Kinderschlachtung
Abtreibungsreklame landet beim Disziplinaranwalt
Ein Wiener Abtreiber lockt unwissende Mütter mit Falschaussagen über die Folgen und Spätschäden der vorgeburtlichen Kindstötung in seinen Schlachthof.
(kreuz.net, Wien) Ein komplikationsloser Schwangerschafts- abbruch hinterlasse keine Spuren. Er habe keinen Einfluß auf die Fruchtbarkeit und sei später von niemandem festzustellen.

Mit diesen unwahren Behauptungen lockt der Wiener Kinderabtreiber Dr. Christian Fiala Mütter in seine Kinderschlachthäuser in Wien und Salzburg.

Kinderabtreiber Fiala war dieses Frühjahr auch der Initiant des Wegweiserechtes gegen Lebensschützer. Die Zwangsmaßnahme wird inzwischen von der Polizei im Auftrag der Abtreibungsgeschäftsleute vor zwei Wiener Anstalten durchgesetzt.

Sie wurde mit den Stimmen der kinder- und familienfeindlichen Sozialisten und Christdemokraten dekretiert.

Abtreiber Fiala betreibt sein blutiges Geschäft in Wien und Salzburg.

In Wien arbeitet er im ‘gynmed-Ambulatorium Wien’. Diese Abtreibungsanstalt ist sein privater kommerzieller Tötungsbetrieb. In Salzburg ist seine ‘gynmed Ambulanz Salzburg’ eine Einrichtung innerhalb des örtlichen St. Johannes Landeskrankenhauses.

Die Salzburger Tötungsstation wurde von der sozialistischen Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller als Teil ihres Wahlprogrammes durchgesetzt.

Da die Abtreibungspolitikerin Burgstaller in Salzburg keine Ärzte fand, die zur Kindertötung bereit waren, wurde der Abtreiber Fiala beauftragt, die lukrative Tötung ungeborener Kinder in Salzburg ins blutige Werk zu setzen.

Unter Vorspiegelung, daß eine Kinderabtreibung keine Spuren hinterlasse und die Fruchtbarkeit der Mutter nicht beeinflusse, lockt er an Samstagen wöchentlich etwa 20 schwangere Mütter zur Tötung ihrer Kinder in das Salzburger Landeskrankenhaus.

Ein wichtiger Kritiker des Abtreibungswesens in Österreich ist der Gesundheitspsychologe und Waldviertler Mitarbeiter von ‘Human Life International’, Dr. Josef Preßlmayer.

Im August 2005 sandte Dr. Preßlmayer das umstrittene Werbematerial der ‘gynmed-Ambulatorien’ in Wien und Salzburg an die Österreichische Ärztekammer.

Er legte eine „Dokumentierte Patientenaufklärung“ mit einer Auflistung der Risikofaktoren eines Schwangerschaftsabbruches sowie einen Beitrag des TV-Senders 3Sat vom 17. Mai 2005 bei.

3Sat berichtete, daß eine Studie des ‘Hopital de Bicetre’ in Paris ergab, daß die Kinderabtreibung das Risiko einer späteren Frühgeburt vor der 33. Schwangerschaftswoche um 40% erhöht.

Das Risiko einer extremen Frühgeburt – noch vor der 29. Woche – steigt sogar um 70%.

Die Studie verglich 2219 Mütter, deren Kinder zu früh auf die Welt kamen, mit 618 Müttern, bei denen die Schwangerschaft normal verlief.

Trotz des erhöhten Risikos einer späteren Fehlgeburt, das bereits seit 1996 bekannt ist, lockt Abtreiber Fiala Mütter in seine Abtreibungsbetriebe und täuscht ihnen vor, daß Kinderabtreibungen problemlos seien.

Nachdem Dr. Preßlmayer im Oktober 2005 ein weiteres dringliches Schreiben an die Österreichische Ärztekammer richtete, reagierte deren Präsident, Dr. Reiner Brettenthaler, am 7. November 2005.

In einem unterzeichneten Schreiben teilte er mit, daß die Angelegenheit zur Prüfung an den Disziplinaranwalt weitergeleitet worden sei.

Handlungsbedarf sieht Dr. Preßlmayer nun auch im Wiener Gesundheitsministerium. Das umstrittene Werbematerial liegt nämlich auch in staatlich geförderten Beratungsstellen auf.

Brieflich forderte der Gesundheitspsychologe die österreichische Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat auf, das wahrheitswidrige Werbematerial von Dr. Fiala aus staatlich geförderten Beratungsstellen abzuziehen.

Dr. Preßlmayer erwartet jetzt, daß der Disziplinaranwalt der Ärztekammer die wahrheitswidrigen Werbepraktiken des Kinderabtreibers rasch verurteilt und das Gesundheitsministerium daraus die Konsequenzen zieht.
      
18 Lesermeinungen
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#18   richard   19:09:51 | Sonntag, 11. Dezember 2005
Hallo methusalix!
Sie haben tatsächlich einen völlig falschen Eindruck von mir, es stimmen Ihre Annahmen nicht. Weder habe ich Panik, noch sonstige absonderliche Erregungszustände. Ich bin ziemlich „cool“, wie man auf Neudeutsch so schön sagt. Ich halte auch Gott nicht für „streng oder strafend“, fürchte mich auch nicht vor ihm, sondern halte ihn, betrachte ich ein Menschenkind, eine Rose, einen Baum, eine schöne Frau, ein seelisch großes Erlebnis, Musik von Bach usw… für einen grenzenlos Liebenden.
Wenn ich die Geburtenstatistik Deutschlands/Europas mit dem aller muselmanischer Länder vergleiche, die Einwanderungszahlen von dort her sehe und deren Fruchtbarkeit dann bei uns: dann habe ich Angst für meine Enkel, unbestreitbar. In jedem größeren Dorf wachsen die Minarette, die katholische Führung ruft nach Verständnis/Toleranz dafür und sieht die Wahrheit nicht: ihr eigenes, absehbares Ende.
Denn sie sehen nicht, daß die Muslime null Toleranz haben, wenn sie Mehrheiten haben – oder kann mir irgendwer aus der Leserschaft Zahlenangaben über christliche Neubauten z.B. in der Türkei melden? Uns fehlen durch den mehr als 30jährigen Massenmord an unserem Nachwuchs ca. 8 oder auch mehr Millionen Christenmenschen und deren Kinder. Sehen Sie sich die Lebenskurven an!
Ich stimme mit Ihnen völlig überein in der Frage der falschen Behandlung der Frauen. Nur muß man in unserer Lage auch kräftig demographische und moralische Wahrheiten sagen – ich will aber niemand persönlich verletzen!
richard
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#17   progchrist   18:36:19 | Sonntag, 11. Dezember 2005
wie wohltuend ist es…
…ab und zu mal einen richtig nüchternen und sachlichen Beitrag wie den von methusalix zu lesen.
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#16   methusalix †   02:15:35 | Sonntag, 11. Dezember 2005
Hallo Richard,
Was Sie und andere im Glauben sehr feste Personen hier in ihren Beiträgen schreiben, hört sich nicht gut an. Zum einen, weil es sehr nach Hysterie, Panik und Paranoia klingt, zum anderen weil es sich recht „unerlöst“ anhört.
Zunächst wäre grundsätzlich zu bemerken, dass Sie persönlich sich ja an die Gesetze der Kirche halten und somit vom strafenden Gott, Ihr Gott scheint vor allem ein streng strafender zu sein, verschont werden. Vielleicht kann das Ihre entsetzliche Angst etwas mindern.
Weiterhin scheint Sie die Angst vor dem Gericht vollkommen blind gemacht zu haben gegenüber der Liebe Gottes. Sie können absolut sicher sein, dass Gott Sie erhören wird und Ihr ganz persönliches entsetzliches Leiden, an den Sünden anderer Menschen, Ihnen beim jüngsten Gericht hoch anrechnen wird.
Was nun Ihre andauernden und vollkommen fruchtlosen Versuche angeht, die Anzahl der hingemetzelten Babies weltweit zu senken, bin ich mir nicht sicher, ob Sie wissen, dass mit Ihren ständigen Anklagen, Schuldzuweisungen und Verurteilungen, kein einziges Leben zu retten ist. Wenn Sie es wissen, dann haben Sie am jüngsten Tag ein Problem mit Gott. Er wird Sie fragen wozu er Ihnen Verstand gegeben hat, wenn Sie ihn nicht einsetzten um Abtreibungen zu verhindern. (Ein prima facie Beweis: Sie predigen dauernd gegen Abtreibungen, trotzdem werden sie nicht weniger)
Wenn Sie es nicht wissen, passiert Ihnen weiter nichts, Sie haben ja kein Talent verschwendet.
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#15   richard   10:14:54 | Samstag, 10. Dezember 2005
Die Wahrheit
ist in diesem Fall die Wirklichkeit und die Wirklichkeit die Wahrheit. Man kann es drehen und wenden wie man will: wir stehen vor dem Aus. Seelisch und physisch. Der tiefste Grund ist, daß wir Gott verlassen haben – Punkt!
Materialismus wurde unsere Religion, schamhaft noch verbrämt mit christlichem Beiwerk. Wir sind lebende Tote, die Hilfsrezepte stammeln und die Wirklichkeit und Wahrheit fürchten. Was nutzen uns „liberalere Abtreibungsgesetze“, wenn wir nicht auf der Stelle umkehren? Fürchten Sie als Vater eines kleinen Sohnes nicht um die Zukunft Ihres Kindes und dessen Kinder? Ich fürchte mich, weil sie in dieser Gesellschaft mit dieser „Wertordnung“ keine Zukunft mehr haben werden. Sie werden mit allergrößter Wahrscheinlichkeit eine muslimische Wertordnung haben und sich gegen Mekka hin verbeugen.
richard
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#14   progchrist   22:55:24 | Freitag, 9. Dezember 2005
Richard
Wichtig ist bei einer Problemlösung, dass man sich die Fakten anschaut, dass man sich also weniger an (vermeintlichen) „Wahrheiten“, sondern an „Wirklichkeiten“ orientiert. Und da müssen wir – auch wenn es Ihnen und eventuell sogar mir nicht gefällt – sehen, dass Länder mit sehr liberaler Abtreibungspraxis und Sexualaufklärung (Niederlande) geringere Abtreibungsraten aufweisen als Länder mit restriktiver illiberaler Sexualmoral (USA). Sehen Sie sich die Zahlen doch mal genau an – das ist schon dramatisch, wie in den USA die Zahlen aussehen, da wird jede 4. Schwangerschaft „unterbrochen“, wie es so euphemistisch heisst (als würde sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder „fortgesetzt“)! Sie wissen doch als Katholik auch, dass der Mensch „schwach“ und sündhaft ist, deshalb ist es im Sinne einer Problemlösung wesentlich effektiver ist, ihn über Sex aufzuklären und ihm die Verwendung von Kondomen nahezulegen als ständig nur an seine Enthaltsamkeit zu appellieren (das kann man ja durchaus im Einklang mit der Lehre noch zusätzlich tun aber nicht ausschließlich).
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#13   richard   22:26:57 | Freitag, 9. Dezember 2005
Auch ich
bin für „Problemorientierte Lösungen“. Unser Problem in Deutschland besteht u.a. darin, daß wir seit ca 30 Jahren
millionenfachen, massenhaften Kindermord in Babyschlachthöfen nicht nur geduldet, sondern auch staatlich, teilweise kirchlich gefördert haben. Das jetzt anstehende demographische Problem ist, daß wir auch nur bei Anhalten der jetzigen Situation aussterben. Das Problem lösen heißt, eine 180° Kehrtwendung auf der Stelle einzuleiten, damit die Katastrophe noch irgendwie gestoppt werden kann. Voraussetzung dieser Wende ist die allgemeine Erkenntnis und unser aller Eingeständnis, daß der Weg des Todes in Deutschland falsch war. „Ehrlichkeit“, ja, ich bin einverstanden. Dazu gehören aber das Aussprechen von harten Worten und Fakten, wie es griffo in wenigen Sätzen versucht hat.
Das Schönreden unserer trostlosen Lage, das gespielte Entsetzen, wenn man die Hitler- und Stalinzeit und deren Massenmorde mit der bewußten Tötung unseres Nachwuchses vergleicht, macht mich mehr als ratlos…
richard
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#12   progchrist   21:47:32 | Freitag, 9. Dezember 2005
@Richard
eine Frage an progchrist hätte ich schon: Ab welcher Zahl getöteter Menschen darf man mit seiner gütigen Erlaubnis öffentlich von Massenmord und Schlachthöfen sprechen? Wann darf man, wann nicht, progchrist?
von „dürfen“ oder „nicht dürfen“ will ich gar nicht erst sprechen, denn darüber, was man „darf“ und was nicht, maß ich mir jenseits des positiven Rechts und jenseits der Erziehung meines minderjährigen Sohnes kein Urteil an. Und es steht mir überhaupt nicht zu, Ihnen etwas zu erlauben oder nicht (gilt auch umgekehrt). Da bin ich zu liberal zu und halte auch nichts von PC. Allerdings spreche ich von „vernünftig“ und „unvernünftig“ und halte es eben für letzteres, wenn man mit solchen furchtbaren Vokabeln daherkommt, denn sie suspendieren im Grunde jede weitere vernünftige Diskussion. Wenn wollen Sie denn mit diesen unsinnigen Vergleichen mit Massenmodern nazistischer oder kommunistischer Provenienz beeindrucken ausser sich selbst? Zum Nachdenken oder gar Umdenken lädt ein solches Vokabular jedenfalls nicht ein.
griffos Vergleich ist vielleicht etwas banal
Eben, Banalitäten führen in einer so schwierigen Frage zu keiner Lösung. Ich denke und handle grundsätzlich problemlösungsorientiert…ich bemühe mich zumindest!
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#11   richard   21:10:51 | Freitag, 9. Dezember 2005
Eine Frage
an progchrist hätte ich schon: Ab welcher Zahl getöteter Menschen darf man mit seiner gütigen Erlaubnis öffentlich von Massenmord und Schlachthöfen sprechen? Genügen 2-4 Millionen ermordeter Kinder im Mutterleib deutscher Frauen innerhalb weniger Jahrzehnte, oder ist diese Zahl zuwenig um diese Begriffe gebrauchen zu dürfen? Wann darf man, wann nicht, progchrist? Darf man von Hitlers oder Stalins oder Maos Massenmorden sprechen oder auch nicht? „Sät man dadurch Haß“ oder spricht man nur Wahrheiten aus, die manche nicht hören wollen, weil wir in einer ach „so demokratischen“ Gesellschaft leben? griffos Vergleich ist vielleicht etwas banal, aber an Ihrer bösen Reaktion kann ich erkennen, daß er damit voll ins Schwarze getroffen hat. „Tritt man einem Hund fest auf den Schwanz, heult oder beißt er“, heißt ein litauisches Sprichwort.
richard
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#10   methusalix †   00:27:34 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Nur ein Punkt:
Wo ist das Zinsverbot geblieben? (Heilig, ewig, unveränderlich und so fort)
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#9   Athanasius   00:23:51 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Das eine Verbrechen, rechtfertigt ein nächstes?
I. Daß Sie alle Verbindung zur Realität verloren haben, zeigt sich daraus, daß Sie von -unterbrechungen sprechen anstatt von -abbrechungen oder -terminationen. Eine Abtreibung bedeutet eindeutig der Tod des Babys.
II. „Gott mit uns“ stand nicht nur im I. WK auf den Koppeln, sondern auch im II. WK. Teil der preussischen Tradition. Sie können mit ihrer marxistischen Rhetorik auch leicht das teutonische Kreuz nennen um damit das Hl. Kreuz zu beschimpfen.
III. Wer beim Lesen ihrer Zeilen zur Hl. Inquisition noch nicht versteht, daß Sie ein historischer Ignorans sind der nicht einmal zu unterscheiden weiss zwischen juridische Prozeduren mit Todesstrafe (tausendfach) und millionenfachem Völkermord, soll sich mal fragen ob er noch alle hat. Ihre Beschimpfung des Hl. Offiziums könnte direkt aus dem Chinesischen Staatsradio stammen. Sind Sie sicher davon, daß Sie nie beim Staatsrundfunk der D.D.R. gearbeitet haben?
IV. Ihr „Papst“ ist er schon nicht, denn Sie glauben nicht einmal mehr an die Unfehlbarkeit der kirchlichen doktrinären Definitionen. Sie behaupten sogar das Lehramt hat früher immer wieder „daneben gelegen“. Ist schon logisch wenn man sich das II. Vatikanum vergleicht mit dem älteren pre-konziliaren Magisterium, aber trotzdem ist Ihre Beschimpfung der Indefektibilität eine Häresie.
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#8   methusalix †   22:56:12 | Dienstag, 6. Dezember 2005
griffos und anderer Massstäbe
Bei einigen Leuten hier haben sich die Massstäbe gründlich verschoben.
Wenn Sie in hier falsch parken und glauben, dass das dann teuer wird, sind Sie im Irrtum Ihres Lebens! Versuchen Sie mal in Los Angeles oder Stockholm eine Parkuhr um fünf Minuten zu überziehen. Das kostet Sie ab 50 Euro (in Worten FÜNFZIG!) aufwärts. Wenn Sie in Deutschland auf einem Behindertenplatz parken löhnen Sie gerade mal 35 Euro.
Die Schwangerschaftsunterbrechungen, die heute durchgeführt werden als grössten Massenmord der Geschichte zu bezeichnen, entbehrt jeglicher Grundlage. Sowohl von der Qualität als auch Quantität.
Allein in den beiden Weltkriegen wurden Millionen über Millionen Menschen, Soldaten und Zivilisten, Frauen, Kinder und Männer hingeschlachtet und im ersten Weltkrieg stand auf den Koppeln der deutschen Soldaten „Gott mit uns“ nicht ohne Billigung der Kirchenbeamten.
Wenn sie die Gesichte der katholischen Kirche betrachten finden sie auch dort genügend absolut unschuldige Opfer, die in einem irrwitzigen Aberglauben ermordet wurden; die unschuldigen Opfer der „heiligen Inquisition“ wobei der Chef der Nachfolgeorganisation heute unser Papst ist.
Im übrigen hat das Lehramt der katholischen Kirche in seiner Geschichte oft derartig daneben gelegen, dass viele denen schlicht und einfach nicht mehr glauben, was dort abgesondert wird. Gänzlich unglaubwürdig sind die Herren in schwarz ja beim Thema Sexualität. Da sind sie kraft Amtes vollkommen ahnungslos.
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#7   progchrist   19:59:56 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Josefus
ich bin selbstkritisch genug um einzuräumen, dass ich durchaus mal falsch liege bei „Textinterpretationen“, aber in diesem Fall bin ich mir fast sicher, dass ich schon verstanden habe, wie manche hier manches meinen. Ich bin da dann schon für Ehrlichkeit und Klarheit. Manchmal habe ich das Gefühl, dass, wenn einer schreibt „dafür werden noch einige (abtreibende Frauen, helfende Ärzte, Schwule, Lesben etc.) in die Hölle kommen“ auch eine gwisse Genugtuung nach dem Motto „die haben das auch gar nicht anders verdient, geschieht ihnen recht“ mitschwingt. Wenn das nicht so ist, freue ich mich und nehme meine Bemerkung mit echtem Bedauern und der Bitte um Entschuldigung zurück. Aber bitte ehrlich sein!
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#6   Josefus   19:18:47 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Falsche Adressaten
Kein Christ soll bzw. darf einem anderen Menschen die Hölle wünschen. Dies hat der von ihnen kritisierte griffo auch überhaupt nicht getan, vielmehr will er mit seiner Wortwahl Mensch davor bewahren. Sie adressieren falsch, nicht den Überbringer der schlechten Nachricht sollten Sie angreifen, sondern diejenigen, die dafür verantwortlich sind, die diese Baby-Schlachthäuser errichten, über die müssten sie sich aufregen. Als ob es griffo und anderen Spaß macht zu ermahnen. Wer angesichts solcher Verbrechen lieber in die Wolken schaut, sollte nicht andere kritisieren, die den Massenmord nicht übersehen. Oder lässt sie die Tötung abertausender hilfloser Wesen kalt? Nur weil man sie nicht sieht, weil ihre Hilferufe stumm verhallen, weil sie fast kein Lobby haben, weil sie nicht für ihre Interessen auf die Straßen können wie etwa Gewerkschaftsmitglieder. Es gibt jedoch EINEN, der ihre Schmerzensschreie hört.
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#5   progchrist   18:47:08 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Josefus
Ich finde ihre unchristliche Abklanzelung eines Mitchristen, der, auch wenn er eine Minderheitenposition aussprechen mag, die deswegen umso notwendiger ist, und der die Unverhältnismäßigkeit unseres „Rechts“staates voll durchschaut hat, menschenverachtend.
Nun, ich würde gerne milder urteilen, aber ich kann einen Menschen nicht mehr als Christen respektieren, der mit Begriffen wie „Massenmord“ und „Schlachthäusern“ nur Hass sät statt Nächstenliebe. Gilt auch für andere, die jenen Frauen und den Ärzten, die abtreiben, die „Hölle“ wünschen. Mal ehrlich: Ist das noch christliches Verhalten? Was geht in Euch eigentlich mental vor? Lauft ihr durch die Welt und hasst alle Mitmenschen, die anders denken und das sind ja, wie ihr selber zugebt, die übegroße Mehrheit? Ihr tut mir leid, ehrlich und das meine ich keineswegs menschenverachtend!
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#4   Stimme aus dem Tradiland   09:12:42 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@ Josefus
Ganz richtig. Zu Griffo ist zu sagen, dass er recht hat: Vom Lebensrecht des ungeborenen Kindes her gesehen, ist jede Strafe des Staates (außer vielleicht die für Völkermord) unerträglich. Zu Progchrist ist zu sagen, dass es hier nicht um Mehrheiten geht. Mehrheiten (vor allem manipulierte der Uninformierten) und Meinungen gibt es viele, aber nur eine Wahrheit.
Für den Massenmord an den Ungeborenen – das größte Verbrechen in der Geschichte der Menschheit – werden noch viele in die Hölle gehen:
Z.B. die Parlamentsabgeordneten, die das beschlossen und bis zum Tod nicht bereut haben. Z.B. die falschen Professoren und Ärzte, die behaupten, das Leben beginne erst mit der Einnistung des kl. Menschen oder drei Monate („lebenswert“) danach oder gar erst mit der Geburt.
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#3   Josefus   08:54:00 | Dienstag, 6. Dezember 2005
an progchrist
Ich finde ihre unchristliche Abklanzelung eines Mitchristen, der, auch wenn er eine Minderheitenposition aussprechen mag, die deswegen umso notwendiger ist, und der die Unverhältnismäßigkeit unseres „Rechts“staates voll durchschaut hat, menschenverachtend.
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#2   progchrist   20:17:01 | Montag, 5. Dezember 2005
griffo
ich bin froh, dass wir in einer freiheitlichen Demokratie leben, in der solche Menschen wie Du, die gauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, in Wahrheit aber sehr dumm sind, eine radikale Minderheit darstellen (und Gott sei Dank nix zu sagen haben). Sorry, aber solche Aussagen, wie Du sie getätigt hast, sind einfach nur eines aufgeklärten katholiken unwürdig UND menschenverachtend!
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#1   griffo   12:46:50 | Montag, 5. Dezember 2005
2 Minuten
die Parkzeit überziehen: man wird unachsichtig behandelt wie ein Schwerverbrecher und löhnt ordentlich. Massenmörder laufen frei herum, machen noch Werbung für ihr Babyschlachthaus und kein Polizist, kein Staatsanwalt, kein Richter und natürlich kein gewählter „Volks“-Vertreter rührt einen Finger. In welchem Irrenhaus leben wir eigentlich und wie lange lassen wir uns das nocht bieten???
griffo
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