Der Moraltheologe Alfons Auer ist tot
Der Priester lehrte bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1981 an der Universität Tübingen. Er galt als Vorreiter der umstrittenen „Autonomen Moral“.

Das teilte die Diözese Rottenburg-Stuttgart am Montag mit.
Professor Auer galt als Wegbereiter und führender Vertreter der Moraltheologie der 70er und 80er Jahre. Er plädierte für eine von Glaubensvorgaben unabhängige Moral und für eine Orientierung der Kirche und Theologie an der Welt.
Bereits 1960 veröffentlichte er das Buch „Weltoffener Christ“.
Sein Buch ‘Autonome Moral und christlicher Glaube’ aus dem Jahr 1971 wurde zum Standardwerk einer von ihm begründeten moraltheologischen Schule.
„Alfons Auer war ein bedeutender und autonomer Denker, getragen von einer Frömmigkeit, die Gott und den Menschen nah war“, meinte der Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Mons. Gebhard Fürst, über den Verstorbenen.
Mit seiner „Autonomen Moral“ habe Auer vor fast 40 Jahren die Rolle der Vernunft in der Erkenntnis des sittlich Guten hervorgehoben.
Er habe durchbuchstabiert, was das Zweite Vatikanische Konzil in der Pastoralkonstitution ‘Gaudium et spes’ programmatisch entworfen hat.
Professor Auer äußerte sich zu innerkirchlichen Fragen im linksprogressistischen Sinn.
Der Verstorbene wurde 1915 in Schönebürg bei Biberach geboren und erhielt 1939 in Rottenburg die Priesterweihe.
Biberach befindet sich 75 Kilometer südöstlich von Rottenburg. Rottenburg liegt 40 Kilometer südwestlich von Stuttgart im Bundesland Baden-Württemberg.
Der Verstorbene war nach dem Krieg Repetent im Wilhelmsstift und als Studentenseelsorger in Tübingen tätig. Von 1951 bis 1953 war er der erste Direktor der Katholischen Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Anschließend wirkte er von 1955 bis 1966 als Professor der Moraltheologie in Würzburg und bis zu seiner Emeritierung 1981 in Tübingen.
Professor Auer wird morgen Samstag um 10:30 Uhr in seinem Heimatort in Schönebürg beigesetzt. Das Requiem findet in der dortigen St.-Gallus-Kirche statt.
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Montag, 5. Dezember 2005 10:42
Le Trot: @Benedict
Den kannte ich noch nicht. Köstlich!
Montag, 5. Dezember 2005 01:03
Benedikt: @ Le Trot
Nicht zu vergessen, dass seit Jahren behauptet wird, es gäbe eine deutsche Stadt namens Bielefeld, wo doch jeder weiß, dass eine Stadt Bielefeld gar nicht existiert.
Montag, 5. Dezember 2005 00:11
Le Trot: @Steymard
Da alcimus-wojtyla nie papst war,hat er keine bevollmaechtigung eine liturgie anzuerkennen oder nicht
Ja, ja es gab bis vor ungefähr 20 Jahren auch Leute die behaupteten Paul VI hätte einen Doppelgänger und der echte Papst würde gefangengehalten.
Ja, ja es gab bis vor ungefähr 20 Jahren auch Leute die behaupteten Paul VI hätte einen Doppelgänger und der echte Papst würde gefangengehalten.
Sonntag, 4. Dezember 2005 14:46
Irenäus: @Sedisvakantist
Wer meint, ich sei ein Modernist, sollte erstmal die einschlägige Enzyklika Pius X. lesen. Ich halte eine jahrzehntelange Sedisvakanz durchaus für denkbar, aber nicht in der Form, wie Sie es vertreten.
Sonntag, 4. Dezember 2005 12:14
steymard †: an alle
1.)Da alcimus-wojtyla nie papst war,hat er keine bevollmaechtigung eine liturgie anzuerkennen oder nicht(Addai
Mari)
2.Lieber gmm,ich kenne diesen von ihnen zitierten theologen nicht.theologen sind aber grundsaetzlich fehlbar.
3.)An irenaeus.Sedisvakantisten leugnen keineswegs die sichtbarkeit der kirche.Ihrer laecherlichen theorie nach,müsste schon eine sekunde nach dem tode eines jeden papstes die sichtbarkeit der kirche zerstört sein.Es macht keinen unterschied,ob eine sedisvakanz 1 sekunde,1 monat oder 50 jahre dauert.Außerdem gibt es ja noch die triumphierende Kirche im Himmel und die leidende im Fegefeuer,diese sind auch für modernisten wie Sie,lieber irenaeus,unantastbar.
4.)epiklesie ist laut Pius X „Ex quo nono“ schwere Haeresie,also teuflisch,denn Haeresie kann ja bekanntlich nie von Gott sein.
5.)Laut Codex 100§1 gibt es,zwei moralische personen,die von Gott eingesetzt wurden.Die katholische Kirche(nicht Novus ordo oder Photius-cerularius sekte)und der apostolische Sitz(Papst)
In 102§1 steht,dass eine moralische person von natur aus perpetuell ist,und entweder durch eine gestzliche Authoritaet(also von den antikatholischen 5 letzten pseudopaepsten ganz sicher nicht)ersetzt werden kann,oder nach einem zeitraum von 100 Jahren ablaeuft.
Wir haben also noch fast 53 Jahre.
2.Lieber gmm,ich kenne diesen von ihnen zitierten theologen nicht.theologen sind aber grundsaetzlich fehlbar.
3.)An irenaeus.Sedisvakantisten leugnen keineswegs die sichtbarkeit der kirche.Ihrer laecherlichen theorie nach,müsste schon eine sekunde nach dem tode eines jeden papstes die sichtbarkeit der kirche zerstört sein.Es macht keinen unterschied,ob eine sedisvakanz 1 sekunde,1 monat oder 50 jahre dauert.Außerdem gibt es ja noch die triumphierende Kirche im Himmel und die leidende im Fegefeuer,diese sind auch für modernisten wie Sie,lieber irenaeus,unantastbar.
4.)epiklesie ist laut Pius X „Ex quo nono“ schwere Haeresie,also teuflisch,denn Haeresie kann ja bekanntlich nie von Gott sein.
5.)Laut Codex 100§1 gibt es,zwei moralische personen,die von Gott eingesetzt wurden.Die katholische Kirche(nicht Novus ordo oder Photius-cerularius sekte)und der apostolische Sitz(Papst)
In 102§1 steht,dass eine moralische person von natur aus perpetuell ist,und entweder durch eine gestzliche Authoritaet(also von den antikatholischen 5 letzten pseudopaepsten ganz sicher nicht)ersetzt werden kann,oder nach einem zeitraum von 100 Jahren ablaeuft.
Wir haben also noch fast 53 Jahre.
Sonntag, 4. Dezember 2005 11:56
Toby: Noch einmal Lehramtspositivismus
Ich mache mich keineswegs zum Richter über das Lehramt und identifiziere mich auch nicht mit den Anhängern
der Piusbruderschaft.
Die Erlaubnis einer „Messe ohne Wandlungsworte“ ist keine dogmatische Entscheidung mit Anspruch auf Unfehlbarkeit gewesen. Sie könnte also vom Lehramt durchaus auch wieder zurückgenommen werden. Die Liturgie von Addai und Mari wird im übrigen nicht von Lefebvrianern kritisiert, sondern durchaus auch von dezidiert konzilstreuen Theologen.
Die Erlaubnis einer „Messe ohne Wandlungsworte“ ist keine dogmatische Entscheidung mit Anspruch auf Unfehlbarkeit gewesen. Sie könnte also vom Lehramt durchaus auch wieder zurückgenommen werden. Die Liturgie von Addai und Mari wird im übrigen nicht von Lefebvrianern kritisiert, sondern durchaus auch von dezidiert konzilstreuen Theologen.
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