So nicht, Frau Minister!
In einem Interview erklärte die neue deutsche Familienministerin Ursula von der Leyen: „Das grundsätzliche Prinzip des Abtreibungsparagraphen 218 werden wir nicht mehr antasten. Da ist nach vielen gesellschaftlichen Diskussionen ein Konsens gefunden worden, der jetzt von allen Seiten getragen wird.“
(kreuz.net) Wegen dieser bestürzenden Aussage haben sich die Vorstände der ‘Vereinigung der Initiativkreise
katholischer Laien und Priester im deutschen Sprachraum’ sowie von ‘Pro Sancta Ecclesia’ in einem Offenen
Brief an die Ministerin gewandt:
„Wir verwahren uns energisch gegen Ihre Behauptung, bei der gegenwärtigen Gesetzeslage zur Abtreibungstötung sei ein »Konsens gefunden worden, der jetzt von allen Seiten getragen wird«.“
Für alle Katholiken, die mit der Lehre der Kirche übereinstimmen, treffe das nicht zu, auch nicht für viele Protestanten und Menschen, die sich an der klassischen Ethik oder am Eid des Hippokrates orientieren.
Die Behauptung der Ministerin sei umso schlimmer, als die Politikerin zu einer politischen Gruppierung mit „C“ im Namen gehöre:
„Eine Partei, die Repräsentanten mit solchen Auffassungen in Regierungsämter beruft, ist für Christen höchstens noch bedingt und vorläufig im Sinne eines kleineren Übels wählbar.“
Wenn christliche Positionen von einer angeblich christlichen Partei als gesellschaftlich nicht existent deklariert würden, sei eine politische Umorientierung der Christen unausweichlich:
Die Ministerin täusche sich gewaltig, wenn sie glaube, daß der Abtreibungsparagraph 218 unangetastet bleiben werde:
„Wir Christen sind nicht gewillt, 7 Millionen »rechtswidrig, aber straffrei« getötete unschuldige Kinder zu ignorieren.“ Diese Zahl wachse durch das Versagen des Staates in seinem elementaren Aufgabenbereich täglich.
„Es ist uns unbegreiflich, wie eine Mutter, die sich auch nur einmal über das Bettchen ihres erwachenden Kindes gebeugt hat, zu solchen Äußerungen fähig ist.“
„Wir verwahren uns energisch gegen Ihre Behauptung, bei der gegenwärtigen Gesetzeslage zur Abtreibungstötung sei ein »Konsens gefunden worden, der jetzt von allen Seiten getragen wird«.“
Für alle Katholiken, die mit der Lehre der Kirche übereinstimmen, treffe das nicht zu, auch nicht für viele Protestanten und Menschen, die sich an der klassischen Ethik oder am Eid des Hippokrates orientieren.
Die Behauptung der Ministerin sei umso schlimmer, als die Politikerin zu einer politischen Gruppierung mit „C“ im Namen gehöre:
„Eine Partei, die Repräsentanten mit solchen Auffassungen in Regierungsämter beruft, ist für Christen höchstens noch bedingt und vorläufig im Sinne eines kleineren Übels wählbar.“
Wenn christliche Positionen von einer angeblich christlichen Partei als gesellschaftlich nicht existent deklariert würden, sei eine politische Umorientierung der Christen unausweichlich:
Die Ministerin täusche sich gewaltig, wenn sie glaube, daß der Abtreibungsparagraph 218 unangetastet bleiben werde:
„Wir Christen sind nicht gewillt, 7 Millionen »rechtswidrig, aber straffrei« getötete unschuldige Kinder zu ignorieren.“ Diese Zahl wachse durch das Versagen des Staates in seinem elementaren Aufgabenbereich täglich.
„Es ist uns unbegreiflich, wie eine Mutter, die sich auch nur einmal über das Bettchen ihres erwachenden Kindes gebeugt hat, zu solchen Äußerungen fähig ist.“
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Sonntag, 4. Dezember 2005 15:03
Krzyszek: Christlich?
„Der christliche Umsturz in Deutschland wird blutig kommen.“ (Rudolphus)
Eine tolle christliche Einstellung! Bravo!
Eine tolle christliche Einstellung! Bravo!
Sonntag, 4. Dezember 2005 11:53
methusalix †: Antworten
@josefus
Es geht nicht darum, dass Sie irgendjemand kennen, der einen kennt, der „sogar durch Taten“ und nicht nur durch hysterisches Geschrei nach dem Strafrecht, die Zahl der Schwangerschaftsunterbrechungen und damit die Zahl der Frauen, die in Verzweiflung gestürzt werden, herabsetzen will.
Es geht um Sie (und vermeintliche „Lebenschützer“ ihresgelichen)! Sie rufen nach dem Strafrecht ohne dass Sie auch nur daran denken, dass es viel wirksamer wäre, die Gründe für das Unglück zu beseitigen. Aber dann müsste man sich ja FÜR die verzweifelten Frauen einsetzen und dürfte nicht mehr auf ihnen herumhacken. Und genau das ist es was Sie wollen: Anderen Menschen ihre „Sünden aufzeigen“, den steht man ja selbst besser da.
Eine Empfehlung: geben Sie ein Beispiel und helfen Sie mit Tat und Geld mit, den Frauen und ihren Kindern zu helfen; und damit möglichst viele dies als Beispiel nehmen: schreiben Sie darüber. Fordern Sie tatkräftige Hilfe für diese Frauen hier im Forum ein. Sammeln Sie Geld zur Unterstützung von Frauenhäusern und Mutter-und-Kind-Projekten; und hören Sie mit den dauernden Anwürfen gegen Frauen auf. Sie sind eines wahren Christen unwürdig.
@dr. heger
Dann könne sie sich ja beruhigt zurücklehnen und der dem Staatsbankrott folgende Katharsis in Ruhe abwarten. Danach geht es dann mit was weiter? Mit einer kirchengesteuerte Diktatur, Despotie, Kirchenstaat, Gottesstaat? Was wollen Sie eigentlich für einen Staat? Oder wollen Sie gar keinen?
Es geht nicht darum, dass Sie irgendjemand kennen, der einen kennt, der „sogar durch Taten“ und nicht nur durch hysterisches Geschrei nach dem Strafrecht, die Zahl der Schwangerschaftsunterbrechungen und damit die Zahl der Frauen, die in Verzweiflung gestürzt werden, herabsetzen will.
Es geht um Sie (und vermeintliche „Lebenschützer“ ihresgelichen)! Sie rufen nach dem Strafrecht ohne dass Sie auch nur daran denken, dass es viel wirksamer wäre, die Gründe für das Unglück zu beseitigen. Aber dann müsste man sich ja FÜR die verzweifelten Frauen einsetzen und dürfte nicht mehr auf ihnen herumhacken. Und genau das ist es was Sie wollen: Anderen Menschen ihre „Sünden aufzeigen“, den steht man ja selbst besser da.
Eine Empfehlung: geben Sie ein Beispiel und helfen Sie mit Tat und Geld mit, den Frauen und ihren Kindern zu helfen; und damit möglichst viele dies als Beispiel nehmen: schreiben Sie darüber. Fordern Sie tatkräftige Hilfe für diese Frauen hier im Forum ein. Sammeln Sie Geld zur Unterstützung von Frauenhäusern und Mutter-und-Kind-Projekten; und hören Sie mit den dauernden Anwürfen gegen Frauen auf. Sie sind eines wahren Christen unwürdig.
@dr. heger
Dann könne sie sich ja beruhigt zurücklehnen und der dem Staatsbankrott folgende Katharsis in Ruhe abwarten. Danach geht es dann mit was weiter? Mit einer kirchengesteuerte Diktatur, Despotie, Kirchenstaat, Gottesstaat? Was wollen Sie eigentlich für einen Staat? Oder wollen Sie gar keinen?
Samstag, 3. Dezember 2005 15:59
Ignatius: Staatsbankrott
„Der Wirtschaftspublizist Roland Baader prophezeite 1997 im Buch „Fauler Zauber“ den Zusammenbruch des
Sozialstaates.
Jetzt erleben wir den Kollaps auf Raten, selbst die Renten werden von der neuen Regierung eingefroren.
Im vergangenen Jahr erschien Baaders Buch „Geld, Gold und Gottspieler – Am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise“. Thema war das auf Schein-Geld, auf Luftbuchungen und Überschuldung basierende internationale Finanzsystem. Baaders Analyse der deutschen Staatsfinanzen wurde bereits von der Realität eingeholt.
Bereits 2004 war die Regierung mit ihrem finanz-politischen Latein am Ende. Darin liegt die eigentliche Logik der Großen Koalition. Die SPD konnte gar nicht mehr daran interessiert sein, allein weiterzuregieren.
„Standard & Poor’s“, die einflussreichste Rating-Agentur der westlichen Welt, bewertet bekanntlich die Kreditwürdigkeit von Unternehmen und Staaten. Die neue Prognose lautet so:
Wenn sich nichts Wesentliches ändert, wird ab 2010 zuerst die Bonität des französischen Staates in den freien Fall übergehen, dann – nach 2015 – die der USA und Deutschlands und zuletzt – etwa ab 2020 – die Großbritanniens.
Damit ist gemeint, dass die Schulden dieser Staaten schließlich den Status von Ramschanleihen erreichen, was wiederum zur Folge hat, dass sich die Regierungen nur noch um den Preis exorbitanter Zinsen neu verschulden können. Bekanntlich führt nicht die Höhe der Staatsschulden als solche, sondern die Höhe der Zinslast letzten Endes zur Insolvenz.“
Jetzt erleben wir den Kollaps auf Raten, selbst die Renten werden von der neuen Regierung eingefroren.
Im vergangenen Jahr erschien Baaders Buch „Geld, Gold und Gottspieler – Am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise“. Thema war das auf Schein-Geld, auf Luftbuchungen und Überschuldung basierende internationale Finanzsystem. Baaders Analyse der deutschen Staatsfinanzen wurde bereits von der Realität eingeholt.
Bereits 2004 war die Regierung mit ihrem finanz-politischen Latein am Ende. Darin liegt die eigentliche Logik der Großen Koalition. Die SPD konnte gar nicht mehr daran interessiert sein, allein weiterzuregieren.
„Standard & Poor’s“, die einflussreichste Rating-Agentur der westlichen Welt, bewertet bekanntlich die Kreditwürdigkeit von Unternehmen und Staaten. Die neue Prognose lautet so:
Wenn sich nichts Wesentliches ändert, wird ab 2010 zuerst die Bonität des französischen Staates in den freien Fall übergehen, dann – nach 2015 – die der USA und Deutschlands und zuletzt – etwa ab 2020 – die Großbritanniens.
Damit ist gemeint, dass die Schulden dieser Staaten schließlich den Status von Ramschanleihen erreichen, was wiederum zur Folge hat, dass sich die Regierungen nur noch um den Preis exorbitanter Zinsen neu verschulden können. Bekanntlich führt nicht die Höhe der Staatsschulden als solche, sondern die Höhe der Zinslast letzten Endes zur Insolvenz.“
Samstag, 3. Dezember 2005 13:43
richard: @ Dr.Heger
Ich unterschreibe jeden Buchstaben Ihrer Beiträge. Dem kommenden Finanzkollaps und dem dadurch ausgelösten
weltweiten Chaos, verursacht durch die herrschenden Gangs, entkommen wir leider alle nicht. Ich halte
aber vor der Nachwelt fest, daß es vor allem die Partei der Frau Merkel war und ist, die jedes sittliche
Fundament untergraben ließ.
richard
richard
Samstag, 3. Dezember 2005 12:00
Dr. Christoph Heger: @methsalix
Meine Erwartung ist allerdings höher, als daß ich nur nicht ermordet werde. Ich nehme an, daß ich den
Untergang der besagten Bande(n) noch erlebe. Ihr Staatsbankrott ist ja schon so gut wie erreicht.
Man bringt eben nicht so folgenlos – moralisierend an die Brust seiner Väter klopfend – eine ganze Generation um.
MfG
Christoph Heger
Man bringt eben nicht so folgenlos – moralisierend an die Brust seiner Väter klopfend – eine ganze Generation um.
MfG
Christoph Heger
Samstag, 3. Dezember 2005 08:49
Josefus: Typisch bösartige Unterstellungen der Kindermordbefürworter
Ein typischer Kommentar kommt von Josefus. Er kümmert sich einen Dreck um die Frau, warum sie überhaupt
in ihre verzweifelte Notlage geraten ist, oder wie man sie da herausholen könnte.
Woher wollen Sie das wissen? Es ist typisch für Befürworter der frühkindlichen Tötung Abtreibungsgegnern zu unterstellen, dass sie nichts für Menschen in Notlagen tun. Im Gegenteil: Die Lebenschützer, die ich kennen gelernt habe setzen sich nicht nur für die Schwächsten der Schwächsten ein durch Wort und Tat (!), sondern kümmern sich auch um Frauen, die in der Schwangerschaft eine Notlage sehen und sogar auch um Frauen, die erst in äußerste Notlagen geraten sind, weil ihr Kind durch Abtreibung getötet wurden. Denn es lässt ihrem Gewissen oft keine Ruhe. Entweder man hört auf die Stimme seines Gewissens oder man versucht es zu betäuben. Dies geht jedoch nur eine Zeitlang.
Woher wollen Sie das wissen? Es ist typisch für Befürworter der frühkindlichen Tötung Abtreibungsgegnern zu unterstellen, dass sie nichts für Menschen in Notlagen tun. Im Gegenteil: Die Lebenschützer, die ich kennen gelernt habe setzen sich nicht nur für die Schwächsten der Schwächsten ein durch Wort und Tat (!), sondern kümmern sich auch um Frauen, die in der Schwangerschaft eine Notlage sehen und sogar auch um Frauen, die erst in äußerste Notlagen geraten sind, weil ihr Kind durch Abtreibung getötet wurden. Denn es lässt ihrem Gewissen oft keine Ruhe. Entweder man hört auf die Stimme seines Gewissens oder man versucht es zu betäuben. Dies geht jedoch nur eine Zeitlang.
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