Die linkskatholische britische Wochenzeitung ‘The Tablet’ berichtete in ihrer jüngsten Ausgabe, daß polnische und ukrainische Bischöfe ihren Klerus und die Laien aufgefordert haben, der „wachsenden Beliebtheit“ der Priesterbruderschaft St. Pius X. entgegenzutreten.
(kreuz.net) „Die lefebvristische Bruderschaft streckt ihre Tentakel nach uns aus“, warnte Mons. Wiktor
Skworc (57), Bischof von Tarnów in Südpolen. Mons. Skworc sprach mit der polnischen katholischen Nachrichtenagentur
‘Kai’.
Er habe die Priester seines Bistums in einer besonderen Stellungnahme vor der „ernsthaften Bedrohung
durch eine Spaltung“ gewarnt. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. versuche eigene Kapellen zu gründen
und gewinne dadurch Anhänger.
Der Bischof wolle das Problem bei seinem Ad-limina Besuch besprechen.
Seit Ende November ist Papst Benedikt XVI. dabei, die polnischen Bischöfe in regionalen Gruppen zu empfangen.
Bei dieser Gelegenheit wolle er – so Bischof Skworc – auch eine klare Antwort über die Position des
Vatikan in dieser Frage nach den Gesprächen des Papstes mit dem Generaloberen der Bruderschaft, Mons.
Bernard Fellay.
Bei ihrem letzten Ad-limina Besuch bei Papst Johannes Paul II. hatten einige polnische
Bischöfe die ausdrückliche Exkommunikation der Priesterbruderschaft St. Pius X. gefordert.
Die Piusbruderschaft
besitzt in Polen seit 1993 ein Priorat in Radosc, einem Randbezirk von Warschau. Gegenwärtig betreuen
sechs Priester und zwei Brüder von dort aus zehn polnische Kapellen der Bruderschaft.
Anläßlich der
Einführung der Handkommunion in Warschau in der diesjährigen Karwoche wollte ‘Radio Maria’ offenbar
ein Interview mit einem Priester der Piusbruderschaft ausstrahlen.
Dabei sollte der Kleriker die Argumente
gegen die Handkommunion und seine Überlegungen zum Neuen Meßritus darlegen. Doch die Sendung wurde,
wie es scheint, in letzter Minute auf Drängen der Bischofskonferenz aus dem Programm genommen.
Zum 100.
Geburtstag des Gründers der Bruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvres, veröffentlichte die offizielle
Nachrichtenagentur der Polnischen Bischofskonferenz ‘Kai’ dagegen – einen anerkennenswerten Bericht.
Erzbischof Lefebvre sei – so ‘Kai’ – eine der „kontroversesten Personen der Kirche im zwanzigsten Jahrhundert“
gewesen. Gleichzeitig unterstrich die katholische Agentur, die „große Rolle“ des Erzbischofs für die
Betonung der „Bedeutung der Tradition“ in der Kirche.
‘The Tablet’ berichtete auch von Konflikten der
Priesterbruderschaft St. Pius X. mit den ukrainischen Bischöfen.
So soll der griechisch – katholischen
Weihbischof von Lemberg, Mons. Igor Vozniak (53), am vorletzten Wochenende an einem „Gebetsmarsch gegen
die Lefebvristen“ teilgenommen haben.
Lemberg ist die Hauptstadt von Galizien und befindet sich in der
Westukraine.
Seit Jahren ist die Piusbruderschaft im griechisch katholischen Raum der Westukraine angesiedelt.
In Lemberg gibt es die mit ihr verbundene byzantinische Bruderschaft St. Josaphat.
Diese besitzt in Lemberg
ein Priesterseminar, ein Kloster und mehrere Pfarreien.
Die Priesterbruderschaft St. Josaphat wurde mit
dem Ziel der „Bekehrung des schismatischen Ostens zur Anerkennung des Papstes durch die Orthodoxen und
der traditionellen katholischen Lehre“ errichtet.
Sie lehnt den Ökumenismus und gewisse liturgische
angeblich anti-lateinische Veränderungen in der byzantinischen Liturgie der griechisch-katholischen Kirche
der Ukraine ab.
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125 Lesermeinungen
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#126 steymard † 21:27:26 | Freitag, 16. Dezember 2005
an gmm Sie wundern sich,dass katholiken zu einem anderen schluss kommen.Aber gmm,dass sind doch keine
„Katholiken“,wenigsten nicht im sinne von roemisch- katholisch,vielleicht assisi-katholisch.
@Dr. Carlo Regazzoni: in der damaligen historischen Situation stand die Alternative: Bolschewisierung
Spaniens durch Kommunisten, Sozialisten, Anarchisten oder ein reaktionäres, autoritäres katholisches
Regime. Selbstverständlich ist in einer solchen Situation Franco der Vorzug zu geben, und ich wundere
mich, daß Katholiken zu einer anderen Wahl kommen können.
#124 Agiafortuni 13:16:48 | Freitag, 16. Dezember 2005
nochmals ad Franco Die Demokratie ist unter allen schlechten Staatsformen das geringste Uebel. Diesem
Verständnis ist so lange beizupflichten, als demokratisch gewählte Politiker nicht glauben, als Lehrer
des irdischen Heils auftreten zu dürfen. Vor ihrer Intolleranz ist zu warnen.
#123 Benedikt 13:13:53 | Freitag, 16. Dezember 2005
@ steymard Jason-roncallis chauffeur hat unter eid augesagt Bei welcher Gelegenheit soll das eigentlich
gewesen sein? Warum hat jemand dem Chauffeur eine solche Aussage unter Eid abgenommen? Bezüglich dessen,
was Sie über Franco sagten: Bloß weil jemand gegen Kirchenfeinde kämpft ist er nicht selber per se
ein Heilige und wird es auch nicht dadurch, dass er den Rosenkranz vor jeder Entscheidung betete, was
übrigens auch eine Propagandalüge sein kann. Dafür spricht, dass Franco keine Bedenken hatte, sich
mit Hitler einzulassen, der zu dieser Zeit ebenfalls bereits 10.000 Priester in Polen hatte ermorden lassen.
Jedenfalls ist es lächerlich, jemandem die Katholizität abzusprechen, nur weil er nichts von Franco
hält. Franco ist weder ein Heiliger, noch ein Defensor Fidei und kein kirchliches Dokument lobt ihn als
Vorbild. Aber Sie als Sedisvakantist nehmen ja sowieso päpstliche Funktionen war, dann können Sie ihn
ja in Ihrer „Kirche“ heiligsprechen. @ Dr. Regazzoni General Franco ist mir 100 Mal lieber als der Demokrat
F.D.Roosvelt Unabhängig davon, dass ich Ihnen nicht zustimme ist die Erkenntnis, dass es noch schlimmere
Menschen gegeben hat keinerlei Grund, Franco deshalb in den Himmel zu heben. Franco war in erster Linie
ein autoritärer Diktator, der auch Katholik war. Nur weil er Katholik war, wird er kein besserer Mensch.
Wie war das noch mit den guten Werken?
#122 st. polterer 09:52:31 | Freitag, 16. Dezember 2005
ad Franko Franco hat sein Land von einem Regime stalinistischen Zuschnitts bewahrt, das hinter sich ein
Meer von Blut und Barbarei zurückließ. Es gab Diözesen in Spanien, wo über 80 Prozent der Priester
von den kommunistischen Horden abgeschlachtet wurden. Verstorbene Nonnen wurden von diesen Barbaren wieder
ausgegraben und in sitzender Position vor die Eingänge der überfallenen Katedralen aufgestellt. Ohne
Franco wäre Spanien heute ein postsowjetisches Armenhaus. Schade das sich gegen die demokratisch gewählte
nationalsozialistische Regierung Deutschlands oder gegen die demokratisch gewählten Volksdemokratien
des Ostens keine solche Putschisten gefunden haben.
#121 Agiafortuni 09:13:20 | Freitag, 16. Dezember 2005
Benedikt und Gotthard General Franco ist mir 100 Mal lieber als der Demokrat F.D.Roosvelt mit seinem undurchsichtigen
Verhalten in der Angelegenheit Pearl Harbour, der niemals die Zufahrtswege nach Auschwitz bombardierte
und in Yalta halb Europa Stalin überliess. Unter den Opfern Stalins gab es übrigens auch solche, die
bereits die Opfer Hitlers gewesen waren. Auch hatte er keine Bedenken die Amerikaner 1936 an der Olympiade
in Berlin teilnehmen zu lassen. Wäre es nicht an der Zeit, dass Amerika sich für diesen Frevler entschuldigt?
Franco hat Klugheit und politische Grösse bewiesen, denn als er erkannte, dass die Entwicklung in Spanien
nicht aufzuhalten war, traf er die richtigen Massnahmen, um den Ausbruch eines blutigen Bürgerkrieges
zu verhindern.
#120 steymard † 08:25:06 | Freitag, 16. Dezember 2005
An „Gott“hard und „benedikt“ Hier zeigen die beiden herren ja ganz deutlich,auf wessen seite sie stehen,naemlich
auf der seite derer,die Kirchen in die Luft sprengten(siehe Alcazar),Ordensfaruen vergewaltigten und ermordeteten,ganz
zu schweigen von der ermordung von zehntausenden von Priestern und moenchen,Zielschiessen auf Kreuze veranstalteten,Kircheneinrichtungen
und Muttergottesstatuen mit Aexten zerstuemmelten. Dass diese herren,deren antikatholischen Hass ich ja
schon laengst bewiesen haben,sicherlich nicht Gen.Franco,der taeglich den Rosenkranz betete,und vor jeder
entscheidung 6Stunden betete,moegen,ist ja eine logische konsequenz. Oh,Herr,Lob,Ehre und Ruhm sei dir,dass
du hier die wahre natur von deinen Feinden,wie z.B „Gott“hard und „Benedikt“ allen gezeigt hast.
#118 steymard † 21:39:00 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
Jason-Roncallis Freimaurerei ich bitte alle interessierten,vor allem diejenigen,die mich „verleumder“
und „luegner“ nennen,diese beiden seiten zu besuchen>Vielen dank steymard www.truecatholic.org/brokencross.htm
www.thetruthseeker.co.uk/article.asp?ID=1551
#117 Benedikt 19:56:19 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
Franco Ach Franco, der war so katholisch, dass er sich von dem Antichristen Hitler hat helfen lassen.
Ich lach mich tot, der war nur „katholisch“, weil Spanien ein katholisches Land war, dass gegen die Katholiken
gar nicht zu regieren gewesen wäre. Franco ist in meinen Augen ein gewöhnlicher Diktator, wenn auch
nicht vom Kaliber Mussolinis oder Hitlers.
#116 MilesChristi 00:42:14 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
Faschistisch Gotthard, du beweist noch einmal, wie ignorant du in geschichtlichen Zusammenhängen bist.
Jeder Katholik hätte DAMALS Franco unterstützt und nicht die kommunistische Republik. Franco war kein
„Faschist“. Mussolini war Faschist. Hitler war ein heidnischer NationalSOZIALIST. Ohne Franco wäre Spanien
kommunistisch geworden. Die Kommunisten haben auch in den letzten Monaten (2 Jahren) ihrer Herrschaft
zB mit den Trotzkisten und Anarchisten abgerechnet. Von solchen Massakern redet keiner…
#115 Agiafortuni 22:54:14 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
Gotthard Ihnen ist offenbar das Langzeitgedächtnis abhanden gekommen. Ohne Franco wäre Spanien in die
Hände der Kommunisten gefallen. Der grosse Demokrat Roosvelt, der in Yalta den Ausverkauf Europas betrieb
stand auf Seite der Kommunisten. Was sich Herr Zapatero leistet ist nicht gerade erbauuend
#113 steymard † 22:09:54 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
an gmm und anderer zweifller Jason-roncallis chauffeur hat unter eid augesagt,dass er jason-roncalli in
seiner pariser zeit zu freimaurertreffen gefahren hat.Schon in paris,hat jason-roncalli,die schlimmsten
feinde des Glaubens,die spanischen republikaner,die die verantwortung am mord von Zehntausenden von Klerikern
zu verantworten haben,unterstuetzt.Er war dem Franco-regime auch sehr abgeneigt,da Gen.Franco als guter
Katholik ja diesem brutalen Gemetztel ein ende bereitete,was sicherlich jason-roncalli,diesem wolf in
schafspelz gruendlich missfiel.Als er zum „papst“ erkoren wurde,machte er noch die sarkastische Bemerkung,dass
in seinen vatikaninternen akten,„vermuteter Modernist“ stand,als ob es sich um etwas Amuesantes gehandelt
haette. In meinem naechasten artikel werde ich naeher auf Jason-roncallis freimaurer -dasein eingehen.
Steymard, wenn das, was Sie an Benedikt geschrieben haben, Ihre „Beweise“ sind, daß Johannes XXIII. ein
Rosenkreuzer oder Freimaurer war (was ähnliche Dinge sind, aber nicht gleiche), dann sind Sie, das muß
ich Ihnen deutlich sagen,ein ganz gewöhnlicher Verleumder. Mit Wörtern, wie Freimaurer, schmeißt man
nicht so durch die Gegend, wie Sie es tun. Eine Schande, so das Andenken eines Verstorbenen, der dazu
noch ein seliggesprochener Papst ist, zu besudeln.
#111 steymard † 20:40:57 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
An „Benedikt“ Die beweise ,dass jason-roncalli freimaurer war,haben sie doch vor den augen,oder nicht,„Vatican“II,und
47 jahre danach… An den Fruechten werdet ihr sie erkennen,oder etwa nicht. wer den baum fuer gut erklaert
,erklaert auch seine fruechte fuer gut.leider sie alle haben augen,koennen oder wollen aber nicht sehen,haben
ohren,doch koennen oder wollen nicht hoeren,koennen sprechen,aber wenn sie den Mund aufmachen… Wenn
jemand auf den leim der freimaurer gegangen ist,dann doch wohl eher sie,denn sie unterstuetzten ja mit
ganzen herzen die letzten 5 pseudopaepste die ,langsam langsam die neue welteinheitsreligion um den GADU
herum kreieren. Bei seinem Ausflug nach marokko,erklaerte doch ihr vorbild Alcimus-wojtyla,dass „Christen“
den gleichen „Gott“ haben wie die Mohamedaner.Die Heiligste Dreifaltigkeit kann er doch wohl schlecht
gemeint haben,da diese im koran als „Unreinheit und Dreck“ beschimpft wird.Wahrscheinlich wars dann doch
lieber der grosse architekt des universums.
#110 Agiafortuni 14:30:34 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
Benedikt vs. Steymard Steymard geht entschieden zu weit, doch Sie Benedikt, verniedlichen das Ganze. Das
Verhalten der Konzilspäpste Johannes XXIII, Paul VI und JP II war in der Tat klandalös und es ist unsere
Pflicht die Dinge beim Namen zu nennen. Ein Papst hat weder den Koran zu küssen noch Synagogen aufzusuchen,
noch den Assisi Schwachsinn zu pflegen. Benedikt hatte die Gelegenheit die entscheidende Wende herbeizuführen,
aber leider bekannte er sich nereits am ersten Tag zu Konzil und Oekumenismus, welcher Wahn.
#109 Benedikt 13:49:14 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
@ Steymard dieses widerwaertig blasphemische Buch,den koran,zu kuessen ist mindestens genauso schlimm,wie
einen „Gottesdienst“ am Grabe von mohamed abzuhalten. Aha, ein Kuss besitzt für Sie den gleichen Wert
wie das Hl. Messopfer. Interessante Gewichtung. Das ist typisch für die Sedisvakantisten: Sehr gewagte
Spekulationen und bei Widerworten wird dem Gegenüber Katholikenhass unterstellt. Der Hass ist dann wohl
eher auf Ihrer Seite. Jason-Roncalli war nachgewiesenermassen Freimaurer,dass haben selbst viele seiner
„Brueder“bestaetigt. Für 5 Euro finde ich auch jemanden, der das bestätigt. Vielleicht aber haben die
Freimaurer das ja auch nur behauptet, um eine Spaltung herbeizuführen. Dann wären Sie den Freimaurern
auf den Leim gegangen.
#108 steymard † 09:45:53 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
an „clemens“ Na ja,wenn man keine argumente hat,dann kommt halt die konspiration des schweigens,sehr typisch
fuer Modernisten.Das hat auch schon Papst Pius X in seiner unfehlbaren Enzyklika „Pascendi Domenici gregis“
festgestellt.Oder soll ihr kommentar eine kapitualtionserklaerung sein?Ich habe ihnen immer alle fragen
beantwortet,die sie mir gestellt haben,sie hingegen fast nie.Auf welcher seite ist denn dann der Anstand?
Ich habe nie jemanden bei kreuznet denunziert,so wie sie,da ich dieses verhalten fuer feige und weibisch
halte.Die kreuz.net leser sollen selber darueber entscheiden,wer hier keinen anstand hat.
#107 clemens 23:54:28 | Dienstag, 13. Dezember 2005
Wenn Steymard wenigstens Groß- und Kleinschreibung beherrschte und ansonsten etwas Anststand hätte…
Kann er aber nicht und hat er aber nicht! Also, warum überhaupt auf ihn eingehen? Die Redaktion löscht
ihn nicht, trotz Aufforderung, also warum löschen wir ihn nicht einfach, in dem wir uns ohne ihn unterhalten??
#106 Agiafortuni 23:33:25 | Dienstag, 13. Dezember 2005
An Steymard Ich stimme ihnen völlig bei, dass JP II sich oftmals skandalös benommen hat. Auch die Piusbruderschaft
weiss es und sie hat niemals gezögert, die Dinge beim Namen zu nennen. Darf ich sie dazu an die Worte
des Erzbischofs anlässlich des Assisi Frevels JP II erinnern: „Die Reden und Taten Johannes Pauls II
in Togo, in Marokko, in Indien und in der Synagoge von Rom entfachen in unseren Herzen eine heilige Empörung.
Was denken wohl die heiligen Männer und Frauen des alten Testaments! Was täte die heilige Inquisition,
wenn sie noch bestünde? Der erste Artikel des Credo und das erste Gebot des Dekalogs werden öffentlich
von dem verhöhnt, der auf dem Stuhl Petri sitzt. Das Aergernis in den Seelen der Katholiken ist nicht
zu fassen. Die Kirche wird dadurch in ihren Fundamenten eerschüttert (Damit die Kirche fortbestehe 620ff).
Deutlicher konnte man nicht sprechen und der Brief wurde an sieben Kardinäle gesandt. Einzig Kardinal
Siri hat sich dazu ablehnend geäussert. Deutlicher konnte man nicht sein. In Anbetracht dessen ist Ihnen
vorzuwerfen, dass Sie wilrd mit Schlagworten um sich schlagen und unvertretbare Beschuldigungen gegen
alle schleudern, die ihre Meinung nicht teilen. Versuchen Sie es doch mit sachbezogenen Argumenten.
#105 steymard † 18:01:17 | Dienstag, 13. Dezember 2005
An „Benedikt“ Da sie ja schon des oeftern hier ihren antikatholischen Hass zum ausdruck bringen,hier noch
etwas zum Thema Apostasie.Pseudopapst Alcimus-Wojtyla Katz(seine mutter war marranerin und geborene Katz=Kaczowska),war
totalapostat.St.Thomas von aquin sagte sehr richtig …wenn jemand am Grab von mohamed einen“Gottesdienst“abhalten
wuerde,wuerde er fuer einen apoostaten gehalten werden.(Summa theologica Pt.II Q.12.A1 Obj.2).dieses widerwaertig
blasphemische Buch,den koran,zu kuessen ist mindestens genauso schlimm,wie einen „Gottesdienst“ am Grabe
von mohamed abzuhalten.Wieviele male ausserdem hat Alcimus-Wojtyla Moscheen,Synagogen,Hindutempel(sogar
an Hinduritualen aktiv in Indien teilgenommen-ich habe videoaufnahmen davon),ganz zu schweigen von den
vielen leugnungen von kath.Dogmen.,(z.b dass Unser Herr der messias ist,kath.Kirche die wahre Kirche,Monogenesis
und vieles mehr).Ganz zu recht meinten einige konvertierte Indianer in Kanada,als dort alcimus-Wojtyla
sein Unwesen trieb,und bei heidnischen Indianerritualen zur geisterbeschwoerung aktiv teilnahm-auch davon
gibts Videoaufnahmen),dass die Missionre frueher ihr leben hingaben,um die Indianer zu bekehren,und jetzt
kommt der „Nachfolger Petri“ und nimmt an deren teufelsritualen der vergangenheit teil.Jason-Roncalli
war nachgewiesenermassen Freimaurer,dass haben selbst viele seiner „Brueder“bestaetigt.
#104 ultimo 14:55:20 | Dienstag, 13. Dezember 2005
Sedisvakantisten Ist es mit der Tradition vereinbar zu glauben, der Stuhl Petri sei vakant? Was sagt die
Tradition, was sagen die Päpste dazu? Im Übrigen finde ich Benedikts Argumente sehr gut.
@ Dr. Regazzoni Ich sehe das auch so, wobei nach m.A. das Kirchenverständis der Sedisvakantisten defekt
ist, denn die Kirche muß auch in ihrer Hierarchie sichtbar sein. Die Annahme, es gäbe seit bald 50 Jahren
keinen Papst mehr und daher auch keine gültig bestellten wahlberechtigten Cardinäle mehr, widerspricht
dem. Wobei die Sedisvakantisten da sich nicht bewußt von der Lehre der Kirche abwenden, sondern irren.
Inwieferne ihnen das vorwerfbar ist, kann ich nicht sagen. Jedenfalls ist mit ihnen jedes Gespräch, wo
man nicht mit Feuer und Flamme deren Auffassung teilt, sehr schwierig. Auch falsche Behauptungen im nachweisbaren
Tatsachenbereich werden nicht korrigiert. Sie sind auch nicht bewußt schismatisch, insoferne sie sich
für eigenmächtige Bischofsweihen ebenso auf das Notstandsrecht berufen wie die FSSPX. Interessant ist,
dass nur die Minderheit von Ihnen (nach des Athanasius Schätzung max. 1% der Sedisvakantisten) einen
Gegenpapst bestellt hat. Die übrigen 99% scheinen auf göttliches Eingreifen zu warten…
#102 Benedikt 14:24:23 | Dienstag, 13. Dezember 2005
@ Regazzoni Na entschuldigen Sie mal, aber Sedisvakantisten wie P. Lingen schreiben vom „Abschied vom
Priestertum“ usw., dass ist eine Diktion, die davon ausgeht, dass es bald keine Kirche mehr gibt. Und
das ist sehr wohl Häresie. Die nächste Irrlehre ist die, dass ein Papst kein Papst ist, weil er ein
heidnisches Buch geküsst hat. Zwar ist das durchaus eine abzulehnende Geste, weitere Schlüsse lässt
es aber nicht zu. Wenn man die Schwelle für den Amtsverlust so niedrig ansetzt, so wären schon vor hunderten
Jahren etliche Päpste ihres Amtes verlustig gegangen. So lange ein Papst keine Häresie zum Dogma erheben
will und kein öffentlicher(!) Apostat ist bleibt er Papst. Und Assisi ist eben keine öffentliche Apostasie.
Für eine solche hätte JP2 deutlich und unzweifelhaft feststellbar einen Götzen anbeten müssen. Auch
Assisi ist daher sicher ein Irrtum oder sogar Irrweg, aber keine Irrlehre, weil Assisi überhaupt keine
Lehre ist. Die anderen Begründungen („Freimaurer“, „Rosenkreuzer“ usw.) kann man sich allesamt sparen,
da sie auf bloßen Behauptungen, Vermutungen und aberwitzigen Schlüssen beruhen. Da finde ich die FSSPX
vernünftiger: Die sagen einfach, was ihnen am Konzil nicht passt und erklären nicht aufgrund irgendwelcher
herbeierfundener Gründe seine Ungültigkeit.
#101 Agiafortuni 13:57:46 | Dienstag, 13. Dezember 2005
Zu Benedikt’s haeretischen Sedesvakantisten Die Sedesvakantisten sind bestimmt keine Haeretiker, denn
sie erkennen sämtliche Dogmen und Lehren der Päpste bis zum zweiten Vatikanum an. Dass Zweifel daran
hegen, ob jemand der Schuldbekenntnisse ausspricht, für die Verbrüderung aller Menschen eintritt und
lieber oekumenisch als katholisch ist, der echte Nachfolger Petri ist, kann ihnen selbst dann nicht verübelt
werden, wenn man in ihren Argumenten mehrere Lücken feststellt.
#100 Le Trot 12:35:23 | Dienstag, 13. Dezember 2005
@steymard Haette er nicht diese von der novus ordo sekte inszenierte brutale verfolgung erlitten,… Aha,
ich hatte schon überlegt von wann dieses Bild von Pater Lingen www.wdr6.it/…s/Pater%20Lingen.jpg ist.
Es kann nur aus der Zeit vor der brutalen Verfolgung sein. Er lächelt ja noch.
#99 Benedikt 12:21:25 | Dienstag, 13. Dezember 2005
Ich liebe einfach… …diese wahnsinnig tollen Schlüsse: Diese inkoherente Vermischungsmethode ist uebrigens
sehr typisch fuer modernisten,die sich der Novus ordo tradition verbunden fuehlen Der Wahn scheint sehr
typisch für die Sedisvakantisten zu sein, die freiwillig in Häresie und Schisma verharren.
#98 steymard † 12:16:28 | Dienstag, 13. Dezember 2005
An der „Tradition“(welcher?)verbunden Eine Unverschaemtheit sonder gleichen von Ihnen,Pater Lingen zu
unterstellen,dass er auf sittenwidrigen Websiten seine predigten veroeffentlicht. Haette er nicht diese
von der novus ordo sekte inszenierte brutale verfolgung erlitten,und waeren ihm „wohl gesittete „ Seiten
im Internet zur verfuegung gestanden,haette er sie ganz sicher genutzt.Ihrer dummen Logik nach,muesste
man dann ja auch kreuz.net verurteilen,weil Kreuznet ein internetportal ist,und auf dem Internet gibt
es ja auch Kinderpornographie.Diese inkoherente Vermischungsmethode ist uebrigens sehr typisch fuer modernisten,die
sich der Novus ordo tradition verbunden fuehlen
#97 M. Kirschbaum 16:54:28 | Montag, 12. Dezember 2005
de margerie sj der jesuitenpater heißt Betrand de Margerie, nicht wie von ihnen angegeben!! Aber auch
seine aussage klingt im original anders als von ihnen interpretiert, worauf ich jetzt aber aus zeitgründen
nicht in aller ausführlichkeit eingehen kann interessant sind auch seine aussagen zum französischen
traditonalismus, die er privat im gespräch mir gegenüber wenige monate vor seinem tod mehrmals getätigt
hat: sie würden ihnen nicht gefallen mein ratschlag: immer im original nachlesen, nicht in der interpretation
oder zitation durch pius-x-nahestehende damen und herren (dort geht man mit zitaten usw. sehr großzügig,
schlampig und in seinem sinne um) rest folgt…
#96 Agiafortuni 16:45:16 | Montag, 12. Dezember 2005
Kirschbaum Offenbar kennen Sie mich, doch kann ich Sie nicht situieren. Können Sie mir sagen, den genauen
Titel der Arbeiten von Monsignor Marchetto bekanntgeben, wo er sich mit Lai’s Siri Interpetation befasst.
Ich selber betrachte sein Buch keineswegs als eine Glaubenswahrheit, sondern als eine vertretbare Hypothese,
die einiges erklärt. Ich meine damit, es hätte gut geschehen können, dass Kardinal Siri, angesichts
der Last, die im Falle seiner Wahr auf ihn zugekommen wäre, sich geweigert hat gegen die Kandidaten der
Modernisten anzutreten. Dass Roncalli deswegen gewählt wurde, weil er die Rolle eines Steigbügelhalters
Montini spielen würde, weiss man heute aus einer Erklärung des Jesuitenpaters de la Ménagerie, dessen
Vater beim Tode Pius XII der französische Botschafter am heiligen Stuhl war.
Zur Information über „Pater“ Lingen Pater Lingen hat bis September diesen Jahres seine „Predigten“ auf
den Seiten von „WDR6“ veröffentlichen lassen, auf denen auch blasphemische, sittenwidrige und antichristliche
Inhalte veröffentlicht werden. Er zeigt sich darin sogar mit Foto! Ich erspare es mir, hier einen Link
auf die entsprechenden Seiten zu setzen, da ich keine Links auf Seiten blasphemischen und sittenwidrigen
Inhaltes veröffentliche und dies auch von der kreuz.net Redaktion berechtigterweise gelöscht werden
würde. Es kann sich jeder selbst davon überzeugen, wenn er in einer Suchmaschine die Begriffe Lingen+WDR6
eingibt.
@ P. Lingen Wenn Sie schon einmal eingelangt sind auf kreuz.net (hat aber lange gedauert!), dann hätte
ich gleich drei Fragen an Sie. 1. Es gehört zu den Lehren der Kirche, dass die Hl. Kirche sichtbar ist,
nicht etwa eine abstrakte Größe, zu der jeder mit irgendeiner Einstellung gehört oder nicht, sondern
für jedermann erkennbar – insb. in Ämtern (Hierarchie), Sakramenten. Wo sehen Sie die Hl. Kirche (außerhalb
der „Kirche zum Mitreden“)? Wer sind ihre Bischöfe und wieso gibt es seit fast 50 Jahren nach Ihrer Ansicht
keinen Papst? 2. Wieso halten Sie die Papstwahl Roncallis von 1958 – Johannes XXIII. – für ungültig?
Vorausschicken darf ich, dass selbst eine allfällige Freimaurergesinnung desselben seine Wahl nicht ab
ovo ungültig macht. Ich weiß, dass Sie häufig darauf verweisen, dass Sie dieses oder jenes ohnedies
auf KzM ausgeführt hätten. Allerdings ist Ihre Seite mittlerweile sehr unübersichtlich und gibt es
keine Suchfunktion. 3. Sind die Bischofsweihen 1988 in Econe aus Ihrer Sicht gültig erfolgt oder nicht
(die 4 FSSPX-Bischöfe)? Der Gatte der Evelin
@Pater Lingen Die V2-Sekte hat in all den Jahren prinzipiell nicht mehr geliefert als „ottaviani“, wenngleich
man den unentwegten Terror nicht vergessen darf, mit dem die V2-Sekte gegen die Katholiken wütet. Bisher
dachte ich immer, es gäbe nur noch einen Katholiken, gegen den „V2“ wüten kann. Wahrscheinlich war das
mein Fehler, dass ich gedacht habe, um Ihnen lieber Pater zumindest schon eine Retourkutsche vorwegzunehmen.
Gefundene Fehler bei Rächtschreibunk und Interpunktion dürfen Sie gerne behalten. Nebenbei, warum der
ob seiner von Ihnen wegen seiner Rächtschreibunk kritisierte Forenschreiber „Ottaviani“ so schreibt,
wie er schreibt, liegt ursächlich an einer körperlichen Behinderung.
@ P. Lingen Ach, verehrter P. Lingen, wir wissen doch alle längst, dass Sie der letzte rechtgläubige
Katholik auf Gottes Erde sind. Das müssen Sie uns nicht dauernd aufs Brot schmieren. PS: Zu Ihrer Information:
Die etwas seltsame Satzführung und Orthrographie beim Teilnehmer Ottaviani hängt nicht mit seinen fehlenden
Kenntnissen zusammen, sondern hat einen anderen (physischen) Grund.
#91 Pater Lingen 10:27:13 | Montag, 12. Dezember 2005
V2-„Argumentation“ Der geneigte Leser wird beim Kommentar von „ottaviani“ folgendes konstatieren: – katastrophale
Interpunktion (alle Satzzeichen fehlen); – katastrophale Orthographie (Großschreibung nur in einem Fall
beachtet, aber das könnte als „Fehler“ erklärt werden); – unsinnige Verwendung von Anführungsstrichen
(„Pater“). Mag man auch glauben, dass nicht jeder hinreichend Verstand besitzt für Interpunktion und
Orthographie, geschweige denn den entsprechenden Fleiß und Anstand, muss man angesichts der V2-typischen
„Argumentation“ von „ottaviani“ die notwendigen Konsequenzen ziehen: – „Argumentation“ 1: „es reicht völlig,
erheitert zu sein“ – „Argumentation“ 2: „ein kommentar erübrigt sich“ Die V2-Sekte hat in all den Jahren
prinzipiell nicht mehr geliefert als „ottaviani“, wenngleich man den unentwegten Terror nicht vergessen
darf, mit dem die V2-Sekte gegen die Katholiken wütet. Die unendlichen Lügenkanonaden der V2-Sekte sind
im strengen Sinne keine Argumente, weil Argumente notwendig der Wahrheit entsprechen müssen. Um ehrlich
zu sein, haben mich diese Argumente bis heute nicht überzeugt. Wer aber so restlos anspruchslos ist wie
„ottaviani“, gibt sich mit der V2-„Argumentation“ zufrieden. Jeder hat die Wahl.
#90 ottaviani 11:55:51 | Sonntag, 11. Dezember 2005
ach sie gibts auch noch herr Pater oder „pater“ lingen ich glaube wenn man ihre äusserungen in den letzten
jahren verfolgt hat reicht es völlig erheitert zu sein ein kommentar erübrigt sich
#89 Pater Lingen 11:32:13 | Sonntag, 11. Dezember 2005
Lefebvre, Vater der modernen Apostasie Manche, oft „Traditionalisten“ genannt, geben sich schon zufrieden,
wenn irgendwo ein bisschen „alte Messe“, ein bisschen Rosenkranz, ein bisschen Choral etc. angeboten werden,
und wenn dann noch jemand in Soutane herumstiefelt, schmelzen diese „Traditionalisten“ vollends dahin.
Also: Lefebvre war ein Apostat, der kühn die Axt an die Wurzel gelegt hat. Sein „Kirchenbild“ ist die
permanente Revolution gegen die von Gott gesetzte Ordnung. Das wurde schon zigmal glasklar bewiesen. Wer
es bis jetzt noch immer nicht weiß: Die Pius-Brüder schwärmen von einer Halb-Papst-Theorie, in gewisser
Weise ähnlich einem „Sedisvakantismus“, demzufolge jemand „materialiter, non formaliter“ Papst sein soll,
also im Besitze der päpstlichen Vollmacht, aber ohne päpstliche Vollmacht. Lefebvre erklärte ausdrücklich,
und das wird von seinen Anhängern fleißig in die Welt getragen, dass die V2-Päpste NICHT UNFEHLBAR
LEHREN KÖNNEN (Lefebvre, Econe, 12.06.1984). Dreister kann man das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes
nicht leugnen, aber daran stören sich die wenigsten „Traditionalisten“. Bei den Pius-Brüdern gibt es
doch so viel Weihrauch, so schöne Gewänder, so prächtige Bauten, wer will da noch Dogmen?
@Ignatius Keine Ahnung, ob es früher anders war, aber mal abgesehen davon, dass die Messzeiten im Internet
und im Mitteilungsblatt stehen, standen sie im Juni auch gut lesbar in den Schaukästen vor der Sühnekirche
und der Gnadenkapelle. Dort stehen die Messzeiten, und in Klammern dahinter, dass es tridentinischer Ritus
ist (ergo FSSP). Notfalls hätte ich im Priesterseminar nachgefragt. Wo ist das Problem? Kein Grund zum
Lachen. Dass die FSSP allgemein besser behandelt werden könnte, ist ein anderes Problem, was ich nicht
abstreiten möchte. Naja. Ich bin wohl auch tatsächlich einfach sehr verwöhnt durch meinen Beichtvater,
der absolut der Tradition verbunden ist und nun auch zum Teil im Seminar lehrt. Es mag sein, dass FSSP-Priester
unterschiedlich sind. Aber ich denke, das ist überall so. Grundsätzlich denke ich aber nicht, dass man
FSSP-Priestern Modernismus vorwerfen kann, sonst wären sie nicht bei der FSSP Priester geworden sondern
in einer Diözese.
Kenn ich Weil das wird nämlich in den ganzen Diözesan-Gottesdienstordnungen und Faltblättchen wo ausliegen
an der Kirche usw in ganz Wigratz totgeschwiegen. Damit sich ja kein Pilger da in so eine „alte Messe“
verirrt. Kenne ich aus Mainz. Nicht mal die Homepage der Pfarrei, in der die alte Messe stattfindet, enthält
irgendeinen Hinweis darauf. Auch der Schaukasten vor der Kirche nicht. Dabei findet dort jeden Tag eine
Messe in alten Ritus statt. Pfarrkirchen (bzw. angeschlossene Kapellen) in denen jeden Tag eine Messe,
noch dazu eine Frühmesse, stattfindet sind sehr selten geworden. Da die Priester oft für mehrere Kirchen
zuständig sind, wurden – wie auch in meiner Heimatpfarrei üblich – die Wochentagsmessen auf die verschiedenen
Kirchen verteilt. Diese Ignoranz gegenüber dem Erbe der Kirche wird sich noch einmal böse rächen. Steigender
Druck führt irgendwann zu Explosion. Und die ist bekanntlich unkontrollierbar. Das sollte nicht im Interesse
der Bischöfe sein.
Verschwindibus Zitat Mimi : und er hat herzhaft gelacht! Na und ich hab erst gelacht als ich jedesmal
wenn ich nach Wigratz pilgerte nicht herausbekommen habe wann die von der Fssp die überlieferte Hl. Messe
feiern und wo. Weil das wird nämlich in den ganzen Diözesan-Gottesdienstordnungen und Faltblättchen
wo ausliegen an der Kirche usw in ganz Wigratz totgeschwiegen. Damit sich ja kein Pilger da in so eine
„alte Messe“ verirrt. Hihi ich habe mich dann extra kundig gemacht und bin dann zielgenau zu soner Messe
gefahren. Wie die Ölsardinen waren wir dann in der winzigen Krtypa drinne. War aber trotzdem schön.
Allerdings ist auch meiner Meinung nach ja die Gnadenkapelle zu bevorzugen, wo Ewige Anbetung ist. Wo
10 Leute reinpassen… Da darf die Fssp ihre Messe feiern morgens wenn die Pilgerströme in die grosse
hässliche Moscheenkirch gehen. Nene die werden nicht gut behandelt in Wigratz von der Diözese. Auch
„modernistische“ Professoren treiben sich sicherlich nicht im dortigen Priesterseminar herum. Ach ne?
Wie war das mit Aldi Madi Badi ohne Wandungsworte bla bli ? Das wird bei der Fssp gelehrt in welchem Seminar!?
Und von einem traditionellen Priesterseminar erwart ich auch dass da kein Weibsvolk „lehrt“ (Madame Düren).
Wer soll denn dort Ihrer Meinung nach „modernistisch“ sein? Der der nach dem Abschuss vom P.Bisig die
Führung übernahm und seine Mannen sind sicher sehr modern.
@28.IX-28.X Also gestern hab ich Ihre Behauptung, dass die Priester der FSSP nur um die Kirche herumkreisen
würden und sie in der Soutane nicht betreten würden und dürften, meinem Beichtvater erzählt, und er
hat herzhaft gelacht! Das ganze sei seiner Meinung nach mit Sicherheit frei erfunden und noch nicht mal
gut… Doch haben Sie ja gesagt, dass Sie danach suchen könnten? Dann tun Sie’s mal… ich bitte darum!
Falls es diese öminöse Vorschrift tatsächlich geben sollte, ist sie dann wohl nie zur Anwendung gelangt,
denn sowohl er als auch andere waren natürlich in Soutane auch zum privaten Gebet in der Sühnekirche.
Allerdings ist auch meiner Meinung nach ja die Gnadenkapelle zu bevorzugen, wo Ewige Anbetung ist. Auch
„modernistische“ Professoren treiben sich sicherlich nicht im dortigen Priesterseminar herum. Ein solcher
hätte wohl nur ein kurzes Gastspiel. Stellen Sie doch nicht nur solch pauschale Behauptungen auf! Wer
soll denn dort Ihrer Meinung nach „modernistisch“ sein?
@ 28… Was heißt angesprochen fühlen, ich halte einfach ihre pauschale Verurteilung für unangemessen.
Der Vorwurf „Modernist“ ist eine ernste Sache, wie Sie als traditionverbundene/r sicher wissen. Damit
sollte man ein wenig vorsichtiger umgehen (ansonsten nutzt es sich auch ab).
#83 28.IX-28.X 10:25:00 | Freitag, 9. Dezember 2005
@Benedikt …ach, Sie fühlen sich auch da angesprochen!? Die FSSP hat in Wigratzbad auch eigene (Mitglieder
der FSSP) Professoren, nicht unbedingt Modernisten. Die findet man aber in der Sühnekirche nicht in der
Soutane, zB: zum Stundengebet.
@ 28… Nur die Professoren (übrigens modernistische und keine Mitglieder der FSSP) Genau, zB Hw. Rodheudt,
der Gründer des Netzwerkes Katholischer Priester ist wirklich ein ganz entsetzlicher Modernist. Sachen
gibts, die gibts nimmer. LOL.
#80 M. Kirschbaum 15:11:46 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
Reggazoni Gemeint war hier weniger dieses Buch (es freut mich sehr, das es auf Ihrer Einkausliste steht,
aber das genügt wohl nicht ganz, um sich ein wiss. Urteil zu erlauben), als die Besprechungen der einschlägigen
Literatur durch den Erzbischof in der Zeitschrift „Appolinaris“
#79 Agiafortuni 15:01:11 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
Kirschbaum Besten Dank dafür, dass Sie mich an das Buch von Marchetto erinnert haben, denn es steht auf
meiner Einkaufsliste und zufälligerweise weiss ich, wovon in diesem Buch die Rede ist. Angefochten wird
die These der Schule von Bologna „Il Mulino“, wonach V2 einen Bruch mit der Tradition vollzogen habe.
Offenbar wird de Lubac als Autorität angeführt, was mir die im Buch vorgetragene These etwas suspekt
macht. Wenn ich es einmal gelesen habe, werde ich darauf zurückkommen.
#78 28.IX-28.X 13:02:11 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
Soutane Das mit der Soutane stimmt. Ich müßte nachsuchen, um die Bestimmung des damaligen Augsburgers
Bischofs zu finden. Aber es stimmt. Ich persönlich habe in der Wigratzbader Sühnekirche noch NIE einen
Priester in der Soutane gesehn (außer liturgischen Handlungen, natürlich). Die Priester der FSSP kreisen
nur um die Kirche herrum, aber gehen nie rein. Nur die Professoren (übrigens modernistische und keine
Mitglieder der FSSP) gehen rein und zwar in Zivilanzügen. Das mit den Bischöfen stimmt auch. Von der
„aktiven“ sind, nachdem Kard. Ratzinger Paps geworden ist, Kard. Castrillon-Hoyos und der „Notfalleinspringer“
EB Haas übrigeblieben. Der Rest sind alles Pensionere. Lesen Sie die Mitteilungsblätter der FSSP, dann
findes Sie es herraus. Und übrigens; warum hat Bischof Dammentz nie selber in Wigratzbad die Weihen gespendet?
Warum hat sich Bischof Mixa bis jetzt nicht in Wigratzbad blicken lassen?
????? Also unabhängig von meiner freundlichen Haltung gegenüber der FSSPX, kann man doch den letzten
Beitrag so nicht stehen lassen… Klar sehe ich die Schwierigkeiten, die die FSSP hat, und ich finde manches
traurig. Doch davon, dass die Priester der FSSP die Sühnekirche in Wigratzbad nicht in Soutane betreten
dürften, hab ich ja noch nie gehört. Priester der FSSP tragen IMMER Soutane. Und natürlich trugen sie
sie auch dort. Und das mit dem eigenen Bischof finde ICH persönlich unglücklich, aber wie mir versichert
wurde, hätte es noch NIE Schwierigkeiten gegeben, einen Bischof zu finden. Also kann von „betteln“ keine
Rede sein. Letztes Jahr war es Erzbischof Haas (was hat das mit notfalls zu tun?), dieses Jahr war es
Kardinal Castrillon Hoyos! Trotzdem denke auch ich, dass der FSSP irgendwie noch ein rechtes eigenes Profil
fehlt und es außerdem nicht angehen kann, dass Bischöfe in ihrem Bistum ihre Existenz nicht dulden wollen.
Aber vielleicht ändert sich da ja noch einiges im Pontifikat von Benedikt XVI.
#76 28.IX-28.X 11:06:00 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
Kurzschluß. Die Entstehung der FSSP ist nur eine Kurzschlußreaktion auf die Bischofsweihen. Rom war
schockiert, daß Msr. Lefebvre seinen Weg zu Rettung der Kath. Kirche unbeirrt weitergeht. Würde die
FSSPX untergehen, ist es um die FSSP geschehen! Die Priester der FSSP wissen wahscheinlich nicht, in was
für eine Sackgasse sie sich hineinmanövriert haben. Sie werden von der modernistischen Hierarchie stiefmütterlich
behandelt, ja gehänselt. Schon die Anordnung des Bisch. Dammenz, die Priester der FSSP dürfen die Sühnekirche
in Wigratzbad nich in Soutannen(außer zu liturgischen Zwcken) betreten, spricht Bände! Es wird keine
besondere Regelung für die FSSP in Form einer Administratur, eigenen Bischofs usw. geben. Das hat Msr.
Lefebvre genaustens erkannt und vorhergesagt. Sie müssen immer einen Bischof suchen und betteln, daß
er ihre Priester weiht. Es sind nur emeritierte Bischöfe, die das machen, Kardinal Ratzinger fällt jetzt
aus, und notfalls bitten sie Msr. Haas.
@Kirschbaum: Nyssen Ebenso klar bezeichnete Nyssen aber die Piusbruderschaft als „Krebsgeschwür“ am Leib
der Kirche Davon weiß ich nichts. Mir sind im Gegenteil ganz andere, nämlich günstige Urteile Monsignore
Nyssens in Erinnerung, so daß ich diese Behauptung für unglaubwürdig halte. … Außerdem ließ er
nie einen Zweifel daran, dass die Texte des konzils großartig waren Ob das nun für alle Texte zutrifft,
weiß ich nicht. Tatsächlich war er, wie ich schon gesagt habe, seinerzeit vom Konzil ganz begeistert –
aber sehr schnell von den nachkonziliaren Entwicklungen und damit auch von Papst Paul VI. geradezu entgeistert.
MfG Christoph Heger
Noch einmal zum FSSP-Selbstverständnis Wenn man die Beiträge von Athanasius, virOblationis und Dr. Carlo
Regazzioni hier so liest, scheint es so zu sein, als habe Rom die FSSP von Anfang an quasi nur als vorübergehendes
Phänomen „geduldet“. Nun sind mittlerweile 17 Jahre ins Land gegangen, der klassische Ritus bleibt –
rein quantitativ gesehen – im kirchlichen Leben zwar weiterhin nur eine Randerscheinung, aber er hat sich
doch immerhin etabliert. Es muss meines Erachtens dringend eine neue FSSP-Strategie her, das eigene FSSP-Profil
muss dringend geschärft und das eigene FSSP-Selbstverständnis klar und eindeutig definiert werden. Auch
die bislang noch offenen theologischen, juristischen und liturgischen Fragen um den Stellenwert des klassischen
Ritus müsste endlich einmal angegangen werden!
#72 M. Kirschbaum 16:25:07 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
@ Reggazzoni Vor dem Buch B. Lais über Siri ist ausdrücklich zu warnen: wie Agostino Marchetto gezeigt
hat, enthält es zahlrieche Unwahrheiten und historische Unmöglichkeiten. Siri wäre wohl ob der vielen
darin enthaltenen Lügen schockiert gewesen. Dass Rahner die deutsche Version von Gethsemnaie verbieten
lassen wollte, stimmt so übrigens nicht – er versuchte im Vorfeld deren Erscheinen zu verhindern. Die
Rahnerkritik Siris ist aber sehr knapp und ohne jeden bezug zur Sekundärliteratur, daher wurde sie von
der Fachwelt überhaupt nicht wahgenommen
#71 Rudolphus 16:10:13 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
@Dr. Carlo Cardinal Siri hat sich nicht geweigert, Heiliger Vater zu werden – er hätte angenommen, wäre
er gewählt worden, und hätte angeblich den Namen „Pius XIII.“ angenommen. Er wurde auch nicht 1958 gewählt,
dies ist sicher falsch, und 1978 wurde er durch das berühmte Interview vor dem Konklave verhindert.
#70 Agiafortuni 15:54:00 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Zu Athanasius – Siri Siri soll am Ende seines Lebens ein Schuldbekenntnis dafür abgelegt haben, dass
er sich geweigert hat, sich zum Papst wählen zu lassen. Wer die italienische Sprache beherrscht sollte
das Buch von Benny Lai: Il papa non eletto. Ohne Zweifel hat Siri ein Doppelspiel gespielt, denn in seinem
Bekenntnis empfiehlt er der Kirche keine Lügen zu verbreiten. Ausserdem hat Siri als erster eine ausgezeichnete
Anklageschrift gegen Karl Rahner verfasst, deren Veröfentlichung in Deutschland Letzterer verbieten wollte.
#69 M. Kirschbaum 15:09:25 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Nyssen Ebenso klar bezeichnete Nyssen aber die Piusbruderschaft als „Krebsgeschwür“ am Leib der Kirche …
Außerdem ließ er nie einen Zweifel daran, dass die Texte des konzils großartig waren
Die „pastoral Brüderlichen“ „ … hatten einige polnische Bischöfe die ausdrückliche Exkommunikation
der Priesterbruderschaft St. Pius X. gefordert.“ Das erinnert mich an eine Anmerkung, die schon vor 20
Jahren der hochgeschätzte Monsignore Prof. Wilhelm Nyssen, Köln, mir in einem Brief anvertraute. Selber
anfänglich ganz konzilsbegeistert und (vor allem in Richtung Ostkirche) ökumenisch gesinnt war er später
über die tatsächliche Entwicklung tief enttäuscht und meinte sarkastisch: „Die Pastoral-Brüderlichen
fangen an zu anathematisieren!“ MfG Christoph Heger
#67 Athanasius 11:56:03 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
@steymard Doch, haben Kardinäle protestiert. So hat Joseph Ratzinger, dem es zu schnell ging, 1986 nicht
mitgemacht beim Interreligiösen Gebet zu allen Götzen (JP II schon, Ratzinger hat 2002 dann „endlich“
wohl mitgemacht). Und was zu Silvio Kardinal Oddi? Der hat damals protestiert und 1993 in seinen Mémoirs
geschrieben, daß „Assisi der verwirrendste Tag meines Lebens war“. (Oddi ist dann auch 1992 beim Grab
von Lefebvre auf die Knien gefallen und hat unter Tränen „Merci Monseigneur“ gesagt.) Siri hat aber immer
ein eigenartiges Doppeltspiel gespielt. Er war erzkonservativ, aber dachte Lefebvre überschreite die
Linie zwischen Treue und Untreue am Papsttum. Später, nach 1987 bis 1989, war Siri übrigens immer wieder
lobender zu Lefebvre. (Schwieg bei den Konsekrationen.)
#66 Agiafortuni 08:50:49 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
vir oblationis: Rom und die Tradition sie haben natürlich völlig recht. Die FSSP wird in Rom geduldet
und muss dafür das ganze V2 schlucken ohne sich dagegen zu wehren. Es geht nämlich nicht nur um die
alte Messe, sondern um die ganze Ekklesiologie die dahinter steht und nicht mehr katholisch sondern oekumenisch
ist. Dazu ein Paar Leckerbissen aus Ratzingers Konzilsberichten (Rückblick auf die zweite Sitzungsperiode
26): Zum Wesen der Kirche meint er: „Nun muss man wissen, dass gerade diese Frage unter einer besonderen
Belastung stand. Ihre bis in unser Jahrhundert entscheidend gebliebene Prägung hatte sie bei Robert Bellarmin
aus dem Gesichtspunkt der Auseinandersetzung mit den Reformatoren empfangen. Ein <Anti> ist immer eine
schlechte Voraussetzung für positive Erkenntnisse.“ Die Reformation ist ein geschichtliches Phänomen,
das nicht mehr rückgängig zu machen ist und dessen Folgen sich bis auf den heutigen Tag ausgewirkt haben.
Die Absonderung gegenüber dem reformatorischen Verständnis der Kirche gehört demnach zum Selbstverständnis
der katholischen Kirche. Demnach lässt das genannte Verständnis nicht einfach in die katholische Lehre
wiederaufnehmen aber gerade das will Ratzinger, daher seine Kritik am Kirchenverständnis Pius XII (ebd.):
Er wirft im vor, dass er wegen seines „stark zugespitzten Begriffs von der Sichtbarkeit der Kirche den
positiven Charakter der von Rom getrennten Christen kaum noch auszudrücken“ vermag.
#65 steymard † 08:43:17 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
An Dr.Regazzoni Wenn eine antwort ablehnend,also negativ ist,muß man doch logischerweise darauf schließen,daß
Siri nicht die Besorgnisse Lefebvres und Mayers hinsichtlich der Assisiapostasie geteilt hat,ansonsten
haette er sich sicherlich mit ihnen solidarisch erklaert,und diese aktion unterstützt.Die anderen pseudokardinaele
haben nicht einmal geantwortet. Wenn Siri wirklich dagegen gewesen waere,haette er sicherlich die Konsequenzen
gezogen.
#64 virOblationis 08:19:55 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Rom und die Tradition Das Problem der FSSP bestand wohl darin, denke ich, daß Rom unter Joh. Paul II.
den Alten Ritus nur vorübergehend gestatten wollte, um sozusagen „Gestrige“ nicht zu „ewig Gestrigen“
werden zu lassen. M.a.W.: die Traditionalisten sollten mehr oder weniger sanft (mittels zeitweiliger Duldung)
zum Novus Ordo übergeleitet werden. So wurde nach einer Schonfrist mit P. Bisigs Absetzung die Abschließung
der FSSP gegenüber dem Novus Ordo beseitigt. – Für diese Sichtweise spricht, daß – soweit mir bekannt –
eine Apostolische Administratur – rechtlich keine Einrichtung bleibender Art ist; üblicherweise wird
sie irgendwann in ein Bistum überführt. Was aber mag dann auf Campos zukommen? Ob diese Haltung gegenüber
der Tradition unter Benedikt XVI. dieselbe bleiben wird, vermag ich noch nicht zu erkennen.
#63 Athanasius 21:45:55 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@Toby „Die“ Petrusbruderschaft gibt es nicht als monolythisches Block. Es gibt spirituell gesehen jetzt
die Petrusbruderschaft von P. Josef Bisig (ehem. Rektor in Zaitzkofen) u. die Petrusbruderschaft von P.
Des Villiers u. Kardinal Hoyos. Die letzte hat in der Tat das Charisma des notwendigen Festhaltens an
der traditionellen Römischen Liturgie verloren. Leider. Aber ganz „bewusst“. Und ich fürchte bei Campos
das gleiche, obwohl S.Exz. Bischof Fernando Rifan FSSJV – trotz Konzelebration in 2004 – viel überzeugter
der Notwendigkeit des alten Ritus zu sein scheint. Rifan ist ja auch auf den Photos der Bischofsweihen
1988 als Assistent zu sehen.
FSSP-Selbstverständnis Athanasius schrieb: Und in ihren eigenen Reihen gibt es Leiter die selber nicht
mehr vom Tridentinischen Ritus und dessen Notwendigkeit absolut überzeugt sind, leider. Wie kann das
nur möglich sein? Ist der Anpassungsdruck so groß? Falls ja, wie hat es dann überhaupt dazu kommen
können, dass die FSSP einem Anpassungsdruck ausgesetzt wurde? Warum ist ihr eigenes Charisma, das der
klassischen Liturgie, nicht sozusagen kirchlich geschützt gegen Anpassungsdruck? Wozu hat man denn „Ecclesia
Dei“? Die FSSP müsste unbedingt ihr eigenes Selbstverständis wieder klar und deutlich zum Ausdruck bringen
und gegenüber den kirchlichen Autoritäten auch nachhaltig vertreten! Wie schon gesagt: Eine FSSP, die
von der Notwendigkeit des klassischen Ritus nicht mehr uneingeschränkt überzeugt ist, macht sich selbst
überflüssig.
#61 Athanasius 19:54:03 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@Toby Die FSSP hat Angst bekommen, wurde gemaulkörbt. Und in ihren eigenen Reihen gibt es Leiter die
selber nicht mehr vom Tridentinischen Ritus und dessen Notwendigkeit absolut überzeugt sind, leider.
Die Petrusbruderschaft des P. Bisig FSSP lebt einzig noch im Apostolat vieler heiligen einzelnen Priester
weiter. Seminarprofessoren zelebrieren die Neue Messe. Leider. Der Zustrom von Seminaristen ist aber unverändert
hoch und die Zahl steigern sich jedes Jahr. Das ist positiv. Aber ob man die Ziele der FSSP gut vermittelt,
frage ich mich. Ich kenne einen FSSP-Priester der hat einen diözesanen Priester „verboten“ noch jemals
die Alte Hl. Messe öffentlich zu zelebrieren, weil er (P. FSSP) selber sonst „Ärger“ bekommen würde
mit dem Ordinarius. Das meine ich mit beschränkt und gemaulkörbt. Und ein guter Priester der FSSP sagt
auf einer traditionellen Wallfahrt zu mir: „Die Neue Messe ist oberflächlich und schlecht“, um zu anderen –
die noch immer den Bugnini-Ritus beiwohnen und aktiv unterstützen aber nach der tridentinischen sehnen –
zu sagen, dass die Neue Messe „doch nicht so schlecht ist“ und „okay“. Finde ich erst verwirrend.
FSSP versus FSSPX @ Athanasius Während über die FSSPX und ihr Verhältnis zu Rom heiß diskutiert wird,
ist es um die FSSP merklich still geworden – zumindest seit dem eher unrühmlichen Abgang von Pater Bisig.
Ich würde mir auch einmal eine Diskussion um die FSSP wünschen. Was zwischen Rom und Econe verhandeln
werden könnte, müsste doch bei der FSSP längst umgesetzt sein. Man fragt sich allerdings, wie es um
das theologische Profil der FSSP bestellt ist. Es kann doch nicht allein damit getan sein, sich in „tridentinische
Reservate“ zurückzuziehen und sich ansonsten aus den aktuellen kirchenpolitischen und theologischen Fragen
herauszuhalten. Sonst besteht die Gefahr, dass sich die FSSP selbst überflüssig macht. Ein etwas offensiveres
Auftreten wäre nicht schlecht und ein klares Bekenntnis zu den eigenen Zielen, aber fast scheint es so,
als wissse die FSSP selbst nicht (mehr) so genau, was sie eigentlich will?
#59 Athanasius 16:43:20 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Gut so Ignatius hat die Sache völlig geklärt. Und noch einmal: ich bin nicht gegen die FSSP, auch wenn
ich den eindruck vermittelt haben mag, denn ich schätze die FSSP sehr. Aber Polemik und Propagandalügen
klage ich von beiden Seiten an, auch wenn FSSPX-Leute die Petrusbruderschaft umsonst als „schwach“ usw.
bezeichnen. In der Sache von 2002 wo P. Josef Bisig FSSP weichen musste für P. Desvilliers, weil Bisig
eigentlich gegen den neuen Ritus und gegen die Konzelebration in diesem ist, habe ich diese Priester der
Petrusbruderschaft verteidigt gegen „Angriffe“ von FSSPX-Gläubigen die behaupteten diese seien auch schwach
und „Verräter“. Denn Bisig usw. sind mutige Priester, die 1988 halt eine andere (m.A.n. eher defektive)
Einschätzung der Situation beim Heiligen Stuhl gemacht haben als Ebf. Lefebvre. Übrigens stammen die
Rufe zur Exkommunikation der FSSPX nicht aus diesen Bisig-Kreisen der FSSP, sondern eher aus denen die
1999 schon mehr der Neuen Messe inkulturieren wollten in der FSSP. Etwa die neokonservativen Priester
u. Seminaristen die Hw. H. Bisig des „Krypto-Lefebvrismus“ verdacht machten in Rom.
Mein Rollstuhl fällt bald auseinander „…und dein teilweise jugendliches Ungestüm tut auch gut hier
im V2-Seniorenheim.“ Gröhl! Der war gut. Ich bin so grottenalt – *schenkelklopf* – und das mit 40 Jahren.
#57 Ignatius 14:28:56 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Schwere Sprache Zitat Zwobbel Wenn der Haßgeifer aus dem Mund sabbert… „ist noch so ein FSSP-Mythos
der Horstverschmützer der FSSP“ so geht das tagein tagaus bei diesem Teilnehmer Man soll sich aber daran
erinnern dass Athanasius nicht Deutsch zur Muttersprache hat! Euch Nasen möchte ich in einer holländischen
Diskussion sehen wenns nicht um Smalltalk geht. „Horstverschmützer“ für Nestbeschmutzer ist sogar ein
sehr süsses Wörtchen. Und solche witzigen Eigenkreationen gibt Athanasius wirklich regelmässig zum
besten und das stört auch nicht. Wir sind ja denkfähig hier oder nicht? und wissen was er meinte! Ich
nehms mit Lächeln zur Kenntnis. Noch nie Rudi Carells holländisch-deutsch gehört? Halb Deutschland
fand das zum Schmunzeln. Vielleicht gehn aber heute noch mehr Deutsche zum Lachen in den Keller als früher.
Sehr wahrscheinlich wo die Konzilskirch ihnen den letzten Humor gekostet hat. Was er sagen wollte –- Athanasius
nicht Rudi –- ist das so manche von der Fssp verbreiteten Unwahrheiten über die FsspX eine Sauerei sind
und das stimmt. Ne ne, Athanasius, mach nur weiter so. Du bringst in dieses furztrockene Piefke-Forum
ein bisschen Freude rein durch deine manchmal würzigen Wörtchen und dein teilweise jugendliches Ungestüm
tut auch gut hier im V2-Seniorenheim.
#56 Athanasius 12:59:36 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@zwobbel Ich meinte mit meinen Aussagen nicht die ganze FSSP! Gar im Gegenteil, ich besuche deren Messen!
Aber bestimmte Leute in der FSSP, leider auch Priester, tun an massiver ANti-FSSPX-Propaganda, auch mit
halben Wahrheiten! Ich empfinde gar keinen Hass. Du offensichtlich schon, in dem Du mich als Hasser darstellst
und beschimpfst… Schade. Mein Beitrag war nicht so gemeint.
@Athanasius (1) Es gab Rekurs. Dass es keinen Rekur gab ist ein Mythos der von der FSSP vertreten wird.
P. Schmidberger hat nochmal bestätigt, dass 1991 Rekurs stattgefunden hat. Die Exkommunikationen wurden
unmittelbar nach den unerlaubten Bischofsweihen, d.h. 1988, ausgesprochen. Der Rekurs ist ein Rechtsmittel,
für das im Kirchenrecht (ebenso wie im staatlichen Recht) strikte Fristen (ohne es jetzt nachzusehen:
im Schnitt 4 Wochen/1 Monat) einzuhalten sind. 1991 waren also „alle Eulen verflogen“ und die Dekrete
längst nicht mehr angreifbar. Im übrigen warte ich immer noch voller Spannung darauf, dass die Rekursschrift
von der FSSPX veröffentlicht wird. Woran es wohl liegen mag, dass das bisher nicht der Fall war? (2)
Die FSSPX hat ‘keine eigenen Richter bestellt’! Sie überprüft nicht mit Rechtsgewalt, sondern untersucht
lediglich. Oder wollen Sie behaupten alle juridische Entscheidungen der kirchlichen Gerichte heutzutage
sind auch „unfehlbar“? Die Entscheidungen kirchlicher Gerichte sind ebenso fehlbar wie weltliche Gerichtsurteile.
Nach Eintritt der Rechtskraft, d.h. nach Ablauf der jeweiligen Rechtsmittelfrist, sind diese Urteile aber
selbst dann endgültig, wenn sie falsch sind („res iudicata“ oder volkstümlich „Roma locuta, causa finita“).
Wer das nicht akzeptiert, bastelt sich seine eigene Hierarchie. (3) Im übrigen erspare ich mir einen
Kommentar. Der geneigte Leser mag selbst entscheiden, was ihn überzeugt und was nicht.
Wenn der Haßgeifer aus dem Mund sabbert… „ist noch so ein FSSP-Mythos der Horstverschmützer der FSSP“
so geht das tagein tagaus bei diesem Teilnehmer mein lieber Thanasius, wenn der Haßgeifer aus dem Mund
sabbert, sieht man immer so häßlich aus. Gut das ich Sie nicht sehen muß. Ohne Feindbild funzt die
FSSPX wohl nicht? Oder zumindest würde sonst ihre private sektiererhafte Betonkopfmentalität nicht befriedigt.
Genau solche Auftritte (welche die innere Zerrissenheit nach außen grausam dokumentieren) wie der Ihre
(die immer nur Salz in Wunden einmassieren) halten viele Menschen davon ab katholisch zu werden. Der Herr
wird Sie (und andere!) später beim Gericht nach diesen Seelen fragen, die wegen ihres Haßgeifers davon
abgehalten werden zur vollen Einheit mit der Kirche zu gelangen. Worin unterscheiden Sie sich eigentlich
in der Form von den Homospinnern und Abtreibungsfetischisten?
#53 Agiafortuni 11:13:42 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Zu Steymard’s Auslegung des Fall Siri’s Die Priesterbruderschaft hat bloss gesagt, dass Siri ablehnend
geantwortet hätte, mehr aber nicht. So lange man den ganzen Inhalt des Schreibens nicht kennt, soll man
vorsichtig urteilen.
#52 Athanasius 11:06:01 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@Romano keinen Rekurs fehlerhaft gewesen sein sollten, sind sie rechtskräftig und wirksam geworden. Es
gab Rekurs. Dass es keinen Rekur gab ist ein Mythos der von der FSSP vertreten wird. P. Schmidberger hat
nochmal bestätigt, dass 1991 Rekurs stattgefunden hat. Und bitte: wenn kein Verbrechen begangen wurde,
dann ist auch die Verurteilung falsch. Exkommunikationen sind nicht unfehlbar. Ohne Verbrechen keine Exkommunikation.
Oder glauben Sie die Kirche ist eine Tyrannei in der man verurteilt werden kann ohne Verbrechen? Die Überprüfung
des Urteils in letzter Instanz des Papstes. bestellten Richter wahrgenommen wird Sie sind, leider, Romano,
schlechten WIllens. Sie geben ein völlig falsches Bild! Die FSSPX hat ‘keine eigenen Richter bestellt’!
Sie überprüft nicht mit Rechtsgewalt, sondern untersucht lediglich. Oder wollen Sie behaupten alle juridische
Entscheidungen der kirchlichen Gerichte heutzutage sind auch „unfehlbar“? Sie haben eine irrealistische
Interpretation der Wirklichkeit. Der Vorwurf Schisma weil Überprüfung ist noch so ein FSSP-Mythos der
Horstverschmützer der FSSP. @steymard: Kann gut sein, aber Kardinal Siri hat immer wieder den Ökumenismus
und den Modernismus verurteilt. war er auch nach dem Konzil eine grosse Stimme der Kirche. Ich weiss nicht
um genauere Einzelkeiten, aber es kommt mir unglaubwürdig vor Siri habe Assisi unterstützt, denn später
hat er sich darüber sehr negativ ausgelassen!
#51 Benedikt 11:01:40 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@ Romano Was mich aber immer wieder stört, ist die Blindheit gegenüber der Wirklichkeit und die Unfähigkeit,
gelegentlich auch einmal den Balken im eigenen Auge zu sehen. Diese Unfähigkeit zur kritischen Selbstreflexion
diskreditiert aus meiner Sicht die gesamte Veranstaltung. Das ist mE sehr verständlich. Die FSSPX kann
sich gar nicht mit sich selber auseinandersetzen, da sie damit ihren Gegnern und Kritikern nur neue Munition
liefern würde. Ein Beispiel dafür ist der angebliche Konflikt innerhalb des Bischofskollegiums der FSSPX.
Was aus so klitzekleinen Anzeichen gemacht wurde. Man überlege sich, was geschähe, wenn es mal einen
wirklichen öffentlich Streit gäbe. Es ist eine natürliche menschliche Haltung: In der Bedrängnis steht
der Mensch immer schon zusammen. Die Selbstreflektion erfolgt nach der Überwindung. Die FSSPX ist, weil
sie bedrängt wird, quasi dazu gezwungen, wie eine monolithische Organisation daherzukommen, weil jeder
Dissens zu von ihren Kritikern freudig aufgenommen wird und gerade diese Kritik erst zu einem wirklichen
Dissens führen kann.
@Marcel Bei einem theologischen Vortrag ja, aber nicht am virtuellen Stammtisch, … Diese Erklärung
kann ich verstehen und auch so zustimmen. Wissen Sie, ich fange nur innerlich an zu beben, wenn ich das
Wort „heilig“ lese, da mir dann immer die Worte des Heiligen Paulus einfallen: „ Als Letztem von allen
erschien er auch mir, dem Unerwarteten, der «Missgeburt». Doch durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin,
und sein gnädiges Handeln an mir ist nicht ohne Wirkung geblieben. Mehr als sie alle habe ich mich abgemüht –
nicht ich, sondern die Gnade Gottes zusammen mit mir.“ Wahrscheinlich denkt der gute Paulus noch heute
im Himmel: „ Musstet ihr mir das auch noch antun, mich heiligzusprechen! „
#49 steymard † 10:27:19 | Dienstag, 6. Dezember 2005
An Athanasius Ich habe nur aus dem Buch „Damit die Kirche“weiterlebt zitiert.Lefebvre hat bezueglich der
bevorstehenden Assisi apostasie einige briefe an 7 oder 8 pseudokardinaele gerichtet,u.a auch an Siri,der
übrigens der einzige war,der lefebvre geantwortet hat,aber sehr ablehnend.Wenn er ablehnend geantwortet
hat,wie in „damit die Kirche weiterlebt“behauptet wird(und ich habe keinen grund dies zu bezweifeln) muß
ich darauf schließen,dass er die Assisiapostasie gutgeheißen hat.Das ist doch nur zu logisch oder etwa
nicht? Wenn es aber nicht so sein sollte,müssen sie die FSSPX anklagen,denn die haben das Buch „Damit
die Kirche weiterlebt“ ja verfasst.
St. Athanasius, steh uns bei Le Trot schrieb: Bei aller Sympathie, Wertschätzung, Verbundenheit in der
grossen Sorge über das, was sich zur Zeit in der Kirche abspielt, Ganz meinerseits. wäre ich bei solch
anerkennenden Vorgriffen auf mögliche Leistungen eines Menschen doch eher vorsichtig. Bei einem theologischen
Vortrag ja, aber nicht am virtuellen Stammtisch, der überwiegend von Laien besetzt ist, die zudem aufpassen
müssen, daß nicht das passiert, was Ihr referenzierter italienischer Politiker über die EU sagte: „Die
Schwuchteln sind in der Mehrheit.“ Ein bißchen ironisch ist Ihre Anmerkung wegen der Schnellsprechungs-Konzilskirche.
Seien Sie versichert, daß Sie mich niemals auf dem Petersplatz plärren hören werden: Sancto dubio!
Dennoch gehen viele Heiligenverehrung vom gläubigen Volk aus. Meine Familie und ich haben sehr begründete
Anhaltspunkte, daß Mgr. Lefebvre ein Heiliger und Prophet ist. Seit uns das verstandes- und herzensmäßig
vollkommen bewußt geworden ist, legen wir das im bescheidenen „Umfeld“ auch dar. Bedenkenlos an einem
virtuellen Stammtisch, an dem oft und kräftig gehobelt wird. Vor allem allerdings beten wir für die
Heiligsprechung. Es gibt keine heile Welt, auch keine „heile Lefebvre-Welt“. Ich kenne den sündigen Menschen,
vor allem mich. Doch es gibt einen Heiligen – um den es mir hier und jetzt geht –, der hunderttausende
Gläubige zur katholischen Kirche in Einheit mit dem Papstamt zurückgeführt hat – und es weiterhin tut.
Heile Lefebvre-Welt Man mag ja heute die Existenz der FSSPX (insbesondere im Hinblick auf die Bewahrung
der überlieferten Liturgie) für notwendig und gut halten. Was mich aber immer wieder stört, ist die
Blindheit gegenüber der Wirklichkeit und die Unfähigkeit, gelegentlich auch einmal den Balken im eigenen
Auge zu sehen. Diese Unfähigkeit zur kritischen Selbstreflexion diskreditiert aus meiner Sicht die gesamte
Veranstaltung. Im einzelnen: (1) Das Motu ist juristisch nicht einwandfrei. […] Keine Rekurse, keine
Berufungen des Erzbischofs und der FSSPX wurden beantwortet. Es gab keinen Rekurs gegen die Exkommunikationen.
Selbst wenn die Dekrete fehlerhaft gewesen sein sollten, sind sie rechtskräftig und wirksam geworden.
(2) Seit wann ist die Überprüfung eines juridischen Prozesses der kirchlichen Tribunale ein „Schisma“
oder „schismatisch“. Die Überprüfung des Urteils eines Kirchengerichts ist Aufgabe der kirchlichen Gerichtsbarkeit,
in letzter Instanz des Papstes. Sofern diese Aufgabe von jemand anderem als einem vom Papst (oder von
einem Bischof mit Jurisdiktionsgewalt) bestellten Richter wahrgenommen wird, ist dies die Inanspruchnahme
einer eigenen Jurisdiktion, d.h. der Aufbau einer Parallel-Hierarchie. Dies ist (ich sage auch: leider)
notwendig der Beginn eines Schismas, zumal eine eigene Gerichtsbarkeit nicht nötig ist, um den (allein
von der FSSPX richtig erkannten…) „wahren“ Glauben zu verteidigen.
#46 Athanasius 09:55:13 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@steymard Siri war nicht „für“ Assisi, ganz im Gegenteil. Man soll nur seine Schriften in „Renovatio“
lesen. Sie verbreiten hier Unsinn. Die Siri-These ist natürlich nur das, eine These. Die zudem nach 1989
alle Relevanz verloren hat. Mit Ihnen lässt sich nicht logisch auseinandersetzen, da Sie den Sedisvakantismus
als quasi Dogma betrachten und jeden als „Sekte“ beschimpfen der nicht an diese Situation glaubt.
#45 steymard † 09:48:39 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Zum fall siri 2 sicherlich ist es nur eine hypothese,dass Kardinal Siri zum Papst gewaehlt wurde in 1959.Ich
persönlich glaube nicht draran.Waere es aber wahr,so könnte man Siri zweifellos als den größten Verbrecher
des 20.Jahrhunderts bezeichnen,weil er nicht aufgestanden ist und diese Geschenisse?? der ganzen Welt
kundgetan hat.Siri war aber z.B dem organisierten Apostasietreffen in Assisi(offizielle Gründung der
neuen Welteinheitsreligion um den GADU herum) nicht abgeneigt.Das beweist ein Schreiben an lefebvre.(„Damit
die Kirche weiterlebt“). Dr.Regazzoni schreibt,daß er die Sedisvakanz für eine Möglichkeit,aber keine
Glaubenswahrheit haelt.Nein,Sie ist vielmehr eine furchtbare Tatsache in dieser vom Herrn vorausgesagten
Periode des Greuels der Verwüstung.Der FSSPX kann ich immer wieder nur sagen,man kann nicht zwei Herren
auf einmal dienen.Denken sie darüber einmal nach.
@Marcel So geht man nicht mit dem Werk eines Heiligen um, dem man auch noch seine Existenz verdankt. Bei
aller Sympathie, Wertschätzung, Verbundenheit in der grossen Sorge über das, was sich zur Zeit in der
Kirche abspielt, wäre ich bei solch anerkennenden Vorgriffen auf mögliche Leistungen eines Menschen
doch eher vorsichtig.
Lefebvrianer, ein Ehrentitel Clemens schrieb: Marcel:Waas? Wann und wo haben FSSP u.a. die Exkommunikation
von FSSPX gefordert?? Das ist ja … Echte Konzilskatholiken eben. Als Reaktion darauf habe ich meine
Verbindung zur FSSP eingestellt (ich war noch Fördermitglied, selbst nachdem ich die FSSPX kennenlernte).
So geht man nicht mit dem Werk eines Heiligen um, dem man auch noch seine Existenz verdankt. Bischof Fellay
berichtete u.a. darüber in „What Catholics need to know“ (The Angelus, November 2004) www.sspx.ca/…cs_Need_Know_pg2.htm :
ab A little less than two months ago, five entities under the Ecclesia Dei Commission made a move towards
Rome {…} and put pressure on him to get Rome to excommunicate us. {Campos; Le Barroux; FSSP; Institute
of Christ the King; …} Danke für Ihre vorzüglichen Beiträge, Clemens. Es ist gut, daß Mairiokon
theologisch den forumsbekannten Lefebvre-Verächtern entgegentritt. Zwar begreifen diese den Glaubensnotstand
nicht und somit auch nicht Mgr. Lefebvre und seine Werke, aber es gibt stille und weniger verblendete
Mitleser. Was El. Sünder angeht, so ist er verbal nicht erreichbar, solange er im Bann der Dämonen von
Medjugorje steht. Vor diesem Hintergrund sind seine Amokläufe zu sehen, z.B. als er hier kürzlich Mgr.
Lefebvre in einem Atemzug mit Karl Marx, Adolf Hitler und anderen Massenmördern als „Gurus“ aufzählte.
Zurück zum Thema „FSSPX und Osteuropa“, von dem abgelenkt wird.
#42 Agiafortuni 09:19:30 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Zum Fall Siri Wer sich mit solchen Fragen auseinandersetzt hat sich zu vergegenwärtigen, dass er mit
Wahrscheinlichkeiten und nicht mit Glaubensgewissheiten operiert. Vermutlich waren es die französischen
Kardinäle Tisserant und Liénart und möglicherweise andere modernistisch gesinnte Kirchenfürsten. Möglicherweise
könnte auch Kardinal Frings seine Hände im Spiel gehabt haben. Wie viele Kirchenfürsten aus dem deutschen
Kulturraum war auch er von der liturgischen Bewegung geprägt. Zur Rolle Frankreichs. Wie ich immer wieder
wiederholt habe, gilt Frankreich deswegen als das älteste Sorgenkind der Kirche, weil es sich ständig
geweigert hat zuerst katholisch und erst dann französisch zu sein. Das gilt zwar nicht für alle Franzosen
aber immerhin haben viele seiner Staatsmänner eine frevelhafte Gesinnung bewiesen. Angefangen Philipp
der Schöne, der sich anmass gegen Bonifaz VIII tätlich vorzugehen (siehe dazu: Agostino Paravicini Baglioni:
Boniface VIII, pape hérétique?), über Franz I der sich mit den Türken gegen den Deutschen Kaiser verbündete,
gefolgt von Richelieu, der im dreissigjährigen Krieg die Protestanten unterstützte weil er damit die
die Habsburger schwächen wollte ganz zu schweigen von Napoleon, der eigentlich vor ein Kriegsgericht
gehört hätte.
#41 28.IX-28.X 08:52:50 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Motu pro. Das Motu ist juristisch nicht einwandfrei. Schon deshalb gilt in dubio pro reo! Keine Rekurse,
keine Berufungen des Erzbischofs und der FSSPX wurden beantwortet. Somit rein juristsch sin auch alle
offizielen Dokumente Vatikans nicht wirksam.
#39 Athanasius 00:36:31 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@Dr. Carlo Regazzoni Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Zumal hat ein wichtiger Teil des vatikanischen Stabes
anfangs gedacht Johannes XXIII. sei „doch nicht so schlimm“. So hat der ehemalige niederl. Sekretär (ein
Redemptorist) des niederländischen Kardinals Van Rossum 1958 Johannes XXIII. vorgeschlagen das kommende
Konzil zu fundieren auf das Marianische Dogma von 1950, was aber direkt abgewiesen wurde von Johannes
XXIII. selber. Unerklärbar sogar für Vatikankenner der 1940er Jahre wie dieser Sekretär. Er hatte natürlich
die Schrift „Giovanni XXIII. Anche beato?“ nicht gelesen -wie wir jetzt- in der die ablehende Haltung
von Nuntius Roncalli zum Dogma von 1950 beschrieben wird. Übrigens war 1958 viel auf dem Konklave los.
So wurde anfangs Giuseppe Kardinal Siri gewählt der sich Gregorius XVII. zum Namen nahm, aber später
(unter massivem Druck) abdankte. Die FBI und CIA Abhörspionage und die Kontakte haben dies bestätigt
und 2003 erschien sogar ein Report eines Agenten dazu. Übrigens bin ich kein „Siri“-aner oder so, denn
die Haltung vom Genuanischen Kardinal Siri Paul VI., Joh. XXIII., JP I u. JP II. gegenüber war nicht
eine wie zwischen rivalisierenden Päpsten. Doch ist es schön zu träumen von dem herrlichen Pontifikat
wenn Siri wirklich angetreten wäre. Er ist 1958, 1963 und 1978 immer wieder Topkandidat gewesen. 1989
verstarb er.
#38 Agiafortuni 00:05:59 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Zu Steymard’s: mehr Ehrlichkeit Den Sedesvakantismus halte ich für eine vertretbare Hypothese aber auf
keinen Fall für eine Glaubenswahrheit. Ebenso vertretbar ist die Anerkennung des jetzigen Inhabers des
Stuhles Petri als rechtmässigen Papst nach dem Motto des heiligen Vinzenz Palotti, dass es Päpste gibt,
die der Herr auswählt, solche die der Herr annimmt und solche die der Herr duldet. Im uebrigen ist Sedesvakantismus
nicht der geeignete Auseruck zur Beschreibung des Sachverhaltes, denn der Stuhl ist zur Zeit besetzt und
die ihn besetzende Person erlässt Anweisungen an die Gesamtheit der Gläubigen. Deshalb sollte man, will
man genau sein, von einer unrechtmässigen Besetzung des Stuhles sprechen, wobei man die Beweislast dafür
trägt, Häresien in den Verkündigungen der Konzilspäpste nachzuweisen und zu erklären, wie ein mehrheitlich
aus rechtgläubigen Kardinälen bestehendes Konklave wie dasjenige von 1958 einen Mann wie Roncalli wählen
konnte.
#37 SedisvakInfo 23:41:48 | Montag, 5. Dezember 2005
Seit wann… …ist die Überprüfung eines juridischen Prozesses der kirchlichen Tribunale ein „Schisma“
oder „schismatisch“. Problematisch ist es schon, gerade dáss es überhaupt nötig ist heutzutage, aber
darüber sprechen wir ja nicht. Die Piusbruderschaft hat sich ja keine Jurisdiktion zugeeignet, misstraut
aber vielen heutigen CIC-Juristen. St. Athanasius und St. Servatius misstrauten den ‘kirchlichen’ juridischen
Richtern ihrer Zeit auch und weigerten – grundsätzlich, ihrem eigenen Verurteilungsprozess beizuwohnen.
Die Richter damals waren sogar päpstlich (Liberius) ernannt! Aber es geht ja auch darum ob in Übereinstimmung
mit dem Glauben gerichtet wird. Wenn nicht, dann soll man nicht blind vertrauen. Die FSSPX-Untersuchungskommissionen
sind keine Tribunale in eigentlichem Sinne. Klage lieber mal den Grund dieser FSSPX-Kommissionen an: die
zweifelhaften Annulierungsprozeduren der Diözesen.
#36 Athanasius 23:28:04 | Montag, 5. Dezember 2005
Korrektur Der neue Bischof von Lemberg, mons. Voziak, hat nicht mit orthodoxen konzelebriert, wie ich
meldete. Der Ostökumenismus hat aber andere schlimmen Folgen gehabt, u.a. die non-Konversion.
an alle Lefebvristen Lettner Ist Mörlenbach noch Großraum Frankfurt?? Meßzeiten im Mitteilungsblatt
FSSPX, Vorträge und andere Veranstaltungen unter Tel- Nr.ebenda. Marcel:Waas? Wann und wo haben FSSP
u.a. die Exkommunikation von FSSPX gefordert?? Das ist ja … mairiokon: Besuch der Hl. Messe, der Kommunion
und der Kollekte bei der Brudeschaft erlaubt: ist das die Verlautbarung von Msg. Perl, oder gibt es von
Ecclesia Dei bzw. Msg. Hoyos o. a. weitere Veröffentlichungen? Übrigens: Wundern Sie sich nicht, dass
man hier im Forum auf ein Elend und anderes trifft, das man trotz bester Argumente nicht überzeugen kann,
so dass man alsbald zu Gebet und Betrachtung zurückkehrt, welches apostolisch oftmals wirksamer ist.
Dennoch sind Ihre fundierten Beiträge für uns, die wir „LEFEBVRIANER“ sind, von großem Nutzen und daher
wichtig. Danke und Gute Nacht an alle Freunde Per Mariam ad Jesum Clemens
@athanasius Tja – Sie bestätigen genau das, was ich sage: die Überprüfung jurisdiktioneller Akte (ich
konzediere sogar, dass die Inflation der Nichtigkeitserklärungen auffällig ist) ist Inanspruchnahme
kirchlicher Gerichtsbarkeit, d.h.: von Jurisdiktion. Man kann es drehen und wenden, wie man will: „Weihbischöfe“
haben eine solche Kompetenz nicht; sie ist typisch für den Aufbau einer eigenen Hierarchie (und damit
im Kern schismatisch). Man kann natürlich auch hier wieder mit einem (gefühlten) Notstand operieren;
aber man muss wohl ehrlicherweise sagen, dass das der Beginn einer Kirchenspaltung ist. M.E. sollte die
FSSPX sich von dieser Praxis so schnell wie möglich verabschieden, da sie den Weg zurück schwieriger
machen könnte. Außerdem schafft man nur Gewissenskonflikte für die Gläubigen: worauf soll man sich
denn nun verlassen? Auf das „reguläre“ Nichtigkeitsurteil (das ja nicht von irgendwem gesprochen worden
ist) oder auf die „private“ Untersuchung durch die FSSPX? Ich glaube, hier wird in jeder Hinsicht mehr
Schaden als Nutzen gestiftet und der Glaubwürdigkeit der FSSPX (z.T. auch aus Eigensinn) unnötig geschadet.
#33 Athanasius 22:37:18 | Montag, 5. Dezember 2005
@Romano: Gerüchte und Falsche Informationen (1) Die FSSPX hat nicht das Recht absorbiert selbst Nichtigkeitserklärungen
der Ehen auszuschreiben. Das einzige was man macht ist die Nachprüfung der früheren kanonischen Prozesse
der diözesanen Gerichte, da diese seit 30 Jahren immer öfter Ehe-Annulierungen ausgeben die ungültig
und ohne Grund sind, oft nur dazu dienen eine „Scheidung“ als „katholisch gerechtfertigt“ zu inszenieren.
Diese Fälle gibt es. Das zu leugnen ist Realitätsverlust. In den Niederlanden, Belgien und Luxemburg
gab es 1950 338 Nichtigerklärungen (gesamtzahl, gesamten Jahres), heute liegt die Zahl auf etwa 30,000.
Diese Inflation wird durch Vernachlässigung und Manipulation verursacht. Moralisch kann man der FSSPX
in dieser Sache NICHTS vorwerfen, es sei denn nur, man hat eine Agenda die FSSPX zu bekämpfen und schwarz
zu machen. 2) Sicherlich fungiert man ohne Schuld nicht in falschem Gehorsam modernistischen Bischöfen
gegenüber. Ihrer Meinung nach hätten natürlich St. Athanasius, St. Eusebius, St. Servatius in der arianischen
Krise des 4. Jh. auch keine Priester in die Bistümer der Arianer senden sollen, aber die Römisch-Katholische
Kirche hat sie nicht zuletzt deswegen später Heiliggesprochen.
@mariokin (1) Ständige Akte des Ungehorsams sind auf jeden Fall die Missachtungen der Suspendierungen
durch die von den exkommunizierten Bischöfen geweihten Priester. Jede einzelne Messe ist insofern ein
Akt des (möglicherweise entschuldigten) Ungehorsams. Bedenklich ist indes, dass die FSSPX trotz der Worte
von Erzbischof Lefebvre sehr wohl eine Art Parallelhierarchie und -jurisdiktion aufgebaut hat, etwa im
Hinblick auf die (angemaßte) Kompetenz, über die Wirksamkeit von Ehen/Ehenichtigkeitsverfahren zu entscheiden.
Dies sind glasklare jurisdiktionelle Akte, die nicht zu „Weihbischöfen“ passen. (2) Selbst wenn bei Bischof
Lefebvre ein entschuldigender Notstand nicht ganz ausgeschlossen werden kann: „Ecclesia Dei“ stellt die
Exkommunikationen rechtsverbindlich fest. Gegen diese Rechtsakte ist kein Rekurs erfolgt (obwohl dies
grundsätzlich möglich gewesen wäre); daher sind sie Exkommunikationen (letztlich vom Papst als obersten
Richter) rechtskräftig festgestellt worden und daher wirksam. Eine subjektive Überprüfung durch jemand
anderen als den Papst ist daher nicht möglich. Daran ändert auch nichts, wie ich hier schon wiederholt
betonen musste, dass es sich um „Tatstrafen“ handelt. Hat der Papst die Verwirkung einer solchen Strafe
rechtskräftig festgestellt, dann ist das das letzte Wort. Die beteiligten Bischöfe sind und bleiben
daher exkommuniziert, bis der Papst neu entscheidet (das kann er natürlich auch konkludent tun, indem
er z.B. mit Bischof Fellay eine Messe feiert o.ä.).
Zu Mariokin Die Messen der Piusbrüder sind sicher liturgisch in Ordnung. Es sind geweihte, allerdings
unerlaubt geweihte, Priester, die dort unerlaubt zelebrieren. D.h. wenn dort die Wandlung tatsächlich
geschieht und sonst alles korrekt ist, warum sollen Katholiken nicht teilnehmen dürfen? Eine unerlaubte
Messe ist schließlich immer noch eine Messe. Unter Umständen könnte sogar die eine oder andere Messe
der Altkatholiken gültig sein. Ein Problem ist nur dann gegeben, wenn, und das ist das Schlimme, Gläubige
durch die Piusbrüder in den Strudel des Schismas gezogen werden. Denn es fehlen leider abgesehen vom
Ungehorsam die „Zeichen wirklicher Verbundenheit und Unterwerfung“. Beispiele: „JP2“, Räubersynode, V2-Kirche,
Modernistenpäpste, Links- und Rechtskatholiken, „Heiliger“ Lefebvre, irrender Papst, falsche Heilige,
falsches Heiligsprechungsverfahren, „das formell schon fehlerhafte und keineswegs eindeutige Dokument
von 1988“, usw. Wenn aber die Piusbruderschaft, um Seelen zu fangen, seine Verbundenheit mit der Kirche
zum Ausdruck geben will, heißt es wieder „die hl. Mutter Kirche“. Ja, was denn nun? Steymard hat in dem
einen Punkt recht: Die Piusbruderschaft ist unehrlich. Im Prinzip ist sie genauso schlecht, wie die Masse
der abgefallenen, ketzerischen Priester der Kirche, die auch behaupten, sie wären katholisch, es in Wahrheit
aber nicht sind und damit Seelen verderben.
Romano Weihbischof Fellay hat in Bezug auf die unerlaubten Bischofsweihen erklärt, dass ein solcher Schritt
die Gefahr eines Schismas in sich birgt. Es kommt aber auf die Intention an. Und die war bei Erzbischof
Lefebvre eindeutig: „Ich gebe den Weihbischöfen keine jurisdiktionellen Leitungsvollmachten. Sie nehmen
nicht die Stelle anderer ein. Ich schaffe keine parallele Kirche. Sie sollen einzig und allein die Sakramente
spenden, vornehmlich der Weihe, um das kathol. Priestertum zu bewahren. Ich will unsere Unternehmung als
„Überleben der Tradition“ bezeichnen. Fern seien von uns so schmähliche Gedanken als der, sich von Rom
zu trennen. Wir hängen mit ganzem Herzen und ganzer Seele am Ewigen Rom, als dem treuen Hüter der Wahrheit.
Durch diese Weihen manifestieren wir unsere Verbundenheit mit dem Nachfolger Petri und aller seiner Vorgänger…“
Ich glaube aus dieser Predigt während der Weiheliturgie geht klar hervor, dass der Bischof nicht im Sinne
eines Schismas schuldig ist. Desweiteren kann über die Exkommunikation gesagt werden, dass sie im Sinne
von Can 1323 4 u. 8 sowie 1324 §1 Punkt 8 nicht eingetreten ist, da die Vorraussetzungen für das Inkrafttreten
von Can 1382 und 751 fehlen. Schon oft in der Kirchengeschichte standen Männer der Kirche offen dem Papst
entgegen, Paulus der Völkerapostel, Eusebius und Athanasius, die Bischöfe ohne Papstmandat einsetzten,
Katharina v.S., die die Kirche retteten. Sie alle waren keine Schismatiker & Erzbischof Lefebvre war es
auch nicht!
recht sinnlos… ja genau. was für eine lächerliche haarspalterei hier betrieben wird… dazu kann ich
wirklich nur noch eines sagen: Die APPD richtet ihre Politik an folgenden ehernen Grundsätzen aus: 1.
Die APPD: keine Volkspartei, sondern die einzig wahre Heimstatt des Pöbels, der Nichtstuer und Schmarotzer!
2. Unsere Organisation: Das Zentrum von Kommerz, Bestechlichkeit und Bereicherung! 3. Der Pogo-Rassismus:
Die wissenschaftliche Basis der Pogo-Anarchie! 4. Die Partei hat immer recht! Ihre Mitglieder sind selbstlos,
opfer- und spendenbereit! 5. Nichtwähler aller Länder, vereinigt Euch! 6. Für die ultimative und totale
Rückverdummung der Menschheit! Vorwärts mit Dekadenz und Stupidifizierung! 7. Für die Digitalisierung
des Lebens! Gegen die Virtuellen Lügen der Herrschenden! 8. Wir fordern die Balkanisierung Deutschlands!
Her mit dem Flickenteppich aus SBZ, APZ und GEP! 9. Frieden, Freiheit, Abenteuer! Jedem Menschen muß
ein Leben nach seinen Bedürnissen ermöglicht werden! 10. Die lustvolle Umgestaltung der Gesellschaft
ist pogo-anarchistisches Grundbedürfnis! Für mehr Informationen : www.appd.de/…ion/sub/pa/index.php
…eine echte alternative nicht wahr?!
„Wir hängen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele … am Ewigen Rom“ Danke an alle Freunde des heiligmäßigen
Erzbischof Lefebvre für ihre Beiträge. Herzlich willkommen im Forum, Mariokin. Theologische Unterstützung
kommt wie gerufen, haben doch bisher ausschließlich Laien die „Massen“ an Lefebvre-Verächtern auf Trab
halten dürfen. – Lefebvre-Freundeskreis www.kreuz.net/bookentry.31.html
Antwort Konkrete Akte wären z.B. die Einhaltung der Bestimmungen des CIC, die Audienz des Generaloberen
Weihbischof Fellays bei Benedikt XI. als ein Zeichen wirklicher Verbundenheit und „Unterwerfung“. Die
Wallfahrt nach Rom von der gesamten Bruderschaft als Höhepunkt des Jubiläums 2000 mit dem Besuch der
für Katholiken vorgesehenen Basiliken und der hl. Pforte. Die Feier des hl. Meßopfers in der Intension,
wie sie die Kirche vorschreibt, das Tragen der priesterlichen Kleidung, so wie es die Kirche wünscht.
Der Empfang und die Verlautbarung der von der Kirche gewährten Ablässe. Das inständige Gebet, auch
außerhalb der hl. Messe für Papst, Ortsbischof (auch im Meßkanon genannt) und Kirche auch außerhalb
der hl. Messe. Die würdige und gültige Spendung der Sakramente gemäß den Weisungen der Kirche. Befolgung
der lehrmäßigen Verlautbarungen des Papstes, wenn er gemäß der kirchl. Tradition lehrt, z.B. beim
Schutz menschl. des Lebens von der Empfängnis an., der unfehlbaren Lehre der Kirche ja sowieso. Ich finde
genug Grund sie gehorsamer zu nennen als manchen Zeitgenossen in unserem Diözesanen Dienst.
@mariokin Sie müssen entschuldigen, wenn ich Ihnen als studierter Theologe dennoch sage, dass die unerlaubte
Bischofsweihe nach Can 1382 nicht unter den Tatstrafbestand des Schismas fällt!!! Der wird nämlich in
Can 751 behandelt. Auch eine unerlaubte Bischofsweihe kann allerdings unter Can. 751 fallen, und zwar
dann, wenn sie (auch) die „Verweigerung der Unterordnung unter den Papst oder der Gemeinschaft mit den
diesem untergegebenen Gliedern der Kirche ist“. Da es mir schwerfällt, bei der FSSPX eine konkrete Unterordnung
unter den Papst (die Erwähnung im Kanon genügt dafür nicht!) oder irgendwelche konkreten Akte der Gemeinschaft
mit den dem Papst untergebenen Gliedern der Kirche zu erkennen, ist aus meiner Sicht die Sache mit dem
Schisma nicht ganz so eindeutig. Daran ändern auch die diversen kursierenden Briefe nichts, die ja höchstens
„halboffizieller Natur“ sind. So mag sich jeder FSSPX-Anhänger die Dinge ausmalen, wie er das für richtig
hält (und deswegen gutgläubig sein). Über jeden Zweifel erhaben ist diese Gutgläubigkeit freilich
nicht.