Gestern wurde das lang erwartete römische Dokument über die Zulassung von Männern mit homosexuellen Neigungen zum Priestertum von Unbekannten an die Presse weitergegeben. Hier eine exklusive deutsche Übersetzung.
KONGREGATION FÜR DIE KATHOLISCHE BILDUNG INSTRUKTION ÜBER DIE AUSWAHLKRITERIEN FÜR PERSONEN MIT HOMOSEXUELLEN
NEIGUNGEN UND IHRE ZULASSUNG INS PRIESTERSEMINAR UND ZU DEN HEILIGEN WEIHEN.
ROM 2005
EINLEITUNG
In
Übereinstimmung mit den Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils, besonders mit dem Dekret ‘Optatam totius’
über die Priesterausbildung, hat die Bildungskongregation im Laufe der Zeit verschiedene Dokumente publiziert,
um eine angemessene und ganzheitliche Ausbildung der zukünftigen Priester zu fördern, und darin Hinweise
und genaue Normen zu verschiedenen Aspekten veröffentlicht.
Im Jahr 1999 beriet auch die Bischofssynode
über die aktuelle Priesterausbildung, um die Lehre des Konzils über diese Frage zur Vollendung zu bringen
und sie für die Gegenwart ausführlicher und einschneidender darzustellen. Im Gefolge dieser Synode veröffentlichte
Johannes Paul II. die postsynodale Apostolische Exhortation ‘Pastores dabo vobis’.
Angesichts dieser
ausführlichen Unterweisung will sich die vorliegende Instruktion nicht mit allen Fragen affektiver oder
sexueller Natur beschäftigen, die während der Zeit der Priesterausbildung eine aufmerksame Beurteilung
erfordern. Diese Instruktion enthält Normen zu einem besonderen Problem, das gegenwärtig dringlicher
geworden ist: die Frage der Zulassung oder Nichtzulassung von Kandidaten mit tief verwurzelten homosexuellen
Neigungen ins Priesterseminar und zu den heiligen Weihen.
1. Affektive Reife und geistliche Vaterschaft
Nach der beständigen Tradition der Kirche kann nur ein Getaufter männlichen Geschlechtes die heiligen
Weihen gültig empfangen. Durch das Weihesakrament konfiguriert der Heilige Geist den Priesteramtskandidaten
auf eine neue und besondere Weise mit Jesus Christus. Der Priester repräsentiert Christus, der das Haupt,
der Hirte und der Bräutigam der Kirche ist, auf eine sakramentale Weise. Wegen dieser Gleichgestaltung
mit Christus muß das ganze Leben des geistlichen Dieners eine Gabe seiner ganzen Person an die Kirche
und an eine echte pastorale Liebe sein.
Der Kandidat für ein geistliches Amt muß darum eine affektive
Reife erreichen. Diese befähigt ihn, eine korrekte Beziehung zu Männern und Frauen aufzubauen und entwickelt
in ihm einen wahren Sinn der geistlichen Vaterschaft für die ihm später anvertraute kirchliche Gemeinschaft.
2. Homosexualität und Weiheamt
Vom Zweiten Vatikanischen Konzil bis heute haben verschiedene Dokumente
des Lehramtes – besonders der Katechismus der Katholischen Kirche – die Lehre der Kirche über die Homosexualität
bestätigt. Der Katechismus unterscheidet zwischen homosexuellen Handlungen und homosexuellen Tendenzen.
Über homosexuelle Handlungen lehrt er, daß diese in der Heiligen Schrift als schwere Sünden dargestellt
werden. Die Tradition hat sie immer als in sich unmoralisch und im Widerspruch zum Naturrecht betrachtet.
Sie können folglich in keinem Fall gutgeheißen werden.
Auch tief eingewurzelte homosexuelle Neigungen,
die sich in einer gewissen Anzahl von Menschen vorfinden, sind objektiv ungeordnet und stellen für die
Betroffenen oft eine Prüfung dar. Solche Personen müssen mit Respekt und Feingefühl angenommen werden.
Ihnen gegenüber ist jede Form einer ungerechten Diskriminierung zu vermeiden. Sie sind gerufen, in ihrem
Leben den Willen Gottes zu erfüllen und die Schwierigkeiten, denen sie begegnen, mit dem Kreuzesopfer
des Herrn zu vereinen.
Im Lichte der kirchlichen Lehre hält es dieses Dikasterium in Übereinstimmung
mit der Gottesdienstkongregation für notwendig, klar festzuhalten, daß die Kirche, obwohl sie die hier
erwähnten Personen aufs tiefste respektiert, diejenigen nicht ins Priesterseminar oder zu den heiligen
Weihen zulassen kann, welche die Homosexualität praktizieren, tief eingewurzelte homosexuelle Tendenzen
zeigen oder die sogenannte Gay Kultur unterstützen.
Diese Personen befinden sich nämlich in einer Situation,
die eine korrekte Beziehung zu Männern und Frauen schwer behindert. Die negativen Folgen, die sich aus
der Weihe von Personen mit tief eingewurzelten homosexuellen Tendenzen ergeben können, dürfen keinesfalls
vernachlässigt werden.
Sollten aber homosexuelle Tendenzen vorliegen, die nur Ausdruck eines vorübergehenden
Problems sind – zum Beispiel eines noch nicht vollendeten jugendlichen Reifungsprozesses – müssen auch
diese mindestens drei Jahre vor der Diakonenweihe klar überwunden sein.
3. Die Beurteilung der Eignung
der Kandidaten durch die Kirche
In jeder Priesterberufung gibt es zwei miteinander eng verbundene Aspekte:
das freie Geschenk Gottes und die verantwortete Freiheit des Menschen. Die Berufung ist ein Geschenk der
göttlichen Gnade, das durch die Kirche, in der Kirche und für den Dienst an der Kirche empfangen wird.
Indem der Mensch auf den Ruf Gottes antwortet, bietet er sich Gott in Liebe frei dar. Der Wunsch, Priester
zu werden, genügt in sich nicht, und es gibt kein Recht auf die heilige Weihe. Es ist Aufgabe der Kirche –
in ihrer Aufgabe, die notwendigen Voraussetzungen für den Empfang der von Christus eingesetzten Sakramente
festzulegen – die Eignung jener zu bestimmen, die in das Priesterseminar eintreten wollen, diese Kandidaten
in den Jahren der Ausbildung zu begleiten und zu den heiligen Weihen zu berufen, sofern sie die notwendigen
Eigenschaften vorweisen können.
Die Erziehung des zukünftigen Priesters muß in einer wesentlichen
Komplementarität die vier Dimensionen der Ausbildung zum Ausdruck bringen: menschlich, geistlich, intellektuell
und pastoral. In diesem Kontext muß die besondere Bedeutung der menschlichen Heranbildung, welche das
notwendige Fundament der ganzen Erziehung ist, unterstrichen werden. Um einen Kandidaten zur Diakonenweihe
zuzulassen, muß die Kirche unter anderem zur Erkenntnis kommen, daß die affektive Reife des Priesteramtskandidaten
erreicht wurde.
Die Zulassung zu den Weihen steht in der persönlichen Verantwortung des Bischofs oder
des Ordensoberen. Indem sie die Meinung jener, denen sie die Ausbildung anvertraut haben, in Rechnung
stellen, müssen der Bischof oder Ordensobere vor der Zulassung des Kandidaten zur Weihe zu einem moralisch
gewissen Urteil über seine Eignung kommen. Im Fall eines schweren Zweifels, dürfen sie ihn nicht zur
Weihe zulassen.
Die Überprüfung der Berufung und der Reife des Kandidaten ist auch eine wichtige Aufgabe
des Rektors und der anderen Ausbildner im Seminar. Vor jeder Weihe muß der Rektor ein Urteil über jene
Qualitäten des Kandidaten, die von der Kirche verlangt werden, abgeben.
Bei der Überprüfung der Eignung
zur Weihe kommt dem Spiritual eine wichtige Aufgabe zu. Obwohl er der Schweigepflicht unterworfen ist,
repräsentiert er die Kirche im Forum internum – im Gewissensbereich. In den Gesprächen mit dem Kandidaten
muß der Spiritual die kirchlichen Forderungen hinsichtlich der Keuschheit der priesterlichen und der
spezifischen affektiven Reife des Priesters in Erinnerung bringen, und ihm helfen zu überprüfen, ob
er die notwendigen Eigenschaften besitze. Der Spiritual ist verpflichtet, alle Eigenschaften der Person
zu beurteilen und zu sehen, ob der Kandidat keine sexuellen Störungen zeigt, die mit dem Priestertum
unvereinbar sind. Wenn ein Kandidat die Homosexualität praktiziert oder tief eingewurzelte homosexuelle
Tendenzen zeigt, sind der Spiritual oder der Beichtvater verpflichtet, ihn von einem Voranschreiten zum
Priestertum hin abzuhalten.
Es ist klar, daß der Kandidat der erste Verantwortliche für seine Ausbildung
ist. Er muß sich vertrauensvoll dem Urteil der Kirche, des zur Weihe berufenden Bischofs, des Rektors
des Priesterseminars, des Spirituals und der anderen Erzieher im Seminar, die der Bischof oder Ordensobere
beauftragt hat, zukünftige Priester auszubilden, anheimstellen. Es wäre auf eine schwerwiegende Weise
unehrlich, wenn ein Kandidat seine Homosexualität verstecken würde, um trotz allem zur Weihe zugelassen
zu werden. Eine so unauthentische Haltung würde nicht dem Geist der Wahrheit, der Loyalität und der
Verfügbarkeit entsprechen, welche die Person jener auszeichnen muß, die sich gerufen fühlen, Christus
und seiner Kirche im Priesteramt zu dienen.
SCHLUßFOLGERUNG
Diese Kongregation betont die Notwendigkeit,
daß Bischöfe und Ordensobere und alle Verantwortlichen die Eignung eines Kandidaten für die heiligen
Weihen von der Zulassung ins Priesterseminar bis zur Weihe sorgfältig untersuchen. Diese Prüfung muß
im Lichte einer Auffassung des ministeriellen Priestertums geschehen, die mit der Lehre der Kirche übereinstimmt.
Die Bischöfe, die Bischofskonferenzen und die Ordensoberen mögen darüber wachen, daß die Normen dieser
Instruktion zum Wohl der Kandidaten treu beobachtet werden, um der Kirche immer geeignete Priester und
wahre Hirten gemäß dem Herzen Christi zu garantieren.
Der Heilige Vater, Benedikt XVI., hat die vorliegende
Instruktion am 31. August 2005 approbiert und seine Veröffentlichung angeordnet.
Rom, am 4. November
2005, dem Gedenktag des heiligen Karl Borromäus, des Patrons der Priesterseminarien.
ZENON Kard. GROCHOLEWSKI
Präfekt
J. MICHAEL MILLER, C.S.B. Titularerzbischof von Vertara Sekretär
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124 Lesermeinungen
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@Ignatius Ach du weist wie DIE sind??? Sag mal wie sind DIE!? Ich zum beispiel bin Heide und Hetero. In
der Bibel steht aber, das Heiden (als kennzeichen so zu sagen) Homosexualität bevorzugen. Also weis nicht
mal die Bibel wie DIE sind . Und du glaubst ehrlich das WIR wissen wie DIE sind?! Wer ist eigentlich WIR?
Es gibt hier offensichtlich fiele die nicht wissen wie DIE sind! Also kann man hier ruhig drüber Sprechen
oder?!
#126 Ignatius 17:51:55 | Mittwoch, 30. November 2005
Bitte Forum sauber halten Sagt mal liebe Leute von Kreuz.net , könntet Ihr nicht bitte endlich alle Sodom-und-Gomorrah-Fans
und andere Fuzzies die hier ständig die schwere Sünde hochhalten und uns Katholiken damit überschwemmen
und die Kirche und uns lächerlich machen, endlich allesamt vom Forum rausschmeissen? Es ist schon klar
dass Zensurieren schwierig ist aber die Richtschnur lautet ja ungefähr so : Da es sich um ein katholisches
Forum handelt, wird auch Respekt für die katholische Glaubens- und Morallehre gefordert… Sie behält
sich aber das Recht vor … dogmatisch oder moralisch bedenkliche Beiträge … zu löschen. * Ich mein
es ist doch so: wer ständig nur von perversem Sex und anderen Schmuddelsachen lesen will der findet doch
wirklich Millionen entsprechende Seiten im tollen Internet oder braucht nur den Fernseher einschalten
oder die Plakate an Bushaltestellen und in den Schulen betrachten, aber dafür brauchen wir doch nicht
Kreuz.net ? Es reicht doch wenn sich hier Katholiken zanken aber warum gibt man dem ekelhaften Gerede
von Schwulen und Lesben und so weiter hier eine Plattform? Wir WISSEN doch wie DIE SIND da brauchen wir
doch hier nicht noch BELEGE…
#124 Christin 22:56:11 | Dienstag, 29. November 2005
Homosexualität und Weiheamt Homosexualität und Weiheamt passen darum schwer zusammen,und widersprechen
sich,weil es beim Priesteramt(Lehramt) nicht hauptsächlich und ausschließlich um Sexualität im Allgemeinen
gehen soll,sondern das man als Priester eine übergeordnete Liebe weitergeben soll,die nicht ausschließlich
von Trieben abhängig ist,sondern vom Verstand,Vernunft und Geist geprägt und beseelt sein soll,der befreit,und
doch Halt ,Hoffnung und Zuversicht geben soll und den Menschen entfaltungs-und entwicklungsfähig machen
soll,und Hilfe zur Selbsthilfe fördert, denn die Liebe die „Jesus“ vorgelebt hat stellt den Vater des
Lebens an die erste Stelle. Außerdem haben Priester die Verpflichtung sich nicht von narzistischem Verhalten
geprägt leiten zu lassen ,sondern den Heiligen Geist,der in ergänzender Weise sensibel und einfühlsam
im Stillen treu Wegbegleiter und Beistand sein will nicht auszuschließen.Das wäre extrem leibfeindlich
und nicht christlich.
#123 janoschi 16:16:59 | Dienstag, 29. November 2005
Amüsant Immer wieder lustig mit anzusehen wie sich die Katholische Kirche selbst zerstört. Denkt der
Papst denn wirklich noch das mit diesem Kurs wieder mehr Menschen in die Kirche eintreten. Wenn dass mit
den Diskriminierungen nicht aufhört wird die Katholische Kirche über kurz oder lang mehr Mitglieder
verlieren.
crosslink Es gibt sicher einig wenige, die absolut zöllibattär leben, aber diese Zahl ist sehr klein!
Da bin ich mir absolut sicher. Das können Sie drehen wie Sie wollen. Aber es werden keine 10% sein. Ob
Ihnen das passt oder nicht. Alles andere ist Lug und Trug und Scheinheiligkeit.
#120 Sulpicius 17:40:22 | Freitag, 25. November 2005
@Ignatius Gut gebrüllt. Manche Postings hier sind einfach im wahrsten Sinne des Wortes unter der Gürtellinie.
Wenn Ihr wirklich so seid, wie Ihr Euch hier darstellt, kann ich nur sagen: Herzliche Grüße ins Karnickel-Land!
Aber die haben wenigstens noch Nachwuchs!
#119 Ignatius 17:27:59 | Freitag, 25. November 2005
Lustmolche Zitat Lustmolch wi-bi an Stimme aus dem Traditionsland : Ich hoffe Sie wollen uns nicht erzählen,
dass sie bisher ausschließlich vaginalen Verkehr mit nur einer einzigen Frau nach einer kirchlichen Hochzeit
hatten. Und das noch dazu ohne zu verhüten. Das glaubt Ihnen doch kein Mensch! Die antikatholischen Lustmolche
können es nicht fassen: „nur mit EINER EINZIGEN Frau geschlafen“. Die Lustmolche kennen eben keine katholischen
Weiber sonst wüssten sie dass ein gutes katholisches Weib seinen katholischen Mann glücklich macht –-
und natürlich auch andersrum aber jetzt gehts ja mal um sorum –- und der gar nicht „mehr“ wollen könnte.
Weil eben körperliche Vereinigung nur eine Frucht der geistigen Vereinigung ist und diese geistliche
Liebe wird gespendet von der Liebe Christi. Was ist die Steigerung von VOLL ERFÜLLT? VOLLER nach des
Lustmolchs These. Armselige Lustmölchen, sie sind nie zufrieden und werden bis zum Lebensende dem unfassbaren
materiellen Glück hinterherhetzen aber das geht immer schwerer wenn sie alt und schlaff sind. Ach was
lache ich über euch Lustmölchen und eure blöden Pornohefte an der Tankstelle die euch zur Dauerbrunft
verdonnern –- da denkt der katholische Mann einfach an sein Eheweib und weiss dass sie die beste auf Erden
ist. Wie gut dass die Ehe ein Sakrament ist!
#117 Sulpicius 16:50:50 | Freitag, 25. November 2005
@Crosslink wieviele Menschen leben ihre Sexualität heute noch nach diesen Richtlinien? Wenn 98 % nicht
nach diesen „Richtlinien“, wie Sie es nennen, leben, heißt das noch lange nicht, daß sie richtig und
erfüllt leben. Also bitte.
#116 crosslink † 16:36:27 | Freitag, 25. November 2005
@Tradiland @Tradiland: Praktiken, bei denen die Fortpflanzung nach dem normalen Lauf der Dinge ausgeschlossen
werden können, sind also auch in der Ehe nicht erlaubt. Den Gläubigen sind ja nicht einmal künstl.
Verhütungsmaßnahmen im Rahmen des normalen GV erlaubt. Wir wissen es. Aber seien Sie mal ehrlich, wieviele
Menschen leben ihre Sexualität heute noch nach diesen Richtlinien? 2%, Tendenz fallend? Werden Sie glücklich
mit diesen Grundsätzen, das ist schön! Aber lassen Sie auch andere Menschen mit ihrer jeweiligen Partnerwahl
und dazugehörigem Sexualleben glücklich werden und verurteilen Sie nicht!
#115 Le Trot 16:34:39 | Freitag, 25. November 2005
@Wi-Bi Ich hoffe Sie wollen uns nicht erzählen, dass sie bisher ausschließlich vaginalen Verkehr mit
nur einer einzigen Frau nach einer kirchlichen Hochzeit hatten. Und das noch dazu ohne zu verhüten. Das
glaubt Ihnen doch kein Mensch! Wie ehrlich Sie sich selbsteinschätzen.
Tradi Ich hoffe Sie wollen uns nicht erzählen, dass sie bisher ausschließlich vaginalen Verkehr mit
nur einer einzigen Frau nach einer kirchlichen Hochzeit hatten. Und das noch dazu ohne zu verhüten. Das
glaubt Ihnen doch kein Mensch!
@ crosslink Hinsichtlich Ihrer Anspielungen „unter der Gürtellinie“: Es auch in der Ehe nicht alles erlaubt.
Der Grundsatz ist, dass die natürliche Fortplanzung nicht generell ausgeschlossen werden darf. Praktiken,
bei denen die Fortpflanzung nach dem normalen Lauf der Dinge ausgeschlossen werden können, sind also
auch in der Ehe nicht erlaubt. Den Gläubigen sind ja nicht einmal künstl. Verhütungsmaßnahmen im Rahmen
des normalen GV erlaubt. Zulässig ist nur die Zeitwahl-Abstandsregelung-zwischen-den-Geburten. @ PS:
Weil es Anfragen gegeben hat von anderen Diskussionsteilnehmern: Tradiland ist überall dort, wo der traditionelle
Glaube, die traditionelle Lehre und Liturgie in Ehren gehalten werden. Könnte also auch in Dschibuti
oder Uagadugu sein. Auch zwischen Scheibbs und Nebraska…
#110 crosslink † 15:51:53 | Freitag, 25. November 2005
@Le Trot, Bonaventura @Le Trot: Wer nicht erkannt hat, dass die analdilatierenden Fortpflanzungsversuche…
Le Trot, finden Sie sich in Ihrer Geschmacklosigkeit etwa originell oder wollen Sie tatsächlich auf sexuelle
Praktiken zu sprechen kommen? Das ist ja genau so als ob der Blinde von der Farbe sprechen will! Die Regel
„Sexuelle Orientierung = dazugehörige Sexualpraktik“ gilt nicht! Was glauben Sie, wieviele „Fortpflanzungsversuche“
zwischen heterosexuellen Partnern von vornherein zum Scheitern verurteilt sind? @Bonaventura: Heute wird
ja geradezu so getan als prädestiniere die Homosexualität zum Priesterlichen Dienst. Was jedoch vollkommen
absurd ist. So absurd ist das nicht. Leider gibt es immer noch Menschen, die es nicht wagen, sich ihre
Sexualität vor sich selbst und vor anderen einzugestehen, was wiederum an der immer noch geringen gesellschaftlichen
Akzeptanz liegt, für die die Kirche mitverantwortlich ist. Einige dieser armen, katholisch erzogenen
Männer glauben dann, sich ihr Leben lang verstecken zu müssen – da kommt ihnen das Priesteramt recht
gelegen, können sie doch das Zölibat als Deckmantel verwenden. Ein Priester muss sich in der Regel keine
unangenehmen Fragen bezüglich seiner Sexualität gefallen lassen und es gibt auch kein Getuschel.
#107 Trustno1 15:06:55 | Freitag, 25. November 2005
@maxentius „Schlussendlich meine ich, das Sexualität, wenn Sie zwischen Menschen stattfindet die sich
wirklich lieben, Gott nie ein Greuel sein kann, denn dabei kommt niemand zu Schaden, ganz im Gegenteil.“
Genauso ist es!
#105 maxentius 14:54:34 | Freitag, 25. November 2005
@ Bonaventura Meiner Meinung nach liegen Sie total falsch. Ich denke, dass man Homosexualität sehr gut
mit Farbenblindheit vergleichen kann, denn bei beiden Eigenschaften empfinden Personen anders als der
Großteil der Bevölkerung. Man kann Homosexualität auch mit Körpereigenschaften vergleichen. Der einen
hat einen runden Kopf, der einen einen länglichen, wieder andere eine Model-Nase, und der andere einen
Zinken im Gesicht. Weiters wiederspreche ich Ihnen, dass Homosexualität eine Krankheit ist. Von Krankheiten
kann man höchstens sprechen, wenn homosexuell-empfindende Menschen diskriminiert werden und dadurch seelische
(zT auch körperliche) Wunden erhalten. Zum dritten meine ich, dass Sexualität generell nichts bei katholischen
Priestern verloren hat, solange sie zölibatär leben müssen. So gesehen sind heterosexuelle Betätigungen
von Priestern gleich zu bestrafen wie homosexuelle. Schlussendlich meine ich, das Sexualität, wenn Sie
zwischen Menschen stattfindet die sich wirklich lieben, Gott nie ein Greuel sein kann, denn dabei kommt
niemand zu Schaden, ganz im Gegenteil.
#104 Le Trot 14:54:20 | Freitag, 25. November 2005
@starlit wer wie sie homosexualität für eine krankheit hält, lebt aber schon seeehr weit hinter dem
mond. Finde ich auch. Wer nicht erkannt hat, dass die analdilatierenden Fortpflanzungsversuche den Sprung
auf die nächst höhere Evolutionstufe darstellen, muss schon ganz schön blöd sein.
#102 Bonaventura 14:21:41 | Freitag, 25. November 2005
Ich bitte Sie! Farbenblindheit ist nun wirklich nicht mit Homosexualität zu vergleichen. Das einzige
was beide gemein haben ist die Tatsache das es sich bei beiden um Krankheiten handelt. Wobei aus der Farbenblindheit
keine Gefährdung für das Seelenheil hervorgeht. Zumal man unterscheiden muss wie ein Mensch in seinem
gewöhnlichen Alltag mit seiner Homosexualität umgeht und dem faktum das jemand mit Homosexuellen Neigungen
nicht für das Priesteramt taugt. Heute wird ja geradezu so getan als prädestiniere die Homosexualität
zum Priesterlichen Dienst. Was jedoch vollkommen absurd ist. Auch für einen Menschen mit Homosexuellen
Neigungen dem es fern ist sich in den geistlichen Stand zu begeben gilt das gebot der Keuschheit. Da aufgrund
einer nicht möglichen Ehe der Geschlechtsverkehr eine Sünde darstellt und gerade der Homosexuelle Verkehr
für Gott ein greuel ist.
#101 Frl.Ilse 14:18:52 | Freitag, 25. November 2005
@Natur Unabhängig von der Diskussion, ob Homosexualität zum natürlichen Verhaltensrepertoire des Menschen
gehört, will ich an dieser Stelle einmal einige Chatter abbremsen: Es scheint einigen nicht ganz klar
zu sein, dass Homosexualität weder strafbar noch individuen- oder gesellschaftsschädigend ist, ganz
im Gegensatz zu Verbrechen wie Mord, Vergewaltigung usw. Eben aus diesem Grund ist Homosexualität ja
auch nicht verboten. Was die Natur angeht: Wie ordnet man denn Gesellschaften ein, die institutionalisierte
Homosexualität kannten oder kennen (hellenische Antike, Samurai-Erziehung, diverse arabische Beduinen-Stämme
usw…). Ist das unnatürlich – oder seit Jahrhunderten so normal, dass es noch niemandem aufgefallen
ist?
#100 maxentius 14:13:48 | Freitag, 25. November 2005
Annahme Nehmen wir an, ein Mensch ist Farbenblind und sieht zB statt der Farbe blau die Farbe grün und
umgekehrt. Dieser Mensch ist sich seiner unheilbaren Farbenbildheit bewusst, fühlt sich dadurch aber
im täglichen Leben nicht behindert. Was soll dieser Mensch jetzt tun? Soll er die Augen für immer schließen,
weil ihm Menschen sagen, dass er die Dinge anders sieht und er dadurch abartig und krank ist? Oder soll
er normal mit der Farbenblindheit umgehn, die man äußerlich nicht erkennt? Was soll er tun?
Tradi Sinngemäß angewendet, bedeutet dies: Es gibt eine relativ konstante, ja sogar steigende Anzahl
von Vergewaltigern, Dieben, Räubern, Mördern, Ehebrechern und Betrügern. Das sind zwar nicht allzuviele,
aber genug, um behaupten zu können, dies sei normal und natürlich (!). Sie haben es tatsächlich (fast*)
sinngemäß angewendet! Obgleich Sie versuchen mit dem negativsten Beispielen zu punkten muß ich Ihnen
leider sagen, dass ich die Existenz von Räubern, Mördern und Vergewaltigern (…) durchaus als normal
bezeichnen würde. Aus diesem Grund habe ich ja z.B. auch eine abschließbare Wohung (um mein Hab und
Gut zu beschützen), fühle mich bei bestimmten Personen unwohl (sie könnten mir ja etwas antun) und
mir ist bewußt, dass einem schreckliche Dinge geschehen können (Mord und Totschlag). Ja, das finde ich
durchaus als normal und passe daran mein Leben an. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich finde daran nichts
Gutes. Aber Naturkatastrophen finde ich auch Scheiße. Mit dem „natürlich“ würde ich allerdings etwas
bedachter umgehen. Ich halte die Ehe z.B. für nichts natürliches. Sie ist eher kulturell bedingt. Ergo
sind Ehebrecher auch nichts natürliches. Aber selbst das würde ich als normal bezeichnen, oder leugnen
Sie das Vorhandensein von Ehebrechern? –-- * ob die Zahl steigend ist, wage ich zu bezweifeln. Ich rede
ausschließlich von natürlichen Variablen, nicht von kulturellen.
#98 Trustno1 13:56:24 | Freitag, 25. November 2005
@Sulpicius „Auf jeden Fall sollte die Zeit langsam vorbei sein, wo – aus welchen Gründen auch immer –
Menschen mit Tieren verglichen werden. Einige hier haben aus der Nazi- und Kommunistenideologie nichts
gelernt.“ Die Zeiten in denen sich der Mensch für was besseres hält sollten auch vorbei sein. Einige
haben nichts aus den Kreuzzügen und anderen religiösen Kriegen gelernt.
Wahrheit, Schein, Gerüchte, Lügen – und kein Jota wird verschwiegen … Zitat: …auf den Menschen blicken
ist Ihnen vielleicht schon einmal aufgefallen, dass es eine relativ konstante Zahl von Homosexuellen gibt.
Das sind zwar nicht allzu viele, aber genug um behaupten zu können dies sei normal oder natürlich. Sinngemäß
angewendet, bedeutet dies: Es gibt eine relativ konstante, ja sogar steigende Anzahl von Vergewaltigern,
Dieben, Räubern, Mördern, Ehebrechern und Betrügern. Das sind zwar nicht allzuviele, aber genug, um
behaupten zu können, dies sei normal und natürlich (!). Es gibt keinen Unsinn, keine Gotteslästerung,
keine Lüge, die die Schwulen auslassen, um ihr abartiges Tun zu rechtfertigen! Nochmals zum Nachdenken
für die HS-Freunde: Ist Kannibalismus den Menschen erlaubt, insb. nach dem Verkehr, weil dies die Gottesanbeterin
so mit ihrem Gatten handhabt?
@Toby wo haben Sie eigentlich Ihr Wissen her? Transfer aus der Grundschule? Abgesehen davon, dass es vollkommen
egal ist ob Tiere nun aus Veranlagung oder anderen Gründen homosexuelle Triebe haben – es bleiben homosexuelle
Triebe. Aber wenn Sie Ihre Blicke von den Tieren einmal abwenden und auf den Menschen blicken ist Ihnen
vielleicht schon einmal aufgefallen, dass es eine relativ konstante Zahl von Homosexuellen gibt. Das sind
zwar nicht allzu viele, aber genug um behaupten zu können dies sei normal oder natürlich. Aber hierzu
weiter unten mehr. Übertragen wir das für Sie doch nochmal in die Tierwelt: In der Fauna gibt es z.B.
viele, viele Kanickel aber nur wenige Eisbären. Trotzdem sind Eisbären etwas natürliches, oder nicht?
Für unsere Mathematiker, Naturwissenschaftler und Wahrscheinlichkeitstheorethiker: Die Normalverteilung:
Die Summe von x unabhängingen, identisch verteilten Zufallsvariabeln in der Grenze x bis Unendlich sind
normalverteilt. Demnach wäre zumindest anhand Carl Friedrich Gauß erklärt, warum eine Gesellschaft
bestehend aus nur heterosexuellen Bürgern etwas Unnatürliches wäre (in Betracht auf das vorhandensein
von Hetero-, Bi-, A- und Homosexualität).
#93 Sulpicius 12:36:07 | Freitag, 25. November 2005
@crosslink und Co. Auf jeden Fall sollte die Zeit langsam vorbei sein, wo – aus welchen Gründen auch
immer – Menschen mit Tieren verglichen werden. Einige hier haben aus der Nazi- und Kommunistenideologie
nichts gelernt.
Tiervergleich Ich glaube, ich bin hier teilweise missverstanden worden. Es geht letztlich um die Frage,
ob Homosexualität etwas Normales, etwas Natürliches ist oder nicht. Wenn es nicht natürlich ist, kann
es auch keine normale sexuelle Variante in der freuen Natur sein. Sicher ist „Wissenschaft“ immer irgendwo
auch interessegeleitet. Und so gibt es viele Biologen und Verhaltensforscher, die Homosexualität in der
freien Natur nachweisen wollen, was es aber so eben nicht gibt (höchstens als Mängelerscheinung, Krankheit,
aufgrund eines Triebstaus etc., aber eben nicht als „normale“ Variante). Mein Anliegen: Die naturrechtliche
Begründung für die Ablehnung der Homosexualität müsste argumentativ noch besser herausgearbeitet werden.
Dazu gehört auch der Mut, die Wahrheit zu sagen und nicht alles unter dem Deckmantel einer falsch verstandenen
Toleranz zu verschleiern.
@ crosslink Zitat: Und glauben Sie mir, wozu es Manderl und Weiberl auf der Welt gibt, muss uns ganz sicher
nicht von katholischer Seite erklärt werden. Offenbar schon, sonst würden Sie ja nicht bestreiten, dass
Homosexualität eine psychische Krankheit, hs. Akte schwere Sünden und Homosexuelle asoziale Gesellen
sind.
#90 crosslink † 11:18:34 | Freitag, 25. November 2005
@Trustno1, Tradliland @Trustno1: So ist es. @Tradiland: Ich habe lediglich auf die Frage, ob es Homosexualität
im Tierreich gibt, geantwortet. Ganz egal was man schreibt, Sie kapieren nichts. Und glauben Sie mir,
wozu es Manderl und Weiberl auf der Welt gibt, muss uns ganz sicher nicht von katholischer Seite erklärt
werden.
#89 Benedikt 11:15:22 | Freitag, 25. November 2005
@ TrustNo1 Man muß Menschen nehmen wie sie sind ohne wenn und aber. Den Menschen ja, aber nicht seine
Verhaltensweisen Unabhängig vom Thema Homosexualität werden Sie mir sicher zustimmen, dass es eine Menge
Verhaltensweisen gibt, die entweder vom einzelnen oder von der Gesellschaft unmöglich angenommen werden
können. Die Kirche ist der Meinung, dass hierzu auch die gelebte Homosexualität gehört. Die Kirche
ist eben der Meinung, dass nur einer „normalen“ Familie der Segen beschieden ist. Irgendwie logisch: Gäbe
es nur Homosexuelle, wärs bald zuende. Was ist schlimm daran, sich für die Arterhaltung einzusetzen?
@ TrustNo1 „Der Mensch hat ein Gewissen, er kann gut von böse, wahr von falsch unterscheiden, die Tiere
nicht.“ Genau das ist es! Deswegen weiß ich ja, das Homosexualität nichts falsches und böses ist. Völlig
unlogisch. „Schlimm genug, wenn wir Euch erklären müssen, wozu es Manderl und Weiberl auf der Welt gibt!“
Aso. Und deswegen verhüten sie auch nie! Ganz richtig. Ich nicht und meine Gattin auch nicht. Haben keinen
Sex vor der Ehe! Auch das entspricht den Tatsachen. Und vollführen den Geschlechtsakt nur wenn sie ein
Kind zeugen wollen! Nein, das wird auch von der katholischen Kirche nicht verlangt. Wesentlich ist, dass
wir für Kinder immer offen sind beim Geschlechtsakt. Sollten sie gegen einer dieser Regeln verstoßen
ist ihre Kritik nur Heuchelei und Doppelmoral! Gut. Und was haben Sie noch für ein Problem?
#87 Trustno1 10:52:04 | Freitag, 25. November 2005
@Stimme aus dem Tradiland „Der Mensch hat ein Gewissen, er kann gut von böse, wahr von falsch unterscheiden,
die Tiere nicht.“ Genau das ist es! Deswegen weiß ich ja, das Homosexualität nichts falsches und böses
ist. „Schlimm genug, wenn wir Euch erklären müssen, wozu es Manderl und Weiberl auf der Welt gibt!“
Aso. Und deswegen verhüten sie auch nie! Haben keinen Sex vor der Ehe! Und vollführen den Geschlechtsakt
nur wenn sie ein Kind zeugen wollen! Sollten sie gegen einer dieser Regeln verstoßen ist ihre Kritik
nur Heuchelei und Doppelmoral!
Schwachsinniger gehts kaum! @ „Homo-Freunde“: Weil die Gottesanbeterin nach dem Geschlechtsakt ihren Gatten
auffrisst, deswegen ist den Menschen auch der Kannibalismus erlaubt – zumindest nach dem Geschlechtsverkehr…
Weil es Vampire, Blutegel und Stechmücken gibt, die bei Menschen Blut saugen, deswegen dürfen auch Menschen
bei anderen Menschen Blut saugen. Weil Hunde keine Kleidung tragen und auf die Straße kacken, dürfen
auch Menschen ohne Kleidung auf die Straße gehen und dort kacken. Klickts jetzt endlich oder geht es
weiter mit den „tierischen Argumenten“? Der Mensch hat ein Gewissen, er kann gut von böse, wahr von falsch
unterscheiden, die Tiere nicht. Schlimm genug, wenn wir Euch erklären müssen, wozu es Manderl und Weiberl
auf der Welt gibt!
#85 crosslink † 09:30:35 | Freitag, 25. November 2005
@Toby @Toby: 1. Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Gene. Richtig. Das gilt für jedes Lebewesen,
auch Tiere und Pflanzen. Unbestritten spielen Umweltbedingungen bei der Entwicklung eines Individuums
eine Rolle. 2. Es gibt keine Homosexualität bei Tieren. Das hat der verstorbene Biologe Prof. Dr. Wolfgang
Kuhn, Uni Saarbrücken, klar nachgewiesen. Das ist noch lange kein Faktum, nur weil dies 1 (!) Biologie
glaubt nachgewiesen zu haben. Die Fachwelt sieht das heute völlig anders, machen Sie doch die Augen auf
und sehen das was ist und nicht nur das, was Sie sehen wollen! Prof. Kuhn hat sich eben geirrt! Die beobachteten
Phänomene sind nur scheinbar homophil… Haben Sie schon mal davon gehört, dass es keine klare Trennlinie
zwischen Hetero- und Homosexualität gibt? Kennen Sie den Kinsey-Report? Wenn nicht, informieren! Sexualverhalten
ist nicht nur schwarz oder weiß! Zitat aus einem der gestern von mir angegebenen links: „Es gibt Homosexualität
im Tierreich, und niemand käme auf die Idee, dort Einflüsse der Erziehung zu vermuten. Es ist nicht
völlig klar, worin in der Natur der Sinn von homosexuellen Beziehungen besteht. Klar aber ist, dass es
ihn gibt.“ 3. Es gibt kein Homo-Gen, das homosexuelles Verhalten beim Menschen als normale sexuelle Variante
erklären würde. Man weiß nicht, ob es ein Homo-Gen gibt, vermutlich nicht, weil ein so komplexes Merkmal
durch viele Faktoren bestimmt wird.
Auch die Kirche wird es einmal einsehen Vor hunderten von Jahren hatten die Menschen Angst vor Kometen,
sie sahen darin einen Fingerzeig Gottes (oder eines höheren Wesens), sie verfielen in Panik. Früher
dachten die Menschen ein Epileptiker hätte den Teufel in sich und versuchten diesen Teufel auszutreiben.
Damals hatten die Menschen Angst vor anderen die nicht der „Norm“ entsprachen weil sie z.B. einen Buckel
hatten oder andere Behinderungen. Völker der „Neuen Welt“ dachten die Neuankömlinge aus der alten Welt
seien was höheres. Gelehrte die neue Theorien aufstellen (z.B. Erde ist Rund) wurden verteufelt und aus
der Stadt gejagt. Erdbeben, Überschwemmungen usw. sahen die Menschen als eine Strafe Gottes. Woher hätten
diese Menschen, die eben nicht das Wissen haben wie wir heute, das alles wissen sollen? Sie machten das
was jeder macht und dachten dabei an eine höhere Gewalt, an Gott oder den Teufel. Nichts anderes geschieht
hier in diesem Forum. Was ich mir nicht erklären kann, was meinen Horizont übersteigt, das muß vom
Teufel kommen oder Göttliche Fügung sein. Solange man sich der Geschichte nicht bewußt wird und die
selben Gedankengänge hat wie ein Indianer aus dem Urwald der glaubt man könne ihm mit einer Kamera die
Seele rauben, wird man das nicht verstehen können. Solange man die Augen verschließt und es nicht wahrhaben
will das man eben falsch lag, solange wird sich auch nichts ändern. Die Geschichte lehrt uns aber das
die Kirche durchaus lernen kann wenn auch etwas langsamer.
Fakten, Fakten, Fakten 1. Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Gene. 2. Es gibt keine Homosexualität
bei Tieren. Das hat der verstorbene Biologe Prof. Dr. Wolfgang Kuhn, Uni Saarbrücken, klar nachgewiesen.
Die beobachteten Phänomene haben sind nur scheinbar homophil und/oder haben andere Ursachen, wie zum
Beispiel Triebstau. 3. Es gibt kein Homo-Gen, das homosexuelles Verhalten beim Menschen als normale sexuelle
Variante erklären würde.
#81 Sulpicius 01:54:04 | Freitag, 25. November 2005
@crosslink Ich möchte nur darauf hinweisen, daß uns diese monokausale naturalistische Sicht so manche
Massenmorde vor allem seit Darwins Zeiten (Sozialdarwinismus) beschert haben. Mensch = letztlich auch
nur ein Tier = ist nicht so schlimm, wenn ein paar drauf gehen. Das ist eine große Gefahr. Selbstverständlich
ist auch Tieren (und auch der Fauna) als Mitgeschöpfen mit größtem Respekt und Würde zu begegnen.
Auch die Religion kennt die Erkenntnis, nämlich die Erkenntnis der Wirklichkeit, wie sie in der Schöpfung
offenbar wird.
#80 Trustno1 00:55:21 | Freitag, 25. November 2005
@crosslink *Nun meine Frage: Bleibt den Schimpansen, die uns genetisch so ähnlich sind, das Himmelreich
verschlossen?? )* Nein, wenn es einen gerechten Gott gibt nicht (Ich weiß nicht ob es Gott gibt. Bin
Agnostiker). Ich messe einem Tierleben genauso viel wert bei, wie einem Menschenleben. Entweder hat jedes
Lebewesen eine Seele oder keines. „Trustno1 „Der Mensch ist auch nur ein Tier!“ Das ist ja nun totaler
Unsinn. Darf ich also „Tier“ zu Ihnen sagen? Der Mensch ist das Tier Homo sapiens. Unterschied zu anderen
Tieren: eine komplexere Gehirnentwicklung.“ Ich hätte kein Problem damit als Tier bezeichnet zu werden.
Ich liebe Tiere. Ihr Leben ist für mich genauso unendlich wertvoll wie das eines Menschen. Unsere Gehirnwindungen
machen uns nicht besser. sind wir deswegen weniger grausam?
#79 crosslink † 00:55:18 | Freitag, 25. November 2005
Naturalismus @Sulpicius: Tja, und genau die 1,3 % scheinen eben das Menschliche auszumachen. Bitte verschont
mich mit Eurem naturalistischen Geschreibsel. Erstens ist das bekannt, und zweitens erklärt die Biologie
nicht alles. Selbstverständlich erklärt die Biologie nicht alles. Aber im Gegensatz zur Biologie erklärt
die Religion leider überhaupt nichts. Glaube bleibt Glaube und kann somit niemals Erkenntnis sein.
#78 Sulpicius 00:07:21 | Freitag, 25. November 2005
@crosslink Tja, und genau die 1,3 % scheinen eben das Menschliche auszumachen. Bitte verschont mich mit
Eurem naturalistischen Geschreibsel. Erstens ist das bekannt, und zweitens erklärt die Biologie nicht
alles.
#77 crosslink † 23:21:28 | Donnerstag, 24. November 2005
Mensch – Tier @Sulpicius: Trustno1 „Der Mensch ist auch nur ein Tier!“ Das ist ja nun totaler Unsinn.
Darf ich also „Tier“ zu Ihnen sagen? Der Mensch ist das Tier Homo sapiens. Unterschied zu anderen Tieren:
eine komplexere Gehirnentwicklung. Biologieunterrricht die Zweite: Ausgerechnet im Gehirn sind sich Mensch
und Schimpanse genetisch am ähnlichsten. Das zeigt eine Erbgutanalyse. Ein internationales Forscherkonsortium
hat das Schimpansen-Genom jetzt vollständig entziffert. Es ist zu 98,7 Prozent identisch mit dem menschlichen
Erbgut. Menschenrassen gleichen untereinander in 99,9 % des Erbmaterials. Nun meine Frage: Bleibt den
Schimpansen, die uns genetisch so ähnlich sind, das Himmelreich verschlossen?? )
#75 crosslink † 22:49:11 | Donnerstag, 24. November 2005
Homosexualität in der Natur @Toby: Gibt es Homosexualität auch in der „freien Natur“, bei den Tieren?
Falls ja, wie ist das zu bewerten? Gibt es ein „Homo-Gen“? Was sagen Biologen dazu? Man weiß noch nicht,
wie Homosexualität im Menschen entsteht. Es handelt sich offenbar um ein sehr komplexes Merkmal. Es gibt
Theorien, die es der hormonellen Situation im Fetus zuschreiben, andere sehen eine Rolle der Sozialisation
des Einzelnen… Forscher wie der Neurologe Simon LeVay oder Dean Hamer haben sich damit beschäftigt.
Homosexualität in der Tierwelt ist gut beschrieben, ich stelle einige links rein für jene, die es wirklich
interessiert: www.zeit.de/archiv/1999/33/199933.schwule_viecher_.xml www.wissenschaft.de/wissen/hintergrund/225539.html
www.spiegel.de/spiegel/0,1518,215046,00.html – Ein Ausschnitt aus einem dieser Texte: „Das Reich der Tiere
besteht im Bibelunterricht und in Biologiebüchern aus Weibchen und Männchen, die wie Schloss und Schlüssel
zusammenpassen. Doch die Natur ist experimentierfreudiger, als es das Prinzip Noah vorsieht: Bei rund
450 Tierarten haben Forscher den Sex zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern entdeckt. Delfinweibchen
schieben ihre Flosse in den Genitalschlitz der Partnerin, Zwergschimpansen-Männchen nuckeln am Penis
eines anderen Männchens, und männliche Seekühe bearbeiten das Geschlecht ihres Partners mangels Händen
mit den Flossen. Flussdelfine stecken ihren Penis ins Blasloch des Kumpanen, Koalaweibchen besteigen andere
Weibchen… usw.“
Inhaltliche Begründung … das Recht … seine Mitarbeiter einem bestimmten Einstellungsprozedere zu
unterziehen. Und das darf auf die Katholische Kirche als Arbeitgeberin. Es geht hier nicht darum, dass
Menschen die homosexuelle Neigungen innehaben, aus dem Kreis der Gläubigen auszuschließen, sondern es
wird festgehalten, dass die Menschen nicht für das Priesteramt oder ein Amt in einer Gemeinschaft geeignet
sind. Das ist richtig, aber die inhaltliche Begründung könnte argumenativ noch vertieft werden. Warum
sind Menschen, die homosexuelle Neigungen innehaben, nicht für das Priesteramt geeignet? Naturrecht?
Mitarbeiter Jedes Unternehmen, sogar der Staat, nimmt sich das Recht heraus, seine Mitarbeiter einem bestimmten
Einstellungsprozedere zu unterziehen. Und das darf auf die Katholische Kirche als Arbeitgeberin. Es geht
hier nicht darum, dass Menschen die homosexuelle Neigungen innehaben, aus dem Kreis der Gläubigen auszuschließen,
sondern es wird festgehalten, dass die Menschen nicht für das Priesteramt oder ein Amt in einer Gemeinschaft
geeignet sind. Zum Punkt Keuschheit sei gesagt, dass alle Amtsanwärter in einem guten Lebenswandel stehen
müssen. Die drei Jahre orientieren sich an einem Erfahrungswert. Danach empfangen die Anwärter drei
Jahre nach ihrem Eintritt z.B in ein Priesterseminar oder (am deutlichsten sichbar) in ein Kloster die
ersten Weihestufen.
#70 Trustno1 20:02:23 | Donnerstag, 24. November 2005
@Benedikt „Bevor Sie hier weiterschreiben wird es notwendig sein, dass Sie sich über den katholischen
Katechismus informieren. Die Abwertung von Personen ist im Christentum unerlaubt, dementsprechend wird
auch nicht der Homosexuelle abgelehnt. Die Kirche lehnt die Homosexualität ab.“ Die Homosexualität ist
ein Teil dieses Menschen. Man muß Menschen nehmen wie sie sind ohne wenn und aber. @Toby „Es wäre zu
klären, wie Homosexualität – die Achtung der betroffenen Menschen immer vorausgesetzt – grundsätzlich
zu bewerten ist: als normale sexuelle Variante, wie sie in der Natur nun mal vorkommt oder – zugspitzt
formuliert – als Krankheit?“ Es kommt nun mal vor! Ist keine Krankheit! „Gibt es Homosexualität auch
in der „freien Natur“, bei den Tieren?“ Ja! „Falls ja, wie ist das zu bewerten?“ Gar nicht! Es ist natürlich!
@Sulpicius „… Tier-/Mensch-Vergleiche seien nazistisch, dann wird der Mensch doch wieder mit dem Tier
verglichen, wenn es um Rechtfertigung von Homo-Praktiken geht. Da soll einer schlau draus werden.“ Der
Mensch ist auch nur ein Tier!
@ Sulpicius … dann wird der Mensch doch wieder mit dem Tier verglichen, wenn es um Rechtfertigung von
Homo-Praktiken geht. Da bin ich wohl gründlich missverstanden worden. Mir geht es mitnichten um Rechtfertigung
von Homo-Praktiken, sondern im Gegenteil um eine naturrechtliche Begründung für deren Ablehnung. Wenn
„echte“ Homosexualität im Tierreich nicht vorkommt, wie der verstorbene Biologe Prof. Dr. wolfgang Kuhn
lehrte, und wenn es auch kein „Homo-Gen“ gibt, kann Homosexualität auch keine normale „sexuelle Variante“
in der Natur sein.
#68 Sulpicius 19:51:25 | Donnerstag, 24. November 2005
Einmal heißt es,… … Tier-/Mensch-Vergleiche seien nazistisch, dann wird der Mensch doch wieder mit
dem Tier verglichen, wenn es um Rechtfertigung von Homo-Praktiken geht. Da soll einer schlau draus werden.
Auf den Punkt gebracht Es wäre zu klären, wie Homosexualität – die Achtung der betroffenen Menschen
immer vorausgesetzt – grundsätzlich zu bewerten ist: als normale sexuelle Variante, wie sie in der Natur
nun mal vorkommt oder – zugspitzt formuliert – als Krankheit? Gibt es Homosexualität auch in der „freien
Natur“, bei den Tieren? Falls ja, wie ist das zu bewerten? Gibt es ein „Homo-Gen“? Was sagen Biologen
dazu?
#66 starlit 19:15:30 | Donnerstag, 24. November 2005
@ benedikt zitat benedikt: „Bloß weil eine Art der Sexualität von der Kirche abgelehnt wird, lehnt sie
nicht den Menschen ab. Keine Ahnung, wo da der Widerspruch ist. Vermutlich leiden Sie an manischem Kirchenhass
und können nicht anders. Nachdenken – Schreiben.“ wenn homoxexuelle nicht zum priester geweiht werden
dürfen, eben weil sie eine homosexuelle neigung haben, die sie ohnehin als priester nicht ausleben dürfen,
wird der mensch abgelehnt. denn seine sexualität würde er ja in diesem amt gar nicht (mehr) leben. daher
meine empfehlung: bitte selbst denken, DANN schreiben. danke.
@ Benedikt Das ist eben Vatikan ) Ok, ok, hab schon verstanden … Fragt sich nur, ob diese Instruktion
dann nicht das gleiche Schicksal erleiden wird wie zahlreiche andere vorher auch schon und ob sich in
der Praxis nun tatsächlich etwas konkret ändern wird … Seltsam auch die Sache mit der Vorabveröffentlichung.
Können die im Vatikan nicht besser aufpassen? Denken wir auch an das Schicksal von „Redemptionis Sacramentum“.
Nachdem ein Vorabentwurf (durch Indiskretion?) an die Öffentlichkeit gelangt war, wurde das Schreiben
in wesentlichen Punkten entschärft. Und an der gängigen Praxis in den meisten unserer Pfarrgemeinden
hat sich nichts wesentliches geändert …
Drei-Jahres-Regelung Benedikt schireb: Geweiht werden dürfen nach dem Dokument offensichtlich die nicht,
welche nicht drei Jahre keusch gelebt haben und die die sog Gay-Kultur unterstützen. Das mit der Drei-Jahres-Regelung
verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz. 1. Wieso drei Jahre und nicht zwei oder vier oder … ? 2.
Was heißt „keusch“? Sollte nicht jeder Christ „keusch“ leben, und das nicht nur drei Jahre lang? Ist
nicht jeder Christ zur Enthaltsamkeit berufen, der nicht verheiratet ist?
#62 Benedikt 18:41:24 | Donnerstag, 24. November 2005
@ Starlit Sie finden es widersprüchlich, ein Verhalten abzulehnen, aber nicht den Menschen? Wie hat Ihre
Erziehung funktioniert? Hat Ihnen Ihre Mutter/ Ihr Vater alles durchgehen lassen, oder hat sie/er Sie
ob Ihres Fehlverhaltens abgelehnt? Wenn eine Erziehungsberechtigter das Kind tadelt, weil es sich zB flegelhaft
benimmt, dann verstößt er doch damit nicht sein Kind. Übertragen auf die Kirche: Bloß weil eine Art
der Sexualität von der Kirche abgelehnt wird, lehnt sie nicht den Menschen ab. Keine Ahnung, wo da der
Widerspruch ist. Vermutlich leiden Sie an manischem Kirchenhass und können nicht anders. Nachdenken –
Schreiben.
#61 starlit 18:31:25 | Donnerstag, 24. November 2005
@ benedikt zitat benedikt: „Die Abwertung von Personen ist im Christentum unerlaubt, dementsprechend wird
auch nicht der Homosexuelle abgelehnt. Die Kirche lehnt die Homosexualität ab.“ ärgere zurechtgebogene,
widersprüchliche konzepte sind selten zu finden.
#60 Benedikt 17:38:14 | Donnerstag, 24. November 2005
@ TrustNo & andere Bevor Sie hier weiterschreiben wird es notwendig sein, dass Sie sich über den katholischen
Katechismus informieren. Die Abwertung von Personen ist im Christentum unerlaubt, dementsprechend wird
auch nicht der Homosexuelle abgelehnt. Die Kirche lehnt die Homosexualität ab. @ Lady, crosslink Ja für
SIE ist es natürlich schwer vorstellbar, dass es Leute gibt, die sich bewusst gegen Familie, Partnerin
usw. und für den Zölibat entschieden haben. Die müssen natürlich alle schwul sein, klar. Leichter
hätten Sie sich hier nicht als Kleingeister outen können.
An alle, die sich über die Homo-Kampagne auf diesem Forum ärgern Nutzt die neuen Möglichkeiten, die
kreuz.net jetzt auf der rechten Leiste anbietet! Insbesondere „Leserzeitung“ und „Artikel verfassen“,
aber auch andere wie „Nachrichtenbörse“ und „Gebetsanliegen“. Grundsatzartikel dort können mit Postings
leichter verlinkt werden und ersparen vielleicht einige Diskussionen mit der „Homo-Fraktion“, wenn man
darauf verweist.
#58 crosslink † 15:42:36 | Donnerstag, 24. November 2005
keusch @Benedikt Geweiht werden dürfen nach dem Dokument offensichtlich die nicht, welche nicht drei
Jahre keusch gelebt haben und die die sog Gay-Kultur unterstützen. Und wie will man denn „überprüfen“,
ob diese Personen keusch gelebt haben? Da kann man sich nur auf deren Aufrichtigkeit verlassen. Müssen
Hetero-Priesteranwärter ebenso drei Jahre keusch gelebt haben? Falls dieses Dokument tatsächlich umgesetzt
werden kann, wird die Zahl der Priesteranwärter wohl stark dezimiert. Würde man allen homosexuellen
Priestern ihren Beruf verbieten, herrschte vermutlich in jeder 3. bis 4. Kirche am Sonntag Funkstille.
@Trustno1: Das einzige, was wirklich gegen die Natur verstößt sind die Ansichten der Kirche. Ja oder
wie heißt es so schön: Die unnatürlichste aller sexuellen Perversionen ist die Enthaltsamkeit
#57 Le Trot 14:21:12 | Donnerstag, 24. November 2005
@trustno Kein Glaube hat das Recht zu entscheiden was gegen die Natur verstößt und was nicht. Kein Glaube
hat das Recht andere Menschen wegen ihrer Natur abzuwerten. Und das „glauben“ Sie alles. Mensch sind Sie
gläubig.
#56 Trustno1 14:07:00 | Donnerstag, 24. November 2005
@ benedikt „Das ist eben Ihr Irrtum, weil Sie nicht glauben. Wer glaubt, der hat auch die Wahrheit. Es
ist unmöglich, einem Kult zu dienen, ohne von dessen Wahrheit überzeugt zu sein. Das wäre ja nichts
anderes als grandioser Selbstbetrug.“ Dann ist Glaube Selbstbetrug. Glaube und Wahrheit sind verschiedene
Dinge. Glaube ist eine subjektive Wahrheit nichts weiter. Wer Glaube als Wahrheit verkaufen will, hat
nicht verstanden was Wahrheit bedeutet. Ein Jeder darf Glauben was er will, solang er versteht, daß es
nur seine subjektive Wahrheit ist. Kein Glaube hat das Recht zu entscheiden was gegen die Natur verstößt
und was nicht. Kein Glaube hat das Recht andere Menschen wegen ihrer Natur abzuwerten. Homosexualität
ist was vollkommen natürliches. Das ist es was die Kirche und ihre Anhänger nicht verstehen, weil sie
ihren Glauben mehr lieben als die Wahrheit. Das einzige was wirklich gegen die Natur verstößt sind die
Ansichten der Kirche.
Homosexualität und Weiheamt Ich verstehe diese Veröffentlichung des Vatikans nicht ganz. Mit ihrer Vorgabe
können sie gleich den halben Vatikan oder sogar drei viertel räumen, da es auf der ganzen Welt nicht
so viele Homosexuelle auf einem Haufen hat wie dort!
#54 starlit 13:43:29 | Donnerstag, 24. November 2005
@ benedikt zitat benedikt:„Das ist eben Ihr Irrtum, weil Sie nicht glauben. Wer glaubt, der hat auch die
Wahrheit. Es ist unmöglich, einem Kult zu dienen, ohne von dessen Wahrheit überzeugt zu sein.“ das ist
kein irrtum, sondern eine tatsache. daß ein gläubiger von der wahrheit dessen, was er glaubt, überzeugt
ist, ist logisch. deshalb muß ea aber noch lange nicht die wahrheit SEIN.
#53 Le Trot 13:30:13 | Donnerstag, 24. November 2005
@wi_bi Es funktioniert wunderbar. Beachtlich ist i. ü. die Geschwindigkeit der Veränderung. Das mögen
Sie innerh. Ihres Clans natürlich nicht merken, ein HS spürt das allerdings sehr deutlich. Glaube ich
Ihnen sogar. Dieses ausgeprägt wunderbare Empfinden tritt sehr oft bei den Lederkampfschwulen auf, die
an der rectocerebralen Fistel leiden.
#52 Benedikt 13:20:34 | Donnerstag, 24. November 2005
@ Starlit „glaube“ und „wahrheit“ sind zwei dinge, die nicht miteinander verwechselt werden sollten. Das
ist eben Ihr Irrtum, weil Sie nicht glauben. Wer glaubt, der hat auch die Wahrheit. Es ist unmöglich,
einem Kult zu dienen, ohne von dessen Wahrheit überzeugt zu sein. Das wäre ja nichts anderes als grandioser
Selbstbetrug. wer aber als hetero-priester-anwärter NICHT drei jahre keusch lebte und die hetero-kultur
unterstützt, der darf geweiht werden? dem fehlt die nötige „affektive reife“ nicht schon per se? Ihr
nächster Fehler ist, dass Sie Beiträge, auf die Sie antworten, nicht vollständig lesen oder nur das
zitieren, was Ihnen gerade passt. Lesen Sie meinen Beitrag nochmal. Zitat: …drehen wir das ganze mal
auf die Heteros um: Wer ins Seminar kommt, dort dauernd von amourösen Abenteuern mit seiner „Süßen“
plappert, angezogen ist, wie der letzte Zuhälter und von der Kanzel später dauernd seine Hetero-Sexualität
zu besten gibt, der ist für das Priestertum auch nicht geeignet.
#51 starlit 13:15:46 | Donnerstag, 24. November 2005
@ benedikt 1. zu ihrem letzten kommentar an crosslink: „glaube“ und „wahrheit“ sind zwei dinge, die nicht
miteinander verwechselt werden sollten. zitat benedikt: „Geweiht werden dürfen nach dem Dokument offensichtlich
die nicht, welche nicht drei Jahre keusch gelebt haben und die die sog Gay-Kultur unterstützen.“ wer
aber als hetero-priester-anwärter NICHT drei jahre keusch lebte und die hetero-kultur unterstützt, der
darf geweiht werden? dem fehlt die nötige „affektive reife“ nicht schon per se?
#50 Benedikt 12:59:01 | Donnerstag, 24. November 2005
@ crosslink Ja sehr schade, dass Sie nicht glauben, sonst wüssten Sie nämlich, was die Wahrheit ist,
nämlich der Herr selber „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ @ Starlit Geweiht werden dürfen
nach dem Dokument offensichtlich die nicht, welche nicht drei Jahre keusch gelebt haben und die die sog
Gay-Kultur unterstützen. So. Jetzt drehen wir das ganze mal auf die Heteros um: Wer ins Seminar kommt,
dort dauernd von amourösen Abenteuern mit seiner „Süßen“ plappert, angezogen ist, wie der letzte Zuhälter
und von der Kanzel später dauernd seine Hetero-Sexualität zu besten gibt, der ist für das Priestertum
auch nicht geeignet. Von Diskriminierung kann daher gar keine Rede sein. Die Katholische Kirche präferiert
das herkömmliche Familienbild als das Ideal menschlichen Zusammenlebens. Wer das nicht einsehen will,
der kann – da er nicht die Lehre vertritt – nicht Priester werden. Es kann auch niemand führendes FDP-Mitglied
sein, der für Planwirtschaft eintritt. So ist das eben. Wer seine sexuellen Triebe unter Kontrolle hat,
die Lehre der Kirche verkündet und einen dem Priesterberuf angemessenen Lebensstil hat, der wird nach
wie vor Priester werden, da er das verkörpert, was von der Kirche von einem Priester erwartet wird, genau
wie für jeden profanen Beruf ein bestimmtes Anforderungsprofil besteht.
#49 starlit 12:49:14 | Donnerstag, 24. November 2005
@ Josefus Zitat Josefus: „Hier verraten die Schwulen und ihre Propagandisten ihre wahren Absichten. Das
Priestertum soll mít mit Schwulen unterwandert werden, um es aus ihren Angeln zu heben und damit die
ganze Kirche. Auch deswegen war das Dokument gegen diese Widernatürlichkeit absolut notwendig, wenn es
auch ruhig noch entschiedener hätte sein können.“ sie haben mich völlig falsch verstanden (wen wundert’s).
was ich meinte, ist, daß das einzig gute an dieser diskriminierung das ist, daß sie vielen menschen
den zugang zum priesterberuf verwehren wird, was beim ohnehin schon herrschenden priestermangel hoffentlich
fatale folgen für die kirche haben wird. so gesehen kann man von mir aus auch braunäugigen oder blonden
männern den zugang zum priesterberuf verwehren. dies war logischerweise ein zynischer kommentar von mir,
denn wie fatal dieser lächerliche beschluß für all diejenigen ist, die deshalb nicht zum priester geweiht
werden können, braucht man ja wohl hoffentlich hier nicht zu erwähnen.
#48 crosslink † 12:40:41 | Donnerstag, 24. November 2005
kotz-grindig @Tradiland: Ich erinnere mich: Ihr entferntes Posting war echt kotz-grindig und wert, entfernt
zu werden. Aber nein, kotz-grindig war es nicht, vielleicht war es etwas deutlich, aber ich habe dafür
immer nur in der Kiste mit dem „schönen“ Deutsch gekramt – die andere Kiste lasse ich hier verschlossen.
Wer nicht glaubt, dass es Daemonen gibt, glaubt wohl auch nicht an Teufel und Hölle. Nein ich glaube
nicht an Teufel und Hölle, alles Humbug. Crosslink ist nicht katholisch, er leugnet Glaubenswahrheiten.
Glaube ist Glaube. Was die Wahrheit ist, wissen wir nicht. Weder Sie, noch ich, noch sonst irgendwer.
@ crosslink Ich erinnere mich: Ihr entferntes Posting war echt kotz-grindig und wert, entfernt zu werden.
Dieses Posting entsprach einfach nicht den Anforderungen, die die Betreiber der Seite – ohnedies großzügig
interpretiert – für Meinungsäußerungen auf diesem Forum aufgestellt haben. Wer nicht glaubt, dass es
Daemonen gibt, glaubt wohl auch nicht an Teufel und Hölle. Auch der Engelsglaube kann wohl nur lädiert
sein. Insgesamt: Crosslink ist nicht katholisch, er leugnet Glaubenswahrheiten.
#46 crosslink † 09:54:35 | Donnerstag, 24. November 2005
Zensur Gestern wurde ein Kommentar von mir zensuriert, obwohl ich weder jemanden beleidigt habe noch meine
Wortwahl als bedenklich eingestuft hätte werden können. Ist das die Art, wie hier mit unpopulären Meinungen
umgegangen wird? Oder war es einfach zu viel, mit dem Beispiel eines kath. Priesters zu kommen, der mit
seinen Gespielen in der Sakristei (!) Sex hat und sich für sein Leben gern in der schwulen Sauna vergnügt?
Dass dies kein Einzelfall ist, wissen hier auch die Frommsten. Vielleicht sollte als Eintrittskriterium
in das Priesterseminar der Nachweis einer langjährigen Psychoanalyse verlangt werden, um zu sichern,
dass nur Anwärter, die eine ungefähre Ahnung von ihren wahren Bedürfnissen und Wünschen haben, zugelassen
werden? Dann wären diese traurigen Fälle der Scheinheiligkeit, wie oben beschrieben, vielleicht zu vermeiden.
@Ignatius: liebe Katholiken –- ignoriert doch diese Sodomisten einfach. Was verschwendet ihr eure kostbare
Zeit mit nutzlosen Worten an diese verstockte Todsünder? Nein und sogar die Dämonen EKELN sich vor DENEN.
Aber Ignatius, es gibt doch gar keine Dämonen! Den Schwarzen Mann und die böse Hex gibt es übrigens
auch nicht!
#44 Justus 09:21:03 | Donnerstag, 24. November 2005
Richtige Richtung Papst Benedikt XVI. (bzw. die Römische Kurie) hat mit diesem Dokument einen Schritt
in die richtige Richtung gesetzt. Etwas mehr Klarheit hätte dem Dokument allerdings gut zu Gesicht gestanden.
Offenbar wollte man sich um allzu eindeutige Aussagen herumdrücken. Trotzdem: Danke, Heiliger Vater!
#43 Josefus 08:47:37 | Donnerstag, 24. November 2005
Das wahre Ziel der HS Zitat starlit: „das einzig gute daran: vielleicht stirbt so der priesterberuf endlich
aus. ich warte darauf schon viel zu lange.“ Hier verraten die Schwulen und ihre Propagandisten ihre wahren
Absichten. Das Priestertum soll mít mit Schwulen unterwandert werden, um es aus ihren Angeln zu heben
und damit die ganze Kirche. Auch deswegen war das Dokument gegen diese Widernatürlichkeit absolut notwendig,
wenn es auch ruhig noch entschiedener hätte sein können.
#42 roemkath 08:40:30 | Donnerstag, 24. November 2005
@starlit und einige mehr… Diskriminierend ist nicht das Dokument aus Rom, das im Übrigen noch gar nicht
offiziell veröffentlicht ist, sondernd die Statements mancher selbsternannter Sittenwächter in diesem
Forum. Es ist erschreckend, welche Vorstellungen über Homosexualität in den Köpfen einiger frommer
Katholiken immer noch herumgeistern. Der gewöhnliche Homosexuelle entspricht eben nicht diesen Denkmustern
(und dem Bild oben). Das scheint vielen immer noch ANGST zu machen. Ich möchte an den Respekt gegenüber
Personen mit homosexuellen Tendenzen appellieren, so wie die Kirche ihre Gläubigen dazu auffordert (vgl.
KKK). Nebenbei: Die Kirche hat das Recht, Kritierien zu benennen, die sie zur Zulassung zum Priesteramt
aufstellt. Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun.
Gut Ding will weile haben Vor hunderten von Jahren hatten die Menschen Angst vor Kometen, sie sahen darin
einen Fingerzeig Gottes (oder eines höheren Wesens), sie verfielen in Panik. Früher dachten die Menschen
ein Epileptiker hätte den Teufel in sich und versuchten diesen Teufel auszutreiben. Damals hatten die
Menschen Angst vor anderen die nicht der „Norm“ entsprachen weil sie z.B. einen Buckel hatten oder andere
Behinderungen. Völker der „Neuen Welt“ dachten die Neuankömlinge aus der alten Welt seien was höheres.
Gelehrte die neue Theorien aufstellen (z.B. Erde ist Rund) wurden verteufelt und aus der Stadt gejagt.
Erdbeben, Überschwemmungen usw. sahen die Menschen als eine Strafe Gottes. Woher hätten diese Menschen,
die eben nicht das Wissen haben wie wir heute, das alles wissen sollen? Sie machten das was jeder macht
und dachten dabei an eine höhere Gewalt, an Gott oder den Teufel. Nichts anderes geschieht hier in diesem
Forum. Was ich mir nicht erklären kann, was meinen Horizont übersteigt, das muß vom Teufel kommen oder
Göttliche Fügung sein. Solange man sich der Geschichte nicht bewußt wird und die selben Gedankengänge
hat wie ein Indianer aus dem Urwald der glaubt man könne ihm mit einer Kamera die Seele rauben, wird
man das ncht verstehen können. Solange man die Augen verschließt und es nicht wahrhaben will das man
eben falsch lag, solange wird sich auch nichts ändern. Die Geschichte lehrt uns aber das die Kirche durchaus
lernen kann wenn auch etwas langsamer.
#38 starlit 00:47:33 | Donnerstag, 24. November 2005
letztklassig wieder einmal eine absolut letztklassige aktion der katholischen kirche. schwulen die „affektive
reife“, die man zum priesteramt benötigt, absprechen zu wollen, ist ein starkes stück. ob soviel diskriminierung
würde ein jesus christus wohl die hände über dem kopf zusammenschlagen. das einzig gute daran: vielleicht
stirbt so der priesterberuf endlich aus. ich warte darauf schon viel zu lange.
#37 bonifatius 22:20:15 | Mittwoch, 23. November 2005
Crosslink: Hoffnungsloser Fall Wenn das Thema nicht so tierisch erns (nicht triebhaft )wäre würde ein
altes bayerisches Sprichwort dazu sagen : „Nicht aufklären, dumm sterbenlassen!“
#36 Tomasino 22:11:25 | Mittwoch, 23. November 2005
@bonifatius crosslinks-Anhänger Nichts möchte ich beschönigen und verurteile die praktizierte Homosexualität
als Ausprägung der menschlchen Sexualität. Gut ist es aber als wahrer Seelsorger zu wissen, dass Homosexuelle
Neigungen oft an der lieblosen Mutter-Kind-Beziehung, die heuchlerisch als echt vorgespielt wurde, aber
nicht trägt, entstanden sind. Solche Beziehungsmacken sind schwer ausbügelbar. Es scheint so als seien
diese Betroffenen Leute sehr erfolgreich und selbsbewusst, das Gegenteil ist meistens der Fall, übersteigertes
Selbstbewusstsein mit Neigungen zur Depression. Doch die Fehleinschätzung der Mandatsträger in der Gesellschaft
katapultiert diese Leute nach oben in höchste Positionen. Es ist deshalb zur „pastoralen Therapie“ dieser
Menschen viel Einfühlung in deren Seelenzustand nötig. Natürlich auch und das am Allermeisten, die
ernste Mitarbeit der Menschen mit diesen Neigungen. Das ist die Erfahrung eines Pädagogen in diesem sozialen
Umfeld. Deshalb bitte keine Vorverurteilung sondern freundschaftliche, fordernde und regulierende geistliche
Führung.
#34 Ignatius 21:52:56 | Mittwoch, 23. November 2005
Katholiken besudelt nicht eure Ehre Zitat Petrus Radii : Na! Ist das wirklich alles?! Für 10 Jahre Produktionszeit
doch gar nicht so schlecht. Nochmal 10 Jahre und wir bekommen ein doppeltso gutes Dokument… (Vorsicht
Ironie) PS: liebe Katholiken –- ignoriert doch diese Sodomisten einfach. Was verschwendet ihr eure kostbare
Zeit mit nutzlosen Worten an diese verstockte Todsünder? Hatte etwa der heilmäßige Lot Erfolg? Nein
und sogar die Dämonen EKELN sich vor DENEN. Diskutiert doch lieber katholisch untereinander damit das
Forum katholisch bleibt. An und an mal nen humorvollen Kommentar wie einige es schon tun oder ein passendes
Heiligenzitat und gut ist. Die heilige Katharina: „Die Sünde gegen die Natur ist sogar für die Dämonen
unangenehm…“ siehe diesen Kreuz.net-Artikel www.kreuz.net/article.1547.html
#32 bonifatius 21:11:57 | Mittwoch, 23. November 2005
Werte Crosslinks mit Anhänger! Lasst euch von euren Trieben nur treiben, willenlos,hinaus aus der Provinz
und bestärkt homosexuell erzogene Jugendliche in ihrem Verhalten in einem widernatürlichen Umfeld. Logisch,
dass nach einer irregeleiteten Erziehung Selbstzweifel sogar zum Selbstmord führen können. O, ihr bedauernswerte
Irrlichter! Ein gesunder jugendlicher Mensch kann seine Sexualität beherrschen lernen, wird erst dadurch
zum Mann und nicht zur Menne. Gebt den Jugendlichen Mut zur Selbstbeherrschung. Dann wird er kein Sklave
seiner Triebe sondern ein freier selbstbewusster Mensch!
#31 Brandenburgis 20:44:57 | Mittwoch, 23. November 2005
Homo-Outing Den Schwuchteln wird es schon sehr bald außerordentlich leid tun, daß sie sich massenweise
und in sehr unvorsichtiger Weise geoutet haben. Die Leute, die sie heute promovieren, werden sie zu gegebener
Zeit auch wieder fallen lassen und dann werden viele Tucken-Tränen die verschmierten Wangen hinunter
rollen …
#30 Petrus Radii 20:17:13 | Mittwoch, 23. November 2005
Kaum zu glauben! Na! Ist das wirklich alles?! Von einzuhaltenden „Normen“ ist schon die Rede. Nur gibt’s
‘n kleines Problemchen: Es gibt überhaupt keine Normen im Dokument (zumindest wie hier dargestellt)!!!
Zwar gibt es einige moralische Überlegungen und Prinzipien, aber kein einziges Wort, das als Rechtsbestimmung
gelten könnte! Nicht einmal ein Zitat aus der hl. Schrift, noch den Kirchenvätern, noch Konzilien, noch
Päpsten, noch dem Kirchenrecht! Eine Mahnung ist vielleicht dieses Schreiben, aber kein echtes „Dekret“.
Also ist das Dokument völlig verlogen, da Rom das Zeug als rechtskräftig repräsentiert, obwohl es keine
Normen enthält. Andererseits muß man feststellen, daß dies wirklich ein Segen sei, da folglich die
bisher geltenden Normen in Kraft bleiben, d.h., daß überhaupt keine Zulassung der Homosexuellen zum
Priesterseminar oder hl. Weihen zu erlauben ist.
#29 crosslink † 20:17:06 | Mittwoch, 23. November 2005
Sex, Sex, Sex @fabianus: Aber es ist interessant, wie Homosexuelle dies immer wieder als Reizthema empfinden.
Eigentlich könnte ihnen die Kirche doch egal sein. Ist sie aber nicht, da sie sich selbst nicht eingestehen
wollen, dass etwas an ihren Handlungen falsch sein muss. Leider kann einem die Kirche (noch) nicht ganz
egal sein, da sie mit ihren starren Ansichten immer noch stark gesellschaftliche Haltungen prägt und
intolerantes weltfremdes Provinzlertum damit schürt. Vor allem für homosexuelle Jugendliche ist ein
Heranwachsen in einem Umfeld, in dem sie sich aufgrund ihrer sexuellen Orientierung abgelehnt fühlen,
immer wieder mit schweren Selbstzweifeln und manchmal sogar mit Selbstmord verbunden. Zum Thema des Artikels:
Ist es nicht oft so, dass manche Männer mit einer für sie schwierigen sexuellen Orientierung (Homosexuelle,
die sich nicht dazu stehen trauen; Pädophile; diverse Perversionen) sich vom Priesterseminar angezogen
fühlen, weil sie unter dem Deckmantel des „freiwillig“ gewählten Zölibat unangenehmen Fragen aus ihrem
Umfeld ausweichen können? Diese Mutlosigkeit ist natürlich nicht zu verurteilen, aber kann man auf Dauer
seine Sexualität unterdrücken ohne schwer neurotisch zu werden? Glaube hin oder her, der Mensch hat
einen Sexualtrieb. Ist der Hass auf sexuell aktive Homosexuelle einfach nur Neid ob soviel bewundernswerter
„Schamlosigkeit“?
#28 Fabianus 20:13:10 | Mittwoch, 23. November 2005
@Methusalix Sie werden mir mit ihrem blöden persönlichem Geschwätz nicht die Meinung nehmen, dass Homosexualität
unnatürlich und nicht im Sinne des Schöpfers ist! Engagieren sie sich und lassen mich in Ruhe. Und letzteres:
Fühlen sie sich weiterhin im guten Recht.
#27 methusalix † 20:00:54 | Mittwoch, 23. November 2005
Also das find’ ich klasse Fabianus! Sie wissen genau, dass: „Homosexuelle menschen haben ein weitaus größeres
sexuelles Verlangen als Heterosexuelle“ Ja woher wissen Sie das denn? Haben Sie etwa selbst verglichen?
Oder haben Sie dies rein empirisch festestellt? Da kann ich auch einen Beitrag (aus der reinen Empirie
natürlich!) leisten, weil ich einige schon sehr, sehr lange verheiratete (natürlich kirchlich verheiratet,
ausserdem katholisch!) Ehepaare kenne, die immer noch sehr starkes Verlangen nacheinander haben! Und das
nach 4 (in Worten: VIER!) Kindern. Die sind also keinesfalls homosexuell. Die Homosexuellen können ja
gar keine Kinder kriegen, oder etwa doch??????? @Frl. Ilse „Und ich höre immer, dass Ratzinger so ein
intelligenter Mensch sein soll.“ Das habe ich auch schon gehört, kann es aber, mangels eigenen Kontaktes
zu Ratzinger, keineswegs bestätigen! Was ich aber bestätigen kann, da Ratzinger selbst das kundgetan
hat (in einem Beitrag weiter hinten in diesem Forum), auf dem Gebiet der Liebe ist der Mann vollkommen
blind; da hat er nicht den leisesten Schimmer einer Ahnung. Vielleicht ist das der Grund für so lieblose
Ergüsse in seinen Veröffentlichungen.