Am 1. Dezember wird in Österreich über die Streichung der Rezeptpflicht für die berüchtigte ‘Pille danach’ entschieden. Mit diesem verantwortungslosen Schritt würde ein hochdosiertes Hormonprodukt einem Hustensirup gleichgestellt.
(kreuz.net, Linz) Jutta Lang, die Pressesprecherin der ‘Jugend für das Leben’ zeigt sich über einen
Antrag von Pharmaproduzenten bestürzt, die eine Streichung der Rezeptpflicht für die ‘Pille danach’
fordern.
Die ‘Jugend für das Leben’ ist eine Lebensschutzorganisation, die von der oberösterreichischen
Hauptstadt Linz aus österreichweit arbeitet.
Am Donnerstag, dem 1. Dezember, soll die österreichische
Rezeptpflichtkommission über den Antrag entscheiden.
„Hier wollen Pharmakonzerne Geld auf Kosten der
Frauengesundheit machen“, so Frau Lang.
Die Pille danach ist ein Hormonpräparat, das von einer potentiellen
Mutter bis zu 72 Stunden nach der ehelichen Vereinigung eingenommen werden kann.
Das Hormonpräparat
wirkt, indem es entweder den Eisprung verhindert oder im Fall einer bereits erfolgten Befruchtung die
Einnistung des Kindes hemmt.
Jutta Lang: „Die ‘Pille danach’ ist ein hochdosiertes Hormonprodukt mit
zahlreichen Nebenwirkungen. Um das Gesundheitsrisiko der Frau zu beurteilen, ist der Arzt unverzichtbar.
Die Vorstellung, daß die notwendige vertrauliche Beratung am Ladentisch des Apothekers stattfinden könne,
ist absurd.“
Die Aufhebung der Rezeptpflicht würde zur unkontrollierten Einnahme von hochdosierten Hormonpräparaten
anstiften.
Die einfache Verfügbarkeit der ‘Pille danach’ erhöhe die Tendenz zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr
und fördere damit die Verbreitung von Geschlechtskrankheiten, vor allem Aids.
Als „bedenklich“ bezeichnet
Jutta Lang, daß ein Thema, das die Gesundheit von Müttern so gravierend betrifft, kaum öffentlich diskutiert
wird.
Frau Lang: „Eine Rezeptfreigabe der ‘Pille danach’ hinter verschlossenen Türen ist völlig inakzeptabel.“
Die Rezeptpflichtkommission dürfe dem Antrag von gewinnorientierten Pillenproduzenten nicht zustimmen.
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23 Lesermeinungen
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#23 progchrist 18:34:00 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Stimme aus dem Tradiland Sie zitieren mich und kommentieren: während in den liberaleren Bundesstaaten,
wo aufgeklärt und die Benutzung von Verhütungsmitteln propagiert wird, vergleichsweise weniger ungewollte
Schwangerschaften auftreten Propagandakiste, von den Fakten völlig unbeleckt! Glauben Sie alles, was
Ihnen die Freimaurer und ihre Medien vorkauen? Wieder so ne gemeine Unterstellung! Ich bin kein verbohrter
Mensch, deshalb weiß ich, dass man mit allen Informationen, auch jenen aus der Presse, vorsichig sein
muss. Die Info habe ich in der Tat aus der Presse (Washington Post), die aus einer grossangelegten Vergleichsstudie
zitiert. Ich halte die Info jedenfalls deshalb für glaubwürdig, weil fund. Christen in den USA, mit
denen ich diskutiert habe, diese Ergebnisse – wenn auch zähneknirschend sozusagen – bestätigt haben.
Wenn man darüber nachdenkt, sind die Ergebnisse auch durchaus plausibel, auch wenn es Ihnen gegen den
Strich geht.
@ progchrist während in den liberaleren Bundesstaaten, wo aufgeklärt und die Benutzung von Verhütungsmitteln
propagiert wird, vergleichsweise weniger ungewollte Schwangerschaften auftreten Propagandakiste, von den
Fakten völlig unbeleckt! Glauben Sie alles, was Ihnen die Freimaurer und ihre Medien vorkauen?
#19 progchrist 22:13:27 | Montag, 5. Dezember 2005
im Ziel einig – im Weg nicht Die meisten Menschen, die moralisch oder christlich gebildet sind, empfinden
die hohe Abtreibungszahl in unseren reichen Staaten als Übel. Sie zu reduzieren ist daher ein legitimes
und richtiges Ziel. Nur wie soll der Weg aussehen? Richtig kann es kaum sein, alle, die für eine liberale
Praxis eintreten, in der die Frau letztlich selbst entscheidet, in die Ecke von Helfershelfern für Massenmord
zu stellen und die Frauen selbst, die abtreiben, als Mörderinnen zu diffamieren. Eine strenge Sexualmoral
hilft ebenfalls nicht weiter, um das Problem TATSÄCHLICH zu lösen. Bsp.: In den USA ist die Zahl der
ungewollten Schwangerschaften und Abtreibungen gerade dort besonders hoch, wo besonders konservativ-christliche
Werte inkl. Nichteinsatz von Verhütungsmitteln für Unverheiratete (teilweise wurde sogar in einigen
Bundesstaaten der Einsatz von V-Mitteln sogar für Verheiratete verboten, noch gar nicht so lange her)
vorgeschrieben sind und die Schülerinnen und Schüler zu sexueller Enthaltsamkeit aufgefordert werden,
während in den liberaleren Bundesstaaten, wo aufgeklärt und die Benutzung von Verhütungsmitteln propagiert
wird, vergleichsweise weniger ungewollte Schwangerschaften auftreten und entsprechend weniger abgetrieben
wird. Was kann man nun daraus lernen??
#18 methusalix † 20:30:33 | Freitag, 2. Dezember 2005
Hallo Richard, solange über das Schicksal der Frauen nur „nachgedacht“ und nichts für sie getan wird,
werden die Frauen sich immer weiter von der katholischen Kirche abwenden. Zum Nachdenken hatten die katholischen
Kirchenbeamten zweitausend Jahre Zeit; jetzt ist es an der Zeit zu handeln, sonst bekommen sie das Problem
der Abtreibungen nie in den Griff. Dazu brauchen sie nämlich die Frauen, ohne die geht gar nichts!
#17 richard 17:58:32 | Mittwoch, 30. November 2005
methusalix: Ihr Beitrag paßt nicht ganz in diese Auseinandersetzung, die sich zwischen Griffo und Benedikt
abgespielt hat. Kinder zur Welt bringen müssen der Natur nach die Frauen, das glaube ich bestreiten die
beiden Kontrahenten nicht und sie haben auch die Frauen in ihren Beiträgen nicht herabgesetzt. Natürlich
muß und soll man über das Schicksal der indischen Frauen und auch unserer nachdenken, da liegen Sie
richtig. Zu griffo: Ihre Beiträge sind interessant, da ich ähnliche Erfahrungen in Mexiko machen konnte.
Auch dort: ungeheure Armut, ungeheurer Geburtenzuwachs und trotzdem eine Fröhlichkeit der Leute. Nur:
Mexiko gibt seinen Überschuß teilweise an die USA ab, die sich verbissen mit Todeszäunen dagegen wehren
will. Es nützt ihnen alles nichts: in absehbarer Frist werden Texas und Kalifornien bei anhalten dieser
Entwicklung mexikanische Mehrheiten haben. Die Geschichte geht oft seltsame Wege, denn diese US-Staaten
gehörten einstens Mexiko und wurden von den nimmersatten Yankees einfach besetzt. Benedikt muß man zustimmen,
wenn er grundlegend jede Abtreibung hier und dort verdammt. Trotzdem liegt griffo richtig, weil wir in
Europa aussterben werden. richard
#16 Benedikt 17:16:00 | Mittwoch, 30. November 2005
@ methusalix ??? Was wollen Sie überhaupt? Es ging hier rein um die Frage, ob Indien gegenüber Europa
besser dran ist. Griffo hat Indien glorifiziert und ich habe geantwortet, dass es dort möglicherweise
auch nicht so toll steht. Wie Sie dadurch auf Ihren Beitrag gekommen sind ist mir schleierhaft. Ich hatte
gar nicht die Absicht und habe das auch nicht zu erkennen gegeben, die Situation in Indien in irgendeiner
Weise zu analysieren oder Verbesserungen vorzuschlagen.
#15 methusalix † 17:02:45 | Mittwoch, 30. November 2005
Ein klassische katholische Fehlleistung, ist Eure Diskussion hier, griffo und Bendikt! Die betroffenen
Frauen habt Ihr nicht einmal der Erwähnung in einem Nebensatz für wert befunden, so unwichtig sind sie
Euch Erzkatholiken. Wenn Ihr die Frauen nicht überzeugt, werdet Ihr auf dieser Welt nichts aber auch
gar nichts erreichen! Und das ist gut so.
Geburtenstatistiken sind keine Behauptungen, sondern, wenn nicht gefälscht, Tatsachen. Im übrigen haben
Sie mit Ihrer Meinung natürlich Recht, daß Kindertötung der Anfang vom Ende war und ist. Der Unterschied –
und dabei bleibe ich – ist der, daß in Europa, im Gegensatz zu anderen Erdteilen, Kindermord im Mutterleib
breiter Konsens in der Gesellschaft, auch in Christparteien ist. Es ist bei uns eine geistig-seelische
Erkrankung, wir sind total fertig und halten das noch für fortschrittlich. griffo
#13 Benedikt 14:33:00 | Mittwoch, 30. November 2005
@ griffo Behauptungen ersetzen keine Tatsachen. Es mag sein, dass die Gesellschaftspyramide in Indien
derzeit anders aussieht. Betrachtet man aber einige Fakten, dann kann man auch zu dem Schluss kommen,
dass sie einfach 100 Jahre in der Entwicklung zurück sind. Vor 100 Jahren sah die Geburtenstatistik in
Europa genauso aus, und was ist nun? Die Lage in Indien ist keine Garantie dafür, dass das so bleibt
und in 100 Jahren kann es dort genauso aussehen, wie in Europa. Die Anfänge dieser Entwicklung sind durch
die Tötung von Millionen Kindern gemacht.
#11 Benedikt 14:02:07 | Mittwoch, 30. November 2005
@ griffo Genau das gleiche hat man vor 50 Jahren vermutlich von Deutschland gesagt. Auch in Indien wird
schon kräftig am Ast gesägt, auf dem man sitzt. Und wenn Sie glauben, dass meine Informationen aus zweiter
Hand sind, dann nennen Sie doch einfach welchen aus erster Hand. Aber dann bitte Analysen und keine vordergründigen
Impressionen.
Benedikt, sie beziehen Ihr Wissen aus 2ter Hand. Sie müssen selbst einmal in diesem pulsierenden, vor
Leben und Kraft (und zugegeben auch Armut) strotzendem Land gewesen sein. Ein Vergleich mit dem sterbenden
Deutschland und Indien ist einfach lächerlich. Betrachten Sie einmal den Lebensbaum dieser zwei Länder,
das beweist alles. In Deutschland tiefster Lebenspessimismus auf allen Fronten, dagegen dort: Lachen,
auch in Armut!!!! griffo
#9 Benedikt 13:13:39 | Mittwoch, 30. November 2005
@ Griffo Indien ist eines der kinderreichsten Länder dieser Erde. Es gibt Abtreibungen, im Verhältnis
jedoch zur Einwohnerzahl marginal. Was für eine Absurdität, eine solche Rechnung. Egal wie viele Kinder
es dort gibt, das rechtfertigt nichts. Im übrigen verursacht die gezielte Abtreibung von Mädchen einen
widernatürlichen Jungenüberschuss, der in Jahrzehnten zu gravierenden sozialen Problemen führen wird.
Das sollten Sie in Ihr Loblied auf Indien einbeziehen. 5 Millionen Mädchen sind 1/200 der indischen Bevölkerung.
Dies sind aber sicher nicht alle Abtreibungen. Aber schon allein diese Zahl bedeutet umgerechnet auf Deutschland
eine Zahl von 400.000 Abtreibungen. Zumindest die offiziellen Zahlen sind in Deutschland niedriger, die
pessimistischen Schätzungen sind etwa gleich. Oder mit anderen Worten: In punkto Abtreibung unterscheiden
sich D und Indien in nichts. www.dw-world.de/…2144,1793001,00.html
Indien, Benedikt, ist eines der kinderreichsten Länder dieser Erde. Es gibt Abtreibungen, im Verhältnis
jedoch zur Einwohnerzahl marginal. Woher beziehen Sie Ihr Zahlen-„Wissen“, waren sie Jahre lang vor Ort???
Die „Grundmelodie“ des Denkens in Indien bejaht Zeugung und Leben – unsere Denkart ist im breiten Konsens
der Verantwortlichen eine des Todes – jede Geburten- und Sterbestatistik, der „Lebensbaum“ dort und hier
beweist es. Kommt man zurück nach Europa, ich wiederhole mich, „riecht es nach Verwesung“. griffo
#7 Benedikt 12:21:19 | Mittwoch, 30. November 2005
@ Griffo In Indien, wo ich mich von Berufs wegen sehr viel aufhalte, aber auch in sehr vielen anderen
außereuropäischen Ländern, wo ich bisher war, sind heiße Debatten über „die Pille danach“, massenhafter
Kindermord im Mutterleib völlig undenkbar, In Indien werden jährlich 5 Millionen weibliche Föten abgetrieben,
weil die Familien lieber Jungen haben wollen? Indien war das erste Land der Welt, welches die Abtreibung
legalisiert hat. In Indien findet vermutlich keine Debatte statt, weil Abtreibung dort normales Tagesgeschehen
ist. Wenn Sie das für einen kulturellen Fortschritt halten, dann gute Nacht.
@ Ziffern-Spezi Egal was jemand sagt oder tut, die Welt regiert der Wiedersacher! Es ist dennoch immer
würdig und recht, auf die Wahrheit hinzuweisen und sich für diese einzusetzen!
In Indien, wo ich mich von Berufs wegen sehr viel aufhalte, aber auch in sehr vielen anderen außereuropäischen
Ländern, wo ich bisher war, sind heiße Debatten über „die Pille danach“, massenhafter Kindermord im
Mutterleib oder auch Homo/Lesbenbewegung und deren „Anerkennung“ völlig undenkbar, außerhalb jeder Norm.
Man würde dort als geistig krank eingestuft, würde man ernsthaft diese Themen als „gesellschaftlich
wichtig“ ansprechen. Fazit: Im kulturellen Vergleich und Wertung des geistig-seelischen Ist-Zustandes
zwischen uns und den anderen Erdteilen, sind Europas Völker schon so gut wie ausgestorben bzw. tot. Noch
40 Jahre, dann gab es uns. Man kann den Verwesungsgeruch, der über Europa liegt, weltweit riechen – nur
die Europäer selbst glauben fälschlich immer noch, sie seien „an der Spitze des Fortschrittes“. Ein
indischer Volksschullehrer, mit dem ich über das alles sprach, meinte kurz und mit großem Mitleid: „Ihr
haßt euch selbst, das ist euer Problem“. griffo
#4 28.IX-28.X 08:59:21 | Mittwoch, 30. November 2005
Leute …seid doch nicht so naiv. Egal was jemand sagt oder tut, die Welt regiert der Wiedersacher! Die
Pille kommt so, oder so und das Morden geht weiter. Sollten sich welche dagegen stellen, dann kommt die
EU(
Schon wieder … … ein Versuch der Schwarzen, die Lebensschützer zu überrumpeln. Aber zum Glück haben
wir ja die Schwester von Jutta Lang, Gudrun, die in Gio Hahns Westentasche mutigst für das Leben kämpft,
oder? Oder gebührt ihr wieder einmal die politische ‘Pille danach’?
@ Knecht Ruprecht Die Frage wird nicht im Nationalrat entschieden. Es entscheidet eine Kommission nach
dem Arzneimittelgesetz. Genauer gesagt, die zuständige Ministerin Rauch-Kallat, ÖVP, eine ausgewiesene
Feministin. Von daher ist nichts Gutes zu erwarten.
Konservative verhindern das So weit ich informiert bin, hat die ÖVP und die FPÖ im Parlament die Mehrheit.
Nur die neue und nicht parlamentarische Heiderpartei, könnte zusammen mit den Sozialisten und den Grünen
den Kindsmord statlich unterstützen. Jedoch können nicht alle FPÖler in die neue politisch unbedeutende
Heiderpartei eingetreten sein.