Piusbruderschaft
Vor hundert Jahren geboren
„Euer Gnaden, wir sind nicht länger in der Zeit von ‘Quanta Cura’“. „Dann“ – erwiderte Erzbischof Marcel Lefèbvre – „werde ich bis morgen warten. Denn morgen werden wir nicht länger in der Zeit des Zweiten Vatikanums leben.“
(kreuz.net) Am 13. Juli hielt der Schweizer Generalobere der mit Rom in Konflikt stehenden Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, in Brüssel einen Vortrag über die Person von Papst Benedikt XVI.

Dabei erinnerte er an ein Treffen zwischen dem langjährigen Afrikamissionar und Gründer der Piusbruderschaft, Erzbischof Marcel Lefèbvre, und dem damaligen Joseph Kardinal Ratzinger im Jahr 1987.

Erzbischof Lefèbvre wies vor dem Präfekten der Glaubenskongregation auf den Gegensatz zwischen der Lehre vom sozialen Königtum Christi und der seit dem Zweiten Vatikanum vertretenen Religionsfreiheit hin.

„Sie widerspricht der Enzyklika ‘Quanta Cura’ von Papst Pius IX.“, erklärte Erzbischof Lefèbvre gegenüber dem jetzigen Papst.

Das Lehrschreiben ‘Quanta Cura’ wurde im Dezember 1864 promuligiert. Es verurteilt verschiedene Aussagen zur Religionsfreiheit, der Redefreiheit und der Trennung von Kirche und Staat.

„Aber“ – antwortete der damalige Kardinal Joseph Ratzinger – „euer Gnaden, wir sind nicht länger in der Zeit von ‘Quanta Cura’“.

„Dann“ – erwiderte Erzbischof Lefebvre – „werde ich bis morgen warten. Denn morgen werden wir nicht länger in der Zeit des Zweiten Vatikanums leben.“

In einem anderen Gespräch unterhielt sich Erzbischof Lefèbvre im Jahr 1976 mit dem damaligen Papst Paul VI. († 1978) ebenfalls über die Enzyklika ‘Quanta Cura’ und die Religionsfreiheit.

Er würde – so der Erzbischof – sehr gerne in voller Gemeinschaft und in voller Unterwerfung mit dem Heiligen Vater leben: „Wir möchten Ihnen in allem folgen.“

Das Problem bestehe darin, daß der Gehorsam zu Paul VI. einen Ungehorsam gegenüber seinen Vorgängern bedeute:

„Was sollen wir tun? Entweder, wir bleiben Ihren Vorgängern treu, dann können wir Ihnen in vieler Hinsicht nicht folgen, oder wir folgen Ihnen, dann sind wir gegen Ihre Vorgänger ungehorsam, die als Nachfolger im Namen Petri gesprochen haben.“

Erzbischof Lefèbvre nannte Papst Paul VI. als Beispiel das Dekret des Zweiten Vatikanums über die Religionsfreiheit.

„Diese Worte sind den Worten der Päpste Gregor XVI. und Pius IX., die sie in ihren Enzykliken ‘Mirari vos’ und ‘Quanta cura’ verpflichtend gesprochen haben, genau entgegengesetzt.“

„Was sollen wir tun?“, fragte der Erzbischof den damaligen Papst erneut:

„Den Päpsten Gregor XVI. und Pius IX. gehorchen und Papst Paul VI. ungehorsam sein? Oder sollen wir Papst Paul VI. gehorchen und Ungehorsamkeit gegenüber den Päpsten Gregor XVI. und Pius IX. zeigen?“

Als Konsequenz des Beispiels erklärte Erzbischof Lefèbvre, daß er sich gezwungen sehe, den Vorgängern Papst Paul VI. zu gehorchen.

Diese hätten als Oberhäupter der Kirche auf eine endgültige verbindliche Weise – in Übereinstimmung mit der ganzen Lehre der Kirche seit zweitausend Jahren – gesprochen.

Er sei der Meinung, daß sich die Kirche nicht zweitausend Jahre lang geirrt haben könne:

„Wir befinden uns daher gegenwärtig in einer unlösbaren Situation.“

Erzbischof Marcel-François Lefèbvre wurde am 29. November 1905 im nordfranzösischen Tourcoing an der belgischen Grenze geboren. 1947 empfing er in seiner Geburtspfarre die Bischofsweihe. 8 Jahre später ernannte ihn Papst Pius XII. zum ersten Erzbischof von Dakar in Westafrika. 1962 wurde Erzbischof Lefèbvre für eine Amtszeit von 12 Jahren zum Generaloberen der Missionskonkregation der Väter vom Heiligen Geist gewählt. Kurz zuvor ernannte ihn Papst Johannes XXIII. zum Bischof von Tulle in Südfrankreich. Der Leichnam von Erzbischof Lefèbvre († 25. März 1991) ruht in Ecône in der Südwestschweiz.
      
73 Lesermeinungen
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#74   Jörg Guttenberger, Köln   00:04:53 | Samstag, 29. April 2006
Mischliturgie
Soche Liturgiebrüche wie bei uns durch das VatII sind im Osten so gut, wie unbekannt. Dort herrscht stetige Entwicklung, so ist die Marienklage im 19. Jahrhundert in die Karsamstagsmatutin eingefügt worden – ein ergreifender Gesang! Gute Ideen werden von anderen Landeskirchen übernommen, schlechte verschwinden wieder. Im 20. Jahrhundert wurde die (eucharistische) Liturgie in Griechenland und dem vorderen Orient auf etwa 90 – 120 Minuten verkürzt, die slawische Tradition hat hier nicht mitgemacht.
Wer die – besinnliche -byzantinische Liturgie kennt, weiß, daß Kürzungen meist im Fortfall von Wiederholungen besteht und damit keinen Substanzverlust bedeuten. In der – rationaleren- römischen Liturgie sind Kürzungen und Reformen weit schwieriger. Bei uns hängt heute – weit mehr, als im Osten und unserer vorkonziliaren Liturgie – vieles von der Disposition des Zelebranten ab.
In Russland wurden – m. W. im 17. Jahrhundert – Änderungen nachgeholt, die in der griechischen Kirche schon lange Brauch waren. Wegen der Plötzlichkeit haben sich die Altgläubigen abgespaltet, ähnlich unseren Pius-X-Brüdern nach dem Konzil. Aus den Erfahrungen Russlands hätte Rom lernen sollen. Plötzliche Veränderungen sind geistlichem Wachstum nicht gerade förderlich.
Mein 1971 verstorbener Vater hat – der russischen Geschichte kundig – die Abspaltung der Traditionalisten schon 1965 angesichts erlebter Liturgiereform prophezeit.
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#73   Dr. Otterbeck   08:24:57 | Freitag, 28. April 2006
Keine Mischliturgie!
Freundlicherweise dokumentiert die SSPX auf ihrer dt. Webseite die Briefe, die Paul VI. an Lefebvre gerichtet hat. Jeder, der sich ernsthaft für diese Frage interessiert, sollte den Originaltext lesen.
Der „NOM“ hat bestimmte Lieblingsideen der Liturgiewissenschaftler NICHT realisiert und repräsentiert dieselbe römische Tradition wie das Missale von 1570. Man müsste die anderen liturgischen Typen besser kennen, um die Kontinuität zu sehen.
Ein anderes Problem ist, dass die Feier der Liturgie in den von der Reformation betroffenen Ländern sogar die neue Meßordnung vielfach ignoriert und damit die Gültigkeit der Zelebration grob fahrlässig gefährdet.
Aber dieses Problem bietet den Tradi immer wieder Anlass zur Polemik, ohne dass sie zur Lösung beitragen.
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#72   Jörg Guttenberger, Köln   14:17:00 | Dienstag, 25. April 2006
Herrn Dr. Otterbeck
Herzlichen Dank für Ihre ausführliche Stellungnahme zur Liturgiereform. Man wird wohl festhalten müssen, daß die liturgische Praxis mit ihrer 68erbedingten Willkür häufig an den Absichten des Konzils vorbei geht.
Daß man keine orthodox-katholisch-protestantische Mischliturgie wollte ist natürlich in Ordnung. Byzantinisch-römisch geht nicht, weil die römische Liturgie (als Einzige neben der koptischen und äthiopischen) alexandrinischen und die byzantinische Liturgie antiochenischen Typs ist. Der Vorschlag, den Chrysostomos-Kanon in die römische Liturgie zu übernehmen, ist deswegen verworfen worden. Katholisch-Protestantisch geht wegen des unterschiedlichen Liturgieverständnisses nicht. Trotzdem scheint mir die heutige Eröffnung der Liturgie starken protestantischen Einfluß aufzuweisen.
Allerdings ist unser Choral doch antiochenischen Ursprungs: da die römische Liturgie ursprünglich griechisch, der Sprache der damals Gebildeten, gesungen wurde, hat man beim Übergang in die lateinische Sprache die griechischen Tonsätze übernommen.
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#71   Dr. Otterbeck   08:39:54 | Samstag, 22. April 2006
Lazzarini, S. 99
Hallo, Herr Guttenberger,
das Zitat Montini über die Liturgie von 1962 geht dann so weiter: „Liturgie ist nicht etwas hermetisch Abgeschlossenes, sie ist unverfälschter Ausdruck des Göttlichen wie auch des Menschlichen, sie ist Sprache. Sie ist einerseits Werkzeug göttlicher Unterweisung, andrerseits Stimme für das Zwiegespräch mit Gott.“
(Lazzarini, Paul VI., S. 99 f.) Kardinal Montini rühmt dann die Enzyklika „Mediator Dei“ Pius XII. (die ihm für die gesamte Reforim 1965-1975 Maßstab blieb).
Mich hat erst die Argumentation der Tradi hier zu einer tieferen Befassung mit der Liturgiereform gezwungen. Mit dem Ergebnis, dass ich Paul VI. in allen wesentlichen Punkten zustimme. Der Lieblingsfeind Lefebvres, der nach dem Motto „Haltet den Dieb!“ jeden Gegner bezichtigte, Modernist (und Freimaurer!) zu sein, Bugnini, hat von 1948 bis 1975 für die Reform gearbeitet, mit einer Kompetenz und Gründlichkeit, die heute niemand mehr hat. Er hat seine Position dann aber durch Dominanz und Selbstherrlichkeit gefährdet. Die Liturgie darf aber ebensowenig den Liturgiewissenschaftlern unterworfen werden wie die Bibel den Exegeten. Daher markierte der Streit um das zurückgewiesene Hochgebet V. (I.-IV. hatte Ottaviani gut geheißen) den Endpunkt der Messreform. Auch hier Paul VI. richtig entschieden: Annäherung an die Orthodoxie (Hochgebet IV.) wie an die Reformation (H. II.) aber keine Preisgabe des römischen Typus, keine Mischliturgie.
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#70   Jörg Guttenberger, Köln   01:08:06 | Mittwoch, 19. April 2006
Benedikt – Dr. Otterbeck
Herrn Dr. Otterbeck: herzlichen Dank für Ihr Zitat des damaligen Kardinals Montini, seit 1963 Papst Paul VI.
Weder Papst noch Konzil haben die Liturgie bis zur Unkenntlichkeit verändert. In aller Regel wird übersehen, daß die Umsetzung der Liturgiereform den 68ern mit ihrer freien Beliebigkeit in die Hände gefallen ist, mit den zwangsläufigen Folgen.
Daß es auch anders geht, zeigen mehrere Zelebrationen der Benediktiner von San Anselmo in St. Georg in Köln im Rahmen von „Alte Liturgien in romanischen Kirchen Kölns“. Hier wurde nach dem Missale Pauls VI eine missa cantata ganz in lateinischer Sprache (Choralamt) zelebriert! Der Canon wurde von den einzelnen Konzelebranten gesungen, die Wandlungsworte von ihnen gemeinsam. Eine solche Feierlichkeit hätte die vorkonziliare Ordnung nicht ermöglicht.
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#69   Athanasius   23:35:13 | Montag, 5. Dezember 2005
„Papst irrt“
Für Mgr. Lefebvre bedeutete dies allerdings nicht die Häresie (wie der Sedisvakantismus behauptet), sondern eine falsche Orientierung als Folge des II. Vatikanischen Konzils.
Etwa wie Papst Liberius im 4. Jh. unter Druck der Arianer fast ihrem „credo“ zustimmte und heilige anti-Arianische Streiter wie die Bischöfe St. Basilius der Große (Konstantinopel) u. St. Athanasius drohte unmittelbar nach Rom zu kommen um vor einem arianischen Tribunal zu erscheinen zur Verurteilung. Die glaubenstreuen Bischöfe von damals verweigerten natürlich sich solch einem suizidalen Prozess zu übergeben und betrieben weiter ihr Apostolat unter dem Motto „Sie [die Arianer und Häretiker] haben die Gebäude, wir haben jedoch den Glauben.“ (Aus: Catholic Encyclopedia, 1914.)
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#68   clemens   19:34:35 | Montag, 5. Dezember 2005
@Athanasius
Danke für die detailierten Informationen.
Auf meine Frage gestern, ob der Erzbischof manchmal gezweifelt habe, ob dieser sein einsamer Weg richtig ist, sagte der Pater: „Nein, er hat wirklich nie gezweifelt.“
Er war so gebildet und klar, dass er wußte, dass er diesen von Papst und Kirche eingeschlagenen unkatholischen Weg zurückweisen muß und dass nicht er, sondern der Papst irrt.
Allerdings wollte er sich lieber zur Ruhe setzen, aber die Vorsehung in Form verzweifelter Seminaristen und Gläubiger haben ihn „getrieben“, dieses Werk der FSSPX zu gründen.
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#67   Athanasius   18:35:25 | Montag, 5. Dezember 2005
Achtung, kleine Meldung, Änderung!
Erzbischof Mons. Dr. Dr. Marcel (François) Lefebvre FSSPX, CSSP war kein Sedisvakantist.1983 trieb er in den USA sogar 9 FSSPX-Priester aus ihren Funktionen (inkl. Seminar), weil sie weigerten JP II. als gültiger Papst anzuerkennen. (Diese formierten die SSPV.)
Es stimmt aber, daß es neben Lefebvre viele andere Kardinäle und Bischöfe gegeben hat die sich den Neuerungen widersetzten. Aber nur wenige von Ihnen weihten weiter antimodernistische Römisch-Katholische Priester wie der Erzbischof tat und wofür jedermann ihn einmal danken wird.
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#66   SedisvakInfo   18:31:13 | Montag, 5. Dezember 2005
Nur Infos zur Sedisvakantismus-Bewegung
…Einige Infos zu Missionar-Bischof-Präfekt Kurz OFM:
Kurz weihte Anfang 70er Ende 60er Jahren einige anti-modernistischen Seminaristen zu Priestern und war Moderator der New Yorkschen Catholic Traditionalist Movement (1964 vom Flamen Fr. Gommar A. De Pauw in Rom gegründet und in Tivoli inkardiniert). Er verstarb in der nachkonziliaren Periode des Verfalls. Kurz war Romtreuer Untergrundbischof und Bekämpfer der Catholic Patriotic Association („kath.“ China-Staatskirche) sowie des Kommunismus. Kurz vor dem Konzil ist er aus China geflohen. Nach der neo-modernistischen Revolution des Konzils blieb er der Überlieferten Alten Hl. Messe treu. Er weihte auch den später sedisvakantistischen Priester, späteren Bischof (von Prof. Bf. Guérard des Lauriers O.P., Ngo Dinh Thuc-Linie), Prof. Günther Storck, ein enger Mitarbeiter des Prof. Leo Scheffczyk, späterer Kardinal und anfangs noch Antimodernist.
S.Exz. Erzbischof Lefebvre war halt der mutigste und bekannteste. Er hatte keine Angst vor den Medien.
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#65   Athanasius   18:25:27 | Montag, 5. Dezember 2005
Tatsächlich
Der Prieser erzählte auch von erkrankten und verstorbenen Priestern und Bischöfen an gebrochenen
Herzen.
Sehr wahr. Eigentlich war die Diözese Campos von S.Exz. Bischof Antonio de Castro Mayer eine Ausnahme nach dem Konzil.
Viele Bischöfe, vor allem einige Mitglieder des ‘Coetus internationalis Patrum’ (Konservativen, eh. ‘Traditionalisten’, während dem Konzil, M.F. Lefebvre C.S.Sp. war Sekretär, Kard. Ottaviani Vorsitzender) starben vor Leid und Verwirrung in den Jahren direkt nach dem Konzil. Ein bekanntes Beispiel ist der Kardinal Spellman SJ von New York, der 1967 verstarb.
Die meisten empörten Bischöfe aber starben nicht direkt, dankten aber ab um danach zurückgezogen in dieser Verwirrung zu beten und still die alte Hl. Messe weiter zu zelebrieren. Beispiele gibt’s zahllose, etwa:
* Bischof Richard Henry Ackerman C.S.Sp., 1977 resign. Bischof der Diözese Covington, Freund von Ebf. Lefebvre. († 1992)
* Bischof Alfredo Francesco Mendez-Gonzales, 1976 resign. Bischof der Diözese Arecibo auf Puerto Rico. († 1995)
* Bischof Blasius Kurz OFM, Chinamissionar und apost. Präfekt von Yungchow. († 1973)
Ackerman und Mendez-Gonzales wandten sich Ende der 80er Jahre der Society of Saint Pius V (SSPV) zu (de facto sedisvakantistische 1983 von der FSSPX abgespaltene Priesterbewegung). Mendez weihte 1993 heimlich Pater Clarence Kelly zum Bischof. Ackerman und Mendez starben in SSPV-Prioraten.
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#64   Benedikt   12:47:16 | Montag, 5. Dezember 2005
@ Dr. Otterbeck
Und was schließen Sie daraus? Genau diese Liturgie hat derselbe Mann als Papst später bis zur Unkenntlichkeit verändert. Taten zählen dann wohl mehr als Worte.
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#63   clemens   11:59:25 | Montag, 5. Dezember 2005
Nocheinmal Dank an Erzbischof Lefebvre:
Unser Priester erzählte gestern, wie er 1965, als er als
11-jähriger Knabe Sammstags in seiner Pfarrkirche beichten war, in der Mitte des Altarraumes einen Tisch sah und sich wunderte, was da morgen los sein wird. Am besagten Sonntag wurde die Messe zum Volk in deutsch zelebriert, ein Ringbuch auf dem Tisch mit den neuen Messtexten, ohne Stufengebet, dafür mit einem netten „Guten Morgen“ beginnend. Der Knabe hat danach geweint und begann, in andere Pfarreien zu fahren, um die Messe aller Zeiten zu feiern, bis diese immer weniger wurden und er in München im Keller eine von Erzbischof Lefebvre geweihte Kapelle fand.
Innerhalb von nur 5 Jahren verschwanden Hochaltäre, Kommunionbänke, Heiligenstatuen, Tabernakel im Zentrum. Dafür gab’s Tische, stehende Handkommunionen, Friedensgrüße usw.
Der Prieser erzählte auch von erkrankten und verstorbenen Priestern und Bischöfen an gebrochenen
Herzen. Der Erzbischof ist diesen einsamen Weg mutig und treu gegangen, „Damit die Kirche fortbestehe“, ohne Zorn, immer gütig, nie aufbrausend. Er hat als einer der weingen klar erkannt, dass der Papst kein „Orakel“ ist,sondern irren kann und trotzdem Papst bleibt!!, eine Erkenntnis, die den Papalisten und den Sedesvakantisten verschlossen bleibt.
Jedenfalls gäbe es ohne ihn die Tradition, d. h. die Kirche aller Zeiten nicht mehr!(auch keine FSSP usw.
Daher:Danke, Erzbischof Lefebvre!
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#62   Marcel   11:27:10 | Montag, 5. Dezember 2005
Die Biographie „Marcel Lefebvre“
Die Biographie des Gründers der FSSPX, aus der Feder von Weihbischof Tissier de Mallerais, soll Anfang 2006 auf deutsch erscheinen.
Das französische Original und eine englische Übersetzung sind bereits verfügbar. Letztere wurde von John Vennari (Chatolic Family News) auf dessen Internet-Seite kurz vorgestellt. Hier: „I Have Handed on What I Have Received“. On The Biography of Marcel Lefebvre. www.cfnews.org/Lefebvre.htm
Einige Stimme aus der Tradition sagten, man solle diese Biographie am besten frei verteilen, vor allem in Konzilskirchengebäuden, damit die ehrwürdige Person Erzbischof Lefebvres nicht so verkannt wird wie es in der Konzilskirche üblicherweise der Fall ist.
P.S. Ein paar Details zur verstärkten Arbeit der FSSPX in Osteuropa weiß fsspx.de zu berichten www.fsspx.info/news/news.php?show=594. Die lustigen Verrenkungen der modernistischen Würdenträger finden auch Erwähnung.
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#61   Dr. Otterbeck   07:41:03 | Montag, 5. Dezember 2005
„Battista“ on Concile
„Die Liturgie besitzt in sich einen Schatz von Gnade, Lehre, Tradition, Kunst und Spiritualität, der um jeden Preis verteidigt werden muss, sei es gegenüber dem heute weit verbreiteten und aggressiven Unglauben, sei es gegenüber einem willkürlichen und von den authentischen Quellen des Dogmas und des übernatürlichen Lebens losgelösten Glauben. An zweiter Stelle steht die Verständlichkeit.“
Ottaviani 1972??
Nein, Montini 1962!!
zit. nach Lazzarini, Papst Paul VI., S. 99
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#60   Athanasius   02:58:36 | Sonntag, 4. Dezember 2005
Letzte?
Bei seiner letzten Messe hat man ihn an den „Volksaltar“ gezwungen.
Das war nicht seine letzte, denn nachher war er wieder am „Ost-„Altar zu finden bei dem Hl. Messopfer.
Übrigens ist interessant, was P. Pio Kardinal Bacci sagte als dieser ihn besuchte in 1964 und nach seiner Meinung zum Vatikanum II. fragte: „Basta al Concilio!“ war die Antwort. „Genug von diesem Konzil!“ Tatsächlich sind nach 1968 viele der geistlichen Kinder Pater Pios Erzbischof Lefebvre gefolgt und haben ihn immer unterstützt: auch bei den Bischofsweihen, so Tangari u. viele anderen.
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#58   Marcel   21:39:11 | Freitag, 2. Dezember 2005
Missionsraum im Osten
Modernistischer Klerus Polens: Die FSSPX invasiert unser Land – dagegen müssen wir Gebetsmärsche organisieren!
So? :-)
… aus einem englischsprachigen Blog amywelborn.typepad.com/…lefebvrists_in_.html.
… und ein paar Bilder aus dem polnischen FSSPX-Distrikt. www.fsspx.pl/gallery/
(Man sieht: man kann auch in sehr beengter Umgebung einen schönen Hochalter für die hl. Opferfeier zusammenbauen.)
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#57   Gotthard   19:46:51 | Freitag, 2. Dezember 2005
irrelevant
es bleibt eine bodenlose Unverschämtheit…
diese Dame ist nicht relevant
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#56   Joshua   19:37:23 | Freitag, 2. Dezember 2005
Sühneleiden Myrtha Maria
Elendester Sünder:Der Feind ist bis zum Allerheiligsten vorgedrungen
Ganz klar ist der Wolf in den Schafstall eingebrochen. Die Mehrheit der Priester besteht aus Judaspriestern. Man müßte blind sein, um das nicht zu sehen. Aber ist das wirklich eine Rechtfertigung für ein Schisma?
Gotthard: eine solche Beschimpfung unserer Priester ist eine bodenlose Unverschämtheit…
In den wöchentlichen Botschaften der lieben Gottesmutter an die Sühneseele Myrtha Maria hört man nicht viel Positives über die Priester und Bischöfe.
Ueber Myrtha Maria ist folgendes erwähnenswert:
-Seit 1990 freiwilliges Sühneleiden.
-Seit 1. Januar 1992 keine feste Nahrung, ausser der hl. Kommunion
-Sühneleiden: Jeden Dienstag in der hl. Messe um 08.30 Uhr
-Kanton Appenzell / Schweiz
Ich war persönlich zweimal dort, als sie die Botschaften erhielt und war sehr beeindruckt.
Die wöchentlichen Botschaften werden im Internet zur Verfügung gestellt unter www.fatima.ch.
Dann „Sühneleiden Myrtha Maria“ anklicken.
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#55   Marcel   18:06:02 | Freitag, 2. Dezember 2005
Büchse der Pandora
Obwohl P. Pio die Einführung der Neuen Meßordnung nicht mehr erlebt hat, wußte man, daß er die beginnende Liturgiereform ausdrücklich ablehnte. Obwohl seit 1965 die Erlaubnis und auch die Praxis bestand, in der Hl. Messe die italienische Volkssprache zu verwenden, hat er nie davon Gebrauch gemacht. Bei seiner letzten Messe hat man ihn an den „Volksaltar“ gezwungen. Der Rest wurde ihm erspart.
Marcel, wenn der Papst wirklich einmal die Lehre der Kirche verwerfen sollte, dann dürfen wir ihm nicht mehr folgen.
Mein Buddha-Beispiel wies Sie auf Assisi hin. Wir folgen einem Hirten nicht beim Verbannen der Kruzifixe aus der Basilika.
Erzbischof Lefebvre war einer der wenigen, der öffentlich widerstand.
Bezeichnender Weise muß M. hier ständig für etwas herhalten, womit es nichts zu tun hat.
Der Angelpunkt ist, daß Sie der Quasi-Sekte Medjugorje anhängen, einer Häresiebüchse der Pandora, und dabei am lautesten Häretiker und Schismatiker rufen.
Solange Rom kein endgültiges Urteil gefällt hat, muß niemand an M. glauben.
Auch nach einem endgültigen Urteil Roms muß niemand an die Privatoffenbarung Medjugorje glauben.
Bis dahin gelten die vorläufigen ablehnenden Urteile der zuständigen Ortsbischöfe.
und zeigst dich unversöhnlich gegenüber jedem, der deine Meinung nicht teilt.
Nein; doch Ihnen komme ich jedesmal quer, wenn Sie Erzbischof Lefebvre wieder in eine Reihe mit Stalin und andere Verbrecher stellen.
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#54   Gotthard   18:00:52 | Freitag, 2. Dezember 2005
@ Elendester Sünder:
eine solche Beschimpfung unserer Priester ist eine bodenlose Unverschämtheit…
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#53   Elendester Sünder   17:52:23 | Freitag, 2. Dezember 2005
Der Feind ist bis zum Allerheiligsten vorgedrungen
Ganz klar ist der Wolf in den Schafstall eingebrochen. Die Mehrheit der Priester besteht aus Judaspriestern. Man müßte blind sein, um das nicht zu sehen. Aber ist das wirklich eine Rechtfertigung für ein Schisma?
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#52   Marcel   17:32:29 | Freitag, 2. Dezember 2005
Pater Pio über die falschen Hirten
Es gibt verschiedene Wege des Leidens. Dulden und Kampf.
Mgr. Lefebvre als Priesterausbilder, Bischof, päpstlicher Thronassistent, usw. hatte andere Wege zu gehen als ein stiller P. Pio.
Mgr. Marinelli („Via col vento in Vaticano“) über das Eindringen der Freimaurer in den Vatikan im 20. Jahrhundert:
>> Eine prophetische Bestätigung kommt von einem Bericht von P. Pio über eine Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus, die er seinem Beichtvater, P. Agostino von San Marco in Lamis, am 7.4.1913 mitgeteilt hat:
‘Freitag morgen lag ich noch zu Ruhe, als mir Jesus erschien. Er war übel zugerichtet und entstellt. Er zeigte mir eine große Zahl von Welt- und Ordenspriestern, unter ihnen verschiedene kirchliche Würdenträger. Diese zelebrierten, bereiteten sich auf die Messe vor oder kleideten sich mit den Heiligen Gewändern an. Der Anblick Jesu in seiner Ärmlichkeit verschaffte mir große Pein, darum wollte ich ihn fragen, warum er soviel leide. Ich erhielt keine Antwort. Aber sein Blick wendete sich auf die Priester. Ein wenig später wendeten sich seine Augen entsetzt ab und richteten sich auf mich. Mit großem Schrecken sah ich zwei Tränen, die über seine Wangen liefen. Er entfernte sich von dieser Menge von Priestern mit einem starken Ausdruck von Ekel auf seinem Gesicht.
Er wendete sich zu mir und sagte: „Mein Sohn … die Undankbarkeit und der Schlaf meiner Diener schafft mir große Todesnot. Zu ihrem Indifferentismus fügen sie die Verachtung hinzu, den Unglauben.“ ‘ <<
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#51   Elendester Sünder   16:24:47 | Freitag, 2. Dezember 2005
Zum Traditionalisten
Pater Pio war bekanntermaßen hoch begnadet.
Im Buch des bekannten Exorzisten Gabriele Amorth „Pater Pio – Lebensgeschichte eines Heiligen“, Christianaverlag, ist hinten ein Schreiben Pater Pios abgedruckt, in dem er sich klar den Beschlüssen des Konzils fügt. Pater Pio hat wirklich zeitweise unter Rom leiden müssen. Er wurde z.B. jahrelang in seiner Zelle eingesperrt und dürfte öffentlich keine Messe lesen und nicht Beichte hören. Doch er hat der Versuchung widerstanden, ungehorsam zu sein – wenn er überhaupt versucht wurde.
Lügen durch einen Papst sowie falsche Entscheidungen halten Sie schon im Ansatz nicht für möglich? Dann sind Sie nicht katholisch, mehr ist dazu nicht zu sagen.
Harter Tobak. Wer ist in Wahrheit nicht katholisch?
Die Pflicht, in dieser Zeit des allgemeinen Glaubensverfalls Rom die Treue zu halten, ist eine der letzten und größten Herausforderungen an den heutigen Christen. So zu sagen „se devil’s final battle“.
Marcel, wenn der Papst wirklich einmal die Lehre der Kirche verwerfen sollte, dann dürfen wir ihm nicht mehr folgen. Aber davon kann heute keine Rede sein.
Bezeichnender Weise muß M. hier ständig für etwas herhalten, womit es nichts zu tun hat. Du willst vom eigentlichen Problem ablenken. Solange Rom kein endgültiges Urteil gefällt hat, muß niemand an M. glauben. Das habe ich immer gesagt. Du aber erklärst L. zum Heiligen und zeigst dich unversöhnlich gegenüber jedem, der deine Meinung nicht teilt.
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#50   Marcel   15:35:19 | Freitag, 2. Dezember 2005
Das geistliche schwarze Loch nach Medjugorje und Amsterdam
Elendster Sünder schrieb: jetzt hast du dich bewußt vom mystischen Leib Christi gelöst.
Nicht lügen. Im Gegensatz zu Ihnen weiß Clemens, daß kein Katholik einem Oberen bedingungslosen Gehorsam schuldet, sondern gebührenden.
Ruft unser Diözesanbischof – oder unser Papst – uns Katholiken morgen dazu auf, den Rosenkranz für die Milderung des Babycausts zu beten, folgen wir ihm.
(Diesen Gehorsam schulden wir Laien nicht dem verehrten Weihbischof Fellay, der nur den Priestern seiner Priesterbruderschaft weisungsbefugt ist.)
Ruft unser Diözesanbischof – oder der Papst – uns morgen dazu auf, um eine Buddhastatue zu tanzen, verweigern wir ihm den Gehorsam. Wer ihm folgt – wie Sie Papalisten –, versündigt sich an der Kirche.
Wir schulden Gott mehr Gehorsam als Seinen Stellvertretern.
Sie verwechseln uns mit Sedisvakantisten.
Lesen und hören wollen Sie zudem nicht, als Kardinal Hoyos als Haupt der Ecclesia-Dei-Gruppen feststellte, daß die FSSPX innerhalb der Kirche ist.
Im übrigen fällt es mir auf, daß die Piusbrüder jeden, der sie nicht in ihrer Selbstbelügung bestärkt, als Charismatiker bezeichnen.
Schlecht beobachtet.
Medjugorje und Amsterdam sind maßgeblich in der Hand des Charismatismus, ein auf Kosten des Verstandes das Herz vergötternder Irrweg.
Ob Sie ein Charismatist sind? Eher ein Flipflop: mal fehlt der Verstand, mal das Herz.
Meiden Sie den Abgrund, der entstehen wird, wenn Ihr geistliches Zentrum – Medjugorje/Amsterdam – platzt.
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#49   Stimme aus dem Tradiland   15:14:44 | Freitag, 2. Dezember 2005
@ Elendester Sünder
Der hl. Pater Pio von Pietrelcina, der oben demütig Lefebvres Ring küßt, obwohl er sicher wußte, was L. anrichten würde, hat es vorgemacht. Er hat dem zweiten vatikanischen Konzil bedingungslos Gehorsam geleistet.
Inwiefern? Viel Zeit dazu hatte er nicht, nachdem er 1968 gestorben ist. Auch die Geschichte mit dem Volksaltar, die immer wieder herangezogen wird, ist so eine Geschichte. P. Pio war schon schwer krank und gehbehindert. Er wurde einfach zu dem Volksaltar hingeführt. Dieser war in Wirklichkeit damals nicht erlaubt! Er hätte sich gegen die Abhaltung der Hl. Messe entscheiden müssen, hat er aber nicht (vielleicht wegen der vielen Pilger).
Dafür ist er in der Nacht nach dieser Hl. Messe – die propagandamühlenmäßig immer gezeigt wird (als ob es die einzige Hl. Messe mit ihm gewesen wäre!) – gestorben. Die Freimaurer, auf die diese Aktion zurückging, hatten ihre Propandaphotos und -filme im Kasten. Ein Jahr danach kam der NOM.
Was Ecclesia Dei betrifft: Lügen durch eine Papst sowie falsche Entscheidungen halten Sie schon im Ansatz nicht für möglich? Dann sind Sie nicht katholisch, mehr ist dazu nicht zu sagen.
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#48   Elendester Sünder   14:41:55 | Freitag, 2. Dezember 2005
Vertitas
Ich dachte, du wolltest die Wahrheit hören.
Für dich wäre es allerdings besser gewesen, du hättest nicht die Konfession gewechselt. Vorher warst du jemand, der schuldlos im ketzerischen oder gottlosen Glauben groß geworden ist, jetzt hast du dich bewußt vom mystischen Leib Christi gelöst.
Im übrigen fällt es mir auf, daß die Piusbrüder jeden, der sie nicht in ihrer Selbstbelügung bestärkt, als Charismatiker bezeichnen.
Der hl. Pater Pio von Pietrelcina, der oben demütig Lefebvres Ring küßt, obwohl er sicher wußte, was L. anrichten würde, hat es vorgemacht. Er hat dem zweiten vatikanischen Konzil bedingungslos Gehorsam geleistet.
Beten wir für L.s Seele!
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#47   clemens   23:24:50 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@Elend
Gähn,was für ein alter Hut.
Seid Ihr Charismatiker nur erstmal selbst gehorsam.
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#46   Elendester Sünder   21:33:29 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
ECCLESIA DEI
Dieweil schürt aber die „Gegenschwieger“ ganz gewaltig gegen die „schismatische Piusbruderschaft“ und, daß wir alle exkommuniziert seien.
Dazu muß jetzt ein klärendes Gespräch erfolgen und die Tatsachen richtiggestellt werden. Daher sammle ich die Quellen und danke Euch für Eure Anteilnahme und die guten Tips. Ich drucke es mir aus und stelle es zusammen.
Die Gegenschwieger hat bedauerlicherweise recht. www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html
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#45   clemens   20:02:59 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@Tradiland, Athanasius und Marcel
Es geht nicht um meine Ehe, sondern um Sohn und Schwiegertochter.
Und wenn man die Schwiegermutter vorne rauswirft, kommt sie hinten wieder rein.
Die Ehefrau hat sich erst zu ihrer Mutter und Amsterdam gesellt, als der Ehemann zu FSSPX fand. Seitdem hängt die „Frau aller Völker“ in jedem Zimmer!
Als Schwiegereltern können wir das nicht verhindern und wir haben uns bisher äußerst diplomatisch verhalten.
Dieweil schürt aber die „Gegenschwieger“ ganz gewaltig gegen die „schimatische Piusbruderschaft“ und dass wir alle exkommuniziert seien.
Dazu muß jetzt ein klärendes Gespräch erfolgen und die Tatsachen richtiggestellt werden. Daher sammle ich die Quellen und danke Euch für Eure Anteilnahme und die guten Tips. Ich drucke es mir aus und stelle es zusammen.
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#44   Marcel   14:41:36 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
Das Gottvertrauen von uns Laien
Clemens schrieb: Verständlich irgendwie ist, dass sie nichts lesen wollen, was nicht mit ihrer Meinung übereinstimmt.
In der Tat, weswegen es wichtig ist, auf die kirchentreuen Quellen hinzuweisen, die klar gegen Amsterdam sprechen.
Wir sind eine katholische Familie und doch trennen uns Welten. Genau das wollte Satan u.a. mit seinen falschen Erscheinungen und falschen Propheten erreichen.
So ist es.
Sie sollten Ihrer Gattin gegenüber deutlich betonen, daß es eine katholische Familie – in der also Christi Ehesakrament wirkt –, auszeichnet, daß sie sich in keinem Fall trennt. Das ist Gottes Wunsch und Befehl.
Erklären Sie ihr weiterhin, daß ein Katholik Geduld und Gottvertrauen hat, was das feste Wissen einschließt, daß Gott noch die schlimmste Situation löst – mit der Zeit.
Solange beide Seiten an Jesus Christus und Seine Kirche glauben, kann auch Satan die Ehe nicht zerstören.
(Das ist ein Problem: Amsterdam und Medjugorje propagieren eine Neue Kirche.)
Ich weiß, wie schwierig der Umgang mit Menschen ist, die den falschen Orten Medjugorje und/oder Amsterdam anhängen, weil die Propaganda so perfide ist. Tatsächlich fallen Konservative massenweise darauf herein. Der Modernismus versteckt sich diabolisch geschickt.
Sicher wird letzten Endes vor allem das Gebet helfen. Maria, hilf. Und ihr großer Verehrer, St. Marcel.
Den Rat der Traditionsstimme, die (Schwieger-) Verwandtschaft draußen zu halten, kann ich unbedingt bestätigen.
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#43   Benedikt   13:23:38 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@ Athanasius
Wie kann es sein, dass Thuc von Paul VI. die Absolution erhielt, wo er doch Paul VI. als „Anti-Papst“ bezeichnete?
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#42   Athanasius   13:03:46 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
Der grosse…
…Erzbischof hat immer vor diesen falschen Erscheinungen gewarnt.
Er hat viele Erfahrungen damit gehabt, als der ehemaliger Chorherr u. Richter des Bistums Fribourg, Rev. P. Dr. Maurice Revaz sich anfang der 1970er den falschen Erscheinungen vom Antipapst „Gregorius XVII.“ widmete. Revaz hatte von 1970 bis 1976 in Ecône kanonisches Recht doziert, hat sich dann aber nach Palmar verlegt und hat dorthin Erzbischof Ngo Dinh Thuc verführt, der dort dann Bischofsweihen vollbrachte ohne Mandat von Paul VI. (Direkt danach brach Thuc aber den Kontakt zur Palmar de Troya-Gruppe ab und bekam die Absolution von Paul VI.) Lefebvre hatte Revaz schon bevor vor den falschen Palmarianern gewarnt, aber immer wieder hat er betont, dass die meisten neuen „Erscheinungen“ (darunter leider auch Amsterdam und vor allem Medjugorje) Ansätze für echten Schismatismus seien und vom überlieferten Glauben wegführen würden, wenn auch vielleicht langsam.
Amsterdam ist für mich, in Retrospektiv, eine Erscheinung schlechter Herkunft, die auf eine „Eine Welt Struktur“ vorbereiten soll, denn mit Beziehung zum Heil der nicht-Katholiken hat diese „Erscheinung“ Häresien verbreiten. Und schon damals bei einer Erscheinung die Welt hervorgehoben (aller Völker) und das Kreuz verdunkelt („sie“ stand vor dem Kreuz).
Von der modernistischen Hierarchie hört man leider keine inhaltliche Proteste gegen die falschen Erscheinungen.
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#41   Stimme aus dem Tradiland   12:31:20 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@ Clemens
Jedenfalls muß die verschwägerte Familie ihrer Gattin aus den Angelegenheiten Ihrer eigenen Familie herausgehalten werden. Das ist wichtig, sonst wird das Eheleben defekt bleiben oder werden.
Amsterdam hat auch einige „konservative“ bzw. sogar „traditionelle“ Anhänger, was darauf beruht, dass es sich im wesentlichen um vorsynodale „Erscheinungen“ handelt und der lehrmäßige Unsinn etwas weniger offenkundig ist als bei Medjugorje. Besonders bekommen die Amsterdam-Anhänger leuchtende Äuglein, wenn sie an das von der „Erscheinung“ geforderte Dogma „Maria Miterlöserin“ denken.
(Provisorische) Brücken zwischen „Amsterdam-Anhängern“ und Tradition-Katholiken erscheinen mir möglich hinsichtlich des alten Ritus, den immerhin werden ja auch „Amsterdam-Erscheinungen“ während alter Messen behauptet. Andererseits noch leichter im gemeinsamen marianischen Gebet, also insb. Rosenkranz, Litaneien, Novenen (z.B. jetzt die Novene zur ohne den Makel der Erbsünde empfangenen Gottesmutter).
Einen klaren Schnitt sollten Sie nur beim dem Gebet mit der Formel „die einst Maria war“ machen, das sollten Sie nicht beten. Auf dem Hausheiligtum (Hausaltar bzw. im Herrgottswinkel) sollten sie auch kein Amsterdam-Bild dulden. Hinsichtlich des Gebetes können sie auf die kürzl. Entscheidung der Glaubenskongregation und hinsichtlich des Bildes darauf verweisen, dass dort – jedenfalls optisch – „Maria“ an die Stelle des Gekreuzigten gerückt wird.
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#40   clemens   11:40:10 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@Marcel
Verständlich irgendwie ist, dass sie nichts lesen wollen, was nicht mit ihrer Meinung übereinstimmt. Das würde ja ihr Lieblingsspielzeug zerstören.
Wir sind eine katholische Familie und doch trennen uns Welten. Genau das wollte Satan u.a. mit seinen falschen Erscheinungen und falschen Propheten erreichen.
Unsere Liebe Frau von Fatima, bitte für uns!
Ihre Argumente sind gut;marcel. werde ich verwenden!
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#39   Marcel   11:24:58 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
Allerlösendes, unkatholisches Amsterdam
Clemens schrieb: Den Artikel aus Theologisches habe ich, aber so wie ich deren „Botschaften“ und anderes Geschreibsel nicht lese, so die das auch nicht. Verständlich irgendwie.
Genaugenommen nicht, denn das katholische Monatsmagazin „Theologisches“ entstammt nicht „Ihrem Lager“, der traditionellen katholischen Presse, sondern wird von Dr. David Berger – nicht zu verwechseln mit Prof. Klaus Berger – herausgegeben, der Mitglied der Päpstlichen Akademie des hl. Thomas von Aquin im Vatikan ist.
Es handelt sich also um Katholiken, die bereits die „vollere“ (sic!) und „perfektere“ (sic!) Einheit mit dem Papst haben, die Kardinal Hoyos mit der FSSPX noch anstrebt, auch wenn nach seinem Urteil die FSSPX innerhalb der Kirche ist.
Natürlich drückt der in „Theologisches“ abgedruckte Artikel über Amsterdam die Haltung vor allem des Autoren aus; dennoch entstammt er nicht der Propaganda einschlägiger Gruppen wie z.B. der Amsterdam-Seilschaft – die ich übrigens gut kenne. Die Allerlösungshäresie des Proponenten P. Sigls kenne ich aus eigenem Erleben bestens.
Betonen Sie Ihrer Gattin gegenüber einerseits ruhig, daß die Häresien nicht aus der FSSPX kommen, sondern aus Amsterdam, und andererseits, daß Rom die FSSPX als eindeutig innerkirchliche Angelegenheit betrachtet und daß der Papst keinen, der außerhalb der Kirche steht, als „ehrenwerten Erzbischof“ und „großen Mann der Gesamtkirche“ bezeichnet.
Die allerseligste Jungfrau Maria stehen Ihnen (und uns allen) bei!
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#38   Dr. Otterbeck   10:18:03 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
Hundertste Geburtstage
zu feiern, das widerspricht eigentlich der Tradition; für Christen war der Tag des Martyriums der eigentliche „Geburtstag“, der Sieg. Deshalb feiern wir heute fr. Charles de Jésus (Charles de Foucauld). Was hat die selbsternannte „Tradition“ gegen ihn anzubringen?
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#37   Sulpicius   00:25:15 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@Gotthard
Tja, heute wird landläufig viel als „katholisch“ bezeichnet. Ob auch überall „katholisch“ drin ist, wo „katholisch“ draufsteht???
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#36   Gotthard   00:00:38 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
ohne ihn
ich bin durch und durch katholisch ohne diesen Erzbischof… mit ihm wäre ich es nicht mehr.
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#35   clemens   23:25:38 | Mittwoch, 30. November 2005
@Miles Christi: Danke
Und Danke unserem Erzbischof, der es uns ermöglicht hat, katholisch zu sein und zu bleiben, weil er in großer Not gehandelt hat. Was muß ihn das gekostet haben!
Er, ein Mann der Kirche, der Treue und des Gehorsams. Er mußte dem Papst ins Angesicht widerstehen, fast als einziger, um den Glauben zu retten. Wie muß er gelitten haben. Durch Ihn haben wir noch den Glauben, dass Meßopfer, katholische Priester, katholische Sakramente. Und alle, die noch diese Privilegien haben, auch alle Ecclesia Dei-Gruppen partipizieren von ihm.
Beten wir täglich: Lieber Erzbischof Lefebvre, bitte für uns.
(Das ist kein Personenkult, das ist Verehrung eines ganz gewiß zukünftigen Heiligen!)
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#34   MilesChristi   22:26:24 | Mittwoch, 30. November 2005
Danke!
Danke an kreuz.net für diesen Artikel. Eines Tages wird Erzbischof Lefèbvres Kampf für den wahren katholischen Glauben anerkannt – wie dieser Kampf jetzt sicherlich von unserem Herrn Jesus Christus anerkannt wird.
Möge sein Beispiel unseren Papst Beneditk XVI erleuchten und ihn zu den Schritten führen, die uns, Katholiken, unsere Heilige Mutter die Kirche zurückgibt, die seit 40 Jahren vergewaltigt wird.
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#33   clemens   21:28:09 | Mittwoch, 30. November 2005
@Sulpicius
Danke auch für Ihre sonstigen Beiträge.
Das habe ich schon, ich brauchte die Aussagen des Papstes zum Thema.
Trotzdem sehr freundlich.
Nun muß Maria helfen, den Dämon „Frau aller Völker“ zu vertreiben.
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#32   Sulpicius   19:46:17 | Mittwoch, 30. November 2005
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#31   clemens   17:09:11 | Mittwoch, 30. November 2005
@Marcel
Danke für die Antwort.
Den Artikel aus Theologisches habe ich, aber so wie ich deren „Botschaften“ und anderes Geschreibsel nicht lese, so die das auch nicht. Verständlich irgendwie.
Aber ich muß ein Gespräch führen und klar machen, dass sogar Rom sagt, dass es kein Schisma gibt und dass wir katholisch sind und nicht die Zeugen Jehovas oder so was ähnliches.
Rom hat ja auch gesagt, es sei ein innerkirchliches Problem und kein ökumenisches!
Damit ist auch klart, dass sie uns als innerhalb der Kirche betrachten.
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#30   Brandenburgis   16:15:09 | Mittwoch, 30. November 2005
@FioreGraz
Also, noch einmal: Worum geht es denn nun überhaupt in dieser Auseinandersetzung (bzgl. Meinungs- und Gewissensfreiheit)?
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#29   Marcel   15:45:46 | Mittwoch, 30. November 2005
Maria, hilf
Clemens schrieb: Weil die „Schisma-Keule“ unsere Familie erschlägt(Amsterdam gegen Pius X.)
Das ist sehr tragisch!
Leider zerstört Amsterdam und das dazugehörende Medjugorje viele Familien…
Möge Ihre davor bewahrt bleiben. Ich empfehle sehr die Zuflucht zur allerseligsten Jungfrau Maria: sie ist auch Retterin vieler Ehen.
Geben Sie die Schismakeule zurück und erwähnen die klare Ablehnung Amsterdams durch das Lehramt in den 50er- und 60er-Jahren. Siehe Monatsschrift „Theologisches“ (URL) www.theologisches.net/archiv.htm, Ausgabe „6 – 2005“ (PDF).
Gegen Medjugorje lieferte „2 – 2005“ und Folgeheft einiges.
Papst Benedikt habe geäußert:
„Ich habe versagt.“ (bezügl. Erzbischof Lefebvre)
und „Mir waren die Hände gebunden.“ (berzügl. 3. Geheimnis von Fatima).
Kann ich die Quellen erfahren?
Ja, es sind bisher aber leider nur mündliche Quellen: aus einer Predigt oder einem Vortrag eines Oberen nach der Audienz (P. Schmidberger, S.E. Fellay oder P. Pfluger). Ich habe mir nur gemerkt, daß die Worte einer zuverlässigen Quelle entstammen. Gerne konsultiere ich jemanden, der sie ebenfalls so im Gedächtnis hat, wie ich schrieb.
Evtl. helfen die zwei Papstworte über den Erzbischof aus der Fellay-Audienz. Diese gab es auch erst nur mündlich, nun wurden sie vom Zeugen P. Schmidberger auf S. 5 des November-MBs publiziert. Das ganze Heft ist empfehlenswert. Siehe PDF-Archiv (URL). www.fsspx.info/mbonline/
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#28   clemens   10:59:51 | Mittwoch, 30. November 2005
@Marcel
Ich brauche Ihre Hilfe:
Weil die „Schisma-Keule“ unsere Familie erschlägt(Amsterdam gegen Pius X.), sammle ich Argumente für ein klärendes notwendiges und hoffentlich eherettendes Gespräch!
Sie schrieben einmal, Papst Benedikt habe geäußert:
„Ich habe versagt.“ (bezügl. Erzbischof Lefebvre)
und „Mir waren die Hände gebunden.“ (berzügl. 3. Geheimnis von Fatima).
Kann ich die Quellen erfahren?
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#27   FioreGraz   10:53:42 | Mittwoch, 30. November 2005
@Ignatius
Sag mal warme(r) Fioregraz warum glaubst DU eigentlich als schwerer Sünder deinen Schnabel über Tradis aufmachen zu müssen? Ist das zu fassen? Bring doch mal zuerst dein HÄSSLICHES Haus in Ordnung bevor du vor anderen ihren fegen willst.
Aus dem gleichen Grund warum die Tradis ihren Schnabel über die „Konzilis“ aufmachen.
Den Vorwurf mit dem Haus gebe ich zurück, zumindest stehe ich noch in der Einheit mit Rom.
LG
Fiore
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#26   Athanasius   17:58:54 | Dienstag, 29. November 2005
In memoria aeterna erit iustus. Et statuit ei Dominus…
Danke schön für diesen Text, kreuz.net!
Dem Erzbischof sollen wir, gerade an diesem seinen Geburtstag und in diesem Jahr des 40-jährigen Jubiläums des katastrophalen Vaticanum II., die Ehre geben die ihm gehört.
Und diesem Verteidiger der hl. römischen Kirche und der immerwährende Lehre der Päpste wird mal recht gegeben werden:
«Amen dico vobis quia non praeteribit generatio haec donec omnia. Caelum et terra transibunt verba autem mea non transient.» – Luc. 21:32-33 (Aus dem Hl. Evangelium des I. Adventsonntags [n altem Ritus].)
Diese Generation (des Konzils) geht vorbei. Aber die Worte des Herrn und seiner ewigen Kirche gehen nie vorbei.
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#25   steymard †   17:30:39 | Dienstag, 29. November 2005
guter businessman
er war sicherlich ein guter businessman,das muss man ihm lassen.
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#24   Ignatius   16:22:20 | Dienstag, 29. November 2005
Großer Tag
Ein großer Tag für die Kirche auch wenn die meisten es noch nicht wissen. Von wegen wir Tradis hangen der Vergangenheit nach –- wir sind zukunftsträchtig wie nie zuvor und verehren den Monsignore schon als Heiligen bevor er von Mutter Kirche zu einem solchen ganz offiziell deklariert ist! :))
Sag mal warme(r) Fioregraz warum glaubst DU eigentlich als schwerer Sünder deinen Schnabel über Tradis aufmachen zu müssen? Ist das zu fassen? Bring doch mal zuerst dein HÄSSLICHES Haus in Ordnung bevor du vor anderen ihren fegen willst.
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#23   FioreGraz   15:47:42 | Dienstag, 29. November 2005
@Brandenburgis
Entschuldigung das ich es wagte aus „mirari vos“ zu zitieren und nicht eine Traditionalisten-Konforme Neufassung der Piusbruderschaft.
LG
Fiore
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#22   Brandenburgis   15:07:14 | Dienstag, 29. November 2005
@Fiore etc.
Ich habe lediglich das falsche Argument von fiore zurückgewiesen. Insofern dieses falsch ist, ist es also „gerichtet“, – weitergehende Aussagen wollte und will ich und kann ich nicht machen. Seine Position ist schlicht und einfach flasch.
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#21   FioreGraz   14:59:23 | Dienstag, 29. November 2005
@Brandenburgis
Du wirst durch „mirari vos“ gerichtet, und zwar durch Deine Gewissenlosigkeit.
Vor einer Lehrmeinung eines Papstes die nicht depositum fidei bzw. eine traditiones constitutiva ist habe ich keine Angst. Menschliches Recht bzw. menschliche Tradition kann mich nicht vors Gericht bringen, danke damit sehe ich meiner Zukunft sehr viel zuversichtlicher entgegen.
LGF
Fiore
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#20   Marcel   14:11:43 | Dienstag, 29. November 2005
Geburtstagsgeschenk
Werter Konrad, Sie haben das sehr schön ausgedrückt und es freut mich zweifach, solche Worte aus Ihrem Munde zu hören.
Ein gutes Geburtstagsgeschenk ist es für den hochverehrten Erzbischof, sowie für jene, die für die Heiligsprechung des Erzbischof Lefebvre beten, um dessen guten Beistand wir sicher wissen.
In Jesus und Maria verbunden.
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#19   Stimme aus Wien   13:14:09 | Dienstag, 29. November 2005
Konrad
Er hat dafür gesorgt, dass der wahre Glaube und die wahre Kirche Bestand hat.
Dieser Satz hat wirklich nichts mir Sturheit zu tun aber, wenn nicht mit Dummheit dann mit einer beispiellosen Überheblichkeit.
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#18   Konrad   13:03:56 | Dienstag, 29. November 2005
Erzbischof Lefebvre
als „stur“ zu bezeichnen ist zu einfach. Seine Person und Sendung ist verwoben in das Geheimnis des „sturen“ Felsen Petri, für den er gerade durch seinen Widerspruch und sein Handeln Zeugnis abgelegt hat. Er hat dafür gesorgt, dass der wahre Glaube und die wahre Kirche Bestand hat. Deshalb wird es unter Papst Benedikt XVI. wieder neu und vertieft Kontakte geben, sicher auch die Aufhebung der ungerechten, nur unter den damaligen Zeitumständen verstehbaren Exkommunikation. Er wäre nicht der erste Heilige, der inquisitoorische Massnahmen durch die Kirche zu erdulden hatte. Gerade dieses Dulden aber – im festen Widerstand gegen allen „Sedisvakantismus“ – ist ein Beweis seines heiligmäßigen Amtverständnisses im Sinne eines „Athanasius des 20. Jahrhunderts“.
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#17   Stimme aus Wien   12:39:57 | Dienstag, 29. November 2005
Brandenburgis
Du wirst durch „mirari vos“ gerichtet, und zwar durch Deine Gewissenlosigkeit.
Nun, sind die Argumente bereits aus?
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#16   Brandenburgis   12:35:46 | Dienstag, 29. November 2005
@Fifi aus Graz
Du wirst durch „mirari vos“ gerichtet, und zwar durch Deine Gewissenlosigkeit.
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#15   Stimme aus Wien   12:21:48 | Dienstag, 29. November 2005
Sprachlos?
Ich glaube es kaum, dass der jetztige Hl. Vater, Benedikt XVI. und der damalige, Paul VI., nach der Meinungäußerung von Erzbischof Lefèbvres sprachlos geblieben sind. Was haben sie wohl geantwortet?
Ich befürchte, auf dieser Seite werde ich das wohl nie erfahren – denn diese Antworten könnten den Heiligenschein des sturen Erzbischofs trüben.
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#14   FioreGraz   12:14:29 | Dienstag, 29. November 2005
Sulpicius
Was? Sie als Dialogist schreien nach Verbot?
Nö ich halte nur vor was laut angezogener Enzykliken die Traditionalisten und Piusbrüder, die ja der TRadition so verpflichtet sind nicht tun dürften (nämlich selber denken) und richte sozusagen einen Speer diese Artikels gegen den Artikel und seine Befürworter selbst.
LG
Fiore
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#13   Aurelius   12:13:29 | Dienstag, 29. November 2005
natürlich kein Wort…
über Marcel Lefèbvres Ungehorsam gegen Rom, die unerlaubten Bischofsweihen, seine Exkommunikation und die Exkommunikation der von ihm unerlaubterweise geweihten Bischöfe.
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#12   Brandenburgis   12:12:21 | Dienstag, 29. November 2005
@FioreGraz
Im Gegenteil, diese Internat-Präsenz entspricht in fast vollkommener Weise der Lehre von der Meinungs- und Gewissensfreiheit, wie sie der hl. Vater Papst Gregor XVI. in „Mirari vos“ niedergelegt hat. Der „Wahnsinn der Meinungs- und Gewissensfreiheit“, den der Papst dort brandmarkte trifft ja nicht auf „kath.net“ zu, sondern auf eine gewisse Klasse von postern, die hier allerdings keine Freiheit genießen, sondern die bestenfalls toleriert werden, aus übergroßer Liebe gerade zum Sünder, wie ihn die Kirche stets gelehrt hat.
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#11   Marcel   12:06:05 | Dienstag, 29. November 2005
In memoria aeterna erit iustus
Sulpicius schrieb: Hier kann man…
… etwas finanziell Gutes tun: www.marcel-lefebvre-stiftung.de
Ein guter Hinweis (wie alle Ihre Kommentare). Diese Stiftung entdeckte ich auch erst kürzlich und freute mich sehr darüber. Erst gestern berichtete auch die Internet-Seite der Priesterbruderschaft über diese gemeinnützige Marcel Lefebvre Stiftung www.fsspx.info/news/news.php?show=574.
Wer noch an einigen weiteren biographischen Details des Erzbischofs interessiert ist, findet auf der eben erwähnten Seite eine Zusammenfassung: IN MEMORIA AETERNA ERIT IUSTUS, Erzbischof Marcel Lefebvre, 29. November 1905 – 25. März 1991 www.fsspx.info/news/news.php?show=577
Traditionsstimme schrieb: Ich freue mich auf die demnächst auch auf Deutsch erscheinende Biographie über ihn.
Nicht nur diese Freude teilt meine Familie völlig mit Ihnen.
Wer übrigens über gute Englischkenntnisse verfügt, kann auch die respektable „Apologia pro Marcel Lefebvre“ in allen drei Bänden komplett elektronisch lesen sspxasia.com/…-Lefebvre/Apologia/. Sie wurde vom bekannten Michael Davies (Uno Voce, uam.) verfaßt.
–-
Lefebvre-Freundeskreis www.kreuz.net/bookentry.31.html
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#10   Sulpicius   12:04:02 | Dienstag, 29. November 2005
@Fiore
Was? Sie als Dialogist schreien nach Verbot?
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#9   FioreGraz   11:59:58 | Dienstag, 29. November 2005
@Tradiland
Immerhin werden auf kreuz.net keine antikatholischen Beiträge in Artikelform veröffentlicht.
kreuz.net kritisiert (negativ) prizipiell die Kirche und Lehramt und wäre demnach zu verbieten.
Dazu mal auch kurz aus mirari vos
Alle sollen sich darüber bewußt sein, daß das Urteil über die echte Lehre, nach der die Völker zu unterweisen sind, sowie die Verwaltung und Lenkung der gesamten Kirche, dem Römischen Papst unterliegen. Christus, der Herr, hat Ihm die ganze Fülle der Befugnis übergeben, die gesamte Kirche zu leiten und zu lenken, wie dies die Väter des Konzils von Florenz treffend erklärten…Die Pflicht jedes einzelnen Bischofs besteht darin, dem Stuhl Petri die größte Treue zu erweisen …Als gültiges und festes Richtmaß ist festgelegt, wer etwas gegen diese Ordnung unternimmt, stört die Ruhe der Kirche. Es wäre also Unrecht und mit jener Ehrfurcht, mit welcher die Gesetze der Kirche aufzunehmen sind, unvereinbar, wenn jemand in verächtlicher Eigenmächtigkeit die kirchliche Ordnung ablehnend beurteilen wollte…
LG
Fiore
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#8   Sulpicius   11:56:37 | Dienstag, 29. November 2005
@Catholicus
Ja, das ist schade! Denn den berechtigten Anliegen der katholischen Tradition kann man nur dienen in voller Einheit mit dem Nachfolger Petri.
Wenn dieser es denn will…
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#7   Stimme aus dem Tradiland   11:45:51 | Dienstag, 29. November 2005
@ FioreGraz
keine freie Meinungsäuserung geben und demnach nicht diese Seite und die Piusbrüder schon gar net.
Es ist eben genau der feine Unterschied, ob ein Staat Irrtum und Wahrheit die gleichen Rechte gibt oder ob eine private Organisationen Fehlmeinungen zuläßt, um auf deren Irrtümer eingehen zu können. Immerhin werden auf kreuz.net keine antikatholischen Beiträge in Artikelform veröffentlicht.
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#6   Marcel   11:36:10 | Dienstag, 29. November 2005
St. Marcel
Herzlichen Dank für die diesen Artikel über den Erzbischof Lefebvre an seinem 100. Geburtstag.
Das ist mutig und noch relativ selten innerhalb der Kirche.
Doch auch Papst Benedikt XVI. hat in der Audienz am 29. August 2005 dem Gründer der FSSPX zweimal Anerkennung und Bewunderung gezollt: Er sprach einmal von „diesem ehrwürdigen Erzbischof Lefebvre“, ein anderes Mal von „diesem großen Mann der Gesamtkirche“.
(Quelle: P. Schmidberger, bei der Audienz anwesender Assistent des Bischof Fellays.)
P.S. Justus, warum die Rücknahme der Unterschrift notwendig wurde, ist ausführlich in der Literatur rund um den Erzbischof erläutert; ich werde aber heute und hier nicht darüber reden.
Lefebvre-Freundeskreis www.kreuz.net/bookentry.31.html
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#5   Catholicus   11:35:14 | Dienstag, 29. November 2005
@Justus
Ja, das ist schade! Denn den berechtigten Anliegen der katholischen Tradition kann man nur dienen in voller Einheit mit dem Nachfolger Petri.
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#4   FioreGraz   11:30:03 | Dienstag, 29. November 2005
Geist der Piusbrüder
Das man in der aufzählung schon Mirari vos erwähnt zeigt welchen Geistes die Pius Brüder sind, tja demnach dürfte es keine freie Meinungsäuserung geben und demnach nicht diese Seite und die Piusbrüder schon gar net.
LG
Fiore
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#3   Justus   10:58:05 | Dienstag, 29. November 2005
Schade
Ich bedauere nach wie vor, dass Exzellenz Lefebvre 1988 von der bereits zusammen mit Kardinal Ratzinger unterzeichneten Vereinbarung im Nachhinein wieder zurückgetreten ist.
Aber wer weiß – Benedikt XVI. hat schon so manchen überrascht und wird noch manchen überraschen.
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#2   Sulpicius   10:31:24 | Dienstag, 29. November 2005
Hier kann man…
… etwas finanziell Gutes tun: www.marcel-lefebvre-stiftung.de …rcel-lefebvre-stiftung.de/
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#1   Stimme aus dem Tradiland   10:02:23 | Dienstag, 29. November 2005
kreuz.net ist zu danken
für diesen sehr verständnisvollen Artikel über Erzbischof Marcel Lefebvre! Ich freue mich auf die demnächst auch auf Deutsch erscheinende Biographie über ihn.
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