Die altkommunistische Parlamentsmehrheit in Prag hat kürzlich eine antikirchliche Gesetzesnovelle erlassen. Im Land lebt der Geist des alten Totalitarismus wieder auf.
(kreuz.net, Prag) Tschechiens regierende Sozialdemokraten und die oppositionellen Kommunisten bildeten
kürzlich eine Einheitsfront gegen die Kirchen des Landes. Das berichtete gestern die ‘Wiener Zeitung’.
Das Parlament verabschiedete ein Gesetz, wonach die Kirchen des Landes Vereinen gleichgestellt werden.
Das Gesetz ist ein Erbe des im Sommer dieses Jahres verstorbenen Kulturministers Pavel Dostal. Dostal
starb im Alter von 62 Jahren und war in den 60er Jahren Mitglied der berüchtigten Kommunistischen Partei
der Tschechoslowakei.
Mit der Novelle werden alle Kirchen und kirchlichen Organisationen der staatlichen
Rechtsordnung unterworfen. Sie verlieren damit ihren bisherigen autonomen Status.
Dadurch wird den Kirchen
in Zukunft das Recht genommen, diakonische Werke wie Kindergärten oder Krankenhäuser unabhängig vom
Staat zu gründen und zu verwalten.
„Die Gesetzesnovelle diskriminiert Kirchen und Religionsgemeinschaften.
Sie beschränkt ihr bisheriges Recht über interne Angelegenheiten innerhalb der Kirche zu entscheiden,“
erklärte die tschechische Bischofskonferenz.
Empörung auch beim Vorsitzende des ökumenischen Rates,
Pavel Cerný: „Offensichtlich handelt es sich hier um einen Versuch ganz im Geiste der Zeit des Totalitarismus
diakonische Einrichtungen und Schulen wieder von der Kirche abzutrennen“, sagt er.
Cerný kritisiert
die Allianz von Sozialdemokraten und Kommunisten:
„Das ist für uns kein angenehmer Gedanke. Wir erinnern
uns gut an Politiker und Beamte, die in der Zeit der Totalitarismus nicht nur drosseln sondern sogar liquidieren
wollten.“
Der Prager Erzbischof, Miloslav Kardinal Vlk, stößt ins gleiche Horn: Religionsgemeinschaften
dürften nicht wie Kleingärtnerverbände behandelt werden.
Die Diskussion um den rechtlichen Status
der Kirchen dauert seit Ende April 2001. Damals verabschiedete das Parlament ein umstrittenes Gesetz zur
Konfessionsfreiheit und zur Stellung der Kirchen und Glaubensgemeinschaften.
Der tschechische Helsinki-Ausschuß
bezeichnete das Gesetz als diskriminierend. Es greife auch in grundlegende Bürgerrechte und Freiheiten
ein.
Darum machte der damalige Staatspräsident Václav Havel von seinem Vetorecht Gebrauch und schickte
das Gesetz an das Parlament zurück.
Im November 2002 hob das Verfassungsgericht einige Gesetzespassagen
auf, insbesondere jene, welche die Einrichtung karitativer Organisationen einschränkten.
Christdemokratische
Senatoren sind offenbar bereit, beim Verfassungsgericht des Landes eine Klage gegen die Gesetzesnovelle
einzubringen.
Tschechien verfügt als einziges Land des ehemaligen kommunistischen Ostblocks über kein
Konkordat mit dem Heiligen Stuhl.
Ein solches wurde zwar von der tschechischen Regierung verabschiedet.
Doch bisher haben sich Präsident Václav Klaus und das Parlament geweigert, das Abkommen zu ratifizieren.
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49 Lesermeinungen
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#49 GerdEric 22:54:59 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
überwunden Leo: AT ist endgültig überwunden durch die Inkarnation Gottes in Jesus Christus. Denn in
ihm will Er geliebt und angebetet werden. Erst dadurch werden wir der von Jesus Christus erwirkten Erlösung
teilhaftig. Das ist der Kern des christlichen Glaubens und der einzige Weg von der Finsternis zum Licht!
was ist denn da überwunden? Gelten die Gesetze nicht mehr, die im AT stehen? Ist G’TT nicht mehr der
Schöpfer? Ist G’TT nicht mehr der Retter? Ist G’TT nicht mehr der Erlöser? Ist G’TT nicht mehr meine
Hoffnung? Ist G’TT nicht mehr mein Stecken und Stab? Ist G’TT nicht mehr mein HERR? …
@GerdEric Das AT ist endgültig überwunden durch die Inkarnation Gottes in Jesus Christus. Denn in ihm
will Er geliebt und angebetet werden. Erst dadurch werden wir der von Jesus Christus erwirkten Erlösung
teilhaftig. Das ist der Kern des christlichen Glaubens und der einzige Weg von der Finsternis zum Licht!
P. Engelbert Recktenwald bezeichnet zu Recht folgenden Satz gerade für die heutige Zeit, die von einem
falschen Rationalismus geprägt ist, als die „Gretchenfrage unseres Glaubens“: „Hat der historische Jesus,
als er am Kreuze litt, mich gekannt?“ Daß die jeweilige Antwort auch tiefgreifende Folgen für das persönliche
Verhältnis zu Christus und damit für die gesamte Spiritualität des Christen hat, liegt auf der Hand.
#47 GerdEric 23:20:35 | Mittwoch, 30. November 2005
@Gunther Maria Michel Was willst Du denn damit sagen? Ich wollte sagen: Jesus sagt uns, es genügt nicht,
sich auf Gott zu berufen. Das Gottesverhältnis des Menschen wird nach seinem Verhältnis zu Jesus Christus
beurteilt (siehe Johannesevangelium, 8. Kapitel). Wer Jesus Christus ablehnt, lehnt Gott ob – ob das nun
Atheist, Jude, Muslim oder sonst einer ist. Was hat das mit der Schoa zu tun? Im AT steht, wer neben G’TT
anbetet, lehnt G’TT ab, denn G’TT ist unteilbar und IHM ist nichts hinzu zu fügen. PS.: Juden lehnen
Jesus nicht ab, was sollten sie ihren Bruder ablehnen? Doch G’TT ist G’TT AllEIn. Für Muslime ist er
der zweitwichtigste Prophet (da war natürlich die Karriere bei den Christen besser). Was da nun die Atheisten
mit zu tun haben? die klehnen doch G’TT ab, Jesus mag es für sie gegeben haben oder nicht. Was das mit
der Schoa zu tun hat? Nichts, was hat aber dein „Zitat“ mit G’TT zu tun? zumal irgend einer in seinen
NT Schriften was schreibt, Jesus kommentiert, der sich nicht mehr wehren konnte. MfG
Grüß Dich, Gerd Eric, ich schrieb: >>Es gab Zeitgenossen Jesu, die sich für sehr fromm und gottesfürchtig
hielten und die glaubten, G’TT sei ihr Vater – aber sie haßten Jesus. Zu diesen Juden sagte Jesus: euer
Vater ist der Teufel. Du antwortest: >Es soll auch Anhänger Jesu geben, die sehen das noch immer so,
und versuchten vor nicht langer Zeit gleich das Problem zu endgültig zu lösen… Was willst Du denn
damit sagen? Ich wollte sagen: Jesus sagt uns, es genügt nicht, sich auf Gott zu berufen. Das Gottesverhältnis
des Menschen wird nach seinem Verhältnis zu Jesus Christus beurteilt (siehe Johannesevangelium, 8. Kapitel).
Wer Jesus Christus ablehnt, lehnt Gott ob – ob das nun Atheist, Jude, Muslim oder sonst einer ist. Was
hat das mit der Schoa zu tun?
#45 GerdEric 00:50:26 | Mittwoch, 30. November 2005
@Gunther Maria Michel gunther maria michel: Gerd Eric, wenn Jesus nichts für Dich ist Ich glaube, da
habe ich noch etwas zuvor geschrieben? und wenn Dir des Judas „G’TTEStreue“ mehr ist, dann paß mal schön
auf, daß Du nicht die Ewigkeit in der Gesellschaft des Judas verbringst statt in der Gesellschaft Jesu.
Ich denke, dass ich in beider Gesellschaft den Rest verbringe, ausserdem entscheidet das G’TT allein. Wo Jesus ist, daran gibt es für mich keinen Zweifel. Wo jemand ist, für den es besser wäre, daß er
nicht geboren wurde – ich glaube nicht, daß das ein guter Ort für die Ewigkeit ist. Es wäre ja auch
besser für Judas gewesen, wäre er nicht geboren, dann hätte er den Auftrag von Jesus nicht durchführen
müssen, dann würden ihm nicht mehr als 1.000.000.000 Menschen Falschzeugnis andichten, aber dann hätte
vielleicht Petrus Jesus verraten müssen, und da wäre der sicher weggelaufen… Es gab Zeitgenossen Jesu,
die sich für sehr fromm und gottesfürchtig hielten und die glaubten, G’TT sei ihr Vater – aber sie haßten
Jesus. Zu diesen Juden sagte Jesus: euer Vater ist der Teufel. Es soll auch Anhänger Jesu geben, die
sehen das noch immer so, und versuchten vor nicht langer Zeit gleich das Problem zu endgültig zu lösen…
und ich bin mir sicher, Jesus würde den Satz zu vielen seiner vermeintlichen Anhänger sagen.
„G’TT“ Schalom, Gerd Eric, wenn Jesus nichts für Dich ist und wenn Dir des Judas „G’TTEStreue“ mehr ist,
dann paß mal schön auf, daß Du nicht die Ewigkeit in der Gesellschaft des Judas verbringst statt in
der Gesellschaft Jesu. Wo Jesus ist, daran gibt es für mich keinen Zweifel. Wo jemand ist, für den es
besser wäre, daß er nicht geboren wurde – ich glaube nicht, daß das ein guter Ort für die Ewigkeit
ist. Es gab Zeitgenossen Jesu, die sich für sehr fromm und gottesfürchtig hielten und die glaubten,
G’TT sei ihr Vater – aber sie haßten Jesus. Zu diesen Juden sagte Jesus: euer Vater ist der Teufel. Gruß,
Gunther Maria Michel.
#42 GerdEric 21:14:54 | Dienstag, 29. November 2005
@Elendester Sünder Arme Menschen, die wie Judas Iskariot glauben, daß Jesu Christi Reich von dieser
Welt ist. Dann brauchen wir doch auch die Gesetze G’TTEs nicht halten, denn: SEIN REICH ist nicht von
dieser Welt… dann kann man doch die Missionierung unterlassen… dann kann man doch die Schwulen schwul
sein lassen… dann kann man doch abtreiben lassen… Wenn also Jesus das so haben wollte, wie es ist,
dann ist er nichts für mich. Dann ist mir Judas Ischariots G’TTEStreue mehr, denn er gab sien Leben für
G’TTES TREICH auf dieser G’TTES Welt. Amen
Ideale Staatsform? Wie wir der Geheimen Offenbarung nach Johannes entnehmen können, gibt es bis zur Wiederkunft
des Heilandes keine „ideale Staatsform“, wenn man darunter die Absenz des Bösen in irgendeiner menschl.
Struktur mißversteht. Monarchie, wie es sie real gegeben hat keineswegs die ideale Staatsform ist 1.:
S.o. 2. Die Demokratie hat sich – nach einer Übergangszeit – als die Staatsform des permanenten Massenmordes
(Abtreibung, Frühabtreibung, Euthanasie, In-Vitro-Fertilisation, Weltkriege und Völkermord) und zwar
mehr als jede andere herauskristallisiert. Dennoch besagt das zeitgeistige Dogma – welches allerdings
nicht von Gott ist – das mit Zähnen und Klauen daran festzuhalten ist. Damit es weiter abwärts geht.
Demokratie = gleiches Recht für Wahrheit und Irrtum. Besser kann Masonokratie nicht organisiert werden.l
#40 Benedikt 16:03:52 | Dienstag, 29. November 2005
@ Elendester Sünder worüber streiten wir uns eigentlich? Über die Unfehlbarkeit von Fürsten? Ich will
damit sagen, dass auch die Monarchie, wie es sie real gegeben hat keineswegs die ideale Staatsform ist.
Ich halte diese für nicht gerechtfertigt. Die Kirche wäre sehr viel reiner, wenn sie kein Geld für
Pastoralassistentinnen, Konzerte, Bratwurstfeste, Kirchenumbauten und dergleichen hätte. Bratwurstfest
uä zahlt sicher nicht der Staat. So etwas gehört übrigens auch zum Gemeindeleben. Ohne die Gelder wären
überdies viele alte Kirchen nicht mehr zu unterhalten. Genausowenig halte ich staatlich organisierte
Armenunterstützung und jede andere Form des Sozialismus für gerechtfertigt, Was schlagen Sie vor?
Benedikt, worüber streiten wir uns eigentlich? Über die Unfehlbarkeit von Fürsten? Willst du behaupten,
daß die Großmütter in den demokratischen Debattierklubs unfehlbar sind? Und von wem werden wir heute
regiert? Von systemübergreifenden Seilschaften, die Marionetten Satans sind. Ich sagte ja, dass ich die
Zahlungen des Staats an die Kirchen für gerechtfertigt halte. Ich halte diese für nicht gerechtfertigt.
Die Kirche wäre sehr viel reiner, wenn sie kein Geld für Pastoralassistentinnen, Konzerte, Bratwurstfeste,
Kirchenumbauten und dergleichen hätte. Genausowenig halte ich staatlich organisierte Armenunterstützung
und jede andere Form des Sozialismus für gerechtfertigt, weil damit bewußt alles verschlimmbessert wird.
Arme Menschen, die wie Judas Iskariot glauben, daß Jesu Christi Reich von dieser Welt ist.
#38 Benedikt 12:03:53 | Dienstag, 29. November 2005
@ Stimme aus dem Tradiland In Hinblick auf das Sacrum Imperium waren sie de facto Republikaner. Sonst
hätten sie dessen Schwächung nicht befördert. Wieso wollen Sie dann das Sacrum Imperium zurück? Sie
sehen die Unzulänglichkeiten seiner Fürsten ja offenbar selber ein. Das heißt, der Frieden seit 1945
in Mitteleuropa dauert Ihnen schon zu lange? Nee, ich hab gern Frieden. Das sollte heißen, dass man 1555
um einen Religionskrieg zu verhindern drastische Maßnahmen ergriffen hat, aber offenbar 63 Jahre später
diesen Krieg dennoch begonnen hat. Im Ergebnis waren die Beschlüsse von 1555 dann wohl umsonst. – Ich
sagte ja, dass ich die Zahlungen des Staats an die Kirchen für gerechtfertigt halte. Aber dennoch halte
ich für bemerkenswert und beleibe für keine Selbstverständlichkeit (s. Frankreich) vielleicht sollte
man das auch mal zugute halten, wenn man ansonsten immer nur anklagt. Wir sind auch dazu nicht in der
Lage, Sehr richtig, dafür wird es viele Heilige brauchen. Hl. Bonifatius bitt’ für uns…
@ Benedikt @ Benedikt: Ach, die Fürsten des Sacrum Imperium waren Repulikaner? In Hinblick auf das Sacrum
Imperium waren sie de facto Republikaner. Sonst hätten sie dessen Schwächung nicht befördert. Der Frieden
hat ja auch nur 60 Jahre gehalten Das heißt, der Frieden seit 1945 in Mitteleuropa dauert Ihnen schon
zu lange? Ach, welcher demokratische Staat hat denn Klostergüter eingezogen? In Auswahl: Frankreich 1905 –
vollständige Enteignung der Kirche. Tschechien 1918 ff, 1945 ff und erstattet sie auch nicht zurück.
Ähnlich in anderen ex-kommunistischen Ländern. Mexico Anfang d. 20. Jh. Deutschland, insoferne es die
von der Sowjetunion enteigneten Kirchengüter in der DDR nicht zurückerstattet. Der demokratische Staat
zahlt Unsummen für den Erhalt …und nimmt noch viel mehr an Steuern ein. Z.B. zahlen die Kirchen bei
Renovierungen mehr Steuern und Abgaben, als sie durch Subventionen zweckgebunden erhalten. Z.B. erspart
sich der Staat bei den kirchl. Schulen die Erhaltung derselben, die er anderenfalls selbst bewerkstelligen
müßte. sie werden nicht in der Lage sein, ihn wiederzuerrichten Wir sind auch dazu nicht in der Lage,
also lassen wir es bleiben und verzichten u.a. hier auf weitere Wortmeldungen…
#36 Benedikt 11:22:09 | Dienstag, 29. November 2005
@ Elendester Sünder … und dass es die Nachkommen jener Fürsten waren, die 1803 die Säkularisierung
vorangetrieben haben. >>Du meinst Republikaner und Freimaurer. Ach, die Fürsten des Sacrum Imperium waren
Repulikaner? Na sehr interessant, danke für diese der Weltgeschichte bisher unbekannte Information. Und
wenn sie Freimaurer waren – dann will wohl jeder, der das Sacrum Imperium wiederhaben will eine Freimaurermonarchie.
Sehr aufschlussreich. Die Glaubensspaltung war 1555 schon zu weit fortgeschritten, deshalb mußte in Vermeidung
eines vorzeitigen Bürgerkrieges auf dem Reichstag zu Augsburg ein Religionsfrieden geschlossen werden.
Und wer war an dieser Glaubensspaltung schuld? Sagen Sie jetzt nicht Luther. Der war ein Fürstenprotegé.
Der Frieden hat ja auch nur 60 Jahre gehalten, dann kam der Krieg trotzdem. Ein netter Preis. Klostergüter
sind damals von Fürsten genauso widerrechtlich eingezogen worden, wie später von Sozialisten und Demokraten.
Ach, welcher demokratische Staat hat denn Klostergüter eingezogen? Der demokratische Staat zahlt Unsummen
für den Erhalt – zu Recht, aber trotzdem beachtlich. Die Fürsten sind nicht in der Lage gewesen, den
Katholizismus in Deutschland zu bewahren. Sie waren nicht in der Lage, ihn aufzubauen, sie waren nicht
in der Lage ihn zu verteidigen und sie werden nicht in der Lage sein, ihn wiederzuerrichten.
#35 Athanasius 22:58:12 | Montag, 28. November 2005
Neben dem „Dogma“… …der Benesch-Dekrete in der Tschechischen Republik, scheint jetzt auch das Régime
der Linken wieder Unterstützung zu bekommen. Nemci ven! – wird es jemals auch: Katoliki ven! ?
Lieber GerdEric, wenn Du damit sagen willst, daß die Kirche selbst Schuld an der Glaubensspaltung hatte,
gebe ich Dir vollkommen recht. Die Kirche war lau geworden. Erst der Schock der Spaltung und der Dreißigjährige
Krieg führten zu einer Läuterung auf katholischer Seite. Katholische Herrscher haben sehr oft Fehler
gemacht. Oft genug gegen den Willen des Heiligen Vaters. Im Volke war von der Lehre gar nichts angekommen,
sonst hätte man sie nicht mit Gewalt daran binden brauchen. Das ist nicht richtig. Die Menschen im 16.
und 17. Jahrhundert waren noch nicht von der falschen Aufklärung infiziert und waren durch und durch
religiös. Kirche und Klöster haben kein Recht auf Eigentum! Mönche sicher nicht, aber das Kloster bzw.
die Kirche schon. Was ist z. B. gegen goldene Ciborien oder kostbare Altäre zur Verherrlichung Gottes
einzuwenden. Klöster brauchten eigenen Grund und Boden, um unabhängig zu sein. Im übrigen waren die
Kirchenschätze über Hunderte von Jahren langsam aus Opfergaben, aus dem Fleiß der Mönche und mit Sparsamkeit
angehäuft worden. Vergessen werden dürfen auch nicht die damals wichtigen, umfangreichen karitativen
Aufgaben der Klöster, die ohne die Grundlage klösterlichen Besitzes nicht möglich gewesen wären. G’TT
hat nie gesagt, dass der Mensch einer Institution anhängen darf… Ich bin kein großer Theologe. Ich
kann Dir nur versichern, daß Gott in jeder heiligen Kommunion erfahrbar ist.
@Elendester Sünder & @Benedikt Hätte die Loge schon 1555 die Macht gehabt, Hätte, hätte… Ohne Reformation
gäbe es zwar noch etwas, was katholisch hiesse, aber mit der gleichen Art wie anno dunnemals Es waren
schliesslich die Fürsten zuvor, die den Sinn der Botschaft Jesu verrieten, allen voran Konstantin der
grosse Heide … Informiere dich, mit welcher grausamen Vehemenz Ach ja, das war halt nur bei denen so.
Wenn gleiches katholische Herrscher tun, dann ist das ok… Das ist verlogen. Die Glaubensspaltung war
1555 schon zu weit fortgeschritten, Im Volke war von der Lehre gar nichts angekommen, sonst hätte man
sie nicht mit Gewalt daran binden brauchen. Klostergüter sind damals von Fürsten… Kirche und Klöster
habe kein Recht auf Eigentum! denn Jesus fordert die Armut derer, die ihm folgen (und da müssen die Vertreter
Vorbild sein). Die Schlange sagt: „Hat Gott wirklich gesagt, du sollst allein der einen Kirche anhängen?“
G’TT hat nie gesagt, dass der Mensch einer Institution anhängen darf. Thron und Altar hängen so eng
miteinander zusammen, Fragt sich nur, welcher Altar, wessen Götzen, da gemeint ist…
Zu Benedikt/Der stille Krieg gegen Thron und Altar Hätte die Loge schon 1555 die Macht gehabt, alle Throne
niederzureißen, wäre schon längst kein Glaube mehr auf der Erde anzutreffen. Informiere dich, mit welcher
grausamen Vehemenz die Loge in England katholische Stuartkönige zu verhindern wußte oder wie die Tochter
Gustav Adolfs aus Schweden befördert wurde, weil sie die Frechheit hatte, katholisch zu werden. … und
dass es die Nachkommen jener Fürsten waren, die 1803 die Säkularisierung vorangetrieben haben. Du meinst
Republikaner und Freimaurer. Die Glaubensspaltung war 1555 schon zu weit fortgeschritten, deshalb mußte
in Vermeidung eines vorzeitigen Bürgerkrieges auf dem Reichstag zu Augsburg ein Religionsfrieden geschlossen
werden. Im übrigen waren die republikanischen Freien Reichsstädte am protestantischsten. Damals gab
es also nach deinen neuesten Forschungsergebnissen kein Recht auf Eigentum??? Klostergüter sind damals
von Fürsten genauso widerrechtlich eingezogen worden, wie später von Sozialisten und Demokraten. Glaubensfreiheit
ist typisch diabolische Dialektik. Die Schlange sagt: „Hat Gott wirklich gesagt, du sollst allein der
einen Kirche anhängen?“ Thron und Altar hängen so eng miteinander zusammen, daß das eine ohne das andere
nicht bestehen kann. Die Niederreißung der Monarchien ist die eigentliche Folge des heutigen endzeitlichen
Massenabfalls von Gott. Ich empfehle dir „Der stille Krieg gegen Thron und Altar“ von G. M. Pachtler S.
J., 2. Auflage, Amberg 1876.
Vergötzung Den Monarchie-Liebhabern sei in Erinnerung gerufen, dass es Fürsten waren, die 1555 in Augsburg
die halbe deutsche Bevölkerung den Apostaten ausgeliefert haben und dass es die Nachkommen jener Fürsten
waren, die 1803 die Säkularisierung vorangetrieben haben. Hätte es schon damals Eigentums- und Kultfreiheiten
gegeben, dann gäbe es heute noch die alte Klosterlandschaft und viel Probleme würde sich erst gar nicht
stellen, da sie niemals aufgetreten wären. Offenbar vergessen das diejenigen, die gern wieder einen Monarchen
hätten.
@Evelins Gatte Wer die Lüge gleichermaßen ehrt und zu Wort kommen läßt wie die Wahrheit, gibt Satan
und dem dreifaltigen Gott die gleiche Ehre. Nur wenn man nicht prüfen kann, was Wahrheit, was Lüge ist,
weil die Lüge sich zur Wahrheit erklärt, einem durch Lügengebäude die Sicht auf die Wahrheit versperrt…
einem gar mit Gewalt Zugang zur Wahrheit verweigert, weil man durch Lügen geblendet ist, man der Schriften
beraubt ist, einem nur zensierte Schriften erlaubt, einen entmündigt… Wer G’TTES Kinder entmündigt,
dient dem Satan. MfG
#29 virOblationis 08:33:13 | Montag, 28. November 2005
Ergänzung Nach der Missionierung im 9. Jahrhundert – übrigens auch durch deutsche Glaubensboten – gab
es bereits im 15. Jahrhundert eine schwere Erschütterung des überlieferten Glaubens in Böhmen durch
die Hussiten.
Seit wann Böhmen und Mähren katholisch sind! Seit der Mission durch die Hl. Kyrill und Method im 9.
Jahrhundert. Böhmen und Mähren wahren also 1.000 Jahre lang katholisch! Das dies in wenigen Jahrzehnten
zerstört werden konnte ist dem tschechischen Freimaurer-Nationalsozialismus von Tamas Masaryk bis Vaclav
Klaus und der kommunistischen Episode von 1948 – 1990 zu verdanken. Was ist das Hauptkonzept der Masonokratie?
Wahrheit und Irrtum die gleiche Ehre zu geben. Deswegen bezeichneten die vorsynodalen Päpste bis Pius
XII. die „Religionsfreiheit“ zu Recht als Wahnsinn. Die „Religionsfreiheit“ ist das Konzept der Lüge.
Wer die Lüge gleichermaßen ehrt und zu Wort kommen läßt wie die Wahrheit, gibt Satan und dem dreifaltigen
Gott die gleiche Ehre. Das Konzept der Lüge ist ein Konzept der Zerstörung. Da dieses nicht geändert,
sondern im Gegenteil ständig ausgeweitet wird, zeigen alle gesellschaftlichen Indikatoren in den deutschsprachigen
Ländern, in Europa und in der Welt ständig nach unten. Daneben gibt es noch ein paar, die sich bereichern:
Kriegsgewinnlern im theologischen Sinne. Z.B. die Förderer des abtreibungsindustriellen Komplex, zu welchem
u.a. die Pharmaindustrie gehört. Meinungen gibt es viele, aber nur eine Wahrheit! Der Gatte der Evelin
#27 Brandenburgis 21:10:19 | Sonntag, 27. November 2005
@Gallowglas Dein Text beweist nur, daß D U weder lesen, noch denken kannst. Grund dafür ist neben Deiner
mangelnden Bildung vor allem Deine Kirchenferne!
#26 Gallowglas 18:42:29 | Sonntag, 27. November 2005
@Brandenburgis Da ich in diesen posings nichts von Reli-Freiheit geschrieben habe, bist Du zum wiederholten
Male vor aller Welt als Lügner bloßgestellt. Schon seltsam wie schlecht manche ihre eigenen Postings
lesen können … Im ersten Posting beschwerst du dich, daß Tschechien einen „kirchenfeindlichen Charakter“
hat, also ihr eure Religion angeblich nicht frei ausüben dürftet … Der kirchenfeindliche Charakter
ist dem Tschechenstaat bereits in die Wiege gelegt, insofern hat sich dort sowohl nach der ersten „Republik“
(1918-1948), als auch nach dem bolschewistischen Zwischenspiel (1948-1990) sehr wenig geändert. Alle
tschechischen Staatswesen waren freimaurerisch dominiert, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
Die tschechischen Staatsführer Masaryk, Benesch, Havel und Klaus waren Freimaurer, und auch unter den
Kommunisten wird es etliche von ihnen gegeben haben. Im 2. Posting meckerst du über den Islam und die
fehlende Religionsfreiheit in islamischen Ländern : Was ist denn „dankenswert“ daran, wenn irgenwo Moscheen
stehen, auch nur eine einzige? Religionsfreiheit fängt dort an, wo es keine Moscheen mehr gibt. Ich glaub,
damit sieht wohl auch der Letzte, daß DU der Lügner bist … ich hät’s dir gern erspart …
#25 GerdEric 15:02:20 | Sonntag, 27. November 2005
Lieber Brandenburgis Die Tschechen haben 500 Jahre lang sehr gern in einer katholischen Monarchie gelebt,
die ihnen volle und vollkommene Freiheit garantierte. Dies ist ein unumstößliches Urteil der Geschichtswissenschaft.
Wann soll denn das gewesen sein? PS.: Ihre Art andere mit Ihrem Unflat beschmutzen zu wollen, lässt nur
Rückschlüsse auf Sie selbst zu…
#24 Brandenburgis 14:50:18 | Sonntag, 27. November 2005
Monarchie Die Tschechen haben 500 Jahre lang sehr gern in einer katholischen Monarchie gelebt, die ihnen
volle und vollkommene Freiheit garantierte. Dies ist ein unumstößliches Urteil der Geschichtswissenschaft.
#22 GerdEric 14:34:44 | Sonntag, 27. November 2005
Lieber Brandenburgis sicher will die Mehrheit der Katholiken nicht in solch einem Staat leben, in dem
eine solch katholische Sorte, wie du sie hier darstellt, Religion definiert, möglichst noch mit Monarchen
und anderem unchristlichen Zeug.
#20 Gallowglas 12:02:06 | Sonntag, 27. November 2005
@Brandenburgis Wie kommst Du auf die Idee, ich würde nach „Religionsfreiheit“ schreien? Versuche, mir
auch nur ein einziges derartiges Posting auf kreuz.net nachzuweisen! Es wird Dir wohl kaum gelingen! Vielleicht
bleibst Du etwas enger beim tatsächlichen Wortlaut … Man nehme einfach dein erstes und dein vorletztes
Posting zu dieser News und schon hat man zwei Beispiele, wo du über fehlende Religionsfreiheit jammerst
…
#19 Brandenburgis 11:35:40 | Sonntag, 27. November 2005
@Gallowglas Wie kommst Du auf die Idee, ich würde nach „Religionsfreiheit“ schreien? Versuche, mir auch
nur ein einziges derartiges Posting auf kreuz.net nachzuweisen! Es wird Dir wohl kaum gelingen! Vielleicht
bleibst Du etwas enger beim tatsächlichen Wortlaut …
#18 Gallowglas 10:27:50 | Sonntag, 27. November 2005
@Brandenburgis Was ist denn „dankenswert“ daran, wenn irgenwo Moscheen stehen, auch nur eine einzige?
Religionsfreiheit fängt dort an, wo es keine Moscheen mehr gibt. Und wieder ein wunderbares Beispiel
für die Doppelmoral unter euch … Wehe ich hätte geschrieben, daß „Religionsfreiheit dort anfängt,
wo es keine Kirchen mehr gibt.“, dann hättest du dich tierisch aufgeregt … Nach „Religionsfreiheit“
schreien, aber sie anderen in keinster Weise zugestehen wollen. Du bist ein Heuchler …
#17 Brandenburgis 09:25:06 | Sonntag, 27. November 2005
Moscheen Was ist denn „dankenswert“ daran, wenn irgenwo Moscheen stehen, auch nur eine einzige? Religionsfreiheit
fängt dort an, wo es keine Moscheen mehr gibt. Im Übrigen gab es in den streng katholischen Habsburger-
und Spanierreichen stets Moscheen, ihr Affen.
#16 GerdEric 00:32:09 | Sonntag, 27. November 2005
Warum wundert ihr euch? Wie es in den Wald hinein schreit, so schreit’s heraus… Wie über Sozialisten,
Kommunisten oder Atheisten geredet und geschrieben wird, oder auch über Abweichler, sollte sich nicht
wundern, dass dann Reaktionen folgen. Dass z.B. in der brd Moscheen stehen, ist sicherlich nicht der katholischen
Kirche zu verdanken…
#15 Gallowglas 23:48:33 | Samstag, 26. November 2005
@Brandenburgis Deine Sprüche zeugen nur davon, daß Du ein sabbelnder Vollidiot bist. Und sobald man
keine Argumente mehr hat, wird man ausfallend, typisch …
#13 Gallowglas 20:59:01 | Samstag, 26. November 2005
@evelin Ein Blick in die Sonderregelungen des Betriebsverfassungsgesetz ist schonmal ein guter Anfang
(Aushebelung der Grundrechte), ein anderes Beispiel ist, daß religiöse Werbung und Mission im TV und
Rundfunk zwar offiziell Verboten sind, trotzdem ist jeder Sender dazu verpflichtet, den Kirchen kostenlos
Sendezeit zur Verfügung zu stellen, gleiches gilt für Schulen usw. usw. Extrawurst : Siehe oben Ansonsten
legst du wieder den gleichen Reflex an den Tag, wie Copertino … man weißt auf Mißstände in Deutschland
hin, und du lenkst mit angeblichen Verfolgungen in anderen Ländern ab … Nebenbei habe ich bereits geschrieben :
Länder, die ihre Landesreligion bevorzugt behandeln, werden sofort angegiftet, allerdings nur, wenn die
Landesreligion nicht christlich ist, dann ist alles ok … Doppelmoral eben … @Brandenburgis Laut FGJE
sind es 26,7 % Katholiken in Tschechien, aber warum sollten die Mehrheit der 59 % Konfessionslosen sich
von denen unterdrücken lassen ? @Elendester Sünder Es heißt Tschechien, Tschechei ist Nazi-Sprech
#11 Brandenburgis 18:56:11 | Samstag, 26. November 2005
Tschechen-Kath’s Also 25% Katholiken dürftes in Tschechien wohl geben, spätestens seit etwa 1700 ist
r-k in Böhmen und Mähren stärkste Konfesion gewesen.
Von den tschechischen Nationalsozialisten bis zu den hs. Christenverfolgern… @ Knecht Ruprecht: Die
Tschechei hat keine kath. Tradition Das ist eine Frage, wie weit man in der Geschichte zurückgeht. Böhmen,
Mähren und das österr. Schlesien hatten eine katholische Tradition bis 1918. Diese wurde unter masonischem
Einfluß zerstört, u.a. mit der Gründung der „tschechisch-hussitischen Kirche“. Jedoch denke ich nicht,
dass Tschechien zum Sodom und Gomorrah nach deutschem Beispiel wird. Und ob. Da brauchen Sie sich nur
den Straßenstrich bei den Grenzübergängen zu Deutschland anschauen. Und Schwulenrechte gibt es sicher
auch schon, sonst hätte man von der Homo-Lobby was gehört bzw. gelesen dazu. Die Nationalisten dort
werden den Satan schon aus Tschechien vertreiben. Ich würde eher sagen: Der tschechische Nationalsozialismus
in der Benesch-Tradition hat 1918 das Land dem Satan übergeben. @ Gallowglas: An welche Gesetze hält
sich die Kirche nicht? Der Kirche stehen Sonderrechte zu, weil sie für das Seelenheil der Menschen sorgt.
Die Kirche dagegen bekommt nahezu überall eine Extrawurst Das müssen Sie erst einmal beweisen! Gehen
wir einmal die islam., komm. und dann die EU-Länder durch! Im übrigen ist es ein Armutszeugnis, zwischen
der gegenwärtigen Christenverfolgung in den islam. Ländern und Staaten mit kath. Staatskirche, bei welchen
der Islam toleriert war (z.B. Österreich vor 1918) nicht unterscheiden zu wollen! Der Gatte der Evelin
Knecht Ruprecht Die Tschechei hat keine katholische Tradition und wenn noch obendrein Sozialisten die
Mehrheit im Parlament haben, genau so wie im EU Parlament, dann ist das nichts überraschendes, wenn antikirchliche
Gesetze beschlossen werden. Man muss sich nur im klaren sein, dass der Sieg des Christentum schon errungen
ist. Katholiken und deren Sympathisanten haben also die schöne Aufgabe, dem Satan verfallene Menschen
noch für Jesus zu gewinnen und ansonsten den Satan ärgern wo es nur geht. Jedoch denke ich nicht, dass
Tschechien zum Sodom und Gemorrah nach deutschem Beispiel wird. Die Nationalisten dort werden den Satan
schon aus Tschechien vertreiben.
#8 steymard † 17:42:04 | Samstag, 26. November 2005
Trotz allem Trotz allem moechte ich darauf hinweisen,dass in Prag und Jablonec (in Prag an jedem ersten
wochenende des Monats ,in Jablonec anfragen) S.E Bischof Oliver Oravec die Heilige Messe (NON UNA CUM
Satanas=Jason-roncalli,menelaus- montini,lysimachus-luciani,alcimus-wojtyla und bub-ratzinger )zelebriert.Fuer
weitere informationen wenden sie sich an seine Excellenz Bischof Oravec email:oliver.oravec@nextra.sk
#7 Brandenburgis 16:39:53 | Samstag, 26. November 2005
Sonderrechte? In Tschechien hat die Kirche gewilich zu keinem Zeitpunkt „Sonderrechte“ genossen, ja nicht
einmal irgend welche Rechte. Die Haltung des Tschechenstaates gü. der Kirche war stets nackter Haß,
Verfolgung, physische Zerstörung der Gläubigen, ihrer Familien, der Priester und Gemeinschaften. Wenn
auf irgend einen Staat das Attribut fanatisch antikirchlich zutrifft, dann auf den Tschechenstaat. Das
betrifft natürlich auch die Protestanten.
#6 Gallowglas 16:08:21 | Samstag, 26. November 2005
@chanel_screen Stimmt, die Kirche als Verein zu bezeichnen ist eine Beleidigung für alle Vereine die
sich an die Gesetze halten. Die Kirche dagegen bekommt nahezu überall eine Extrawurst, sowohl was Geld
als auch Rechte betrifft, und das muß endlich aufhören @Copertino Mal wieder die typische Reaktion,
wenn jemand die „Frechheit“ hat, sich über die Sonderrechte der Kirchen zu beschweren, es wird sofort
eine „Christenverfolgung“ herbeigejammert … Ich habe nichts gegen Menschen, die glauben, und ich habe
auch nichts gegen eine Kirche in der sich diese organisieren, allerdings habe ich sehr wohl etwas dagegen,
daß diese Organisation gegenüber anderen Vereinigungen in irgendeiner Weise bevorzugt wird … gleiche
Rechte für alle, ganz einfach, mehr fordere ich nicht … Seltsam ist doch, daß, wenn, z.B. ein islamischer
Staat, den islamischen Glauben bevorzugt, von Christenseite sofort gejammert wird, aber wenn jemand darauf
hinweist, daß in einigen Ländern genau das Gleiche mit dem christlichen Glauben gemacht wird, dann wird
wird sofort von „kirchenfeindlich“ gesprochen … pure Doppelmoral …
#5 Brandenburgis 15:06:36 | Samstag, 26. November 2005
Masonistischer Tschechenstaat Es sei daran erinnert, daß Erzbischof Vlk im Jahre 2002 die glaubens- und
evangeliumstreuen Kräfte unter der Leitung des Thomisten Vaclav Wolf aus der römisch-katholischen Fakultät
der Prager Karls-Universität hinausgedrängt und dort sämtliche Positionen mit ausgewiesenen Modernisten
besetzt hat. Wolf war nicht nur thomistischer Traditionalist, er hatte sich u.a. auch erfrecht, Personen
weiblichen Geschlechts den Zutritt zu seinen Vorlesungen zu verwehren mit der Begründung, diese könnten
sowieso nichts von Theologie verstehen. Wolf weigerte sich auch mit Modernisten zusammenzuarbeiten oder
solche im Lehrkörper zu dulden. Der kirchenfeindliche Charakter ist dem Tschechenstaat bereits in die
Wiege gelegt, insofern hat sich dort sowohl nach der ersten „Republik“ (1918-1948), als auch nach dem
bolschewistischen Zwischenspiel (1948-1990) sehr wenig geändert. Alle tschechischen Staatswesen waren
freimaurerisch dominiert, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Die tschechischen Staatsführer
Masaryk, Benesch, Havel und Klaus waren Freimaurer, und auch unter den Kommunisten wird es etliche von
ihnen gegeben haben.
#4 Copertino 13:53:15 | Samstag, 26. November 2005
@Gallowglas: Trifft also die Annahme zu,… …dass Sie die frühere Behandlung der Kirchen unter dem
Einfluss des Sowjetregimes in Ordnung fanden, verbunden mit Bespitzelung und Diskriminierung Gläubiger,
Verhaftung und Verschleppung von Geistlichen und christlichen Aktiven. Ich kann mir nicht vorstellen,
dass solches Ihrer Auffassung einer freiheitlichen Geselllschaft entspricht. In welcher Beziehung würden
Sie andere Akzente setzen als die damaligen Totalitaristen? Auch kann ich nicht verstehen, warum Sie gutheissen,
dass die Kirche keine Sozialinstiturionen mehr führen sollen darf. Etwas über den engen Zaun von Tschechien
hinausgeschaut: Beispielsweise wird ein Viertel alles Aidskranken weltweit in katholischen Institutionen
gepflegt, wie UNO-Repräsentanten kürzlich anerkennend erwähnten. Die christliche Caritas war stets
mit einer christlichen Einstellung verbunden und hat Unvorstellbares geleistet; klar, dass diese „Werbung“
jenen missfällt, welche die Kirche und ihre Gläubigen am liebsten auf den Mond schicken würden.
@Gallenblas: Kirche als „Verein“ Unsinn, die Kirche als Verein zu bezeichnen! Dies trifft nicht einmal
auf die V2-Kirche zu. Kein Verein, der diesen Namen verdient, würde in seinen Reihen Mitgleider dulden,
die gegen jeden Paragraphen der Vereinssatzung oppurtunieren und polemisieren. Wer in einem Kleingartenverein
ständige Fundamentalopposition à la Küng betreibt, fliegt einfach raus. Ironisch, dass es die Altkommunisten
sind, die die Kirche ins Visier nehmen. Ausgerechnet in der V2-Kirche hat sich die von Rudi Dutschke &
Co. promulgierte „Gesellschaft der Räte“ (vgl. kreuz.net passim) verwirklicht. Kleingärtner würden
ein solches Chaos nicht dulden. Von solcher Konsequenz können Katholiken nur träumen!
#2 steymard † 11:43:02 | Samstag, 26. November 2005
Modernistische Verwunderung Hier einmal mehr ein beweis dafuer,dass die Modernisten selber Opfer jener
geister werden,die sie heraufbeschworen haben. Die Hlg. Katholische Kirche hat immer unfehlbar gelehrt,dass
Unser Herr Jesusu Christus gekommen ist,um Satan zu zerstoeren,und nicht,um sich mit ihm zu versoehnen,denn
er war“Menschenmoerder und Luegner von anbeginn“ und nichts Gutes ist an ihm. Die Modernisten,anstatt
satan und seine Legio zu bekaempfen,wollten sich so sehr seinem Geist(=Geist der welt)anpassen,jetzt haben
sie’s.
#1 Gallowglas 10:50:43 | Samstag, 26. November 2005
und was … soll daran jetzt bitte „kirchenfeindlich“ sein ? In Tschechien scheint man wenigstens soviel
Rückgrad zuhaben, um sich nicht von der Kirche unter Druck setzten zu lassen, wie es leider bei uns der
Fall ist … Wieso sollten die Kirchen gegenüber anderen Organisationen und Vereinen eine Extrawurst
gebraten bekommen ? Sie sind Vereine, wie alle anderen auch, auch wenn man bei anderen Vereinen normalerweise
gefragt wir, ob man beitreten will … Wenn ich mir da das Trauertal Deutschland ansehe … überall bekommen
die Kirchen das Geld vom Staat geschenkt, dürfen sich über Gesetze und Grundrechte hinwegsetzen usw.
wird Zeit, daß das endlich aufhört.