16:15:17 | Samstag, 3. Dezember 2005
Am letzten Sonntag stellte Kardinal Karl Lehmann in Mainz eine gemeinsame Initiative der Bistümer Mainz, Limburg, Trier und Speyer vor.
(kreuz.net, Mainz) Die Initiative hat zum Ziel, eine positive Entwicklung zu fördern, die sich in der
Kirche seit der Jahrtausendwende abzeichnet.
Das berichteten kürzlich verschiedene Tageszeitungen der
Region.
In den vier Bistümern Mainz, Limburg, Trier und Speyer sind seit dem Jahr 2000 insgesamt rund
12.800 Menschen wieder in die katholische Kirche eingetreten.
Die Zahl der Kirchenaustritte hat sich
im Bistum Mainz von früher jährlich etwa 8000 Gläubigen inzwischen halbiert. Die Tendenz ist weiter
fallend. Für das Jahr 2005 rechnet Kardinal Lehmann mit rund 1000 Kirchenaustritten weniger als im Vorjahr.
Gleichzeitig steigt die Zahl der Ausgetretenen, die sich wieder der Kirche zuwenden.
2217 Schäfchen
kehrten im Bistum Mainz von 2000 bis September 2005 wieder zur Herde Gottes zurück. 868 Personen konvertierten
zur katholischen Kirche. 474 Erwachsene ließen sich taufen.
Damit hat die Zahl der Neueintritte um das
siebenfache zugenommen.
Der Mainzer Kardinal führt den Sinneswandel bei den Gläubigen auf die Ausstrahlung
des verstorbenen Papstes, auf den deutschen Papst, den Kölner Weltjugendtag, die Wiedereröffnung der
Dresdner Frauenkirche oder das Bonifatiusjahr zurück.
Meist seien es Akademiker und gut ausgebildete
Menschen der mittleren Generation, die sich wieder der Kirche zuwenden.
Nicht selten sei die Geburt eines
Kindes der Grund, warum junge Eltern wieder in die Kirche finden.
Die Kirche möchte diesen positiven
Trend fördern.
Dazu erwähnte Kardinal Lehmann den ökumenischen Kirchenladen in Darmstadt, über den
es innerhalb eines Jahres rund 150 Wiedereintritte gab.
Darmstadt befindet sich im Süden von Hessen.
Kardinal Lehmann ortet generell eine vermehrte Zuwendung der Menschen zum Religiösen. Das müsse nicht
zu einem sofortigen Kircheneintritt führen, beeinflusse die Gesellschaft aber positiv.
Immer mehr Menschen
würden auch die Reformfähigkeit der Katholischen Kirche anerkennen.
Andere erhofften sich Hilfen bei
den Problemen der Globalisierung oder suchten in der Kirche im Gefolge einer Lebenskrise nach dem Sinn
des Lebens.
In den Pfarreien würden die verlorenen Schäfchen mit offenen Armen aufgenommen.
Wer aber
nicht direkt mit dem für ihn zuständigen Pfarrer sprechen will, findet über die Telefonhotline „Katholisch
werden“ Hilfe.
Dort kann er mit überpfarreilichen Gesprächspartner reden. Kontakte knüpfen kann man
auch über das
Internet.
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#9
Agiafortuni 23:50:17 | Sonntag, 8. Januar 2006
#8
Josef Gadient 18:14:36 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
#7
Le Trot 12:19:32 | Sonntag, 4. Dezember 2005
#6
Gotthard 12:07:18 | Sonntag, 4. Dezember 2005
#5
Toby 11:43:46 | Sonntag, 4. Dezember 2005
#4
kreuzi 11:30:23 | Sonntag, 4. Dezember 2005
#3
Justus 09:35:42 | Sonntag, 4. Dezember 2005
#2
Josefus 21:43:06 | Samstag, 3. Dezember 2005
#1
Fabianus 17:43:34 | Samstag, 3. Dezember 2005