Kinderschlachtung
Liechtenstein spielt das Lied vom Tod
Die Liechtensteiner haben sich klar gegen den Kinderschutz und die Volksinitiative ‘Für das Leben’ ausgesprochen. Dafür wurde der lebensfeindliche Gegenvorschlag des Landtages angenommen. Ein Priester nannte die Parlamentarier eine „Mörderbande“.
(kreuz.net, Liechtenstein) Das mit 1891 Unterschriften eingereichte Volksbegehren ‘Für das Leben’ wollte die Grundrechte des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod als allgemeine Staatsaufgabe in der Verfassung festschreiben.

In Liechtenstein ist die Kinderabtreibung noch verboten und wird derzeit mit Haftstrafen von bis zu einem Jahr geahndet.

De facto hat diese Regelung keinen großen Einfluß auf die Abtreibungssituation im Land, da es dort keine Krankenhäuser gibt und liechtensteinische Mütter ihre Kinder problemlos in der benachbarten Schweiz abtreiben können.

Der Vorschlag, das Lebensrecht in der Verfassung zu verankern, wurde mit 81,3 Prozent der Stimmen abgelehnt. Die Wahlbeteiligung der insgesamt 17.500 Stimmberechtigten lag bei 64,2 Prozent.

Dagegen wurde der von Parlament und Regierung eingereichte lebensfeindliche Gegenvorschlag mit 79,3 Prozent angenommen.

Dieser regelt das Lebensrecht ungeborener Kinder und alter Menschen nicht in der Verfassung, sondern im Bereich der Grundrechte. Er ist so formuliert, daß das Recht auf Leben je nach Auslegung jederzeit eingeschränkt werden kann.

Der Erzbischof von Vaduz, Mons. Wolfgang Haas, rief am Dienstag zur Annahme der Volksinitiative und zur Ablehnung des parlamentarischen Gegenvorschlags auf. Er sandte hierfür seine Bistumszeitung ‘Vobiscum’ an alle Haushalte des Fürstentums.

Liechtenstein stehe am Scheideweg, erklärte der Erzbischof im ‘Vobiscum’.

Das Land könne in den europäischen Chor derjenigen einstimmen, welche die „Todesmelodie“ angestimmt haben. Die Alternative sei, als souveräner Staat einer „Unkultur des Todes“ Widerstand zu leisten und über die eigenen Grenzen hinaus die „Hymne des Lebens“ erklingen zu lassen.

Erzbischof Haas erinnerte daran, daß die direkte Abtreibung – als Ziel oder als Mittel gewollt – sowie die Mitwirkung an der Kinderabtreibung von der Kirche mit der Exkommunikation bestraft wird.

Ein Kaplan des Erzbistums bezeichnete jene 23 Mitglieder des 25köpfigen Landtags, die für den lebensfeindlichen Gegenvorschlag verantwortlich sind, in seiner Allerheiligenpredigt als „Mörderbande“.

Erbprinz Alois, der in seiner Thronrede im vergangenen Frühjahr Sympathien für das Volksbegehren bekundet hatte, empfahl für die Abstimmung – salomonisch – ein doppeltes Ja zur Volksinitiative ‘Für das Leben’ und den lebensfeindlichen Gegenvorschlag des Landtags.
      
32 Lesermeinungen
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#32   moralheute   19:13:41 | Samstag, 18. September 2010
Nicht nur Liechtensteiner Parlamentarier, die der Todesstrafe für Ungeborenes Leben zustimmen,
sind eine „Mörderbande“, gleiches gilt für entsprechende „Volksvertreter“ hierzulande und überall auf der Welt!
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#31   expedit   15:29:48 | Mittwoch, 31. Mai 2006
„Wunderbar!“
„Wunderbar!“
Wann kann endlich meine Familie das bald entvölkerte Liechtenstein mit allen seinen Banken übernehmen?
Das dürfte doch bald nur noch eine Frage der Zeit sein, bei einer solchen Mini-Bevölkerung!
:'( ?:)
31. Mai 2006 13:07expedit: Das hat ja gerade noch gefehlt!Bei einer minimalen Bevölkerung von gerade einmal „33,987 [Personen] (July 2006 est.)
Age structure:
0-14 years: 17.4% (male 2,922/female 2,988)
15-64 years: 70.2% (male 11,842/female 12,022)
65 years and over: 12.4% (male 1,773/female 2,440) (2006 est.)“
<www.odci.gov/cia/publi…s/ls.html>
Dann noch über Abtreibung
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#30   Brandenburgis   18:53:43 | Dienstag, 29. November 2005
Die Demokraten
Etwas haben sie an sich
von jedweder Race:
Menschen sind sie äußerlich,
nach Gesicht und Masse,
Affen je nach Tracht und Bart,
innerlich ist’s Teufelsart,
und mit Engelszungen,
kommen sie gesungen.
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#29   Athanasius   18:26:38 | Dienstag, 29. November 2005
Bitte…
…ist dieses Thema dazu geeignet die Geschichte zu besprechen?
Exsurge Domine et judica causam tuam!
Discerne causam eorum de gente non sancta!
Ein Mörderstaat mehr. Wann spricht Ebf. Haas sich aus und weigert er noch länger die Feldmesse für die Lst. Fürste zu zelebrieren!???!!! Wann denn?
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#28   Benedikt   15:15:37 | Dienstag, 29. November 2005
@ Stimme aus dem Tradiland
Ich kann es jetzt nicht beweisen, aber ich möchte wetten, dass auch einige Fürsten nicht mehr regierten, sondern allenfalls finanziell entschädigt wurden.
Das glaube ich nicht. Woher soll denn das Geld dafür gekommen sein? Höchstens doch aus dem Verkauf enteigneter Kirchengüter, womit wir wieder am Anfang wären.
Das Hl. Röm. Reich ist gut 1.000 Jahre alt geworden und steht für die Einheit von Thron und Altar.
Also ich bitte Sie. Spätestens seit 1517 ist diese Einheit eine Farce gewesen und auch zuvor gab es ein gutes halbes Dutzend Kaiser, die gebannt waren und ebenso viele Päpste, die von Kaisern abgesetzt wurden. Was Sie meinen ist am ehesten in der ottonisch-salischen Reichskirche verwirklicht. Später aber kann von einer wirklichen Einheit keine Rede mehr sein.
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#27   Stimme aus dem Tradiland   14:44:48 | Dienstag, 29. November 2005
@ Benedikt
Warum …Staat, bei dem … Landesherr ihre Religion bestimmen kann?
Will ich nicht, sondern einen Staat, bei dem der Monarch beim Versuch, die katholische Staatsreligion abzuschaffen, sich selbst absetzt. Und gg. dennoch erfolgte Gewalt ist Widerstand zulässig.
Und? War Frankreich 1618 etwa ein prot. Staat?
Nein, dafür ab 1789 Freimaurerstaat. Das von dort ausgehende Übel – Nationalismus, Sozialismus, Liberalismus, Antiklerikalismus, Atheismus usw. – wog alle Übel aller protestantischen Staaten zusammengenommen mehr als auf.
Napoleon hat das linkrheinische Gebiet okkupiert. Die danach landlosen Fürsten hat man auf Kosten der Kirche entschädigt.
So einfach ist das nicht. Es verschwanden auch die freien Reichsstädte, Schweden und England verloren Gebiete. Ich kann es jetzt nicht beweisen, aber ich möchte wetten, dass auch einige Fürsten nicht mehr regierten, sondern allenfalls finanziell entschädigt wurden.
Das Hauptübel sehe ich hiebei nicht beim gesetzlosen Reichsdeputationshauptschluß, sondern bei den ebenso – bezogen auf die Reichsverfassung – gesetzlosen Beschlüsse des Wr. Kongresses, die ohne äusseren Druck genau dieses Unrecht bestätigten.
Ich meinte konkret das …Sacrum Imperium…
Sie beurteilen das vom Endergebnis her – nach der Schwächung des Reiches durch die prot. Fürsten. Das Hl. Röm. Reich ist gut 1.000 Jahre alt geworden und steht für die Einheit von Thron und Altar.
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#26   Benedikt   12:14:08 | Dienstag, 29. November 2005
@ Stimme aus dem Tradiland
Das geschah – so denke ich – wohl nicht aus üblen Motiven.
Ja, möglicherweise nicht. Aber die Konstellation, besser die Konstruktion des Hl. Röm. Reiches hat diesen Schritt erst möglich gemacht, gepaart mit der Apostasie etlicher seiner Fürsten, die aus rein machtpolitischen Gründen erfolgte. Warum wollen Sie einen Staat, bei dem im Ernstfall der Landesherr ihre Religion bestimmen kann? Das kann es doch nicht sein!
Der Krieg war wg. der Einmischung äusserer Mächte, insb. Schweden und Frankreich und der osmanischen Gefahr nicht zu gewinnen.
Und? War Frankreich 1618 etwa ein protestantischer Staat? Zu der Zeit war Kardinal Richelieu dort Strippenzieher!
Die meisten der genannten Fürsten wurden im Reichsdeputationshauptschluß doch selbst enteignet und nur teilweise entschädigt!
Napoleon hat das linkrheinische Gebiet okkupiert. Die danach landlosen Fürsten hat man auf Kosten der Kirche entschädigt. Warum gerade auf Kosten der Kirche? Man hätte doch auch sagen können, dass eben die von Napoleon enteigneten Fürsten Pech gehabt haben. Hat man aber nicht.
Wenn es nach dem geht, hat es auch keinen Sinn katholisch zu sein, denn in dieser Welt regiert tatsächlich der „Fürst dieser Welt“ und nicht Christus König.
Das habe ich nicht gemeint. Ich meinte konkret das Staatsgebilde, welches sich zwar Sacrum Imperium genannt hat, es meiner Meinung aber nicht war, wie oben dargelegt.
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#25   Stimme aus dem Tradiland   11:28:09 | Dienstag, 29. November 2005
Katholische Monarchen und katholischer Idealismus
@ Benedikt: Auch ein katholischer Fürst ist keine Garantie für den Katholizismus in einem Land
Das hängt von seinen verfassungsgesetzl. Möglichkeiten ab. Bei einer absoluten Monarchie sehr wohl. Bei den schon angekränkelten, angezählten Monarchien: Ja.
Die ach so katholischen Fürsten haben aus Machtgründen 1555 die halbe Bevölkerung den Apostaten ausgeliefert
Das geschah – so denke ich – wohl nicht aus üblen Motiven. Denn die Alternative wäre Krieg gewesen, schon alleine, weil die protestantischen Fürsten sich da schon einmal kräftig bereichert hatten, am Kirchengut, einschl. ganz Ostpreußen aus dem Besitz des deutschen Ordens. Wie so ein Krieg ausschaut, konnte man einige Jahrzehnte später im 30jährigen Krieg genießen.
Der Krieg war wg. der Einmischung äusserer Mächte, insb. Schweden und Frankreich und der osmanischen Gefahr nicht zu gewinnen.
Die Nachfahren dieser Fürsten haben 1803 aus Machtgründen die Klöster und Stifte säkularisiert
Nein! Die meisten der genannten Fürsten wurden im Reichsdeputationshauptschluß doch selbst enteignet und nur teilweise entschädigt! Das geschah unter dem Einfluß des Ursurpators Napoleon, der das ganze linksrheinische Gebiet okkupiert hatte.
…Sacrum Imperium ist bloßer Idealismus …
Wenn es nach dem geht, hat es auch keinen Sinn katholisch zu sein, denn in dieser Welt regiert tatsächlich der „Fürst dieser Welt“ und nicht Christus König.
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#24   Benedikt   11:11:50 | Dienstag, 29. November 2005
@ Rudolphus
Ach, gut katholisch? Wie konnte dann dies alles geschehen? Seine Verfassungsänderung hat der Fürst auch durchbekommen, wo war sein Einsatz dieses Mal. Der Fürst hat versagt, soviel zu dem „in der Monarchie ist Heil“-Gerede. Auch ein katholischer Fürst ist keine Garantie für den Katholizismus in einem Land
@ Evelins Gatte & Brandenburgis
Spätestens mit dem Ende der ottonisch-salischen Reichskirche ist der Zustand, den Ihr so gerne wiederhättet und von dem Ihr behauptet, er habe während der ganzen 1000 Jahre existiert, nicht mehr gegeben.
Die ach so katholischen Fürsten haben aus Machtgründen 1555 die halbe Bevölkerung den Apostaten ausgeliefert und daher – streng nach der katholischen Dogmatik – Millionen Menschen aus machiavellistischen Gründen um ihr Heil gebracht und außerdem für eine Zementierung des Protestantismus in Deutschland gesorgt, die im Osten heute immer noch andauert. Die Nachfahren dieser Fürsten haben 1803 aus Machtgründen die Klöster und Stifte säkularisiert und zehntausende Quadratkilometer Land und unschätzbar wertvolle Kunstschätze enteignet. Ich lache über diese pseudokatholischen Fürsten, die in Wirklichkeit nur sich selbst gedient haben. Eure Vorstellung vom Sacrum Imperium ist bloßer Idealismus und existiert nur in eurer Phantasie.
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#23   Brandenburgis   23:11:06 | Montag, 28. November 2005
@Evelins Gatte
Ein anderes kenne ich nicht!
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#22   methusalix †   23:03:36 | Montag, 28. November 2005
@brandenburg
Der gute alte Karl hatte mit dem Krieg und den millionen Toten auch relativ wenig zu tun. Als der losging war Karl noch vollkommen unbedeutend in der Politik. Vom Zaun gebrochen hat den schon Franz Josef I. mit seiner Adels- und Generalsclique. Die wollten halt mal zeigen wo der Hammer hängt und die Länder, die sich langsam aus der Unterdrückung der Habsburger befreien wollten, abstrafen. Dann wurde ihnen (und der Bevölkerung, die hat am meisten zu leiden) gezeigt wo der Hammer hängt. Das hat mit Seligsprechung überhaupt nichts zu tun.
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#21   Athanasius   22:55:20 | Montag, 28. November 2005
UNd…
…wieder fällt ein europäischer Staat in den Barbarismus.
Wie sagte ein berühmter römischer Weise auch?
„Eine Zivilisation erkennt man daran wie sie mit den Ungeborenen umgeht.“
Qui autem scandalizaverit unum de pusillis istis qui in me credunt expedit ei ut suspendatur mola asinaria in collo eius et demergatur in profundum maris. Matt. XVIII, VI.
Exsurge Domine et judica causam tuam.
Ps. LIV, XX.
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#20   balu68at   22:46:32 | Montag, 28. November 2005
@Mahner: genaues Ergebnis
Hier gibt es das offizielle Endergebnis
www.abstimmung.li www.abstimmung.li/
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#19   Evelin   20:56:17 | Montag, 28. November 2005
@ LucreziaB – hat Menschenrechts-Illusionen
Die Europäischen Menschenrechtskonventionen sind natürlich von Menschen gemacht, aber überhaupt nicht willkürlich.
Und ob. Es werden alle möglichen Rechte geschützt, aber nicht das Leben der Ungeborenen, Alten, Schwachen, angeblich „Hirntoten“. Das genau ist Willkür!
Es entstand aufgrund schrecklicher Erfahrung, die Europa durchgemacht hat.
Freimaurerpropaganda. Das größte Verbrechen begann im wesentlichen nach 1945 – die heutige weltweite Abtreibung mit 65 Millionen Mordopfern unter den Ungeborenen jährlich weltweit.
Heute schützen uns die Menschenrechts-konventionen vor willkürlichen Entscheiden und Gesetzgebungen der Staaten.
Blödsinn und nochmals Freimaurerpropaganda. Alle staatlichen Gesetzgebungen sind willkürlich. Wie schon ausgeführt, bekommen Paare, die freiwillig kinderlos bleiben und daher Eigenvorsorge betreiben konnten, als Belohnung zwei Renten. Die kinderreichen Mütter gehen leer aus. Tiere werden besser geschützt als Menschen.
Von Schutz kann keine Rede sein! Und wer schützt uns vor den Hochgrad-Logenbrüdern, die an den Strippen der Menschenrechtsrichter und der EU-Richter ziehen? Nur Gott allein, sonst niemand!
@ Brandenburgis: Ja, aber bitte das Sacrum Imperium Romanum!
Der Gatte der Evelin
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#18   Gotthard   20:32:16 | Montag, 28. November 2005
Erzhaus
Die Seligsprechung Kaiser Karls hat die infamen Lügen endgültig widerlegt und das Erzhaus vor aller Welt vollständig rehabilitiert.
Einzelpersonen werden selig gesprochen … ohne jede Auswirkung und Aussage auf die Familie…
Ob diese Seligsprechung glücklich war, wage ich zu bezweifeln.
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#17   Brandenburgis   20:23:35 | Montag, 28. November 2005
@Methusalix
Wie bereits verschiedentlich bewiesen wurde, sind Sie ein niederträchtiger Lügner, – ich will hier nicht deutlicher werden.
Die Habsburger sind auch heute ein Segen für Österreich, Deutschland und die ganze Welt. Die Seligsprechung Kaiser Karls hat die infamen Lügen endgültig widerlegt und das Erzhaus vor aller Welt vollständig rehabilitiert. Heil Österreich! Pro Deo et imperii!
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#16   methusalix †   19:57:56 | Montag, 28. November 2005
@rudolph
Sie schrieben:„Die Habsburger in Österreich wären ein Segen auch für Deutschland!“
Darf ich Sie daran erinnern, dass die Habsburger 1914 mutwillig einen mörderischen Krieg vom Zaun gebrochen haben, der millionen vollkommen unschuldiger Menschenleben gekostet hat. Mit Gottes Hilfe haben sich diese Volksverderber selbst aus den Machtpositionen katapultiert und werden sie nicht mehr erreichen.
Gegen diesen Weltbrand ist das was George W. Bush aus „God’s own country“ im Irak, gegen den Willen des letzten Papstes veranstaltet, ein mildes Frühlingslüftchen.
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#15   Yersinia   19:38:43 | Montag, 28. November 2005
tja, langsam keimt in mir der Verdacht
die ganzen Lebensschützer und „glaubenstreuen“, der Tradition verbundenen Katholiken sind für nix wirklich zu gebrauchen, weil sich ja doch alles in die andere Richtung entwickelt;
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#14   Rudolphus   18:01:40 | Montag, 28. November 2005
@Benediktus
Nein, das Gegenteil trifft zu: Die Fürstenfamilie ist natürlich gut katholisch – allerdings ist das Problem wie im Arikel) daß das Fürstentum zu klein ist, der Rest Europas ist Brave New World-Zone.
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#13   Benedikt   17:10:25 | Montag, 28. November 2005
@ Rudolphus
Ach, Fürst Hans Adam und sein Filius sind Protestanten, das wusste ich nicht. Entschuldigung.
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#12   Rudolphus   17:04:28 | Montag, 28. November 2005
Ein katholischer Fürst
Wie leicht kann man aufatmen, wenn die demokratischen Volksvertreter mit einem konstitutionellen katholischen Monarchen kombiniert wären, der derartiges verunmöglicht, wie es in den westlichen Demokratien geschehen ist: den Ungeborenen den Schutz zu entziehen.
Die Habsburger in Österreich wären ein Segen auch für Deutschland!
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#11   Brandenburgis   15:26:51 | Montag, 28. November 2005
Rechtspositivisten = Komplizen des Bösen
Sie sind Rechtspositivist, das ist mit dem katholischen Glauben nicht in Übereinstimmung zu bringen. Ihnen fehlt auch der geringste Ansatz von katholischem Rechtsdenken. Auch die kommunistischen Staaten waren Mitglied ihrer geliebten UNO und hatten sämtliche Menschenrechtskonventionen unterschrieben, hielten sich gar für die ultimative Verwirklichung der Menschenrechte.
Was links und rechts ist, wissen Sie nicht, können es nicht einmal unterscheiden, ähnlich wie die Menschen in Ninive.
In den genannten Staaten wird übrigens nicht nur „schweren Herzens“ abgetrieben, sondern es werden auch jede Menge geborener Menschen von „Ärzten“ und „Eltern“ willkürlich, grausam und heimtückisch getötet. Das scheinen Sie nicht zu wissen, völlig klar – weil es Sie nicht interessiert und nicht in ihr positivistisch-gemeingefährliches Rechtsverständnis hinein paßt.
Was sind die Abtreibungs- und Kindermörderlegionen anderes als „staatstolerierte Einheiten“? Ihre Auffassung gleicht derjenigen der „Kooperateuren des Bösen“, die sich nicht gescheut haben, durch Beratung am Kindermord mitzuwirken und dadurch den Mördern gleichgestellt sind.
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#10   Dr. Christoph Heger   14:54:20 | Montag, 28. November 2005
@LucreziaB
Selbstverständlich hat auch der demokratische Staat – und der vielleicht im besonderen Maße – das Potential zum Verbrecherstaat zu werden. Das wird er auch nicht erst dadurch, daß er die Durchführung von Verbrechen anordnet, sondern schon dadurch, daß er keine Anstalten macht, sie zu verhindern.
Bei der Abtreibung und inzwischen auch bei der Tötung auf (vermutetes) Verlangen begünstigt der Staat jedoch das Verbrechen, indem er die Solidargemeinschaft zu seiner Finanzierung heranzieht. (www.christoph-heger.de/…smuth_1992-06-24.htm)
Die Idee, daß übergeordnetes Recht nicht von Gott gegebenes Recht heiße, sondern lediglich übernationales Recht sein müsse, ist schon köstlich. Wieso sollte sich jemand an übernationales Recht halten müssen? Oder wieso sollte übernationales Recht eine höhere Garantie bei sich haben, nicht verbrecherisch zu sein?
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#9   Benedikt   12:26:43 | Montag, 28. November 2005
@ Dr. Heger
Auch der demokratisch verfaßte Staat hat das Potential zum (demokratischen) Verbrecherstaat zu werden.
Der ehrenwerte Fürst von Liechtenstein hat soviele Rechte in seinem kleinen Staat, dass er – wenn er dies wirklich gewollt hätte(!) – dieses Vorgehen des Parlaments hätte verhindern können. Seine umstrittenen Verfassungsänderungen usw. hat er ja auch gegen den Widerstand des Parlaments durchbekommen. Wieso also hier nicht? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
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#8   LukreciaB   09:50:02 | Montag, 28. November 2005
@Brandenburgis
Sie scheinen sich in Internationalem Recht ja sehr gut auszukennen… Ich sage es nochmals, ein Verbrecherstaat ist ein Staat, der mit seinen Gewaltmonopolen (Armee, Polizei) oder durch staatstolerierte Einheiten Verbrechen begeht. Dies war zum Beispiel der Fall in Chile oder Argentinien unter den Militärdiktaturen. Und das hat mit links und rechts nichts zu tun!
Übergeordnetes Recht heisst ja nicht von Gott gegebenes Recht, es heisst so, weil es über nationalem Recht steht. Die Europäischen Menschenrechtskonventionen sind natürlich von Menschen gemacht, aber überhaupt nicht willkürlich. Es enstand aufgrund schrecklicher Erfahrung, die Europa durchgemacht hat. Heute schützen uns die Menschenrechtskonventionen vor willkürlichen Entscheiden und Gesetzgebungen der Staaten. Ein Naziregim oder ein kommunistischer Allmachtsstaat oder andere autoritäre Systeme und Diktaturen sind im heutigen Europa glücklicherweise nicht mehr möglich.
Ich weiss nicht in welchem Lichte Sie Staaten wie Niederlande oder Belgien betrachten, aber genau so schlimm wie Mörder-Diktaturen sollen die sein? Das ist mir schon recht neu. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der belgische Staat willkürlich Menschen umbringt oder verschwinden lässt. Und wenn eine Frau in Belgien abtreibt, das meinen Sie ja werter Brandenburgis, so tut sie das ja nicht auf Geheiss des Staates, sondern aus eigenem Willen, wenn auch, so stelle ich es mir vor, mit schwerem Herzen.
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#7   mahner   08:38:41 | Montag, 28. November 2005
@ balu
… also ich komme auf 2101 Ja Stimmen…falls die %- Angaben und die Stimmberechtigten hier im Artikel richtig wiedergegeben sind…
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#6   kreuzi   06:41:37 | Montag, 28. November 2005
abcde
Was mal katholisch war, muss es ja nicht immer bleiben. Die Menschen haben es in der Demokratie selbst in der Hand ob sie sich für Satanisten oder Anhänger des Christentums entscheiden. Und wenn die Mehrheit für Sozialisten dann will die Mehrheit in Lichtenstein eben auch in Lichtenstein Kohle für den Satan schaufeln.
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#5   balu68at   05:04:41 | Montag, 28. November 2005
Waren 6 Leute krank? :-)
Volksbegehren: 1891 Stimmen.
Ja-Stimmen 1885
Ergebnis www.abstimmung.li/
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#4   Brandenburgis   21:50:51 | Sonntag, 27. November 2005
@LukreciaB
Europäische Menschenrechtskonventionen sind kein „übergordnetes Recht“, sondern rein willkürliche menschliche Setzungen, die mit Recht oder Menschenrechten nichts, aber auch gar nichts zu tun haben. Eine kommunistische Mörderdiktatur kann sich in dieser schönen EU ohne irgend welche Probleme zu bekommen einnisten, im Gegenteil, sie würde wegen ihrer linken Mord-Gesinnung belohnt und gefördert werden. Staaten wie Niederlande oder Belgien etc. sind bei LIchte betrachtet genau so schlimm wie Mörder-Diktaturen, aus göttlicher Perspektive vielleicht sogar schlimmer!
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#3   Gotthard   21:11:33 | Sonntag, 27. November 2005
Bischof Haas
Der Erzbischof von Vaduz, Mons. Wolfgang Haas, rief am Dienstag zur Annahme der Volksinitiative
Also hat auch dieser Erzbischof seine Diözesanen nicht mehr im Griff.
Diese „so sehr katholische Bischof“ kann seine Leute nicht bewegen, so zu stimmen, wie es die Kirche will.
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#2   LukreciaB   20:59:19 | Sonntag, 27. November 2005
Verbrecherstaat?
Nein ein demokratisch verfaßte Staat in Europa hat kaum Möglichkeiten zu einem Verbrecherstaat zu werden. Die europäischen Staaten sind übergordnetem Recht, also zum Beispiel den Europäischen Menschenrechtskonventionen, untergeordnet. Das heisst, wenn sich ein Mörderregim gewählt würde, so würde das sicher sanktioniert. Man kann ja heute schon, Staaten beim Europäischen Gerichtshof einklagen, wenn die Gesetztgebung nicht den Europ. Menschenrechtskonventionen entspricht.
Ein Staat, der Abtreibung in ganz bestimmten Fällen einer legalisiert, ist ja noch kein Verbrecherstaat. Ein Verbrecherstaat wäre er, wenn er mit den Gewaltmonopolen, die Abtreibung verordnen und durchführen würde. Nein, wir müssen keine akkute Angst haben, dass wir in Lichtenstein einen Verbrecherstaat erhalten!
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#1   Dr. Christoph Heger   20:24:07 | Sonntag, 27. November 2005
Kein Grundrecht auf Leben?
Bischof Haas und der ungenannte H.H. Kaplan haben es schon klar gesagt. Ziehen wir die staatstheoretische Folgerung! Was angeblich unmöglich ist, zeigt sich aber doch als wirklich: Auch der demokratisch verfaßte Staat hat das Potential zum (demokratischen) Verbrecherstaat zu werden.
MfG
Christoph Heger
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