme aus dem Tradiland   12:57:05 | Donnerstag, 24. November 2005
@ wiener: Auszug aus „Die Eroberung von Jerusalem“ von Hermann Nitsch – nur Geschmacklosigkeiten?
„… Christus wird in ein Schlachthaus geführt. Er schlachtet mit Hilfe von Metzkern 20 Rinder. Die Tiere werden ausgeblutet und abgehäutet.
Hat Christus einen Stier getötet, legt er sich auf das am Rücken liegende abgehäutete noch zuckende Tier, saugt am Geschlechtsteil des Stieres, saugt Urin heraus und beisst in das Geschlechtsteil des Stieres. Er küsst die Hoden des Stieres, schleckt die Hoden ab, beisst in die Hoden und zerfleischt und zerschneidet sie mit einem Skalpell.
Christus dann liegt auf dem warmen Bauch des eben geschlachteten Stieres und saugt das Blut von jener Stelle, wo er die Hoden abgetrennt hatte. Hat Jesus aber eine Kuh getötet, so legt er sich auf das am Rücken liegende, abgehäutete und noch zuckende Tier, schleckt das Geschlechtsteil der Kuh und steckt seine Zunge tief hinein.
Dann fährt Christus mit einem Skalpell tief in das Geschlechtsteil der Kuh, zerfleischt das Innere des Geschlechtsteiles. Er dringt bis zu den Gedärmen durch welche er ebenfalls zerschneidet. Christus trampelt und springt auf dem Bauch der Kuh ekstatisch und schreiend herum…
Wenn Christus aber ausrutscht, springt Nr. 38 auf ihn, steckt seinen erigierten Penis in die Afteröffnung von Christus und begattet ihn… Auf den unter den Ochsen stehenden weiss überzogenen Betten liegen Männer und Weiber und begatten sich.“
Anmerkung: Es gibt noch schlimmere Stellen!
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#10   wiener   12:04:56 | Donnerstag, 24. November 2005
@ st. a. d. tr.
Ein ÖVP-Politiker, der Nitsch ehrt, kann unmöglich christlich oder konservativ sein, sondern verfolgt eine Ideologie: Die der Freimaurer (Zerstörung des Wahren, Guten und Schönen), egal ob mit oder ohne Schurz.
muss das schön sein, ein derart eindimensionales weltbild zu haben …
alles was mir nicht in dieses bild passt = FREIMAURER!
zur sache:
ich will überhaupt nicht die geschmacklosigkeiten des herrn nitsch verteidigen. aber die frage, ob eine geschmacklosigkeit durch das plumpe nachäffen derselben durch andere angemessen kritisiert wird, darf doch noch gestellt werden. der zweck heiligt die mittel nicht. und außerdem: diejenigen, die sich das nitsch-spektakel anschauen wollten, haben sich dafür freiwillig entschieden und dafür gezahlt – selbst schuld. was ist mit den passanten, die sich die grauslichkeiten des herrn humer bieten lassen mussten?
ich bleibe dabei: selbstdarstellung bleibt selbstdarstellung. und herr nitsch ist mir dabei so wenig sympathisch wie herr humer.
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#9   Stimme aus dem Tradiland   11:13:19 | Donnerstag, 24. November 2005
@ wiener
aber humer macht ja seit jahren nur etwas, wenn kameras daneben stehen
Das stimmt nicht. Genau die Aktion vom 19. November 2005 fand in der Hauptsache hinter dem Burgtheater und damit unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Als er ins Burgtheater ging, um Nitsch sein Geschenk zu überreichen, kam zwar ein Fernsehteam des ORF, es wurde aber in der Folge nichts gesendet.
würdest du bitte einen beleg dafür bringen, dass lh. pröll und bm. gehrer freimaurer sind?
Da genügt mir schon die Nitsch-Auszeichnung. Ein ÖVP-Politiker, der Nitsch ehrt, kann unmöglich christlich oder konservativ sein, sondern verfolgt eine Ideologie: Die der Freimaurer (Zerstörung des Wahren, Guten und Schönen), egal ob mit oder ohne Schurz.
ich erinnere mich an fernsehsendungen, in denen sich dieser herr und bischof krenn auf der menschlichen ebene sehr gut zu verstehen schienen.
Derartige – allerdings nur optische – Kungelei schätze ich auch bei Bischof Krenn überhaupt nicht. Er hat Nitsch allerdings nicht geehrt und ihm auch keinen Raum etwa in Form einer Ausstellung eingeräumt.
trotzdem würde ich bischof krenn keine nähe zu freimaurern unterstellen wollen.
Ich auch nicht.
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#8   wiener   09:34:45 | Donnerstag, 24. November 2005
humer & nitsch
da haben sich halt zwei selbstdarsteller und -inszenierer gefunden. geschmacklosigkeit trifft auf geschmacklosigkeit. ist es wirklich originell und sinnvoll, gleiches mit gleichem zu parieren? aber humer macht ja seit jahren nur etwas, wenn kameras daneben stehen und er mit enstprechender „würdigung“ rechnen kann. die extreme nähern sich an.
@ st. a. d. tradiland:
würdest du bitte einen beleg dafür bringen, dass lh. pröll und bm. gehrer freimaurer sind? ansonsten ist nämlich deine unterstellung ziemlich entbehrlich. und bitte nicht nur den hinweis darauf bringen, dass sich beide in eine gewisse nähe zu herrn nitsch gebracht haben. ich erinnere mich an fernsehsendungen, in denen sich dieser herr und bischof krenn auf der menschlichen ebene sehr gut zu verstehen schienen. trotzdem würde ich bischof krenn keine nähe zu freimaurern unterstellen wollen.
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#7   bonifatius   21:30:17 | Mittwoch, 23. November 2005
Nein, Herr Humer, nicht sie waren geschmcklos
sondern jene, die sie und ihre Mitstreiter zu dieser mutigen Demonstration gezwungen haben. Ad Methusalem : Bitte nicht Ursache und Wirkung verwechseln.
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#6   methusalix †   19:42:32 | Mittwoch, 23. November 2005
Na ja Herr Humer, geschmacklos war das schon,
aber bei dem Theater ist doch wenigstens keiner vergast worden wie in Auschwitz. Irgendwie geht Ihr Kommentar:
„Ich schreie so laut ich kann: „Und das 60 Jahre nach Auschwitz, ihr Narren!“
da doch ziemlich daneben.
Haben Sie nichts besseres zu tun, als ein paar Verrückte noch verrückter zu machen und diesen Idioten extra Aufmerksamkeit zu schenken und vor allem die Aufmerksamkeit des angewiderten Publikums dorthin zu lenken? Oder wollten sie von dieser Aufmerksamkeit selbst profitieren?
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#4   Stimme aus dem Tradiland   13:47:34 | Mittwoch, 23. November 2005
Nitsch: Von ÖVP-Freimaurer-Politikern ausgezeichnet
So in Niederösterreich: Großer Kulturpreis des Landes Niederösterreich (Landeshauptmann Pröll, ÖVP). Auf Bundesebene Großer Staatspreis für Kultur (Kulturministerin Gehrer, ÖVP). Außerdem war Nitsch in der Unterstützerplattform für die Wiederwahl von Landeshauptmann Pröll gemeinsam mit anderen Linken.
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#3   Laurentius2   13:45:49 | Mittwoch, 23. November 2005
Danke an Humer …
… für diese leider notwendige provokative Kunst-Demo.
Wann werden die Liberal-Sozialisten für die Vernichtung unserer Kultur (s.Nitsch) und unserer Zukunft (1.000 Kinder täglich in Deutschland) zur Rechenschaft gezogen ?
Wann geschieht dies mit den sogenannten „christlichen“ Verrätern in ÖVP und CDU, die dies zulassen und sogar noch mit unseren Steuern finanzieren ???
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#2   Midshipman Casey   11:12:26 | Mittwoch, 23. November 2005
Danke Herr Humer, …
… für Ihre gute Arbeit.
Ich möchte der Vollständigkeit noch hinzufügen, daß das Land Niederösterreich (LH Pröll ÖVP und zur Zeit des Beschlusses zuständige LR Prokop ebenfalls VP) bis 2007 29 Millionen Euro in ein Nitsch-Museum investieren wird.
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#1   Marcel   11:07:13 | Mittwoch, 23. November 2005
Es stinkt zum Himmel
Man versteht jetzt, woher dieses Sprichwort kommt, das, wie so viele der deutschen Sprache, sehr Subtiles aussagt.
Ich danke dem sehr mutigen Herrn Humer und allen seinen Helfern vor Ort und im Geiste sehr für das Anprangern dieses „närrischen“ Wahnsinns. Eine echte Ehrenrettung, wenn auch mit drastischen Maßnahmen erreicht – aber bekanntlich benötigen drastische Situationen drastische Gegenmaßnahmen.
Dieser „närrische“ Wahnsinn ist nicht neu, wir kennen ihn aus der heiligen Schrift, vor allem dem Alten Testament. Und immer wieder stehen jene auf, die lieber dem Schöpfergott folgen als seinem Widersacher.
Christus muß herrschen. Wie schlecht wir auch dafür eintreten: am Ende wird Er siegen.
Oh Herr, erlöse uns von dem Übel.
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