Die Kirche ist nicht die „größte transnationale Schwulenorganisation“
Der deutsche Jesuitenpater und Psychotherapeut Hermann Kügler (53) hatte im Gespräch mit der Onlineausgabe des Wochenmagazins ‘Spiegel’ das jüngste vatikanische Dokument zur Homosexualität kritisiert.
(kreuz.net) Am Wochenende bemängelte der Münchner Jesuitenpater gegenüber dem ‘Spiegel’, daß der Vatikan
zwischen „praktizierenden Homosexuellen“ und „praktizierenden Heterosexuellen“ unterscheide. Homosexuelle
seien keine eigene Klasse von Menschen.
Pater Hermann Kügler SJ lebt in München und wurde vor 25 Jahren
zum Priester geweiht. Der Jesuit studierte Theologie in München, Rom und Frankfurt. Er gibt regelmäßig
Kurse in der Priester- und Ordensausbildung.
Das von Pater Kügler vor dem ‘Spiegel’ kritisierte vatikanische
Dokument wurde bereits vor einer Woche von Unbekannten im Volltext veröffentlicht.
Am Montag nahm der
Jesuitenpater seine Aussagen teilweise zurück.
In einer Aussendung des Jesuitenordens erklärte Pater
Kügler, daß insbesondere seine Aussage, die Kirche sei „die größte transnationale Schwulenorganisation“,
eine polemische Entgleisung darstelle. Er könne sich dies nur aus der Hektik der Gesprächssituation
erklären:
Pater Kügler hatte diesen Ausdruck im Anschluß an ein Zitat der Kontroverstheologin Uta
Ranke-Heinemann – wonach die katholische Kirche ein „ideales Biotop“ für Homos sei – verwendet.
„Diese
Worte sind ein denkbar falsches Signal gewesen“ – lenkte der Jesuit am Montag ein. Mit seiner Kritik an
der Vatikan-Instruktion habe er keinen guten Dienst getan.
Er bedauere sehr, daß sich dieses Zitat mittlerweile
verselbstständigt und bei vielen Menschen – die sich sachlich mit der Problematik auseinandersetzen wollen –
Irritationen hervorgerufen habe.
Im Gespräch mit dem ‘Spiegel’ hatte der Jesuit erklärt, daß das vatikanische
Homo-Dokument als diskriminierend empfunden werden könne.
Dessen Forderung, daß die geistlichen Begleiter
in den Priesterseminarien Seminaristen mit Homo-Tendenzen von ihrem Weg zum Priesteramt abbringen sollten,
bezeichnete der Jesuit als „Gesinnungsschnüffelei“.
Eine praktische Umsetzung dieser Forderung würde
in manchen Jahrgängen zu einer Eliminierung von bis zu 40 Prozent der Kandidaten führen.
Schätzungen –
die er als „glaubwürdig“ zitierte – gingen davon aus, daß etwa 20 Prozent der katholischen Priester
homosexuell seien. Dies bedeute nicht, daß sie die Neigung auslebten, beschwichtigte der Jesuit.
Warum
die Kirche die Homosexualität nicht als etwas Natürliches ansehe, wurde der Jesuit gefragt.
Da hinke –
so die Antwort – die Kirche der Rezeption vieler „wissenschaftlicher Einsichten“ hinterher.
Homosexualität
gelte heute als eine normale Variante sexuellen Verhaltens. Sie sei weder mit dem Willen noch mit Therapien
zu beeinflussen – meinte der Pater – „so wenig wie wenn Leute rote oder schwarze Haare haben.“
Die Kirche
betrachte die Homosexuellen zwar nicht mehr als Sünder, aber doch als Kranke, denen mit Liebe und Achtung
zu begegnen sei.
Die scharfe Ablehnung der Homosexualität in der Bibel gehe von Voraussetzungen aus, die man im historischen
Kontext des alten Orients sehen müsse.
In der Bibel würden Homosexuelle eigentlich als Heterosexuelle
gesehen, die sich aus perversen Neigungen homosexuell verhielten. Nur das werde abgelehnt.
Eine genetisch
bedingte Homosexualität sei der Bibel nicht bekannt.
Somit empfiehlt der Jesuit dem Erzbischof von Köln,
„exegetisch und hermeneutisch etwas genauer hinzuschauen“.
Zur Frage, ob er sich angesichts seiner Kirchenkritik
vor Sanktionen fürchte, antwortet Pater Kügler mit einem klaren „Nein“.
Das gestrige Dementi dürfte
trotz dieser ursprünglichen Gewißheit auf Drängen seines Ordens entstanden sein.
In anderem Zusammenhang
brach der Pater während des Interviews auch eine Lanze für die Priesterinnenordination. Diese sei eine
Frage der Gerechtigkeit:
„Obwohl es kein Recht auf dieses Amt gibt“ – gestand der Jesuit ein – „sind
50 Prozent der Mitglieder einfach von ihm ausgeschlossen.“
Er möchte allerdings diese Thematik nicht
für den „richtigen“ Umgang mit Homosexuellen instrumentalisieren.
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43 Lesermeinungen
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#43 20mancro5 † 12:11:47 | Montag, 4. Dezember 2006
Schwulenorganisation Kirche Ich bin nach wie vor der Meinung,dass wenn man alle Schwulen aus der Kirche
Rausschmeissen würde könnten sie den Verein wegen akuten Personalmangel dichtmachen. lg Ein bekennender
Schwuler
#42 Rotnase 14:54:49 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
Gotteslästerung Folgender Satz in diesem Artikel hat mich doch sehr verblüfft: „Eine genetisch bedingte
Homosexualität sei der Bibel nicht bekannt“. Das grenzt ja geradezu an Gotteslästerung. Ist es denn
überhaupt denkbar dass irgendetwas im Universum Gott unbekannt ist? Und die Bibel ist das Wort Gottes,
so glauben die Christen. Eine Schrift die im 2. Vatikanischen Konzil 1962 bis 1965 also erst vor 40 Jahren
unter dem Titel „Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung“ (Dei Verbum) folgendermaßen
definiert wird: Das von Gott Geoffenbarte, das in der Heiligen Schrift enthalten ist und vorliegt, ist
unter dem Anhauch des Heiligen Geistes aufgezeichnet worden; denn aufgrund apostolischen Glaubens gelten
unserer heiligen Mutter, der Kirche, die Bücher des Alten wie des Neuen Testamentes in ihrer Ganzheit
mit allen ihren Teilen als heilig und kanonisch, weil sie, unter der Einwirkung des Heiligen Geistes geschrieben
Gott zum Urheber habenund als solche der Kirche übergeben sind. Also bitte bei der Wahrheit bleiben!
Wo landet die Würde des „Mannes“die Würde der „Frau“ wenn… …wenn „Mann“ sich nicht mehr selber schätzt
…wenn „Frau“ ihre eigenen Wurzeln ablehnt und dem eigenen Vaterbild,dem Muttebild feindlich gegenübersteht
…wenn Frauen „männerfeindlich“ ausschließlich „feministisch“ denken …wenn alles erlaubt ist was
machbar ist. Wenn Menschen den Bezug zu sich selber und den Bezug zur Realität so verlieren,dass ein
gestörtes Verhältnis zur eigenen Geschlechtlichkeit und zum Leben entsteht,dann bedarf es einer sanften
Wiedereingliederung ins Leben selber und da hilft die KIRCHE als Gemeinschaft,die jeden so nimmt wie er
sie ist. Femistisches denken kann Homosexualität fördern Übertriebende falsche ungeordnetes „bemuttern“
kann zu Homosexualität führen Eine Gesellschaft,die sich nicht mehr der Natur ausrichtet, kann Entartung
der Sexualtiät fördern Sexualtät muß eine Sache der intimen Privatssphäre bleiben,und darf gerade
nicht im religiösen Bereich ins Rampenlicht der Öffentlicheit bloßgestellt werden. Jeder Mensch hat
ABER ein RECHT auf die Privatsphäre seiner eigenen individuellen Sexualität soweit es im Rahmen der
Privatsphäre bleibt und er sich nicht selber und seiner Umwelt so schadet,dass er selber seine eigene
Würde in Gefahr bringt und die Liebe,der Leib ,der Geist,das Vernunftdenken darunter leidet und gekreuzigt
wird
Schöpfungsbericht und Interpretation Der Schöpfungbericht will Aussage geben auf die tiefsinnigen Fragen
der Menschen: woher kommen wir? wohin gehen wir? warum gibt es leid? etc. Der Schöpfungsbericht sollte
nicht als wissenschaftlicher Text missinterpretiert werden.
#37 Christin 17:45:45 | Mittwoch, 30. November 2005
Die Kirche gibt Menschen Würde,Schutz und Beistand,denen die „LIEBE“ fehlt in der Welt „Ich“ bin froh
bei einer Gemeinschaft dabei sein zu düfen,die ergänzt was ich nicht „allein“ schaffen kann,nehmlich
die LIebe Gottes sichbar zu machen und weiterzuvermitteln,denen die sich „allein“ fühlen. Kirche ist
das Herz der Welt,Kirche ist Communio Gemeinschaft von Gleichgesinnten die in der Welt wirken wollen ohne
ihre Seele,ihren Leib verkaufen wollen an den „Zeitgeist“ der den Menschen nur zu einer Nummer machen
will,nichts weiter,den Menschen die Zeit,Geld und die Perönlichkeit raubt und den Menschen ausnützt,und
bis aufs Blut die Menschenwürde nehmen will!
#35 Frl.Ilse 17:16:32 | Mittwoch, 30. November 2005
@Erbsünde? Haben Tiere auch was ausgefressen und wurden deshalb mit der Erbsünde belegt? Säugetiere
erleiden nämlich auch Geburtsschmerzen. Ich finde es sehr schmerzlich, dass ein so großartiger und tiefsinniger
Text wie der Schöpfungs- und Paradiesbericht der Genesis hier verhunzt wird, indem man ihn wörtlich
nimmt. Dadurch gelangt man nie zur eigentlichen Aussage – Literatur muss interpretiert werden. Die Genesis
ist Literatur, da ist sich die Wissenschaft einig, und diese Literatur handelt von Gott, der Schöpfung
und dem Wesen des Menschen. Sie handelt n i c h t davon, warum Frauen Schmerzen bei der Kindesgeburt erleiden,
dass ist nur ein Bild.
#34 FioreGraz 13:00:26 | Mittwoch, 30. November 2005
@Tradiland Und da tu ich mir schwer, wehen wären für mich einsehbar, aber das anatomische Melone durch
die öffnung einer Zitrone pressen, da tu ich mir schwer. Ich meine es gibt auch heute noch solche Frauen
(in der Regel nach mehrern Geburten, aber abundzu auch schon bei erstgeburten), wo das Kind rausflutscht
aber ohne Schmerzen, wenn auch exkl. Wehen? LG Fiore
@ FioreGraz Der Makel bedeutet nicht das sie bereits mit der Geburt einen unsterblichen von den Folgen
der Erbsünde befreiten Leib gehabt hätte. Es geht nur um den speziellen Geburtsschmerz, welcher Bestandteil
der Strafe nach dem Sündenfall war. Es geht nicht um andere Schmerzen. Wie erwähnt, ist es durchaus
wahrscheinlich, dass die Gottesmutter Maria freiwillig gestorben ist. Sie hätte als Alternative auch
direkt – ohne zu sterben – in den Himmel aufgenommen werden können so wie Henoch und Elija.
#32 FioreGraz 11:48:32 | Mittwoch, 30. November 2005
@Tradiland Wahrscheinlich ist aber, dass sie dennoch gestorben ist um den Weg ihres Sohnes zu gehen. Konzil
von Ephesus benennt das Grab, die orthodoxe Tradition kennt den Tod Mariens… Lehre der Kirche: Annex
zum Dogma der ohne den Makel der Erbsünde empfangenen Jungfrau. Das selbige trifft in besonderen Maße
auf Christus zu und dennoch verspürte er körperlichen Schmerz und Tod. Der Makel bedeutet nicht das
sie bereits mit der Geburt einen unsterblichen von den Folgen der Erbsünde befreiten Leib gehabt hätte.
LG Fiore
@ FioreGraz Und wie kommen sie jetzt darauf das MAria von allen Folgen (wie Geburtsschmerz) befreit wurde?
Lehre der Kirche: Annex zum Dogma der ohne den Makel der Erbsünde empfangenen Jungfrau. Wenn ja dann
hätte sie aber auch nicht sterben dürfen. Das ist nicht dogmatisch festgelegt. Richtig ist, dass sie
nicht sterben hätte müssen. Wahrscheinlich ist aber, dass sie dennoch gestorben ist um den Weg ihres
Sohnes zu gehen.
#30 FioreGraz 09:37:13 | Mittwoch, 30. November 2005
@Tradiland Und wie kommen sie jetzt darauf das MAria von allen Folgen (wie Geburtsschmerz) befreit wurde?
Wenn ja dann hätte sie aber auch nicht sterben dürfen. LG Fiore
@ FioreGraz Und wissen sie nicht das uns auch die Taufe von der ERbsünde befreit und wir denoch an Krankheit
und Tod leiden. Eben nicht von allen Folgen. So auch nicht vom Geburtsschmerz. So insb. nicht von der
Neigung zur Sünde.
#26 FioreGraz 07:13:10 | Mittwoch, 30. November 2005
Blödsinn Weswegen wiederum zu glauben ist, dass die Gottesmutter und Jungfrau Maria keinen Geburtsschmerz
erleiden mußte. Das ist frömmelnde Ersatzgottverehrung, aber wo wird dies als Glaubensatz definiert?
Im Gegenteil Maria ist gestorben wie kann das sein wo doch der Sünde Sold der Tod ist? Von jedem Makel
der Erbsünde befreit heißt noch lange nicht von den Folgen (Krankheit und Tod) der Erbsünde. Dieser
Ausspruch erinnert mich eher an die LEgende der Geburt Buddhas, als wie an Maria. LG Fiore
@ Sirilo – Gedanke Zitat: Dann gehört sie (Anm.: die HS) ja zur Natur wie alle anderen natürlichen Krankheiten…
Jein. Es handelt sich ja um die Natur des gefallenen Menschen nach der Vertreibung aus dem Paradies. So
ist ja auch der Geburtsschmerz – ohne Zweifel natürlich – eine Folge des Sündenfalls und der Erbschuld.
Weswegen wiederum zu glauben ist, dass die Gottesmutter und Jungfrau Maria keinen Geburtsschmerz erleiden
mußte. Der Gatte der Evelin
@Knecht Ruprecht Wenn Homosexualität denn eine Krankheit ist, wer hat dann diese Krankheit geschaffen?
Dann gehört sie ja zur Natur wie alle anderen natürlichen Krankheiten…
Linkshändler und andere Menschen gehören zu Gottes Schöpfungsordnung Nur haben sexual Kranke nichts
mit der Schöpfungsordnung zu tun. Oft erigieren sich Homosexuelle anhand ihrer sexuellen Krankheit zu
Völlergruppen, diese aus Menschen nach Gottes Schöpfungsordnung sind wie Menschen anderer Hautfarbe,
anderer Religion oder anderer Staatsangehörigkeit. Homosexuelle können nicht begreifen, dass ihre sexuelle
Krankheit nicht damit zu tun hat, und es nichts nützt, sich mit aller Gewalt als Anhängsel dieser genannten
Gruppen zu definieren.
Können Linkshänder Priester werden? Es ist jetzt an der Zeit, dass endlich einmal über den Skandal
diskutiert wird, dass es unter den Priestern so viele Linkshänder gibt. Linkshändigkeit ist pervers,
nur die Rechtshändigkeit entspricht dem Naturgesetz. Schon bei Moses heißt es: „Und die Linkshändigen
sind dem Herrn ein Gräuel, und sie sollen ausgemerzt werden aus dem Volke Israel.“ Gibt es etwa sogar
schon unter den Bischöfen und Kardinälen Linkshänder? Gott bewahre!
#21 Volkmar 20:10:27 | Dienstag, 29. November 2005
@Brandenburgis Lieber Volkmar, wer wird denn von „Feinden“ reden … ? Zum Begriffe des Feindes gehört
ja doch wohl, daß dieser über Ehre verfügt. …ohhhhh, jetzt muss ich aber weinen!…Jetzt hast du
mich total fertig gemacht! *snif* Mal ganz ehrlich … meinst du wirklich du bist ein GUTER „„Christ““??
#19 Volkmar 19:29:18 | Dienstag, 29. November 2005
…Zum Glück …gibt es nicht nur „„Christen““, die total konservativ sind und ihrer eigenen kleinen
verbohrten Welt leben: …he-und-homosexualitaet.de/ …Homosexuallität ist KEINE Krankheit… …aber
das kapiert ihr einfach nicht, denn dann hat man ja keinen „Feind“ mehr!
Die Kirche kann keine Mitglieder verlieren die Kirche ist schließlich keine politische Partei, diese
Kompromisse im politischen Prozess eingehen muss. Auch ist die Kirche nicht die EKD, die über das Geset
Gotets abstimmt, um so versucht, erfolglos den dratischen Mitgliederverlust einzudemmen. Die Kirche ist
dazu da, das Wort Gottes zu verkünden und ein Dach über den Kopf für die Gläubigen zu geben. Wenn
sich Menschen vom Gesetz Gottes abwenden, weil ihnen das Gesetz Gottes nicht gefällt, dann ist das ein
Problem der betroffenen Menschen die sich vom Gesetz Gottes abwenden, diese wären dann in einer politischen
Partei besser aufgehoben, dies aber auch nur, wenn diese Menschen eine Mehrheit für ihre Meinungen in
dieser politischen Partei finden.
Bischof Dyba Mir unverständlich. Auch Meisner wurde des öfteren von Homos verklagt und es ist nichts
passiert. Aber nichts desto trotz, so bleibt man im Gespräch und so präsentiert man einen Buh-Mann.
Die Presse greift das zur Zeit ja auch gerne auf. Polarisierung ist das Zauberwort. Und es freut mich
zu sehen, dass man die letzten wahren Gegner zur Zeit fast ausschließlich auf katholischen Fundamentalisten-Webseiten
findet.
#15 Beobachterin 16:20:32 | Dienstag, 29. November 2005
Ein Lob für kreuz.net Volkmar schrieb: JEDER 3. ARTIKEL IST ÜBER HOMOSEXUELLE! Ja, warum ist denn das
so? Wenn die Homosexuellen ihre öffentlichen Umzüge veranstaltungen und aberwitzige Forderungen stellen –
dann muß man dazu Stellung nehmen. Der öffentliche Raum gehört nicht den Homosexuellen allein. Bischof
Dyba sagte seinerzeit: „Vor 20 Jahren waren wirklich nur Geistesgestörte der Ansicht, Gleichgeschlechtliche
könnten eine Familie bilden.“ Kölner Homosexuelle waren sofort zur Stelle mit einer Anzeige gegen Bischof
Dyba (und auch gegen andere katholische Würdenträger, die den Mut hatten, den Mund aufzumachen). Das
ist ein Anzeichen mehr für die fehlende Toleranz der Homosexuellen-Verbände gegenüber anderslautenden
Meinungen. Sämtliche Klagen wurden niedergeschlagen, und diese und andere Worte von Bischof Dyba behalten
ihre Gültigkeit.
#14 Benedikt 16:07:41 | Dienstag, 29. November 2005
@ Volkmar P.S. Wenn schon kath. Priester sagen, dass es falsch ist, so gegen Homosexuelle zu propagieren…
Ja, dann ziehen Sie doch Ihre Schlüsse daraus. Kreuz.net ist ein Nachrichtenportal und weder der Vatikan
noch irgendein Lehramt. Es repräsentiert auch nicht das Christentum. In der Kirche wird gegen niemanden
gehetzt und Sünder sind wir alle. Gegenteilige Behauptungen werden nicht wahrer, indem man sie dauernd
wiederholt oder offizielle Dokumente bewusst falschdeutet, was Ihre Vorliebe zu sein scheint. Den Vorwurf
des Hasses empfinde ich als persönliche Beleidigung ihrerseits. Vielleicht schauen sie auch mal vor Ihre
eigene Tür.
#13 Volkmar 15:59:08 | Dienstag, 29. November 2005
Die „„Christliche““ Kirche frag sich… …immer wieder warum sie IMMER MEHR GLÄUBIGE verliert??? -Für
mich ist das kein Wunder…Bei solch verabscheuungswürdigen Ansichten! Die Kirche braucht immer „Schuldige“,
immer einen Feind… auf dieser homepage sind es die „„bösen, bösen““ homosexuellen, (transsexuelle,…)
!!! … hauptsache, man ist im Hass gegen ein Gruppe von Menschen vereint…!!! (…wenn man länger nachdenkt…gab
es das schon mal in der Deutschen Geschicht…!!!) Diese Seite kann man mit den Hasspredigten, die im
Islam (gegen die Westliche „Welt“) stattfinden, vergleichen. Nur dass auf dieser Seite die Homosexuellen
die BÖSEN sind. –--> JEDER 3. ARTIKEL IST ÜBER HOMOSEXUELLE! UND IN BIS JETZT JEDEM ARTIKEL WIRD AUF
UNMENSCHLICHSTE WEISE GEGEN HOMOSEXUELLE PROPAGIERT! (Homosexualität=geisteskrank, …) Die Leute, die
diese Artikel verfassen sollten sich mal fragen, ob sie wirklich sooooooo tolle „„CHRISTEN““ sind… P.S.
Wenn schon kath. Priester sagen, dass es falsch ist, so gegen Homosexuelle zu propagieren…
#12 FioreGraz 15:45:46 | Dienstag, 29. November 2005
@Tradiland Sie können ja der kreuz.net-Redaktion Bilder von Ihnen selbst in ihren Lieblingspositionen
zur Verfügung stellen. Nachdem alles in Ordnung ist aus Ihrer Sicht mit der HS und ihren Anhängern,
brauchen Sie ja keinen Genierer zu haben… Wieso wenns um Ehe hier geht, bemüht man ja auch nicht deren
Liebelingspositionen oder diverser Klischees (Frau mit Lockenwicklern und Nudelwalker hinter der Tür
während der Mann volltrunken nachhause kommt) Oder wenns um die Arbeiterschicht geht – nen Mundl mit
ner Bierflasche. Ne es wird zwar immer gerne auf Mitleid und Takt in den Artikeln verwiesen und das man
Lehramtstreu ist, aber die Bilderwahl, zeigt was kreuz.net will und tut. LG Fiore
@ Krzyszek Sie können ja der kreuz.net-Redaktion Bilder von Ihnen selbst in ihren Lieblingspositionen
zur Verfügung stellen. Nachdem alles in Ordnung ist aus Ihrer Sicht mit der HS und ihren Anhängern,
brauchen Sie ja keinen Genierer zu haben…
#10 Krzyszek 11:25:30 | Dienstag, 29. November 2005
Bildlich Ich finde die Fotoauswahl zu schwulen Themen bei kreuz.net immer sehr gelungen – auch ganz besonders
wieder zu diesem Beitrag. So sehen also die Pius-Homos aus. Die Redaktion verfügt da wahrlich über einen
tollen Fundus an einschlägigem Bildmaterial.
#8 Beobachterin 10:39:23 | Dienstag, 29. November 2005
Keine Mauer steht ewig Nachdem man eine Zeitlang Priester als überdurchschnittlich hoch beteiligt an
der Zahl der Kinderschändungen in der Öffentlichkeit gehandelt hat, werden sie nun schon beinah unter
den Pauschalverdacht der Homosexualität gestellt. Gleichzeitig weist man entrüstet weit von sich, daß
ein Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie bestehen könnte. Es ehrt die katholische Kirche,
daß sich die Homosexuellen-Organisationen letztlich nur noch an ihr reiben, während die übrige Öffentlichkeit
der Gehirnwäsche der Homosexuellen-Lobby und ihrer Helfer in Politik und Gesellschaft anheim gefallen
ist. Wir leben in einer gelenkten Demokratie – das sollte man einmal klar sagen. Und wenn da in vielen
Bereichen das Unnormale zum Normalen wird, denken dennoch viele Leute noch normal. Ihr normales, natürliches
Denken müssen sie allerdings für sich behalten, weil ansonsten ein Schwarm unnatürlich Denkender anschwirrt
und sie mit ihrer Meinung „beglücken“ will. Das kann man zur Zeit sehr schön wieder im kreuz.net sehen.
Aber keine Mauer steht ewig. Das Gleichnis von zwei bestimmten Städten in der Bibel fällt einem immer
öfter ein, besonders wenn man die neueste Entwicklung im AIDS-Bereich liest.
#7 Benedikt 10:22:05 | Dienstag, 29. November 2005
@ Pierre Sie grenzt diese Menschen vom Dienst an Gott aus. Wie bitte? Sind etwa nur die Priester zum Dienst
an Gott berufen oder wie? Zum Dienst an Gott ist jeder Getaufte berufen.
Wahrheit ist eine Frage der Zeit Die Schätzung, daß 20% aller Priester schwul seien (auch innerhalb
der FSSPX) ist viel zu gering, und jeder weis das. Warum sollte ein heterosexueller Mann zölibatär leben?
Es gibt keinen Grund, außer des Prestige wegen, oder weil ihm eine Karriere offen steht, die er in einem
bürgerlichen Beruf nicht erreichen würde. Heterosexuelle Männer waren noch nie gute Seelsorger, weil
sie anderes im Sinn haben. Jede Ehefrau kann ein Lied davon singen. Die Scheidungsraten sprechen für
sich. Welcher Hetero hat die Fähigkeit, sich die Sorgen anderer Menschen mit hinreichend Verständnis
anzuhören? Es sind eher die Homosexuellen Männer, die die Fähigkeit zur Anteilnahme und Geduld beistzen.
Da Jesus keine Unterschied in der Orientierung gemacht hat, wird auch die Kirche nich umhin kommen, sich
von dem obsoleten Krampf zu trennen.
@ Pierre Zitat: Aufgrund ihrer Sensibilität sind homosexuelle Männer eher begünstigt, ein Priesteramt
auszuüben Ähnlichen Schwachsinn hat vor ein paar Monaten auch Bischof Scheuer von Innsbruck verbreitet,
insoferne er ausführte, dass Priester von Homosexuellen lernen könnten. Ansonsten ist festzuhalten,
dass offenkundig der Daemon den Verstand von Pierre verdunkelt hat. Sonst würde er es nicht wagen, so
zu schreiben, wie er getan.
2000jährige Tradition gebrochen Das jüngste Dokument, welches homosexuelle Männer vom Priesteramt ausschließt,
bricht mit einer 2000jährigen Tadition und Realität der katholischen Kirche. Immer schon hat es einen
verhältnismäßig hohen Anteil an homosexuellen Priestern gegeben, ohne dass dies deshalb dem Christentum
zum Nachteil gewesen wäre. Im Gegenteil: Aufgrund ihrer Sensibilität sind homosexuelle Männer eher
begünstigt, ein Priesteramt auszuüben. Der eigentlich Anlass des Dokumentes aber sind doch wohl die
Geschehnisse von padophil handelnden Geistlichen in den USA. Aber, was hat dies mit Homosexualität zu
tun. Selbst wenn man unterstellen würde, dass homosexuelle veranlagte Männer eher zu padophilen Handlungen
neigen, als heterosexuelle, so sind doch letztlich beide Gruppen in der Lage, pädophile Übergriffe auf
Kinder und Jugendliche zu realisieren. Homosexualität hat nicht automatisch etwas mit Pädophilie zu
tun und umgekehrt. Die katholische Kirche bricht nicht nur mir ihrer 2000jährigen Praxis Homosexuelle
gleichberechtigt zu Priestern zu weihen. Sie grenzt diese Menschen vom Dienst an Gott aus. Die Kirche
versucht gleichgeschlechtlich empfindende Menschen und Jesus zu entzweien. Was würde Jesus Christus nur
dazu sagen ,wenn er leibhaftig unter uns wäre?
Die Todsünden Kinder-, Tier- u. Homosex, Mord etc. sind so alt wie die 10 Gebote Einge Mitglieder der
Kirche wissen anscheinend nicht, welcher community sie angehören. Die Kirche wiederholt in regelmäßigen
Abständen das Wort Gottes, und wenn in der kirchlichen Sündenabwehr „Homosexualität“ im Satz auftaucht
schreien auf einmal irgendwelche Menschen auf, als ob es für sie was neues wäre, dass die von ihnen
sympathisierte Todsünde eine Todsünde ist. Das ist echt ein Witz, dass Menschen Mitglied der Kirche
werden, mit der Todsünde sympathisieren und irgendwann voller Aufregung erodieren, weil die Kirche neben
anderen Todsünden auch die Homosexualität von ihrer community der Gläubigen fern hält.