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Donnerstag, 24. November 2005 16:24
Ohne Widerrede
Der suspendierte Priester Gotthold Hasenhüttl tritt heute erneut mit seinen kirchenfeindlichen Thesen zum Thema Interkommunion an die Öffentlichkeit. Gastgeber der „privaten“ Veranstaltung ist der ‘Fuldaer Kreis für eine offene Kirche’.
Der suspendierte Priester Gotthold Hasenhüttl bei einem sogenannten "Ökumenischen Gottesdienst mit Eucharistiefeier nach katholischem Ritus und offener Kommunion"
Der suspendierte Priester Gotthold Hasenhüttl bei einem sogenannten „Ökumenischen Gottesdienst mit Eucharistiefeier nach katholischem Ritus und offener Kommunion“
(kreuz.net, Fulda) Heute Abend tritt der als Priester suspendierte Theologieprofessor Dr. Gotthold Hasenhüttl in der Nähe von Fulda auf, um über die sogenannte Ökumenische Gastfreundschaft zu sprechen. Er folgt damit einer Einladung des ‘Fuldaer Kreis für eine offene Kirche’.

Der Österreicher Gotthold Hasenhüttl ist emeritierter Professor für Dogmatik an der Philosophischen Fakultät der Universität des Saarlandes.

Er wurde im Juni 2004 wegen einer öffentlichen Aufforderung zur Interkommunion vom Heiligen Stuhl als Priester suspendiert.

Der ‘Fuldaer Kreis für eine offene Kirche’ wurde von acht Fuldaer Diözesanpriestern gegründet. Sein Ziel ist es, die Kirche dem Zeitgeist anzupassen. Der Verein arbeitet auch eng mit der kirchenfeindlichen Gruppierung ‘KirchenVolksBewegung – Kirche von unten’ zusammen.

Gleichzeitig scheint der ‘Fuldaer Kreis’ auch gute Kontakte zu Diözesanbischof Heinz Josef Algermissen zu pflegen.

Von den acht Priestern, die den Kreis gründeten, sind nämlich inzwischen drei Mitglieder des Fuldaer Priesterrates. Der Priesterrat ist ein Beratungsgremium um den Diözesanbischof.

Einer von ihnen, Pfarrer Winfried Hahner, ist sogar dessen Sprecher und von Mons. Algermissen persönlich in das Beratungsgremium berufen worden.

Es ist nicht das erste Mal, daß der ‘Fuldaer Kreis’ den suspendierten Priester einlädt.

Erst im vergangenen März hätte Prof. Hasenhüttl auf Einladung der Altliberalen sprechen sollen. Doch die Veranstaltung wurde vom Domkapitel untersagt, weil sie in den Räumen einer Kirchengemeinde stattgefunden hätte.

Damals erklärte man, einen neuen Termin mit dem Professor festzulegen. Die Bistumsleitung wurde mit dem Versprechen vertröstet, daß für den Vortrag auch ein Gegenredner eingeladen werden soll.

Doch einen solchen gibt es heute abend nicht. Der ‘Fuldaer Kreis’ hat nach Angaben der ‘Fuldaer Zeitung’ offenbar vergebens bei der Fuldaer Philosophisch-Theologischen Fakultät um einen Vortragenden angefragt.

Das Bistum hat sich unterdessen in einer Mitteilung von der „privaten“ Veranstaltung „in aller Form distanziert“.

Die Diözese weist darauf hin, daß Hasenhüttl durch den Trierer Bischof Reinhard Marx vom Priesteramt suspendiert worden ist. Diese Strafe „wurde von den zuständigen Stellen in Rom bestätigt“.

Beobachter aus Fulda bezeichneten die Distanzierung von Seiten des Bistums angesichts des engen Kontaktes zwischen dem Bischof und wichtigen Mitgliedern des Fuldaer Kreises als „halbherzig“.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 28 Lesermeinungen:
Dienstag, 29. November 2005 17:05
steymard †: An Marcel
Lieber marcel,wer beendet die sedisvakanz,na wer wohl?Entweder ist es eine endzeiterscheinung,und bis zum ende wird es keinen papst mehr geben,(siehe Offenbarung des Herrn an die echte Schw.Luciain den 40 jahren „weil die paepste gezoegert haben,und meiner Bitte-die weihung russlands an das Unbefleckte Herzen Mariens- nicht zu vollziehen,wird ihnen die strafe des franzoesischen Koenigs zuteil werden)oder wie gesagt,die Zukunft gehoert dem Herrn und seiner Vorsehung.Bitte sagen Sie mir,welche Haeresien hat denn Papst Liberius konkret begangen???
Das dritte Geheimnis von Fatima,sollte es das echte sein,spricht ganz explizit von der vernichtung des Papstes.Also es gibt keinen Papst mehr.Diese Laecherlichkeit,das es sich hier um das fehlgeschlagene Attentat(welches von den 7,in das ja auch einmal ein priester der FSSPX in Fatima verwickelt war)ist voellig absurd.Vielmehr muss man das attentat auf alcimus-wojtyla in Rom mit dem endzeitlichen Biest in der offenbarung gleichsetzten,das sich schwer verletzt von seinen schweren verletzungen erholte und weierhin als Novus ordo sekte den Namen „Katholische Kirche“ missbrauchend,seine antichristlichen apostatischen taetigkeiten(ASSISI) verstaerkt fortsetzte.
Wer eins im Glauben mit(denn das bedeutet das Una CUM famulo tuo)Korankuessern,Heilige Messe Zerstoeren ist,ist selbst Korankuesser und Zerstoerer.
Montag, 28. November 2005 10:15
Marcel: St. Bellarmine
Steymard, sagen Sie bitte, wer beendet den Sedisvakantismus?

Ist Ihre Hauptsprache Englisch? Dann lesen Sie bitte folgendes (auch wenn Sie den Quellen nicht glauben):
SSPX FAQ Sedevacantism
SSPX Dossier on Sedevacantism

Dort ist Ihre fehlende und alles entscheidende Unterscheidung von materieller und formeller Häresie bei Würdenträgern gut erklärt, anhand St. Bellarmine.
Aus diesem Grund war auch Bischof Lienart, obwohl modernistisch, ein gültiger Bischof und durch keinen jener Päpste – die Sie sogar noch anerkennen – verurteilt.

Übrigens ist Ihr Verhältnis zu Erzbischof Lefebvre und seinen Werken unlogisch. Diese sind zwar keine Sedisvakantisten wie Sie, folgen aber den Päpsten nicht in deren Irrtümern. Wieso halten Sie uns dann jedoch das Koranküssen, den Ökumenismus, usw. vor? Diese Irrtümer vertreten wir nicht.

Sie behaupten, wir würden das Unfehlbarkeitsdogma nicht befolgen, doch dann verstehen Sie das Unfehlbarkeitdogma nicht. In keinem Punkt der unfehlbaren Lehre versagen wir dem Lehramt den Gehorsam. Im Irrtum wohl.
Sie sagen, es sei undenkbar, daß ein Papst sich irren könne – wiederum verschweigen Sie, daß er in fehlbaren Dingen irren kann. Betrachten Sie die Kirchengeschichte, z.B. Papst Liberius, der zu des hl. Athanasius Zeiten die Häresie des Arianismus vertrat. Athanasius widerstand dem gültigen Papst.
Montag, 28. November 2005 09:48
steymard †: An Sarto
Sie befinden sich auf glatteis???
Wer wagt,gewinnt,lieber sarto.(sind sie vom sarto verlag)?
Im Grundegenommen war Ja erzbischof Lefebvre(„geweiht“ durch Lienart,eines Freimaurers des 32.Grades und notorischen satanisten)immer sedisvakantist.Viele seiner Briefe und predigten(siehe Buch „Damit die Kirche weiterlebt“ )zeugen davon.(z.b da Rom und der stuhl petri von antichristlischen Kraeften besetzt sind etc…).
Nun hat er herausgefunden,das das Geschaeft so nicht richtig laeuft und die Kassen nicht klingeln.In welcher armut hat der demuetige Erzbischof Ngo Dinh Thuc bis zu seiner vermeintlichen ermordung durch vietnamesische Novus-Ordo „Priester“ in den USA ,gelebt.
Er war so ziemlich der einzige,der es wagte,das Unsagbare auszusprechen,naemlich,das der Stuhl Petri seit dem tode des letzten Papstes ,Papst Pius XII,vakant ist.
In 2Thes2 sagte der Hlg.Paulus ganz deutlich die Sedisvakanz voraus.
Frage an Sie,lieber Sarto.Wie kann sich der teufel in die Kirche Gottes setzen,und sich fuer „Gott“ ausgeben,wenn es zur gleichen zeit einen papst gibt,der ja vom herrn mit dem Unfehlbarkeitsdogma begnadet wurde?
Apropos Haeresie,hat denn die Bruderschaft etwa nicht die vielen haeresien der 5 letzten Pseudopaepste der Legio nachgewiesen?Warum jetzt wieder diese schizophrene kehrtwendung?Hat erzbischof lefebvre in seiner grundsatzerklaerung von 1974 nicht von Haeresie gesprochen?????Na also
Sonntag, 27. November 2005 21:52
Sarto: @ StEymard
Wenn auch Ihre Haltung in der gewaltigen Kirchenkrise unserer Zeit nachvollziehbar ist, so muss ich Sie doch vehement ersuchen, die abfälligen Bemerkungen über den heiligmäßigen Erzbischof Marcel Lefebvre zu unterlassen.

Da man den nachkonziliaren Päpsten bei allen Irrtümern wohl keine ausdrückliche Leugnung eines Dogmas, also keine Häresie ieS nachweisen kann, muss man davon ausgehen, dass sie rechtmäßige Päpste waren bzw. sind, wenn sie auch ihr Amt schlecht ausgeübt haben.

Sollte sich nach dem Ende dieser Zeit herausstellen, dass sie keine Päpste waren, so hat man zumindest seine kindliche Pflicht erfüllt.

Der sichere Weg ist der des Erzbischofs.

Sie befinden sich auf riskantem Glatteis!
Samstag, 26. November 2005 17:59
kreuzi: Knecht Ruprecht
Es liegt natürlich an der Kirche, M;itglieder die gegen die Kirche aggieren zu exkommunizieren. Nach meinem Wissen, ist der Mann zwar als offizielle Figur der Kirche rausgeschmissen worden, doch seine Mitgleidschaft in der Kirche, wurde ihm nicht aberkannt und das ist selbstverständlich eine Gefahr für die Gemeinde, wenn es in ihren Reihen Menschen gibt, die Auffällig und in aller Öffentlichkeit Krieg gegen die Kirche führen und da die Kirche unter anderem den Auftrag hat, ihre Mitglieder zu beschützen, muss sie dem auch nachkommen und Gefahren zum Schutz ihrer Schäfchen bekämpfen.
Samstag, 26. November 2005 17:07
steymard †: antwort an bonifatius
das wuerde den modernisten und den pseudotraditionlisten(FSSP,FSSPX) so passen.Kann ich mir gut vorstellen.
Ich werde weiterhin den Auftrag Papst Pius X,den er in seiner unfehlbaren enzyklika „Pascendi domini gregis“ erteilt hat ,befolgen,indem er explizit dazu aufruft,dass man „diesen Maennern“(Modernisten und als traditionstreue katholiken getarnte modernisten)die maske herabnimmt und zeigt,wie diese Maenner wirklich aussehen.
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