Medien
VISA hält seine Kunden für primitive Lustmolche
Was man sich als Konsument nicht alles gefallen lassen muß: Mit einem „Geschenk des Himmels“ verkauft die Kreditkartenfirma ‘VISA’ seine Kunden im eigenen Werbemagazin für dumm.
(kreuz.net) „Vertrottelter und glaubensverhöhnender geht’s wohl nicht mehr als diese Produktpräsentation im jüngsten VISA-Kundenmagazin“, schreibt ein empörter kreuz.net-Leser.

Im erwähnten ‘VISA-Magazin’ preist eine Firma D. – rechtzeitig zum Vorweihnachtsgeschäft – die von ihr produzierten Ladenhüter als „Geschenk des Himmels“ an:

„Passend zum Fest der Liebe präsentiert ‘D.’ eine außergewöhnliche Geschenkidee“.

Ein Blick auf die im Inserat abgebildete „außergewöhnliche Geschenkidee“ zeigt gewöhnliche Vibratoren in verschiedenen Formen und Größen, die offensichtlich ein Beitrag der Firma zur gegenwärtigen Masturbationsgesellschaft sein wollen.

„Dream, Inspiration und Fantasy sind die drei erotischen Spielgefährten der neuen Produktreihe ‘D. Play’ und versprechen sinnliche Feiertage“, entblödet sich die peinliche Werbung, die offensichtlich in den Benützern der VISA-Kreditkarte ein masturbierendes Zielpublikum entdeckt hat.

„Mir sind die VISA und Mastercard-Kundenmagazine“, schreibt der kreuz.net-Leser weiter, schon mehrfach aufgefallen“:

„Ich erinnere mich auch an eine – ernstgemeinte – Titelstory in der österreichischen Ausgabe über „Vicky, der Powerkanzler“.

Der Text bezog ist auf den damaligen österreichischen sozialistischen Bundeskanzler Viktor Klima (58).

„Wenige Monate später kamen die österreichischen Nationalratswahl und das Ende der politischen Karriere des Powerkanzlers.“

Abbestellungen der Kundenmagazine werden übrigens ignoriert, erklärt der Leser entmutigt:

Er habe es bisher nicht geschafft, das Kundenmagazin der Kreditkarte ‘Mastercard’ loszuwerden.
      
4 Lesermeinungen
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#5   GerdEric   22:24:11 | Freitag, 2. Dezember 2005
Ich über lege noch immer, soll ich…?
Der grosse Slogan von VISA:
Die Freiheit nehme ich mir.
was immer das heissen mag/soll…
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#4   SPQR   08:35:52 | Freitag, 2. Dezember 2005
Der Laden gehört …
… zu knapp drei Vierteln der ba-ca, zu knapp einem Viertel der Raiffeisenbank und als Minoritätsgesellschafter funktioniert der Pensionsfond der ehemaligen Centralsparkasse.
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#2   wi-bi   17:53:25 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
Im übrigen kann man ja diese Firma meiden.
Weil Sie Vibratoren verkauft?
Im übrigen an die Kreuz.net Redaktion: Im Titel steht „VISA“. Weiter unten dann „Mastercard“. Wat nu?
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#1   richard   17:38:59 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
„Visa“:
Wem gehört der miserable Laden? Es wäre eine Aufgabe der Redaktion, hier mit Daten, Fakten und Namen zu berichten. Im übrigen kann man ja diese Firma meiden.
richard
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Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
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