Liechtenstein spielt das Lied vom Tod
Die Liechtensteiner haben sich klar gegen den Kinderschutz und die Volksinitiative ‘Für das Leben’ ausgesprochen. Dafür wurde der lebensfeindliche Gegenvorschlag des Landtages angenommen. Ein Priester nannte die Parlamentarier eine „Mörderbande“.
(kreuz.net, Liechtenstein) Das mit 1891 Unterschriften eingereichte Volksbegehren ‘Für das Leben’ wollte
die Grundrechte des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod als allgemeine Staatsaufgabe
in der Verfassung festschreiben.In Liechtenstein ist die Kinderabtreibung noch verboten und wird derzeit mit Haftstrafen von bis zu einem Jahr geahndet.
De facto hat diese Regelung keinen großen Einfluß auf die Abtreibungssituation im Land, da es dort keine Krankenhäuser gibt und liechtensteinische Mütter ihre Kinder problemlos in der benachbarten Schweiz abtreiben können.
Der Vorschlag, das Lebensrecht in der Verfassung zu verankern, wurde mit 81,3 Prozent der Stimmen abgelehnt. Die Wahlbeteiligung der insgesamt 17.500 Stimmberechtigten lag bei 64,2 Prozent.
Dagegen wurde der von Parlament und Regierung eingereichte lebensfeindliche Gegenvorschlag mit 79,3 Prozent angenommen.
Dieser regelt das Lebensrecht ungeborener Kinder und alter Menschen nicht in der Verfassung, sondern im Bereich der Grundrechte. Er ist so formuliert, daß das Recht auf Leben je nach Auslegung jederzeit eingeschränkt werden kann.
Der Erzbischof von Vaduz, Mons. Wolfgang Haas, rief am Dienstag zur Annahme der Volksinitiative und zur Ablehnung des parlamentarischen Gegenvorschlags auf. Er sandte hierfür seine Bistumszeitung ‘Vobiscum’ an alle Haushalte des Fürstentums.
Liechtenstein stehe am Scheideweg, erklärte der Erzbischof im ‘Vobiscum’.
Das Land könne in den europäischen Chor derjenigen einstimmen, welche die „Todesmelodie“ angestimmt haben. Die Alternative sei, als souveräner Staat einer „Unkultur des Todes“ Widerstand zu leisten und über die eigenen Grenzen hinaus die „Hymne des Lebens“ erklingen zu lassen.
Erzbischof Haas erinnerte daran, daß die direkte Abtreibung – als Ziel oder als Mittel gewollt – sowie die Mitwirkung an der Kinderabtreibung von der Kirche mit der Exkommunikation bestraft wird.
Ein Kaplan des Erzbistums bezeichnete jene 23 Mitglieder des 25köpfigen Landtags, die für den lebensfeindlichen Gegenvorschlag verantwortlich sind, in seiner Allerheiligenpredigt als „Mörderbande“.
Erbprinz Alois, der in seiner Thronrede im vergangenen Frühjahr Sympathien für das Volksbegehren bekundet hatte, empfahl für die Abstimmung – salomonisch – ein doppeltes Ja zur Volksinitiative ‘Für das Leben’ und den lebensfeindlichen Gegenvorschlag des Landtags.
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Mittwoch, 31. Mai 2006 15:29
expedit: „Wunderbar!“
„Wunderbar!“
Wann kann endlich meine Familie das bald entvölkerte Liechtenstein mit allen seinen Banken übernehmen?
Das dürfte doch bald nur noch eine Frage der Zeit sein, bei einer solchen Mini-Bevölkerung!
?:)
31. Mai 2006 13:07expedit: Das hat ja gerade noch gefehlt!Bei einer minimalen Bevölkerung von gerade einmal „33,987 [Personen] (July 2006 est.)
Age structure:
0-14 years: 17.4% (male 2,922/female 2,988)
15-64 years: 70.2% (male 11,842/female 12,022)
65 years and over: 12.4% (male 1,773/female 2,440) (2006 est.)“
<http://www.odci.gov/cia/publi…s/ls.html>
Dann noch über Abtreibung
Wann kann endlich meine Familie das bald entvölkerte Liechtenstein mit allen seinen Banken übernehmen?
Das dürfte doch bald nur noch eine Frage der Zeit sein, bei einer solchen Mini-Bevölkerung!
31. Mai 2006 13:07expedit: Das hat ja gerade noch gefehlt!Bei einer minimalen Bevölkerung von gerade einmal „33,987 [Personen] (July 2006 est.)
Age structure:
0-14 years: 17.4% (male 2,922/female 2,988)
15-64 years: 70.2% (male 11,842/female 12,022)
65 years and over: 12.4% (male 1,773/female 2,440) (2006 est.)“
<http://www.odci.gov/cia/publi…s/ls.html>
Dann noch über Abtreibung
Dienstag, 29. November 2005 18:53
Brandenburgis: Die Demokraten
Etwas haben sie an sich
von jedweder Race:
Menschen sind sie äußerlich,
nach Gesicht und Masse,
Affen je nach Tracht und Bart,
innerlich ist’s Teufelsart,
und mit Engelszungen,
kommen sie gesungen.
von jedweder Race:
Menschen sind sie äußerlich,
nach Gesicht und Masse,
Affen je nach Tracht und Bart,
innerlich ist’s Teufelsart,
und mit Engelszungen,
kommen sie gesungen.
Dienstag, 29. November 2005 18:26
Athanasius: Bitte…
…ist dieses Thema dazu geeignet die Geschichte zu besprechen?
Exsurge Domine et judica causam tuam!
Discerne causam eorum de gente non sancta!
Ein Mörderstaat mehr. Wann spricht Ebf. Haas sich aus und weigert er noch länger die Feldmesse für die Lst. Fürste zu zelebrieren!???!!! Wann denn?
Exsurge Domine et judica causam tuam!
Discerne causam eorum de gente non sancta!
Ein Mörderstaat mehr. Wann spricht Ebf. Haas sich aus und weigert er noch länger die Feldmesse für die Lst. Fürste zu zelebrieren!???!!! Wann denn?
Dienstag, 29. November 2005 15:15
Benedikt: @ Stimme aus dem Tradiland
Ich kann es jetzt nicht beweisen, aber ich möchte wetten, dass auch einige Fürsten nicht mehr regierten,
sondern allenfalls finanziell entschädigt wurden.
Das glaube ich nicht. Woher soll denn das Geld dafür gekommen sein? Höchstens doch aus dem Verkauf enteigneter Kirchengüter, womit wir wieder am Anfang wären.
Das Hl. Röm. Reich ist gut 1.000 Jahre alt geworden und steht für die Einheit von Thron und Altar.
Also ich bitte Sie. Spätestens seit 1517 ist diese Einheit eine Farce gewesen und auch zuvor gab es ein gutes halbes Dutzend Kaiser, die gebannt waren und ebenso viele Päpste, die von Kaisern abgesetzt wurden. Was Sie meinen ist am ehesten in der ottonisch-salischen Reichskirche verwirklicht. Später aber kann von einer wirklichen Einheit keine Rede mehr sein.
Das glaube ich nicht. Woher soll denn das Geld dafür gekommen sein? Höchstens doch aus dem Verkauf enteigneter Kirchengüter, womit wir wieder am Anfang wären.
Das Hl. Röm. Reich ist gut 1.000 Jahre alt geworden und steht für die Einheit von Thron und Altar.
Also ich bitte Sie. Spätestens seit 1517 ist diese Einheit eine Farce gewesen und auch zuvor gab es ein gutes halbes Dutzend Kaiser, die gebannt waren und ebenso viele Päpste, die von Kaisern abgesetzt wurden. Was Sie meinen ist am ehesten in der ottonisch-salischen Reichskirche verwirklicht. Später aber kann von einer wirklichen Einheit keine Rede mehr sein.
Dienstag, 29. November 2005 14:44
Stimme aus dem Tradiland: @ Benedikt
Warum …Staat, bei dem … Landesherr ihre Religion bestimmen kann?
Will ich nicht, sondern einen Staat, bei dem der Monarch beim Versuch, die katholische Staatsreligion abzuschaffen, sich selbst absetzt. Und gg. dennoch erfolgte Gewalt ist Widerstand zulässig.
Und? War Frankreich 1618 etwa ein prot. Staat?
Nein, dafür ab 1789 Freimaurerstaat. Das von dort ausgehende Übel – Nationalismus, Sozialismus, Liberalismus, Antiklerikalismus, Atheismus usw. – wog alle Übel aller protestantischen Staaten zusammengenommen mehr als auf.
Napoleon hat das linkrheinische Gebiet okkupiert. Die danach landlosen Fürsten hat man auf Kosten der Kirche entschädigt.
So einfach ist das nicht. Es verschwanden auch die freien Reichsstädte, Schweden und England verloren Gebiete. Ich kann es jetzt nicht beweisen, aber ich möchte wetten, dass auch einige Fürsten nicht mehr regierten, sondern allenfalls finanziell entschädigt wurden.
Das Hauptübel sehe ich hiebei nicht beim gesetzlosen Reichsdeputationshauptschluß, sondern bei den ebenso – bezogen auf die Reichsverfassung – gesetzlosen Beschlüsse des Wr. Kongresses, die ohne äusseren Druck genau dieses Unrecht bestätigten.
Ich meinte konkret das …Sacrum Imperium…
Sie beurteilen das vom Endergebnis her – nach der Schwächung des Reiches durch die prot. Fürsten. Das Hl. Röm. Reich ist gut 1.000 Jahre alt geworden und steht für die Einheit von Thron und Altar.
Will ich nicht, sondern einen Staat, bei dem der Monarch beim Versuch, die katholische Staatsreligion abzuschaffen, sich selbst absetzt. Und gg. dennoch erfolgte Gewalt ist Widerstand zulässig.
Und? War Frankreich 1618 etwa ein prot. Staat?
Nein, dafür ab 1789 Freimaurerstaat. Das von dort ausgehende Übel – Nationalismus, Sozialismus, Liberalismus, Antiklerikalismus, Atheismus usw. – wog alle Übel aller protestantischen Staaten zusammengenommen mehr als auf.
Napoleon hat das linkrheinische Gebiet okkupiert. Die danach landlosen Fürsten hat man auf Kosten der Kirche entschädigt.
So einfach ist das nicht. Es verschwanden auch die freien Reichsstädte, Schweden und England verloren Gebiete. Ich kann es jetzt nicht beweisen, aber ich möchte wetten, dass auch einige Fürsten nicht mehr regierten, sondern allenfalls finanziell entschädigt wurden.
Das Hauptübel sehe ich hiebei nicht beim gesetzlosen Reichsdeputationshauptschluß, sondern bei den ebenso – bezogen auf die Reichsverfassung – gesetzlosen Beschlüsse des Wr. Kongresses, die ohne äusseren Druck genau dieses Unrecht bestätigten.
Ich meinte konkret das …Sacrum Imperium…
Sie beurteilen das vom Endergebnis her – nach der Schwächung des Reiches durch die prot. Fürsten. Das Hl. Röm. Reich ist gut 1.000 Jahre alt geworden und steht für die Einheit von Thron und Altar.
Dienstag, 29. November 2005 12:14
Benedikt: @ Stimme aus dem Tradiland
Das geschah – so denke ich – wohl nicht aus üblen Motiven.
Ja, möglicherweise nicht. Aber die Konstellation, besser die Konstruktion des Hl. Röm. Reiches hat diesen Schritt erst möglich gemacht, gepaart mit der Apostasie etlicher seiner Fürsten, die aus rein machtpolitischen Gründen erfolgte. Warum wollen Sie einen Staat, bei dem im Ernstfall der Landesherr ihre Religion bestimmen kann? Das kann es doch nicht sein!
Der Krieg war wg. der Einmischung äusserer Mächte, insb. Schweden und Frankreich und der osmanischen Gefahr nicht zu gewinnen.
Und? War Frankreich 1618 etwa ein protestantischer Staat? Zu der Zeit war Kardinal Richelieu dort Strippenzieher!
Die meisten der genannten Fürsten wurden im Reichsdeputationshauptschluß doch selbst enteignet und nur teilweise entschädigt!
Napoleon hat das linkrheinische Gebiet okkupiert. Die danach landlosen Fürsten hat man auf Kosten der Kirche entschädigt. Warum gerade auf Kosten der Kirche? Man hätte doch auch sagen können, dass eben die von Napoleon enteigneten Fürsten Pech gehabt haben. Hat man aber nicht.
Wenn es nach dem geht, hat es auch keinen Sinn katholisch zu sein, denn in dieser Welt regiert tatsächlich der „Fürst dieser Welt“ und nicht Christus König.
Das habe ich nicht gemeint. Ich meinte konkret das Staatsgebilde, welches sich zwar Sacrum Imperium genannt hat, es meiner Meinung aber nicht war, wie oben dargelegt.
Ja, möglicherweise nicht. Aber die Konstellation, besser die Konstruktion des Hl. Röm. Reiches hat diesen Schritt erst möglich gemacht, gepaart mit der Apostasie etlicher seiner Fürsten, die aus rein machtpolitischen Gründen erfolgte. Warum wollen Sie einen Staat, bei dem im Ernstfall der Landesherr ihre Religion bestimmen kann? Das kann es doch nicht sein!
Der Krieg war wg. der Einmischung äusserer Mächte, insb. Schweden und Frankreich und der osmanischen Gefahr nicht zu gewinnen.
Und? War Frankreich 1618 etwa ein protestantischer Staat? Zu der Zeit war Kardinal Richelieu dort Strippenzieher!
Die meisten der genannten Fürsten wurden im Reichsdeputationshauptschluß doch selbst enteignet und nur teilweise entschädigt!
Napoleon hat das linkrheinische Gebiet okkupiert. Die danach landlosen Fürsten hat man auf Kosten der Kirche entschädigt. Warum gerade auf Kosten der Kirche? Man hätte doch auch sagen können, dass eben die von Napoleon enteigneten Fürsten Pech gehabt haben. Hat man aber nicht.
Wenn es nach dem geht, hat es auch keinen Sinn katholisch zu sein, denn in dieser Welt regiert tatsächlich der „Fürst dieser Welt“ und nicht Christus König.
Das habe ich nicht gemeint. Ich meinte konkret das Staatsgebilde, welches sich zwar Sacrum Imperium genannt hat, es meiner Meinung aber nicht war, wie oben dargelegt.
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