[ « 630 631 632 633 634 » ]
Mittwoch, 30. November 2005 16:02
Der Teufel fürchtet die lateinische Sprache
Ein italienischer Diözesanbischof, der sich – wie es sein Amt vorsieht – regelmäßig als Exorzist betätigt, erklärte kürzlich, daß er die Teufel auf Lateinisch zur Hölle jage. Und das aus gutem Grund.
Links: Bischof Andrea Gemma Rechts: Ausschnitt einer Darstellung des Heiligen Erzengels Michael von Guido Reni († 1642)
Links: Bischof Andrea Gemma
Rechts: Ausschnitt einer Darstellung des Heiligen Erzengels Michael von Guido Reni († 1642)
(kreuz.net, Isernia) Der Bischof von Isernia in Süditalien, Mons. Andrea Gemma (74), ist weit über seine Diözese hinaus als Exorzist bekannt.

In Presseberichten erhielt er als Teufelsaustreiber schon die Titulierungen „Feind Satans“ und „Held der Söhne der Schuld“. Mons. Gemma nimmt mehrmals pro Woche Exorzismen vor. Er hat zur Teufelsaustreibung auch zahlreiche Bücher verfaßt.

Beim zweiten Exorzismus-Kurs an der päpstliche Hochschule ‘Regina Apostolorum’ der Legionäre Christi hielt Bischof Gemma Mitte Oktober eine Einführungsvorlesung.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘AFP’ warnte der Bischof kürzlich davor, zuhause mit dem Exorzismus zu spielen. Die Information wurde am Sonntag von dem traditionellen US-Forum ‘Angelqueen’ im Internet veröffentlicht.

Des Bischofs Rat für alle, die sich dem Einflußbereich des Teufels entziehen wollen: „Lebe ein heiliges Leben, arbeite hart und weihe dich der Gottesmutter.“

Er besitze – verriet der Exorzist – außerdem eine „geheime Waffe“ gegen Satan: „Wenn ich Lateinisch spreche, antwortet mir der Teufel auf Latein. Doch er empfindet Greuel vor dieser Sprache.“

Ein Teilnehmer im Forum von ‘Angelqueen’ schlug angesichts des bischöflichen Bekenntnisses vor, den Rosenkranz so oft wie möglich lateinisch zu beten. „Versetzen wir den Dämonen in der Hölle jene Fußtritte, die sie schon wegen ihrer Versuchungen zur läßlichen Sünde verdienen.“

Ein anderer stieg auf den Vorschlag ein. Er werde ab jetzt beim Rosenkranz die Kirchensprache verwenden. Der Gedanke, den Teufeln zu schaden und die Engel zu erfreuen, motiviere zum lateinischen Gebet.

Ein weiterer Forumsteilnehmer ernüchterte die euphorische Diskussion um die Kirchensprache:

„Episcopi presbyterique non solum nesciunt, sed etiam linguam latinam scire nolunt“ – zu Deutsch: „Bischöfe und Priester sind der lateinischen Sprache nicht nur unkundig, sondern sie wollen sie auch nicht kennen.“
Weiterlesen:
38 Lesermeinungen:
Dienstag, 18. April 2006 16:41
expedit: Heilige Sprachen?
Sofern es Sprachen geben sollte, die nur für liturgische Zwecke verwendet werden sollten, wie z.B. aramäisch, alt-griechisch oder lateinisch, so könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass die Wirkung dieser Sprache(n) wesentlich intensiver ist als die sogenannten profanen, weltlichen Sprachen!
Oder?
Freitag, 3. März 2006 10:25
Roswitha: Hallo
Wer ernsthaft glaubt, dass der Teufel eine Sprache liebt und eine andere verabscheut, der sollte ernstlich nach einem guten Therapeuten suchen!

Heinrich Spoerl schrieb:

der Teufel ist eine Erfindung des Menschen. Nach seinem eigenen Bilde erschuf er ihn.

Bedenken Sie das bei weiteren „Teufelsaustreibungen“ – es ist der TEUFEL IN IHNEN SELBER –-- nicht der Teufel im kranken Mensch. Da wird Haldol wohl eher das Mittel der Wahl sein.

LG

Rosi
Dienstag, 13. Dezember 2005 09:34
steymard †: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 7. Dezember 2005 12:18
Athanasius: Na steymard
I. Sacramentum Ordinis ist nicht „unfehlbar“, und viel weniger bedeutet es dass jeder andere Ritus ungültig ist. Die Ostriten verläufen ganz anders und sind umso gültiger. Natürlich ist die Gültigkeit der Neuen Weihen von Paul VI. nicht sicher, wenn man davon ausgeht, daß er überhaupt kein Papst war. Aber sogar dann soll man theologisch ehrlich bleiben und gestehen, daß in den neuen Weihen auch die Bedeutung und Gnade des Sakramentes explizit genannt werden.

II. Passen sie auf jeden zu schnell zu verurteilen. Vor allem den Laien der „NOvus Ordo Sekte“ wie sie sie nennen, soll man nicht zu schnell etwas vorwerfen.

III. „Wer glaubt er stehe, soll aufpassen, damit er nicht selbst fällt!“ – Trotz ihrer Rhetorik muss ich also feststellen, daß der konziliäre Klerus gültig exorzieren kann. (Dieser Bischof auch, denn er wurde 1953 Priester geweiht.)

IV. Ich spiele nicht die Wichtigkeit der Ablehnung des Neo-Modernismus und falschen Ökumenismus hinunter, will aber nur sagen, dass man nicht leicht die Intention eines jeden richten kann.
Mittwoch, 7. Dezember 2005 08:32
steymard †: an athanasius
Ich möchte vollstaendigkeitshalber aus der Hlg.Schrift zitieren,da diese ja das unfehlbare und unirrbare Wort Gottes ist.Darin heißt es doch
„Herr,haben wir nicht in Deinem Namen gepredigt,Teufel ausgetrieben,wunder gewirkt“.Wie Sie alle sehr gut wissen,antwortete Ihnen der Herr“ Weichet von mir,ihr Bösewichte“ und warf sie ins Dunkel,dort wo heulen und zaehneknirschen sind.
Wie gesagt,ohne Beknntnis des wahren katholischen Glaubens ist alles umsonst und ungültig.Alle Paepste wußten das und Papst Pius XII hat nun mal für alle Zeiten verbindlich und unfehlbar festgesetzt,wie die Weihen ablaufen müssen.Jeder muß sich daran halten.
P.S ich weiß,daß die Novus Ordo Sekte sich nicht daran haelt,aber das nur,weil sie eine neue apostatische Religion ist,die nichts mit dem katholischen Glauben zu tun hat,auch wenn sie verleumderischer Weise für sich die Bezeichnung katholische Kirche beansprucht.Ich habe vor,in meinen naechsten artikeln,beispiele zu liefern.
Ich möchte dabei alle Katholiken aufrufen,sich daran zu beteiligen.
Dienstag, 6. Dezember 2005 19:58
Athanasius: Sacramentum Ordinis, 1947 galt nur…
…für den Römischen Ritus.

Und eine Änderung heisst nicht automatisch eine Invalidierung. Die anderen Riten haben ja ganz andere essentielle Forme/Worte für Gültigkeit.
Dienstag, 6. Dezember 2005 10:07
steymard †: An Athanasius
Lieber athanasius,woher wissen sie,das diese besagten „Priester“ den teufel ausgetrieben haben.Waren Sie etwa dabei?Sie wissen sehr wohl,welche Taeuschungsmacht der teufel besitzt(z,B Medjugorje etc…),er kann sehr wohl bei so einem novus-ordo schauspiel mitmachen.Das sagt mir gar nichts.
In Papst Pius XII „Ordinationis Sacramentum“ wurde ein für allemal die Form der Weihen bestimmt.Eine abweichung davon,bringt zweifellos die Ungültigkeit mit sich.
Warum berufen Sie sich(übrigens völlig zu recht)bei der Hlg.Messe auf die unfehlbare Bulle „Quo Primum“,aber bei den Weihen nicht auf „Ordinationis Sacramentum“?Man darf nicht so fakultativ handeln.Konsequenz ist angesagt.
Montag, 5. Dezember 2005 20:41
Marcel: Wortgenau
Steymart schrieb: seit wann besteht denn die Kirche aus verschiedenen teilkirchen.

Meistens schreibe ich Ortskirchen; diesesmal eben „Teilkirche“. Gemeint war Ortskirche. Der Bereich der Kirche unter einem Ortsbischof.

BLEEP! – wie man im angelsächsischen Raum sagt.
Montag, 5. Dezember 2005 19:01
Athanasius: Frage an steymard
Lieber steymard,

Wenn Ihren Aussagen nach wirklich die Sedisvakanz existiert, und Sie daneben glauben die nachkonziliaren Weihen von 1968 seien in sich ungültig, wie erklären Sie dann, daß es wirklich gute und erfolgreiche Exorzisten gibt wie den Monsignore Bischof aus diesem Artikel der ja nach 1968 Bischof geweiht wurde?

Auch in Spanien lebt ein bekannter mystischer Exorzist, der viel Erfolg hat und hatte. „Nachkonziliar“ geweiht (zelebriert aber meinem Eindruck nach [trad.?] mozarabischen Ritus). Aber erfolgreich.

Oder willst Du den Juden gleichen die vom Herrn Jesus Christus behaupteten Er hätte die Teufel lediglich durch seinen eigenen satanismus (‘durch beelzebub’) ausgetrieben?

Die Sede Vacante These mag ich noch für einen logischen Gedanken halten in mancher Hinsicht, aber die sedisvak. Polemik gegen die ‘neuen’ Weihen nicht und die ‘Novus Ordo Sekte’ ebenso wenig. Tut mir leid.
Montag, 5. Dezember 2005 18:10
steymard †: An Marcel
seit wann besteht denn die Kirche aus verschiedenen teilkirchen.Sie sprechen hier von „modernistischer teilkirche“.Die Zweigtheorie mit den vielen teilkirchen,die zusammen die ganz große „Kirche Christi“ bilden sollten,mit anderen worten die synagoge des teufels,wurde schon von Papst Gregor XVI in seinem verbindlichen Schreiben an die englischen Bischöfe verurteilt.So ist es.Wenn man zuviel „UNA CUM Novus ordo sekte“ ist,faerbt das auf einen ab.
Montag, 5. Dezember 2005 08:41
Marcel: Praxis
Gotthard schrieb : in diesem Video ist von lateinischer Sprache aber weit und breit nichts zu hören.

Ihre ablenkende „Antwort“ ist undurchdacht.
Die vom Elendsten Sünder und mir verwiesenen Video- und Audio-Stücke von Exorzismen stärken lediglich die Basis, auf der Bischof Gemma weiterführend operiert.

Dabei ist das Video noch sehr harmlos. P. Rodewyck, P. Amorth, uam. beschrieben auch schlimmere Fälle. Daß eine Handvoll kräftiger Männer eine hagere besessene Frau nicht vom Fleck bewegen können, ist nicht ungewöhnlich. Ich erwähne das, weil selbst ein Kind daran erkennen kann, daß man es nicht mit menschlichen Personen zu tun hat, die die armen Besessenen quälen.
Ja, jeder einfache Gläubige ist unendlich weiter als Sie, Gotthard. Sinnieren sie über die Worte der einfachen Bauersfrau im Video.

Mein erwähnter Freund, der in Italien aus Versehen einem (öffentlichen) Exorzismus in einer Kirche beiwohnte, sah, wie die Besessene vom Dämon (oder plural) über fünf Kirchenbänke hinweggeschleudert wurde. Er ist Naturwissenschaftler und war geschockt; allerdings glaubte er schon vorher an die Lehre der Kirche und wußte die Demonstration einzuordnen: daß die Dämonen – wie alle reinen Geistwesen – über den Naturgesetzen stehen.

Das ist alles lange bekannt; Jesus Christus war der größte Exorzist.
Auch die Häretiker, die die Existenz Satans leugnen, sind nicht neu.
Neu ist allenfalls, daß solche heute den Ton angeben – nicht nur – in den modernistischen Teilkirchen.
Sonntag, 4. Dezember 2005 22:34
Gotthard: video
in diesem Video ist von lateinischer Sprache aber weit und breit nichts zu hören.
Sonntag, 4. Dezember 2005 22:00
Elendester Sünder: Exorcismus in Rußland – Video
Exorcismus in Rußland – Video
(WARNUNG: Inhalt kann auf manchen Betrachter verstörend wirken.)
Samstag, 3. Dezember 2005 22:05
Ephasus: @ Marcel
Vielen Dank für den Link zum Exorzismus. Ich bin erschüttert.

Eine gute Übung in einer kirchliche Bußzeit.
Samstag, 3. Dezember 2005 11:10
Marcel: Ohrwurm
Nun, Gotthard und andere Modernisten: Sie sind so still. Haben Sie sich den von mir referenzierten Audio-Ausschnitt aus einem russischen Exorzismus angehört?
Kommen Sie, nur einen Klick, GEMA-frei, und schon können Sie mitreden!

Danach sagen Sie mir bitte, mit welchem Audio-Filter die Exorzisten denn die „Geräusche“ jener hineingemischt haben, von denen Sie sich lange verabschiedet haben?

Diese Filter sollten Sie unbedingt den Herstellern von Horror-Filmen und -Videospielen empfehlen, weil deren Effekte klingen so gewöhnlich irdisch…
Samstag, 3. Dezember 2005 09:41
steymard †: klare beweise
seit wann treibt belzebub den belzebub aus? novus-ordo pseudokardinal gemma glaubt,dass der teufel besonders die lateinische sprache fürchtet,vergisst aber,dass sein Ex-grossmeister alcimus-wojtyla,ja gerade die existenz der hölle abgelehnt hat,indem er sie ja nur als „einen Ort der Gottesferne“(eine unglaubliche Haeresie) bezeichnet hat.
Wenn pseudokardinal gemma aber richtig tippen würde,und der teufel und seine legio,latein wirklich besonders hassen sollten,weil sie verstaendlicherweise die sprache der Kirche Gottes ist,wird es einem nur zu klar,weil die letzten 5 pseudopaepste und ihre handlanger alles daran setzten,alles lateinische aus dem leben der Kirche zu streichen.Der teufel also wusste und weiß warum.
Freitag, 2. Dezember 2005 15:43
josefjosef: Sünde zieht Dämonen an, laut Jesus
Man zieht Dämonen nicht durch Beschäftigung mit dem Thema an, sondern durch Sünde. Jesus nennt es: „Das Haus geschmückt vorfinden“. Jesus sagt:

Wenn man eine Sünde loß ist, aber sich immer noch in Gedanken damit beschäftigt, dann kehren die Dämonen zurück, und es wird noch schlimmer mit dem Menschen.

Beispiel: Ein geheilter Homo-Priester, der in Gedanken Sex mit Männern hat.
Freitag, 2. Dezember 2005 09:17
Marcel: Archive
Wo gibt es die erwähnten „Archive“ von zB Klingenberg?

Das ist mir im Moment leider unbekannt; ich weiß nur aus einigen Christiana-Büchern, daß z.B. von den Klingenberg-Exorzismen eine ganze Reihe Tonbandaufzeichnungen erstellt und dann archiviert wurden. Diese wurden, so ich mich recht erinnere, auch jenen zur Verfügung gestellt, die anhand dieser Belege entlastend im Schauprozeß hätten aussagen können, es aber nicht taten.

Die Frage möchte ich an jene hier im Forum weitergeben, die sich schon ausführlicher mit dem Thema Exorzismus befaßt haben.
Freitag, 2. Dezember 2005 08:55
Ignatius: grausig
Das sind GRAUENHAFTE Töne! Würde ich sehr vorsichtig mit umgehen. Da kann man ja gar nicht ruhig schlafen danach!
Ganz selten kam sowas auch im Fernsehn als Doku ich erinner mich. Wie es heute ist weiss ich nicht.
Wo gibt es die erwähnten „Archive“ von zB Klingenberg?
Lockt man die Daemonen eigentlich stärker an wenn man auf massvolle Weise Auszüge aus Exorcismen liest, anhört, ankuckt, …? Das tonbandreproduzierte Geschrei ihrer Gefährten werden sie eher nicht als Lockruf verstehen oder? Vermutlich zieht man sie nicht stärker an als sonst auch immer : schliesslich versuchen uns die Daemonen ständig und schaden uns immer. Die sprechen ja meistens zu uns indirekt durch Einflüsterungen, Manipulation usw so dass man sagen muss: die quasseln (indirekt) ständig durch den Grossteil der Fernsehsendungen, Kirchenfeinde usw.
*
Wichtig find ich dass die Daemonen sich bei Exorcismen verraten MÜSSEN, dh wenn sie aus Besessenen heraus sprechen, bekommt ja jeder Gläubige einen „Beweis“ von dem was die Kirch immer sagt. Obwohl so ein Exorcismus nichts schönes ist : am meisten Schaden richten die Daemonen an wenn ihre Gegenwart nicht sichtbar ist bzw wenn ihre Existenz von dummen Menschen geleugnet wird. Deswegen ist heute alles so schlimm weil man den Hauptfeind nicht sehen MÖCHTE. Dann hat er freie Bahn!
Donnerstag, 1. Dezember 2005 17:43
Marcel: Wenn die Dämonen kreischen
Die Forumshäretiker machen sich lustig über Satan – an dessen Existenz sie nicht glauben. Doch durch das Schließen der Augen lassen sich die von der Kirche vorgelegten Glaubenswahrheiten nicht wegzaubern.

Wer sich ein bißchen mit Exorizmus beschäftigt hat, versteht die Kirche – und somit diesen von Kreuznet erwähnten guten bischöflichen Exorzisten – jedoch gut.

Auch manche Laien kennen Tonbandaufnahmen von Exorzismen – nicht nur im Fall Klingenberg wurden sie archiviert –, und Videoaufzeichnungen, und sie wissen, daß das, was sie da sehen und hören mußten, weder von einem Mensch noch einem Tier kam: es entsprang gefallenen Engeln.
Wenn die Dämonen kreischen und brüllen, geht das durch Mark und Bein, so daß man ohne Worte „versteht“.
Nein, das sind keine psychatrischen Fälle. Es ist kein Horror-Filmchen. Auch nicht Doom3.

Kirchenbesucher in Italien erleben so etwas gelegentlich in Echt, weil dort Exorzisten manchmal in Kirchen exorzieren. Ein Freund von mir war danach geschockt.

Für die ungläubigen Teilnehmer hier eine Tonbandaufnahme eines Exorzismus, von russisch-orthodoxen Exorzisten durchgeführt, bei dem mehrere Dämonen brüllen und kreischen – der Ablauf deckt sich mit den Erfahrungen vieler katholischer Exorzisten: WMA-Audio-Datei.

(Das proprietäre Audioformat läßt sich auch abspielen mit dem freien plattformneutralen Mplayer.)
Donnerstag, 1. Dezember 2005 12:53
Athanasius: Juden
Die alten Juden des alten Testamentes, oder kurz vor der Zeit Unseres Herrn Jesu Christi, exorzierten auch mit Gebeten auf Hebräisch, eine Sprache die nicht die Volkssprache war (die war aramäisch).

Ich denke der Teufel fürchtet auch Hebräisch u. Griechisch. Latein, Hebräisch und Griechisch sind die offiziellen Sakralsprachen der Katholischen Kirche. Alle drei finden man sie sogar in der tridentinischen Hl. Messe zurück.

Übrigens gibt es schöne und beeindruckende Beschreibungen von Exorzismen an Kindern, die plötzlich (sogar im Alter von 4 Jahren) anfangen perfekt auf Latein, Griechisch und Hebräisch zu schimpfen und Gott zu lästern, während die Priester exorzierten. Auch schön wenn „Monitor“ da mal bei wäre, könnten die versuchen mit ihrer DDR-Logik dás zu erklären anstatt „Spezialist“ Gotthold Hasenhüttl wieder Raum zu geben um auf die Kirche zu kotzen.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 12:37
Stimme aus dem Tradiland: @ Sozialkatholisch
Ich bin mit sicher, dass seitens der Tradition niemand etwas dagegen hat, wenn insb. bei den unierten Kirchen alte Exorzismus-Rituale in anderen alten Sprachen verwendet werden, insb. Altgriechisch. Noch sicherer bin ich mir dabei, dass der Bischof von Isernia in Süditalien, Mons. Andrea Gemma, mit seinen Wortmeldungen im wesentlichen auf das Problem des – unbrauchbaren – neuen Rituales anspielen wollte. Das alte Exorzismus-Rituale gibt es – jedenfalls für den italienischen Bereich – nur auf Latein.

Ebenso klar ist, dass dieser Bischof nichts gegen andere alte Exorzismus-Rituale sagen wollte.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 12:12
Sozialkatholisch: An die absolut Lateiner
Im Urchristentum gab es 5 Bischhofssitze mit Landgebieten, Rom, Kathargo, Konstantinopel, Damaskus und Alexandria. Sie alle hatten ihre Gebete und natürlich auch Exorzismen. Der Lateinische große Exorzismus ist nicht der einzige, mit dem sich böse Geister vertreiben lassen. Die Aroganz nur mit dem Lateinischen lassen sich böse Geister vertreiben spricht für sich. Sicherlich haben die alten Kirchensprachen ihre besonderen Qualitäten, aber ein Schutzgebet oder ein Befreiungsgebet in Landessprache erhört der Liebe Gott auch ab und zu mal.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 11:52
FioreGraz: Achso
Andererseits kennen die Daemonen das alte Exorzismusrituale und ist durch die Verwendung von Latein sicherer, dass kein Fehler passiert.
Sind wir aber schö nett zu den Dämonen, das neue kennen sie noch nicht.

Beim alten Rituale wissen die Daemonen, dass sie weichen müssen. Eine Übersetzung des alten Exorzismus-Rituales, welche offiziell von Rom nie veranstaltet oder gebilligt wurde, wäre eine überflüssige Fleißaufgabe und ein Risiko, denn jede Übersetzung birgt die Gefahr, dass die eigentliche Bedeutung verloren geht oder schlecht ausgedrückt wird. Gerae in diesen Fällen wäre dies gefährlich.

Denn das alte Rituale hat Worte, die ex vi verborum, also aus sich heraus wirksam sind. Das Aramäisch-Argument ist nur typischer dummer Historizismus.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 11:26
Ignatius: Die „G’scheiden“ legt der Teufel am leichtesten rein
Zitat Miele : Es sind dann Teufelsreligionen, die man vertreiben sollte

Hehe ja verbieten sollt’ man ihn den Teufel. Denn dann existiert er nimmer. „Denken“ die so schlauen Menschlein. Was ich nicht sehe kann mir auch nix schaden –- sprach einst die Tschernobyl-Bauersfrau.
Wird in der V2-Kirche von den meisten Bischöfen ja schon gemacht ; die haben Abschied vom Teufel genommen. „Denken“ die.
Den allen würd ich mal einen Grundkurs in Denken verpassen. Obwohl, es würd nix helfen.
Wer mal ein paar heilige Messen in Latein mitgefeiert hat und auch ein paar in der Alltagsquasselsprache der kennt den Unterschied schon und weiss wohl zu erahnen warum der Teufel nicht nur die Exorzisten hasst wie der Deibel das Weihwasser sondern vor allem Latein sprechende Exorzisten die zu allem „Übel“ auch noch den überlieferten Ritus verwenden.
Ich jedenfalls danke allen guten Exorzisten für ihren gefährlichen „Job“ der uns vor so vielem bewahrt. Die Kirch braucht mehr Exorzisten!
PS Wer hat „Emely Rose“ schon gesehen? Empfehlswert? Hält er sich an den Klingenberg-Fall?
Donnerstag, 1. Dezember 2005 10:30
28.IX-28.X: …für Leute,
die meinen, der Teufel wäre ein Aberglaube. Wie schön wäre’s tatschächlich. Aber, ich möchte euch warnen. seid nicht so leichtsinnig!!!
Donnerstag, 1. Dezember 2005 10:20
Benedikt: @ Milan Scout
Mit Ihrer Auffassung können Sie sich der „Religion“ von Hrn. Hasenhüttl anschließen. Mit Christentum hat das nichts mehr zu tun, denn dieses geht davon aus, dass Gott und Jesus Christus Mensch geworden ist und auf Erden gewirkt hat. Solches kann man schwerlich als geistiges Konstrukt bezeichnen.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 10:01
Stimme aus dem Tradiland: Das eigentlich Zentrale beim Exorzismus
ist die Verwendung des alten Exorzismus-Rituales. Denn das neue ist lt. Gabriele Amorth (Exorzist der Diözese Rom unter Verweis auf einige Erfahrungsberichte) völlig wirkungslos (d.h. die Daemonen lachen sich einen Ast ab).

Ausgearbeitet wurde das neue von völlig ahnungslosen Klerikern und Theologen, die wahrscheinlich gar nicht an die Existenz der Daemonen glauben. Natürlich ist das alte Rituale, mehrere hundert Jahre lang völlig unverändert, auf Latein.

Es ist auch gut, dass es auf Latein ist, denn einerseits kann dann nicht jeder Idiot, der gar nicht die Befugnis hat, mit Gefahr für sein eigenes Leben und Seelenheil und das anderer sich an der „Materie versuchen“, ohne dass es allenfalls überhaupt erforderlich ist oder die richtigen Formeln und Gebete eingesetzt werden.

Andererseits kennen die Daemonen das alte Exorzismusrituale und ist durch die Verwendung von Latein sicherer, dass kein Fehler passiert. Beim alten Rituale wissen die Daemonen, dass sie weichen müssen. Eine Übersetzung des alten Exorzismus-Rituales, welche offiziell von Rom nie veranstaltet oder gebilligt wurde, wäre eine überflüssige Fleißaufgabe und ein Risiko, denn jede Übersetzung birgt die Gefahr, dass die eigentliche Bedeutung verloren geht oder schlecht ausgedrückt wird. Gerae in diesen Fällen wäre dies gefährlich.

Denn das alte Rituale hat Worte, die ex vi verborum, also aus sich heraus wirksam sind. Das Aramäisch-Argument ist nur typischer dummer Historizismus.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 09:41
milan scout: Mit dem Teufel reden???
Ja, ja wenn ein Mann der Praxis zur Erkenntnis gelangt, dass der Teufel eine Sprache fürchtet, fürchte ich mich vor diesem Manne, der mit dem Teufel überhaupt in Kontakt tritt. Man könnte auf die einfache Formel kommen: Gott oder andere Himmelsbewohner treten mit „guten Menschen“ manchmal in Kontakt (heisst es jedenfalls). Der Teuefel tritt mit „bösen Menschen“ in Kontakt!!
Dieser Artikel hat mich darin bestärkt, dass unsere Religion ein geistiges Konstrukt ist. Der Mensch hat dies in seinem Hirn während Jahrtausenden immer weiter entwickelt. Grundsätzlich finde ich es sehr gut, dass es Religionen gibt, sie geben den Menschen Richtlinien, dass sie sich untereinander nicht wie Tiere aufführen.
Geraten die Religionen als Gemeinschaften aneinander, dann reicht aber dann der Vergleich mit den Tieren nicht mehr aus, eben schlimmer. Es sind dann Teufelsreligionen, die man vertreiben sollte.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 07:16
Sozialkatholisch: @timpressum
Ich denke, das alle alten Kirchensprachen wie aramäisch,griechisch,koptisch und lateinisch ihren besonderen Wert haben. Die überlieferten Gebete der Kirchenväter und Apostel sind zum größten Teil in diesen Sprachen verfasst und jede weitere Übersetzung in eine andere Sprache bringt eine leichte Sinnveränderung. Und der liturgische Wert dieser Sprachen beim Exorzismus ist auch nicht zu vernachlässigen
Mittwoch, 30. November 2005 22:23
chancel_screen: Responde Latine: Selbst der Teufel hat das kleine Latinum
Interessant die Einsicht, dass der Teufel „auf Latein antwortet“. Dies könnten viele Prälaten der Kirche sicherlich nicht.
Mittwoch, 30. November 2005 20:18
timpressum †: Fundamentalismus…
…Magie und andere Formen primitiven Aberglaubens scheinen immer noch zahlreiche Anhänger zu haben. Wenn der Teufel eine Sprech füchten würde, dann wohl aramäisch – oder steht irgendwo in der Bibel, daß Jesus die Dämonen auf Latein ausgetrieben hat?
Mittwoch, 30. November 2005 17:26
Rudolphus: Ein erfahrener Exorzist!
Hier ist ein Bischof, der mit Exorzismen Erfahrung hat!
Wie kann man nur über seine Aussagen spotten?
Er wird schon wissen, was der Teufel haßt. Immerhin ist Latein die hl. Kirchensprache, und er haßt alles Heilige.
Den größten Haß aber empfindet er über die lateinische Messe – Latein bewahrte der Kirche seit unvordenkbarer Zeit ihre Einheit in Glaube und Liturgie.
Mittwoch, 30. November 2005 17:00
Gotthard: Unsinn
mir graut vor Bischöfen, die solchen Unsinn verzapfen …
Mittwoch, 30. November 2005 16:50
FioreGraz: Lächeln
Der Teufel fürchtet sich vor LAtein, ob das wohl schon die Apostel wußten?
Ach Magie und ihre Formen.

LG
Fiore
Mittwoch, 30. November 2005 16:20
Josef Gadient: Latein- einst die krichliche Weltsprache
ja, es wäre begrüssenswert wenn nicht nur durch diesen Priester der Exorzismus auf lateinisch gesprochen würde, sondern wenn auch die Hl. Messe w e l t w e i t in lateinischer Sprache gelesen würde. Dann würden die überflüssigen Worte der modernen „Unterhalter“ wegfallen, die im Hause Gottes nicht erwünscht sind.
Mittwoch, 30. November 2005 16:18
Brandenburgis: @Latein
Die Bischöfe und „Konzils“väter der V2-Synode kannten zum überwiegenden Teil sehr gut Latein, vor der Einwilligung in die Verfälschung und Zerstörung der kirchlichen Lehre hat es sie nicht bewahrt. Sie haben übrigens auch ausnahmslos die „Messe aller Zeiten“ gefeiert …
Mittwoch, 30. November 2005 16:10
stimme der vernunft: Tja, nur gut
dass ich immer mal wieder gerne einen lateinischen Spruch loslasse, das wird mich vor dem Leibhaftigen beschützen!
„O sancta simplicitas“ passt hier zum Beispiel ganz gut!
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2010 kreuz.net