07:41:51 | Montag, 28. November 2005
Geburt und Wiederkunft + Satanische Sexorgien? + Moslympische Spiele + Wunder in Bogota? + Grenzenlose Phantasie
Geburt und WiederkunftVatikan. Papst Benedikt XVI. ermutigte die Gläubigen beim gestrigen Angelusgebet
zur geistigen Vorbereitung auf Weihnachten. Im Advent erlebten die Christen eine doppelte Bewegung des
Geistes. Sie würden den Blick einerseits auf die Wiederkunft des Herrn – dem Ziel der Geschichte – richten.
Andererseits feierten sie seine Geburt und verbeugten sich vor der Krippe: „Die Hoffnung der Christen
ist auf die Zukunft gerichtet. Aber sie bleibt immer in einem Ereignis der Vergangenheit verwurzelt.“
Im Advent müßten die Christen in ihren Herzen die Hoffnung erwecken, die Welt mit Gottes Hilfe zu verändern.
Satanische Sexorgien?Schweiz. Gegen den Gründer einer Satanistensekte aus dem Kanton Tessin wurde
ein Strafverfahren eröffnet. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, zwischen 2001 und 2003 bei okkulten Ritualen
Personen sexuell mißbraucht zu haben, die sich ihm nicht hätten widersetzen können. Der Beschuldigte
bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Er befindet sich auf freiem Fuß.
Moslympische Spiele
Großbritannien. Eine Moslem-Organisation plant anläßlich der Olympischen Spiele in London im Jahr 2012
die Einrichtung eines „muslimischen Viertels“. Im Olympia-Zentrum sollen eine Moschee sowie weitere Gebäude
errichtet werden. Laut einem Bericht der ‘Sunday Times’ soll die Moschee 40.000 Menschen fassen. Die Organisation
verhandelt derzeit mit den zuständigen Behörden. Ein Antrag werde nächstes Jahr vorgelegt.
Wunder
in Bogota?Kolumbien. Zahlreiche Kolumbianer strömten gestern vor einer Woche in eine Kirche in der
westkolumbianischen Stadt Cali. Dort soll eine Christusstatue Blut geweint haben. Das angebliche Wunder
wird gegenwärtig von den kirchlichen Autoritäten in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota geprüft.
Erst kürzlich entpuppten sich Blutstränen auf einer Statue des heiligen Pater Pio in Italien
als weiblichen
Ursprungs.
Grenzenlose Phantasie„Mitte der neunziger Jahre entwarf [der am Samstag konsekrierte neue
Weihbischof von Erfurt, Mons. Reinhard] Hauke die ‘Feier der Lebenswende’ – ein Angebot für konfessionslose
Schüler, die nicht an der Jugendweihe teilnehmen wollen, im kirchlichen Rahmen eine Feier zu gestalten,
die ihrer Lebenssituation Rechnung trug. Den Vorwurf, er werfe Perlen vor die Säue mußte sich Hauke
immer wieder anhören. Beirren ließ er sich dadurch nicht. Inzwischen gibt es die Lebenswendefeier in
allen katholischen Diözesen auf dem Boden der ehemaligen DDR. Schule machte auch der ‘Segnungsgottesdienst’
für verheiratete und unverheiratete, christliche und nichtchristiche Paare, mit dem Hauke zusammen mit
der evangelischen Schulseelsorgerin dem ‘Valentinstag’ als den ‘Tag der Liebenden’ seit 1999 ein eigenes
Gepräge gibt.“ „Der Phantasie des Missionars sind offenbar wenig Grenzen gesetzt.“
Aus der ‘Frankfurter
Allgemeinen Zeitung’ über den am Samstag zum Weihbischof von Erfurt geweihten Mons. Reinhard Hauke
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Romulus 13:25:56 | Dienstag, 29. November 2005
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Gotthard 21:25:46 | Montag, 28. November 2005
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Romulus 21:08:57 | Montag, 28. November 2005
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Gotthard 20:27:54 | Montag, 28. November 2005
#2
MilesChristi 20:15:12 | Montag, 28. November 2005
#1
Rosa von Lima 16:13:05 | Montag, 28. November 2005