12:54:03 | Freitag, 25. November 2005
Schon seit 1990 nimmt die Benediktinerinnenabtei von Jouarre am interreligiösen Dialog mit buddhistischen Nonnen teil. Der Austausch begann, als eine Schwester des Klosters für einen spirituellen Austausch mit buddhistischen Zen-Schwestern und Mönchen nach Japan reiste. Bilder.
(kreuz.net, Jouarre) Das Benediktinerinnenkloster Jouarre befindet sich 50 Kilometer westlich von Paris
in Nordfrankreich. Die
nach Auskunft der Klosterhomepage ihrer Kirche treu ergebene Klostergemeinschaft
arbeitete in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Vatikanum mit aller Kraft daran, die vom Konzil ausgehende
Erneuerung mitzutragen:
„Diese Zeit der Glaubensvertiefung und der Öffnung prägt nach und nach alle
Bereiche mönchischen Lebens“.
Eine der liturgischen Reformen hatte eine Neugestaltung des Kirchenraums
zur Folge. Außerdem wurde das Gitter, das den Konvent von den Gläubigen trennte, aus der Kirche entfernt.
Die französische Landessprache wurde immer mehr zur Sprache des Gottesdienstes.
In der nachkonziliären
Zeit wurden in den Orden – so die Homepage – Einrichtungen gegründet, deren Ziel es ist, eine Rückkehr
zu den Wurzeln mönchischen Lebens, eine Öffnung zur Welt hin und gegenseitige Hilfe zu fördern.
Dadurch
entstanden zum Beispiel der ‘Interreligiöse Monastische Dialog’, welcher Begegnungen mit dem nicht-christlichen
Mönchstum zum Ziel hat.
Darüber hinaus ist das Kloster Jouarre an einer für die Länder der Dritten
Welt bestimmten Übertragung monastischer Texte beteiligt. In dieser Übertragung wird ein nur auf dem
Grundwortschatz basierendes Französich verwendet.
Seit 1995 ist Sr. Marie-David Giraud die neue Äbtissin.
Mit ihr hat sich die Klostergemeinschaft, die seit dreizehn Jahrhunderten aus der Treue Gottes ihre Kraft
schöpft, auf den Weg in ein neues Jahrtausend gemacht.
Die Klosterhomepage enthält auch ein Gedicht
des Swami Vivekananda:
„Ich wünsche dir weder Reichtum noch beeindruckende Größe.
Sondern daß, wohin
du gehst,
Die traurigen Herzen sich an Deinem Lächeln erfreuen
Die lebensmüden Wesen einen Sonnenstrahl
erblicken.
Möge dein Weg ein Lichtpfad sein,
Als ob ein Engel dort seine Spuren hinterlassen hätte.“
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#18
Athanasius 23:05:46 | Freitag, 25. November 2005
#17
chancel_screen 22:14:35 | Freitag, 25. November 2005
#16
steymard † 19:09:33 | Freitag, 25. November 2005
#15
Athanasius 18:59:19 | Freitag, 25. November 2005
#14
Marcel 18:34:43 | Freitag, 25. November 2005
#13
steymard † 17:56:38 | Freitag, 25. November 2005
#12
Ignatius 17:12:12 | Freitag, 25. November 2005
#11
chancel_screen 17:12:07 | Freitag, 25. November 2005
#10
Benedikt 16:56:43 | Freitag, 25. November 2005
#9
chancel_screen 16:32:21 | Freitag, 25. November 2005
#8
Athanasius 16:12:50 | Freitag, 25. November 2005
#7
Stimme aus dem Tradiland 16:06:34 | Freitag, 25. November 2005
#6
Ignatius 15:58:58 | Freitag, 25. November 2005
#5
Stimme aus dem Tradiland 15:38:13 | Freitag, 25. November 2005
#4
chancel_screen 14:34:29 | Freitag, 25. November 2005
#3
Stimme aus dem Tradiland 13:47:52 | Freitag, 25. November 2005
#2
steymard † 13:27:54 | Freitag, 25. November 2005
#1
Stimme aus dem Tradiland 13:27:09 | Freitag, 25. November 2005