Benedikt XVI.
Ins Fettnäpfchen gesprungen und dort ertrunken
Die Kommunikationschefin der Schweizer Christdemokraten bezeichnete den Papst kürzlich vor der ‘Neuen Zürcher Zeitung’ als einen „Deppen“. Heute nahm die Dame ihre Kopfbedeckung und trat zurück.
(kreuz.net, Zürich) Die ‘Christlichdemokratische Partei’ der Schweiz, zu der die zurückgetretene Kommunikationschefin, Monika Spring, gehört, reagierte umgehend auf die Polemik ihrer Sprecherin und entschuldigte sich.

Auch wenn diese Aussagen offenbar in einem privaten Gespräch gemacht worden seien, handle es sich um einen gravierenden Ausrutscher, teilte die Partei am Montag mit.

Die Äußerungen verhinderten eine konstruktive interne Auseinandersetzung und versperrten den Dialog mit den Landeskirchen: „Die CVP distanziert sich von den Aussagen und entschuldigt sich in aller Form bei den Betroffenen.“

Frau Spring beteuerte, daß die gemachten Aussagen angeblich aus dem Zusammenhang gegriffen und in einen fremden Kontext gestellt worden seien.

So habe sie sich bei ihrer Aussage, daß die Kirche die „größte Schwulenorganisation der Welt“ sei auf ein Interview mit dem Jesuitenpater Hermann Kügler im deutschen Boulevardmagazin ‘Spiegel’ berufen.

Die von der ‘Neuen Zürcher Zeitung’ publizierten Zitate seien von ihr nicht autorisiert worden: „Ich wollte niemanden verletzen und entschuldige mich“, wird die angeblich reuige Ex-Sprecherin im Communiqué ihrer Partei zitiert.

Sie stelle ihre jetzige Funktion per sofort zur Verfügung. Interimistisch übernimmt der Generalsekretär der Partei die Aufgaben. Frau Spring wird sich nach Ablauf der Kündigungsfrist in gegenseitigem Einvernehmen von der CVP trennen.

Frau Spring hatte den Papst und seinen Vorgänger am Sonntag als „Deppen“ abgekanzelt.

Sie wollte auch die Kirche wegen des Kondomverbotes verantwortlich machen. Dadurch würden zahllose Menschen zum Tode durch HIV-Infektion verurteilt, glaubt Frau Spring.

Sie erklärte außerdem, daß ihr die kirchliche Haltung gegenüber Homosexuellen „unverständlich“ erscheine.

Die ‘Christlichdemokratische Volkspartei’ ist die traditionelle Partei der Schweizer Katholiken. Sie befindet sich seit Jahren im politischen Niedergang.

Erst im Dezember 2003 verlor die Partei ihren zweiten Sitz im Bundesrat – der Schweizerischen Regierung. Der Sitz gehörte ihr seit 1919.

Die abgewählte Christdemokratische Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold hatte sich während ihrer Amtszeit an vorderster Front und erfolgreich für die Einführung der Fristenlösung eingesetzt.

Die ‘Katholische Volkspartei’ – eine katholische Abspaltung der ‘Christlichdemokratischen Partei’ hatte die Aussagen von Frau Spring in einer heutigen Aussendung stark kritisiert.

Leute, die sich mit HIV ansteckten, erlitten dieses Schicksal häufig aufgrund eines Sexualverhaltens, das von der Kirche abgelehnt werde.

Der von Frau Spring als „Depp“ bezeichnete Papst Johannes Paul II. habe in der Weltöffentlichkeit als größte moralische Autorität gegolten. Er habe sogar die Freiheitsmedaille der USA – den höchsten zivilen Orden der Vereinigten Staaten – erhalten.

Die Haltung von Frau Spring gegenüber dem Papst – der immerhin ein Staatsoberhaupt sei – entspreche jener der 41 Unterzeichner eines Offenen Briefes, der Papst Johannes Paul II. vor seinem Besuch in der Schweiz im Jahr 2004 den Rücktritt nahelegte.

Damals wie heute sei „der primitivste Anstand“ verletzt worden, erklärt die ‘Katholische Volkspartei’ mit Anspielung auf eine damalige Aussage des Bischofs von Basel, Mons. Kurt Koch.

Auch die jüngsten Äußerungen der CVP-Kommunikationschefin strotzten vor Unanstand und Ignoranz. Die ‘Christlichdemokratische Volkspartei’ sei längst eine „antichristliche“ Partei geworden.

Das letzte Beispiel dafür sei ihre Ja-Parole zur jüngsten Volksabstimmung über die Sonntagsarbeit.

Ein ehemaliger Aktivist der Schweizer Christdemokraten, der sich wegen seines katholischen Glaubens vor Jahren von der Partei abwandte, kommentierte die Ausfälle von Frau Spring:

„Dummheit und Stolz wachsen auf dem gleichen Holz.“
      
23 Lesermeinungen
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#23   Pater Ralf   23:38:59 | Donnerstag, 30. August 2007
Ingenbohl gegen Papst Johannes Pual II.
In den gleichen Kochtopf gehört auch die Ingenbohlerschwester, die Papst Johannes Paul II. in Bern veruglimpft hatte in den Medien. Doch die himmlische Gerechtigkeit schlägt zurüch: I’ll be back. Die Ingenbohler Schwestern sind dem Untergang geweiht. Hat es überhaupt noch in der Schweiz Ingenbohlerschwestern die jünger als 85 sind??:(3
:(3
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#22   Christin   18:42:18 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Entschuldigung die Offenheit:Gesunde Sexsucht:
Ich finde Sex ist die schönste Sache der Welt und warum soll man da nicht süchtig danach sein dürfen.Wer sexsüchtig ist hat wenigstens eine gute Beziehung zu sich selber und seiner Leiblichkeit und kann sich nicht so leicht vereinnahmen lassen von der Nüchternheit und Kälte der rücksichtslosen puren Vernunft.
Wer sexsüchtig ist stellt wenigstens sonst nichts an.Liebe ist da eine weit schwerwiegendere Krankheit,was viel schmerzlicher abläuft wo man länger braucht um sich zu erholen und wo man weit weniger schnell zum normalen Denken zurückfindet und viel verrücktere Dinge im Stande ist und leichter den Kopf verlieren kann als wenn man „nur“ harmlos liebenswürdig ganz heimlich ein wenig sexsüchtig lebt:)
Sex ist oft die beste Medizin für welche die meinen wie Gott sein zu müssen auf der Welt:)
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#21   maxentius   18:24:45 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
@gregor
Nun, das würde einiges erklären! :-) Interessante Meinung!
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#20   gregor   17:47:40 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
maxentius: @Sulpicius
Wenn Sie wi-bi eine Therapie gegen Sexsucht empfehlen, dann muss man Ihnen gerechterweise eine Therapie gegen religiösen Wahn ans Herz legen!
Richtig, wobei kreuz.net durchaus diese therapeutische Funktion übernehmen kann : s. mein Posting aus einem anderen thread :
Viele Menschen, die hier ihre zwanghafte hasserfüllte Meinung gegenüber homosexuell empfindende Menschen deponieren, wären eine noch grössere Belastung für die Gesellschaft, wenn sie diese Möglichkeit nicht hätten.
Es ist anzunehmen, dass diese Menschen mit ihrer homophobischen Fixation für ihre Kirchgemeinde (falls sie überhaupt welcher angehören) untragbar sind, geschweige denn für eine grössere weltoffene Gesellschaft.
Hätten sie den kreuz.net Ventil nicht zur Verfügung, würden sie früher oder später die Dienste der Psychiatrie in Anspruch nehmen müssen (Danke kreuz.net, sie helfen, die Gesundheitskosten in Grenzen zu halten!) oder zur direkten Aktion (z. B. mit Rechtsextremisten) ausweichen.
Auch die Antworte auf diese Hasstiraden helfen in diesem quasi therapeutischen Prozess. Ohne sie hätten die Kreuz.netzler gar keinen Grund sich zu echauffieren, somit keine Möglichkeit sich hier herumzutreiben. Seien sie doch froh um die Beiträge von Julia u.a.
Ich würde nicht staunen, wenn ich erfahren würde, dass diese Internetseite von den Krankenkassen mitfinanziert wird.
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#19   maxentius   17:23:54 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
@Sulpicius
Wenn Sie wi-bi eine Therapie gegen Sexsucht empfehlen, dann muss man Ihnen gerechterweise eine Therapie gegen religiösen Wahn ans Herz legen!
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#18   Volkmar   17:13:56 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
@Sulpicius
Was hat das denn mit Sexsucht zu tun???
1-Mal am tag ist doch keine sucht!
allerhöchstens „Eifer-„such von dir…
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#17   Sulpicius   16:40:18 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
@wi-bi
Fast täglich?
Ich rate Ihnen eine ärztliche Therapie gegen Ihre Sexsucht!
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#16   wi-bi   16:14:25 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Benedikt
Ich finde Ihre Zahl von 5% ist viel zu hoch gegriffen. Aber sei’s drum. Wenn man Kondome fast täglich gebraucht dann platzen/reißen die Dinger tatsächlich ab und zu.
Jedoch merkt man das deutlich und tauscht es einfach aus.
Der Prozentsatz, der sich durch ein gerissenes Kondom infiziert hat, dürfte unglaublich gering zu sein. Leider kenne ich hier keine seriösen Zahlen.
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#15   Benedikt   15:47:06 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@ wi-bi
Sind Sie der Meinung Kondome sind nutzlos? Ich denke sie schützen ausgezeichnet.
Also ausgezeichnet würde ich das nicht gerade bezeichnen. Ein Reifen, der in 5% der Fälle platzt bekäme wohl auch keine Straßenzulassung. Ausgezeichnet ist der Schutz also nicht. Und gerade in einer Ehe, wo die – sagen wir mal Häufigkeit der Benutzungsmöglichkeit – zunimmt, wird es gerade in einem Land wie Afrika immer zu Unfällen kommen. Sicherer ist da die Enthaltsamkeit. Das muss man nicht mögen, aber beugen kann man sich dieser Wahrheit eigentlich schon.
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#14   wolfgang e.   15:45:23 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@ wi-bi
Ein interessanter Internet-Artikel für alle, die glauben, dass Meldungen über Uganda nur von katholischen Medien kommen:
aidsmap.com/…CF7-97BCD5B7C8C1.asp
Übrigens: wenn man den miserablen Pearl-Index des Kondoms anschaut, kann man feststellen, das das Kondom nicht einmal zur Kinderverhütung wirklich taugt. Wie soll es dann ein „absolut sicheres“ Mittel zur Ansteckungsverhütung sein?
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#13   wi-bi   14:03:47 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Benedikt
Sind Sie der Meinung Kondome sind nutzlos? Ich denke sie schützen ausgezeichnet.
Von einem „jetzt-kann-mir-alles-egal-sein-Gefühl“ ist gar nicht die Rede. Gerade mit HIV ist solch eine Vorgehensweise unverantwortlich. Ja, ich bin sogar der Meinung, dass ungeschützter Sex eines wissentlich HIV Infizierten unter Strafe gestellt sein sollte. Aber bitte leugnen Sie nicht, dass man sich schützen kann. Und das funktioniert bereits heute schon sehr gut. Selbst wenn Sie mir jetzt ankommen, das 20 Jahre Aufklärung keine Fortschritte zeigen – wie sieht es denn mit der Enthaltsamkeits Methode aus? Wie lange wird diese schon propagiert?
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#12   Benedikt   13:55:38 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@ wi-bi
Wissen Sie, wenn Sie in einem Land wohnen, in dem es nichts ungeöhnliches ist bereits mit HIV auf die Welt zu kommen, nützt Ihnen auch die absolute Enthaltsamkeit nichts.
Sie überraschen mich. Ihre Annahme ist mW falsch, da auch ein bereits mit HIV Infizierter sich noch mit weiteren Abarten dieses Virus anstecken kann, was die Behandlung erschwert. Ein „jetzt-kann-mir-alles-egal-sein-Gefühl“ ist daher trügerisch. Außerdem ist ja nicht jedes Kind einer/s Infizierten automatisch ebenfalls infiziert. Genaugenommen ist dies höchst selten.
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#11   wi-bi   13:19:26 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Benedikt
Sie werden mir sicher zustimmen, dass das die sicherste Methode ist.
In Hinblick auf die bereits vorhandene hohe HIV/AIDS Quote ist es das sicherlich nicht. Wissen Sie, wenn Sie in einem Land wohnen, in dem es nichts ungeöhnliches ist bereits mit HIV auf die Welt zu kommen, nützt Ihnen auch die absolute Enthaltsamkeit nichts.
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#10   Benedikt   12:39:39 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@ wi-bi
Man muss dazu sagen, dass das Enthaltsamkeitsgebot im Fall einer Ansteckung (und zumindest in Südafrika besteht die reelle Chance, dies herauszufinden) für immer gilt, also auch innerhalb der Ehe. Sie werden mir sicher zustimmen, dass das die sicherste Methode ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in 10 Ehejahren niemals zu einem Unfall mit einem Kondom kommt ist in den Ländern Afrikas nicht wirklich gering.
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#9   wi-bi   11:54:59 | Dienstag, 6. Dezember 2005
wolfgang e.
Glauben Sie mir, ich fast überinformiert.
Auch zu dem Fall in Uganda. Leider gibt es hierzu nur christliche Quellen, und die sind in diesem Falle nicht wirklich unparteiisch. Außerdem ist die Aussagekraft dieses Beispiels in Bezug auf andere afrikanische Länder ohne weitere Informationen nutzlos. Ich stelle mir hier insbesondere Fragen wie: wie kommt ein Afrikaner eigentlich an sein Kondom? Weiß er wirklich, was er damit anfangen kann und wie man es benutzt? Hat er die Möglichkeit zu jeder Zeit ein Kondom zu erhalten?
Und man sollte auch noch weiterdenken. In einem Gebiet, in dem 30-40% (50%?) der Bevölkerung HIV-Träger sind, bekommt man auch durch Enthaltsamkeit bis zur Ehe nicht weit. Die Ansteckung wird dann halt innerhalb der Ehe geschehen, der Virus an die Nachkommen weitergegeben und so weiter und so fort.
Desweiteren hat die Aufklärung bei uns Wunder vollbracht. Die Ansteckungsquote ist zwar wieder steigend, aber dennoch relativ gering. Kondome sind bei uns im Überfluss vorhanden. Auch dies wird ein Grund sein, warum es uns eindeutig besser geht.
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#8   wolfgang e.   10:51:18 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@ wi-bi
Seit bald 20 Jahren versucht die WHO AIDS in Afrika mit Kondom zu bekämpfen – ohne den geringsten Erfolg: in keinem einzigen Land ist die HIV-Ansteckungsrate gesunken.
Ein einziges Land macht hier eine Ausname: Uganda – hier wurde die Ansteckungsrate auf ein Drittel reduziert.
Uganda ist auch das einzige Afrikanische Land, in dem die AIDS-Kampagne so aussieht:
1. Enthaltasmkeit außerhalb der Ehe
2. Treue in der Ehe
3. Für diejenigen, die, aus welchen Gründen auch immer, die Punke 1 und 2 nicht beachten wollen, ist es wohl besser, wenn sie ein Kondom benützen, auch wenn das die Anseckungsgefahr nur reduziert und nicht beseitigt.
Sollten 20 Jahre nicht ausreichen, zu erkennen, welche Art der Aufklärung zum Ziel führt?
Hätte man in 20 Jahren nicht auch in anderen Ländern ein Umdenken erreichen können?
Lieber wi-bi: Informiere Dich ein bisschen und denke nach…
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#7   wi-bi   10:04:51 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Liebe Christin,
so ehrhaft Ihr Beitrag auch war – Kondome sind in Bezug auf die Eindämmung von HIV/AIDS die bessere Wahl. Insbesondere für Afrika und Asien tut Aufklärung Not. Man muss vermitteln, was ist AIDS und wie schütze ich mich.
Ich bitte Sie Ihre Augen vor unserer Situation nicht zu verschließen. Durch Enthaltsamkeit scheint das Problem zwar gelöst zu sein – aber so wird es nicht funktionieren. Über Nacht werden Sie die Welt nicht an die christl. Sexualmoral gewöhnen können. Das ist vollkommen Realitätsfern und diese Einstellung tötet Menschen wenn man bedenkt, was man sonst in der Zeit alles hätte tun können.
Hinzu kommt natürlich die ungeheure Wut der Menschen, die die Haltung der Kirche als (sagen wir mal) nicht wirklich förderlich finden. Ich jedoch denke hier spielen mehrere Faktoren mit; die Aufklärung, die med. Versorgung und ich denke auch, dass es ein großes Problem ist Kondome an die Gesamtbevölkerung in ausreichender Menge zu verteilen. Insbesondere in ländlichen Gebieten dürfte keine ausreichende Infrastruktur vorhanden sein.
Warten wir also in voller Hoffnung auf ein längst ausstehndes Heilmittel. Dies ist m. E. der einzige Weg das Problem in den Griff zu bekommen. Bis dahin müssen wir alle Möglichkeiten zur Eindämmung der Katastrophe nutzen, selbst wenn es nur die Enthaltsamkeit oder Kondome sind.
Sein Sie mir nicht böse wenn ich sage, dass solche Äußerungen von Ihnen wenig hilfreich sind. Sie schlagen Wege vor, die keiner gehen wird. Sieht so christliche Hilfe aus?
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#6   kreuzi   09:03:26 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Mit Drogen, Abtreibung und Homoehe
kann man in einem vom Glauben abgefallenen Staat mehr Wählerstimmen auf sich verbuchen, als mit dem Gesetz Gottes. Finde ich jetzt wenig verwunderlich und ganz unspektakulär.
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#5   pati   08:52:27 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@Knecht Ruprecht: Diese Partei ist für Christen eh unwählbar
Hallo Knecht! Happy Santa Klaus!
CVP sagt Ja zur «Homo-Ehe» …
… und ihre Präsidentin Doris Leuthard war Gastrednerin am letztjährigen CSD in Zürich, wo sie eine sehr christliche Rede hielt und viel Applaus (und wahrscheinlich auch einige Stimmen für die CVP für die nächsten Abstimmungen) bekam.
Und es ist gut so
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#4   kreuzi   08:41:36 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Diese Partei ist für Christen eh unwählbar
CVP sagt Ja zur «Homo-Ehe»
www.blick.ch/…schweiz/artikel20375
Von daher hätte die Frau ruhig in dieser Partei bleiben können.
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#3   Christin   00:00:07 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Kondom allein schützt nicht…
Wer sich auf Kondom allein verläßt der ist verlassen.
Kondom schützt weder 100% vor Aids noch verhindert es 100% eine Schwangerschaft.
Da muß man schon ein wenig „denken“,denn Kondom ist keine billige Allgemeinlösung für unnatürlichem Verhalten.
1.Wir wollen eine Kultur fördern wo „Kinder“ wieder willkommen sind,da brauchen wir keine Kondome…
2.Wir wollen treu sein und keine unnatürlichen Praktiken mit Kondome ein falsches ruhiges Gewissen erzeugen,was einfach nicht der Wahrheit entspricht.
Fasten und beten ist da wirklich angebrachter.
3.In den Ländern mit sehr hoher Aidsrate sollte man wenn man klug handeln will lieber das Immunsystem der armen Bevölkerung stärken indem man ihnen entssprechend qualitativ hochwertige Nahrung zukommen läßt.
Aids ist nicht allein sexuellen Ursprungs.Wenn das Immunsystem zusammenfällt und das man dann Aids nennt,sind die mangelnde Hygenemöglichkeiten und die nicht ausreichende Ernährung schuld am geschwächten Immunsystem und erst in zweiter Linie sexuelle Ursache,wo auch das Kondom die Wurzeln dieser Krankheit nicht wirklich nachhaltig ausrotten können.
Bevor man urteilt über unseren (klugen)Papst muß man erst dreimal überlegen,sonst fällt man am Ende selber in die Grube die man jemand graben wollten.
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#2   Rosa von Lima   20:57:41 | Montag, 5. Dezember 2005
CVP – Christliche Volkspartei
Diese Partei heisst korrekt Christliche Volkspartei. Ich glaube kaum, dass sich Frau Spring für ihren Ausrutscher entschuldigt hat. Davon war auch in den Nachrichten nichts zu hören. Im Gegenteil, es wurde publik, dass Frau Spring aus ihren Aussagen die nötigen Konsequenzen ziehe und sowohl aus der Partei als auch aus der Katholischen Kirche austreten werde.
Das ist gut so, solche Leute haben in der RKK nichts verloren!
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#1   kreuzi   20:46:23 | Montag, 5. Dezember 2005
Ist doch völlig normal
Dass Feinde des Christentums das Oberhaupt der Kirche beschimpfen überrascht mich jetzt nicht wirklich. Aus politischer Sicht war es sogar legitim. Als Politikerin steht die Frau Politikerin vor dem Auftrag, Wählerstimmen zu maximieren und in einem Staat, wo Drogen und Homoehe voll normal sind, gibt’s für antikirchliche Äußerungen gleich 5% mehr. Dass die CLVP oder wie heißen die noch mal? Einen Feind des Christentums ausgeschlossen hat, ist ein gutes Zeichen für die christliche Minderheit. Diese Partei merkt wohl, auf dem Markt gibt es schon zu viele antichristliche Parteien, mit der Minderheit des Christentums kann man unter umständen mehr Prozente bei Wahlren eringen.
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