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Gefährdete Religionsfreiheit + Der Papst ist ein Depp + Unwürdiges bei ‘Dignitas’ + Kopfgeld + Nikolaus auf Distanz
Gefährdete Religionsfreiheit

Vatikan. Beim Engel des Herrn am gestrigen Sonntag forderte Benedikt XVI. die Staaten der Welt zur Religionsfreiheit auf. Der Papst erinnerte an das Dekret des Zweiten Vatikanums ‘Dignitatis Humanae’, das sich mit dieser Frage auseinandersetzt. Die Religionsfreiheit leite sich aus der einzigartigen Würde des Menschen ab. Unter allen Kreaturen könne nur der Mensch eine freie und bewußte Beziehung zu seinem Schöpfer aufbauen. Der Heilige Vater beklagte, daß die Religionsfreiheit noch in vielen Ländern gefährdet sei. Auch ein sich ausbreitender Agnostizismus und Relativismus würden die Religionsfreiheit „subtil“ bedrohen.

Der Papst ist ein Depp

Schweiz. Die Kommunikationschefin der ‘Christlichdemokratischen Volkspartei’, Monika Spring, leidet offenbar an Kommunikationsstörungen. Kürzlich beschimpfte die rabiate Dame Papst Benedikt XVI. sowie seinen Vorgänger Papst Johannes Paul II. als „Deppen“. Sie überlege sich einen Austritt aus der katholischen Kirche, sagte die Kommunikationschefin gegenüber Journalisten am Rande der Wintersession der Eidgenössischen Räte in Bern laut der ‘NZZ am Sonntag’. Als Begründung gab die Christdemokratin an, die Lehre der Kirche zu Kondomen und Homosexuellen nicht zu begreifen. Dabei sei die Kirche „die größte Schwulenorganisation der Welt“. Die Schweizer Christdemokraten, die seit Jahren an Stimmen verlieren, nannten sich bis in die 1960er „Katholisch Konservative Partei“.

Unwürdiges bei ‘Dignitas’

Schweiz. Die Justiz des Kantons Zürich ermittelt zur Zeit gegen einen umstrittenen Verein, der sich hinter dem Decknamen ‘Dignitas’ versteckt und Hilflosentötungen propagiert und durchführt. Grund der Ermittlungen sind Ungereimtheiten bei den Vereinsfinanzen in der Höhe von 230.000 Franken, umgerechnet knapp 150.000 Euro. Unbekannte haben der Justiz interne Papiere der seit kurzem auch in Deutschland agierenden Gruppe zugespielt. Ein Staatsanwalt bestätigte, daß die Unterlagen geprüft würden. ‘Dignitas’ kämpft gegenwärtig nicht nur mit dem Vorwurf, mit dem Tod gute Geschäfte zu machen, sondern auch mit der Anschuldigung, Leute ohne langes Federlesen in den Selbstmord zu schicken. Ein mit ‘Dignitas’ in Verbindung stehender Arzt hat sich kürzlich sogar das Leben genommen.

Dänisches Kopfgeld

Dänemark. Bereits Ende September rief die größte Tageszeitung Dänemarks, ‘Jyllands-Posten’ die Komikzeichner des Landes dazu auf, Karikaturen von Mohammed zu produzieren. Man wolle – so hieß es – ergründen, wie weit „die Angst vor muslimischen Vergeltungsaktionen die Meinungsfreiheit in Dänemark gefährde“. Kritiker bezeichneten die Aktion als „scheinheilig“. Islamische Gruppen in Pakistan setzten prompt ein Kopfgeld von umgerechnet etwa 6.000 Euro auf die Ermordung der Zeichner aus, die sich an der umstrittenen Aktion beteiligten. Dies berichtete die protestantische Nachrichtenagentur ‘idea’. Eine eingereichte Karikatur zeigt – vorhersehbar – Mohammed als islamischen Terroristen mit einer Bombe im Turban. Unmittelbar nach der Veröffentlichung der Bilder demonstrierten in Kopenhagen 3.500 muslimische Gläubige gegen die Zeitung. Auch die Botschafter von insgesamt elf islamischen Staaten protestierten beim dänischen Außenministerium.

Nikolaus auf Distanz

Schweiz. In Zürich darf der Nikolaus oder der ihn begleitende Knecht Rupprecht – um Vorwürfen des Kindesmißbrauchs vorzubeugen – Kinder nicht mehr auf den Schoß nehmen. Eine entsprechende Anweisung veröffentlichte ein Verband von rund hundert Nikoläusen Mitte November. Gleichzeitig äußerte der Verband sein Bedauern über die Maßnahme. Die Öffentlichkeit sei jedoch in Bezug auf das Thema Kindesmißbrauch „sehr sensibilisiert“. Mehr als hundert Nikoläuse werden am 6. Dezember einer alten Tradition gemäß durch die Straßen Zürichs ziehen und mehr als tausend Familien zu Hause besuchen.
      
6 Lesermeinungen
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#6   LAMIN   13:58:10 | Sonntag, 11. Februar 2007
Falschinformation über DIGNITAS
kreuz.net transportiert offensichtlich Falschinformation über DIGNITAS. DIGNITAS ist kein Deckname. DIGNITAS ist ein offiziell eingetragener Verein in der Schweiz. Er propagiert keine Hilflosentötungen, tritt aber für das Recht eines Menschen auf begleiteten Suizid ein. Dieses Recht ist am 3. November 2006 vom Schweizerischen Bundesgericht als Höchstgericht als Bestandteil des Selbstbestimmungsrechts des Menschen ausdrücklich anerkannt worden. Das Höchstgericht hat auch erklärt, das Recht sei durch Artikel 8 Absatz 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention geschützt. Falsch ist auch die Behauptung, es gebe Ungereimtheiten in den Vereinsfinanzen. Ebenso falsch ist die Behauptung, DIGNITAS schicke Leute ohne langes Federlesen in den Suizid. Eine unabhängige Studie zeigt deutlich, dass die Vorbereitungszeit für begleitete Suizide in der Regel erheblich ist, oft sogar so, dass Mitglieder schon in der Presse bedauern, es dauere so lange: www.dignitas.ch/…nitas/Studie2005.pdf. Wieso bleiben Christen nicht bei der Wahrheit?
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#5   munichmouse   13:56:37 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Religionsfreiheit
Wir reden von Religionsfreiheit in verschiedenen Ländern fernab von Deutschland. Dabei gelingt es mir oft gar nicht meine Religionsfreiheit hier auszuüben. Schon mal probiert Aschermittwoch frei zu bekommen? Da hat man Verständnis in großen Firmen, dass man neben dem Moslem nicht auf den Boden bröseln darf, aber dagegen wird man selbst beim Fasten vor Ostern müde belächelt, dauernd belehrt, wie dumm und altmodisch dies ist. Wenn ich dann noch erfahre, dass es drei Gebetsräume für Mosleme in der MAN gibt, aber keinen für Christen oder die Diskussion, ob für dem Bundestag im Gebetsraum ein Kreuz hängen darf, um andere nicht zu stören, da frage ich mich, ob ich in meiner Heimat noch Glaubensfreiheit habe. Kruzifixe wurden in Schulen und Krankenhäusern wg. des schrecklichen Anblicks längst verboten, aber das Töten von Comicfiguren, wie z.B. Tom und Jerry ist Kindern zuzumuten. Ich fühle mich längst in meinem Glauben eingeengt.
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#4   Irenäus   19:32:06 | Montag, 5. Dezember 2005
Tiefblick
Es läßt doch tief blicken, daß in unserer Gesellschaft jemand, nur weil er ein Kind liebkost, gleich unter Pädophilieverdacht steht.
Jedenfalls kann man an diesem Beispiel klar erkennen, wie „normal“ und „aufgeklärt“ unsere Gesellschaft ist.
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#3   Lykophron   15:18:20 | Montag, 5. Dezember 2005
Monika Spring
Frau Spring mußte heute (einen Tag nach dem Zeitungsartikel) zurücktreten. Offenbar hatten die Protestemails, die wir geschrieben haben, doch einige Wirkung
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#2   Christin   12:42:41 | Montag, 5. Dezember 2005
Religionsfreiheit und Würde des Menschen
Der Mensch, soweit er sich nicht freiwillig gebunden hat ist ein freies Wesen und hat Anspruch auf Religionsfreiheit aber nur im dem begrenzten Ausmaß als er sich selber und seine Umwelt nicht so schadet dass nachaltig dauerhafter Schäden an seiner gesunden Würde als Person und an seiner Umwelt und seinen mit ihm lebenden Mitmenschen entsteht.
Religion muß immer sinngebend sein und lebensbejaend sein und lebensbewahrend sein.Darum ist die christlich orientierte Religion die am Leben näherste Religion,das heißt nicht
dass es nicht „viele Wege“zum Leben geben darf so viele Wege als es Menschen gibt,solange es die Umwelt(Schöpfung) verkraftet.
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#1   Rocky   12:17:50 | Montag, 5. Dezember 2005
Von wegen Nikläusen-Distanz…
Von den „Zipfelmützen-Nikolausen“ sollte jeder Christ sich von selbst distanzieren! Alles andere ist pures Hirngfespinnst:
DARUM:
Keine „Zipfelmütze“ als Jesuskind!
Lassen Sie sich und Ihre Kinder nicht von einer „Zipfelmütze“ einfangen!
1) Der hl. Nikolaus war ein Bischof und tat Gutes! Nur er ist das Original für den St. Nikolaustag! (6. Dezember)
2) Das Jesuskind war kein „ZipfelmützenMANN“, sondern das Geschenk Gottes an die Menschen!
Einen „WeihnachtsMANN“ gibt es nicht! Das sollten Sie Ihren Kindern klar machen und ihnen nichts schenken, wo mit einer „Zipfelmütze“ St. NIKOLAUS oder WEIHNACHTEN angedeutet wird! (Bestenfalls „Zipfelmütze-Pakung“ entfernen, damit die Kinder nicht in den gottfernen „Genuss“ der Geschenke des „Zipfelmützenmannes“ kommen! <><> „Mama packt das besser ein!“)
3) Für Sie und Ihre Familie – zu St. Nikolaus und Weihnachten – gilt: NUR DAS ORIGINAL
… So – jetzt haben die Zipfelmützenkläuse „die richtige“ Distanz zu den Kindern!
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