Ungereimtheiten gibt es bei Prof. Klaus Berger nicht nur in seiner Biographie, sondern auch in seinen theologischen Darlegungen. Von Felicitas Küble, Münster.
Sonntag, 4. Dezember 2005 09:29
Justus: Nichtssagend
Die gut belegten und begründeten Ausführungen der Autorin machen zumindest nachdenklich.
Man sollte niemanden vorschnell der Häresie verdächtigen – aber besonders „rechtgläubig“ muten Bergers Publikationen trotz gewisser (berechtigter!) Querschüsse gegen den Zeitgeist tatsächlich nicht an.
Was Prof. Berger betrifft, so hat mich seine Idealisierung in semikonservativen Kreisen schon lange gestört. Seine wöchentlichen Ausführungen in der „Tagespost“ sind doch im besten Fall nichtssagend.
Man sollte niemanden vorschnell der Häresie verdächtigen – aber besonders „rechtgläubig“ muten Bergers Publikationen trotz gewisser (berechtigter!) Querschüsse gegen den Zeitgeist tatsächlich nicht an.
Was Prof. Berger betrifft, so hat mich seine Idealisierung in semikonservativen Kreisen schon lange gestört. Seine wöchentlichen Ausführungen in der „Tagespost“ sind doch im besten Fall nichtssagend.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 06:30
Toby: @ Pelagius
Vollkommene Zustimmung!
Ähnlich habe ich es beim Lesen von Berger-Büchern auch empfunden.
Um so unverständlicher, dass Berger nach wie vor völlig unkritisch von neokonservativen Kreisen hofiert wird, als wäre er quasi unfehlbahr.
Noch eine Frage: Berger ist laut „Tagespost“ vom 26. November 2005 „Familiar“ des Zisterzienserklosters Heiligenkreuz bei Wien. Ich nehme an, das ist so etwas wie ein Tertiar oder Drittordensmitglied.
Aber wie kann das sein, da Berger doch formell der evangelischen Kirche angehört?
Ähnlich habe ich es beim Lesen von Berger-Büchern auch empfunden.
Um so unverständlicher, dass Berger nach wie vor völlig unkritisch von neokonservativen Kreisen hofiert wird, als wäre er quasi unfehlbahr.
Noch eine Frage: Berger ist laut „Tagespost“ vom 26. November 2005 „Familiar“ des Zisterzienserklosters Heiligenkreuz bei Wien. Ich nehme an, das ist so etwas wie ein Tertiar oder Drittordensmitglied.
Aber wie kann das sein, da Berger doch formell der evangelischen Kirche angehört?
Mittwoch, 30. November 2005 23:07
Pelagius: Es ist und bleibt wahr:
Prof. Dr. Berger vertritt trotz seines „Prof. Dr.“ Auffassungen, die nicht der christlichen Offenbarungswahrheit entsprechen und nicht mit dem traditionellen Glauben der Kirche übereinstimmen. Und das nicht nur im Blick auf das Leben Jesu, sondern auch in der Christologie. Was Berger beispielsweise in seinem – gewiß interessanten – Buch „Im Anfang war Johannes“ (Stuttgart 1997) über die Präexistenz und die Gottheit des Logos schreibt, bleibt weit hinter dem Befund der Heiligen Schrift und dem kirchlichen Dogma zurück. Hier überkommt nicht nur den studierten, rechtgläubigen Theologen, sondern auch den einfachen Christen ein tiefes Unwohlsein. Wirklich glaubenstreue Theologie findet er hier nicht, sondern ein Gemisch von Gutem, Inspirierendem, Brauchbarem, Fragwürdigem und direkt Falschem.
Mittwoch, 30. November 2005 18:41
Toby: @ Tomasino
Noch einmal: Niemand bestreitet Bergers Verdienste. Klar ist auch, dass er sich mit seinen Publikationen
nicht nur an Experten, sondern an eie breitere Öffentlichkeit richtet.
Dennoch muss man leider feststellen, dass seine Äußerungen zu systematischen Fragen und zur Religionstheologie durchaus problematisch sind.
Dennoch muss man leider feststellen, dass seine Äußerungen zu systematischen Fragen und zur Religionstheologie durchaus problematisch sind.
Mittwoch, 30. November 2005 17:47
Tomasino: @Felizitas Küble über Prof. Berger
An alle gebildeten, theologisch Ausgebildeten, durch ihre Autorität gestärkten Leute im Kreuz.net. Die
hier genannten Bücher Prof. Bergers sind nicht geschrieben um hochnäsige Leute damit zu beschäftigen.
Berger wendet sich an das breitere Leserpublikum und er schreibt so, dass er auch verstanden werden kann,
ohne einschlägiges Studium. Wer Berger lesen kann, darf auch seine Meinung sagen.
Was aber sein sollte: Berger erklärt immer wieder, wie er zu seinen Aussagen gekommen ist, diesen seinen Gedanken sollte man folgen.
Osterereignisse erfahren, heißt doch: Sich in den Tod Jesu hineinversetzen, mit ihm sterben und an Ostern mit ihm glücklich auferstehen. Wie sonst kann ein „real-denkender“ sonst zum Osterereignis kommen? Es so erfahren lässt keine Zweifel offen, Glaube ist geboren. Berger zeigt damit den Leuten die ihren kindlichen Glauben verloren haben einen Zugang zum Glauben.
Was aber sein sollte: Berger erklärt immer wieder, wie er zu seinen Aussagen gekommen ist, diesen seinen Gedanken sollte man folgen.
Osterereignisse erfahren, heißt doch: Sich in den Tod Jesu hineinversetzen, mit ihm sterben und an Ostern mit ihm glücklich auferstehen. Wie sonst kann ein „real-denkender“ sonst zum Osterereignis kommen? Es so erfahren lässt keine Zweifel offen, Glaube ist geboren. Berger zeigt damit den Leuten die ihren kindlichen Glauben verloren haben einen Zugang zum Glauben.
Mittwoch, 30. November 2005 17:35
Toby: Was auch immer
von den theologischen und journalistischen Qualitäten der Frau Küble zu halten ist, es muss doch gesagt
werden, dass Klaus Berger in der Tat eine durchaus schillernde Theologie vertritt. Natürlich ist seine
Kompetenz als Exeget und seine profunde Kritik der sogenannten „historisch-kritischen“ Exgese sehr anerkennenswert.
Allerdings hat der Theologe Klaus Berger auch seine „Macken“. Seine Äußerungen zu systematischen Fragen, besonders seine leider platten Vorurteile gegenüber der Scholastik, zumal Thomas von Aquin, sind nach Ansicht von des profunden Kenners DAVID Berger (mit KLAUS Berger nicht verwandt) schockierend… Sie stünden mit dem Urteil des Lehramtes über die Materie (vgl. Jorgen Vijgens umfangreiche Unterschung in der Zeitschrift „Doctor Angelicus“. Band 5 – 2005) in einem harten Gegensatz!
Auch Klaus Bergers Religionstheologie ist als hanebüchen zu bezeichnen. So bezeichnet er in seinem Jesus-Buch den Islam als legitimen und völlig gleichberechtigten Heilsweg neben dem Christentum (Vergleich mit zwei Himmelsleitern).
Seltsam, dass Professor Berger nach wie vor unumstrittener Referent bei den „Neokonservativen“ um Hubert Gindert (zum Beispiel beim Kongress „Freude am Glauben“ im Juni 2006 in Fulda) und unhinterfragter Autor der katholischen „Tagespost“ ist …
Allerdings hat der Theologe Klaus Berger auch seine „Macken“. Seine Äußerungen zu systematischen Fragen, besonders seine leider platten Vorurteile gegenüber der Scholastik, zumal Thomas von Aquin, sind nach Ansicht von des profunden Kenners DAVID Berger (mit KLAUS Berger nicht verwandt) schockierend… Sie stünden mit dem Urteil des Lehramtes über die Materie (vgl. Jorgen Vijgens umfangreiche Unterschung in der Zeitschrift „Doctor Angelicus“. Band 5 – 2005) in einem harten Gegensatz!
Auch Klaus Bergers Religionstheologie ist als hanebüchen zu bezeichnen. So bezeichnet er in seinem Jesus-Buch den Islam als legitimen und völlig gleichberechtigten Heilsweg neben dem Christentum (Vergleich mit zwei Himmelsleitern).
Seltsam, dass Professor Berger nach wie vor unumstrittener Referent bei den „Neokonservativen“ um Hubert Gindert (zum Beispiel beim Kongress „Freude am Glauben“ im Juni 2006 in Fulda) und unhinterfragter Autor der katholischen „Tagespost“ ist …
Mittwoch, 30. November 2005 17:25
turk: Wenn, dann bitte ALLE Fakten und nicht Faktenselektion
Lieber Filip Jovic!
Nein, ich habe eine sachliche Frage nach der akademischen Qualifikation Frau Kübles gestellt, nicht mehr und nicht weniger. Und aufgrund ihrer Fehlschlüsse aus hunderten Kilometern Entfernung auf Basis einseitiger und lückenhafter Informationen bezogen auf den Fall St. Pölten könnte man leider schließen, daß die Frau Küble leider auch sonst nicht alles sehen möchte und berücksichtigen möchte, was der Wahrheitsfindung dient.
Bischof Küng und Dr. Pytlik brauchen wahrlich keine Rechtfertigung. Die Päpstliche Visitation ist seit mehr als ein Jahr erfolgreich abgeschlossen. Und der in St. Pölten angewendete Maßstab ist nun – siehe die neue Instruktion – für die ganze Weltkirche gültig.
Es gibt viele bessere Quellen, z. B. bei Herrn Ambrosius.
Nein, ich habe eine sachliche Frage nach der akademischen Qualifikation Frau Kübles gestellt, nicht mehr und nicht weniger. Und aufgrund ihrer Fehlschlüsse aus hunderten Kilometern Entfernung auf Basis einseitiger und lückenhafter Informationen bezogen auf den Fall St. Pölten könnte man leider schließen, daß die Frau Küble leider auch sonst nicht alles sehen möchte und berücksichtigen möchte, was der Wahrheitsfindung dient.
Bischof Küng und Dr. Pytlik brauchen wahrlich keine Rechtfertigung. Die Päpstliche Visitation ist seit mehr als ein Jahr erfolgreich abgeschlossen. Und der in St. Pölten angewendete Maßstab ist nun – siehe die neue Instruktion – für die ganze Weltkirche gültig.
Es gibt viele bessere Quellen, z. B. bei Herrn Ambrosius.
Mittwoch, 30. November 2005 16:38
Filip Jovic: @turk: Sie schreiben sehr unsachlich!
turk: „Welche akademische Qualifikation hat Frau Küble, um „wissenschaftlich-autoritativ“ mitreden zu
können?“
Wie kann man nur so etwas Unsachliches von sich geben ?! Ob jemand die Wahrheit sagt oder nicht, hängt nicht davon ab, welchen Rang, welche Autorität er hat.
Auch jemand mit akad. Qualifikation kann absolut daneben liegen (z.B. Prof. Dr. Hans Küng).
turk: „… absurdeste Verschwörungsthesen zum längst geklärten Fall St. Pölten aus (leider schließt sich offenbar die KPE unter Günther Walter solchem Unsinn fast nahtlos an, wie die vierte Quartalsnummer 2005 (Nr. 94) aufzeigt), …)
Zur Unsachlichkeit gesellen sich nun Polemik und absurde Unterstellungen hinzu.
Was Frau Küble zum Thema St.Pölten geschrieben hat, ist oft hart formuliert, aber in der Sache korrekt. Können Sie dem etwas Besseres entgegensetzen als dumm-dreiste Unterstellungen wie „absurdeste Verschwörungsthesen“ oder „Unsinn“? Wenn ja, dann tun Sie es bitte, wenn nicht, dann halten Sie sich lieber zurück!
Den Artikel von Walter in Pfadfinder Mariens Nr. 94 habe ich gelesen. Walter macht nichts anderes als die Dinge wiederzugeben, die stattgefunden haben. Sie könnten ja schreiben, wenn bei Walter/Küble was fehlt. Das tun Sie aber nicht, weil Sie nichts an der Hand haben. Ihre Pauschalismen bringen nichts. Vielmehr offenbaren Sie dadurch, daß es Ihnen nicht um Wahrheit geht, sondern nur darum, das Handeln von Bischof Küng / Dr. Pytlik zu rechtfertigen und Kritiker („Angriffe“) abzukanzeln.
Wie kann man nur so etwas Unsachliches von sich geben ?! Ob jemand die Wahrheit sagt oder nicht, hängt nicht davon ab, welchen Rang, welche Autorität er hat.
Auch jemand mit akad. Qualifikation kann absolut daneben liegen (z.B. Prof. Dr. Hans Küng).
turk: „… absurdeste Verschwörungsthesen zum längst geklärten Fall St. Pölten aus (leider schließt sich offenbar die KPE unter Günther Walter solchem Unsinn fast nahtlos an, wie die vierte Quartalsnummer 2005 (Nr. 94) aufzeigt), …)
Zur Unsachlichkeit gesellen sich nun Polemik und absurde Unterstellungen hinzu.
Was Frau Küble zum Thema St.Pölten geschrieben hat, ist oft hart formuliert, aber in der Sache korrekt. Können Sie dem etwas Besseres entgegensetzen als dumm-dreiste Unterstellungen wie „absurdeste Verschwörungsthesen“ oder „Unsinn“? Wenn ja, dann tun Sie es bitte, wenn nicht, dann halten Sie sich lieber zurück!
Den Artikel von Walter in Pfadfinder Mariens Nr. 94 habe ich gelesen. Walter macht nichts anderes als die Dinge wiederzugeben, die stattgefunden haben. Sie könnten ja schreiben, wenn bei Walter/Küble was fehlt. Das tun Sie aber nicht, weil Sie nichts an der Hand haben. Ihre Pauschalismen bringen nichts. Vielmehr offenbaren Sie dadurch, daß es Ihnen nicht um Wahrheit geht, sondern nur darum, das Handeln von Bischof Küng / Dr. Pytlik zu rechtfertigen und Kritiker („Angriffe“) abzukanzeln.
Mittwoch, 30. November 2005 16:17
Stimme aus Wien: turk – akademische Qualifikation
Um einen Artikel beurteilen zu können, bedarf es keine Legitimation des Verfassers:
Ein Beitrag kann ausgezeichnet sei, ohne dass der Verfasser irgend einen akademischen Grad besitzt – und auch umgekehrt – wie vielleicht in diesem Fall.
Auch wenn Fr. Küble das Recht hätte DDDr. vor ihren Namen zu setzen, ändert sich nichts daran – dass ihr, ausgehend aus ihrem Beitrag – an theologischem Hintergrundwissen sehr vieles abgeht.
Ein Beitrag kann ausgezeichnet sei, ohne dass der Verfasser irgend einen akademischen Grad besitzt – und auch umgekehrt – wie vielleicht in diesem Fall.
Auch wenn Fr. Küble das Recht hätte DDDr. vor ihren Namen zu setzen, ändert sich nichts daran – dass ihr, ausgehend aus ihrem Beitrag – an theologischem Hintergrundwissen sehr vieles abgeht.
Mittwoch, 30. November 2005 14:58
turk: Und Frau Küble, wo ist Ihre akademische Qualifikation dafür?
Da ich die Quellen von Prof. Berger im Kontext nicht gut genug kenne, möchte ich einfach diese Grundsatzfrage
stellen:
Welche akademische Qualifikation hat Frau Küble, um „wissenschaftlich-autoritativ“ mitreden zu können? Ein schlechtes Jahr für sie, das Jahr 2005. Zuerst sendet sie namens des (bis dahin einen guten Ruf genießenden) KOMM-MIT-Verlages absurdeste Verschwörungsthesen zum längst geklärten Fall St. Pölten aus (leider schließt sich offenbar die KPE unter Günther Walter solchem Unsinn fast nahtlos an, wie die vierte Quartalsnummer 2005 (Nr. 94) aufzeigt), und nun meint sie, ihre Priorität auf Herrn Prof. Berger zu verlegen. Er kann getröstet werden: Angriffe einer Frau Küble gereichen einem zur Ehre, ansonsten gilt das bewährte Prinzip: nicht einmal ignorieren.
Welche akademische Qualifikation hat Frau Küble, um „wissenschaftlich-autoritativ“ mitreden zu können? Ein schlechtes Jahr für sie, das Jahr 2005. Zuerst sendet sie namens des (bis dahin einen guten Ruf genießenden) KOMM-MIT-Verlages absurdeste Verschwörungsthesen zum längst geklärten Fall St. Pölten aus (leider schließt sich offenbar die KPE unter Günther Walter solchem Unsinn fast nahtlos an, wie die vierte Quartalsnummer 2005 (Nr. 94) aufzeigt), und nun meint sie, ihre Priorität auf Herrn Prof. Berger zu verlegen. Er kann getröstet werden: Angriffe einer Frau Küble gereichen einem zur Ehre, ansonsten gilt das bewährte Prinzip: nicht einmal ignorieren.
Mittwoch, 30. November 2005 13:56
miles immaculatae: Mythos und Mystik
Berger hat sich nicht nur gegen die Entmystifizierung des Glaubens gewandt, sondern stes auch gegen einen
allzu buchstabengläubigen Fundamentalismus, der die Bibel gleichsam wie eine Tageszeitung liest. Vielleicht
dient das folgende Zitat dem Verständnis:
Die Wirklichkeit Gottes ist keine real sichtbare, sondern eine unsichtbare Welt, in der allein die Augen des Herzens taugen und sehen. Wer das Neue Testament aufschlägt, begibt sich in diese Welt. Sie wird zugänglich in Visionen, in Wundern, in einem Buch wie der Offenbarung des Johannes. Wenn Sie alle Wunder und Visionen wegstreichen, haben Sie in der Tat das wenige in den Händen, was den normalen deutschen Durchschnittsprotestanten ausmacht: Vernunft und Moral, aber das ist nicht biblische Religion.
Die Wirklichkeit Gottes ist keine real sichtbare, sondern eine unsichtbare Welt, in der allein die Augen des Herzens taugen und sehen. Wer das Neue Testament aufschlägt, begibt sich in diese Welt. Sie wird zugänglich in Visionen, in Wundern, in einem Buch wie der Offenbarung des Johannes. Wenn Sie alle Wunder und Visionen wegstreichen, haben Sie in der Tat das wenige in den Händen, was den normalen deutschen Durchschnittsprotestanten ausmacht: Vernunft und Moral, aber das ist nicht biblische Religion.
Mittwoch, 30. November 2005 13:44
Konrad: Schade für Sie, Frau Küble,
Sie sollten wohl doch lieber beim Journalismus bleiben, als sich in die theologische Auseinandersetzung zu wagen. Klaus Berger hat mitnichten die vorgetragenen Thesen vertreten. Warum kann ein scheinbarer „Betriebsunfall“ nicht im nachhinein als ewig vorgesehener Sühnetod gedeutet werden? Berger hat gerade Eugen Bisers Ablehnung des Sühnetodes immer kritisiert. Er hat Drewermann, Küng, Hasenhüttl, Halbfas, Käßmann, Jepsen, Kasper und andere Glaubensmodernisierer mit spitzer Feder in seinen „Widerworten“ (Insel-Verlag 2005) immer wieder zur Räson gerufen. Wer tut das nun? Hat am Ende die Lehmann’sche Differenziererei den Sieg davon getragen? Frau Küble hat einen geschlagenen Löwen getreten. Ist ihr wohl dabei? Vielleicht kommt Anerkennung aus Mainz!
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