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Montag, 5. Dezember 2005 11:03
Abtreibungsreklame landet beim Disziplinaranwalt
Ein Wiener Abtreiber lockt unwissende Mütter mit Falschaussagen über die Folgen und Spätschäden der vorgeburtlichen Kindstötung in seinen Schlachthof.
Die Arme eines 11wöchigen Kindes in der Hand seines Abtreibers.
Die Arme eines 11wöchigen Kindes in der Hand seines Abtreibers.
(kreuz.net, Wien) Ein komplikationsloser Schwangerschafts- abbruch hinterlasse keine Spuren. Er habe keinen Einfluß auf die Fruchtbarkeit und sei später von niemandem festzustellen.

Mit diesen unwahren Behauptungen lockt der Wiener Kinderabtreiber Dr. Christian Fiala Mütter in seine Kinderschlachthäuser in Wien und Salzburg.

Kinderabtreiber Fiala war dieses Frühjahr auch der Initiant des Wegweiserechtes gegen Lebensschützer. Die Zwangsmaßnahme wird inzwischen von der Polizei im Auftrag der Abtreibungsgeschäftsleute vor zwei Wiener Anstalten durchgesetzt.

Sie wurde mit den Stimmen der kinder- und familienfeindlichen Sozialisten und Christdemokraten dekretiert.

Abtreiber Fiala betreibt sein blutiges Geschäft in Wien und Salzburg.

In Wien arbeitet er im ‘gynmed-Ambulatorium Wien’. Diese Abtreibungsanstalt ist sein privater kommerzieller Tötungsbetrieb. In Salzburg ist seine ‘gynmed Ambulanz Salzburg’ eine Einrichtung innerhalb des örtlichen St. Johannes Landeskrankenhauses.

Die Salzburger Tötungsstation wurde von der sozialistischen Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller als Teil ihres Wahlprogrammes durchgesetzt.

Da die Abtreibungspolitikerin Burgstaller in Salzburg keine Ärzte fand, die zur Kindertötung bereit waren, wurde der Abtreiber Fiala beauftragt, die lukrative Tötung ungeborener Kinder in Salzburg ins blutige Werk zu setzen.

Unter Vorspiegelung, daß eine Kinderabtreibung keine Spuren hinterlasse und die Fruchtbarkeit der Mutter nicht beeinflusse, lockt er an Samstagen wöchentlich etwa 20 schwangere Mütter zur Tötung ihrer Kinder in das Salzburger Landeskrankenhaus.

Ein wichtiger Kritiker des Abtreibungswesens in Österreich ist der Gesundheitspsychologe und Waldviertler Mitarbeiter von ‘Human Life International’, Dr. Josef Preßlmayer.

Im August 2005 sandte Dr. Preßlmayer das umstrittene Werbematerial der ‘gynmed-Ambulatorien’ in Wien und Salzburg an die Österreichische Ärztekammer.

Er legte eine „Dokumentierte Patientenaufklärung“ mit einer Auflistung der Risikofaktoren eines Schwangerschaftsabbruches sowie einen Beitrag des TV-Senders 3Sat vom 17. Mai 2005 bei.

3Sat berichtete, daß eine Studie des ‘Hopital de Bicetre’ in Paris ergab, daß die Kinderabtreibung das Risiko einer späteren Frühgeburt vor der 33. Schwangerschaftswoche um 40% erhöht.

Das Risiko einer extremen Frühgeburt – noch vor der 29. Woche – steigt sogar um 70%.

Die Studie verglich 2219 Mütter, deren Kinder zu früh auf die Welt kamen, mit 618 Müttern, bei denen die Schwangerschaft normal verlief.

Trotz des erhöhten Risikos einer späteren Fehlgeburt, das bereits seit 1996 bekannt ist, lockt Abtreiber Fiala Mütter in seine Abtreibungsbetriebe und täuscht ihnen vor, daß Kinderabtreibungen problemlos seien.

Nachdem Dr. Preßlmayer im Oktober 2005 ein weiteres dringliches Schreiben an die Österreichische Ärztekammer richtete, reagierte deren Präsident, Dr. Reiner Brettenthaler, am 7. November 2005.

In einem unterzeichneten Schreiben teilte er mit, daß die Angelegenheit zur Prüfung an den Disziplinaranwalt weitergeleitet worden sei.

Handlungsbedarf sieht Dr. Preßlmayer nun auch im Wiener Gesundheitsministerium. Das umstrittene Werbematerial liegt nämlich auch in staatlich geförderten Beratungsstellen auf.

Brieflich forderte der Gesundheitspsychologe die österreichische Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat auf, das wahrheitswidrige Werbematerial von Dr. Fiala aus staatlich geförderten Beratungsstellen abzuziehen.

Dr. Preßlmayer erwartet jetzt, daß der Disziplinaranwalt der Ärztekammer die wahrheitswidrigen Werbepraktiken des Kinderabtreibers rasch verurteilt und das Gesundheitsministerium daraus die Konsequenzen zieht.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 18 Lesermeinungen:
Sonntag, 11. Dezember 2005 19:09
richard: Hallo methusalix!
Sie haben tatsächlich einen völlig falschen Eindruck von mir, es stimmen Ihre Annahmen nicht. Weder habe ich Panik, noch sonstige absonderliche Erregungszustände. Ich bin ziemlich „cool“, wie man auf Neudeutsch so schön sagt. Ich halte auch Gott nicht für „streng oder strafend“, fürchte mich auch nicht vor ihm, sondern halte ihn, betrachte ich ein Menschenkind, eine Rose, einen Baum, eine schöne Frau, ein seelisch großes Erlebnis, Musik von Bach usw… für einen grenzenlos Liebenden.
Wenn ich die Geburtenstatistik Deutschlands/Europas mit dem aller muselmanischer Länder vergleiche, die Einwanderungszahlen von dort her sehe und deren Fruchtbarkeit dann bei uns: dann habe ich Angst für meine Enkel, unbestreitbar. In jedem größeren Dorf wachsen die Minarette, die katholische Führung ruft nach Verständnis/Toleranz dafür und sieht die Wahrheit nicht: ihr eigenes, absehbares Ende.
Denn sie sehen nicht, daß die Muslime null Toleranz haben, wenn sie Mehrheiten haben – oder kann mir irgendwer aus der Leserschaft Zahlenangaben über christliche Neubauten z.B. in der Türkei melden? Uns fehlen durch den mehr als 30jährigen Massenmord an unserem Nachwuchs ca. 8 oder auch mehr Millionen Christenmenschen und deren Kinder. Sehen Sie sich die Lebenskurven an!
Ich stimme mit Ihnen völlig überein in der Frage der falschen Behandlung der Frauen. Nur muß man in unserer Lage auch kräftig demographische und moralische Wahrheiten sagen – ich will aber niemand persönlich verletzen!
richard
Sonntag, 11. Dezember 2005 18:36
progchrist: wie wohltuend ist es…
…ab und zu mal einen richtig nüchternen und sachlichen Beitrag wie den von methusalix zu lesen.
Sonntag, 11. Dezember 2005 02:15
methusalix †: Hallo Richard,
Was Sie und andere im Glauben sehr feste Personen hier in ihren Beiträgen schreiben, hört sich nicht gut an. Zum einen, weil es sehr nach Hysterie, Panik und Paranoia klingt, zum anderen weil es sich recht „unerlöst“ anhört.
Zunächst wäre grundsätzlich zu bemerken, dass Sie persönlich sich ja an die Gesetze der Kirche halten und somit vom strafenden Gott, Ihr Gott scheint vor allem ein streng strafender zu sein, verschont werden. Vielleicht kann das Ihre entsetzliche Angst etwas mindern.
Weiterhin scheint Sie die Angst vor dem Gericht vollkommen blind gemacht zu haben gegenüber der Liebe Gottes. Sie können absolut sicher sein, dass Gott Sie erhören wird und Ihr ganz persönliches entsetzliches Leiden, an den Sünden anderer Menschen, Ihnen beim jüngsten Gericht hoch anrechnen wird.
Was nun Ihre andauernden und vollkommen fruchtlosen Versuche angeht, die Anzahl der hingemetzelten Babies weltweit zu senken, bin ich mir nicht sicher, ob Sie wissen, dass mit Ihren ständigen Anklagen, Schuldzuweisungen und Verurteilungen, kein einziges Leben zu retten ist. Wenn Sie es wissen, dann haben Sie am jüngsten Tag ein Problem mit Gott. Er wird Sie fragen wozu er Ihnen Verstand gegeben hat, wenn Sie ihn nicht einsetzten um Abtreibungen zu verhindern. (Ein prima facie Beweis: Sie predigen dauernd gegen Abtreibungen, trotzdem werden sie nicht weniger)
Wenn Sie es nicht wissen, passiert Ihnen weiter nichts, Sie haben ja kein Talent verschwendet.
Samstag, 10. Dezember 2005 10:14
richard: Die Wahrheit
ist in diesem Fall die Wirklichkeit und die Wirklichkeit die Wahrheit. Man kann es drehen und wenden wie man will: wir stehen vor dem Aus. Seelisch und physisch. Der tiefste Grund ist, daß wir Gott verlassen haben – Punkt!
Materialismus wurde unsere Religion, schamhaft noch verbrämt mit christlichem Beiwerk. Wir sind lebende Tote, die Hilfsrezepte stammeln und die Wirklichkeit und Wahrheit fürchten. Was nutzen uns „liberalere Abtreibungsgesetze“, wenn wir nicht auf der Stelle umkehren? Fürchten Sie als Vater eines kleinen Sohnes nicht um die Zukunft Ihres Kindes und dessen Kinder? Ich fürchte mich, weil sie in dieser Gesellschaft mit dieser „Wertordnung“ keine Zukunft mehr haben werden. Sie werden mit allergrößter Wahrscheinlichkeit eine muslimische Wertordnung haben und sich gegen Mekka hin verbeugen.
richard
Freitag, 9. Dezember 2005 22:55
progchrist: Richard
Wichtig ist bei einer Problemlösung, dass man sich die Fakten anschaut, dass man sich also weniger an (vermeintlichen) „Wahrheiten“, sondern an „Wirklichkeiten“ orientiert. Und da müssen wir – auch wenn es Ihnen und eventuell sogar mir nicht gefällt – sehen, dass Länder mit sehr liberaler Abtreibungspraxis und Sexualaufklärung (Niederlande) geringere Abtreibungsraten aufweisen als Länder mit restriktiver illiberaler Sexualmoral (USA). Sehen Sie sich die Zahlen doch mal genau an – das ist schon dramatisch, wie in den USA die Zahlen aussehen, da wird jede 4. Schwangerschaft „unterbrochen“, wie es so euphemistisch heisst (als würde sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder „fortgesetzt“)! Sie wissen doch als Katholik auch, dass der Mensch „schwach“ und sündhaft ist, deshalb ist es im Sinne einer Problemlösung wesentlich effektiver ist, ihn über Sex aufzuklären und ihm die Verwendung von Kondomen nahezulegen als ständig nur an seine Enthaltsamkeit zu appellieren (das kann man ja durchaus im Einklang mit der Lehre noch zusätzlich tun aber nicht ausschließlich).
Freitag, 9. Dezember 2005 22:26
richard: Auch ich
bin für „Problemorientierte Lösungen“. Unser Problem in Deutschland besteht u.a. darin, daß wir seit ca 30 Jahren
millionenfachen, massenhaften Kindermord in Babyschlachthöfen nicht nur geduldet, sondern auch staatlich, teilweise kirchlich gefördert haben. Das jetzt anstehende demographische Problem ist, daß wir auch nur bei Anhalten der jetzigen Situation aussterben. Das Problem lösen heißt, eine 180° Kehrtwendung auf der Stelle einzuleiten, damit die Katastrophe noch irgendwie gestoppt werden kann. Voraussetzung dieser Wende ist die allgemeine Erkenntnis und unser aller Eingeständnis, daß der Weg des Todes in Deutschland falsch war. „Ehrlichkeit“, ja, ich bin einverstanden. Dazu gehören aber das Aussprechen von harten Worten und Fakten, wie es griffo in wenigen Sätzen versucht hat.
Das Schönreden unserer trostlosen Lage, das gespielte Entsetzen, wenn man die Hitler- und Stalinzeit und deren Massenmorde mit der bewußten Tötung unseres Nachwuchses vergleicht, macht mich mehr als ratlos…
richard
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