Benediktinerabtei in Aachen verkauft Teile des Klosters
In dem im Jahr 1909 errichteten Flügel der Benediktinerabtei Kornelimünster in Aachen werden bis voraussichtlich Ende nächsten Jahres 19 Eigentumswohnungen und eine Arztpraxis entstehen.

Im Konvent leben noch etwa zehn Benediktinermönche.
Aachen liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen unweit der belgischen Grenze.
Der Vertrag wurde am Montag, den 7. November, unterschrieben.
Die Abtei kann die von ihr im verkauften Gebäudeteil genützen Räume – vor allem die Pforte sowie Verwaltungs- und Kursräume – noch bis Ende März 2006 nutzen.
Der Abschnitt des Klosters, der im Zusammenhang mit dem Bau der Kirche in den 50er Jahren errichtet worden ist, wird nicht verkauft.

„Der Entschluß zur Veräußerung ist uns allen nicht leicht gefallen“, erklärt Abt Albert Altenähr OSB auf der Klosterhomepage:
„Er ist auch deswegen nicht leicht, weil die neuen Lösungen, die für Verwaltung und Pforte und für den Bereich der Tagungsräume gefunden werden müssen, Veränderungen des Kirchenvorbaus und eventuell im Bereich der Kirche – neue Eingangssituation – mit sich bringen“.
Verschiedene Gründe haben die Patres zu ihrem Schritt bewogen.
Die Gesamtgebäudemasse des Klosters ist für die gegenwärtige Gemeinschaft seit langem und auch in absehbarer Zeit zu groß.
Eine Grundsanierung des 100 Jahre alten Gebäudeteils – ohne den inneren Umbau für eine neue Nutzung – wurde vor einigen Jahren auf einige Millionen Deutsche Mark geschätzt.
Die laufenden Kosten des Altbaus wären auch bei einem Umbau so hoch, daß sie durch Eigennutzung oder Vermietung nicht erwirtschaftet werden könnten.
Mit dem Verkauf erhält das Kloster einen finanziellen Betrag, der an anderer Stelle in notwendige Umbaumaßnahmen investiert werden kann.
Als Alternativen wurde der Abbruch des Altbaus vorgeschlagen. Damit konnte sich das Kloster aber nicht anfreunden.
Überlegungen, Altenwohnungen oder ähnliches einzurichten, wurden von potentiellen Investoren als nicht wirtschaftlich abgelehnt.
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Freitag, 25. November 2005 11:21
Benedikt: @ Athanasius
Hat sich denn die Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht um diese Klosteranlagen bewirbt? Weiss jemand
mehr dazu?
Warum sollte sie? Es handelt sich offensichtlich bloß um ein Wirtschafts- oder Wohngebäude.
Warum sollte sie? Es handelt sich offensichtlich bloß um ein Wirtschafts- oder Wohngebäude.
Freitag, 25. November 2005 10:12
Athanasius: Halt halt
Warum Abt Albert ein „Modernist“ (was immer das sein mag) sein soll, ist hier noch nicht berichtet worden.
Habe ich Namen genannt in meinem Beitrag? Wüsste ich nicht. Genauer lesen, Gotthart!
Habe ich Namen genannt in meinem Beitrag? Wüsste ich nicht. Genauer lesen, Gotthart!
Freitag, 25. November 2005 10:07
virOblationis: Tuberkulose
„Wenn was zu groß geworden ist, muß man sich anpassen,“ sagte der Schwindsüchtige und zog den Gürtel noch enger.
Donnerstag, 24. November 2005 23:18
Sulpicius: @Gotthard
Oder man sollte sich fragen, was man falsch gemacht hat, daß das Haus zu groß geworden ist…
Donnerstag, 24. November 2005 21:36
Gotthard: Abt Albert
Athanasius ist der jeden kennende Kenner der Kirche und Klöster. Warum Abt Albert ein „Modernist“ (was
immer das sein mag) sein soll, ist hier noch nicht berichtet worden.
Ich kenne ihn als sehr guten Abt!!!!!!!
Warum soll der Verkauf von Klosterbestandteilen schlimm sein? Wenn was zu groß geworden ist, muss man sich anpassen…
Ich kenne ihn als sehr guten Abt!!!!!!!
Warum soll der Verkauf von Klosterbestandteilen schlimm sein? Wenn was zu groß geworden ist, muss man sich anpassen…
Donnerstag, 24. November 2005 19:49
Athanasius: Gut so?
Ist das gut so?
Wenn man weiss – wie die meisten Römischen Katholiken – dass die Klöster derzeit von Modernisten besetzt sind oder von extrem lauen Äbten geführt werden, soll es nicht wundern, dass wieder ein Kloster dran geht.
Die einzigen Ausnahmen m.A.n. sind öfters Schwesterkongregationen, obwohl auch unter diesen viele dem Feminismus verfallen sind.
Hat sich denn die Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht um diese Klosteranlagen bewirbt? Weiss jemand mehr dazu? Vielleicht hat man sich nicht bewirbt, da nicht das ganze Kloster zum Verkauf angeboten wurde?
Wenn man weiss – wie die meisten Römischen Katholiken – dass die Klöster derzeit von Modernisten besetzt sind oder von extrem lauen Äbten geführt werden, soll es nicht wundern, dass wieder ein Kloster dran geht.
Die einzigen Ausnahmen m.A.n. sind öfters Schwesterkongregationen, obwohl auch unter diesen viele dem Feminismus verfallen sind.
Hat sich denn die Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht um diese Klosteranlagen bewirbt? Weiss jemand mehr dazu? Vielleicht hat man sich nicht bewirbt, da nicht das ganze Kloster zum Verkauf angeboten wurde?
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