Unauslöschliche Schande + Historisches Ereignis + Therapiestation für unzüchtige Priester + Die Schweiz gibt sich weltoffen + Ein Plädoyer für Homos?
Samstag, 3. Dezember 2005 20:43
steymard †: an Krzyszek
Lieber Krzyszek.Da ich glaube,dass sie Pole sind,lade ich sie dazu ein,die website www.ultramontes.pl zu besuchen.Vielen Dank
Freitag, 2. Dezember 2005 02:54
Robert Ketelhohn: Dreijährige Probephase?
Der Artikel der »Stuttgarter Nachrichten« fälscht offenbar gezielt den Inhalt der Instruktion. Allerdings
scheint auch sonst verbreitet ein gravierendes Mißverständnis hinsichtlich jener angeblichen „dreijährigen
Probephase“ zu herrschen. Anscheinend ist die Aussage der Instruktion vielfach so angekommen, als müßten
sodomitische Kandidaten bloß drei Jahre vor der Weihe enthaltsam leben, und alles sei paletti.
Das ist falsch und steht so nicht im römischen Text. Ausgeübte Homosexualität – also die Sodomie – macht den Bewerber der Instruktion zufolge grundsätzlich ungeeignet, ebenso auch bereits die sogenannten »tief verwurzelten homosexuellen Neigungen«.
Möglich bleibt eine Aufnahme ins Seminar bei homoerotischen Neigungen – so das Dokument –, die eben nicht „tief verwurzelt“ sind, sondern eine Übergangserscheinung darstellen, namentlich im Prozeß des Erwachsenwerdens.
Hier erst kommt die Drei-Jahres-Frist ins Spiel: Auch solche transitorischen Neigungen während der Adoleszenz »müssen mindestens drei Jahre vor der Diakonatsweihe klar überwunden sein«, schreibt die Instruktion. Noch einmal, zur Klarheit: Nicht ein sodomitisches Leben – das ohnehin disqualifizierte – muß so lang hinter einem liegen, sondern es muß jegliche pubertäre Homo-Neigung vollständig und eindeutig überwunden sein.
Das wird nachvollziehbar und überprüfbar durch jene Drei-Jahres-Frist. So wird die nötige Reife der Bewerber gesichert. Denn homoerotische Neigungen sind Zeichen besonderer Unreife.
Das ist falsch und steht so nicht im römischen Text. Ausgeübte Homosexualität – also die Sodomie – macht den Bewerber der Instruktion zufolge grundsätzlich ungeeignet, ebenso auch bereits die sogenannten »tief verwurzelten homosexuellen Neigungen«.
Möglich bleibt eine Aufnahme ins Seminar bei homoerotischen Neigungen – so das Dokument –, die eben nicht „tief verwurzelt“ sind, sondern eine Übergangserscheinung darstellen, namentlich im Prozeß des Erwachsenwerdens.
Hier erst kommt die Drei-Jahres-Frist ins Spiel: Auch solche transitorischen Neigungen während der Adoleszenz »müssen mindestens drei Jahre vor der Diakonatsweihe klar überwunden sein«, schreibt die Instruktion. Noch einmal, zur Klarheit: Nicht ein sodomitisches Leben – das ohnehin disqualifizierte – muß so lang hinter einem liegen, sondern es muß jegliche pubertäre Homo-Neigung vollständig und eindeutig überwunden sein.
Das wird nachvollziehbar und überprüfbar durch jene Drei-Jahres-Frist. So wird die nötige Reife der Bewerber gesichert. Denn homoerotische Neigungen sind Zeichen besonderer Unreife.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 15:19
Beobachterin: @ Krzyszek
Sie schrieben:
„offensichtllich waren Sie als Beobachterin in diesem Gottesdienst, sonst wüssten Sie ja nicht so genau, was dort propagiert wurde.
Nach meinem Dafürhalten ist ein Gottestdienst immer noch ein Gottesdienst und keine Propagandaveranstaltung – und so wird es auch in diesem Fall gewesen sein.“
Meine Antwort:
Nein, ich war nicht in genau diesem Gottesdienst in der Schweiz.
Aber ich war in anderen Gottesdiensten „nicht nur für Schwule und Lesben“. Und daher weiß ich, um welche Veranstaltungen es sich dabei handelt.
Bitte zuerst informieren – dann nachdenken – und dann schreiben. Das gilt jedenfalls für mich und ist auch Ihnen zu empfehlen.
„offensichtllich waren Sie als Beobachterin in diesem Gottesdienst, sonst wüssten Sie ja nicht so genau, was dort propagiert wurde.
Nach meinem Dafürhalten ist ein Gottestdienst immer noch ein Gottesdienst und keine Propagandaveranstaltung – und so wird es auch in diesem Fall gewesen sein.“
Meine Antwort:
Nein, ich war nicht in genau diesem Gottesdienst in der Schweiz.
Aber ich war in anderen Gottesdiensten „nicht nur für Schwule und Lesben“. Und daher weiß ich, um welche Veranstaltungen es sich dabei handelt.
Bitte zuerst informieren – dann nachdenken – und dann schreiben. Das gilt jedenfalls für mich und ist auch Ihnen zu empfehlen.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 13:48
turk: Instruktion bietet sehr wohl weitergehende Anhaltspunkte
Lieber Morus! Die neue Instruktion der Kongregation für das Katholische Bildungswesen ist nicht unvollständig, sondern diese Kongregation hat nur Kompetenz für die Auszubildenden. Vom bestehenden Kirchenrecht her und von den im Anmerkungsapparat angegebenen Dokumenten der Glaubenskongregation her ist es sehr leicht und auch notwendig, jene Diakone und Priester aus dem Dienst zu nehmen, die unter die drei genannten Ausschlußkategorien der neuen römischen Instruktion fallen. Deshalb ist es richtig, daß sich Bischöfe und Gläubige sehr wohl bei Suspendierungen usw. der Argumentationslinie der römischen Instruktion bedienen werden und können. Pärchenbildungen, „Quasi-Eheschließungen“, Teilnahme an der „Gay-Kultur“ usw. sind innerhalb des Klerus absolut untragbar.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 12:24
Krzyszek: Propaganda?
„Eine katholische Kirche steht jedem offen, selbstverständlich auch den Homosexuellen. Aber nicht, um
ihre Ausrichtung oder ihre Vorlieben dort zu propagieren.“
Liebe Beobachterin,
offensichtllich waren Sie als Beobachterin in diesem Gottesdienst, sonst wüssten Sie ja nicht so genau, was dort propagiert wurde.
Nach meinem Dafürhalten ist ein Gottestdienst immer noch ein Gottesdienst und keine Propagandaveranstaltung – und so wird es auch in diesem Fall gewesen sein.
Wie Sie ganz richtig anmerken, steht ein katholische Kirche allen Menschen offen. Es gibt also keinen Grund, Homosexuellen die Teilnahme an einem Gottesdienst zu verwehren. Wie sagt die römische Kirche doch immer: Nich die homosexuelle Neigung ist sündhaft, sondern die Praxis. Ich halte es für ausgeschlossen, dass die Schwulen in diesem Gottesdienst Sex miteinander hatten.
Liebe Beobachterin,
offensichtllich waren Sie als Beobachterin in diesem Gottesdienst, sonst wüssten Sie ja nicht so genau, was dort propagiert wurde.
Nach meinem Dafürhalten ist ein Gottestdienst immer noch ein Gottesdienst und keine Propagandaveranstaltung – und so wird es auch in diesem Fall gewesen sein.
Wie Sie ganz richtig anmerken, steht ein katholische Kirche allen Menschen offen. Es gibt also keinen Grund, Homosexuellen die Teilnahme an einem Gottesdienst zu verwehren. Wie sagt die römische Kirche doch immer: Nich die homosexuelle Neigung ist sündhaft, sondern die Praxis. Ich halte es für ausgeschlossen, dass die Schwulen in diesem Gottesdienst Sex miteinander hatten.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 11:59
pati: @Beobachterin: keine Schwulengottesdienste in katholischen Kirchen!
Ich halte es für möglich, daß im vorliegenden Fall der zuständige Bischof keine Kenntnis von diesem
Schwulengottesdienst hatte.
Hat er es gewußt und zugelassen, dann hat er in der Tat gegen die Kirche gehandelt. Man sollte es dann nach Rom melden.
Falsch Beobachterin. Der Bischof von Basel Kurt Koch war über den „schwulen“ Gottesdienst in Luzern informiert.
Auch heute am 1. Dezember, Welt-AIDS-Tag, werden in zahlreichen Kirchen Gottesdienste stattfinden, die nicht als eindeutig als „schwul“ bezeichnet werden können, aber von vielen Schwulen, als grosse Betroffenengruppe, mitgestaltet werden.
Und das ist auch gut so!
Also melden Sie dies nach Rom!
Hat er es gewußt und zugelassen, dann hat er in der Tat gegen die Kirche gehandelt. Man sollte es dann nach Rom melden.
Falsch Beobachterin. Der Bischof von Basel Kurt Koch war über den „schwulen“ Gottesdienst in Luzern informiert.
Auch heute am 1. Dezember, Welt-AIDS-Tag, werden in zahlreichen Kirchen Gottesdienste stattfinden, die nicht als eindeutig als „schwul“ bezeichnet werden können, aber von vielen Schwulen, als grosse Betroffenengruppe, mitgestaltet werden.
Und das ist auch gut so!
Also melden Sie dies nach Rom!
Donnerstag, 1. Dezember 2005 11:55
Morus: Alle waren informiert und tun nichts
Bischof Koch in Solothurn war über den Schwulengottesdienst informiert und tat nichts. Eine Delegation der Priesterbruderschaft Pius X. hat den Papst dann persönlich informiert über diesen Anlass. Der Vatikan reagierte nicht. Zur Strafe muss Bischof Koch nun den Fall Röschenz aussitzen.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 11:42
pati: @Morus: Unvollständigkeit
… Priesterkandidaten nicht zugelassen werden, welche die Gay-Kultur unterstützen, dann müsste ja auch
gesagt werden, was mit jenen bereits amtierenden Priestern geschieht, welche diese Kultur unterstützen
und welches die Formen solcher Unterstützung sind. In der Schweiz wurde anlässlich der Abstimmung über
das Partnerschaftsgesetz ein Schwulengottesdienst zugelassen …
… es gibt noch mehr in der Schweiz, z.B. Ökumenische AIDS-Pfarrämter, mit reformierten und katholischen Seelsorgern (z. T. selber schwul oder lesbisch), die sehr präsent und aktiv in der schwulen Szene sind.
Und es ist auch gut so!
… es gibt noch mehr in der Schweiz, z.B. Ökumenische AIDS-Pfarrämter, mit reformierten und katholischen Seelsorgern (z. T. selber schwul oder lesbisch), die sehr präsent und aktiv in der schwulen Szene sind.
Und es ist auch gut so!
Donnerstag, 1. Dezember 2005 11:38
Beobachterin: keine Schwulengottesdienste in katholischen Kirchen!
Morus:
Ich halte es für möglich, daß im vorliegenden Fall der zuständige Bischof keine Kenntnis von diesem Schwulengottesdienst hatte.
Hat er es gewußt und zugelassen, dann hat er in der Tat gegen die Kirche gehandelt. Man sollte es dann nach Rom melden.
Eine katholische Kirche steht jedem offen, selbstverständlich auch den Homosexuellen. Aber nicht, um ihre Ausrichtung oder ihre Vorlieben dort zu propagieren.
Ich halte es für möglich, daß im vorliegenden Fall der zuständige Bischof keine Kenntnis von diesem Schwulengottesdienst hatte.
Hat er es gewußt und zugelassen, dann hat er in der Tat gegen die Kirche gehandelt. Man sollte es dann nach Rom melden.
Eine katholische Kirche steht jedem offen, selbstverständlich auch den Homosexuellen. Aber nicht, um ihre Ausrichtung oder ihre Vorlieben dort zu propagieren.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 10:58
Morus: Unvollständigkeit
Die Interpretation des Vatikan-Dokumentes dürfte in der Tat pervers sein. Aber: wenn gemäss Instruktion Priesterkandidaten nicht zugelassen werden, welche die Gay-Kultur unterstützen, dann müsste ja auch gesagt werden, was mit jenen bereits amtierenden Priestern geschieht, welche diese Kultur unterstützen und welches die Formen solcher Unterstützung sind. In der Schweiz wurde anlässlich der Abstimmung über das Partnerschaftsgesetz ein Schwulengottesdienst zugelassen. Der Widerstand der Kirche gegen dieses Gesetz beschränkte sich auf Lippenbekenntnisse. Der Klerus ist voll von Schwulen oder Schwulensympathisanten, und die Kirche macht sich selbst kaputt, wenn sie nicht endlich konsequent durchgreift.
Donnerstag, 1. Dezember 2005 10:12
Beobachterin: perverse Deutungen
Daß das Vatikan-Dokument ein „Plädoyer für Homosexuelle im Priesteramt“ sei, ist vorläufig der Höhepunkt der Perversität.
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