Schweiz
Der arbeitsfreie Sonntag ist gefallen
Am heutigen Sonntag stimmten die Schweizer über ein neues Arbeitsgesetz ab, das in 40 Bahnhöfen und Flughäfen der Schweiz den Sonntagsverkauf liberalisiert. Jetzt ist es eine Frage der Zeit, bis das übrige Gewerbe nachziehen wird und muß.
(kreuz.net, Bern) Die Schweizer Stimmbürger haben mit einem Ja-Stimmenanteil von 50,6 Prozent entschieden, daß alle bestehenden Verkaufsgeschäfte in Flughäfen und Bahnhöfen am Sonntag weiter geöffnet bleiben dürfen.

Bundesrat und Parlament ist es damit gelungen, mit dem heute angenommenen Arbeitsgesetz eine bestehende, aber illegale Situation zu sanktionieren.

Nach altem Recht durften am Sonntag nur jene Läden Verkaufspersonal beschäftigen, die ein auf die Bedürfnisse der Reisenden ausgerichtetes Sortiment führen.

In Tat und Wahrheit war das Angebot für die Kunden schon jetzt wesentlich größer. Neben Medikamenten, Lebensmitteln oder anderen Gütern für den Reisebedarf waren in rund 150 Läden elektronische Waren, Kleider, Brillen, Möbel oder Wein erhältlich.

Ein christliches Komitee und Gewerkschaften ergriffen gegen den mit dem vom Parlament gewollten neuen Arbeitsgesetz und gegen den damit einhergehenden schleichenden Einzug der Sonntagsarbeit das Referendum.

Der Ausgang des heutigen Referendums war so knapp, daß erst das Resultat aus dem bevölkerungsreichen Kanton Zürich den Ausschlag über die Einführung der Sonntagsarbeit brachte.

17 Kantone sprachen sich für und nur sieben gegen den arbeitsfreien Sonntag aus. Die Revision des Arbeitsgesetzes benötigt – anders als bei anderen Abstimmungen – keine Mehrheit der Kantone, sondern nur eine Volksmehrheit.

Zum Zeitpunkt, als auf das ausstehende Resultat aus dem Kanton Zürich gewartet wurde, lag der Nein-Stimmenanteil noch bei 52,0 Prozent.

Die Mehrheit von 62,7% Ja-Stimmen im Kanton Zürich brachte das Resultat zum Kippen.

Die katholische Volkspartei KVP hofft in einer Pressemitteilung, daß weiteren Liberalisierungen angesichts des knappen Resultates in nächster Zeit ein Regel vorgeschoben sei.

Realistischer sah der Präsident der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz die Lage und warnte noch vor der Abstimmung vor dem nächsten Vorstoß: „Die Befürworter werden wenige Tage später den totalen Sonntagsverkauf fordern“, prophezeite der Sozialdemokrat.

Bereits am kommenden Mittwoch wird der Nationalrat – die erste Kammer des Parlamentes – über einen weiteren Ausbau der Sonntagsarbeit debattieren.
      
60 Lesermeinungen
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#60   Sozialkatholisch   07:58:04 | Mittwoch, 4. Januar 2006
@GerdEric
Die wahre Größe Gottes besteht nicht darin sich einen Sohn gezeugt zu haben, sondern darin sich selbst zur Welt gebracht zu haben. Die hl. Dreifaltigkeit ist rational nicht zu erklären und kann nur im Glauben angenommen werden. Die menschwerdjung Gottes zeigt uns die wahre Größe, Liebe zum Geschöpf und Demut Gottes.
@ gunther maria michel
Ich glaube wir liegen gar nicht so weit auseinander, laß mir die Anrufung der Mutter Gottes unter dem Titel Braut des hl. Geistes und ich laß dir die 100% Ehe zwischen Maria und Josef. Das Mysterium der Menschwerdung Gottes ist mit unserem menschlichem Verstand sowieso nicht voll erfassbar.
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#59   gunther maria michel   23:15:56 | Dienstag, 3. Januar 2006
An GerdEric,
entschuldige Du auch, GerdEric, aber wer nicht die Größe Gottes in Jesus Christus zu erkennen imstande ist, der erkennt sie auch nicht in den Umständen seiner Geburt.
Wir können ja über anderes diskutieren, aber bitte nicht über diese heiligen Geheimnisse.
Lasse uns unsere Mysterien, und erspare uns Kommentare.
Zurecht warnt uns Jesus davor, Perlen vor die Säue zu werfen. Sie könnten sich umdrehen und uns niedertrampeln.
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#58   Gotthard   22:59:32 | Dienstag, 3. Januar 2006
kein Interesse
Der hl. Josef als Beschützer des allerheiligsten Altarsakraments in den Offenbarungen an Barbara Weigand
solchen privaten Meinungen gilt nicht mein Interesse.
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#57   GerdEric   22:56:30 | Dienstag, 3. Januar 2006
entschuldig,
also, der Gott heilige Geist vollzieht die Ehe,
der Gott Sohn wird gezeugt,
und der Gott Vater schaut zu?
und Maria und Josef erziehen Gott?
Hat denn G’TT nicht die Grösse,
sich aus einem Menschen einen Sohn zu zeugen?
in dem der Mensch SEINEM Gesetz gehorcht?
Und ER tut es jeden Tag!
Entschuldigt,
aber diese katholische „Konstruktion“ ist soweit von G’TTES Grösse entfernt…
MfG
GerdEric
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#56   gunther maria michel   22:52:14 | Dienstag, 3. Januar 2006
Lieber Gotthard,
Deinem Satz ist zuzustimmen, trotzdem ist es nach dem herkömmlichen Sprachgebrauch zutreffender, Maria Jungfrau zu nennen, nicht „junge Frau“.
Was die Bedeutung der Jungfräulichkeit Mariens für die Menschwerdung Christi betrifft, möchte ich auf einen eigenen Beitrag verweisen, wo das zwar nicht Hauptthema ist, aber auch eine Rolle spielt:
Der hl. Josef als Beschützer des allerheiligsten Altarsakraments in den Offenbarungen an Barbara Weigand
Hier f27.parsimony.net/…20/messages/4877.htm
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#55   Gotthard   22:25:31 | Dienstag, 3. Januar 2006
andere Welt
Hätte sich nicht eine reine und unbefleckte Jungfrau gefunden, wie Maria war, dann wäre der Sohn Gottes nicht Mensch geworden.
Hätte sich nicht eine vertrauende, glaubende, hoffende und Gott liebende junge Frau gefunden, die JA sagt zu den Plänen Gottes mit ihr, dann wäre die Welt anders.
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#54   gunther maria michel   22:15:03 | Dienstag, 3. Januar 2006
Gotthard,
So etwas mystisches…
Maria zog nichts herab… sie war Empfangende und nicht Handelnde!
Sehr richtig: mystisch.
Dass die Mutter Gottes Jungfrau war, ist kein zufälliger Begleitumstand. Hätte sich nicht eine reine und unbefleckte Jungfrau gefunden, wie Maria war, dann wäre der Sohn Gottes nicht Mensch geworden. Nur die unbefleckt empfange, allzeit jungfräuliche, sündenlose Maria war eine würdige Wohnung für Christus. Deshalb kann man sagen, daß Maria Christus herabgezogen hat. Maria steht hier für das Volk Israel, das Jahrhunderte lang den Erlöser vom Himmel herabbetete, ja, für die ganze Menschheit, die sich nach dem Erlöser sehnte.
Dessenungeachtet ist in allem Gott der Handelnde.
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#53   Irenäus   22:06:33 | Dienstag, 3. Januar 2006
@sozialkatholisch
Die Ehe zwischen Joseph und Maria war wahrhaft und wirklich eine Ehe. Allerdings handelte es sich um eine außerordentliche Ehe. Dennoch findet sich auch hier der wesentliche Ehezweck wieder: Die Erziehung eines Nachkommen.
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#52   gunther maria michel   22:06:07 | Dienstag, 3. Januar 2006
Lieber sozialkatholisch,
nach dem Kirchenrecht haben Sie recht.
Aber so wie das Empfangen und Gebären der hl. Gottesmutter kein gewöhnliches Empfangen und Gebären war, so war auch ihre Ehe keine gewöhnliche Ehe nach dem Codex Iuris Canonici.
Wenn Sie sich einmal näher mit Mariologie und Josefologie befassen, dann werden Sie das verstehen.
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#51   Sozialkatholisch   22:02:41 | Dienstag, 3. Januar 2006
@gunther maria michel
Die Ehe kommt erst dann zustande wenn sie vollzogen wird, und das war bei Maria und Josef nicht der Fall.
Aber wenn man voll des Weines ist kann man nicht voll des Geistes sein--- deßhalb höre ich heute lieber auf zu schreiben
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#50   Gotthard   22:01:58 | Dienstag, 3. Januar 2006
Mystik
Die heilige Jungfrau zog gewissermaßen durch ihre unbefleckte Jungfräulichkeit das Wort Gottes vom Himmel herab, und der heilige Josef hatte durch seine Keuschheit daran Anteil.
So etwas mystisches…
Maria zog nichts herab… sie war Empfangende und nicht Handelnde!
Dann wäre ein Ehepaar, das Empfängnisverhütung betreibt und mehrere Kinder adoptiert, in diesem Sinne auch sehr fruchtbar.
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#49   gunther maria michel   21:57:11 | Dienstag, 3. Januar 2006
sozialkatholisch und gotthard:
Die Ehe zwischen Josef und Maria war keine Scheinehe, sondern eine wirkliche Ehe. Zwar fehlte der eheliche Verkehr. Es fehlte aber nicht die eheliche Fruchtbarkeit, auf die der eheliche Verkehr ja angelegt ist. Die heilige Jungfrau zog gewissermaßen durch ihre unbefleckte Jungfräulichkeit das Wort Gottes vom Himmel herab, und der heilige Josef hatte durch seine Keuschheit daran Anteil. Also kann man sagen, daß der heilige Josef durch seine Keuschheit fruchtbar war. Es war dies eben eine himmlische Ehe, wie sie der einzigartigen Frucht dieser Ehe, dem menschgewordenen Sohn Gottes, angemessen war.
Was Du, sozialkatholisch, im Anschluß an den Heiligen Geist als Bräutigam Mariens geschrieben hast, ist nur ein Beleg dafür, daß dieser Titel theologisch nicht glücklich ist.
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#48   Elendester Sünder   21:56:42 | Dienstag, 3. Januar 2006
Nährvater
Gott Vater wollte, denke ich, seinem Sohn Jesus Christus einen irdischen Nährvater geben.
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#47   Sozialkatholisch   21:49:15 | Dienstag, 3. Januar 2006
@Gotthard
Ohne dem hl. Josef nahe treten zu wollen oder seine Ehren zu schmählern. Es war doch mehr oder weniger eine Scheinehe.
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#46   Gotthard   21:45:55 | Dienstag, 3. Januar 2006
geehelicht
Josef hat Maria geheiratet… nach Mt auf gutes Zureden des Erzengels Gabriel.
Ob diese Ehe allerdings katholischem Eheverständnis standhalten könnte? Wie sah es aus mit dem „Vollziehen der Ehe“, mit der Bereitschaft zu Nachkommen?
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#45   Sozialkatholisch   21:41:48 | Dienstag, 3. Januar 2006
@gunther maria michel
Der heilige Geist hat mit Hilfe des Erzengels Gabriel um die Hand Mariens angehalten und sie wie auch immer geschwängert –-> geehelicht. Welche falschen Assoziationen sollen da geweckt werden? Ist Jesus etwa nur göttlich? Oder hat er auch irgentwoher menschliche Natur? Es gibt natürlich viele Ehrbezeichnungen Mariens.
MfG
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#44   gunther maria michel   21:26:43 | Dienstag, 3. Januar 2006
Lieber sozialkatholisch,
man hört immer wieder: Maria, die Braut des Heiligen Geistes. Das ist sehr populär im katholischen Volk und auch nicht falsch. Aber es weckt doch Assoziationen, die in eine falsche Richtung gehen, denn Vater Christi ist nicht der Heilige Geist, sondern der himmlische Vater. Theologisch besser ist es, von Maria als dem Heiligtum (Tempel) des Heiligen Geistes zu sprechen. Es ist sogar sinnvoller, von einer bräutlichen Beziehung der hl. Gottesmutter zu Christus zu sprechen – Maria als sponsa Verbi (Braut des Wortes), so wie, nach Paulus – im Anschluß an das Alte Testament – jeder Christ zu Christus in einem bräutlichen Verhältnis steht. Ein weiterer Grund ist die Eva-Maria-Parallele: Maria als die Gehilfin des Neuen Adam.
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#43   Sozialkatholisch   21:02:38 | Dienstag, 3. Januar 2006
@GerdEric
Die Protestanten und andere wollen den Katholiken immer unterstellen das Maria zur Gottheit erhoben wird, weil sie kein Verständnis von der Gemeinschaft der Heiligen haben. Die Heiligen sind in Gemeinschaft mit Gott und können eben Fürsprache für uns einlegen, das tut unserer Demut gut und ist sehr hilfreich, probiers doch auch mal!
Als Braut des hl. Geistes hat sie viel Gemeinschaft mit ihm, ist aber nicht so emanzipatorisch das sie seinen Platz einnehmen will. Achja und als Braut des hl. Geistes ist sie ihm bestimmt auch treu geblieben.
Ich glaub zwar nicht an sola scriptura aber die Bibel ist für mich doch wahr und das Wort Gottes.
Natürlich hat Maria Gott die Windeln gewechselt, weil Gott wahrer Mensch geworden ist, sie hat ihn gestillt, zum größten Teil das Sprechen beigebracht und hat ihm beim erwachsen werden mütterlich mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Daraus ersieht man das die tiefe Beziehung die zwischen Jesus und Maria heute noch Bestand haben muss, sonst würde Jesus ja nicht Vater und Mutter ehren
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#42   gunther maria michel   20:54:40 | Dienstag, 3. Januar 2006
Guten Abend, GerdEric,
1) die Informationsquelle des Lukas war die hl. Jungfrau Maria selbst.
2) Du kannst es drehen, wie Du willst, aber das Christentum hat nicht den Menschen Jesus zu einem Nebengott erhoben neben dem einen wahren Gott. Sondern der eine Gott ist dreipersönlich, und die zweite Person der einen Gottheit hat menschliche Natur angenommen in Jesus von Nazaret, ohne daß die unveränderliche, ewige göttliche Natur sich wandelte. Gott wandelt sich ja auch nicht, wenn er die Welt aus dem Nichts in Sein ruft, oder sie am Sein erhält und regiert, oder durch Wunder in ihren Ablauf eingreift. Die menschliche Natur Christi ist mit der göttlichen Natur des Wortes in der Einheit der Person unzertrennlich vereinigt, aber auch unvermischt. Die menschliche Natur Christi ist vergöttlicht, so wie auch unsere Natur einmal vergöttlicht werden wird (das heißt sie wird Anteil haben an der göttlichen Natur, also an den göttlichen Eigenschaften), aber sie bleibt in Ewigkeit menschliche Natur. Es gibt keine Vermischung zwischen Schöpfer und Geschöpf, auch in Jesus nicht. Christen beten allein Gott an, – den einen dreifaltigen, kein Geschöpf.
Deshalb ist das Christentum auch kein Götzendienst (avoda zara).
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#41   GerdEric   20:20:48 | Dienstag, 3. Januar 2006
@ sozialkatholisch
Die Mutter des Sohnes, die Tochter des Vaters und die Braut des hl. Geistes.
Ich weiss, es gab ja auch Bestrebungen, Maria zur vierten „Gottheit“ zu erheben (den Raum dazu nimmt sie locker ein, weit mehr, als der Heilige Geist…
Obwohl Weib damals keine Herabwürdigende Anrede war wie sie es heute ist, muss die Situation für Maria nicht die erhebenste gewesen sein.
Es war ja auch der Jude Josef, der sich ihrer annahm, der ihr als Vater ihres Kindes beistand, wer wollte sagen, das Kind sei ein Kind der Sünde, denn es hatte einen Vater.
Denn G’TT gedenkt derer, die „im Staube schlafen“.
Diese erhebenden Sätze der Gottesmutter gehen doch einfach ans Herz.
Entschuldige, diese Texte halte ich für erdichtet, denn dem Lukas entziehen sich die Fakten, und es wird nicht berichtet, wir diese Berichte zusatnde kamen (was bei Paulus Berichten, Briefen ganz anders ist).
Oder allein wenn man daran denkt das Maria Gott großgezogen hat.
Soll ich mir jetzt vorstellen, wie Maria Gott stillt oder ihm die Windeln wechselt?
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#40   Sozialkatholisch   11:27:21 | Dienstag, 3. Januar 2006
@GerdEric
Maria ist einfach einzigartig: Die Mutter des Sohnes, die Tochter des Vaters und die Braut des hl. Geistes.
Obwohl Weib damals keine Herabwürdigende Anrede war wie sie es heute ist, muss die Situation für Maria nicht die erhebenste gewesen sein. Aber lesen sie sich doch mal im Lukas Evangelium das Magnifikat durch. Diese erhebenden Sätze der Gottesmutter gehen doch einfach ans Herz. Oder wie der Engel Gabriel im Auftrag Gottes um Marias Hand anhält. Oder allein wenn man daran denkt das Maria Gott großgezogen hat. Und noch vieles mehr
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#39   GerdEric   11:13:16 | Dienstag, 3. Januar 2006
@ sozialkatholisch
Zur Rolle Marias: Es stimmt das über Maria nur wenig im NT steht, aber alle Christengemeinden die bis auf die Apostel zurückgehen halten Maria in großen Ehren. Weshalb man davon ausgehen kann, das die Apostel sie selber geehrt haben. Und Jesus, der kein Gebot übertreten hat, wird Vater und Mutter geehrt haben.
da soll es doch wohl andere Stellen im NT geben,
die da anderes berichten.
Jesus war jedoch wenig gehorsam, nicht wie ein Kind sein sollte, er soll auch gefragt haben: Weib, was willst du, dies sind meine Brüder…
aber, das weisst du selbst.
Die „Nettigkeiten“ sind nicht biblisch.
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#38   gunther maria michel   00:36:50 | Dienstag, 3. Januar 2006
Lieber clemens,
Sie haben zwar recht, daß die Person Jesu göttlich war bzw. ist, nämlich die zweite Person der Heiligsten Dreifaltigkeit, das Ewige Wort des Vaters. Sie übersehen jedoch, daß die göttlichen und die menschlichen Prädikate Christi dem einen fleischgewordenen Logos zuzuteilen sind (Dogma de fide!). Danach ist es unzulässig, Eigentümlichkeiten der einen Natur auf die andere zu übertragen, jedoch dürfen die Eigentümlichkeiten der göttlichen und der menschlichen Natur von der Person ausgesagt werden. Es ist also richtig zu sagen: Der Sohn Gottes war Jude, ebenso wie es richtig ist zu sagen: Der Sohn Gottes ist am Kreuz gestorben (beide Prädikate betreffen die menschliche Natur, werden aber von der Person ausgesagt). Aber ebenso wie es falsch wäre zu sagen: Christus als Gott hat gelitten, wäre es falsch zu sagen: Christus als Gott war oder ist Jude.
Lesen Sie mal die Regeln der Idiomenprädikation nach (communicatio idiomatum).
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#37   Sozialkatholisch   18:11:30 | Montag, 2. Januar 2006
@GerdEric
Hallo GerdEric,
Warum sie nur 5 Beiträge pro Tag schreiben dürfen weiß ich nicht, aber eine solche Lösung halte ich für vertretbar. Steymart und anderen hätte man erst mal eine Gelbe Karte und dann eine ähnliche Lösung anbieten sollen.
Zur Rolle Marias: Es stimmt das über Maria nur wenig im NT steht, aber alle Christengemeinden die bis auf die Apostel zurückgehen halten Maria in großen Ehren. Weshalb man davon ausgehen kann, das die Apostel sie selber geehrt haben. Und Jesus, der kein Gebot übertreten hat, wird Vater und Mutter geehrt haben.
Ich darf davon ausgehen, das sie auch Adventist sind. Ich glaube an das Lehramt der Kirche und das sie das Recht hat den Sonntag als den großen Feiertag der Christen einzusetzen, weil ohne die Auferstehung Christie unser Glaube wertlos ist.(Und weil unser Herr auch Herr über den Sabbat ist.) Nicht nur das ständige Gerede über den Sabbat stört mich sondern auch die absolute Gesetzlichkeit, kein Kaffe, Schweinefleisch, Zigaretten, Alkohol usw., eine solche Gesetzlichkeit ist in meinen Augen unbiblisch. Und das was E.G. White so schreibt bezweifele ich auch. Ich bin katholisch getauft und war auch Messdiener (bis zur Mofa), danach habe ich den Glauben in Frage gestellt , aber wurde immer mehr bestätigt das der katholische Glaube die Fülle der Wahrheit besitzt.
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#36   Stimme aus dem Tradiland   12:18:58 | Montag, 2. Januar 2006
@ VirOblationis
Ganz richtig. Juden zur Zeit Jesu sind – auch in ihrem Glauben – nicht identisch mit den Juden seit Jesus Christus. Denn die Juden seit Christus nahmen den Talmud an, welcher auch nach jüdischer keine offenbarte Schrift ist und stellten sie de facto über die Offenbarung des Alten Testaments. Dort ist der dezidierte Ausschluß der Gottessohnschaft Christi, der Fleischwerdung Christi, der Jungfräulichkeit Mariens etc. enthalten.
In Wahrheit ist das Talmud-Judentum eine neue Religion, die seit der „Synode zu Jamnia“ 100 n. Chr. entstanden ist. Die wahren Traditionsträger des jüdischen Volkes als auserwähltes Volk Gottes sind die Christen.
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#35   clemens   11:19:08 | Montag, 2. Januar 2006
@Gotthart
Die menschliche Natur wurde beschnitten. Sie verstehen nicht den Unterschied zwischen Person und Natur.
Lesen Sie bitte unten aufgeführtes Buch. Ich habe es durch dieses wirklich tief begriffen.
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#34   Gotthard   11:08:31 | Montag, 2. Januar 2006
@clemens
Kann denn eine göttliche Person beschnitten sein?
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#33   clemens   10:47:29 | Montag, 2. Januar 2006
@Gotthart
Bitte lesen Sie folgendes Buch:
Ende 2004 erschien sein letztes Werk unter dem Titel: „Der ‘Jude Jesus’ und die Gottesfrage. Oder: War Jesus Jude oder ist er Gott?„In dem kleinen Buch geht es um die Person Jesu Christi. Pater Adler erörtert ein zentrales Thema der Christologie, den Umstand nämlich, daß Jesus keine menschliche Person, sondern ausschließlich eine göttliche Person war, die in ihre göttliche Natur eine menschliche Natur aufgenommen hat.
D.h. eine Person und zwei Naturen. Eine göttliche Person kann aber nicht Jude sei!!!
Logisch!
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#32   virOblationis   07:51:25 | Montag, 2. Januar 2006
Dominus sabbati
Natürlich ist der Heiland kein Jude im heutigen Sinne, denn dazu gehörte ja konstitutiv die Ablehnung Seiner, der Unglaube.
Der Heiland ging gemäß Seiner menschlichen Natur aus dem Volk Israel hervor, aus dem Stamm Juda, aus dem Hause Davids. Doch ist Er dem Geiste nach die zweite Person der Gottheit (vgl. Röm. 1, 3f.), die das Gesetz gegeben hat; darum vermag Er es auch zu ändern (vgl. Jak. 4, 11f.): So ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbath. (Matth. 12, 8 parr.)
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#31   Sozialkatholisch   07:43:07 | Montag, 2. Januar 2006
@GerdEric
Wenn einer glaubt das Jesus Gottes Sohn und der Erlöser der Welt ist, ist er kein Jude mehr, auch wenn die Mutter Jüdin war. Maria wußte ziemlich genau das Jesus der Sohn Gottes ist, weshalb man sie auch nicht unbedingt als Jüdin bezeichnen kann. (Bei einem Juden muß der Glaube und Nationalität Hand in Hand gehen)
Bei mir in der Nachbarschaft wohnt ein Adventist, ein lieber, netter, frommer Mann, aber sein ständiges Geschwätz vom heiligen Sabath und das so gut wie alle verloren gehen die den Sabath nicht halten, ist fürchterlich.
Die ersten Christen feierten den Sabath und den Sonntag, aber weil sie sich immer mehr von den Juden abgrenzten überwiegte das halten des Sonntag immer mehr.
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#30   GerdEric   01:08:00 | Montag, 2. Januar 2006
@ clemens
Jesus war und ist als Person Gott und nicht Jude!!!
Er hatte die menschliche Natur aus Maria und daher aus dem jüdischen Volk, aber als Person war und ist er Gott!
Da Jesus von der Jüdin Maria Jude von Geburt war,
war er nun mal Jude.
Wenn er aber doch ein Gott war,
so kann er doch nicht Mensch geworden sein,
also Widerruf des christlichen
Glaubensbekenntnisses…?
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#29   Gotthard   00:17:30 | Montag, 2. Januar 2006
hi Clemens
hat dieser Jesus von Nazareth also nur sein Mensch-Sein gespielt?
War sein Leben, seine Lehre und sein Tod und seine Auferstehung nur ein „göttliches Spiel in menschlichem Gewand“?
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#28   clemens   00:06:59 | Montag, 2. Januar 2006
schon wieder Gotthard
der Jude Jesus
Jesus war und ist als Person Gott und nicht Jude!!!
Er hatte die menschliche Natur aus Maria und daher aus dem jüdischen Volk, aber als Person war und ist er Gott!
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#27   Gotthard   23:51:51 | Sonntag, 1. Januar 2006
Sabbat
Wie sollte der Jude Jesus von Nazareth den Sabbath in Frage stellen?
Der Tag der Auferstehung ist der Tag der „Neuen Schöpfung“ … die Auferstehung Jesu Christi ist wie der 1. Tag der Schöpfung … und wie der 7. Tag …„Gott sah, dass alles gut war!“.
JETZT war ALLES gut…
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#26   GerdEric   23:45:20 | Sonntag, 1. Januar 2006
@Sozialkatholisch
Wir Christen halten nicht den 7. Tag sondern feiern die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus, ist zwar nicht der Sonnengott, wird aber oft mit der aufgehenden Sonne verglichen
Das magst du so sehen, aber der Schabbat ist von G’TT eingesetzt, und nicht mal Jesus wagte es, diesen anzutasten!
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#25   Sozialkatholisch   07:03:51 | Freitag, 30. Dezember 2005
Sonntag Tag der Auferstehung
Wir Christen halten nicht den 7. Tag sondern feiern die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus, ist zwar nicht der Sonnengott, wird aber oft mit der aufgehenden Sonne verglichen
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#24   GerdEric   00:37:46 | Freitag, 30. Dezember 2005
@gunther maria michel
dass der Sonntag erst recht spät zum Feiertag der Christen wurde, sollte schon deutlich machen, dass er nicht von Jesus eingesetzt wurde, und dass die ersten Christen (ich meine nicht die jerusalemer Gemeinde, ich meine die Heidenchristen) den Schabbat weiterhin hielten, aber den Sonntag nicht kannten (zu Ehren der Sonne (Sonnengötze)).
MfG
GerdEric
PS.: im letzten Beitrag vertippte ich: der HERRN, muss: des HERRN heissen, nur dass da keiner auf falsche Gedanken kommt.
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#23   gunther maria michel   16:46:40 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
„menschengemacht“
Wenn Sie drei Tage nach Ihrem Tod glorreich von den Toten auferstehen, dann werde ich es Ihnen glauben, daß der Sonntag „menschengemacht“ ist.
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#22   GerdEric   09:43:37 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
Was wollen die sich beschweren
die den Schabbat entweiht haben, ihn zu einem Arbeitstag degradierten, denn der Schabbat ist der Tag der HERRN, der Sonntag ist menschengemacht.
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#21   Ignatius   16:29:30 | Dienstag, 29. November 2005
Lange nimmer
Lange geht es nicht mehr gut das ist sicher.
Man kann Gott nicht abschaffen. Und die Sonntagsschleifer wollen das. Die werden sehen –- na wir leider auch weil mitgefangen…
Die Internationalsozialisten in Mitteldeutschland glaubten: auch ohne Gott und Sonnenschein fahren wir die Ernte ein. Na inzwischen haben sie ihren Anti-Gottesstaat Konkurs angemeldet (natürlich wursteln sie noch fleissig weiter weil man nie eine Ent-Inter-Nazifizierung durchführte.)
Die Nationsozialisten glaubten, ihren Anti-Gottesstaat 1000 Jahre halten zu können –- daraus wurden „nur“ 12.
Wie lange es mit dem Freemason-Anti-Gottesstaat „Gods own Country“ und seinem Fortsatz „New Europe“ gehen wird, werden wir sehen: 20-30 Jahre höchstens noch.
Alles wird kommen wir es kommen soll –- Gottes Wille wird geschehen da können wir hüpfen oder springen.
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#20   steymard †   16:15:35 | Dienstag, 29. November 2005
antwort an lukrezia borgia
mit dem naechsten tsunami meine ich natuerlich einen schlag Gottes gegen diese wahnsinnige spirituelle(Novus-ordo sekte),und moralisch-politische(die freimaurerisch-globalisierte neue weltordnung)Unzucht.
„Die Voelker werden erzittern,wenn der herr kommen wird in all seiner herrlichkeit“.
Lange wird dies alles nicht gut gehen.das ist sicher.
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#19   LukreciaB   18:20:50 | Montag, 28. November 2005
@Rosa von Lima
Auch, wenn ich es besser finde, wenn die CVP Nein gesagt hätte zur Ausweitung der Sonntagsarbeit, respektiere ich die demokratischen Entscheide dieser Partei. Dass, sie nun von der Kirche mit Vorwürfen überhäuft werden, sollte die Partei nicht beirren. Die CVP ist keine katholische und keine von der Bischofskonferenz geleitete Partei. Die CVP ist, wie die CDU oder die ÖVP eine demokratische Partei, die ihre Entscheide in demokratischer Weise beschliessen. Die Kirchen dürfen und sollen mitdiskutieren, aber keine Partei ist ihnen verpflichtet.
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#18   Asteriskus   18:02:47 | Montag, 28. November 2005
@FioreGraz
Ich hoffe, Sie erwarten nicht, dass ich über solche Plattheiten lache.
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#17   FioreGraz   17:53:41 | Montag, 28. November 2005
@Asteriskus
Damit haben sie genaugenommen die Sonntagspflicht verletzt weil sie die Montagsmesse besucht haben.
LG
Fiore
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#16   Rosa von Lima   17:37:36 | Montag, 28. November 2005
CVP – Ja-Parole
Ja, wie soll es denn anders rauskommen, wenn sogar unsere Christliche Volkspartei die Ja-Parole herausgibt?
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#15   Asteriskus   12:51:54 | Montag, 28. November 2005
Polizisten, Ärzte
@FioreGraz
Ich komme aus einem Beruf, der in die von Ihnen genannten Gruppen fällt und habe über Jahre hinweg im Schichtdienst gearbeitet. Ohne Probleme ist es mir gelungen, eine Abendmesse am SONNTAG zu besuchen.
Also immer noch kein Grund für Vorabendmessen…
LG
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#14   FioreGraz   12:42:58 | Montag, 28. November 2005
?????
Es gab und gibt keine pastorale Rechtfertigung für diese Vorabendmessen.
Polizisten, Ärzte, …, Wozu sollen die in eine MEsse wollen?
LG
Fiore
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#13   LukreciaB   11:22:38 | Montag, 28. November 2005
@steymard (Tsunami?)
Was meinen Sie mit der „nächste Tsunami kommt bestimmt“? Der letzte Tsunami in Ihrem „freimaurerisch-freiheitlich-demokratischen“ Europa war 1973 an der Côte d’Azur und hat 3 Todesopfer gefordert. Zuvor gab es 1693 in Messina-Reggio eines (geschätzte 100’000 Todesopfer). Sonst gibt es keine historisch belegte Tsunamis in Europa.
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#12   Asteriskus   10:21:49 | Montag, 28. November 2005
Scheinheiliges Verhalten…
Ich halte auch das Verhalten der katholischen Kirche für scheinheilig. Durch die Einführung der Vorabendmesse wurde die Zweckentfremdung des Sonntags als des Herrentags gefördert. Es gab und gibt keine pastorale Rechtfertigung für diese Vorabendmessen. Die Einführung erfolgte ohne Not und mit einer gehörigen Kurzsichtigkeit in Bezug auf die Konsequenzen. Mir ist bekannt, dass liturgisch gesehen Sonn- und Feiertage am Vorabend „beginnen“, aber eine vorgezogene Messe kannte die katholische Kirche vorher nicht.
So ist das eben, wenn man das Haus an allen vier Ecken anzündet und dann laut „Feuer“ schreit, weil Wirtschaft und Politik die Sache nur logisch fortführen.
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#11   steymard †   10:10:12 | Montag, 28. November 2005
Tsunami
na ja,was haetten sie denn erwartet von einem „Europa“ mit freimaurerisch-demokratischer,ach entschuldigung,„freiheitlich-demokratischer“ grundordnung?Der naechtste tsunami kommt bestimmt.
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#10   Christin   22:17:43 | Sonntag, 27. November 2005
@Brandenburgis:Warum,da hätten einmal die treuen Katholiken einen Vorteil
Wie „Nichtraucher“ auch mehr frei haben müssten!
Aber mein Mann meint,es würden vielleicht eine Zweiklassengesellschaft fördern und vielleicht unnötigen Hass schüren.
Was meinst mit ins Gegenteil verkehren?
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#9   Brandenburgis   21:43:35 | Sonntag, 27. November 2005
@Christin
Das wäre zweifellos nicht gerecht, sondern ungerecht, da es den Sinn der Feiertagsheiligung ins Gegenteil verkehren würde.
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#8   Christin   21:37:18 | Sonntag, 27. November 2005
Arbeitsfreier Sonn-und Feiertag nur praktizierende „Christen“frei,wär das gerecht?
Nur Praktizierende Christen dürften die christlichen Feiertrage,Abendmesse und den Sonntag frei haben.
Ist mir gerade eben eingefallen,ich weiß nicht,ob das gerecht wäre?Aber wir hätten schlagartig sehr viel mehr Zuwachs in der Katholischen Kirche.
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#7   Morus   21:21:36 | Sonntag, 27. November 2005
Sonntagsgeld
Die Sozialisten sind deshalb gegen die Sonntagsliberalisierung, weil sie damit die Sonderentschädigung verlieren. Ansonsten könnten sie auch am Samstag den freien Tag machen oder – in einer flexibilisierten Arbeitswelt – an dem Tag, an dem sie arbeitsfrei haben. Der Durchschnittssozialist ist ja auch nicht derjenige, der sonntags zur Kirche geht. Das zeigt: Die Allianz Kirchen – Linke ist eben eine unheilige.
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#6   LukreciaB   21:13:06 | Sonntag, 27. November 2005
@Morus: Scheinheiligkeit?
Die Christen müssten aber auch konsequent handeln, indem sie zum Beispiel die offenen Geschäften an den Adventssonntagen – und das im ganzen Land – boykottieren. Leider findet man sie aber genau dort wieder – und erst recht die Sozialisten. Eine gewisse Scheinheiligkeit haftet der ganzen Debatte schon an.
Sie suggerieren, die Sozialisten seien scheinheilig, weil sie am Sonntag einkaufen gehen. Aber woher wollen Sie denn das wissen? Haben Sie Umfragen gemacht? In den Bahnhöfen? An den Tankstellen?
Die meisten Sozialisten sind gegen die Sonntagsarbeit, aber nicht alle, aus religiösen Gründen sondern aus Gesellschaftlichen. Weil es einen Tag in der Woche geben sollte an dem alle Leute gemeinsam frei haben.
Scheinheilig sind diejenigen, die sagen, dass alle Leute die Freiheit haben sollen, dann einkaufen zu gehen, wann sie wollen. Aber dabei vergessen, dass man damit die Freiheit derjenigen schmälert, die dafür an Sonntagen (und vielleicht auch nachts) arbeiten müssen. Wenn Sie gegen die Sozialisten schiessen, dann haben Sie sich im Gegner trompiert!
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#5   Morus   21:08:48 | Sonntag, 27. November 2005
Ein Abend ist kein Tag
Es kann nicht an jedem Abend ein Abendmahl gefeiert werden. Ausserdem loben wir nicht den Tag des Herrn, sondern wir loben den Herrn und reservieren dafür einen ganzen Tag, indem wir die Arbeit niederlegen. Ausserdem sagt das 3. Gebot klar, wann dieser Tag zu feiern ist und dass er für die ganze Gesellschaft verbindlich sein soll.
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#4   Christin   21:02:54 | Sonntag, 27. November 2005
Den Tag des Herrn soll man sowieso nicht nur am Sonntag loben:
Auch an jeder Feierabend kann der Tag des Herrn gefeiert werden.(mit Abendmahl)
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#3   Morus   20:55:50 | Sonntag, 27. November 2005
Realisten sind zuversichtlich
Das knappe Ja zu Sonntagsarbeit wird der Motion im Nationalrat den Wind aus den Segeln nehmen. Eine weitere Liberalisierung im ganzen Land und nicht bloss an den Bahnhöfen hätte zum heutigen Zeitpunkt in einer Volksabstimmung keine Chance. Das ist das Ergebnis der Volksabstimmung! Bundesrat Deiss musste daher bereits die ersten Bremsen anziehen, indem er vor überstürztem Handeln im Nationalrat warnte. Die Christen müssten aber auch konsequent handeln, indem sie zum Beispiel die offenen Geschäften an den Adventssonntagen – und das im ganzen Land – boykottieren. Leider findet man sie aber genau dort wieder – und erst recht die Sozialisten. Eine gewisse Scheinheiligkeit haftet der ganzen Debatte schon an.
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#2   Christin   20:53:45 | Sonntag, 27. November 2005
Ein Lob der Demokratie:Die Schweiz bleibt Genmanipulations-frei
Die Schweizer Landwirtschaft bleibt für mindestens fünf Jahre frei von gentechnisch veränderten Produkten. Mit einer deutlichen Mehrheit von 55,7 Prozent stimmten die Wahlberechtigten am Sonntag gegen die Einführung von gentechnisch veränderten Pflanzen und Tieren.
Die Volksinitiative «für Lebensmittel aus gentechnikfreier Landwirtschaft» wurde in allen Kantonen angenommen, sogar im Kanton Basel-Stadt mit seiner Pharma- und Forschungsindustrie. Noch 1998 hatten die Schweizer ein komplettes Verbot gentechnisch veränderter Organismen im Land abgelehnt.
Stimmberechtigt waren am Sonntag 4,7 Millionen Menschen. Die Mehrheit folgte zum ersten Mal bei einer Vorlage zur Biotechnologie nicht den Empfehlungen von Regierung und Parlament. Die Gen-Schutz-Initiative, die 1998 ein generelles Verbot von transgenen Tieren und Pflanzen sowie der Patentierung forderte, war damals mit Zweidrittelmehrheit abgelehnt worden.
Der Bundesrat müsse dem Volkswillen jetzt in der Agrar- und Handelspolitik Rechnung tragen, forderten die Initiatoren des Moratoriums. Umwelt-, Verbraucher- und Landwirtschaftsorganisationen aus dem linksgrünen und bäuerlichen Lager hatten die Initiative eingebracht.
Ebenfalls angenommen wurde am Sonntag eine Vorlage zur Ausweitung der Sonntagsarbeit auf große Bahnhöfe und Flughäfen. 50,6 Prozent der Stimmberechtigten sprachen sich dafür aus, dass dort an Sonntagen auch unabhängig vom Sortiment reisebezogener Waren Personal angestellt werden darf. (nz)
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#1   LukreciaB   20:04:58 | Sonntag, 27. November 2005
Ergänzung
Realistischer sah der Präsident der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz die Lage und warnte noch vor der Abstimmung vor dem nächsten Vorstoß: „Die Befürworter werden wenige Tage später den totalen Sonntagsverkauf fordern“, prophezeite der Sozialdemokrat.
Man sollte noch anfügen, dass die Sozialdemokratische Partei gegen jegliche Ausweitung der Sonntagsarbeit ist, und der Präsident nicht etwa den totalen Sonntasverkauf fordert, sondern nur vorhersagt, dass mit gewisser Wahrscheinlichkeit, die politischen Gegner, also die bürgerlichen Liberalisierer, dies möchten. Die Sozialdemokratische Partei, zusammen mit Gewerkschaften und Kirchen,wird sich aber sicherlich weiterhin gegen jegliche Attacke gegen den freien Sonntag wehren.
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