Als der von Ihnen verunglimpfte Priester, der das Vorseminar für Geistliche Berufe in Neuss leitet – eben jenes Seminar, das von Ihnen gebrandmarkt wird – weise ich die erhobenen Vorwürfe entschieden zurück. Von Direktor Herbert Ullmann.
(kreuz.net, Neuss) Diese Vorwürfe entsprechen nicht den Tatsachen. Hätten Sie sich die Mühe gemacht,
mich und meinen Mitbruder direkt zu befragen, anstatt einem mir unbekannten „Zuträger“ bedingungslos
Glauben zu schenken, hätten Sie sich Ihre Verleumdung redlicherweise verkneifen müssen.
Das wäre der
christlich aufrichtige Weg gewesen. Es kann weder von einer „Verweigerung des Kommunionempfanges“ durch
bestimmte Marianer die Rede sein, noch von einem Zorn derjenigen dem Gastpriester gegenüber.
Wahr ist,
daß die für die Kommunität vollkommen überraschend kommende Benutzung der Patene durch einen Studierenden
des Hauses Gespräche ausgelöst hat, die zu moderieren die Hausleitung unmittelbar bemüht war.
Deswegen
wurde das Hausgespräch am Abend einberufen, an dem keinerlei Verurteilungen, weder Studierenden noch
dem entsprechenden Priester gegenüber vorgenommen wurden.
In unserem Hause wird auf eine würdige und
den Richtlinien der Römischen Kirche entsprechende Zelebration großer Wert gelegt. Der Kommunionempfang
kann in der Weise erfolgen, welche die Kirche dafür vorsieht.
Das stand und steht für unser Haus genauso
außer Frage wie der Respekt im Umgang mit dem Allerheiligsten und die Pflege der eucharistischen Anbetung.
Unsere Einrichtung auch nur in die Nähe eines verwässerten Eucharistieverständnisses zu rücken, ist
absurd.
Wie Sie zu dem angeblich „strengsten Verbot“ und dem „stark zugesetzt“ kommen, ist mir völlig
schleierhaft.
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31 Lesermeinungen
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#31 Benedikt 14:13:18 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
@ Steymard Bei den Anglikanern wurde das neue Ordinale bewusst im Gegensatz zu katholischen Lehren von
der objektiven Realpräsenz gehalten. Der Priester sollte bei den Anglikanern als gar keine Messe mehr
abhalten. Zudem bestanden weitere Form und Intentionsmängel bei der ersten Weihe, die dadurch ungültig
war und die apostolische Sukzession abreißen ließ. All das ist in der kath. Kirche nicht der Fall. Jeder
Weihekandidat wird zum Priester erwählt, es werden ihm die Hände aufgelegt und es geht klar hervor,
dass diese Weihe geschieht, damit der Erwählte anschließend das Messopfer darbringen kann.
#30 steymard † 18:07:50 | Dienstag, 13. Dezember 2005
Ganz kurz noch Der Weiheritus muss das opfernde Priestertum in seinen Gebeten zum Ausdruck bringen,und
beim neuen ritus des paul 666,genauso wie bei den Anglikanern ist es nicht der Fall.Lesen sie die unfehlbare
Enzyklika Apostolicae Curae von Leo XIII,in denen er die anglikanischen Weihen fuer ungueltig erklaert.
Zu der anerkennung der 5 letzten pseudopaepste.Lieber sterben,als einen solchen Verrat an Unserem Herr
Jesus Christus zu begehen.Ich werde Satan nie als „Herr“ ansprechen,darauf koennen sie sich verlassen.
#29 Rudolphus 13:11:49 | Dienstag, 13. Dezember 2005
Gültigkeit des neuen Ordinationsritus Ich schließe mich dem Apostelzeitargument voll an. Petrus und
Paulus haben sicher nicht tridentinisch ordiniert. Das Urteil über die anglikanischen Weihen wurde durch
Rom festgestellt. Wir haben weiterhin einen Papst, und noch weiterhin Bischöfe.
#28 Benedikt 12:24:54 | Dienstag, 13. Dezember 2005
Steymard Da nicht davon auszugehen ist, dass die von Ihnen aufgeführten Gebete vom ersten Tag der Kirche
an verwendet wurden, gibt es nach Ihrer Logik sowieso seit über 1900 Jahren keine Bischöfe mehr, was
auch jede Weihe ungültig macht.
#27 Catholicus 11:51:51 | Dienstag, 13. Dezember 2005
@steymard Ihre Stellungnahmen richten sich sowohl gegen jene, die das 2. Konzil bejahen, wie auch gegen
jene, die diesem gegenüber Vorbehalte haben (sog. Lefebvrianer), sofern sie den gegenwärtigen Papst
als rechtmäßigen Stellvertreter Jesu Christi auf Erden anerkennen. Sie täten gut daran, Ihren eigenen
(sedisvakantistischen) Standpunkt zu überdenken. Denn das scheint mir das Hauptproblem des Sedisvakantismus
überhaupt zu sein: In Ermangelung der Anerkennung eines rechtmäßigen Papstes setzen die Sedisvakantisten
die eigene Einsicht absolut und stellen sich selber praktisch an die Stelle des Papstes.
#26 steymard † 11:45:37 | Dienstag, 13. Dezember 2005
Ungueltigkeit des Neuen Ordianationsritus Als im 16 Jhdt,die Anglikaner sich von der kath.Kirche trennten,kreirten
Sie einen neuen ritus der Ordination,in welchem jeglicher bezug zum opfernden priestertum entfernt wurde.Das
gleiche geschah bei dem,von menealus-montitni,„eingefuehrten“ neuen ordinationsritus,in dem jeglicher
Bezug zum opfernden Priestertum fehlt.bezueglich dieses Makels hat ja auch schon Papst Leo XIII in Apostolicae
Curae die weihen der anglikaner fuer ungeultig erklaert.(siehe dazu auch Denz.1963) Hier einige Beispiele
von Gebeten,die diesbezueglich beim weiheritus von 68 ABGESCHAFFT wurden 1.Denn es ist die Pflicht eines
Priesters,Opfer darzubringen,segnen,fuehren,predigen und zu taufen. 2.Empfange die Macht,Gott Opfer darzubringen,sowie
in Namen des Herrn die Messe fuer Lebende als auch fuer Tote zu feiern. 3.Moege es Dir,o Herr,gefallen,diese
haende durch diese Salbung und unsere Segenssprueche zu weihen und zu heiligen 4.Ihre(der priester) Aufgabe
moege es sein,mit unbefleckten Segnungen im Dienste an Deinen Leuten,Brot und Wein in Fleisch und Blut
Deines Sohnes zu verwandeln 5.Moegest du alle zurueckrufen,die sich von der Einheit der Kirche lossagten,und
alle Glaeubigen zum Licht des Evangeliums fuehren und noch viele mehr Diese brutale Abschaffung der oben
genannte Gebete hat zweifellos,die Unguieltigkeit der Novus Ordo weihen zu Folge,genau wie bei den Anglikanern.
#25 Erzkwark 03:25:02 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
@ Niclaas / Proseminare Proseminare werden nicht mehr geführt, weil die Hirten offenbar sicher wissen,
daß Zeit zur Nacht heute anders gerechnet werden muß als in den Einheiten von [ … ]. Sie dürfen sicher
sein, Niclaas, daß Sie „stets-froh“ Obhand halten. Äußere Siege hergelaufener Dämonen aus den Staaten
der BRD, die nicht von Engeln gedeckt sind, werden Sie begeistern und Zeichen fremder Siege der USA, Englands
und Israels werden sie studieren wollen. Ihr Erzquark
Ist doch nett, daß er geantwortet hat, … … der Direktor des Vorseminars. Weniger nett ist es in seinem
Fall, so plötzlich ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt zu werden. Warum selber bloßgestellt werden,
wenn alle anderen es genauso machen? Man tut ja nur seine Arbeit und fällt dabei nicht aus dem Rahmen
des allgemein üblichen. Und schließlich: wie kommen die Leute aufeinmal drauf, einem das Banner der
liturgischen Hochkultur in die Hand zu drücken? Ich halte es für denkbar, daß die ganze Sache hier
ihre Vorgeschichte hat, mit Fraktionen und viel Unterschwelligem, daß sich schlecht in einer Rechtfertigung
via kreuz.net kommunizieren läßt. Der Einsatz der Patene hat’s dann auf den Punkt gebracht und die Liberalen
standen mit ihrer Einstellung ziemlich blöd da, weil deren Defizite offengelegt wurden (nicht jeder Kommunionempfang
korrespondiert mit der noblen Geste der Patene). Und dabei wollte man doch überlegen fortschrittlich
sein! Der Hausvorstehung des Marianums ist zu wünschen, daß sie diesen Konflikt in produktiver Weise
nutzt, ohne die Fronten aufs sichere Mittelmaß hin einzuebnen, um sein zu wollen wie die anderen. Ein
neu entfachter Eifer für das Große, daß uns in der Liturgie zukommt, der Blick auf das, was Gott, und
das, was der Mensch ist, mag der stets sich einschleichenden Selbstprofanierung entgegenwirken.
#23 Erzkwark 23:00:21 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Collegium Marianum vor 15 Jahren Unter Dir. [Name gestrichen A.d.R.], der mehr oder weniger offen seine
Homosexualität im Privaten („jeder Mensch braucht auch ein Stück weit Ruhe von den Gesetzen“) auslebte,
dem Pädagogen Pauls und einem rechtgläubigen Spiritual – eher ein musischer Mann und sexuell nicht krank –
war ich vor ca. 15 Jahren dort Schüler. Auf mein Betreiben hatte damals die Nuntiatur den Dir. visitiert.
Staff und er und Anhang wurden privatisiert resp. bekamen „steuerfianzierte“ Klinikplätze oder Low-Budget-Posten
in der Provinz. Seitdem ist das Collegium keine Schülereinrichtung. Für mich liegt das lange zurück;
daß ich mit einer dekadenten Welt bekannt wurde. Der gesichtslose Engel in der Hauskapelle bedeutet freilich
Satan. Euer Erftkwark
Neuss Interessante Antwort von dem Seminarleiter. Er hat die Sache an sich nicht bestritten und interessant
ist auch was er NICHT schreibt, er versucht nämlich gar nicht erst die Geschehnisse theologisch zu beleuchten.
Und er weiss sehr genau warum er das nicht tut.
@Athanasius Ja, klar. Ich weiß, dass der NOM nicht in sich ungültig ist und dass eben dann, wenn er
gültig ist, wovon man in vielen Fällen vielleicht noch ausgehen muß,so viele Sakrilegien begangen werden,
dass man es kaum ertragen und eigentlich mit dem Sühnen gar nicht mehr fertig werden kann! Deshalb zitiere
ich einen Priesterfreund ,der immer sagt, dass ungültige Messe nur zur „Keksverteilung“ führt und viele
Sakrilegien verhindert. Denn leider wird bei gültiger Wandlung bes. ohne Patene und bei Handkommunion
auf dem Herrn herumgetrampelt!! uvam!! In diesem konkreten Falle meinte ich, dass man vielleicht keine
Intention habe und daher keine Patene brauche und das eben sogar sehr genau wisse; war etwas ironisch
gemeint.
#20 Athanasius 20:04:41 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
@clemens Die Gültigkeit der Novus Ordo Messe zu bestreiten oder gar von einer sicheren Ungültigkeit
auszugehen ist zu einfach und sehr inkorrekt. Obwohl die Kardinäle Ottaviani und Bacci 1969 vor einer
möglichen Ungültigkeit warnten, kann man davon nicht ausgehen. Form und Materie sind vorhanden. Unter
„normalen“ Priestern kann auch sehr gut die Intention vorhanden sein. Dann gibt es ein gültiges Sakrament,
egal ob durch den Missbrauch Handkommunion später geschändet. Übrigens spricht der Rektor gar nicht
über den Inhalt. Er sagt nur: Es war Verleumdung. Aber inhaltlich war der frühere Artikel also richtig?
Ein „defektives“ Eucharistie-Verständnis ist eben nicht abwesend, wenn man gegen die Patene ist. Denn
das Konzil von Trient bestimmte, dass alle Hl. Partikel, auch die winzigsten, wahrhaft Leib, Blut, Seele
und Gottheit Jesu Christi sind.
Kommunionpatene Tja, vielleicht braucht es dort normalerweise keine Patene, sofern die Intention insgesamt
fehlen sollte, zu tun, was die Kirche tut und damit eben keine Wandlung stattfindet. Wozu eine Patene
unter’s brotgebliebene Brot halten???
Wo bleiben die Inhalte? Ich kann mich meinen beiden Vorrednern nur anschließen. Wo bleiben die theologischen
Inhalte? Was ist nun mit der „Notwendigkeit“ der Kommunionpatene?
#16 Sulpicius 18:30:34 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Ist diese Erklärung… … durch Supervision, Gruppentherapie und andere Psycho-Spielchen zustande gekommen?
Die Erfahrung zeigt, daß es möglich sein könnte.
#15 +++---+++ 17:52:18 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Erklärung der Kommunität des Erzbischöflichen Collegium Marianum Wir, die Kommunität des Erzbischöflichen
Collegium Marianum in Neuss, distanzieren uns deutlich vom Inhalt des im Internet unter „www.kreuz.net/article.2325.html“
veröffentlichten Artikels „Streit um die Kommunionpatene“ und dem damit zum Ausdruck gebrachten Umgangstil.
Beides entspricht nicht der Lebensweise und den Gepflogenheiten unseres Hauses und unserer Kommunität.
Wir empfinden den Artikel als böswillige Hetze, sowohl gegen die Hausgemeinschaft als auch gegen die
sich für ihr Wohl einsetzenden Seelsorger, besonders den namentlich erwähnten und von uns geschätzten
Direktor Ullmann. Bisher war in unserem Haus ein Umgangs- und Führungsstil üblich, der die verschiedenen,
innerhalb der kath. Kirche legitim möglichen Spektren, nebeneinander friedlich bestehen ließ. Diese
für die kath. Kirche typische Weite wünschen wir uns auch für die Zukunft. Deshalb weisen wir gemeinsam
die durch diesen Artikel verursachten Verunglimpfungen unseres Hauses und ihrer Priester scharf zurück.
Scan des Originaldokumtes – niedrige Auflösung – ca. 105 KB www.roter-fingerhut.de/off/lowres.jpg Scan
des Originaldokumtes – hohe Auflösung – ca. 1 MB www.roter-fingerhut.de/off/highres.jpg
Halbwahrheiten? Fakt ist, daß der Gebrauch einer Patene dort nicht üblich zu sein scheint. Die „Notwendigkeit,
von der Redeptionis Sacramentum Nr. 93 spricht, scheint man nicht zu sehen. Jedenfalls kam – wie zugegeben
wird – der Gebrauch der Patene „völlig überraschend“: „Wahr ist, daß die für die Kommunität vollkommen
überraschend kommende Benutzung der Patene durch einen Studierenden des Hauses Gespräche ausgelöst
hat, die zu moderieren die Hausleitung unmittelbar bemüht war.“ Ist es denn so unglaubwürdig, daß darauf
insistiert wurde, in Zukunft solche „Überraschungen“ wie etwa den Gebrauch einer Patene zu unerlassen?
Ob man das nun „Moderation“ nennt oder „strengstes Verbot“ ist eher eine Frage des Standpunktes des Betrachters
…
#13 chancel_screen 13:37:40 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
@kirschbaum & pelagius Falls Stimmung irgendwo gemacht wird, dann im Proseminar. Fest steht, dass die
Patene nicht zum Einsatz kommt. Dies hat aber weder kreut.net noch die Verfasser der Einzelnkommentare
zu verantworten. Ich glaube, es war Hölderlin, der sagte: „Leben heißt, eine Form zu verteidigen“. Dem
V2-Relativismus ist dieser Gedanke fremd. Wir aber müssen die Mutterkirche verteidigen. Wir können und
dürfen nicht anders.
#12 M. Kirschbaum 13:26:17 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
@ Pelagius Lieber Pelagius: das ist doch das Prinzip dieser Seite hier: mit Halbwahrheiten Stimmung zu
machen. Daher auch die häufig geäußerte Vermutung, dass hinter der Seite die „Piusbruderschaft“ oder
Kreise um den „Pater“ Lingen stehen, die es bekanntlich mit der Wahrheit auch nicht so genau nehmen …
#11 Pelagius 13:15:09 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Zweierlei Maß? Merkwürdig, daß sich die Beiträge zu dieser Richtigstellung bisher weitgehend auf das
Wort „moderieren“ beziehen, aus dem man einen neuen Anlaß zur Kritik an der „V2-Kirche“ herleiten kann.
Die Tatsache aber, daß die Berichterstattung von kreuz.net nicht ganz den Tatsachen entsprach, scheint
offensichtlich einfach so hingenommen zu werden. Hauptsache, es geht irgendwie gegen „die Modernisten“.
Frage: Welche Reaktionen wären hier wohl zu lesen gewesen, wenn eine (ungünstige) Unwahrheit über das
Seminar von Zaitzkofen oder Ecône publiziert worden wäre? Die Tatsache, daß man die Liturgiereform
und die meisten nachkonziliaren Neuerungen für kritikwürdig hält, dispensiert doch wohl nicht von Aufrichtigkeit
und Redlichkeit.
#10 chancel_screen 13:14:32 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
@Suplicius „graue Vorzeit“ Auch wenn wir nicht alle die Beichtjurisdiktion haben, lieber Suplicius, möchten
wir doch die Einzelheiten aus grauer Vorzeit erfahren!
#8 expressio 12:30:23 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Vorsicht! Hier handelt es sich schließlich um das „Vorseminar“ des Kardinal Meisner. Würde mich nicht
wundern, wenn ganze Rechtsabteilungen gestern die Antwort moderiert hätten. Auch etwas vorsichtig bitte
mit jener Seminarkirche. War nicht der heutige Bischof von Würzburg, Friedhelm Hofmann, derjenige, der
hier einst die künstlerische Gestaltung moderierte? Aber wissen wir jetzt, wohin der Direktor die Patene
hat moderieren lassen? Wie uns doch durch den Blick auf die Kleinigkeit einer Patene eine ganze Welt hin-moderiert
wird!
Diplom-Katholizismus in Reinkultur „Moderieren“: Hier haben wir es schon wieder mit der rosafarbenen Sozilologensprache
der Diplom-Katholiken des NeuVatikans zu tun. Hätten diese Leute ihren Katholizismus nur bei der Oma
gelernt anstatt bei den Bildungsapostaten von der Uni. Es wundert mich, dass sie in ihrer Rocky-Horror-Kapelle
überhaupt noch eine Patene haben. Diese dient wohl nur als Anschaungsmaterial im NeuVatikan-Lehrmodul
„Geschichte der Liturgie“.
Mahl oder Opfer oder doch beides Fakten: bis 1965 wurde die zu opfernde Hostie auf das Corporale gelegt,
die Priesterpatene darunter geschoben und erst nach dem Tischgebet („Pater noster“ sowie dem „Libera nos
ab omnibus …“) als konsekrierter Leib wieder darauf gelegt. Der geopferte Leib liegt auf dem Corporale
(Leibtuch=Leichentuch?!), mit dem Auflegen auf die Patene wurde es zur „Speise“. Finger- und Handhaltung:
bis zur Konsekration Hände neben dem Corporale, nachher Zeigefinger und Daumen geschlossen, Hände auf
dem Corporale bis nach der Kommunion und Ablution der Finger. Kleine Gesten große Wirkung. Bezüglich
des Hinweises „falsch verstandener Aquinat“ das Eucharistische Wunder von Lanciano: www.negrisud.it/…iracolo/welcome.html
Allen eine gesegnete Weihnacht und ein ebenso gesegnetes Neues Jahr Euer Athanasius1957
Moderieren – schöne Soziologie Mein Kommentar zu dem Bild ist dieses Bild hier: …ggestsecretpict.online.fr/…nd_Orient_France.jpg
„Moderieren“ klingt leider wie ein diplomatisches Tarnwort für die Eindämmung der Verbreitung unerwünschter
Tatsachen. Aber vielleicht fanden manche durch die Benutzung der Patene den Mahlcharakter des Meßopfers
überbetont. Andere fühlten sich vielleicht gestört in ihrem autonomen Mündigsein vor Gott. Ansonsten
schließe ich mich diesbezüglich PegasusNbW an. Ich hatte mich übrigens vor ca. 10 Jahren mal mit dem
Pfarrer meiner damals zuständigen Pfarrei angelegt, er möge die Abschaffung der Patene rückgängig
machen und auf die herabfallenden Partikel und die Lehre des hl. Thomas v.A. aufmerksam gemacht. Seine
Antwort lautete: „Das in jedem Partikel der auf die Erde fällt der ganze Christus ist, ist ein falsch
verstandener Thomas v.A.“ Dieses Zitat und den Namen des Zitierten kann ich jederzeit bezeugen.
@ – oh, der ist echt gut ! Wahr ist, daß die für die Kommunität vollkommen überraschend kommende Benutzung
der Patene durch einen Studierenden des Hauses Gespräche ausgelöst hat, die zu moderieren die Hausleitung
unmittelbar bemüht war. Was werden die Vorseminaristen gestaunt haben, als ihnen erklart wurde, was dieses
„Tellerchen“ zu bedeuten hat ) ! Oh nee, wenn es nicht so traurig wäre … Wahrscheinlich haben die Vorseminaristen
gedacht, dass der vorkonziliare Wüterich ihnen den „Teller“ um die Löffel hauen will … Was man heut
so alles moderieren muss.
#2 PegasusNbW 09:36:48 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Audiatur et altera pars Es ist gut, dass der „Beschuldigte“ auch zu Wort kommt. Dennoch bleiben (zumindest
für mich) Fragen an den Hw. Herrn Direktor offen. Wird die Patene jetzt verwendet, wie es Redemptionis
Sacramentum vorsieht (ja sogar von einer Notwendigkeit spricht) oder sieht man darüber hinweg?
Sososo Wahr ist, daß die für die Kommunität vollkommen überraschend kommende Benutzung der Patene
durch einen Studierenden des Hauses Gespräche ausgelöst hat, die zu moderieren die Hausleitung unmittelbar
bemüht war. Diese Überraschung ist keine Überraschung. „moderieren“ – lachhaft. Schämen sollte sich
der Progressist! Da wundert man sich dass die V2-Katholiken nichtmal auf die V2-Heilige Mutter Theresa
hören. Als sie mal in einem Interview gefragt wurde was für sie das SCHLIMMSTE auf der Welt ist, antwortete
sie: Die Handkommunion! Sie hat NICHT gesagt der Babycaust, obwohl sie ja vorbildlich dagegen gekämpft
hat. Weil sie die Zusammenhänge sah und das Geistliche vor dem Materiellen. Wenn ich sage V2-Heilige
so soll das nicht ihre Ehre abschneiden oder sonstwas! Sie kann gut und gerne im Himmel sein aber wir
Tradis misstrauen allen V2-Heiligsprechungen. Die müssen später alle überprüft werden. Einige der
bereits Heiliggesprochenen sind definitiv keine Vorbilder für die Kirche was ein Kirchenheiliger aber
zu sein hat. Was mit ihrer durchaus möglichen Persönlichen Heiligkeit gar nix zu tun hat.