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Akt der Aggression + Eines wie keines + Der übernächste Schritt? + Exegetisches Neuland + Welcher Spieler hat uns in der Hand?
Akt der Aggression

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat im Lebensschutzbereich mehr Bewußtseinsbildung gefordert. Der Heilige Vater sprach gestern vor lateinamerikanischen Vertretern der bischöflichen ‘Kommissionen für Familie und Leben’. Die Tötung von ungeborenen Kindern sei ein Akt der Aggression gegen die Gesellschaft. Politiker und Gesetzgeber hätten die Pflicht, das grundlegende Recht auf Leben jedes Menschen zu schützen. In Anspielung auf die Kindertötungspille sprach Benedikt XVI. von der „Erleichterung der Eliminierung von Embryos“.

Eines wie keines

Vatikan. Papst Benedikt XVI. soll das Angebot einer österreichischen Familie abgelehnt haben, ihm ein neues Klavier zu schenken. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Adnkronos’. In einem persönlichen Brief dankte der Heilige Vater der Familie herzlich. Er habe abgelehnt, weil er zu sehr an seinem alten Klavier hänge.

Der übernächste Schritt?

Niederlande. In den Niederlanden wird eine Kommission aus drei Ärzten, einem Juristen und einem sogenannten Ethiker an einem Gesetz arbeiten, welches den Mord an neugeborenen Behinderten ermöglichen soll. Das gaben das Gesundheits- und das Justizministerium am Dienstag bekannt. Die Tötung von Behinderten im Kindesalter bleibt zwar theoretisch verboten, soll aber – wie die Kommission wohl empfehlen wird – straffrei gestellt werden. Der CDU-Behindertenbeauftragte im Deutschen Bundestag, Hubert Hüppe, warnt jetzt: „Damit gehen unsere westlichen Nachbarn beim ärztlichen Töten wieder einen Schritt weiter.“ Das sei eine abschüssige Bahn, die bei der Tötung auf Verlangen bei schwerer Krankheit beginne und bei der Tötung ohne Verlangen ende.

Exegetisches Neuland

Deutschland. Ab dem zweiten Adventsonntag verkauft die evangelische Gemeinde im Nürnberger Stadtteil Katzwang einen Bibelkalender mit pornographischen Darstellungen der Gemeindejugend. Nürnberg ist die zweitgrößte Stadt in Bayern. Die abgelichteten Darsteller – teilweise jünger als 18 Jahre – posieren zwecks Umsatzsteigerung mit wenig oder ohne Kleidung. Die angeblich auf dem Titelblatt dargestellte Ursünde wurde in der örtlichen evangelischen Pfarrkirche vor dem Hochaltar aufgenommen. Das Modell bedeckt seine Blöße lediglich mit seiner Haarpracht und einem Feigenblatt. Der Katzwanger Pastor findet es „anerkennenswert, wenn sich die Jugendlichen mit der biblischen Geschichte befassen“. Die evangelische Landeskirche verweigerte jeden Kommentar. Ein Sprecher von Kardinalerzbischof Friedrich Wetter kritisierte die Darstellungen: „Das ist nicht die richtige Form, sich mit der Heiligen Schrift auseinander zu setzen, indem man die Hosen runterläßt.

Welcher Spieler hat uns in der Hand?

„Wie soll ich meine Seele halten,
daß sie nicht an deine rührt?
Wie soll ich sie hinheben über dich
zu andern Dingen?
Ach gerne möcht ich sie
bei irgendwas Verlorenem
im Dunkel unterbringen
an einer fremden stillen Stelle,
die nicht weiterschwingt,
wenn deine Tiefen schwingen.
Doch alles, was uns anrührt, dich und mich, nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich,
der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.
Auf welches Instrument sind wir gespannt?
Und welcher Spieler hat uns in der Hand?“

Text und Illustration von der Homepage der Pfarrei Breitenbach im Bistum Würzburg zum zweiten Adventsonntag
      
6 Lesermeinungen
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#6   FioreGraz   22:32:42 | Sonntag, 4. Dezember 2005
coool
Rilke und KReuz.net
„Der Rauch des Satans…“
LG
Fiore
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#5   Christin   22:21:46 | Sonntag, 4. Dezember 2005
eines wie keines…verliebt in sein altes Instrument(Klavier)wie Gott in seine Schöpfung
Das ist schön zu hören,dass der Papst auch so gern am alten (Musik)Instrument festhält.
Es ist auch so,dass ich mein altes Handy nicht wegwerfen will,auch wenn ich ein modernes neues Handy bekommen könnte,was alle Stücke spielen könnte!
Es ist ein Zeichen für Bescheidenheit und Sparsamkeit und gegen die Wegwerfgesellschaft und ein Zeichen für Umweltschutz,ganz im Sinne meines Mannes!
Unser Papst ist traditionsbewußt und bewahrt seine Erinnerungen zu seinen Wurzeln!
Gott würde über ihn freuen glaub ich!
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#4   Benedikt   16:43:22 | Sonntag, 4. Dezember 2005
Abschüssige Bahn
Das sei eine abschüssige Bahn, die bei der Tötung auf Verlangen bei schwerer Krankheit beginne und bei der Tötung ohne Verlangen ende
In den grenznahen Hospizen finden sich jetzt schon Holländer und Belgier, die Angst haben, in ihren Heimatländern abgespritzt zu werden. Tja, es ist eben naiv, wenn man meint, man könnte auf diesem Gebiet einen neuen Status schaffen. In Wirklichkeit setzt man immer eine Entwicklung in Gang.
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#3   Krzyszek   12:15:17 | Sonntag, 4. Dezember 2005
Spielerfoto
Ein schönes Foto. Was es allerdings mit dem Gedicht zu tun hat, ist mir nicht ganz klar. Aber unpassende Fotos kennen wir ja auch von Kreuz.net-Artikeln zur Genüge, besonders zum Thema Schwule.
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#2   Sirilo   11:38:35 | Sonntag, 4. Dezember 2005
Urheber des Gedichts…
…ist Rainer Maria Rilke. Es ist nicht fair, ein Gedicht abzudrucken und den Autor dabei zu verschweigen!
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#1   Le Trot   10:13:35 | Sonntag, 4. Dezember 2005
@jo,jo
Breit ist der Bach der in „Schwein“furt ins Verderben führt.
Nicht die erste Aktion mit der der Geistlose Breitenbach auffällig wird.
Der Altarkasper ist wahrhaft mitten unter uns ! www.bruecke-sw.de/…Stefan_Nase%2002.jpg
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