„Die krampfhaften Versuche, den Sound der Unterhaltungsmusik liturgiefähig zu machen, enden nicht nur wegen mangelnder musikalischer Professionalität in Peinlichkeiten“. Von Marlene Wartenberg, Generalsekretärin des Deutschen Musikrates.
(kreuz.net/Sinfonia Sacra) Zusammen mit den AufIösungstendenzen der 68er Kulturrevolution von interessierten
medial unterstützten und zunächst wohl auch als innerkirchlich zu bezeichnenden Gruppen – mit Duldung
durch die Hierarchie – ist ein angeblicher Geist des Konzils verbreitet worden, der in den Beschlüssen
des Zweiten Vatikanischen Konzils keinerlei Stütze findet und ihnen häufig genug diametral widerspricht.
So hat der weitverbreitete de facto-Verzicht auf die große liturgische Musik in der Vergangenheit und
Gegenwart in der europäischen Kultur eine Spur der Verwüstung hinterlassen und vielen Menschen das Herzstück
ihrer seelischen Heimat genommen.
Heute beherrscht die eitle Versuchung der Zustimmung heischenden, kurzweiligen
medialen Show Kult und Kultur.
Nicht Inhalt, Unterhaltung ist gefragt; statt Nahrungsmittel Opiate. Folgerichtig
bedarf es einer Musik, die diese nach außen gerichteten Formen unterstützt.
Wahre Religion, Kunst und
Kultur, wenn wir sie nicht auf Zivilisation reduzieren wollen, haben jedoch nie eine horizontale Blickrichtung.
Sie entziehen sich im wesentlichen auch Mehrheitsbeschlüssen oder dem gleich tiefen Verständnis aller.
Horizontaler Anthropozentrismus erhebt nicht, sondern muß flach bleiben, kultisch wie kulturell. Was
jedoch für die Kultur „nur“ zur Verarmung und Verödung führt, riskiert im kultischen Bereich Substanz
und Existenz desselben.
Die krampfhaften Versuche, den Sound der Unterhaltungsmusik liturgiefähig zu
machen, enden nicht nur wegen mangelnder musikalischer Professionalität in Peinlichkeiten.
Die Scheinheiligkeit
ergibt sich insbesondere auch deshalb, weil ein geistliches Restunbehagen den aggressiven Biß, das Echte
der Rockmusik beziehungsweise den lasziven Eros der Unterhaltungsmusik zu unterdrücken versucht und auf
diese Weise gute Unterhaltungsmusik entkernt und schlecht kopiert.
Das ganze Ausmaß an Unehrlichkeit
kommt darin zum Ausdruck, daß in vielen Kirchen für die Kunsttouristen tagsüber eine Beschallung mit
edler liturgischer Musica Sacra vorgenommen wird, gleichzeitig aber für den lebendigen Kult kaum eine
musikalische Banalität ausgelassen wird.“
Marlene Wartenberg, Zwischen Kult und Kultur – Europäische
Perspektiven zur Liturgie im Jahr 2000: Musicae Sacrae Ministerium, 2000/2001, S. 23-31.
Email-Adressen der Empfänger
39 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@ stimme daher habe ich mich bei i.h. auch mit dem ausdruck des bedauerns entschuldigt. aber für denjenigen,
der mit diesen zitaten „argumentiert“, ist die feststellung, polemik zu verbreiten, zutreffend.
@ wiener Wobei noch zu ergänzen ist, dass Isidorus Hispalensis ausweislich seiner Postings ein sehr korrekter,
wenig emotionaler oder zu Übertreibungen neigender Autor ist. Und wenn dieser schreibt (am 28. November
2005 um 19.47 Uhr): Auf der Internetseite der Jugendkirche war in etwa folgendes Statement zu lesen: Uns
geht es um den Inhalt, die Form ist doch austauschbar und zweitrangig. … so glaube ich ihm das. Mit
dem verlinkten Artikel der Pfarre Maria Treu hat er gar nicht argumentiert. Zumal es zutreffend ist, dass
einige Postings auf dem Forum von jugendkirche.at gelöscht wurden.
@ zitate das ist natürlich wieder ein gelungenes beispiel, wie man zitate aus dem zusammenhang reißen
kann und damit genau gegen den sinn des gesagten umdeutet. der hinweis von i.h. war, auf der hp sei „sinngemäß“
gesagt worden, im projekt fff sei die form unwichtig. in den beiden zitierten passagen setzt sich der
autor mit der frage auseinander, ob die verwendeten formen (moderne musik, aufwändige licht-inszenierung
etc.) für den erfolg der veranstaltungen wesentlich war oder nicht, ob also die leute wegen der musik
und dem licht gekommen sind oder wegen des gottesdienstes. und hier sagt er deutlich, dass die verwendeten
effekte nicht im vordergrund standen, sondern dem inhalt (in diesem fall also der eucharistiefeier) untergeordnet
blieben. das heißt, dass – trotz der verwendeten ungewöhnlichen technischen effekte – immer klar blieb,
dass hier gottesdienst gefeiert wurde. und dass <i>in diesem sinn</i> der primat des inhalts über der
form besteht. hier herauszulesen, die form sei unwichtig, ist dem sinn des textes diametral zuwiderlaufend.
im sinne eines christlichen umgangs miteinander (der aber in diesem forum kaum zu finden ist) nehme ich
natürlich den ausdruck „dumme lügen“ bedauernd zurück. aber einen halbsatz aus einem zweiseitigen artikel
herauszulösen und bewusst gegen den gesamtinhalt des textes zu lesen und so misszuverstehen, ist und
bleibt polemik.
Vorsicht mit Beleidigungen!! Werter Wiener, es liegt mir fern, dumme Lügen und Polemiken zu verbreiten,
sondern versuche, durchaus sauber und logisch zu argumentieren! Ich hatte aus dem Kopf zitiert und bin
ziemlich sicher, dies sinngemäß im Forum der entsprechenden Internetseite als Antwort eines der Verantwortlichen
auf kritische Stimmen gelesen zu haben; mittlerweile hat man diese mitsamt den Erwiderungen entfernt.
Bevor man also andere als Lügner und dummen Polemiker denunziert, sollte man sehr genau nachdenken und
die Dinge durchdenken und überprüfen, nicht nur als Christ. Man kann durchaus anderer Meinung sein,
und das sind wir beide offensichtlich in diesen Fragen. Das ist normal und darum geht es jetzt nicht.
Man sollte jedoch Anstand und Besonnenheit wahren, und das haben Sie offensichtlich nicht gekonnt. Mit
ist bewußt, dass solche einfachen Regeln in diesem Forum leider häufiger missachtet werden, was jedoch
nicht meine Art ist zu diskutieren. Also, lieber Wiener, beim nächsten Mal erst Denken und dann Schreiben.
@ wiener Zitat Isidorus Hispalensis: Auf der Internetseite der Jugendkirche war in etwa folgendes Statement
zu lesen: Uns geht es um den Inhalt, die Form ist doch austauschbar und zweitrangig. Zitat wiener: wo
bitte soll dieses statement stehen? glauben sie mir – ich kenne die homepage der jugendkirche wien. und
so etwas steht und stand dort nicht. also bitte verbreiten sie hier keine dummen lügen und polemiken!
Zumindest sehr ähnliche Äusserungen von Hw. Gregor Jansen, dem geistlichen Assistenten des fff-Projektes,
gibt es auf der vom Weblog der jugendkirche.at verlinkten Artikel „Berühren, nicht belehren“ auf der
Webseite der Pfarre Maria Treu (*pdf-Datei) www.mariatreu.at/…iteinander_04_05.pdf Zitate: „Wesentlich
ist nach meiner Einschätzung, dass zwar die „Verpackung“ stimmen muß, aber doch der Inhalt darüber
entscheidet, ob der Event erfolgreich ist.“ weiters: „Entscheidend war letztlich der Inhalt und nicht
die Form“ Angesichts dessen von „dummen lügen und polemik“ zu schreiben, ist echt bescheuert. Abgesehen
davon, dass der Rhytmus der Schamanentrommeln, welcher auch in der „christian contemporary music“ steckt,
verhindert, dass solche Musik jemals als „christlich“ zu bezeichnen ist. Auch nicht, wenn sie ein bißchen
biblisch übertüncht sind.
@ isidorus Auf der Internetseite der Jugendkirche war in etwa folgendes Statement zu lesen: Uns geht es
um den Inhalt, die Form ist doch austauschbar und zweitrangig. wo bitte soll dieses statement stehen?
glauben sie mir – ich kenne die homepage der jugendkirche wien. und so etwas steht und stand dort nicht.
also bitte verbreiten sie hier keine dummen lügen und polemiken!
Vielfalt, in der Tat… Das es eine große Vielfalt an Liturgien gibt, dürfte keine Frage sein; alleine
im Westen gibt bzw. gab es neben dem römischen auch noch den ambrosianischen, gallikanischen, mozarabischen,
verschiedene Eigenriten von Orden etc. Vergessen wir nicht die großen Liturgien des Ostens, der orientalischen
Kirchen etc. Jedoch ist dies eine ganz andere Sache. Die Form wird deswegen nicht sekundär, beliebig
austauschbar, sondern alle diese Riten sind gewachsen, aber doch nicht zufällig! Es gibt doch Kritierien,
wie z. B. die strikte Sakralität, die Ausrichtung auf das Heilige etc. Die Form unterstützt den Inhalt.
Welche Form ist wohl angemessen, wenn es um das erhabene Göttliche geht? Lauter Discolärm?? Bei jedem
weltlichen Staatsempfang hat man mehr Stilempfinden. Was meinen Sie wohl, was ein Vertreter der Orthodoxie
dazu sagen würde? Bestimmt wäre er total begeistert und würde seinem Bischof empfehlen, es nachzumachen…
wie recht! Uns geht es um den Inhalt, die Form ist doch austauschbar und zweitrangig Wie recht doch dieser
Eintrag auf der Internetseite hat! Es geht in der Tat um den Inhalt – die Feier des Leidens, Sterbens
und Auferstehens Jesu Christi. Und ein Blick in Geschichte und Gegenwart, ein Blick in die weite katholische
Kirche heute lehrt uns, dass die Formen vielfältig sind und waren…
Völker hört die Signale! Könnte man eigentlich auch die „Internationale“ als Melodie nehmen, der man
einen religiösen Text unterlegt? Die Melodie ist doch recht „aufrüttelnd“! Ähnliches gilt im Grunde
für Melodien, die im 3. Reich Verwendung fanden. Was spricht dagegen? Das wäre aber mal ein schmissiges
Einzugslied! Vielleicht würde die Kirche im Osten Deutschlands aufblühen, wenn man die guten alten Melodien
der DDR-Zeit für den kirchlichen Gebrauch nutzbar macht. Auf der Internetseite der Jugendkirche war in
etwa folgendes Statement zu lesen: Uns geht es um den Inhalt, die Form ist doch austauschbar und zweitrangig.
Nun denn, verschicken wir unsere nächsten Geburtstagseinladungen mit Trauerrand und tragen zur nächsten
Abitur- oder Examensfeier Jeans, Baseballkappe und Turnschuhe! Kein Problem: Das ist doch alles bloss
äußerlich! Und beim nächsten Staatsbesuch bitte nicht dieses langweilige Blasorchester, sondern die
Nationalhymne von „Wir sind Helden“ oder Stefan Raab gesungen im Discosound mit schönen Tanzeinlagen.
Wir müssen schließlich darauf achten, dass alles voll cool und jugendgerecht ist. Keine Angst vor neuen
Dingen und bitte nicht hinterfragen, ob sie auch sinnvollsind!
#30 Sulpicius 18:11:59 | Montag, 28. November 2005
@Frl.Ilse empfehle ich, ihre Angst vor allem Neuen endlich abzulegen Also, mehr kann man in dieser Form
des Dialoges nicht mehr argumentieren. Das ist doch völlig falsch, was Sie behaupten. Ich sagte es schon,
es geht nicht um Geschmacksfragen, die in der Liturgie nämlich nichts verloren haben. Es geht um die
Frage danach, welche Stile der Liturgie angemessen sind, d.h. sind sie in der Lage, das Geschehen (Gottes
Gegenwart) dem Menschen nahe zu bringen oder verstellen sie den Blick darauf. Ihrer Argumentation entsprechend
könnte man in der Liturgie auch Militärmusik spielen. Und die Musik, die in Diskotheken läuft, ist
auch nicht für die Liturgie geeignet, da sie ihrem Selbstverständnis entsprechend der UNTERHALTUNG dient.
Das hat ja auch alles seine Berechtigung, aber eben NICHT in der Liturgie.
@keine Einigung Man erkennt deutlich an der Diskussion, dass es hier um reine Geschmacksfragen geht. Dem
einen gefällt der Mozart, dem anderen eben nicht. Dem einen gefällt der Pop, dem anderen nicht. Jeder
sollte das hören, was ihm gefällt, und jede Messe sollte sich ihre Musik aussuchen. Bei denjenigen,
die dennoch meinen, Pop habe in der Kirche nichts zu suchen, weil es eben „ anders „ ist als es früher
war, empfehle ich, ihre Angst vor allem Neuen endlich abzulegen – so kann man nicht leben, vor allem kommt
man so nie voran im Leben, wenn man sich nostalgisch in der Vergangenheit einrichtet (wo angeblich alles
besser war). Denjenigen, die überhaupt keine Musik im Gottesdienst wollen, empfehle ich den Übertritt
zur „Altreformierten Kirche“. Dort werden ganz im Sinne Calvins nur ein paar Psalmen intoniert.
#28 Sulpicius 16:38:05 | Montag, 28. November 2005
@wiener natürlich könnte man auch das lied „o heilge seelenspeise“ aus dem gottesdienst verbannen, weil
es „nur“ ein umgetextetes volkslied „innsbruck, ich muss dich lassen“ ist) FALSCH: denn bei der genannten
Melodie wurde nicht nur der Text ausgetauscht, sondern etwas Wesentliches anderes gemacht: die Rhythmik
wurde der Sakralität des Ortes angemessen angepaßt. Dieses sogenannte Kontrafaktur-Argument zählt deshalb
leider nicht. Hier wird deutlich, daß es nicht ohne eine Transformierung der Musik geht!
@ wiener wenn sie jedoch sagen, dass mozart für die liturgie nicht geeignet sei, da haben wir dann tatsächlich
unterschiedliche auffassungen über liturgische musik. Ja, das sage ich. Ich weiß, dass es sehr subjektiv
ist, aber an seiner Kirchenmusik fehlt mir ganz einfach das erhebende feierlich-sakrale. Warum, das weiß
ich auch nicht, es fällt mir nur jedes Mal auf, wenn ich Mozart in der Kirche höre. Ich beschwer mich
natürlich nicht über Mozart in der Kirche, aber es gibt auch keinen Zwang, dass einem alles gefallen
muss.
@ benedikt als einer der organisatoren des fff-gottesdienstes vom 9.10. (es waren über 200 personen daran
beteiligt) kann ich sie beruhigen. das stück „gekommen um zu bleiben“ wurde a) textlich komplett umgedichtet
(natürlich könnte man auch das lied „o heilge seelenspeise“ aus dem gottesdienst verbannen, weil es
„nur“ ein umgetextetes volkslied „innsbruck, ich muss dich lassen“ ist) und b) zu beginn der feier gesungen,
hat also keinen teil des liturgischen ordinariums „ersetzt“ wenn sie jedoch sagen, dass mozart für die
liturgie nicht geeignet sei, da haben wir dann tatsächlich unterschiedliche auffassungen über liturgische
musik.
@ wiener das ist nämlich nichts weiter als klischee und vorurteil. Möglich. Es kommt aber daher, dass
ich bisher noch kein Gegenbeispiel vernommen habe. Die von Ihnen angesprochenen Stücke kenne ich nicht
und bei dem von Ihnen (?) organisierten FFF-Gottesdienst in der Wiener Jugendkirche kam auch nun ganz
anderes „Wir sind gekommen um zu bleiben“. Wenn Sie das für liturgiefähige Musik halten, dann haben
wir ein ziemlich unterschiedliches Verständnis von liturgischer Musik. Mozarts Kirchenmusik finde ich
im übrigen auch nicht so bestens geeignet. Man merkt (finde ich), dass es reine Auftragsarbeiten ohne
eigenen Hintergrund sind. Sie ist so natürlich wunderbar komponiert, gehören aber nicht zu dem, was
ich gerne in der Messe höre.
genau! Im übrigen finde ich schon, dass die 5. Symphonie und die Missa Solemnis deutliche Unterschiede
aufweisen. Ähnlichkeiten können höchstens diese eruptiven Ausbrüche darstellen … danke, denn genau
hier sind wir bei dem entscheidenden punkt angekommen. auch stilistisch ähnliche musik hat unterschiede.
gleiches gilt für den bereich der pop-musik. kein mensch käme wohl auf die idee, ein stück von britney
spears (zufälliges beispiel) für einen gottesdienst auszuwählen. weil es inhaltlich nicht passt. aber
es gibt ccm-stücke, die sehr wohl anbetungscharakter haben. oder andere, die psalmvertonungen sind. oder
ein sanctus oder agnus dei oder … diese sind für den liturgischen einsatz möglich, britney spears
eben nicht – und beides ist in gewisser weise „pop“. mozarts c moll-messe ist eine wunderbare lturgische
musik. eine arie aus der zauberflöte eher nicht ;) beides ist mozart – trotzdem ist das eine liturgisch
verwendbar, das andere nicht. ich rufe also dazu auf, genauer hinzuschauen (resp. zu -hören) und nicht
pauschal zu sagen: pop-musik ist aus sich heraus völlig unliturgisch. das ist nämlich nichts weiter
als klischee und vorurteil.
Ach… …in welchem Gottesdienst wird denn die Missa Solemnis von Beethoven zu Gehör gebracht? Das würde
mich mal interessieren, wie auch bei Bachs h-Moll Messe. So ein Gloria von 40 Minuten innerhalb einer
Hl. Messe hat was. Das sind wohl eher Stücke, für die sich die unlängst hier diskutierte Schrift der
Dt. Bischofskonferenz eignet: Zur Aufführung außerhalb der Hl. Messe. Im übrigen finde ich schon, dass
die 5. Symphonie und die Missa Solemnis deutliche Unterschiede aufweisen. Ähnlichkeiten können höchstens
diese eruptiven Ausbrüche darstellen, die wohl mit Beethovens zunehmender Vertaubung zu tun hatten (bzw.
der Verzweiflung hierüber).
pop-musik … natürlich ist nicht jeder pop-song für den gottesdienst geeignet. in wirklichkeit sind
es nur sehr wenige. aber es gibt gute christliche pop-musik (aus dem bereich der sog. „christian contemporary
music“), die biblische texte und gebete zur grundlage haben und die sehr wohl im mittelpunkt die verherrlichung
gottes haben. vom musikalischen stil her unterscheiden sich beethovens 5te und seine missa solemnis wenig
(obwohl letztere eher der 9ten ähnelt) – beides ist beethoven. vom inhalt her aber unterscheiden sie
sich wesentlich. analoges gilt für den großen bereich der pop-musik. vieles ist für die liturgie indiskutabel.
aber es gibt gutes, und nichts spricht dagegen, dieses gute zu suchen und zu verwenden.
@ Frl. Ilse Auch in früheren Zeiten hat es Musikrichtungen gegeben, die niemand in der Kirche eingesetzt
hätte. Es ist aber natürlich wahr, dass dies nicht viele Richtungen waren (Gauklerlieder, Minne usw.),
da Kunst damals fast ausschließlich der Verherrlichung diente. Heute (und nicht erst seit heute, sondern
spätestens seit den Klassikern) ist das nicht mehr so. Kunst oder „Kunst“ dient zu allen möglichen Zwecken,
in die Kirche sollte man aber nur das bringen, was der Liturgie hilfreich und untergeordnet ist. Kein
Mensch käme auf die Idee, in einer Messe Beethovens 5. Symphonie oä. aufzuführen. Diese Musik ist weder
für die Kirche gedacht, noch dafür geeignet. Genauso ist es mit der Popmusik. Schlagzeug und laute Gitarre,
dann diese unerträglich banalen Texte (nicht umsonst ist alles auf Englisch), dass ist nichts, was den
Auftrag der Liturgie erfüllen könnte.
Vermißtmeldung: das Zentrum des hl. Geschehens – Jesus Christus Asteriskus: Was hat das ganze Gedöns
noch mit Liturgie zu tun und mit Musik, die zur Ehre Gottes erklingt und den Menschen zu seinem Schöpfer
erhebt? Nichts hat es mehr damit zu tun. Aber Aktionismus am Altar braucht wohl eine entsprechende akustische
Geräuchskulisse, denn sonst könnte man ja über das nachdenken, was da geschieht. So ist es. Dies wurde
uns am Wochenende erneut deutlich – überdeutlich (*), weil wir fast ausschließlich die hl. Messe aller
Zeiten besuchen und der Kontrast zu einer NOM-Veranstaltung dann unvorbereitet wirkt: erschlagend. Die
wirklichen „Stars“ in der beschriebenen NOM-Veranstaltung waren ganz ohne Zweifel die Sänger, Musikanten
und ihre Schallwaffen (Lautsprecher). Jesus Christus und der Ihn stellvertretende Priester wares es definitiv
nicht. Es war auch tragisch, weil der Priester ein gutgläubiger Mensch ist. Als Frau wären mir Tränen
gekommen wegen dieser himmelschreienden Unterdrückung des Stellvertreter Christi. Der Priester merkte
nicht, was vor sich geht. Er ist froh, daß überhaupt jemand kommt. Das Ins-Zentrum-Rücken des Menschen
und Verdrängen Christi in den V.II-Handlungen sieht man in den von Jüngeren dominierten „Veranstaltungen“
noch deutlicher als bei ihren Vätern: den Theologen und Bischöfen, die das V.II auf dem Gewissen haben.
(*) Obwohl ironischerweise gerade solche Poprock-„Messen“ unser „V.II-Leidens“-Faß zum Überlaufen brachten,
so daß wir uns vollständig der traditionellen katholischen Kirche zuwandten.
#19 Asteriskus 10:50:08 | Montag, 28. November 2005
Musik? @Frl.Ilse: Ich hab da meine Zweifel, ob das Kunst ist. Kunst leitet sich von Können ab, nicht
von Wollen… @Marcel: Sie haben meine volle Zustimmung:„alles Unsinnige fügt sich ineinander.“ Was hat
das ganze Gedöns noch mit Liturgie zu tun und mit Musik, die zur Ehre Gottes erklingt und den Menschen
zu seinem Schöpfer erhebt? Nichts hat es mehr damit zu tun. Aber Aktionismus am Altar braucht wohl eine
entsprechende akustische Geräuchskulisse, denn sonst könnte man ja über das nachdenken, was da geschieht.
Rockpop vor, während und nach hl. Handlungen – welche Schande! Ein guter Artikel von Kreuznet. „Zufällig“
durfte ich am Wochenende einer NOM-Sakramentsspendung beiwohnen in einem sterbenden V.II-Kloster, von
einem jungen konservativen Priester zelebriert und unter „Begleitung“ eines Charismatismus-Chores, der
voll aufdrehte. Deren elektronische Ausrüstung hätte für ein kleines „Open-Air-Konzert“ gereicht. Mir
dröhnen heute noch die Ohren. Die Softpop-Kuschelrock-„Musik“ lädt zu viel Weltlichem ein: zum Trance-Dance,
zum Würstlebraten am Lagerfeuer in kuscheliger Umgebung, und noch mehr – selbst die kleinen Kinder hüpten
„automatisch“ mit, weil sie magisch erfaßt werden von den nur das Gefühl ansprechenden Schlägen. Entsprechend
flach und protestantisiert die Liedtexte: alles Unsinnige fügt sich ineinander; die alten Kirchenschätze
verworfen. Die Seele zu erheben war unmöglich; ich hatte mein Ohropax vergessen. Der gutgläubige Priester
ging unter im Getöse. Welches Leid, welche Schande. Er wäre untergegangen selbst ohne „Begleitmusik“,
weil sich im Altarraum so viele Lai“Inn“en, Lektor“Inn“en, Photographen, usw. tummelten, daß man den
Sakramentsspender micht mehr sah. Es war ein trauriges Ereignis. Vor der Depression bewahrte mich die
vorige Stärkung durch eine hl. Messe aller Zeiten bei der Tradition, sowie die Gewißheit, daß ich jede
Woche bei ebendieser Tradition die hl. Sakramente würdevoll und ernsthaft gespendet bekomme. Gelobt sei
Jesus Christus. Lefebvre-Freundeskreis www.kreuz.net/bookentry.31.html
#17 Frl.Ilse 17:11:20 | Sonntag, 27. November 2005
@Sulpicius + Isidor Natürlich ist Popmusik auch Kunst. Sie ist der Musikstil unserer Zeit, der Anfang
des 20. Jh. aus der Verschmelzung der westlichen Harmonielehre mit den amerikanischen Jazzrhythmen langsam
entstanden ist. Der Musikbetrieb im „klassischen Wien“ war nicht wesentlich anders als heute: Es gab unzählige
Komponisten, von denen nur die besten bis heute bekannt sind (wer kennt noch Stamitz oder Clementi?).
Auch dort wurde das neue gefordert, eine Oper lief nur eine Saison (und sei es „Figaros Hochzeit“), dann
musste was neues her – wie heutige LP/CD-Charts. Man komponierte damals die gewünschten Formen (zB. keine
Fugen mehr, weil die total „out“ waren). Heute wird der „Song“ verlangt oder das Musical. Die guten der
heutigen Pop-Branche haben es reichlich bewiesen, dass sie ihre Kunst u. ihre Instrumente beherrschen
(man denke an die „Bohemian Rhapsody“). Jede Musik zu ihrer Zeit. Da ist nichts boshaftes oder ideologisches
dahinter, bzw. nicht mehr, als es schon hinter „Figaros Hochzeit“ oder „Fidelio“ war. Auch heute läuft
viel Mist, dass man das Radio nicht mehr anmachen möchte – früher hatten’s die Leute leichter, die wurden
mit der schlechten Musik nicht dauernd berieselt, aber die gute konnten sich auch nur wenige leisten.
#16 Sulpicius 15:30:45 | Sonntag, 27. November 2005
@Isidorus Hispalensis Sehr gut gesprochen. Gratuliere. @Frl.Ilse: Hier geht es nicht um Geschmäcker (sicher
können die verschieden sein), sondern um die Frage, welche musikstilistischen Mittel für die katholische
Liturgie geeignet sind, denn diese dürfen dabei nicht dem Menschen dienen („tolle Musik“), sondern müssen
Gott angemessen verherrlichen. Von seinem Selbstverständnis her tuen das weder Pop noch Rock. Pop-Musik
führt die Menschen in die Vermassung und Rockmusik ist von Natur aus revolutionär, eine Gegenkultur,
eine Gegenreligion. Beide Musikarten können deshalb noch so gut gemacht sein (meinetwegen auch einen
biblischen Text haben), trotzdem haben sie aufgrund ihres Wesens in der katholischen Liturgie nichts verloren.
#15 Brandenburgis 15:29:47 | Sonntag, 27. November 2005
Teuflisches Geplärr Diese Ansicht ist so verfehlt, daß man kaum glauben kann, daß ein erwachsener Mensch
sie von sich gab. Zu allen Zeiten wußten die Menschen, daß es Musik gibt, die vom Himmel kommt bzw.
zu ihm strebt und Musik, die vom Teufel ausgedacht wurde um die Menschen zu betören. J.S. Bach drückte
es in seinem Unterricht folgendermaßen aus: „Wo Musik nicht zur Ehre Gottes oder zur erlaubten seelischen
Entspannung geeignet ist, da ist sie nichts als teuflisches Geplärr und Geleier.“ Zu dieser Art von Musik
zählt (fast) die gesamte Popmusik. Pop-Musik ist keine Kunst, will auch im Allgemeinen gar keine Kunst
sein. Im Gegenteil, Popmusiker spotten meist über Kunst und höhnen über prätentiösen „Art-Pop“. Es
ist leicht zu zeigen, daß Popmusik nicht auf das Heilige zielt, sondern daß sie im Gegenteil die Zerstörung
des Heiligen und eine De-Humanisierung zum Ziele hat. Es ist also uneingeschränkt abzulehnen, daß tatsächliche
Musik und Pop gleichgesetzt werden, wie es „Frl. Ilse“ tut.
Geschmack?? Schon Mozart und Haydn waren für ihre Zeit so modern wie heute Beatles, Stones oder Queen.
Vergleicht nicht Äpfel mit Birnen? Vergleichspunkt für Beatles, Stones oder Queen sind die fahrenden
Musiker, die auf Jahrmärkten zum Tanz aufspielten. Nicht mehr und nicht weniger! Und diese „alte Unterhaltungsmusik“
ist sicherlich sehr weit von der hohen Kunstmusik ihrer Zeit, für die Mozart und Haydn stehen, entfernt.
Man kann eine Händel- oder Mozartoper doch nicht mit der modernen Unterhaltungsmusik vergleichen. Da
liegen Welten zwischen – geistig wie musikalisch. Ohne verallgemeinern zu wollen, glaube ich, dass die
Popmusiker, die in der Lage sind, eine Fuge zu setzen oder eine Symphonie zu schreiben – wohlgemerkt im
Stil des 20./21. Jahrhunderts – in der Minderheit sein werden.
#13 Frl.Ilse 14:54:34 | Sonntag, 27. November 2005
@Geschmäcker Ich glaube, hier streitet man sich völlig unnütz über Geschmacksfragen. Schon Barockmusik
ist etwas anderes, moderneres als eine Messe mit Musik von Guillaume de Marchaux. Schon Mozart und Haydn
waren für ihre Zeit so modern wie heute Beatles, Stones oder Queen. Damals galt Bach als total verstaubt,
weswegen er nicht gespielt wurde und Mozart selbst ihn erst im Erwachsenenalter zu Hören bekam. Heute
hat sich daran ncihts geändert. Es gibt eine reiche musikalische Tradition von der Gregorianik (die bis
heute gesungen wird) bis hin zu Pop. Es gibt heute wie damals gute und schlechte Musik. Vermutlich wird
Popmusik in 100 Jahren zur „guten, alten Musik“ gezählt. Natürlich ist auch Pop Kunst, es muss ja nicht
jedem gefallen. Und natürlich gibt es mittlerweile moderne Kirchenlied-Klassiker, die bleiben werden.
Jede gute Musik kann dem sakralen Zweck auf ihre Weise dienen. Ich persönlich kann für mich nicht entscheiden,
ob Mozarts „Laudate Dominus“ oder echter, amerikanischer Gospel die Menschen näher zu Gott bringen. Beide
Formen tun dies auf je ihre Weise.
Wider der liturgischen Spaßgesellschaft! Ich habe überhaupt nichts gegen gemäßigt moderne Kirchenmusik
im Stile von Durufle, Langlais etc. Kriterium echter Kirchenmusik ist immer, dass sie der Anbetung und
Verherrlichung Gottes dient und dem Menschen eine ahnungweise Vorwegnahme himmlischer Herrlichkeit schenkt,
dass sie den Menschen auf die höhere, die transzendente Wirklichkeit Gottes verweist. Ich denke, dass
dies auch im Selbstverständnis keineswegs das Ziel der modernen Unterhaltungsmusik ist, wie übrigens
auch nicht der Revuemusik der 40er Jahre oder der Operettenmusik etc. etc. Dies alles hat seine Berechtigung,
jedoch ist es unsinnig, diese Form von Musik in die Liturgie zu importieren. Sicherlich braucht es neben
dem klassischen thesaurus musicae sacrae neue Formen von Kirchenmusik, doch müssen diese sich durch Sakralität
auszeichnen und nicht den schnelllebigen, auf Vergnügen zielenden Zeitgeist in den Hl. Raum eindringen
lassen. Messen mit Band und Schlagzeug sind nicht im Sinne der Liturgiekonstitution!!
kunst des banalen? bitte nicht zum 1000sten mal das ratzinger-zitat … es gibt sowohl im bereich moderner
als auch im bereich klassischer musik unterschiedliche qualitäten, sowohl was die komposition als auch
was die durchführung angeht. eine ganze reihe äußerst beliebter messlieder aus dem 19. und 20. jahrhundert
sind textlich und musikalisch unerträglich banal. da ist mir eine gut komponierte und ansprechend aufgeführte
moderne musik um ein vielfaches lieber und sie ist auch der würde der liturgie angemessener.
#10 Benedikt 12:22:13 | Sonntag, 27. November 2005
@ wiener Wahre Kunst In der Liturgie soll keine musikalische Monokultur herrschen, daher lässt die Kirche
alle Formen wahrer Kunst zu. Genau, wahre Kunst. Und keine Popmusik, welche eine „Kunst des Banalen“ (Ratzinger)
ist. Popmusik taugt fürs Auto oder irgendwelche Privatfestivitäten, aber nicht für eine heilige Messe.
dokumente zur musica sacra SC 112: … Ecclesia autem omnes verae artis formas, debitis praeditas dotibus,
probat easque in cultum divinum admittit … SC 121: Sentiant musicae artifices, spiritu christiano imbuti,
se ad Musicam sacram colendam et ad thesaurum eius augendum esse vocatos. Modos autem componant, qui notas
verae Musicae sacrae prae se ferant atque non solum a maioribus scholis cantorum cani possint, sed minoribus
quoque scholis conveniant et actuosam participationem totius coetus fidelium foveant. Textus cantui sacro
destinati catholicae doctrinae sint conformes, immo ex Sacris Scripturis et fontibus liturgicis potissimum
hauriantur. – in der Liturgie soll keine musikalische Monokultur herrschen, daher lässt die Kirche alle
Formen wahrer Kunst zu. – neben Volksgesang und Chorwerken sollen auch Stücke für kleinere Ensembles
neu geschaffen werden. – dabei soll die Teilnahme der Gläubigen möglich sein. – die Texte sollen vornehmlich
der Hl. Schrift und den liturgischen Quellen entnommen werden. diese Kriterien werden bei fff-Messen allesamt
eingehalten. Es muss nicht jedem alles gefallen, wie die Feier hier musikalisch gestaltet wird. Aber es
hat seinen Platz genau so wie die große Orchestermesse, das Volkschoralamt, die Messe ohne Gesang, die
Messe mit Gotteslob-Liedern – also in der ganzen großen Vielfalt die jeden Sonntag in den vielen Kirchen
Wiens gefeiert wird.
#8 Sulpicius 23:20:54 | Samstag, 26. November 2005
@wiener Vielleicht sollten Sie, wenn Sie Wert auf professionelle Äußerungen legen, die Dokumente der
katholischen Kirche zur Musica sacra studieren. Daran waren Theologen und Musiker beteiligt. Von einer
find-fight-follow-Band in der Liturgie steht darin nichts.
Schon länger her … Die hier zitierten Äußerungen scheint sie aber noch während ihrer Amtszeit als
Generalsekretärin des Deutschen Musikrates gemacht zu haben …
das ganze ausmaß an unehrlichkeit … … der „berichterstattung“ liegt wieder einmal bei kreuz.net.
1. kombinieren sie einen artikel mit einem damit in keinem zusammenhang stehenden bild. 2. insinuieren
sie damit, dass in wien in besonderer weise die von frau wartenberg kritisierten zustände herrschten.
dies ist jedoch mitnichten der fall: gerade in wien wird in herausragender weise die kirchenmusikalische
tradition in all ihren qualitativ hochstehenden formen gepflegt – wahrscheinlich mehr als in allen anderen
deutschsprachigen metropolen. 3. spricht sich die autorin nicht grundsätzlich gegen die verwendung moderner
pop- und rockmusik in der liturgie aus, sondern nur gegen qualitativ schlecht dargebotene. bei den auf
kreuz.net schon mehrfach kritisierten findfightfollow-gottesdiensten wird jedoch großer wert auf die
hohe qualität der musik gelegt. insofern trifft der artikel auch in diesem punkt nicht auf die wiener
situation zu.
@wiener: zur Richtigstellung Gerade als Hundeliebhaberin ist die Frau Doktor eminent qualifiziert, das
Gejohle der NovusOrdo-Rocker zu beurteilen. Demnächst im Privatfernsehen: „Deutschland sucht den NovusOrdo-Superstar“.
Die Jury besteht aus Bohlen, Lehman und einer verhinderten „Priesterin“ vom ZdK.
zur richtigstellung frau dr. wartenberg ist nicht (mehr) generalsekretärin des deutschen musikrates (das
war sie von 1999-2002). seither ist sie geschäftsführerin der organisation „vier pfoten“ und seit diesem
jahr alleiniger geschäftsführender vorstand der stiftung für tierschutz. sie ist juristin und promovierte
politikwissenschaftlerin. jedenfalls ist sie weder theologin noch musikerin und demzufolge ist ihr beitrag
als engagiertes statement einer interessierten amateurin zu qualifizieren. als solcher ist er auch wahrzunehmen.
Herzlichen Dank! Vergelt’s Gott Frau Wartenberg sei für die ausgezeichnete Ausführung herzlich gedankt.
Ironisch finde ich die Tatsache, dass während die anderen Weltreligionen ohne die peinlichen Popzugaben
auskommen und diesbezüglich sogar Felsen der Beständigkeit sind, es ausgerechnet die Ecclesia Petri
ist, die alle vierzehn Tage eine andere „musikalische“ Sau durch’s Querschiff treibt.