Seit Beginn des Jahres 2001 – im Bistum Limburg seit 2002 – stellen die katholischen Beratungseinrichtungen in Deutschland keine Bescheinigungen mehr aus, die nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen Voraussetzung für eine straffreie Abtreibung sind. Ein Kommentar.
Donnerstag, 29. Dezember 2005 01:24
Jörg Guttenberger, Köln: Abtreibende Frauen oder abtreibende Mütter?
In Ihrem Artikel lese ich erstmalig von abtreibenden Müttern, Sie orientieren sich damit erfreulicherweise
nicht am allgemeinen verharmlosende Sprachgebrauch, der nur von abtreibenden Frauen spricht und entsprechend
von den Männern, die die Frauen zur Abtreibung veranlassen, statt richtig von Vätern, die die Mütter
zu diesem Verbrechen drängen. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Mut!
Hoffentlich folgen die Lebensrechtsorgsanisationen Ihrem Beispiel! Wer den Sprachgebrauch diktiert, bestimmt auch das Denken!
Wieso Müttern die Entscheidung über Leben und Tod ihrer Kinder zugestanden wird, Mütter also ihre noch so berechtigten Interessen über die Leichen ihrer ungeborenen Kinder hinweg verwirklichen dürfen, entzieht sich jeglicher Vernunft.
Hoffentlich folgen die Lebensrechtsorgsanisationen Ihrem Beispiel! Wer den Sprachgebrauch diktiert, bestimmt auch das Denken!
Wieso Müttern die Entscheidung über Leben und Tod ihrer Kinder zugestanden wird, Mütter also ihre noch so berechtigten Interessen über die Leichen ihrer ungeborenen Kinder hinweg verwirklichen dürfen, entzieht sich jeglicher Vernunft.
Mittwoch, 28. Dezember 2005 19:01
Christin: Schwangerschafts-Beratung selber ist nicht abzulehnen…
aber der „Schein“ könnte als Freipass für die Abtreibung falsch ausgelegt werden
Freitag, 2. Dezember 2005 22:01
Josefus: an Gotthard: Was ist hier radikal? – „Donum vitae“ erinnert an „Arbeit macht frei“
Radikal finde ich vor allem die Abtreibung selber. Als gelegentlicher Helfer von Ständen einer Lebensrechtsbewegung sind mir 2 Fälle zu Ohren gekommen, in denen Frauen von Donum vitae gegen ihre Intention dort Ermunterung und Hilfe zu erfahren zur Abtreibung gedrängt worden. Ein Paar kam wiederholt zu unserem Stand. Die Frau offenbarte sich schließlich und weinte verzweifelt.Sie wurde von Donum vitae zu einer Abtreibung überredet, die sie bei Pro Familia durchführen ließ. Es lag gerade eine Woche zurück und sie bereute es schon bitterlich. Der Vater des Kindes, der sie noch in letzter Minute von dem Schritt abhalten wollte, wurde noch vor der Ermordung nicht mehr von Pro Familia zu ihr eingelassen. Leider ist nach Auskunft von Beraterinnen die Prozentzahl der zu Donum vitae gehenden Frauen nur gering, die danach keine Abtreibung durchführen lassen. Kein Wunder bei soviel Einsatz für das Leben. Die Scheinheiligkeit der Begriffswahl „Donum vitae“ erinnert fatal an „Arbeit macht frei“.
Freitag, 2. Dezember 2005 09:44
joergx2000: Nochmals zur Beihilfe der Bischöfe
So und das steht wörtlich im neuen blauen Kurzkatechismus von Papst Benedikt unter Frage 470 :
***
Das 5 Gebot verbietet als schwerwiegende Verstöße gegen das Sittengesetz :
Den direkten willentlichen Mord und die Beihilfe dazu;
Die Abtreibung als Ziel oder als Mittelgewollt, und die Mitwirkung daran;
Diese Vegehen werden mit der Exkummunikation bestraft, weil das menschliche Wesen von der Empfängnis an in seiner Unversehrtheit absolut zu achten und zu schützen ist.
***
Wo sich die modernistische Konzilskirche auch irrt; hier in diesem Fall tut sie es in keinster Weise.
***
Das 5 Gebot verbietet als schwerwiegende Verstöße gegen das Sittengesetz :
Den direkten willentlichen Mord und die Beihilfe dazu;
Die Abtreibung als Ziel oder als Mittelgewollt, und die Mitwirkung daran;
Diese Vegehen werden mit der Exkummunikation bestraft, weil das menschliche Wesen von der Empfängnis an in seiner Unversehrtheit absolut zu achten und zu schützen ist.
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Wo sich die modernistische Konzilskirche auch irrt; hier in diesem Fall tut sie es in keinster Weise.
Freitag, 2. Dezember 2005 06:10
Toby: Verbalradikalismus???
Ein schöner Begriff, der verschleiern soll, dass der Zweck niemals die Mittel heiligen darf!? Die Position der katholischen Kirche ist hier eindeutig. Es stellt sich also sehr wohl die Frage, warum die katholischen Beraterinnen von „Donum vitae“ offenbar unbehelligt tun dürfen, was vom Papst verboten wurde, nämlich Tötungslizenzen ausstellen.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 23:36
Gotthard: Verbalradikalismus
dieser sogenannte „lebensschützende“ Verbalradikalismus schützt kein einziges menschliches Leben …macht
allerdings ein gutes Gewissen …
dann mal viele Erfolge!
dann mal viele Erfolge!
Donnerstag, 1. Dezember 2005 21:21
Toby: @ Gotthard
Ohne den Einfluss der Kirchen gäbe es heute keine obligatorische Beratung vor einer Abtreibung.
Der Denkfehler liegt bei Ihnen, Gotthard.
Die Ausstellung des Beratungsscheins ist im deutschen Abtreibungssystem die alleinige conditio sine qua non zur Straffreiheit der Abtreibung und damit moralisch absolut verwerflich, eine in sich schlechte Handlung, die durch nichts zu rechtfertigen ist.
Der Denkfehler liegt bei Ihnen, Gotthard.
Die Ausstellung des Beratungsscheins ist im deutschen Abtreibungssystem die alleinige conditio sine qua non zur Straffreiheit der Abtreibung und damit moralisch absolut verwerflich, eine in sich schlechte Handlung, die durch nichts zu rechtfertigen ist.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 19:51
bonifatius: @Gotthard: Schmalspurig
Kleinspurig sind ihre Äußerungen auch nicht, höchstens schmalspurig.
Jede Unterschrift unter den Beratungsschein ist die „Tötungslizenz“ des Staates eines noch nicht geborenen Säuglings. Ist aber alles nicht so schlimm , gell, weil ja auch so mancher „Glaubenswächter“ die Meinung vertrat, dass der Zweck die Mittel heiligt. Vor 60 Jahren alles schon einmal da gewesen.
Jede Unterschrift unter den Beratungsschein ist die „Tötungslizenz“ des Staates eines noch nicht geborenen Säuglings. Ist aber alles nicht so schlimm , gell, weil ja auch so mancher „Glaubenswächter“ die Meinung vertrat, dass der Zweck die Mittel heiligt. Vor 60 Jahren alles schon einmal da gewesen.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 19:06
Athanasius: @Gotthard
Jeder soll wissen, dass man auch nicht „verbessernd“ an eine Abtreibung mitarbeiten darf.
Auch eine „Beratungszeit“ ist kein Grund dafür Scheine auszustellen durch die „katholische“ Frauen Zugang zu den Abtreibungskliniken bekommen.
Übrigens hätten die Bischöfe Institutionen errichten sollen in denen die verzweifelten Mütter beraten wurden und die Möglichkeit gegeben wurde um ihr Kind lebendig auszutragen anstatt es ermorden zu lassen.
Das ist aber nicht geschehen. Anstatt von Mütterhilfeheimen wurde das Beratungssystem eingebaut, das lediglich eine „Denkzeit“ einbringen soll.
Aber die Scheine trugen zur Abtreibungszahl bei. Denk’ da mal drüber nach.
Auch eine „Beratungszeit“ ist kein Grund dafür Scheine auszustellen durch die „katholische“ Frauen Zugang zu den Abtreibungskliniken bekommen.
Übrigens hätten die Bischöfe Institutionen errichten sollen in denen die verzweifelten Mütter beraten wurden und die Möglichkeit gegeben wurde um ihr Kind lebendig auszutragen anstatt es ermorden zu lassen.
Das ist aber nicht geschehen. Anstatt von Mütterhilfeheimen wurde das Beratungssystem eingebaut, das lediglich eine „Denkzeit“ einbringen soll.
Aber die Scheine trugen zur Abtreibungszahl bei. Denk’ da mal drüber nach.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 18:30
Gotthard: Schein-System
Besser wäre es natürlich gewesen, man hätte sich erst gar nicht in dieses system einbinden lassen
Die Kirche hat sich nicht einbinden lassen … sie hat auf dieses Zwangs-Beratungssystem gedrängt! Ohne den Einfluss der Kirchen gäbe es heute keine obligatorische Beratung vor einer Abtreibung.
Überall sonst auf der Welt werden Abtreibungen ohne diese allerletzte Möglichkeit der Beeinflussung durchgeführt…
Vielleicht überlegt sich mancher mal, was er hier an großspurigen Sätzen absondert…
Die Kirche hat sich nicht einbinden lassen … sie hat auf dieses Zwangs-Beratungssystem gedrängt! Ohne den Einfluss der Kirchen gäbe es heute keine obligatorische Beratung vor einer Abtreibung.
Überall sonst auf der Welt werden Abtreibungen ohne diese allerletzte Möglichkeit der Beeinflussung durchgeführt…
Vielleicht überlegt sich mancher mal, was er hier an großspurigen Sätzen absondert…
Donnerstag, 1. Dezember 2005 15:15
Toby: @ jolie
zumal die laien doch wissen, dass sie das tun, was viele bischöfe auch gerne täten…
Ja genau, und das ist das Allerschlimmste. Die überwiegende Mehrheit des deutschen Episkopates hat bis heute nicht wirklich eingesehen, dass der Ausstieg aus der „Scheinberatung“ der einzig richtige Schritt war (Besser wäre es natürlich gewesen, man hätte sich erst gar nicht in dieses system einbinden lassen). Sie folgen weiterhin falschen moraltheologischen Prämissen, ohne dass das einmal hinterfragt würde. Das Engagement katholischer Laien bei „Donum vitae“ wird nicht nur stillschweigend toleriert, sondern unterschwellig sogar begrüßt!
Traurig, wenn man hier offenbar selbst von einem Papst Ratzinger nichts mehr erwarten kann.
Aber hallo, das kann’s doch wohl nicht sein!?
Jedenfalls steht so die Glaubwürdigkeit der Kirche weiterhin auf dem Spiel …
Ja genau, und das ist das Allerschlimmste. Die überwiegende Mehrheit des deutschen Episkopates hat bis heute nicht wirklich eingesehen, dass der Ausstieg aus der „Scheinberatung“ der einzig richtige Schritt war (Besser wäre es natürlich gewesen, man hätte sich erst gar nicht in dieses system einbinden lassen). Sie folgen weiterhin falschen moraltheologischen Prämissen, ohne dass das einmal hinterfragt würde. Das Engagement katholischer Laien bei „Donum vitae“ wird nicht nur stillschweigend toleriert, sondern unterschwellig sogar begrüßt!
Traurig, wenn man hier offenbar selbst von einem Papst Ratzinger nichts mehr erwarten kann.
Aber hallo, das kann’s doch wohl nicht sein!?
Jedenfalls steht so die Glaubwürdigkeit der Kirche weiterhin auf dem Spiel …
Donnerstag, 1. Dezember 2005 14:52
jolie: wer glaubt im ernst,
dass sich in punkto donum vitae etwas bewegen wird, zumal die laien doch wissen, dass sie das tun, was
viele bischöfe auch gerne täten…
der heilige vater ist außerdem sehr darauf bedacht, sich beim deutschen kirchenvolk nicht unbeliebt zu machen.
der heilige vater ist außerdem sehr darauf bedacht, sich beim deutschen kirchenvolk nicht unbeliebt zu machen.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 12:52
joergx2000: Deutsche Bischöfe : Exkommuniziert
Nach dem § 1398 des CIC der Konzilskirche sind die deutschen Bischöfe die bis zum Jahr 2001 den Abtreibungsschein
erlaubten und ermöglichten gar exkommuniziert, da auch die Mithilfe zu einer solchen Tat ein Verbrechen
ist.
gefunden in :
http://www.livenet.ch/…/D/article/191/1976/
gefunden in :
http://www.livenet.ch/…/D/article/191/1976/
Donnerstag, 1. Dezember 2005 11:34
Athanasius: Reicht doch aus…
Die Mitarbeit der deutschen Bischöfe (Ausnahme Ebf. Dyba) an die Abtreibungsverbrechen durch ihr ‘qui
tacit consentit’ aber mehr noch durch aktive Ermöglichung mit ‘Beratungsscheinen’ soll doch jedem wahren
Katholiken reichen um ein zu sehen, dass diese Bischöfe es nicht mehr wert sind als Bischof zu gelten
oder gar als Katholisch anerkannt zu werden.
Ein Verbrechen. Aber natürlich sind die deutschen Abtreibungskleriker noch in ‘voller communio’ mit Rom. Alles ‘voll’. Die ehrwürdige FSSPX is ‘ausser vollständiger communio’. Also gut. Mit Häretikern wie den meisten deutschen Bischöfen will ja kein Katholik ‘in communio’ stehen.
Ein Verbrechen. Aber natürlich sind die deutschen Abtreibungskleriker noch in ‘voller communio’ mit Rom. Alles ‘voll’. Die ehrwürdige FSSPX is ‘ausser vollständiger communio’. Also gut. Mit Häretikern wie den meisten deutschen Bischöfen will ja kein Katholik ‘in communio’ stehen.
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