Sonderangebot
Was ich bei Hermann Nitsch bewundere ist, wie er immer wieder locker an gut vom Steuerzahler gefüllte Geldtöpfe rankommt. Lesermeinung in der Wiener Tageszeitung ‘Die Presse’.

Gibt es wirklich Menschen, die für das, was ich als Müll einstufe, € 16.000 hinblättern?
Wenn ja, dann melden Sie sich bitte.
Von mir aus hole ich auch zwei Kübel Blut von einem Fleischhauer, biete aber zusätzlich an, daß beim Malen eine junge Blondine mit langem Haar und weißem Kleid mit dem Hinterkopf in den Blutkübel getunkt wird und dann mit Helfern, die ebenfalls weiße Kleider tragen, als lebender Haarpinsel verwendet wird.
Preis nur € 9.990,- statt € 16.000 für einen Nitsch, der bekanntlich nicht mit den Haaren einer jungen Blondine im weißen Kleid gemalt wurde.
Auf Wunsch geht es um € 9.990,- auch mit langem Männerhaar oder Bart.
Nicht möglich ist der Einsatz eines Nichtreflektors als Pinsel, das würde die Gefühle von Gutmenschen zu sehr verletzen.
Der Text wurde ursprünglich als Leserposting in der Online-Ausgabe der Wiener Tageszeitung ‘Die Presse’ veröffentlicht.
Hermann Nitsch (67) ist ein österreichischer Graphiker, der sich als Künstler ausgibt und dafür diesen Herbst den ‘Großen Österreichischen Staatspreis’ zugesprochen bekam.
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Freitag, 9. Dezember 2005 01:23
Augustinus: Staatlich anerkannter Idiot
Ich halte Nitsch für einen staatlich anerkannten Idioten. Was ihn an seinen Perversionen auszeichnet,
ist seine volle Überzeugung dazu. Das ist nicht nur symbolisches Oberflächenkratzen, Nitsch greift in
den Dreck, wühlt sich darin wie ein Schwein und grunzt dazu (bildhaft gesprochen). Er hat auch ganz offen
seinen „Kunstwerken“ noch nie eine tiefere Bedeutung zugemessen, es handle sich vor allem um seine verborgenen
Instinkte. In seinen klaren Perversionen ist er ein Original und überzeugend. (Ich meine aber damit auf
keinen Fall, dass ich seine Perversion befürworte oder gutheiße)
Wenn „wir“ im Guten so klar und eindeutig wären und das von Kopf bis Fuß (siehe Nitsch im Negativen) authentisch leben würden, wovon wir so toll überzeugt sind, was wäre dann…?
LG Augustinus
Wenn „wir“ im Guten so klar und eindeutig wären und das von Kopf bis Fuß (siehe Nitsch im Negativen) authentisch leben würden, wovon wir so toll überzeugt sind, was wäre dann…?
LG Augustinus
Mittwoch, 7. Dezember 2005 09:55
BossCo: Hermann Nitsch
Durch diesen Pornographen hat der Begriff der „entarteten Kunst“ ein abschreckendes Beispiel gefunden.
Ein Staat, der diese Elaborate allerniederster Machart prämiiert, hat sich selbst als absolut minderwertig
klassifiziert.
(Herrmann Nitsch gehört in die Klappsmühle.)
(Herrmann Nitsch gehört in die Klappsmühle.)
Dienstag, 6. Dezember 2005 22:52
Nólimon: Wie sich die Zeiten ändern …
Für Dinge, für die man früher ins Gefängnis oder in die psychiatrische Anstalt kam, bekommt man heutzutage mitunter einen Kunstpreis …
Dienstag, 6. Dezember 2005 20:36
kurt usar: gar nicht so witzig
liebe freunde!
das ganze ist gar nicht so witzig!
vor einigen jahren erschien eine karikatur v manfred deix,der – ansonsten nicht gerade fromm – wegen seiner tierliebe mit nitsch auf kriegsfuß stehen dürfte :
ein maurer mit weißem t-shirt steht da vor dem „künstler“ und sagt
„meister,schüttens mi bitte amol an,dann muaß i mei lebtag nimmer hakkeln“
dass dies einen wahren sachverhalt beschreibt, ich kann darüber nicht mehr lachen
das ganze ist gar nicht so witzig!
vor einigen jahren erschien eine karikatur v manfred deix,der – ansonsten nicht gerade fromm – wegen seiner tierliebe mit nitsch auf kriegsfuß stehen dürfte :
ein maurer mit weißem t-shirt steht da vor dem „künstler“ und sagt
„meister,schüttens mi bitte amol an,dann muaß i mei lebtag nimmer hakkeln“
dass dies einen wahren sachverhalt beschreibt, ich kann darüber nicht mehr lachen
Dienstag, 6. Dezember 2005 15:04
griffo: Ich schließe mich
diesem Angebot an und unterbiete es: Ich schütte Stier-, Kalbs- oder sonstiges Tierblut vom Schlachter
zur Verschönerung in jeder Wohnung oder Büro an die Wand: pro Schüttung um € 3000,--. Von dieser
Summe erhält SOS-Kinderdorf die Hälfte. Es wird jetzt eng für den geistesgetörten kleinen Jakobiner!
griffo
griffo
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





