Gomorrhismus
Jubler und Jauler
Volle acht Jahre soll die Kongregation für das katholische Bildungswesen am Text einer kaum vier Seiten langen und zum überwiegenden Teil aus Zitaten zusammengestückelten Instruktion gefeilt haben, mit der eine Frage geklärt werden sollte, die ohnehin längst geklärt war. Ein Kommentar von Werner Weiß, Münster.
(kreuz.net) Der vatikanische Text kommt zur Erkenntnis, daß Homosexuelle nicht zu Priestern geweiht werden dürfen. Anscheinend hat sich die mühevolle Arbeit gelohnt.

Denn alle sind zufrieden – zumindest alle, die nichts lieber tun, als sich am Thema Homosexualität öffentlichkeitswirksam zu ergötzen und sich dabei an Peinlichkeit meist gegenseitig übertreffen.

Während sich die bekennenden Homosexuellen freuen, endlich einmal wieder nach Herzenslust über den Moralismus der Kirche schimpfen zu können, haben die verklemmten Homosexuellen in der Kirche endlich einmal wieder einen Anlaß, um sich über die bekennenden Homosexuellen auszulassen.

Die einen jubeln über die vatikanische Instruktion, die anderen jaulen. Willkommener Anlaß für beide ist die wohl entscheidende Aussage des Dokuments:

„In die Priesterseminare und zu den heiligen Weihen können jene nicht zugelassen werden, die die Homosexualität praktizieren, die zutiefst verwurzelte homosexuelle Tendenzen zeigen oder welche die sogenannte Gay-Kultur unterstützen.“

Über den ersten und den dritten Punkt dürfte allgemein Klarheit bestehen. Was aber ist mit dem zweiten? Was heißt „zutiefst verwurzelte homosexuelle Tendenzen zeigen“?

Das Verb „zeigen“ kann im Deutschen – ebenso wie das Wort „presentare“ im italienischen Original – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn verwendet werden.

Im übertragenen Sinn bedeutet es soviel wie „haben“, „besitzen“, „innewohnen“, im wörtlichen Sinn dagegen „aufweisen“, „zum Ausdruck bringen“, „zur Schau tragen“.

Was also bedeutet die Aussage, daß jene, die „zutiefst verwurzelte homosexuelle Tendenzen“, in Seminaren und am Altar nichts zu suchen haben?

Sind davon auch jene betroffen, die homosexuelle Tendenzen heimlich in sich tragen, oder nur jene, die offen dazu stehen? Ist die Neigung an sich gemeint, oder lediglich das Bekenntnis dazu? Die Antwort der Bildungskongregation ist ein gequältes „Jein“.

Angesichts dessen erscheint mit einem Mal die bemerkenswert lange Zeit, die man zur Erarbeitung der Instruktion gebraucht hat, in einem neuen Licht: Hat man vielleicht bewußt um Formulierungen gerungen, die auf die in der jüngeren Zeit immer drängenderen Fragen antworten, ohne sie beantworten zu müssen?

Roma locuta, causa finita – Rom hat gesprochen, die Angelegenheit ist erledigt. Was früher einmal eine Binsenwahrheit war, ist heute ein Wunschtraum. Rom hat gesprochen, aber nicht entschieden. Die Angelegenheit ist nichts weniger als erledigt.

Modernisten und Moralisten werden noch lange Gelegenheit haben, sich an ihrem Lieblingsthema zu ergötzen und an Schamlosigkeit gegenseitig zu übertreffen.

Auf der Strecke bleibt – wieder einmal – die schweigende Mehrheit der Normalen, denen die öffentliche Diskussion um das Thema Homosexualität schlichtweg peinlich und zuwider ist.
      
48 Lesermeinungen
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#50   Le Trot   22:07:15 | Montag, 5. Dezember 2005
@private-notes
Ihr Hochmut und Hass, le trot, wird Ihnen ein Kleid aus Schwefelgestank weben. Und ich werde für sie beten.
Lieber Private-Notes, ich erspare mir zu später Stunde einen Vollkommentar auf Ihre schwuchteligen Mimositäten.
Trotzdem ist es natürlich lieb von Ihnen gemeint für mich zu beten. Dafür meinen Dank.
Nur Ihre Gebetsabsicht erinnert mich an die Geschichte eines Freundes, der auf einer Fatimawallfahrt ein junges Ehepaar traf, welches sich bei der Gottesmutter für eine geglückte Abtreibung bedanken wollte. Genauso verdrehte Gebetsabsichten liegen auch bei Ihnen vor.
Also sparen Sie sich Ihr Gebet, da es bei mir nicht dazu führen wird, dass sich der geistige Gestank der von einem schwulsündigen Misthaufen ausgeht in Rosenduft verwandeln wird. Es ist und bleibt Sünde und die Sünde stinkt immer mehr oder weniger nach Schwefel.
Bekehren Sie sich und bereuen Sie im Sakrament der Busse. Und wenn Sie Ihrer schwulen Neigung wieder nachgeben und erneut schwach werden, lassen Sie sich nicht entmutigen, – kämpfen Sie weiter gegen diese Neigung. Gehen Sie wieder beichten und bitten Sie GOTT Ihnen Kraft zu geben. Dann können Sie vielleicht eines Tages sagen, dass Sie den guten Kampf gekämpft auch wenn Sie oft verloren haben.
Wenn Sie fallen, fallen Sie in den nächsten Beichtstuhl. Da fallen Sie immer in die barmherzigen Hände des guten VATERS!
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#49   private-notes   12:17:39 | Montag, 5. Dezember 2005
@le trot
Ihr Hochmut weist auf eine derart degenerierte, stolze Persönlichkeit hin, dass ist ja abartig – wie um Himmels Willen wollen sie Menschen Gottes Werk und Liebe näher bringen?
Die Selbstgerechtigkeit, mit der sie bis zu den haarspitzen erfüllt zu sein scheinen, ist nicht Gottes Gerechtigkeit. Sie tun Ihrer Kirche und dem Werk Gottes keinen guten Dienst.
Nun, wenn das der Weg der katholischen Kirche ist, was sie da praktizieren: niederargumentieren statt missionieren, dann versündigen sie sich in ganz besonders perfider Form an Gottes Kirche. Denn sie fügen ihr aus persönlichen und kleinkrämerischen Gründen erheblichen Schaden zu.
Ich verzeihe Ihnen gerne die persönlichen Beleidigungen und Unterstellungen.
Denn ich denke mir, nur ein frömmelnder Hardliner zu sein, ist zu wenig auf dem Weg zu Gott und seiner Liebe. Viel zu wenig. Aber dessen scheinen Sie sich ja bewusst zu sein, so laut und präpotent wie Sie argumentieren. Hm, waren die Pharisäer nicht auch ein so lautes und selbstgerechtes Völkchen?
Ihr Hochmut und Hass, le trot, wird Ihnen ein Kleid aus Schwefelgestank weben. Und ich werde für sie beten.
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#48   Le Trot   10:26:47 | Montag, 5. Dezember 2005
@private-note
„Schwuchteln“ Genau das ist die Ausdrucksweise, die ich mir von einem Mann, der im Namen Gottes spricht, erwarte.
Dann gerne, Sie Schwuchtel globalfire.tv/…schwuchtel_lobby.htm, obwohl Sie von einem Mann GOTTES eher erwarten, dass er sich mit Ihnen und Ihren Schwuchtelkumpanen an einen Tisch setzt und sich dort drei Stunden lang die Hucke volljaulen lassen soll über die böse römisch katholische Kirche, die nicht bereit ist Ihr ab von der Art geratenes Tun anzuerkennen.
Ihr diabolisches Missionziel lautet: „ Liebe die Sünde und falle vor ihrem nach Schwefel stinkenden Vater nieder ! “
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#47   private-notes   08:23:18 | Montag, 5. Dezember 2005
@bonifatius
Nun, mag ausgelebte Homosexualität eine Sünde sein, so ist Hochmut wohl eine Todsünde. Und hochmütiger als Sie sich hier präsentieren, kann man ja wohl nicht sein. Ich denke, dass all Ihre rethorische Gewandheit und Frömmigkeit nichts daran ändern wird, dass ihre Seele zerfressen ist.
Ich denke, dass es mehr Sünden gibt als die des Fleisches.
@le trot: „Schwuchteln“ Genau das ist die Ausdrucksweise, die ich mir von einem Mann, der im Namen Gottes spricht, erwarte.
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#46   Le Trot   23:57:38 | Sonntag, 4. Dezember 2005
@Justus
„Bei einer berühmt gewordenen Untersuchung von Henry Adams, –--- Damit wurde klar bewiesen, dass bei aggressiver Schwulenschelte auch eine Art Verdrängungsmechanismus mitschwingt.“
Damit ist nur klar bewiesen, dass dieser Müll von Herrn Adams eine weit verbereitete und deshalb berühmt gewordene Bettlektüre unter Schwuchteln ist. Solche Veröffentlichungen sollen die von Sünde besudelten Seele der Schwuchteln weiter in dämonisch trügerischer Ruhe wiegen.
Solche Bücher sind die Schlaftabletten SATANS für das Gewissen der Sünder.
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#45   turk   20:07:53 | Sonntag, 4. Dezember 2005
Und, was wollen Sie uns jetzt damit sagen?
Im Anschluß an Bonifatius frage ich Sie, Herr Justus: und? Was wollen Sie uns nun mit dem Zitat aus der Homostudie sagen (was im übrigen längst ein abgegriffenes Argument ist, das schon Marlene am 17. November 2005 www.kreuz.net/reader.633.html brachte, aber man kann das natürlich auch sinnlos wiederholen)? Daß Sie sich selbst ständig mit Studien zur Homosexualität beschäftigen oder daß Sie wegen des besonders entspannten (!) Verhältnisses der anonymen kreuz.net-Redaktion und vor allem wegen des von dieser verwendeten Wortschatzes zu allen Fragen rund um Homosexualität als besonderer Fan von kreuz.net geoutet haben? Oder wollen Sie uns damit sagen, daß z. B. Seminarausbildner ein entspanntes Verhältnis zur Homosexualität haben sollten? Wer solche Studien zitiert, möchte normalerweise nichts anderes erreichen, als daß die innerkirchliche Toleranz in falscher Weise gegenüber allen homosexuellen Phänomenen ansteigen möge … gute Nacht, Justus.
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#44   bonifatius   17:59:14 | Sonntag, 4. Dezember 2005
Klassische Dummheit
O ihr Sündeverniedlicher@ Kryzek, Justus. Privat…
Homosexualität ist Sünde,wenn auch nicht eine so schwere, wie wenn man Sünde verniedlicht, verleugnet.
„Die klassische Dummheit ist die Versuchung, die Sünde zu verharmlosen“ N.G. Davila
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#43   Krzyszek   16:27:46 | Sonntag, 4. Dezember 2005
Gosse?
Ich kann in dem Zitat keine Gossensprache finden.
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#42   Justus   14:34:33 | Sonntag, 4. Dezember 2005
Verdrängung
Auf der Homepage des österreichischen Boulevardmagazins Profile fanden sich neulich folgende Ausführungen zum Thema:
„Bei einer berühmt gewordenen Untersuchung von Henry Adams, Sexualwissenschaftler an der Universität Georgia, wurde etwa die Einstellung zur Homosexualität abgefragt. Gerade jene Männer, die sich am feindseligsten dazu äußerten, zeigten bei den schwulen Bildern einen wesentlich stärkeren erektilen Impuls als Männer, die ein entspanntes Verhältnis zur Homosexualität pflegten. Damit wurde klar bewiesen, dass bei aggressiver Schwulenschelte auch eine Art Verdrängungsmechanismus mitschwingt.“
Die Gossensprache des Zitats möge man dem Zitierenden verzeihen.
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#41   Krzyszek   14:10:43 | Sonntag, 4. Dezember 2005
Genau
Da kann ich dir, private-notes, nur vollinhaltlich zustimmen. Gegenrede zu deiner Auffassung ist seit drei Tagen auch ausgeblieben. Daraus folgere ich mal, dass ich nicht alleine dastehe mit meiner Zustimmung.
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#40   private-notes   16:46:04 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
Thematische Einschränkungen
Deswegen wundert mich ja auch immer wieder, wieviel Platz hier dem Thema Homosexualität eingeräumt wird. Der Umgang mit gleichgeschlechtlich liebenden Menschen mag ein weltliches Problem sein und die Aufgabe des guten Christen, dem Beipsiel der Apostel folgend, dem Menschen Gottes Liebe nahe zu bringen und zu erklären.
Die Bibel ist (Und ich bin wirklichkein Bibelgelehrter) ein unerschöpflicher Quell von Wissen und Liebe, Ratschlägen und Gleichnissen, wie man ein gottgefälliges Leben führen kann. Dies auf neun Bibelstellen zu reduzieren und Bibelverse aus dem Zusammenhang zu reißen, halte ich verwerflich der Kirche und Gott gegenüber.
Ich weiß sehr wohl, dass Katholiken auch nur Menschen sind. Und als Menschen auf die Fährnisse unseres Erdendaseins reagieren. Doch manchen, die hier kommentieren und die sich im Namen der Kirche und Gottes ereifern, würde ich gerne zurufen, sie sollen sich mäßigen und Gottes Werk mit der nötigen Demut versehen.
Denn viele, die gegen die fleischlichen Lüste wettern und predigen, mit allerhand Bibelzitaten ausgestattet, scheinen den sieben Todsünden sehr nahe zu stehen:
superbia
avaritia
invidia
ira
luxuria
gula
acedia
Vielen scheint es genug christlich zu sein, Genesis,
Levitikus, Levitikus, Deuteronomium, Richter, Römer, Korinther, Timotheus und Judas aus dem Zusammenhang gerissen zu zitieren. Ich glaube aber, dass diese Form der Bibelauslegung an sich schon Sünde ist.
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#39   Benedikt   15:51:33 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@ private-notes
Zumindest einige der 10 Gebote muss jeder (also auch der Atheist) beachten um ein guter Mensch zu sein. Pures Gesetzesbefolgen ist im Übrigen nicht das, was aus dem NT als Essenz herauskommt. Um ein guter Christ zu sein muss man mE vor allem in die Nachfolge Christi treten.
Und Sie haben recht: Die Homosexualität wird von Jesus tatsächlich nicht direkt erwähnt. ME wird diesem ganzen Thema auch viel zu viel Raum eingeräumt. Diese endlosen Diskussionen verkürzen die große und weite Lehre der Kirche auf ein einzelnes randständiges Thema (man vergleiche die Erwähnung von anderen schweren Sünden).
Im Gegensatz zu den jüdischen Reinheits- und Kleidungsvorschriften hat die Kirche jedoch schon durch die Apostel die Auffassung zur Homosexualität weiter überliefert.
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#38   private-notes   15:36:21 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@Benedikt
Wenn Sie das NT genau lesen, dann werden Sie auch sehen, dass der Herr solchen Nebensächlichkeiten nicht viele Worte gewidmet hat.
Haben sie geschrieben.
Wieviele Worte hat denn Gott im neuen Testament für gleichgeschlechtliche Liebe aufgewendet?
Und ich dachte immer, um ein guter Christ zu sein, muß man die 10 Gebote befolgen und die sieben Todsünden meiden.
Oder hat Gott im Lauf der Zeit vermittels diverser Propheten seine Meinung revidiert?
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#37   maxentius   14:33:06 | Mittwoch, 30. November 2005
@LukreciaB
Das ist die neue Vatikan-Flagge. Nicht sehr geistreich (so wie kreuz.net), aber immerhin witzig ist sie.
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#36   wi-bi   16:59:37 | Dienstag, 29. November 2005
gregor
welch eine grandiose Häkelarbeit!
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#35   gregor   16:55:19 | Dienstag, 29. November 2005
@LukreciaB : zum Bild
Was hat das Bild zu tun mit dem vatikanischen Dokumnent zu den Kriterien zur Berufserklärung von Personen mit homosexuellen Tendenzen. Sehen homosexuelle Priester so aus?
Keine direkte Antwort auf die Frage… aber aus der Reihe reale Satire :so sieht aus der Bischof von Pistoia, Mons. Simone Scatizzi www.unavoce-ve.it/scatizzi.jpg (74), der die Anerkennung des Homo-Konkubinates durch die Stadt Pistoia als „Schlag gegen die Männlichkeit“ bezeichnete. (Kreuz.net Beitrag vom 22. Juli. 2005)
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#34   LukreciaB   16:34:05 | Dienstag, 29. November 2005
zum Bild
Was hat das Bild zu tun mit dem vatikanischen Dokumnent zu den Kriterien zur Berufserklärung von Personen mit homosexuellen Tendenzen. Sehen homosexuelle Priester so aus?
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#33   wiener   09:21:16 | Dienstag, 29. November 2005
unterscheidung?
Selbstverfreilich darf kein Schwuler geweiht werden; kein homosexueller Typus; ein heterosexueller auch nicht.
???
das lass ich einfach mal so unkommentiert stehen.
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#31   Toby   07:44:12 | Dienstag, 29. November 2005
Bitte zurück zur Sachlichkeit!
Was mich einmal interessieren würde:
Wird sich das Auswahlverfahren der Priesteramtskandidaten in den deutschsprachigen Priesterseminaren nach der Publikation der neuen Instruktion nun konkret ändern? Oder wird alles beim alten bleiben.
Kardinal Lehmann hat das neue dokument begrüßt. Wahrscheinlich sieht er keinen konkreten Handlungsbedarf, etwas an der bisherigen Praxis der Kandidatenkür zu ändern.
Auch nach der Publikation der Liturgieinstruktion „Redemptionis Sacramentum“ im Frühjahr 2004 sahen die deutschen Bischöfe keinen Handlungsbedarf.
Aber wie verhält es sich mit den „rosaroten Seilschaften“ in deutschsprachigen Priesterseminaren, von denen beispielsweise die gemäßigt konservative „Tagespost“ in mehreren Kommentaren gesprochen hatte?
Es scheint so zu sein, wie es häufig mit der Publikation römischer Verlautbarungn ist: großes, medial inszeniertes Geschrei, Kritik kirchenkritischer Verbände und Politiker, Beschwichtigung durch den „großen Vorsitzenden“, und letztlich bleibt alles beim Alten.
Aber das kann’s doch irgendwie nicht sein, oder?
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#30   Beobachterin   00:52:14 | Dienstag, 29. November 2005
Wow !
Unsere homosexuellen Freunde wollen sich nun im kreuz.net die Zähne ausbeißen. Es wird eine neue Erfahrung für sie sein, daß die Gehirnwäsche nicht überall funktioniert :-)
Übrigens gibt es alarmierende Zahlen aus dem Gesundheitsbereich.
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#29   bonifatius   20:38:38 | Montag, 28. November 2005
O ihr Bedauernswerten!
Wenn ich die Postings review passieren lasse, dann vermute ich einen großen Schmerz – auch im Unterbewußten – der kranken Diskussionsteilnehmer (methusalix, yersinia, gaypride, patrokli, stimme der unvernunft).
Was ich aber nicht verstehe , ist ihr häßliches Gebrüll, wenn Katholiken, die auch nicht von Sünden frei sind, darauf aufmerksam machen, was der Dekalog und Cristus als Sünde bezeichnen. Mit dieser geballten Ladung haben sie ihren Frust rausgekotzt. Nehme an, dass ihnen das gut tut. Meinetwegen. Gottes Gesetze ändern sie aber nie!
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#27   Yersinia   19:19:19 | Montag, 28. November 2005
„als sich am Thema Homosexualität
öffentlichkeitswirksam zu ergötzen und sich dabei an Peinlichkeit meist gegenseitig übertreffen“ – öh – wen meint die werte Redaktion?
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#26   Patrokli   18:50:35 | Montag, 28. November 2005
Outing
Bin gespannt, wann hier das outing von homosexuellen Priestern beginnt…
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#25   turk   18:23:17 | Montag, 28. November 2005
Doch, seine Kommentare überzeugen mich
Lieber Ignatius!
Doch, ich kenne die Beiträge von Dr. Pytlik zum Thema und zur Instruktion, und die sind offen gesagt wirklich gelungen, ganz im Gegensatz zu dem obigen, hier die Verlinkungen:
www.internetpfarre.de/blog/item/100/
www.kath.net/detail.php?id=12117
www.internetpfarre.de/blog/item/40/
ww.kath.net/detail.php?id=8779
Da sein vielgelesener Kommentar zur Instruktion erst kürzlich erschienen ist, merke ich nichts von der Ruhe, die Sie ansprechen. Das ist auch gut so, denn diese Kommentare sind nötige Orientierung in Zeiten der Verwirrung. Manches ist eben nicht relativ, sondern absolut. Und solange kreuz.net keine Redaktion aus erkennbaren und namentlichen Redakteuren nennt, ist es auch seht gut verständlich, daß er hier in diesem Forum nur alle heiligen Zeiten postet ;-)
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#24   LukreciaB   18:01:05 | Montag, 28. November 2005
Sich am Thema Homosexualität ergözen.
„Der vatikanische Text kommt zur Erkenntnis, daß Homosexuelle nicht zu Priestern geweiht werden dürfen. Anscheinend hat sich die mühevolle Arbeit gelohnt.
Denn alle sind zufrieden – zumindest alle, die nichts lieber tun, als sich am Thema Homosexualität öffentlichkeitswirksam zu ergötzen und sich dabei an Peinlichkeit meist gegenseitig übertreffen.“
Genau! Wie es auf dieser Homepage getan wird!
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#23   Ignatius   17:56:49 | Montag, 28. November 2005
Readers Digest
Zitat Turk : unnötigster Artikel des Jahres. Selten noch einen so schwachen Kommentar gelesen, der eigentlich gar nichts sagt.
Na dann kennst du die Beiträge eines gewissen Dr. Pytliks noch nicht, der aber zurzeit sehr ruhig ist weil er vermutlich von seinem Oberen oder einem umsichtigeren Amtsbruder zurückgepfiffen wurde bevor er alles Porzellan zerstören konnte.
Oder vielleicht gilt auch: 007 jagt Dr…
So manches ist wirklich relativ.
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#22   Patrokli   17:33:48 | Montag, 28. November 2005
@ KNECHT RUPRECHT
Lieber Knecht, die Meinung des Papstes scheint Sie anscheinend nicht zu kümmern, wenn ich Ihre Äußerung lese: Diesen Personen muß mit Respekt und Taktgefühl begegnet werden; auf sie bezogen ist jedes Zeichen ungerechter Diskriminierung zu vermeiden. Sie sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu verwirklichen und die Schwierigkeiten, die auftreten können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen. (8)So stehst zumindest im von Seiner Heiligkeit bestätigten Text… Packen Sie doch Ihre Unverschämtheiten in den Sack, den der Knecht Ruprecht bekanntlich auf dem Rücken trägt.
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#21   Volkmar   17:31:02 | Montag, 28. November 2005
Bonnaventura
Sie (Ihre Oma genauso wie Sie und Ihr „Freund“) sollten ein problem damit haben, denn dieses Gotteslästerliche Konkubinat wird Ihnen spätestens in Ihrer Todesstunde Probleme bereiten.
Denn dann wird ihr weiterer Aufenthaltsort festgesetzt.
Himmel oder Hölle.
Und da wird Ihnen die Häresie eines Hans Urs von Balthasar das sowieso alle (garantiert) in den Himmel kommen nichts nützen.
es bestürzt mich zu sehen wie viele Seelen täglich verloren gehen.
Warum versuchst du über ihn zu richten? -das ist eine Sache zwischen ihm und Gott…
„„WER OHNE SCHULD IDT WERFE DEN ERSTEN STEIN““
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#20   Patrokli   17:21:47 | Montag, 28. November 2005
Klage Davids um Jonathan – 2 Samuel 1. Kapitel
Weh ist es mir um dich, mein Bruder Jonathan,
ich habe große Freude und Wonne an dir gehabt. Du warst mir sehr lieb.
Wunderbarer war deine Liebe für mich, mehr als die Liebe der Frauen.
Ach, die Helden sind gefallen, die Waffen des Kampfes verloren“
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#19   kreuzi   17:17:17 | Montag, 28. November 2005
Eine christliche Botschaft wie jede ander auch
Gott ließ auch seine Geschichte vom verlorenen Schaf verkünden, bei diesem die Freu sehr groß war, als es wieder auftauchte und zu Gott gefunden hat. – Was die Feinde des Christentums aus dieser Geschichte machen ist, ihre Sünden zu rechtfertigen, indem sie meinen, „mit dem ausleben ihrer perversen Sünden so wie das verlorene Schaf zu Gott zu findet, weil Gott hat ja alle lieb, also bin ich nicht blöd und verzichte nich auf meine perversen Sünden“ – Diese Ideologie ist auch im Grunde egal, weil Vertreter dieser Ideologie am Tag des Gerichts ihr Urteil für ihr gelebtes Leben erhalten werden. Die Gefahr an der Sache ist, dass Feinde des Christentums ihre Sündenideologie mit aller Radikalität der christlchen Gemeinschaft aufdrücken wollen. Das nimmt schon Ausmasse an, dass politische Parteien in Deutschland der Kirche Ratschläge geben, wie sie Sünden handhaben soll. Allein bei diesen Vorgängen müßte die Kirche den deutschen Staat in die Mangel nehmen. Und dieses Homosexuellenrechtlinie, ist genauso eine Verkündigung der christlichen Botschaft, wie die Verkündigung der Kirche gegen den Zuwachs von Armut. Nur dass die Homosexuelleninstitutionen die Welt auf den Kopf stellen, das Problem der Armut aus den Medien und der Öffentlichkeit drängen, weil sie ihre sexuelle Krankheit für wichtiger halten. Sollen die Armen verhungern, hauptsache, sexuell Kranke Menschen können staatlich und kirchlich gefördert, ihre sexuelen Perversitäten nachgehen.
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#18   Bonaventura   17:15:57 | Montag, 28. November 2005
@wi-bi
Schließlich rede ich auch nicht in Ihren Glauben hinein. Das mögen zwar zwei komplett verschiedene Richtungen sein, die aber koexistent Ihre Berechtigung haben.
Was für ein ausgemachter Schwachsinn! Wie kann denn der Irrtum und die Sünde neben der Wahrheit und Schönheit (des Evangeliums) ein Existenzrecht besitzen???
Wie kann der Teufel gleichberechtigt neben Jesus Christus existieren ?
Nur weil Sie eine vollkommen Irre Sicht auf den Glauben, die Kirche und Gott haben, heißt das doch noch lange nicht das allein seine Existenz den Irrtum rechtfertigt !
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#17   Patrokli   17:13:25 | Montag, 28. November 2005
Re Benedict
Hallo Benedict – da haben sie recht.
Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und lasst euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen! (Gal. 5,1)
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#16   Benedikt   17:11:31 | Montag, 28. November 2005
@ Patrokli
Jo, aber Sie gestatten, dass das Wort des Herrn an seine Jünger für uns einen gewissen Vorang vor Fragen der Konkurrenz hat?
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#15   wi-bi   17:11:27 | Montag, 28. November 2005
Sulpicius
Das liegt wahrscheinlich daran, daß Ihre Frau Großmutter die Höflichkeitsregeln beherrscht im Gegensatz zu der jüngeren Generation.
Eben. Und dies ist ein Verhalten, welches ein Homosexueller auch akzeptieren kann. Schließlich rede ich auch nicht in Ihren Glauben hinein. Das mögen zwar zwei komplett verschiedene Richtungen sein, die aber koexistent Ihre Berechtigung haben.
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#14   Patrokli   17:08:07 | Montag, 28. November 2005
Nur Ntl’er?
Hi Sulpicius…
sind wir nicht nach DEI VERBUM 16 sowohl Alt- als auch Neutestamentler?
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#13   Benedikt   17:08:02 | Montag, 28. November 2005
@ Patrokli
Sie müssen ein ganz alter Fußball-Traditionalist sein. Dort, wo ich herkomme spielt man seit min. 20 Jahren mit Kunstlederbällen. Ein echter Lederball wird bei Regen schwerer als 5 Kilo. Unter Umständen wird man daher nicht unrein, sondern verletzt sich ;-)
Im Übrigen sind sie auf der falschen Seite gelandet. Dies ist kein Forum von irgendwelchen Freikirchlern, die sich so sklavisch an die Bibel halten, dass sie vermutlich glauben, dass Simon Petrus nach der Verheißung des Herrn („Du ist Petrus, der Fels…“) zu einem Haufen Mineral wurde…
Wie man hier weiß, zählen neben der Schrift auch Überlieferung und Lehramt und beide haben keine Essvorschriften gemacht, auch das NT enthält keine Verbindlichen (wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht). Ich kann sie also beruhigen: Nach Auffassung der Kirche sind sie nicht unrein, wenn sie ein totes Schwein berühren.
Auch für ihre übrigen Frage empfehle ich ihnen das Neue Testament und die Überlieferung der Kirche. Nur so viel: Die Kleidungs-, Haarschopf und Reinheitsgebote des Judentums sind kaum in das Christentum tradiert worden. Wenn Sie das NT genaun lesen, dann werden Sie auch sehen, dass der Herr solchen Nebensächlichkeiten nicht viele Worte gewidmet hat.
Stellen Sie Ihre Frage lieber in einem Rabbinerforum.
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#12   Sulpicius   17:04:38 | Montag, 28. November 2005
Hi Patrokli!
Wir sind Neutestamentler!
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#11   Patrokli   16:57:29 | Montag, 28. November 2005
Jeden Satz der Bibel wörtlich nehmen – Fragen an Fundamentalisten III.
9. Ich weiß aus Lev. 11:7-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?
10. Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19, weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüberhinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)
Ich weiß, dass Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, das Sie uns behilflich sein können.
Und vielen Dank nochmals dafür, dass Sie uns daran erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist.
Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan
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#10   Sulpicius   16:56:42 | Montag, 28. November 2005
@wi-bi
Mein Freund ist bei Ihr immer willkommen und ein gern gesehener Gast.
Das liegt wahrscheinlich daran, daß Ihre Frau Großmutter die Höflichkeitsregeln beherrscht im Gegensatz zu der jüngeren Generation.
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#9   Patrokli   16:55:57 | Montag, 28. November 2005
Jeden Satz der Bibel wörtlich nehmen – Fragen an Fundamentalisten II.
# Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, dass würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?
# Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: Bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?
# Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?
# In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt’s hier ein wenig Spielraum?
# Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?
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#8   Bonaventura   16:54:36 | Montag, 28. November 2005
@wi-bi
Sie (Ihre Oma genauso wie Sie und Ihr „Freund“) sollten ein problem damit haben, denn dieses Gotteslästerliche Konkubinat wird Ihnen spätestens in Ihrer Todesstunde Probleme bereiten.
Denn dann wird ihr weiterer Aufenthaltsort festgesetzt.
Himmel oder Hölle.
Und da wird Ihnen die Häresie eines Hans Urs von Balthasar das sowieso alle (garantiert) in den Himmel kommen nichts nützen.
es bestürzt mich zu sehen wie viele Seelen täglich verloren gehen.
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#7   wi-bi   16:45:32 | Montag, 28. November 2005
Bonaventura
Mag sein, aber dennoch hat Sie mit Homosexualität kein Problem. Mein Freund ist bei Ihr immer willkommen und ein gern gesehener Gast.
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#6   turk   16:45:21 | Montag, 28. November 2005
Kategorie: unnötigster Artikel des Jahres
Selten noch einen so schwachen Kommentar gelesen, der eigentlich gar nichts sagt. Natürlich hat Rom entschieden, und die Instruktion ist präzise und eindeutig. Dem Autor und anderen Zweiflern ist zu empfehlen, den morgigen Tag abzuwarten, da die Instruktion öffentlich präsentiert wird. Einige der oben künstlich gestellten Fragen sind längst durch die Glaubenskongregation gelöst, aber es ist eben schwer, auch den Anmerkungen eines Textes nachzugehen und dort weiterzulesen ;-)
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#5   Patrokli   16:41:29 | Montag, 28. November 2005
Jeden Satz der Bibel wörtlich nehmen – Fragen an Fundamentalisten
Offener Brief eines US-Bürgers an Dr. Laura
Liebe Dr. Laura
Vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, dass es sich dabei um ein Greuel handelt. Ende der Debatte.
Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind.
1. Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?
2. Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?
3. Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.
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#4   PegasusNbW   16:40:21 | Montag, 28. November 2005
@wiener
dass es homosexuelle menschen gibt (es ist die mehrheit), die sich nicht tuntig aufschminkt, frauenkleider anzieht oder auf paraden herumtanzt
nun das ist zumindest das was ich unter „Gay-Kultur“ verstehe: bewusstes provozieren durch offenes zur Schau Stellen des tuntigen Gehabes. Insofern ist die Bebilderung zu Beiträgen, die sich gegen die „Gay-Kultur“ richten, zwar provozierend aber durchaus angebracht. Ob es bei jedem Homosexualität betreffendenen Artikel notwendig ist, sei dahingestellt.
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#3   Bonaventura   16:38:07 | Montag, 28. November 2005

Ich denke Ihre werte Frau Großmutter ist eher ehrlich besorgt das sich bei Ihnen etwas einrenkt und sie zu einer normalen Sexualität in einer Christlichen Ehe finden.
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#2   wi-bi   16:27:53 | Montag, 28. November 2005
Hmm…
Auf der Strecke bleibt – wieder einmal – die schweigende Mehrheit der Normalen, denen die öffentliche Diskussion um das Thema Homosexualität schlichtweg peinlich und zuwider ist.
Hmm, das ist mir ja persönlich noch nicht aufgefallen. Die Tageszeitungen und Internetnews, die ich bisher gelesen habe geben mir eigentlich das Bild, dass die „Normalen“ sich sehr wohl zu Wort melden. Nur nicht so wie ihr es gerne hättet.
Also wenn man sich zur Zeit über veraltete Moralethiken, verständnislose Diskriminierungen o. s. lesen will, braucht man schließlich nur die Zeitung aufzuschlagen und einen Artikel über die kath. Kirche zu suchen. Ja, selbst meine Oma (wahrlich heterosexuell & gläubig) schüttelt hier nur den Kopf (und dann fragt Sie mich, wann ich endlich mal ein Mädel heirate. Ist sie nicht süß?).
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#1   wiener   15:48:47 | Montag, 28. November 2005
wie wahr …
alle, die nichts lieber tun, als sich am Thema Homosexualität öffentlichkeitswirksam zu ergötzen und sich dabei an Peinlichkeit meist gegenseitig übertreffen
spricht der autor hier etwa von kreuz.net? ach nein, das ist ja gott sei dank nicht öffentlichkeitswirksam …
und wieder einmal: eine völlig unnötige und unoriginelle form der illustration. kann bitte jemand der kreuz.net-redaktion (falls es so etwas überhaupt gibt) endlich klar machen, dass es homosexuelle menschen gibt (es ist die mehrheit), die sich nicht tuntig aufschminkt, frauenkleider anzieht oder auf paraden herumtanzt? die bildauswahl zu allen „homosexualitäts“-beiträgen (also quasi zu allem was kreuz.net schreibt) ist absolut unerträglich. widerlich, lieblos, ignorant. oder um den autor des beitrages zu zitieren: an peinlichkeit kaum zu übertreffen.
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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