Kommunismus
Kirchenfeindliche Gesetzgebung in Tschechien
Die altkommunistische Parlamentsmehrheit in Prag hat kürzlich eine antikirchliche Gesetzesnovelle erlassen. Im Land lebt der Geist des alten Totalitarismus wieder auf.
(kreuz.net, Prag) Tschechiens regierende Sozialdemokraten und die oppositionellen Kommunisten bildeten kürzlich eine Einheitsfront gegen die Kirchen des Landes. Das berichtete gestern die ‘Wiener Zeitung’.

Das Parlament verabschiedete ein Gesetz, wonach die Kirchen des Landes Vereinen gleichgestellt werden.

Das Gesetz ist ein Erbe des im Sommer dieses Jahres verstorbenen Kulturministers Pavel Dostal. Dostal starb im Alter von 62 Jahren und war in den 60er Jahren Mitglied der berüchtigten Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei.

Mit der Novelle werden alle Kirchen und kirchlichen Organisationen der staatlichen Rechtsordnung unterworfen. Sie verlieren damit ihren bisherigen autonomen Status.

Dadurch wird den Kirchen in Zukunft das Recht genommen, diakonische Werke wie Kindergärten oder Krankenhäuser unabhängig vom Staat zu gründen und zu verwalten.

„Die Gesetzesnovelle diskriminiert Kirchen und Religionsgemeinschaften. Sie beschränkt ihr bisheriges Recht über interne Angelegenheiten innerhalb der Kirche zu entscheiden,“ erklärte die tschechische Bischofskonferenz.

Empörung auch beim Vorsitzende des ökumenischen Rates, Pavel Cerný: „Offensichtlich handelt es sich hier um einen Versuch ganz im Geiste der Zeit des Totalitarismus diakonische Einrichtungen und Schulen wieder von der Kirche abzutrennen“, sagt er.

Cerný kritisiert die Allianz von Sozialdemokraten und Kommunisten:

„Das ist für uns kein angenehmer Gedanke. Wir erinnern uns gut an Politiker und Beamte, die in der Zeit der Totalitarismus nicht nur drosseln sondern sogar liquidieren wollten.“

Der Prager Erzbischof, Miloslav Kardinal Vlk, stößt ins gleiche Horn: Religionsgemeinschaften dürften nicht wie Kleingärtnerverbände behandelt werden.

Die Diskussion um den rechtlichen Status der Kirchen dauert seit Ende April 2001. Damals verabschiedete das Parlament ein umstrittenes Gesetz zur Konfessionsfreiheit und zur Stellung der Kirchen und Glaubensgemeinschaften.

Der tschechische Helsinki-Ausschuß bezeichnete das Gesetz als diskriminierend. Es greife auch in grundlegende Bürgerrechte und Freiheiten ein.

Darum machte der damalige Staatspräsident Václav Havel von seinem Vetorecht Gebrauch und schickte das Gesetz an das Parlament zurück.

Im November 2002 hob das Verfassungsgericht einige Gesetzespassagen auf, insbesondere jene, welche die Einrichtung karitativer Organisationen einschränkten.

Christdemokratische Senatoren sind offenbar bereit, beim Verfassungsgericht des Landes eine Klage gegen die Gesetzesnovelle einzubringen.

Tschechien verfügt als einziges Land des ehemaligen kommunistischen Ostblocks über kein Konkordat mit dem Heiligen Stuhl.

Ein solches wurde zwar von der tschechischen Regierung verabschiedet.

Doch bisher haben sich Präsident Václav Klaus und das Parlament geweigert, das Abkommen zu ratifizieren.
      
49 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#49   GerdEric   22:54:59 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
überwunden
Leo:
AT ist endgültig überwunden durch die Inkarnation Gottes in Jesus Christus. Denn in ihm will Er geliebt und angebetet werden. Erst dadurch werden wir der von Jesus Christus erwirkten Erlösung teilhaftig. Das ist der Kern des christlichen Glaubens und der einzige Weg von der Finsternis zum Licht!
was ist denn da überwunden?
Gelten die Gesetze nicht mehr, die im AT stehen?
Ist G’TT nicht mehr der Schöpfer?
Ist G’TT nicht mehr der Retter?
Ist G’TT nicht mehr der Erlöser?
Ist G’TT nicht mehr meine Hoffnung?
Ist G’TT nicht mehr mein Stecken und Stab?
Ist G’TT nicht mehr mein HERR?
Redaktion benachrichtigen
#48   Leo   21:27:14 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@GerdEric
Das AT ist endgültig überwunden durch die Inkarnation Gottes in Jesus Christus. Denn in ihm will Er geliebt und angebetet werden. Erst dadurch werden wir der von Jesus Christus erwirkten Erlösung teilhaftig. Das ist der Kern des christlichen Glaubens und der einzige Weg von der Finsternis zum Licht!
P. Engelbert Recktenwald bezeichnet zu Recht folgenden Satz gerade für die heutige Zeit, die von einem falschen Rationalismus geprägt ist, als die „Gretchenfrage unseres Glaubens“: „Hat der historische Jesus, als er am Kreuze litt, mich gekannt?“ Daß die jeweilige Antwort auch tiefgreifende Folgen für das persönliche Verhältnis zu Christus und damit für die gesamte Spiritualität des Christen hat, liegt auf der Hand.
Redaktion benachrichtigen
#47   GerdEric   23:20:35 | Mittwoch, 30. November 2005
@Gunther Maria Michel
Was willst Du denn damit sagen?
Ich wollte sagen: Jesus sagt uns, es genügt nicht, sich auf Gott zu berufen. Das Gottesverhältnis des Menschen wird nach seinem Verhältnis zu Jesus Christus beurteilt (siehe Johannesevangelium, 8. Kapitel). Wer Jesus Christus ablehnt, lehnt Gott ob – ob das nun Atheist, Jude, Muslim oder sonst einer ist.
Was hat das mit der Schoa zu tun?
Im AT steht, wer neben G’TT anbetet, lehnt G’TT ab,
denn G’TT ist unteilbar und IHM ist nichts hinzu zu fügen.
PS.: Juden lehnen Jesus nicht ab, was sollten sie ihren Bruder ablehnen? Doch G’TT ist G’TT AllEIn.
Für Muslime ist er der zweitwichtigste Prophet (da war natürlich die Karriere bei den Christen besser).
Was da nun die Atheisten mit zu tun haben?
die klehnen doch G’TT ab, Jesus mag es für sie gegeben haben oder nicht.
Was das mit der Schoa zu tun hat?
Nichts, was hat aber dein „Zitat“ mit G’TT zu tun?
zumal irgend einer in seinen NT Schriften was schreibt, Jesus kommentiert, der sich nicht mehr wehren konnte.
MfG
Redaktion benachrichtigen
#46   gunther maria michel   15:15:20 | Mittwoch, 30. November 2005
Grüß Dich, Gerd Eric,
ich schrieb:
>>Es gab Zeitgenossen Jesu, die sich für sehr fromm und gottesfürchtig hielten und die glaubten, G’TT sei ihr Vater – aber sie haßten Jesus. Zu diesen Juden sagte Jesus: euer Vater ist der Teufel.
Du antwortest:
>Es soll auch Anhänger Jesu geben, die sehen das noch immer so, und versuchten vor nicht langer Zeit gleich das Problem zu endgültig zu lösen…
Was willst Du denn damit sagen?
Ich wollte sagen: Jesus sagt uns, es genügt nicht, sich auf Gott zu berufen. Das Gottesverhältnis des Menschen wird nach seinem Verhältnis zu Jesus Christus beurteilt (siehe Johannesevangelium, 8. Kapitel). Wer Jesus Christus ablehnt, lehnt Gott ob – ob das nun Atheist, Jude, Muslim oder sonst einer ist.
Was hat das mit der Schoa zu tun?
Redaktion benachrichtigen
#45   GerdEric   00:50:26 | Mittwoch, 30. November 2005
@Gunther Maria Michel
gunther maria michel: Gerd Eric,
wenn Jesus nichts für Dich ist
Ich glaube, da habe ich noch etwas zuvor geschrieben?
und wenn Dir des Judas „G’TTEStreue“ mehr ist, dann paß mal schön auf, daß Du nicht die Ewigkeit in der Gesellschaft des Judas verbringst statt in der Gesellschaft Jesu.
Ich denke, dass ich in beider Gesellschaft den Rest verbringe, ausserdem entscheidet das G’TT allein.
;-)
Wo Jesus ist, daran gibt es für mich keinen Zweifel. Wo jemand ist, für den es besser wäre, daß er nicht geboren wurde – ich glaube nicht, daß das ein guter Ort für die Ewigkeit ist.
Es wäre ja auch besser für Judas gewesen, wäre er nicht geboren, dann hätte er den Auftrag von Jesus nicht durchführen müssen, dann würden ihm nicht mehr als 1.000.000.000 Menschen Falschzeugnis andichten,
aber dann hätte vielleicht Petrus Jesus verraten müssen, und da wäre der sicher weggelaufen…
Es gab Zeitgenossen Jesu, die sich für sehr fromm und gottesfürchtig hielten und die glaubten, G’TT sei ihr Vater – aber sie haßten Jesus. Zu diesen Juden sagte Jesus: euer Vater ist der Teufel.
Es soll auch Anhänger Jesu geben, die sehen das noch immer so, und versuchten vor nicht langer Zeit gleich das Problem zu endgültig zu lösen…
und ich bin mir sicher, Jesus würde den Satz zu vielen seiner vermeintlichen Anhänger sagen.
Redaktion benachrichtigen
#44   gunther maria michel   21:31:01 | Dienstag, 29. November 2005
„G’TT“
Schalom, Gerd Eric,
wenn Jesus nichts für Dich ist und wenn Dir des Judas „G’TTEStreue“ mehr ist, dann paß mal schön auf, daß Du nicht die Ewigkeit in der Gesellschaft des Judas verbringst statt in der Gesellschaft Jesu.
Wo Jesus ist, daran gibt es für mich keinen Zweifel. Wo jemand ist, für den es besser wäre, daß er nicht geboren wurde – ich glaube nicht, daß das ein guter Ort für die Ewigkeit ist.
Es gab Zeitgenossen Jesu, die sich für sehr fromm und gottesfürchtig hielten und die glaubten, G’TT sei ihr Vater – aber sie haßten Jesus. Zu diesen Juden sagte Jesus: euer Vater ist der Teufel.
Gruß,
Gunther Maria Michel.
Redaktion benachrichtigen
#43   Elendester Sünder   21:28:00 | Dienstag, 29. November 2005
Zu GerdEric
Wenn man nicht an die Ewigkeit glaubt, ja!
Redaktion benachrichtigen
#42   GerdEric   21:14:54 | Dienstag, 29. November 2005
@Elendester Sünder
Arme Menschen, die wie Judas Iskariot glauben, daß Jesu Christi Reich von dieser Welt ist.
Dann brauchen wir doch auch die Gesetze G’TTEs nicht halten,
denn:
SEIN REICH ist nicht von dieser Welt…
dann kann man doch die Missionierung unterlassen…
dann kann man doch die Schwulen schwul sein lassen…
dann kann man doch abtreiben lassen…
Wenn also Jesus das so haben wollte,
wie es ist,
dann ist er nichts für mich.
Dann ist mir Judas Ischariots G’TTEStreue mehr,
denn er gab sien Leben für G’TTES TREICH auf dieser G’TTES Welt.
Amen
Redaktion benachrichtigen
#41   Stimme aus dem Tradiland   16:12:10 | Dienstag, 29. November 2005
Ideale Staatsform?
Wie wir der Geheimen Offenbarung nach Johannes entnehmen können, gibt es bis zur Wiederkunft des Heilandes keine „ideale Staatsform“, wenn man darunter die Absenz des Bösen in irgendeiner menschl. Struktur mißversteht.
Monarchie, wie es sie real gegeben hat keineswegs die ideale Staatsform ist
1.: S.o. 2. Die Demokratie hat sich – nach einer Übergangszeit – als die Staatsform des permanenten Massenmordes (Abtreibung, Frühabtreibung, Euthanasie, In-Vitro-Fertilisation, Weltkriege und Völkermord) und zwar mehr als jede andere herauskristallisiert.
Dennoch besagt das zeitgeistige Dogma – welches allerdings nicht von Gott ist – das mit Zähnen und Klauen daran festzuhalten ist. Damit es weiter abwärts geht. Demokratie = gleiches Recht für Wahrheit und Irrtum. Besser kann Masonokratie nicht organisiert werden.l
Redaktion benachrichtigen
#40   Benedikt   16:03:52 | Dienstag, 29. November 2005
@ Elendester Sünder
worüber streiten wir uns eigentlich? Über die Unfehlbarkeit von Fürsten?
Ich will damit sagen, dass auch die Monarchie, wie es sie real gegeben hat keineswegs die ideale Staatsform ist.
Ich halte diese für nicht gerechtfertigt. Die Kirche wäre sehr viel reiner, wenn sie kein Geld für Pastoralassistentinnen, Konzerte, Bratwurstfeste, Kirchenumbauten und dergleichen hätte.
Bratwurstfest uä zahlt sicher nicht der Staat. So etwas gehört übrigens auch zum Gemeindeleben. Ohne die Gelder wären überdies viele alte Kirchen nicht mehr zu unterhalten.
Genausowenig halte ich staatlich organisierte Armenunterstützung und jede andere Form des Sozialismus für gerechtfertigt,
Was schlagen Sie vor?
Redaktion benachrichtigen
#39   Elendester Sünder   15:47:48 | Dienstag, 29. November 2005
Benedikt,
worüber streiten wir uns eigentlich? Über die Unfehlbarkeit von Fürsten?
Willst du behaupten, daß die Großmütter in den demokratischen Debattierklubs unfehlbar sind?
Und von wem werden wir heute regiert? Von systemübergreifenden Seilschaften, die Marionetten Satans sind.
Ich sagte ja, dass ich die Zahlungen des Staats an die Kirchen für gerechtfertigt halte.
Ich halte diese für nicht gerechtfertigt. Die Kirche wäre sehr viel reiner, wenn sie kein Geld für Pastoralassistentinnen, Konzerte, Bratwurstfeste, Kirchenumbauten und dergleichen hätte. Genausowenig halte ich staatlich organisierte Armenunterstützung und jede andere Form des Sozialismus für gerechtfertigt, weil damit bewußt alles verschlimmbessert wird.
Arme Menschen, die wie Judas Iskariot glauben, daß Jesu Christi Reich von dieser Welt ist.
Redaktion benachrichtigen
#38   Benedikt   12:03:53 | Dienstag, 29. November 2005
@ Stimme aus dem Tradiland
In Hinblick auf das Sacrum Imperium waren sie de facto Republikaner. Sonst hätten sie dessen Schwächung nicht befördert.
Wieso wollen Sie dann das Sacrum Imperium zurück? Sie sehen die Unzulänglichkeiten seiner Fürsten ja offenbar selber ein.
Das heißt, der Frieden seit 1945 in Mitteleuropa dauert Ihnen schon zu lange?
Nee, ich hab gern Frieden. Das sollte heißen, dass man 1555 um einen Religionskrieg zu verhindern drastische Maßnahmen ergriffen hat, aber offenbar 63 Jahre später diesen Krieg dennoch begonnen hat. Im Ergebnis waren die Beschlüsse von 1555 dann wohl umsonst.

Ich sagte ja, dass ich die Zahlungen des Staats an die Kirchen für gerechtfertigt halte. Aber dennoch halte ich für bemerkenswert und beleibe für keine Selbstverständlichkeit (s. Frankreich) vielleicht sollte man das auch mal zugute halten, wenn man ansonsten immer nur anklagt.
Wir sind auch dazu nicht in der Lage,
Sehr richtig, dafür wird es viele Heilige brauchen. Hl. Bonifatius bitt’ für uns…
Redaktion benachrichtigen
#37   Stimme aus dem Tradiland   11:41:16 | Dienstag, 29. November 2005
@ Benedikt
@ Benedikt: Ach, die Fürsten des Sacrum Imperium waren Repulikaner?
In Hinblick auf das Sacrum Imperium waren sie de facto Republikaner. Sonst hätten sie dessen Schwächung nicht befördert.
Der Frieden hat ja auch nur 60 Jahre gehalten Das heißt, der Frieden seit 1945 in Mitteleuropa dauert Ihnen schon zu lange?
Ach, welcher demokratische Staat hat denn Klostergüter eingezogen?
In Auswahl: Frankreich 1905 – vollständige Enteignung der Kirche. Tschechien 1918 ff, 1945 ff und erstattet sie auch nicht zurück. Ähnlich in anderen ex-kommunistischen Ländern. Mexico Anfang d. 20. Jh. Deutschland, insoferne es die von der Sowjetunion enteigneten Kirchengüter in der DDR nicht zurückerstattet.
Der demokratische Staat zahlt Unsummen für den Erhalt …und nimmt noch viel mehr an Steuern ein. Z.B. zahlen die Kirchen bei Renovierungen mehr Steuern und Abgaben, als sie durch Subventionen zweckgebunden erhalten. Z.B. erspart sich der Staat bei den kirchl. Schulen die Erhaltung derselben, die er anderenfalls selbst bewerkstelligen müßte.
sie werden nicht in der Lage sein, ihn wiederzuerrichten Wir sind auch dazu nicht in der Lage, also lassen wir es bleiben und verzichten u.a. hier auf weitere Wortmeldungen…
Redaktion benachrichtigen
#36   Benedikt   11:22:09 | Dienstag, 29. November 2005
@ Elendester Sünder
… und dass es die Nachkommen jener Fürsten waren, die 1803 die Säkularisierung vorangetrieben haben.
>>Du meinst Republikaner und Freimaurer.
Ach, die Fürsten des Sacrum Imperium waren Repulikaner? Na sehr interessant, danke für diese der Weltgeschichte bisher unbekannte Information. Und wenn sie Freimaurer waren – dann will wohl jeder, der das Sacrum Imperium wiederhaben will eine Freimaurermonarchie. Sehr aufschlussreich.
Die Glaubensspaltung war 1555 schon zu weit fortgeschritten, deshalb mußte in Vermeidung eines vorzeitigen Bürgerkrieges auf dem Reichstag zu Augsburg ein Religionsfrieden geschlossen werden.
Und wer war an dieser Glaubensspaltung schuld? Sagen Sie jetzt nicht Luther. Der war ein Fürstenprotegé. Der Frieden hat ja auch nur 60 Jahre gehalten, dann kam der Krieg trotzdem. Ein netter Preis.
Klostergüter sind damals von Fürsten genauso widerrechtlich eingezogen worden, wie später von Sozialisten und Demokraten.
Ach, welcher demokratische Staat hat denn Klostergüter eingezogen? Der demokratische Staat zahlt Unsummen für den Erhalt – zu Recht, aber trotzdem beachtlich.
Die Fürsten sind nicht in der Lage gewesen, den Katholizismus in Deutschland zu bewahren. Sie waren nicht in der Lage, ihn aufzubauen, sie waren nicht in der Lage ihn zu verteidigen und sie werden nicht in der Lage sein, ihn wiederzuerrichten.
Redaktion benachrichtigen
#35   Athanasius   22:58:12 | Montag, 28. November 2005
Neben dem „Dogma“…
…der Benesch-Dekrete in der Tschechischen Republik, scheint jetzt auch das Régime der Linken wieder Unterstützung zu bekommen. Nemci ven! – wird es jemals auch: Katoliki ven! ?
Redaktion benachrichtigen
#34   Elendester Sünder   21:05:10 | Montag, 28. November 2005
Lieber GerdEric,
wenn Du damit sagen willst, daß die Kirche selbst Schuld an der Glaubensspaltung hatte, gebe ich Dir vollkommen recht. Die Kirche war lau geworden. Erst der Schock der Spaltung und der Dreißigjährige Krieg führten zu einer Läuterung auf katholischer Seite.
Katholische Herrscher haben sehr oft Fehler gemacht. Oft genug gegen den Willen des Heiligen Vaters.
Im Volke war von der Lehre gar nichts angekommen, sonst hätte man sie nicht mit Gewalt daran binden brauchen.
Das ist nicht richtig. Die Menschen im 16. und 17. Jahrhundert waren noch nicht von der falschen Aufklärung infiziert und waren durch und durch religiös.
Kirche und Klöster haben kein Recht auf Eigentum!
Mönche sicher nicht, aber das Kloster bzw. die Kirche schon. Was ist z. B. gegen goldene Ciborien oder kostbare Altäre zur Verherrlichung Gottes einzuwenden. Klöster brauchten eigenen Grund und Boden, um unabhängig zu sein. Im übrigen waren die Kirchenschätze über Hunderte von Jahren langsam aus Opfergaben, aus dem Fleiß der Mönche und mit Sparsamkeit angehäuft worden. Vergessen werden dürfen auch nicht die damals wichtigen, umfangreichen karitativen Aufgaben der Klöster, die ohne die Grundlage klösterlichen Besitzes nicht möglich gewesen wären.
G’TT hat nie gesagt, dass der Mensch einer Institution anhängen darf…
Ich bin kein großer Theologe. Ich kann Dir nur versichern, daß Gott in jeder heiligen Kommunion erfahrbar ist.
Redaktion benachrichtigen
#33   GerdEric   19:40:03 | Montag, 28. November 2005
@Elendester Sünder & @Benedikt
Hätte die Loge schon 1555 die Macht gehabt,
Hätte, hätte…
Ohne Reformation gäbe es zwar noch etwas, was katholisch hiesse, aber mit der gleichen Art wie anno dunnemals
Es waren schliesslich die Fürsten zuvor, die den Sinn der Botschaft Jesu verrieten, allen voran Konstantin der grosse Heide …
Informiere dich, mit welcher grausamen Vehemenz
Ach ja, das war halt nur bei denen so. Wenn gleiches katholische Herrscher tun, dann ist das ok…
Das ist verlogen.
Die Glaubensspaltung war 1555 schon zu weit fortgeschritten,
Im Volke war von der Lehre gar nichts angekommen, sonst hätte man sie nicht mit Gewalt daran binden brauchen.
Klostergüter sind damals von Fürsten…
Kirche und Klöster habe kein Recht auf Eigentum!
denn Jesus fordert die Armut derer, die ihm folgen (und da müssen die Vertreter Vorbild sein).
Die Schlange sagt: „Hat Gott wirklich gesagt, du sollst allein der einen Kirche anhängen?“
G’TT hat nie gesagt, dass der Mensch einer Institution anhängen darf.
Thron und Altar hängen so eng miteinander zusammen,
Fragt sich nur, welcher Altar, wessen Götzen, da gemeint ist…
Redaktion benachrichtigen
#32   Elendester Sünder   15:23:06 | Montag, 28. November 2005
Zu Benedikt/Der stille Krieg gegen Thron und Altar
Hätte die Loge schon 1555 die Macht gehabt, alle Throne niederzureißen, wäre schon längst kein Glaube mehr auf der Erde anzutreffen. Informiere dich, mit welcher grausamen Vehemenz die Loge in England katholische Stuartkönige zu verhindern wußte oder wie die Tochter Gustav Adolfs aus Schweden befördert wurde, weil sie die Frechheit hatte, katholisch zu werden.
… und dass es die Nachkommen jener Fürsten waren, die 1803 die Säkularisierung vorangetrieben haben.
Du meinst Republikaner und Freimaurer.
Die Glaubensspaltung war 1555 schon zu weit fortgeschritten, deshalb mußte in Vermeidung eines vorzeitigen Bürgerkrieges auf dem Reichstag zu Augsburg ein Religionsfrieden geschlossen werden. Im übrigen waren die republikanischen Freien Reichsstädte am protestantischsten.
Damals gab es also nach deinen neuesten Forschungsergebnissen kein Recht auf Eigentum??? Klostergüter sind damals von Fürsten genauso widerrechtlich eingezogen worden, wie später von Sozialisten und Demokraten.
Glaubensfreiheit ist typisch diabolische Dialektik. Die Schlange sagt: „Hat Gott wirklich gesagt, du sollst allein der einen Kirche anhängen?“
Thron und Altar hängen so eng miteinander zusammen, daß das eine ohne das andere nicht bestehen kann. Die Niederreißung der Monarchien ist die eigentliche Folge des heutigen endzeitlichen Massenabfalls von Gott. Ich empfehle dir „Der stille Krieg gegen Thron und Altar“ von G. M. Pachtler S. J., 2. Auflage, Amberg 1876.
Redaktion benachrichtigen
#31   Benedikt   13:03:47 | Montag, 28. November 2005
Vergötzung
Den Monarchie-Liebhabern sei in Erinnerung gerufen, dass es Fürsten waren, die 1555 in Augsburg die halbe deutsche Bevölkerung den Apostaten ausgeliefert haben und dass es die Nachkommen jener Fürsten waren, die 1803 die Säkularisierung vorangetrieben haben. Hätte es schon damals Eigentums- und Kultfreiheiten gegeben, dann gäbe es heute noch die alte Klosterlandschaft und viel Probleme würde sich erst gar nicht stellen, da sie niemals aufgetreten wären.
Offenbar vergessen das diejenigen, die gern wieder einen Monarchen hätten.
Redaktion benachrichtigen
#30   GerdEric   11:08:51 | Montag, 28. November 2005
@Evelins Gatte
Wer die Lüge gleichermaßen ehrt und zu Wort kommen läßt wie die Wahrheit, gibt Satan und dem dreifaltigen Gott die gleiche Ehre.
Nur wenn man nicht prüfen kann,
was Wahrheit,
was Lüge ist,
weil die Lüge sich zur Wahrheit erklärt,
einem durch Lügengebäude die Sicht auf die Wahrheit versperrt…
einem gar mit Gewalt Zugang zur Wahrheit verweigert,
weil man durch Lügen geblendet ist,
man der Schriften beraubt ist,
einem nur zensierte Schriften erlaubt,
einen entmündigt…
Wer G’TTES Kinder entmündigt,
dient dem Satan.
MfG
Redaktion benachrichtigen
#29   virOblationis   08:33:13 | Montag, 28. November 2005
Ergänzung
Nach der Missionierung im 9. Jahrhundert – übrigens auch durch deutsche Glaubensboten – gab es bereits im 15. Jahrhundert eine schwere Erschütterung des überlieferten Glaubens in Böhmen durch die Hussiten.
Redaktion benachrichtigen
#28   Evelin   22:32:05 | Sonntag, 27. November 2005
Seit wann Böhmen und Mähren katholisch sind!
Seit der Mission durch die Hl. Kyrill und Method im 9. Jahrhundert. Böhmen und Mähren wahren also 1.000 Jahre lang katholisch!
Das dies in wenigen Jahrzehnten zerstört werden konnte ist dem tschechischen Freimaurer-Nationalsozialismus von Tamas Masaryk bis Vaclav Klaus und der kommunistischen Episode von 1948 – 1990 zu verdanken.
Was ist das Hauptkonzept der Masonokratie? Wahrheit und Irrtum die gleiche Ehre zu geben. Deswegen bezeichneten die vorsynodalen Päpste bis Pius XII. die „Religionsfreiheit“ zu Recht als Wahnsinn. Die „Religionsfreiheit“ ist das Konzept der Lüge.
Wer die Lüge gleichermaßen ehrt und zu Wort kommen läßt wie die Wahrheit, gibt Satan und dem dreifaltigen Gott die gleiche Ehre. Das Konzept der Lüge ist ein Konzept der Zerstörung. Da dieses nicht geändert, sondern im Gegenteil ständig ausgeweitet wird, zeigen alle gesellschaftlichen Indikatoren in den deutschsprachigen Ländern, in Europa und in der Welt ständig nach unten.
Daneben gibt es noch ein paar, die sich bereichern: Kriegsgewinnlern im theologischen Sinne. Z.B. die Förderer des abtreibungsindustriellen Komplex, zu welchem u.a. die Pharmaindustrie gehört.
Meinungen gibt es viele, aber nur eine Wahrheit!
Der Gatte der Evelin
Redaktion benachrichtigen
#27   Brandenburgis   21:10:19 | Sonntag, 27. November 2005
@Gallowglas
Dein Text beweist nur, daß D U weder lesen, noch denken kannst. Grund dafür ist neben Deiner mangelnden Bildung vor allem Deine Kirchenferne!
Redaktion benachrichtigen
#26   Gallowglas   18:42:29 | Sonntag, 27. November 2005
@Brandenburgis
Da ich in diesen posings nichts von Reli-Freiheit geschrieben habe, bist Du zum wiederholten Male vor aller Welt als Lügner bloßgestellt.
Schon seltsam wie schlecht manche ihre eigenen Postings lesen können …
Im ersten Posting beschwerst du dich, daß Tschechien einen „kirchenfeindlichen Charakter“ hat, also ihr eure Religion angeblich nicht frei ausüben dürftet …
Der kirchenfeindliche Charakter ist dem Tschechenstaat bereits in die Wiege gelegt, insofern hat sich dort sowohl nach der ersten „Republik“ (1918-1948), als auch nach dem bolschewistischen Zwischenspiel (1948-1990) sehr wenig geändert. Alle tschechischen Staatswesen waren freimaurerisch dominiert, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Die tschechischen Staatsführer Masaryk, Benesch, Havel und Klaus waren Freimaurer, und auch unter den Kommunisten wird es etliche von ihnen gegeben haben.
Im 2. Posting meckerst du über den Islam und die fehlende Religionsfreiheit in islamischen Ländern :
Was ist denn „dankenswert“ daran, wenn irgenwo Moscheen stehen, auch nur eine einzige? Religionsfreiheit fängt dort an, wo es keine Moscheen mehr gibt.
Ich glaub, damit sieht wohl auch der Letzte, daß DU der Lügner bist … ich hät’s dir gern erspart …
Redaktion benachrichtigen
#25   GerdEric   15:02:20 | Sonntag, 27. November 2005
Lieber Brandenburgis
Die Tschechen haben 500 Jahre lang sehr gern in einer katholischen Monarchie gelebt, die ihnen volle und vollkommene Freiheit garantierte. Dies ist ein unumstößliches Urteil der Geschichtswissenschaft.
Wann soll denn das gewesen sein?
PS.: Ihre Art andere mit Ihrem Unflat beschmutzen zu wollen, lässt nur Rückschlüsse auf Sie selbst zu…
Redaktion benachrichtigen
#24   Brandenburgis   14:50:18 | Sonntag, 27. November 2005
Monarchie
Die Tschechen haben 500 Jahre lang sehr gern in einer katholischen Monarchie gelebt, die ihnen volle und vollkommene Freiheit garantierte. Dies ist ein unumstößliches Urteil der Geschichtswissenschaft.
Redaktion benachrichtigen
#23   Elendester Sünder   14:39:33 | Sonntag, 27. November 2005
Zu GerdEric
Lieber Monarchie als Mediendiktatur!
Redaktion benachrichtigen
#22   GerdEric   14:34:44 | Sonntag, 27. November 2005
Lieber Brandenburgis
sicher will die Mehrheit der Katholiken nicht in solch einem Staat leben,
in dem eine solch katholische Sorte,
wie du sie hier darstellt,
Religion definiert,
möglichst noch mit Monarchen und anderem unchristlichen Zeug.
Redaktion benachrichtigen
#21   Brandenburgis   14:08:30 | Sonntag, 27. November 2005
@Gallowglas
Da ich in diesen posings nichts von Reli-Freiheit geschrieben habe, bist Du zum wiederholten Male vor aller Welt als Lügner bloßgestellt.
Redaktion benachrichtigen
#20   Gallowglas   12:02:06 | Sonntag, 27. November 2005
@Brandenburgis
Wie kommst Du auf die Idee, ich würde nach „Religionsfreiheit“ schreien? Versuche, mir auch nur ein einziges derartiges Posting auf kreuz.net nachzuweisen! Es wird Dir wohl kaum gelingen! Vielleicht bleibst Du etwas enger beim tatsächlichen Wortlaut …
Man nehme einfach dein erstes und dein vorletztes Posting zu dieser News und schon hat man zwei Beispiele, wo du über fehlende Religionsfreiheit jammerst …
Redaktion benachrichtigen
#19   Brandenburgis   11:35:40 | Sonntag, 27. November 2005
@Gallowglas
Wie kommst Du auf die Idee, ich würde nach „Religionsfreiheit“ schreien? Versuche, mir auch nur ein einziges derartiges Posting auf kreuz.net nachzuweisen! Es wird Dir wohl kaum gelingen! Vielleicht bleibst Du etwas enger beim tatsächlichen Wortlaut …
Redaktion benachrichtigen
#18   Gallowglas   10:27:50 | Sonntag, 27. November 2005
@Brandenburgis
Was ist denn „dankenswert“ daran, wenn irgenwo Moscheen stehen, auch nur eine einzige? Religionsfreiheit fängt dort an, wo es keine Moscheen mehr gibt.
Und wieder ein wunderbares Beispiel für die Doppelmoral unter euch …
Wehe ich hätte geschrieben, daß „Religionsfreiheit dort anfängt, wo es keine Kirchen mehr gibt.“, dann hättest du dich tierisch aufgeregt …
Nach „Religionsfreiheit“ schreien, aber sie anderen in keinster Weise zugestehen wollen. Du bist ein Heuchler …
Redaktion benachrichtigen
#17   Brandenburgis   09:25:06 | Sonntag, 27. November 2005
Moscheen
Was ist denn „dankenswert“ daran, wenn irgenwo Moscheen stehen, auch nur eine einzige? Religionsfreiheit fängt dort an, wo es keine Moscheen mehr gibt. Im Übrigen gab es in den streng katholischen Habsburger- und Spanierreichen stets Moscheen, ihr Affen.
Redaktion benachrichtigen
#16   GerdEric   00:32:09 | Sonntag, 27. November 2005
Warum wundert ihr euch?
Wie es in den Wald hinein schreit,
so schreit’s heraus…
Wie über Sozialisten, Kommunisten oder Atheisten geredet und geschrieben wird, oder auch über Abweichler,
sollte sich nicht wundern, dass dann Reaktionen folgen.
Dass z.B. in der brd Moscheen stehen, ist sicherlich nicht der katholischen Kirche zu verdanken…
Redaktion benachrichtigen
#15   Gallowglas   23:48:33 | Samstag, 26. November 2005
@Brandenburgis
Deine Sprüche zeugen nur davon, daß Du ein sabbelnder Vollidiot bist.
Und sobald man keine Argumente mehr hat, wird man ausfallend, typisch …
Redaktion benachrichtigen
#14   Brandenburgis   22:20:53 | Samstag, 26. November 2005
@Gallowglas
Deine Sprüche zeugen nur davon, daß Du ein sabbelnder Vollidiot bist.
Redaktion benachrichtigen
#13   Gallowglas   20:59:01 | Samstag, 26. November 2005
@evelin
Ein Blick in die Sonderregelungen des Betriebsverfassungsgesetz ist schonmal ein guter Anfang (Aushebelung der Grundrechte), ein anderes Beispiel ist, daß religiöse Werbung und Mission im TV und Rundfunk zwar offiziell Verboten sind, trotzdem ist jeder Sender dazu verpflichtet, den Kirchen kostenlos Sendezeit zur Verfügung zu stellen, gleiches gilt für Schulen usw. usw.
Extrawurst : Siehe oben
Ansonsten legst du wieder den gleichen Reflex an den Tag, wie Copertino … man weißt auf Mißstände in Deutschland hin, und du lenkst mit angeblichen Verfolgungen in anderen Ländern ab …
Nebenbei habe ich bereits geschrieben : Länder, die ihre Landesreligion bevorzugt behandeln, werden sofort angegiftet, allerdings nur, wenn die Landesreligion nicht christlich ist, dann ist alles ok … Doppelmoral eben …
@Brandenburgis Laut FGJE sind es 26,7 % Katholiken in Tschechien, aber warum sollten die Mehrheit der 59 % Konfessionslosen sich von denen unterdrücken lassen ?
@Elendester Sünder Es heißt Tschechien, Tschechei ist Nazi-Sprech
Redaktion benachrichtigen
#12   Elendester Sünder   20:38:53 | Samstag, 26. November 2005
Tschechei
Das heißt nicht Tschechien, sondern Tschechei oder Böhmen oder Boheim. Man sagt ja auch nicht Lombardien oder Wallachien.
Redaktion benachrichtigen
#11   Brandenburgis   18:56:11 | Samstag, 26. November 2005
Tschechen-Kath’s
Also 25% Katholiken dürftes in Tschechien wohl geben, spätestens seit etwa 1700 ist r-k in Böhmen und Mähren stärkste Konfesion gewesen.
Redaktion benachrichtigen
#10   Evelin   18:24:15 | Samstag, 26. November 2005
Von den tschechischen Nationalsozialisten bis zu den hs. Christenverfolgern…
@ Knecht Ruprecht: Die Tschechei hat keine kath. Tradition
Das ist eine Frage, wie weit man in der Geschichte zurückgeht. Böhmen, Mähren und das österr. Schlesien hatten eine katholische Tradition bis 1918. Diese wurde unter masonischem Einfluß zerstört, u.a. mit der Gründung der „tschechisch-hussitischen Kirche“.
Jedoch denke ich nicht, dass Tschechien zum Sodom und Gomorrah nach deutschem Beispiel wird.
Und ob. Da brauchen Sie sich nur den Straßenstrich bei den Grenzübergängen zu Deutschland anschauen. Und Schwulenrechte gibt es sicher auch schon, sonst hätte man von der Homo-Lobby was gehört bzw. gelesen dazu.
Die Nationalisten dort werden den Satan schon aus Tschechien vertreiben.
Ich würde eher sagen: Der tschechische Nationalsozialismus in der Benesch-Tradition hat 1918 das Land dem Satan übergeben.
@ Gallowglas: An welche Gesetze hält sich die Kirche nicht? Der Kirche stehen Sonderrechte zu, weil sie für das Seelenheil der Menschen sorgt.
Die Kirche dagegen bekommt nahezu überall eine Extrawurst
Das müssen Sie erst einmal beweisen! Gehen wir einmal die islam., komm. und dann die EU-Länder durch!
Im übrigen ist es ein Armutszeugnis, zwischen der gegenwärtigen Christenverfolgung in den islam. Ländern und Staaten mit kath. Staatskirche, bei welchen der Islam toleriert war (z.B. Österreich vor 1918) nicht unterscheiden zu wollen!
Der Gatte der Evelin
Redaktion benachrichtigen
#9   kreuzi   17:44:14 | Samstag, 26. November 2005
Knecht Ruprecht
Die Tschechei hat keine katholische Tradition und wenn noch obendrein Sozialisten die Mehrheit im Parlament haben, genau so wie im EU Parlament, dann ist das nichts überraschendes, wenn antikirchliche Gesetze beschlossen werden. Man muss sich nur im klaren sein, dass der Sieg des Christentum schon errungen ist. Katholiken und deren Sympathisanten haben also die schöne Aufgabe, dem Satan verfallene Menschen noch für Jesus zu gewinnen und ansonsten den Satan ärgern wo es nur geht. Jedoch denke ich nicht, dass Tschechien zum Sodom und Gemorrah nach deutschem Beispiel wird. Die Nationalisten dort werden den Satan schon aus Tschechien vertreiben.
Redaktion benachrichtigen
#8   steymard †   17:42:04 | Samstag, 26. November 2005
Trotz allem
Trotz allem moechte ich darauf hinweisen,dass in Prag und Jablonec (in Prag an jedem ersten wochenende des Monats ,in Jablonec anfragen) S.E Bischof Oliver Oravec die Heilige Messe (NON UNA CUM Satanas=Jason-roncalli,menelaus- montini,lysimachus-luciani,alcimus-wojtyla und bub-ratzinger )zelebriert.Fuer weitere informationen wenden sie sich an seine Excellenz Bischof Oravec email:oliver.oravec@nextra.sk
Redaktion benachrichtigen
#7   Brandenburgis   16:39:53 | Samstag, 26. November 2005
Sonderrechte?
In Tschechien hat die Kirche gewilich zu keinem Zeitpunkt „Sonderrechte“ genossen, ja nicht einmal irgend welche Rechte. Die Haltung des Tschechenstaates gü. der Kirche war stets nackter Haß, Verfolgung, physische Zerstörung der Gläubigen, ihrer Familien, der Priester und Gemeinschaften. Wenn auf irgend einen Staat das Attribut fanatisch antikirchlich zutrifft, dann auf den Tschechenstaat.
Das betrifft natürlich auch die Protestanten.
Redaktion benachrichtigen
#6   Gallowglas   16:08:21 | Samstag, 26. November 2005
@chanel_screen
Stimmt, die Kirche als Verein zu bezeichnen ist eine Beleidigung für alle Vereine die sich an die Gesetze halten.
Die Kirche dagegen bekommt nahezu überall eine Extrawurst, sowohl was Geld als auch Rechte betrifft, und das muß endlich aufhören
@Copertino
Mal wieder die typische Reaktion, wenn jemand die „Frechheit“ hat, sich über die Sonderrechte der Kirchen zu beschweren, es wird sofort eine „Christenverfolgung“ herbeigejammert …
Ich habe nichts gegen Menschen, die glauben, und ich habe auch nichts gegen eine Kirche in der sich diese organisieren, allerdings habe ich sehr wohl etwas dagegen, daß diese Organisation gegenüber anderen Vereinigungen in irgendeiner Weise bevorzugt wird … gleiche Rechte für alle, ganz einfach, mehr fordere ich nicht …
Seltsam ist doch, daß, wenn, z.B. ein islamischer Staat, den islamischen Glauben bevorzugt, von Christenseite sofort gejammert wird, aber wenn jemand darauf hinweist, daß in einigen Ländern genau das Gleiche mit dem christlichen Glauben gemacht wird, dann wird wird sofort von „kirchenfeindlich“ gesprochen … pure Doppelmoral …
Redaktion benachrichtigen
#5   Brandenburgis   15:06:36 | Samstag, 26. November 2005
Masonistischer Tschechenstaat
Es sei daran erinnert, daß Erzbischof Vlk im Jahre 2002 die glaubens- und evangeliumstreuen Kräfte unter der Leitung des Thomisten Vaclav Wolf aus der römisch-katholischen Fakultät der Prager Karls-Universität hinausgedrängt und dort sämtliche Positionen mit ausgewiesenen Modernisten besetzt hat. Wolf war nicht nur thomistischer Traditionalist, er hatte sich u.a. auch erfrecht, Personen weiblichen Geschlechts den Zutritt zu seinen Vorlesungen zu verwehren mit der Begründung, diese könnten sowieso nichts von Theologie verstehen. Wolf weigerte sich auch mit Modernisten zusammenzuarbeiten oder solche im Lehrkörper zu dulden.
Der kirchenfeindliche Charakter ist dem Tschechenstaat bereits in die Wiege gelegt, insofern hat sich dort sowohl nach der ersten „Republik“ (1918-1948), als auch nach dem bolschewistischen Zwischenspiel (1948-1990) sehr wenig geändert. Alle tschechischen Staatswesen waren freimaurerisch dominiert, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Die tschechischen Staatsführer Masaryk, Benesch, Havel und Klaus waren Freimaurer, und auch unter den Kommunisten wird es etliche von ihnen gegeben haben.
Redaktion benachrichtigen
#4   Copertino   13:53:15 | Samstag, 26. November 2005
@Gallowglas: Trifft also die Annahme zu,…
…dass Sie die frühere Behandlung der Kirchen unter dem Einfluss des Sowjetregimes in Ordnung fanden, verbunden mit Bespitzelung und Diskriminierung Gläubiger, Verhaftung und Verschleppung von Geistlichen und christlichen Aktiven. Ich kann mir nicht vorstellen, dass solches Ihrer Auffassung einer freiheitlichen Geselllschaft entspricht. In welcher Beziehung würden Sie andere Akzente setzen als die damaligen Totalitaristen? Auch kann ich nicht verstehen, warum Sie gutheissen, dass die Kirche keine Sozialinstiturionen mehr führen sollen darf. Etwas über den engen Zaun von Tschechien hinausgeschaut: Beispielsweise wird ein Viertel alles Aidskranken weltweit in katholischen Institutionen gepflegt, wie UNO-Repräsentanten kürzlich anerkennend erwähnten. Die christliche Caritas war stets mit einer christlichen Einstellung verbunden und hat Unvorstellbares geleistet; klar, dass diese „Werbung“ jenen missfällt, welche die Kirche und ihre Gläubigen am liebsten auf den Mond schicken würden.
Redaktion benachrichtigen
#3   chancel_screen   13:44:27 | Samstag, 26. November 2005
@Gallenblas: Kirche als „Verein“
Unsinn, die Kirche als Verein zu bezeichnen! Dies trifft nicht einmal auf die V2-Kirche zu. Kein Verein, der diesen Namen verdient, würde in seinen Reihen Mitgleider dulden, die gegen jeden Paragraphen der Vereinssatzung oppurtunieren und polemisieren. Wer in einem Kleingartenverein ständige Fundamentalopposition à la Küng betreibt, fliegt einfach raus. Ironisch, dass es die Altkommunisten sind, die die Kirche ins Visier nehmen. Ausgerechnet in der V2-Kirche hat sich die von Rudi Dutschke & Co. promulgierte „Gesellschaft der Räte“ (vgl. kreuz.net passim) verwirklicht. Kleingärtner würden ein solches Chaos nicht dulden. Von solcher Konsequenz können Katholiken nur träumen!
Redaktion benachrichtigen
#2   steymard †   11:43:02 | Samstag, 26. November 2005
Modernistische Verwunderung
Hier einmal mehr ein beweis dafuer,dass die Modernisten selber Opfer jener geister werden,die sie heraufbeschworen haben.
Die Hlg. Katholische Kirche hat immer unfehlbar gelehrt,dass Unser Herr Jesusu Christus gekommen ist,um Satan zu zerstoeren,und nicht,um sich mit ihm zu versoehnen,denn er war“Menschenmoerder und Luegner von anbeginn“ und nichts Gutes ist an ihm.
Die Modernisten,anstatt satan und seine Legio zu bekaempfen,wollten sich so sehr seinem Geist(=Geist der welt)anpassen,jetzt haben sie’s.
Redaktion benachrichtigen
#1   Gallowglas   10:50:43 | Samstag, 26. November 2005
und was …
soll daran jetzt bitte „kirchenfeindlich“ sein ?
In Tschechien scheint man wenigstens soviel Rückgrad zuhaben, um sich nicht von der Kirche unter Druck setzten zu lassen, wie es leider bei uns der Fall ist …
Wieso sollten die Kirchen gegenüber anderen Organisationen und Vereinen eine Extrawurst gebraten bekommen ? Sie sind Vereine, wie alle anderen auch, auch wenn man bei anderen Vereinen normalerweise gefragt wir, ob man beitreten will …
Wenn ich mir da das Trauertal Deutschland ansehe … überall bekommen die Kirchen das Geld vom Staat geschenkt, dürfen sich über Gesetze und Grundrechte hinwegsetzen usw. wird Zeit, daß das endlich aufhört.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
KommunismusEin Lob auf die Heilige Inquisition KommunismusDer Erzbischof war kein Kollaborateur KommunismusDie kommunistische Partei will neue Bischöfe ernennen KommunismusOpfer – nicht Täter KommunismusVerräter im Kardinalspurpur? KommunismusKatholischer Erzbischof als kommunistischer Agent KommunismusDer Generalsekretär der Tschechischen Bischofskonferenz mußte gehen
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net