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Benedikt, der Wundertäter? + Eiligsprechung konkret + Hamburger Konkordat unterzeichnet + Vandalismus geht weiter + Bewahrte Bürgerrechte
Benedikt, der Wundertäter?

Deutschland. Ein sechsjähriger krebskranker Junge aus Düsseldorf wurde laut Medienberichten jüngst aufgrund des Einwirkens von Papst Benedikt XVI. von seinem Leiden geheilt. Der kleine Viktor hat sich erst kürzlich einer Chemotherapie unterzogen. Die deutschen Boulevardblätter ‘Express’ und ‘Bild’ führen die jetzige Heilung des Kindes auf den Segen von Papst Benedikt XVI. zurück. Auf Wunsch Viktors traf und segnete der Papst das krebskranke Kind am Rande des Weltjugendtages.

Eiligsprechung konkret

Polen. Der Erzbischof von Krakau, Mons. Stanislaw Dziwisz, äußerte sich am Dienstag in Rom zum laufenden Seligsprechungsprozeß für Papst Johannes Paul II. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Ansa’. Der langjährige Sekretär des verstorbenen Papstes erklärte, daß es mit dem für die Seligsprechung notwendigen Wunder keine Probleme gebe. Man habe aus den zahlreichen Wundern nur eines auszuwählen gebraucht: „Vielleicht kann ich soviel verraten: Man hat ein Wunder aus Frankreich genommen.“ Der Prozeß schreite gut voran und könnte vielleicht schon in drei Monaten zum Abschluß kommen, meinte der Erzbischof.

Hamburger Konkordat unterzeichnet

Deutschland. Die freie Hansestadt Hamburg im Norden von Deutschland hat gestern einen Staatsvertrag mit dem Vatikan unterzeichnet. Der Hamburger Erzbischof Werner Thissen würdigte das Konkordat. Er zeigte sich vor allem über die „zügige“ und „einvernehmliche“ Arbeit erfreut. Der Vertrag mache den gemeinsamen Dienst von Staat und Kirche zum Wohl der Menschen deutlich: „Wir stellen uns den neuen Herausforderungen im sozialen Bereich, vor allem in der Sorge für Familien, Kinder und Jugendliche“, so der Erzbischof.

Vandalismus geht weiter

Deutschland. Der Vandalismus an der bedrohten Marienkirche in Bochum geht weiter. Nachdem schon länger Teile der Hochchorfenster ausgebaut wurden, fehlt jetzt ein weiteres Fenster samt Rahmen am vorgebauten Turmeingang. Am Montag wollte eine Redakteurin der ‘Welt am Sonntag’ die Kirche betreten, um am kommenden Sonntag darüber zu berichten. Das gab der ‘Förderverein Pro Marienkirche’ bekannt. Vor der Journalistin rief der sie begleitende Sprecher des Bistums Essen den zuständigen Propst Hermann-Josef Bittern an und bat ihn um Zugang zum Kirchenraum. Doch der Propst hatte keine gute Nachricht: „Sie können nicht in die Kirche hinein. Der Schlüssel des Bauzauns ist verschwunden.“

Bewahrte Bürgerrechte

Schweden. Der Oberste Gerichtshof von Schweden hat am Dienstag den Freispruch für einen freikirchlichen Pastor bestätigt. Der Prediger hatte im Jahr 2003 erklärt, daß die Homosexualität ein „Krebsgeschwür der Gesellschaft“ sei und eine Naturkatastrophe heraufbeschwören könne. Diese Äußerungen seien vom Recht auf Meinungs- und Religionsfreiheit geschützt, erklärte das Gericht. Der Pastor war in erster Instanz als angeblicher Haßprediger verurteilt und von einem Berufungsgericht freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft erhob gegen das Urteil erfolglos Einspruch.
      
14 Lesermeinungen
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#15   GigaShadow †   18:45:48 | Sonntag, 4. Dezember 2005
@Josefus
„"„Homosexualität ist ursächlich für die starke Verbreitung von AIDS verantwortlich.“""“
Das war einmal , Josefus !
Dank dieses Geistigen Irrtums hat sich AIDS so
stark verbreitet !
Weil jeder sich gesagt hat , „ach AIDS , ist eine
Krankheit die nur Schwule übertragen, somit brauch ich
mich nicht zu schützen „ , nun sind es nicht mehr die
Schwulen die Aids verbreiten , es sind Hauptsächlich
die Bigotten die Kondome verteufeln und der OttoNormalbürger !
Redaktion benachrichtigen
#14   Elendester Sünder   16:37:37 | Freitag, 2. Dezember 2005
An Volkmar
Nochmal, für alle die es noch nicht kapiert haben:
HIV ist keine Krankheit! -sie ist deshalb auch nicht „heilbar“, jeder der was anderes behauptet widersetzt sich der meinung UNABHÄNGIGER forscher!
die forscher, die etwas anderes behaupten sind alle „unchristlich“ und somit nicht mehr unabhänig!
Außerdem versteh ich ned warum man sagt „krebsgeschwür“…das letztendlich zum tot führt…
Alle müssen sterben! Und die totesursache: HIV gibt es ned…
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#13   Josefus   15:23:16 | Freitag, 2. Dezember 2005
an Volkmar
Zitat Volkmar:„Außerdem versteh ich ned warum man sagt „krebsgeschwür“…das letztendlich zum tot führt…
Alle müssen sterben! Und die totesursache: homosexuallität gibt es ned…
Homosexualität ist ursächlich für die starke Verbreitung von AIDS (und nicht das Verbot von Kondomen). Homosexuelle bringen keine guten Früchte, und zwar im natürlich-biologischen Sinne gar keine (weswegen eine rein homosex. Gesellschaft (Gott bewahre) aussterben würde) als auch schon gar nicht im geistigen Sinne, da sie wider die göttliche Ordnung sich selbstverliebten perversen Leidenschaften hingeben und ausliefern.
Die um sich greifende Homolobby bekämpft und vergiftet nicht umsonst gerade die katholische Kirche, da sie die göttliche Ordnung lehrt. Mit diesem Gift möchte sie die ganze Gesellschaft durchdringen.
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#12   Le Trot   21:55:26 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@Volkmar
Alle müssen sterben! Und die totesursache: homosexuallität gibt es ned…
Jo Volkmar, letztendlich sterben alle Menschen an einem Herzversagen :-)))!
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#11   Evelin   21:15:34 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@ Volkmar
meinung UNABHÄNGIGER forscher!
Meinungen gibt es viele, aber nur eine Wahrheit. Gibt es überhaupt unabhängige Forscher? Das sind solche, die um Gotteslohn arbeiten.
Die von Ihnen als „unabhängig“ bezeichneten Forscher sind wahrscheinlich in der Hauptsache von einem unabhängig: Von der Wahrheit.
Strebt jemand nicht nach Wahrheit, behauptet er das, was er gerade für nützlich findet…
Der Gatte der Evelin
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#10   Volkmar   20:18:22 | Donnerstag, 1. Dezember 2005

Nochmal, für alle die es noch nicht kapiert haben:
Homosexuallität ist keine Krankheit! -sie ist deshalb auch nicht „heilbar“, jeder der was anderes behauptet widersetzt sich der meinung UNABHÄNGIGER forscher!
die forscher, die etwas anderes behaupten sind alle „christlich“ und somit nicht mehr unabhänig!
Außerdem versteh ich ned warum man sagt „krebsgeschwür“…das letztendlich zum tot führt…
Alle müssen sterben! Und die totesursache: homosexuallität gibt es ned…
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#9   Josefus   19:58:17 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
Und ob
Und ob die Homosexualität ein „Krebsgeschwür der Gesellschaft“ ist und zwar ein stark wucherndes. Homosexualität ist übrigens nicht angeboren, weswegen man sich davon auch heilen lassen kann. In den USA gibt es Selbsthilfegruppen ehemaliger HS, die sich bekehrt haben und jetzt ein ganz normales christliches Familienleben führen. Die schwere seelische Krankheit und Abartigkeit ist durchaus heilbar, aber wegen der Gottesferne bis hin zur offenbaren Verstocktheit der HS und dem schweren Ausmaß ihrer Verfehlung nur sehr schwer. Gratuliere dem freikirchlichen Pfarrer für seine mutigen Worte.
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#8   Elendester Sünder   21:16:29 | Mittwoch, 30. November 2005
Redaktion
Da das Redaktion-benachrichtigen nicht funktioniert von hieraus die Bitte:
Keine unanständigen Beiträge zulassen! Gut. Danke!
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#6   Christin   17:02:04 | Mittwoch, 30. November 2005
Papst Benedikt und „Wunder“
Ich glaub daran,dass ein Mensch,wie Papst Benedikt mit seinen segenenden Händen „Wunderheilungen“fördern kann.
Ergänzend zur Schul-und Naturmedizin braucht es sehr viel Zärtlichkeit und Glauben der Eltern die die Selbstheilungskräfte aktivieren können die „Gott“jedem Kind von Natur aus mitgeben hat.
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#5   wi-bi   16:40:26 | Mittwoch, 30. November 2005
Elendster Sünder
Es gibt noch einen Lichtblick, der hier natürlich verschwiegen wird. Der Fall geht in die nächste Instanz. Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof wird sich als nächstes mit dem Fall beschäftigen und endlich Klarheit bringen. Und das dieser kein falsches Mitleid vor kirchlichen Institutionen hat, wurde von ihm schon sehr oft bewiesen. Wir dürfen also gespannt sein…
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#4   Tomasino   16:15:16 | Mittwoch, 30. November 2005
@elendster Sünder: bewahrte Bürgerrechte
Was ist daran denn nazionalsozialistisch, wenn in Bezug auf Homosexualität von einem „Krebsgeschwür der Gesellschaft“ gesprochen wird? Ist es nicht Tatsache, dass ein Krebsgeschwür wächst, sich vergrößert und schließlich zum Tod führen kann? Ist es nicht Tatsache, dass es heute als schick angesehen wird, anders zu sein als die Andern? Schwul zu sein ist cool! Ein Geschwür der Sattheit, des Überdrusses, der sexuellen Empfindung, des missgebildeten Selbstbewußtseins und der Haltlosigkeit in vielen Dingen.
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#3   Elendester Sünder   14:39:57 | Mittwoch, 30. November 2005
Zum Artikel „Bewahrte Bürgerrechte“
Die Äußerung des freikirchlichen Prädikanten, Homosexualität sei ein „Krebsgeschwür der Gesellschaft“, hätte genauso auch von einem Nationalsozialisten stammen können. Solche Titulierungen oder gar das Herausschneidenwollen bspw. mittels HIV-Diagnose dürfen sich Menschen nicht anmaßen.
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#2   Benedikt   12:12:28 | Mittwoch, 30. November 2005
Dziwisz
Ach, der wollte den Papst doch schon am 13. Mai seligsprechen lassen, dann am Weltjugendtag und jetzt soll es in drei Monaten der Fall sein. Sollen sie sich doch mal mindestens 5 Jahre Zeit damit lassen, damit alles in Ruhe geprüft werden kann.
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#1   Stimme aus dem Tradiland   08:59:25 | Mittwoch, 30. November 2005
JoPaII. ein Seliger?
Zitat: Der Erzbischof von Krakau, Mons. Stanislaw Dziwisz, äußerte sich am Dienstag in Rom zum laufenden Seligsprechungsprozeß für Papst Johannes Paul II.
Das zeigt nur, dass der Hl. Vater bei seiner Personalauswahl keine gute Hand beweist. Wie schon hinsichtlich des neuen Präfekten der Glaubenskongregation, Erzbischof Levada, besprochen.
Da es bereits seit 1983 keinen Promotor fidei (Advocatus diaboli) gibt, sind die ganzen Verfahren seither sowieso zum „Kren reiben“. Sie können zutreffend sein, müssen aber nicht.
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