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Jugendgemäße Liturgie + Bischofsweihe in Erfurt + Traditionelle Schweizergarde + Internetsegen + Gottesfrage neu angehen
Jugendgemäße Liturgie

Vatikan. Papst Benedikt XVI. unterstrich beim ad-Limina Besuch der polnischen Bischöfe die Bedeutung des Religionsunterrichtes. Die Ausbildung und Erziehung junger Menschen müsse den Bischöfen ganz besonders am Herzen liegen. Die Katechese in der Schule dürfe nicht auf eine Kunde von Religion oder Religionswissenschaft reduziert werden. Die Priester müßten auch zu einer würdigen Feier der Liturgie angehalten werden und den Jugendlichen ausreichend Möglichkeiten bieten, sich in diese einzubringen. In seiner Ansprache betonte der Papst ferner die Bedeutung der katholischen Medien.

Bischofsweihe in Erfurt

Deutschland. Gestern wurde der Dompfarrer von Erfurt, Mons. Reinhard Hauke (51), zum Bischof geweiht. Papst Benedikt XVI. hatte Mons. Hauke im Oktober auf Wunsch des Diözesanbischofs von Erfurt, Mons. Joachim Wanke, zum Weihbischof ernannt. Bei dem Gottesdienst im Erfurter Dom wurde zugleich das 25jährige Amtsjubiläum des Diözesanbischofs begangen. Die Festpredigt hielt Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, der in den Jahren 1975-1980 Weihbischof von Erfurt war.

Traditionelle Schweizergarde

Vatikan. Bei einer Pressekonferenz am Dienstag betonte der Kommandant der päpstlichen Schutztruppe, Oberst Elmar Mäder, daß die Schweizergarde auch künftig keine Frauen aufnehmen werde. Die Gardisten lebten in einer Kaserne am Rand der Vatikanstadt auf sehr engem Raum: „Es sind junge Leute, und ich möchte mir nicht Probleme aufladen“. Auch an der traditionellen Uniform möchte Kommandant Mäder nicht rütteln. Die farbenprächtige Ausrüstung aus der Renaissance-Zeit gehöre zum Bild der Garde. Man wolle sie nicht ohne Grund aufgeben, so der Oberst.

Internetsegen

Deutschland. Der katholische „Medienpfarrer“ – so nennt er sich selber – Dietmar Heeg spendet ab dem heutigen ersten Adventsonntag den Segen per Podcast über das Internet. Es handelt sich dabei um eine Initiative der ‘Katholische Fernseharbeit der Deutschen Bischofskonferenz’. Hw. Heeg gehört zur Diözese Mainz. Für Hw. Heeg bedeutet Segen, daß Gott seine schützende Hand über den Menschen hält. Vor dem Internetsegen legt der Priester auf der Homepage www.tagessegen.de die Tageslesung der Messe aus.

Gottesfrage neu angehen

„Was damals beim Konzil und bei der Synode noch nicht so offenkundig war, das ist auf der einen Seite doch die tiefe Notwendigkeit, die Gottesfrage neu anzugehen. Das Konzil spricht noch sehr selbstverständlich von Gott. Auf der anderen Seite im Blick auf die gemeinsame Synode, da ist es das missionarische Bewußtsein, hinaus zu gehen an die Hecken und Zäune, Menschen anzusprechen. Sammlung und Sendung gehören zusammen und das gilt noch mehr heute.“

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, in einer Predigt zum 30. Jahrestag der Würzburger Synode (1971-75) am Dienstag in Würzburg.
      
4 Lesermeinungen
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#4   Athanasius   21:34:26 | Montag, 28. November 2005
Leider…
Hmm, in Ratzingers Büchern und Vorträgen klang das aber noch anders.
Ich hätte Ihnen, Sulpicius, gerne recht gegeben, aber leider muss ich Sie darauf hinweisen, dass Benedikt XVI. in seinen Büchern zwar (in einem späten Stadium) eine „freiere“ Verwendung des tridentinischen Ritus sowie eine Orientierung (gen Osten) der Altäre wünschte, aber nebenbei sehr oft die Notwendigkeit der „Inkulturation“ betont hat. So sei („Salz der Erde“) das Neue Missále Pauls VI. in den Missionsländern bloss „ein Rahmen“ um den eine neue völkische Liturgie geschaffen werden müsse. Dieses Prinzip geht bei ihm auch für andere „Gruppen“ auf. Man soll nur auf die Papstmesse in Köln am 21. August schauen: inkulturierte Liturgie, Jugendgesänge, nur Handkommunion, Tischzelebration, deutsch, Rock u. Tanz. Von Benedikt XVI. soll man keine grosse Änderung erwarten, egal ob „Monitor“ ihn als „Konservativ“ einstuft. Bill Clinton ist „Monitor“ u. vielen Medien nach ja auch „ziemlich konservativ“.
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#3   Christin   21:17:06 | Sonntag, 27. November 2005
Die Bedeutung der katholischen Medien:
Sie dürfen die Wahrheit nicht verfälschen verdrehen,nicht lächerlich machen.
Den Glauben und die Traditionen nicht zum Tod verurteilen.Medien im Allgemeinen müssen immer bestrebt sein die hoffnungfrohen Nachrichten einen würdigen erstrangigen Platz zu geben,damit der Optimismus und der Glaube an das „Gute“ in den Herzen der Menschen nicht resigniert,so dass sich die Menschen nicht hilflos,und machtlos und entmündigt ausgeliefert fühlen und nicht mehr daran glauben dass ihr gutes Handeln „Sinn“ macht!
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#2   Sulpicius   11:29:30 | Sonntag, 27. November 2005
„den Jugendlichen ausreichend Möglichkeiten bieten, sich in diese einzubringen“
Hmm, in Ratzingers Büchern und Vorträgen klang das aber noch anders.
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#1   steymard †   09:25:02 | Sonntag, 27. November 2005
Die suche geht weiter
Hier werden einmal mehr die Plaene der Modernisten um Bub-Ratzinger ,der in seinem 1982 erschienen Buch „Prinzipien der kath.Theologie“ die Auferstehung des Herrn als eine historische Begebenheit verneint(eine unglaubliche Haeresie)aufgedeckt.
Die Gottesfrage muss neu angegangen werden.Was es da aber wieder anzugehen gibt,fragt sich wohl niemand.Seit der Elektion Jason-Roncallis zum „papst“ wird die Gottesfrage ja immer wieder ueber Assisi (huldigung dem gemeinsamen unbekannten „Gott“,dem freimaurerischen GADU)und ueber Fatima(Hinduritaule)neu angegangen.Aber laut der FSSPX handelt es sich hier ja um den „Papst“ und die legitime „katholische „Hierarche,un die muessen es ja wissen…
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